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Moakag den 15. Aptv 1925

Stile 7

HAHDEL UND WIRTSCHAFT

Getreide- und vvoduktenbSvse I Mannheim, 11. April 1929. Die sichtbaren Dor- â in den Vereinigten Staaten Nordamerikas icerben diese Woche für Weizen mit 122 219 000 Bushels gegen 122 572 000 Bushels in der Dor- : wache ausgewiesen. Die Abnahme bewirkte im Verein mit guter Nachfrage seitens der Lokofirmen eine Preissteigerung, die sich in den nächsten Tagen forhetzte und mit der günstigeren Beurteilung der Aussichten für die Farmer-Hilfsmaßnahmen begrün­de wurde. Nach der Schätzung des Ackerbaues in ; Washington wird der Durchschnittsstand von Win- terweizen am 1. April ds. Js. auf 82,7 Prozent ge- ' schätzt, was an der Chicagoer Börse als baisiegün- stig erachtet wurde. Trotzdem konnten sich die Preise an der Chicagoer Börse behaupten. Im ' Weizen- Cafgefchäft kamen größere Abschlüsse am Niederrhein zustande. Man handelte Manitoba k 4 Atlantic per Mai, Juni und Juli zu 12.15 bis B 12.25, Manitoba 5 Mai, Juni, Juli zu 11.20 bis 11.35, Manitoba 4 Pacific, seeschwimmend, zu 11.95 bis 12.05, 79 Kg. Bahia per April zu 11.60 und g $per Mai-Abladung zu 11.65 hfl. cif Rotterdam. -ichHeute sind die Preise wieder abbröckelnd und die v vorher bezahlten Preise sind heute als Briefpreise zo^ zu bezeichnen. In Roggen blieb Western Rye M,Nr. 2 per April-Abladung zu 12 hfl. cif Rotterdam Mi angeboten. Für Plata-Roggen 73/74 Kg. per Mai forderte man 11.65 hfl. cif Rotterdam. In ©erste ' lagen Angebote vor in Nr. 2 Barley per April zu ^9.25, in Plata-Gerste 65 Kg. April zu 10.40, Mai zu 10.45, und in Kanada Western Barley per Mai- »Ju'ni zu 10.85 hfl. cif Rotterdam. Am Hafer- markte blieb die Geschäftstätigkeit klein. Kanada Hed oats Nr. 2 per April- und Mai-Beyschiffung war zu 10.15 und Plata-Hafer 46/47 Kg. loko in ^ Rotterdam zu 9.45 hfl. cif Rotterdam offeriert.

Mais hatte ruhigen Markt bei schwächeren Prei­sen. La-Plata-Mais per April-Abladung war zu " 10.40, per Mai zu 10.30 und per Juni-Verschiffung

zu 10.25 hfl. cif Rotterdam am Markte.

K Von unseren süddeutschen Produktenmärkten ist hervorzuheben, daß zwischen den süddeutschen und den niederrheinischen Mühlen Konferenzen stattgefunden haben, mit dem Ergebnis, daß eine Einigung über die Verkaufspreise für Mehl erzielt worden ist. Vor dem Zustandekommen dieser Eini­gung hatten die niederrheinischen Mühlen durch er­hebliches Unterbieten der süddeutschen Mehl- forderungen größere Mengen Mehl nach Süd­deutschlands verkauft. Infolgedessen war am Nieder-

__.rhein eine Belebung im Weizengeschäst festzustellen, während an unseren süddeutschen Märkten die Ge-

schäftstätigkeit ruhig blieb. Süddeutscher Wei - 3 e n war zu 24,2524,50 und hier greifbarer ; LAuslandsweizen, je nach Provenienz und Qualität, zu 25.5027.50 RM angeboten. Am Roggen- inarkto zeigte sich für Auslandsware kein besonderes sie. Die Tendenz blieb ruhig. Jnlands- blieb zu 23.2523.50 RM franko füddeut- käuflich. Am Hafer markte

