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örf^einf täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. /"Bezugspreis: Für den halben Monat NM. 1.-, für den ganzen Monat NM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 15, Samstag 12 N-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 N-Pfg.. im Neklameteil von 68 mm Breite 25 N-Pfg. , Offertengebühr 50 N-Pfg.

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Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch aus Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrist u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet./Geschästsstelle: Hammerstr. 9 / Fernspr. 3956, 3957,3958

1929

Das Neueste

Graf Zeppelin" ist heute morgen 10.17 Uhr in Friedrichshafen glast gelandet.

Oberpräsident Dr. Fuchs veröffentlicht eine Denkschrift über die wirtschaftliche und kulturelle Notlage der Rheinprovinz infolge der Besatzung.

Die Reparationskonferenz wird heute zu einer Vollsitzung zusammentreten. Es ist dies die letzte Sitzung vor den Osterferien, da die meisten Delegierten bereits heute nachmit- tag Paris verlassen.

Graf Lhristan Stolberg wurde von sei­ner Familie zum Majoratsherrn erklärt. Seine Schwester soll Mitwisserin seiner Tat sein.

In Belgrad wurde am Mittwoch der griechisch-südslawische Schiedsgerichts- und Freundschafksverkrag unterzeichnet.

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ÄsMnch eitles semäsamem DeMUnssmsseamms

Die DAZ. glaubt folgende Mitteilung machen zu können: Nach der Vertagung des Reichstages haben zwischen den Finanzsachverständigen der So­zialdemokraten, der Demokraten und des Zentrums Ekatsbefprechungen stattgefunden, die zu einer weit­gehenden Annäherung dieser Fraktionen und zum Entwurf eines gemeinsamen Sparprogramms ge­führt haben. Es besteht sogar plötzlich der Plan, das Zentrum möglichst noch vor Verabschiedung des Etats in die Reichsregierung wieder aufzunehmen. Die Deutsche Volkspartei soll nach Ansicht der an i den Kompromißplänen beteiligten Kreise sich ent- W, weder entschließen, das soeben vereinbarte Deckungs- Mâwlmu. mi.t..z oder endgültig

r Bayerische Volksparkei soll für eine etwaige Wei- marer Koalition dadurch gewonnen werden, daß die I geplante Erhöhung der Vier steuer in Fork- ' fall kommt. Das geplante Deckungsprogramm ficht 180 Billionen Abstriche an der bisherigen Regie­rungsvorlage vor, darunter 40 Millionen am Ver­kehrsetat und 25 Millionen am Wehretal. Außer­dem soll der Ansatz für die Tabaksteuer um 70 Mil­lionen erhöht werden.

Die Verantwortung für die Richtigkeit dieser Mitteilung bleibt dem genannten Blatt überlassen.

LKKüse Landtassavbeil «ach Ofleett

Berlin, 27. März. Während das Plenum des preußischen Landtages seine Beratungen nach den Osterferien am 11. April aufnehmen wird, ist der Hauptausschuß bereits zu Diens­tag, 9. April, einberufen. Er wird zunächst den Bericht des sog.Köpfungsausschusses" ent­gegennehmen, der zuvor sich schlüssig gemacht haben wird, über die Nachprüfung der im Hauptausschuß bei den Haushaltsberatungen für 1929 angenommenen Anträge auf Er­höhung von Haushaltsmitteln. In seinen wei­teren Beratungen wird der Hauptausschuß so­dann den Haushalt der allgemeinen Finanz­verwaltung vorberaten. Verbunden wird da­mit die Beratung einer Reihe von Anträgen der Deutschen Volkspartei auf Wiedervorlage des Entwurfes eines Steuervereinheitlichungs- gesetzes sowie über die Wandergewerbesteuer und die Besteuerung des Hausierhandels; der Wirtschaftspartei auf Senkung der preußischen Realsteuern und der Deutschnationalen auf Abstandnahme von der Entziehung der der Landwirtschaft gegebenen, im Dezember 1928 fällig gewordenen Kredite.

Nach Abschluß der Vorberatung dieses Haushaltes wird sodann die Lesung des Haus­haltes im Ausschuß mit dem Etatsgeseß selbst abgeschlossen werden. Im Plenum des Land­tages wird nach der Osterpause der Haushalt der Bergverwaltung zur zweiten Beratung ge­stellt werden. In den ersten Tagen nach dem Wiederzusammentritt wird auch die Entschei­dung über die Besteuerung der freien Berufe fallen. Bekanntlich hat der Staatsrat gegen diese Besteuerung Einspruch eingelegt. Soll sie in Wirksamkeit treten, so ist eine Zwei- drittelmehrheit des Landtaasplenums notwen­dig. Die Frage wird anläßlich der endgültigen Feststellung der Gewerbesteuer zur Erledigung kommen. Bekanntlich ist nicht, wie bei den bei­den anderen Steuerverlängcrungsgesetzen, bei der Grundvermöaenssteuer und bei der Haus- iinssteuer, der Weg der Notverordnung be­schritten worden; die Gewerbesteuer soll viel« mehr im Wege der ordentlichen Gesetzgebung verabschiedet werden.

