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Kettlenbank-Absch-uH

V Bericht der Deutschen Rentenbank-Kredit- alt (Landwirtschaftliche Zentralbank), Berlin für r 1928 wird festgestellt, daß der kurzfristige Kredit gegenüber der Zunahme des lang- und mit- Mfriftiaen Kredites nur einen sehr unbedeutenden SS um noch nicht 50 Millionen RM auf z Mrd RM erfahren hat. Die derzeitigen Hypothe­karlasten sind angesichts der ungünstigen Lage der 6- luitalmärfte keineswegs leicht und auf die Dauer Die Landwirtschaft zu schwer. Die Zunahme der langfristigen Verschuldung ist hauptsächlich auf die schon lange herrschende Unrentabilität zuruckzufuh- reii Die Personalkredite sind von (alles in Mill. KM) 263,32 auf 270,23 gestiegen, Kredite bis zu neun Monaten ermäßigten sich von 183,74 auf 150 72 während Abzahlungskredite von 76,48 auf 10747Mill. RM gestiegen sind. Meliorationskredite von 17,44 auf 27,96 und Hypothekardarlehen von 795 38 'auf 890,56. Aus der Aktivseite erscheinen Bankguthaben mit 86,76 (69,85) und Wertpapiere mit 33,41 (24,86). In dem Zugang sind u. a. auch 5 Mill. RM bprozentige Reichsanleihe zur Förde­rung der Flüchtlingssiedlung enthalten. Anteilige Zinsen aus Hypothekardarlehen werden mit 14,60 (13,41) und sonstige Aktiva mit 8,45 (13,52) aus­gewiesen. Das Kapital hat durch weitere Eingänge von Grundschuldzinsen eine Erhöhung aus 352,2 ^335,0> erfahren. Die Rücklagen stiegen von 18,45 auf 33,57 und Anleihen von 793,34 auf 901,46, da runter Golddiskontbankanleihe mit 347,70 (355,72). Eine Verlängerung dieser Anleihe kann nicht erfol­gen. An Zinsen aus Krediten wurden 18,11 (13,12), aus Wertpapieren 1,42 (0,91) und aus Hypotheken 58,34 (31,48) vereinnahmt. Dagegen erforderten Un­kosten 1,57 (1,16), Ausgaben für Anleihen 3,35 (0,55) und Zinsen für Anleihen 57,01 (28,03), so daß ein Reingewinn von 17,86 (15,86), verbleibt, wovon an die Rücklagen 10,42 (9,25) und an den Pensions­fonds wieder 0,25 Mill. RM überwiesen werden sollen. Ueber die Verwendung des Restbetrages von 119 Mill. RM wird die Anstaltsversammlung Be­schluß fassen.

3,776 Mill. RM Anzahlungen auf Neubauten) zu Buche.

Bei beiden Linien war das Berichtsjahr durch den Kampf mit British und Continental South African Line gekennzeichnet, der in seinen Rückwir­kungen aus die Ergebnisse von nachteiligstem Ein­fluß war. Dagegen habe sich das Passagegeschast weiter günstig entwickelt. Im Spätsommer wurden zwei neue Passagierdampfer,Ubena" undWa- tussi", die sich gut bewähren, in den Dienst gestellt.

Die Abschlüsse bet Asvlka-Li^en ijeutfdjc Ostafrika- und Doermann-Linie dividen­denlos.

- X Don diesen beiden Hamburger Reedereien, die in enger Inter essenge me ini! chast stehen, erzielte hie Deutsche Ost-Afrika-Linie 2,142 (i. V. 2,524) Will. RM Betriebsüberschuß. Berwaltungsunkoston, Steuern und soziale Lasten erforderten 1,595 (0,953) Mill. RM. Nach einer Entnahme von 0,550 Mill. UM aus den Rücklagen ergaben sich 1,106 (1,602) Mill. RM UebersckMß, von dem 1,097 (1,022) Mill. RM zu Abschreibungen vorgeschlagen werden. Der Dest von 8355 (8779) RM (i. V. 7 Prozent Divi­dende) wird vorgetragen.