RM und Auslandshaser

tags

W

n Gersten ° lfür Fabrikatsartikel vor. Trotz der flaueren Tendenz ich Braugerste s am geschliffenen Markt liegt der Rohmarkt fest. Preise etwas Der Export von Holland nach den vereinigten

3M 22.5023.25 RM käuflich. Am

markte hat sich die Nachfrage na_,__

etwas gehoben, wodurch auch die Preise _______ ~sr ____ ______ .___, .

hlnaufgssetzt wurden. Für badische und württem- Staaten betrug im März: geschliffene Diamant t.a»- ------,t 24.75 bis - * ' ~ ' ------ ' '

bergische Braugerste fordert man zuletzt 25, für pfälzische und rhemhessische G

.. . .. Jerfte 25.25

bis 25.75 RM und für Futtergerstc 2022 RM waggonfrei Mannheim.

22 008 Karat (im Februar 17 690) zu einem Werte

Futtermittel. Die Nachfrage nach Futter­mitteln ist etwas kleiner geworden. Die Preise sind etwas schwächer. Für feine Weizenkleie verlangt man heute 13.75, für Biertreber 2121.50, für Trockenschnitzel 16.2516.50 und für Soyaschrot 22.50 RM per 100 Kg waggonfrei Mannheim.

Hopfen. Die Zufuhren am Nürnberger Markte, wie auch der Umsatz, waren die ganze Woche hin­durch klein. Man zahlte für mittleren Hallertauer- Hopfen 115120 RM, für prima Hallertauer 140, für prima Württemberger 145150 und für prima Gebirgshopfen 105 RM per Zentner.

Mehl. Am Mehlmarkte blieb die Geschäfts­tätigkeit beschränkt; es wurden nur die notwendig­sten Deckungen vovgenommen. Die Preise sind ziemlich unverändert und stellen sich für nieder- rheinisches Weizenmehl auf 33 RM franko Mann­heim, für süddeutsches Weizenmehl, Spezial Null, auf. 33.50, und für süddeutsches Roggenmehl auf 29.7531.75 RM per 100 Kg. waggonfrei süd­deutscher Mühlen.

Tabak. Die Lage an den Tabakmärkten ist unverändert ruhig.

von 2 221617 Dollar (1854 250 Dollar); Roh­diamant 2177 Karat (8858); Industrie 421 Karat (417); Pulver 114 Karat (0). Diese Exportziffern machen an der Diamantbörse einen günstigen Ein­druck.

Antwerpen, 13. April. Nur Baguettes und große brillanten zogen die Aufmerksamkeit. Die Zahl der ausländischen Käufer war gering. Große Steine 4 bis 10 Karat in weißer Farbe tendierten sehr fest. Erwähnt sei, daß vorübergehend auch Steine in 2 bis 6 Gr. begehrt waren. Bürgermelee, Kleinbrillant und Achtkant lagen still und flau. Auch am Rohmarkt war es stiller. Runde Fabrikations­artikel waren willig. Boort vollkommen vernach­lässigt; man deckt nur den direkten Bedarf ein.

Die südafrikanische Diamantindustrie dehnt sich schnell aus. Die Zahl der Arbeiter betrug Ende Januar 101 (im September 1928: 56), die Zahl der Lehrlinge 58 (44); die Produktion im Januar 1496 Karat (436), deren Wert 61 208 £ (11531 £) be­trug. Zur Zeit soll die Zahl der Arbeiter 150 be­tragen.

GckkaOtvkohmavLt

(Vorbericht).

