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Nr. 79

Freitag den 5. April 1929

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Frankfurt a. 21t., 4. April. Tendenz etwas endlicher. Auch heute eröfnete die Börse wieder L besonderes Geschäft. Verschiedene ungünstige chrichten mahnten zur Zurückhaltung und führ- sAnfangs zu weiteren Blancaabgaben. Viel be­uchen wurde die schwache Haltung der gestrigen myorker Börsè, hervorgerufen durch die erneute dverknappung, da in Verbindung hiermit wie- f Diskoncrhöhungsbesürchtungen auftauchten, das erhebliche Anziehen des Dollarkurses L unangenehm empfunden. Jedoch machte sich d als die ersten Kurse festgesetzt wurden, vom Itromartt ausgehend, eine allgemein freund­ere Stimmung bemerkbar. Auch den Metall­ern wurde, trotz der ungünstigen Lage in der tallindustrie, etwas vermehrtes Interesse ent- enqebracht. Diese Tatsache fiel kaum ins Ge- M ba an den gestrigen internationalen Börsen, -'der allgemein schwachen Lage, Metallwerte orzuat wurden. Auf den erwähnten Gebieten nte sich daher zeitweise recht lebhaftes Geschäft wickeln, zudem noch einige Auslandsorder ein- len und auch von Seiten der Spekulation ver- edentlich Rückkäufe vorgenommen wurden. Ge- uber der gestrigen Abendbörse überwogen die serungen und bèi den bevorzugten Werten wa- ' teilweise Gewinne bis zu 3 Prozent zu ner­ven Im Vordergründe des Interesses standen mens mit plus 3 Proz., AEG. mit plus 1% Schuckert mit plus 1 Proz., Mansfelder mit 5 2 Proz., Metallbank mit plus 1% Proz. Die

«StMachtvlebmaE

X Frankfurt a. Main, 4. April. Auftrieb: 13 Rinder, 943 Kälber, 113 Schafe, 462 Schweine. Marktverkauf: Schweine mäßig rege, ausverkauft; Kälber und Schafe an»

fangs rege, zum Schluß abflauend, geräumt. Preise für 1 Zentner Lebendgewicht: Kälber: b) 8084, c) 7579, b)6874; Schafe: a) 5862, b) 5057; Schweine: b) 7982, c) 7982, b) 7982, e) 77 bis 80. Fleischgroßmarkt: a) Frisches Fleisch. Ochsen- u. Rindfleisch 1 9097, dto. 2 8090; Bullenfleisch 80 bis 86; Kuhfleisch 2 5060, dto. 3 4050; Kalb­fleisch 1 110120, do. 2 105110, Schweinefleisch 1 96102; b) Gefrierfleisch: Rindfleisch Vordermertel zollfr. 54, verz. 70, dto. Hinterviertel zollfr. 60, verz.

X pyt. Holzmann, Frankfurt a. 21t. Die Bi­lanz für 1928 weist nach 1 410 813 RM Abschrei­bungen einen Reingewinn von 1 679 668 RM aus. Der AR. beantragt auf die Stammaktien 7 Proz. (7) Dividende, während die Vorzugsaktien entspre­chend den Satzungen 6 Prozent Dividende erhal­ten. Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr wurden als befriedigend bezeichnet. (GV. 2. 5.)

zollfr. 54, verz

80 RM. Geschäftsgang lebhaft.

X Wächtersbach, 4. April. N u tz v i e h m a r k t. Der nächste Nutzviehmarkt findet hier am Mittwoch, 10. April, statt und ist wiederum mit einem starken Auftrieb von hochwertigem Milch- und Spannvieh aus dem Bogelsberg, Main- und Kinziggau zu rechnen.

lèn Kohlenwerte lagen dagegen eher gedruckt teilweise etwas schwächer. Rheinstahl und Gel- ^tirchen bis 1% Proz. höher. Interesse bestand h für Glanzstofs mit plus ca. 7 Proz. Dw Rsben- ifte lagen still und nicht ganz einheitlich. Von mieaktien waren I. G. Farben zur ersten Notiz nachaebend, jedoch gegenüber der gestrigen k 'ndbörse etwas höher. Auch für Bauaktien be- " hb einige Nachfrage. Chadeaktten, die an per riqcn Abendbörse leicht erholt lagen, büßten der 4 M. ein. Autowerke leicht erhöht. Von iwerten konnten Salzdetfurth 6^ Proz. und zerrieben 2 Proz. anziehen. Renten still, ich gut behauptet. Im Verlaufe wurde das schäft wieder stiller und die Kursgestaltung un- aa mehrfachen Schwankungen, wobei jedoch tere kleinere Kursbesserungen überwogen. Leb- ères Interesse bestand nur noch für Mansfeld, erneut ca. 1% Proz. gewinnen konnten. Eine se Nervosität war unverkennbar. Am Geld- war Tagesgeld weiter leichter (6% Proz.).

"Devisenmarkt konnte sich die Mark leicht er- It. Man nannte Mark gegen Dollar 4.2175, ge- Pfunde 20.465. London-Kabel 4,8825, Paris , Mailand 92,72, Madrid 32,17)4 und Hol-

X Neuer Goldverkauf der Reichsbank. Die Reichsbank hat außer den RM 46 Mill. Gold, die Anfang März abgegeben worden sind, nochmals RM 35 Mill. verkauft. Es handelt sich um das zur Auffüllung des Newyorker Depots direkt ver­schiffte, zunächst als Sonstiges Aktivum und im Ausweis vom 28. Februar als ausländisches Gold­depot ausgeführte Gold. Die Konvertierung in Dollarguthaben erfolgte im Hinblick auf die neuen Devisenanforderungen, die Anfang April einsetzten.