FvarrDkuMss BSvis

Frankfurt a. 211., 22. März. Tendenz fest. Nach­dem noch im heutigen Vormittagsoerkehr die Stim­mung lustlos und die Spekulation infolge der schwachen gestrigen Auslandsbörsen und des bevor­stehenden Liquidationstages mehr zurückhaltend war, machte sich zu Beginn des offiziellen Marktes eine allgemeine Befestigung bemerkbar. Ausschlag­gebend war hierfür wieder die starke Beteiligung des Auslandes am Börsengeschäft. Obwohl die Re­parationsverhandlungen einen langsamen Fortgang nehmen, ist die Meinung im Auslande vorherrschend, daß mit einem günstigen Endergebnis für Deutsch­land gerechnet werden kann, und aus diesem Grunde schritten in der Hauptsache die bestinformierten Kreise des Auslandes zu größeren Jnteressekäufen. Auch die Kulisse nahm, angeregt hiervon, in grö­ßerem Umfange Deckungen vor, zumal sie auch noch verschiedene Limiten für Publikumsrechnung laufen hatte, die aber doch ziemlich gering waren. Das Ge­schäft war in Spezialwerten wieder außerordentlich lebhaft. Elektroaktien standen im Vordergründe und waren haussierend. Am lebhaftesten waren Siemens mit plus 8 Proz. gefragt. Auch Schuckert gewannen 6% Prozent. Bei lebhafteren Umsätzen erhielten Bergmann einen Gewinn von 4 Prozent, AEG. von 3 Proz., Licht und Kraft von 3% Proz. Chade- aktien dagegen weiter vernachlässigt und wieder 3% M., nachdem hier an der gestrigen Abendbörse eine kräftige Erholung zu verzeichnen war, schwächer. An den übrigen Märkten war das Ge­schäft nicht ganz so lebhaft. Von Chemiewerten er­öffneten J. G. Farben 2% und Scheideanstalt 1 Proz. höher. Montanaktien konnten sich der allge­meinen Aufwärtsbewegung nicht anschließen.

einer Besserung von 4 Prozent. Auch die übrigen Papiere dieses Marktes lagen bis 2% Prozent seifer Nur Commerzbank, trotz des günstigen Abschlustes eher etwas vernachlässigt. Weiter angeboten und erneut 4 Mk. schächer eröffneten aus dem schon bekannten Grunde Svenska. Renten still. Jedoch etwas freundlicher. Nach den ersten Kursen setzte sich die Aufwärtsbewegung weiter fort. Doch traten bald, da Ordres nur noch in geringem Umfange ein­trafen, verschiedentlich auch in erster Linie auf Ge­winnmitnahmen, Schwankungen ein, so daß kleinere Rückschläge eintraten. Doch blieben gegen Anfang die Kurse gut behauptet, teilweise waren aber noch keine Erhöhungen zu erkennen. Das Geschäft war wieder etwas ruhiger. Glanzstoff konnten 3 Proz. gewinnen. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5 Proz. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.2158, gegen Pfunde 20.462. London-Kabel 4.8536, Paris 124.28, Mailand 92.71, Madrid 31.80, Holland 12.11%.

An der Abendbörse war das Geschäft wieder kleiner, doch bestand, soweit Orders vorlagen, für Spezialwerte weiteres Interesse. Die Stimmung war, nachdem sich an der Nachbörse verschiedentlich Realisationneigung bemerkbar gemacht hatte, wieder freundlich. Im Vordergründe standen Rheinische Braunkohlen, Aschersleben, Gesfürel und Harpener, die bis 1% Prozent anziehen konnten. Auch Dtsch. Linoleum waren mit plus 2 Proz. etwas reger ge­fragt. Banken meist etwas abbröckelnd. I. G. Far­ben behauptet. Siemens und Daimler Motoren bis % Proz. schwächer. Renten vernachlässigt. Im Ver­laufe machte sich etwas lebhafteres Interesse "für Elektrowerte, bei geringfügigen Steigerungen, be­merkbar. Sonst waren nennenswerte Veränderun­gen gegen den Berliner Schluß nicht zu verzeichnen. Rhein. Braunkohlen 293%, Aschersleben 225%,

verlautet, mit befriedigendem Erfolg über die Grün­dung einer Stickstoff-Fabrik durch die J.-G. Farben- industrie verhandelt worden sein, und zwar, wie sich jetzt bestätigt, in Louisiana. Weiter hört man, daß die mit der I. G. Farbenindustrie in Jnt.-Gem. stehende Norsk Hydro (Norwegian Hydroelectric Nitrogen Co.) ihre Produktion durch Einführung des Haber-Bosch-Verfahrens von 194 000 auf

535 000

To. Stickstosf pro Jahr heben.