Wieder daheim!

^GEZeMMst" «ach S1 KimNÄSA Fahrt glatt gsSandeè

Friedrichshafen, 28. März. Das LuftschiffGraf Zeppelin" ist hier um 10.17 Uhr nach ungefähr 81 stündiger Fahrt glatt gelandet.

Die letzte FMetsWeä

Zweimal über Athen.

Athen, 27. März.Graf Zeppelin", der bereits um 6 Uhr morgens Athen überflog, kehrte zur all­gemeinen Freude um 9 Uhr zurück und überflog die Stadt Athen zum zweiten Male. Der gesamte Verkehr in der Stadt und das gesamte öffentliche Leben standen eine Viertelstunde lang still. Das auf der Akropolis zufammengsdrängte Volk brach in begeisterte Hochrufe aus.

Ueber Ragusa.

Friedrichshafen, 27. März. Das Luftschiff Graf Zeppelin" befand sich um 16 Uhr über Ra- gusa.

Belgrads Enttäuschung.

Belgrad, 27. März. Belgrad erwartete heute nachmittag denGras Zeppelin", der zwischen 2 und 3 Uhr angekündigt war. Um die in Frage kommende Zeit schauten zahlreiche Menschen in die Richtung, von wo das Luftschiff kommen sollte. In der Luft kreisten mehrere Flugzeuge. Gegen 4 Uhr erst wurde bekannt, daß derGraf Zeppelin" sei­nen Kurs geändert habe und nicht nach Belgrad käme.

Kroatien überflogen.

Friedrichshafen, 27. März. Nach einem um 21% Uhr bei der Werft eingegangenen Telegramm von Bord desGraf Zeppelin" befand sich das Luftschiff um 19.30 Uhr 100 Klm. südlich Agram in der Nähe der Ortschaft Blac.

Wien, 28. März. Das LuftschiffG-raf Zeppe­lin" hat um %3 Uhr morgeng die österreichische Grenze in der Richtung von Preßburg passiert und um 3 Uhr die Stadt Wien überflogen. Die An­kunft des Luftschiffes wurde vom Türmer des Stefanturmes der auf den Straßen harrenden Menschenmenge verbündet. Als das Luftschiff in etwa 400 Meter Höhe, an der Lichterstrahlung der Gondel deutlich erkennbar, über die Stadt zog, brach die Menschenmenge in stürmische Hochrufe aus. Die Tatsache, daßGraf Zeppelin" Wien bei Nacht überflog, wurde von der Wiener Bevölke- rung, die den Anblick des stolzen deutschen Luft­schiffes mit Begeisterung erwartet hatte, mit leb­haften Bedauern empfunden.

Auf dem Wege zum Heimathafen

Friedrichshafen, 28. März.Graf Zeppelin" strebt an der Donau entlang dem Heimathafen zu.

Ms Asi dss besetzten Gebietes

Me DssMOEt Des -ObeVMWöenien 3M Fuchs

ft o b l e n 3, 27. März. Die vom Oberpräsidenten der Rheinprovinz Dr. h. c. Fuchs ver. faßte D e n k s ch r i f t wurde am Mittwoch, soweit sie die besetzten preußischen Gebiete um- faßt der Öffentlichkeit übergeben.

Sie enthält eine allgemeine Darstellung der Verhältnisse, wie sie sich im besetzten Gebiete in= folge der Besetzung, der Entmätarisierungsbestim- mungen, der Sanktionen und des Ruhrkampfes entwickelt haben und zeigt das Bild der großen 'Jiotlage, in der sich das befette Gebiet in allen Zweigen seines öffentlichen Lebens und feiner Wirtschaft befindet.

Oberpräfibent Dr. Fuhs bezeichnete als Ziel der Denffckrift, daß es nicht nur darauf an komme, dem besetzten Gebiet die durch die Besetzung unmittel- bar aufgebürdeten Lasten zu erstatten, sondern

das besetzte Gebiet Hosse, daß seiner durch die politischen Ereignisse hervorgerufenen auszer- politifdjen Notlage durch eine umfassende Be­treuung Rechnung getragen würde.