X Hermann Wronker A.G., Frankfurt a. Ht. Für 1928 ist auch auf das erhöhte AK. mit wieder 8 Prozent Dividende zu rechnen. Kürzlich wurde mit der Brüder Landauer A.-G., Stuttgart, eine Einkaufs-Interessengemeinschaft abgeschlossen.

X Der Jahresbericht der Harpener Bergbau A.-G. Im Geschäftsjahr 1928 erzielte das Unter­nehmen aus Kohlen, Koks und Briketts einschließlich der Erträgnisse der Teeröfenanlagen und Benzol­fabriken 21 261 022 (25 533 724) RM. Der Roh­ertrag aus Handel und Schiffahrt stellte sich auf 1573 615 (1 447 362) RM, die Einnahmen aus Hausmieten und Landpachten auf 2 221055 (2 698 539) RM. Die Abteilung Eisenkonstruktion brachte 677 336. (684 519) RM, so daß einschließlich des Vortrages sich aus dem Vorjahre in Höhe von 783 436 (811 731) RM ein Bruttoergebnis von 27 895 236 (34 319 741) RM ergibt. Generalunkosten stellen sich demgegenüber auf 5 951 211 (5 569 572) RM, Steuern u. Jndustriebelastungen auf 6 688 308 8 053 725) RM, Jndustriebelastungen auf Grund des Dawesplanes auf 1 193 911 (1 185 570) RM. Abschreibungen erforderten 10 268 423 (10 211562) RM, Anleihekosten, Rücklagen 1 Mill., Bergschäden 285474, sonstige Unterhaltungskosten 1 688 969 RM. Es verbleibt ein Reingewinn von 818914 (6 337 301) RM. Wie bereits gemeldet, kommt eine Dividende auf die Stammaktien nicht zur Verteilung. Es wer­den auf neue Rechnung nach Zuweisung zum Re­servefonds und nach Ausschüttung von 6 Prozent auf die Vorzugsaktien 759 968 RM vorgetragen. Für die ersten Monate des neuen Geschäftsjahres sei die Geschäftslage infolge der anhaltenden Kälte nicht ungünstig gewesen, doch sei sie durch Trans­portstörungen beeinträchtigt worden.

Frankfurter Getreidebörse

vom 4. April (Amtlich).

Ze 10j kg in Goldmark:

Weizen 1. Qualität 23.75 Gm

Roggen (inländisch.), fester. , . 23.0023 25 , Sommergerste für ^.rauzwecke . 24.00 ,

Hafer (inländischer) ..... 24.2524.50 , Mais (gelb)........ 23 00-23.25 ,

Weizenmehl (südd. Spezial) . . 33.0033.50 ,

lnieder.hem Spezial) 32.5032.75 ,

Roogenmehl, fester.....302531.00 ,

Weizentleie..... . . 13 75-13 90 ,

Roggenkleis ........11.7515.09 ,

Tendenz: malt.

Berliner Mctallmarkt. (Vom

Kupier

März.

April. . . Alai .

Juni . ... Juli . . . August. . Sevt. . . . Oktober .

4. April,

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März. .

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183.-

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April. . .

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N(ai . . .

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Juni. .

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Juli . . .

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August . .

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186.

Sevt. . . .

52 i 62.25

185 50

186.-

Oktober .

51.50'51.75 1

100 kg) B

lMk. für G

2^8.

Elektrolyt , . .

Nohzink «Freiverk.) ilngeschiii. Zmk Älurmmum . . .

oo. Barren

Nickel . .

Antimon Rg.

Silber 900 f. 1 kg

190

191.

50.

82 87

77-79

Amtliche Einheitskurse

Berlin Frankfurt a. M» (Som 4. April >

Frankfurter Kursbericht (4. April).

(»jelo

Br>e:

6 «jo Retchsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A. .

do.

m. A.

ia zäh L

8 % Pr. Centn . Bod.- P'andbr. 23 . . . .

8% Pr. Centn «Komm.« Obl. 28......

Anatolier I .... , do. II .... .

Bagdad I. . . ...

do. II......

87.50

12.75

53.90

19

20.50

10.50

12.11.

der Abendbörse war die Stimmung unsicher eist etwas schwächer. Neue Abgaben der 'atiân bewirkten überwisgend Kursrückgänge - ---- ob.e.iâpferwâ

in enschaft gezogen wurden. Metall­ansfelder und Otani büßten 22)4 Proz. Weiterhin gaben AEG., I. G. Farben, Sie- _nb Glanzstoff etwas nach. Dt. Linoleum dagegen auf Deckungen 1% Proz. gebessert. Gefräst war Im allgemeinen nicht umfang- Anleihen blieben vernachlässiigt. Metallbank , Mansfelder 143)4, Otani Minen 71%, 180%, J. G. Farben 252%, Siemens 400)4, Linoleum 356, Glanzstoff 471.

Schantungbahn . . . . tdia.......

armer Bank . . . .

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133.

145.

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