Frankfurter Getreidebörse

vom 22. März (Amtlich).

Je 100 kg in Goldmark:

Weizen 1. Qualität

Roggen (inländisch.), fester. . .

Sommergerste für Liauzwecke Hafer (inkändischerj . . . Mais (gelb)......

Roagenmehl, fester Weizenkleie . . Roggenkleis . .

Kupferaktien trotz der weiteren Preissteigerung und nd die

auch Kohlenwerte waren wenig beachtet, ir

Besserungen gingen selten bis zu 1 Proz. Nur für Kaliaktien bestand noch lebhafteres Interesse. Aschersleben gewannen 2% Prozent und Wester­egeln 3 Prozent. Am Bankenmarkt war das Ge­schäft an Reichsbankanteilen weiter recht lebhaft mit

Harpener 136%, Gesfürel 237, I. G. Farben Dtfch. Linoleum 344, Siemens 393%.

X Preußische Eleklrizitäks A.-G., Berlin, um 27 Prozent erhöhter Stromabgabe stieg

251,

Bei der

Reingewinn auf 4.26 (2.58) Mill., die Dividende auf 5 (4) Prozent. Die Erhöhung des Kapitals von 80 auf 100 Millionen steht bevor, desgleichen eine Neuorganisation der Stromverteilung. In den nächsten Wochen sollen Verhandlungen mit der Westdeutschen Elektrizitätswirtschafts A.-G. über die Verständigung angebahnt werden.

X Die 3. G. Farben-Verhandlung in Amerika. Aus Newyork wird gemeldet: Auf der gestern ab­gehaltenen Konferenz Geh.-Rat Boschs mit der Ver­kaufsagentur ausländischer Stickstoff-Fabrikanten, der Synthetic Nitrogen Products Corp., soll, wie

Frankfurker Kursbsrichl (22. März).

24.00 Gm

23 25-23.50 ,

24.00

24.50

24.50

. 33.25-34 00

pezial) 33.0033.50

. . . 31.7531.75

. . . 11.15

. . . 15.23-15.50

Erbsen, je nach Qual., f. Speisezw.

Linsen do.

Heu, südd., gut, ges. trocken . . Weizen- u. Roggenstr., drahtgepr. Treber, getrocknet ... . . .

Tendenz:

geschäftslos.

Berliner Metallmarkt.

(Vom

22. März)

Kupfer

Blei

U

ü

ß

Februar .

Februar .

März.

194.50

197

März. .

56.25

57.75

April. . . Mai

195.-

196.50

April. . .

56.50

57.75

196

197.50

Mai . . .

56.75

57.75

Juni . . .

197.50

198.50

Juni. .

58

58.50

Juli . . .

198.50

198.75

Juli . . .

58.75

59.

August . .

198.75

199

August . .

59

59.50

Sept... .

198 75

199

Sept. . . .

59

59.25

(Mk.

für 10t

1 kg)

B

6

219

Elektrolyt . . . , Rohzink (Freiverk.) . Ungestüm. Zink . . Aluminium . . . .

do. Barren .

Nickel . . , .

Antimon Ng. . . .

Silber 900 f. 1 kg .

190

194

350.

83 83

7779

Amtliche Eiuheitslurse

Berlin-Frankfurt a. M. (Vom 22. März,

Geld

Brw:

In der Bilanz erhöhten sich bei wieder 8,5 Lill. RM Aktienkapital die Gläubiger auf 4,694 W75) Mill. RM. Die langfristige Davlehnsschuld Mode auf 6,689 (3,,366) Mill. RM erhöht, um einen Ml der Neubaukosten zu stnanzieren. Aus der

,. Seite erhöhten sich Schuldner auf 2,495 *44) Mill. RM, während Bankguthaben sich aus (1 ,y4tzz-âllT-â M verminderten. Danivier d Hilssfahrzeugs evhöhtënffrch^uf 13,813 Mill. R (11,589 und 3,267 Mill. RM Anzahlungen auf mbau.

