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Dienstag den 2. April 1929

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jsitetwni, 1- April. Der Nürburgring sah heute ungewohnte Schaufpiel von Rwketenifahrten, 6 : j,EN der bekannte Fahrer VokShart die ihm stellte Aufgabe zufrisdenstellend löste. Trotz- Himmel hatten sich Tausende von Zu- Ä i^miern einFSfuniden. Völklhart erschien in Beglei- LL xjnes Fräulein Wolldeufels aus Düsseldorf sowie des Herrn Sanders von Menau kommend, d. Nachdem die letzten Vorbereitungen getroffen mgrm wurde unbemerkt von den Zuschauern ein l Startversuch auf dem Raketenrad vorgenommen. » 1 Um 14.30 Uhr ertönte die Stimme Volkharts im LiEßprecher, um dem Publikum seine Absichten und seine Ziele bekannt zu geben. Sodann begab Bolkhart zu seinem Wagen, der den Zuschau- M ern verborgen an der äußeren Nordkurve stand. ^ Ein Zischen, ein Rauschen, eine Dampfwolke und M. fllt6 tzrr Kurve heraus schoß der rote Wagen mit iw 130 Kilometer Geschwindigkeit, eine riesige Feuer- ^ kund Rauchfahne hinter sich lassend, an der Tri- en.. Hüne vorbei; neben Volchart saß seine mutige Be- ®leiterin Fräulein Waldenfels. Eine Auto brachte ^^ i Bolkhart dann vom Ziel zum Startplatz zurück, "^ swo er dem PuAtkum wiederum durch Lautsprecher ^ ; seine Eindrücke über die Fahrt mitterite. Es folgte teil tdavmis der Start mit einem R »ketenrad. Dieser «' Vechich enttäuschte die Zuschauer insofern, als das ^"iNad mit seiner Ladung von Sauder-Raketen nur 151 Lehna 300 Meter zurücklegte. Aber auch dieser erste tg). Dersu chauf einem solchen Rade war als gelungen rkt- zu bezeichnen. Auf den dritten Start brauchten die 155 fZmchauer nur fünf Minuten zu warten, denn es imußten nur die noch warmen Ruketenhlllfen aus ^^demf Wagen entfernt und neue Rateten geladen

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ist die richtige, sie macht die Zähne blendend weiß und beseitigt Mundgeruch; spritzt nicht, ist hochkonzentriert, daher sparsamer

werden. Der Wagen stand auf einer kleinen Stei- «mg und kam diesmal daher in nicht so großer Fahrt wie das erste Mal an den Tribünen vorbei. Die Fahrt endete am Nordende der Tribüne. Die Zeiten für die beiden letzten Fahrten waren nicht gemessen worden. Die Schaltung der Raketen er­folgte paarweise, je nach der Entzündung durch den Fahrer. Unter den Besuchern war das Aus­land ziemlich stark vertreten.

Mde OsteveverstMe in Wen

Essen, 1. April. Die Essener Bevölkerung wurde in den Oslerfeierlagen durch zwei blutige Ereignisse beunruhigt. Am Sonntag abend schlug im Sladtleil Rellinghausen ein 24jähriger Berg­mann, der sich mit seiner Braut an einer Ecke von jungen Burschen beobachtet glaubte, einen 15jäh- rigen Schüler so wuchtig mit einem Spazierstock gegen die Schlafe, daß der Tod bald darauf ein- trat. In der Nacht zum Ostermontag erstach ein 34jähriger Bergmann in Altenessen einen 30 Jahre alten Mann auf dem Treppenabsatz eines Hauses, in dos der Bergmann, der in einer Wirtschaft seine Zeche nicht Halle bezahlen können, einen Kellner, einen Ehaufseur und den Getöteten gelockt halte, mit dem Versprechen, Geld für die Zeche zu besor­gen. In beiden Fällen konnte der Täter festgenom- men werden.

Stürmisches Osterwetker in Bersin.

Berlin, 1. April. Der heftige Sturm, der in Berlin, besonders am Nachmittag des ersten Feier­tages tobte, machte gestern abend die Sperrung eines Teiles des Hermann-Platzes in Neukölln not­wendig, da ein Teil des Gerüstes an dem großen Neubau des Warenhauses Karstadt nachgegeben

hatte und eirrzustürIen drohte. Die Feuerwehr mußte die gelockerten Bretter und Balken, von denen einzelne schon auf die Straße gefallen waren, beseitigen. Auf dem Stößensee bei Pichelswerder ist infolge des Sturmes ein Falt­bootfahrer gekentert und ertruntan.