X Frankfurt a. Ak., 15. April. Austrieb 1694 Rinder, darunter 429 Ochsen, 87 Bullen, 690 Kühe, 488 Färsen, 564 Kälber; ferner 45 Schafe und 4424 Schweine. Preise: Ochsen a 1 6062, a 2 5559, b 1 5054. Bullen a 5355, b 4952. Kühe a 46 bis 51, b 4045, c 3639, d 3035. Färsen a 60 bis 63, b 5459, c 4853. Kälber b 7478, C 6973, d 6168. Schweine a 7576, b 7576, c 7677, d 7073. Marktoerlauf: Rinder ruhig äusverkauft; Kälber und Schafe mäßig rege, aus- verkaust; Schweine schleppend Ueberständ.

Amsterdamer DiamantmavA-

(Wochenbericht unseres Sonderberichterstatter.)

- X Amsterdam, 13. April. Alle Aufmerksamkeit war wieder auf die Fantasiemodelle konzenteriert; namentlich prima blaue Fantasie war begehrt. Gleichfalls lag sehr große Nachfrage für prima extra große Steine vor, die stündig sowohl am Roh- wie am geschliffenen Markt höhere Preise erzielen. Am geschliffenen Markt horrMif hnnonon für fnrt

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlichster Teilnahme bei dem Ableben unseres lieben und unvergeßlichen

Heinrich DiMaui

sagen wir auf diesem Wege allen unseren tiefempfundensten Dank.

Durch die unserem teuren Entschlafenen tri so überaus reichem Maße gewordenen Bekundungen der Liebe, Freundschaft und Verehrung ist uns eine besondere namentliche Dankabstat­tung unmöglich.

Die ivauevndsn Hinterbliebenen:

I. d. N.: Juliane Dickhaul Wwe.

' Frankfurt a. M. den 10. April 1929. Mörfelder Landstraße 4

6075

X Amtliche Großhandelsindexzisser. Die auf den Stichtag des 10. April berechnete Grohhandels- indexziffer des Statistischen Reichsamtes ist mit 137,4 gegenübe" der Vorwoche (138,4) um 0,7 v. H. gesunken. Bon n Hauptgruppen sind die Index­ziffer für Agra effe um 1,4 v. H. auf 128,6 (130,4) und die Indexziffer für Kolonialwaren um 0,7 v. H. auf 125,7 (126,6) zurückgcgangen. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halb­waren hat um 0,6 v. H. auf 133,7 (134,5) und die­jenige für industrielle Fertigwaren um 0,1 v. H. au 157,7 (157,9) nachgegeben.

XGrün & Bilfinger A.-G., Mannheim. (Wieder 12 Prozent Dividende) Der Anschluß für 1928 er­gibt noch Abzug der Unkosten und Steuern von zusammen 1,63 Mill. RM (i. V. 0,89 Mill. Un­kosten und 0,5 Mill. Steuern) sowie der Abschrei­bungen von 0,77 (0,64) Mill. RM einen Reinge­winn von 1,26 (1,27) Mill. RM, woraus wieder 12 Prozent Dividende verteilt werden. Dem Bericht zufolge war die Gesellschaft in diesem Jahre hin­reichend beschäftigt. Das Jnlandgeschäft habe unter starken steuerlichen Belastungen gelitten, und nur burd) verstärkte Betätigung im Ausland konnte hier ein Ausgleich geschaffen werden. Die Auslands­geschäfte wurden weiter nusgebaut. Besonders in Südamerika konnte das Unternehmen festen Fuß fassen. Die Verwaltung glaubt durch Uebernahme artigerer Auiträae die Vorbedingungen für eine

mit

das Jahr 1929 hinreichende Beschäftigungsmöglich­keit biete. (H.-V. 7. Mai).