Die Denkschrift ist 60 Seiten stark und behandelt einleitend die Westmark nach dem Versailler Ver­trag, insbesondere die Gebietsabtrennungen und die Hilfe, die bis jetzt von Reich und Staat ge­währt wurde. Der erste Teil schildert das besetzte Gebiet, geographisch und flächenmäßig, sowie die Nationen und Kopfzahlen der Besatzung, die auf die einzelnen Städte entfallen. Hier ist hervorzu­heben, daß die Stärke der Bcsatzungstruppcn im preußischen Gebiet etwa 30 900 Mann umfaßt. Davon entfallen 19 306 auf Franzosen, 5470 auf Belgier und 6424 auf Engländer. Die Anforderungen der Besatzung konzentrieren sich be­sonders aus Wohnungen, Exerzierplätze, Schieß- platze, Flugplätze und landwirtschaftliches Gelände. Das Bejatzungsregime wirkt sich der !Bw ölte rang

Die Vorbereitungen und Anweisungen für die Landung sind getroffen.

Friedrichshasen, 28. März. Um 5 Uhr morger passierte das Luftschiff Linz o. d. Donau. Die Lai

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dung dürfte, soweit jetzt 6% Uhr zu über­sehen ist, um 8 Uhr herum erfolgen.

Friedrichshafen, 28. März. Das Luft­schiffGraf Zeppelin" überflog die Stadt Mühl­berg a. 3nn in Oberbayern.

München, 28. März. Das Luftschiff hat auf feiner Fahrt zum Heimathafen 7.40 Uhr morgens bei leichtem Regen die Stadt München in geringer höhe überflogen.

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Friedrichshafen, 27. März. Als derGraf Zep­pelin" auf dem Rückflug die Grenze zwischen Aegyp­ten erreicht hatte, sandte Dr. Eckener dem Minister­präsidenten von Aegypten folgenden Funkspruch:

Die Bemannung und die Passagiere desGraf Zeppelin", am Rande des Landes der tausend Wun­der angelangt, bitten Euer Excellenz, Seiner Ma­jestät dem König Fuad ihre achtungsvollen Grüße und ihre Glückwünsche zu Seiner Majestät heutigem Geburtstag zu übermitteln. Sie freuen sich, bald das Vergnügen zu haben, Seine Majestät als hoch­willkommenen und geehrten Gast in Deutschland be­grüßen zu können."

In einer Botschaft an das ägyptische Volk ironi-

Unmöglich gemacht habe. Die Botschaft lautet:

Von ungünstigen Winden leider gehindert, Aegypten zu überfliegen, grüßen die Passagiere des Graf Zeppelin" von der Schwelle dieses märchen­haften Landes aus das Land und seine uralte Kul­tur. Sie hoffen, daß das nächste Luftschiff, das hier­her kommen wird, günstigere Wetterbedingungen vorfinden möge und dem ägyptischen Volk das mo­derne Luftschiff als ein Symbol des friedlichen Ver­bindungsnüttels zwischen den Völkern zeigen wird."

Die 1450 Kilometer betragende Strecke Jerusa­lemAthen hat das Luftschiff in der Zeit von 11 Stunden zurückgelegt. Diese hervorragende Leistung beweist erneut, wie die ganze Mittelmeerreise über­haupt, daß das felsenfeste Vertrauen Dr. Eckeners auf sein Luftschiff voll berechtigt ist.

im allgemeinen gegenüber in 316 Ordonnanzen aus. Weiter werden die besonderen politischen Umstände behandet, die die wirtschaftliche Lage be­einflußt haben. Hier treten besonders die S a n k di anen, der passive W i derstan d, Grenz­änderungen und die Entmilitarisierung hervor.

Der wichtigste Teil der Denkschrift behandelt dann die wirtschaftliche Struktur des besetzten Gebietes und die wirtschaftliche und kulturelle Lage. Die Betveuungsmaßnah- m.'n sollen für das besetzte Gebiet in ein beson­deres System gebracht werden, das von einem höheren staatspolitifchen Ziel aus geleitet wird.

Jnsbeiondere sollen alle Gebiete des öffent­lichen Lebens eine besondere Förderung er­

fahren, in erster Linie das Schulwesen,

fördern.

denu^ namentlich das Volksschulwefen liegt durch­aus uu Argen In einer Reihe von Gebieten sind die Volksschulen durchweg einklassig und die öffent­lichen Gebäude in einem nahezu unmöglichen Zu- siande. FvrllMdungs- und ®emerbefd)ulen sind un­bekannt. D:e Jugendpflege auf dem Lande ist zu

Jin Gesundheitswesen entspre­chen die Krankenhäuser nicht mehr den Anforde­rungen. ebenso ist S äug lingssürsarge und schul­ärztliche Fürsorge einzuführen. Für Trinkwasser und Kanalisationsarberten müssen besondere Auf­wendungen gemacht werden. Die wirtschaftlichen Maßnahmen beziehen sich insbesondere auf das Verkehrswesen, da weite Gebiete in der