Ueber die Wetterschäden in Berlin liegt noch folgende Meldung vor: Der orkanartige Wind, der am ersten Ostevseierta-ge und in der Nacht zum zweiten Festtage «.herrschte, hat in Berlin und Um­gegend schwere Schäden verursacht. Die Feuerwehr mußte in zahlreichen Fällen eingreisen. Am Sonn­tag abend riß der Sturm in der Königgrätzer Str. ein etwa 7 Meter hohes eisernes Gerüst für Re­klamebeleuchtung aus der Verankerung. An der Michaelkirch-Brück« stürzte eine etwa 50 Meter lange und drei Meter hohe Mauer, die an einem Stichkanal entlang führt, um und siel auf das Bollwerk, das schwer beschädigt wurde. An einem Haufe des Schiffbauerdamms' lockerte der Sturm ein Baugerüst derart, daß Einsturzgefahr bestand. Der Verkehr mußte bis zur Beseitigung der Ge­fahr gesperrt werden. In Karlshorst fiel ein Schornstein um und durchschlug das Dach. Verletzt wurde niemand. In der Umgebung Berlins hat der Sturm zahlreiche Bäume entwurzelt.

In der Nähe der Grotzfunkstation Nauen wurde ein Kraftwagen auf der Chaussee von einem plötz­lich einsetzenden Wirbelwind erfaßt, sodaß der Führer die Gewalt über die Steuerung verlor und mit voller Kraft gegen einen Baum fuhr. Dabei erlitt ein Oberlandjäger so schwere Verletzungen, daß der Tod auf der Stelle eintrat. Seine Frau trug innere Verletzungen davon und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Wagen wurde vollstän­dig zertrümmert.

In der Rokwehr erschaffen

Bersin, 29. März. In der vergangenen Nacht entwickelte sich im Norden der Stadt eine schwere

Seite :

Schlägerei, die einen großen Menschenauflauf ver­ursachte. Nachdem es den «inschreitenden Polizei­beamten zweimal gelungen war, die Streitenden yt trennen, hetzten zuschauende Mädchen ihre Beglei­ter gegen die Beamten auf. Ein junger Mann griff plötzlich einen Beamten an und mißhandelte ihn. In der Bedrängnis gab der Beamte einen Schuß ab, der seinen Gegner, einen 24jährigen Kurt Reh, in die Brust traf und schwer verletzte. Reh starb bald nach der Aufnahme in die Rettungsstelle. Eine Reihe von Augenzeugen bestätigten, daß der Be­amte in der Notwehr gehandelt hat.

Aufdeckung einer Banknotenfälscherwerkstakl.

Basel, 29. März. Die Baseler Polizei kam einer Banknotenfälscherbande auf die Spur, die von Zürich aus arbeitete. Am Mittwochnachmittag be­zahlte eine gut gekleidete Frau in einem Geschäft in Basel mit einer schweizerischen Fünfhundert- Franken-Note, die der Geschäftsinhaberin sofort verdächtig vorkam. Unter einem Vorwande ließ sie die Kundin warten und erkundigte sich auf dem Hauptpostamt, wo die Note als Fälschung erkannt und beschlagnahmt wurde. Die Frau wurde ver­haftet. Eine Leibesvisitation brachte fünf Falsi­fikate zum Vorschein. Die Frau hatte auch in drei anderen Geschäften im Zentrum der Stadt falsche Fünfhundert-Franken-Noten wechseln lassen. Durch die Züricher Polizei wurde ein Ingenieur aus Buchs verhaftet. Die Verhaftung führte zur Auf­deckung einer Fälscherwerkstatt mit Druckplatten und zur Beschlagnahm« von 50 falschen Fünfhun­dert-Franken-Noten.

Pestopfer In Aegypten, Transjordonlen und Irak.

Kairo, 1. April. Nach einem amtlichen Bericht des Hygiene-Amtes sind an der Pest in Aegypten 20 Personen, in Transjordonlen 12 Personen und im Irak 35 Personen gestorben.

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