6 °/o Reichsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A. .

in

laubiger auf 4,694 tige Davlshnsfchuld

I Die Wo ermann -Li nie A.-G. erzielte 2,372

të,904) Mill. RM Betrieb »gewinn. Unkosten, Steuern und soziale Lasten erforderten 1,689 1,204) Mill. Nach Entnahme von 0,550 Mill. RM US den Rücklagen bleiben 1,241 (1,732) Millionen eidjamort Ueberschuß, von dem 1,233 (1,153) Mill.

für Abschreibungen gefordert werden. Der lest von 8355 (8779) RM wird vorgetragen.

. Die Bilanz zeigt eine ähnliche Entwicklung wie Ost-Afrika-Linie. Bei wieder 8,5 W Aktienkapital betragen Gläubiger 6,055 i,001), langfristige Darlehensschuld 6,689 (3,365) onen Reichsmark, denen 3,107 (1,656) Mill.

Schuldner und 0,894 (1,029) Mill. RM Bank- myabrn gegenüberstehen. Dampfer und Hilss- chrzeugs stehen mit 19,015 Mill. RM (12,046 und

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biter--:/begründeten Rechnung bei dem knick , tcn ?â»d âu machen. Spätere i-Xn 8 " können nicht berücksichtigt ^»âenfèlbold den 22. März 1929.

®kam Weidenbach, Kassenrechner.

do.

m. A

9 % Pr. Centn - Bod.- Psandbr. 28 . . .

I

Anatolier I ' ' . ' . do. II .... .

Bagdad I. . . . . .

do. II...... Zolltürken..... Schantungbahn . . . Adia.......

armer Bank . . . . Berliner Handelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darmväd'. u. Nationalb. Deutsche Bank . . . . Deutsche Vereinsbank . Diskonto-Gesellschaft . Dresdner Bank. . .

Metallbank .... Mitteldeutsche Creditbanè Reichsbant..... Oesterr. Creditanstalt . Westbank...... Hapag ....... Nordh. Lloyd . . . ,

87.80

12

54 05

98

94.50

19.25

20.30

10.90

141

143

197.75 283

175 101

166 171 136.25 185,75 322.50

34

102. -

120.50

Buderus . . Gelsenkirchen. Harpener . . Ilie Bergbau Klöckner . .

135

210

Ph. Holzmann . . Wayß © Freitag . Zellstoff Aschaffenburg Zellstoff Waidhof .

. 129

Mansfelder Bergbau Oberbedarf . ... Oktavi Minen . . Phönix...... Rhein. Braunkohlen . Rheinstahl .... Riebeck Montan . . Laurahütte .... Ver. Stahlwerke A.-G. Aschersleben.... Salzdelfurth....

' Westeregeln .... Kleyer...... Brown, Boveri. . . Daimler ..... Neckarsulmer . . . Franks. Maschinenfabrik Miag...... Voigt © Häffner . . Metallges.Frankfurta. M. Junghâus ......

Cement Heidelberg . Hoch- und Tiefbau . .

72

126-

66 92

224 - 339.75 229

51

151

56 23

142.10

213

195

72.25

I. G. Farben . ââaâlt . Holzver-ohlung . . Dt. Erdöl . . .

Th. Goldschmidt . . Montecatini.... Rlltgercmerke . . . A. E. G...... Bergmann-Werke . . Ehade ...... Licht und Kraft . . Elektrische Lieferungen gelten a Guilleaume Gesfürel . . . . . Lahmeyer ..... Lechwerke..... Rhein. Elektr. . . . Schuckert..... Siemens & Halske . Mainkraftwerke. . , <Dt. Linoleum. . . .

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. 63

178.50

223

466

218.50

145

. 168- . 114 . 167.75 . 233.25 . 395. . 11119. . 341.50

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