Lifol, auf dem Hunsrück, im Westerwald und im (Fortsetzung auf Seite 2)

âavkvettas

Am Karfreitag senken sich die Schleier der Passionswoche am tiefsten auf die Christenheit herab. Der Heiland hat den bitteren Kelch des Leidens und Duldens bis zur Neige getrunken. Er ist verhöhnt, verspottet und ans Kreuz ge­schlagen worden. In der bitteren Stunde sei­nes Sterbens glaubt er sich nicht nur von den Menschen, sondern auch von seinem Eotte ver­lassen. Er neigt das Haupt und stirbt. Mit der Bettung des toten Leibes in das Grab scheint das Leben, das vom Glanze der Gottes-Sohn­schaft durchleuchtet war, für immer erloschen zu sein.

Die christliche Kirche begeht mit Recht den Karfreitag als den höchsten Weihe- und Feier­tag. Auch die katholische Kirche feiert das An­denken an den Tod des Heilandes durch feier­lichsten Gottesdienst und strenges Fasten, wenn sie auch an diesem Tage keine Arbeitsruhe vor­schreibt. Nach protestantischer Auffassung trägt der Karfreitag den Stempel höchster Weihe. Am Kreuze selbst hat der Heiland die Todes­worte gehaucht:Es ist vollbracht!" Das Le- benswerk vollbracht im Tode? Gewiß, denn nur dann hat das Lebenswerk die höchste Probe bestanden, wenn der Mensch bereit ist, auch sein Leben dafür zu lassen. Mit seinem Opfertode hat der Heiland allen seinen Nach­folgern das größte und edelste Vorbild ge­geben. Seine Bereitschaft, für sein Lebens­werk den Tod zu leiden, ist die Grundlage, auf der sich die christliche Kirche aufgebaut hat. Nie hätte das Christentum sich die Welt er­obert, wenn nicht auch die Nachfolger des Hei­landes gleich ihm bereit gewesen wären, ihr Leben für das Werk des Herrn und Meisters .in. big Schanze zu schlagen. Aus dieser Opfer- saat, bei der der Heliand vorangezaugen iji, erwuchs das Christentum zu einer großen und mächtigen Gemeinschaft. Aus dem Tode er­wuchs das Leben.

Zu unserer Zeit und ihren Menschen spricht der Karfreitag eine besonders eindringliche Sprache. Hinter uns liegen die Jahre, in denen die besten Söhne unseres Landes sich bereit fanden, für das größte Gut, das wir besitzen, für das Vaterland, willig ihr Leben hinzu­geben. Leider ist dieser Geist in den Wirren des Umsturzes und der Nachkriegszeit vielfach von unserem Volke gewichen. Leider hat man nicht mehr viel Verständnis für die deutsche Passion, denn man ist in weiten Kreisen unse­res Volkes materiell genug geworden, um den tieferen Sinn der Passion, um die lebensschaf­sende Wirkung des Leidens und Duldens für eine große Sache nicht mehr recht zu verstehen. Um so nötiger ist es, daß unsere Generation sich tief in den Karfreitag und sein Passions­wunder versenkt, das sie begreift, wie nur aus dem Opfertode des Einzelnen für fein Lebens­werk und für eine große Idee neues Leben er­wachsen kann. So kommt es uns am Karfrei­tag besonders eindringlich zum Bewußtsein, daß auch die vielen Väter und Söhne, die im Weltkrieg für die Sache Deutschlands ihr Leben gelassen haben, nicht umsonst gestorben sind, daß auch die deutsche Passion ihren Aus- klang in einer Auferstehung finden wird, ge­nau so sicher, wie auch das Betten des toten Heilandes in ein Grab nicht ewige Grabes­ruhe bedeutete, sondern von einem Tage ab­gelöst wurde, an dem die erstaunte Frage von frommen Lippen ertönte: Wer wälzete den Stein von des Grabes Tür"?

Dev Asvddeerikche Löobb über die VeschKDksnns Des ^GuvsVa^

Bremen, 27. März. Die Verwaltung des Norddeutschen Lloyd gibt in Einverständnis mit der Firma Blohm u. Voß folgendes be­kannt:

Die inzivischen getroffenen weiteren Fest­stelllingen über den Umfang der durch den Brand auf dem DampferEuropa angerichtc- ten Schaden haben erfreulicherweise bestätigt, daß die unter dem Eindruck der starken Rauch­entwicklung verbreiteten sensationellen Nach­richten außerordentlich übertrieben waren. Es steht fest, daß der Schifskörper als solcher unterhalb des Hauptdecks von dem Brande

Die heutige Kumme« «mtzOiht 16 Seite«