X Frankfurter Handelsbank AG., Frankfurt a. Ak. Wie der Geschäftsbericht mitteilt, brachte das verflossene Jahr dem Institut eine günstige Ent­wicklung. Die eigenen Mittel haben weiter zuge­nommen, so daß den gesteigerten Kreditansprüchen der Kundschaft Rechnung getragen werden konnte und das Kreditgeschäft an Umfang zugenommen hat. Die Gesamteinnahmen stellten sich auf 316 868 (290 938) RM, während die Unkosten 259 310 (245 914) RM erforderten, so daß sich ein Reinge­winn von 57 557 (4L0L3) RM ergab. Die Divi­dende wird auf 0,5 Mill. RM St.-A. wieder mit 10 Prozent vorgeschlagen. Nach der Bilanz erhöhten sich die Kreditoren auf 3,58 (3,22) Mill. RM, de­nen 1,01, 0,84 Mill. RM in Bar- und Bankgut­haben, 0,16 (0,16) Mill. RM Effekten und Wechsel sowie 2,66 (2,46) Mill. RM Debitoren gegenüber­standen. Die Immobilien erscheinen unverändert mit 0,47 Mill. RM in der Bilanz.

X Abschlüsse in der Lohmeyer-Gruppe. Die Mainkraftwerke A.-G., Frankfurt a. M.-Höchst er­zielte 1928 einen Bruttogewinn von 5,6 Mill. RM (im Vorjahr 5,29 Mill. RM. Hiervon erfordern Un­kosten 0,79 (0,698) Mill. RM, die Steuern 1,02 (1,02) Mill. RM, Abgaben 0,15 (0,12) Mill. RM, Zinsen 0,90 (0,72) Mill. RM und der Tilgungs­fonds 0,86 (0,83) Mill. RM. Es verbleibt somit wieder ein Reingewinn von 1,91 Mill. RM, wo­raus, wie schon kurz gemeldet, wiederum 8 Proz. Dividende auf das unveränderte Aktienkapital von 22,4 Mill. RM vorgeschlagen werden. In der Bilanz erscheinen die Gläubiger mit 7,2 (4,52) Mill. 9kM, der Tilgungsfonds mit 4.1 (3,4) Mill. RM und die Anleihen mit 7,88 (7,94) Mill. RM bei einer un­veränderten Rücklage von 2,24 Mill. MM. Auf der Gegenseite stiegen die Schuldner auf 5,39 (3,49) Mill. RM, die Neubauanlagen aus 1,15 (0,9) Mill. RM und die Vorräte auf 1,02 (0,78) Mill. RM. Zu dem Ansteigen der schwebenden Schulden auf 7,2 (4,52) Mill. RM führt der Bericht aus, daß die hierunter aufgenommenen neuen Darlehen durch nahestehende Banken und befreundete Gesellschaften gegeben wurden.

Die Rheingau Elektrizitätswerke A.-G., Eltville a. Rh., erzielte 1928 einen Bruttogewinn von 476 000 (i. B. 472 000) RM. Nach Neberweisung von 81 000 (77 000) RM an die Tllgungs- und Er­neuerungsrücklage verbleibt ein Reingewinn von 131 000 (133 000) RM, aus dem wiederum 8 Pro­zent Dividende auf das unverärÄerte Aktienkapital von 1,5 Mill. RM vorgeschlagen werden. Die Elektrizitätswerk und Straßenbahn Tilsit A.-G., Tilsit, kann für 1928 ihre Dividende auf 7 Prozent (6 Prozent) bei einem unveränderten Aktienkapital von 2,5 Mill. RM steigern.

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DeranNooNIlch für Terlag UN» Drudereh Paul Ji cd; für den trtatfioneOen ®efamtin6att-. Richard su>isch für Anzeigen und Reklamen: Fr. Siedenh übner alle in Sana«. Sofaffmèbnid

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Am 12. April starb unser langjähriges Mitglied

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Bäckermeister

Wir verlieren in dem Entschlafenen einen treuen Kameraden. Sein Sin» renken werden wir in Ehren halten.

Die Beisetzung findet heute nach- mitiag 3Y, Uhr von der Friedhoss- iapelle aus statt, wozu wir um zahl­reiche Beteiligung bitten 4045t

Der Vorstand.

Für die anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken herzlichst

Willi Breidenstein u. Frau

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Marie geb. Morlock.

April 1929.

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