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Ar. 69

$tdsag den 22. März 1929

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HÂM^ilL OM© WBTSCHÂPT

Stwrëfttrie* VSvse

«rankfurt a. M.. 21. März. Tendenz unsicher.

Beginn der heutigen Börse machte sich wieder eine Unsicherheit bemerkbar, da der schwach- Ver­laus der gestrigen Newyorker Börse und der hohe Geldsatz am dortigen Platze verstimmten Im Zu- iammenhang hiermit traten wieder erneute Befürch­tungen einer Diskonterhöhung der Federal-Reserve- Bank aus. Die Spekulation hielt sich daher, nachdem sie in den letzten Tagen in erheblicherem Maße Jn- teressenkäufe vorgenommen hatte, im Hintergründe und chritt eher zu Abgaben, so daß bei den meisten Werten Verluste bis zu 2 Prozent eintraten. Orders von Auslandsseite sowie von der Bankkundschast lagen nur in ganz geringem Umfange vor, so daß auch hiervon die Börse feine. Stütze ersuhr. Das Ge­schäft blieb hinter dem der gestrigen Börse zurück, doch konnte zeitweise eine etwas lebhaftere Umsatz­tätigkeit festgestellt werden. Stärker abgeschwächt waren Zellstoff Waldhof mit minus 3% Prozent. Von Chemiewerten gaben I. G. Farben 2^ Pro­zent nach, während Scheideanstalt knapp gehalten blieben. Goldschmidt minus 2% Prozent. Stark im Angebot lagen am Elektromarkt Chadeaktien mit minus 5 Mark. Schuckert eröffneten 2^ Pro­zent, Siemens 2 Prozent und AEG. 1% Prozent niedriger. Einiges Interesse bestand am Montan- inarft für Kupferwerte auf das weitere Ansteigen der Kupferpreise. Otaoi gewannen % Mark und Mansfelder 14 Prozent. Die Kohlenwerte lagen un­ter dem Druck der allgemeinen Lage ebenfalls schwächer. Nur Gelsenkirchen eine Kleinigkeit erholt. Sanken durchweg bis 1 Prozent niedriger, nur Reichsbank konnten mit plus 2 Prozent vermehrtes Interesse auf sich lenken. Renten still, Dt. Anleihen behauptet. Im Verlauf wurde das Geschäft sehr mhig, doch bewirkten kleine Abschlüsse eine gering« ügige Besserung des Kursniveaus. Die Haltung >(ieb lustlos. Nur für Siemens bestand etwas ver- tnfhrtes Interesse, und dieses Papier konnte 214 Prozent anziehen. Am Geldmarkt war der Satz für Dagesgeld mit 5 Prozent weiter etwas leichter. DÄm Devisenmarkt erfuhr die Devise Spanien mit M75 eine leichte Erholung. Sonst nannte man Kark gegen Dollar 4.2140, gegen Pfunde 20.455, London-Kabel 4.8535, Paris 124.28, Mailand 92.70, Holland 12.12.

SGlaKtvrehmaE

Wochenbericht vom 18. bis 21. März.

X Das Geschäft am Frankfurter Schlachtvieh- Sartt war in dieser Woche allgemein etwas leb- Mster, was wohl mit dem größeren Bedarf für >ie bevorstenden Osterfeiertage in Zusammenhang R bringen ist. Namentlich Kälber und Schafe wur- en lebhaft gehandelt und ausoerkauift. Am Rin- Wmarkt war der Auftrieb etwas geringer; bei Wßig regem Geschäft wurde der Markt geräumt.

Schweln emarkt war die Beschickung erheblich

tetr onck in dieser Woche fchr ruhig und die Preife I oben stärker nach; es verblieb UebePänd. Kälber Ml^u^s größeren Auftriebs lebhaftes Ge- ât zu verzeichnen, da die Metzger zu größeren Ltfen schritten um ihren Bedarf für die Ofter-

Vertage zu decken, hier konnten die Preise stark Wichen. Auch für Schafe machte sich stärkeres In- Wesse geltend; der Markt wurde bei lebhaftem «ndel und etwas anziehenden Preisen ge 1 Der Gesamtauftrieb bestand aus 1516 R

geräumt.

Indern,

Munter 322 Ochsen, 95 Bullen, 585 Kühen und Färsen; ferner aus 1845 Kälbern. 283 Schafen M 6083 Schweinen. Im Vergleich mit dem Auf- Mb der vergangenen Woche waren 548 Schweine W 253 Kälber mehr, dagegen 189 Schafe und WRinder weniger a regetrieben. Bezahlt wurde pro I Miner Lebendgewicht in Mark: Rinder: Ochsen 54 bis 58. a2) 49 bis 53, bl) 45 bis 48. Bullen 50 bis 53, 6) 45 bis 49. Kühe 2) 42 bis 47, b) bis 41, c) 33 bis 36, d) 25 bis 32. Färsen a) I «bis 58, &) 49 bis 53, c) 44 bis 48. Kälber Klaffe 1 bis 84. c) 74 bis 79, d) 67 bis 73. Schafe al) ' 1 bis 62, b) 50 bis 55. Schweine Klasse 6) 77 bis . 1 C) 77 bis 79, d) 77 bis 80, e) 75 bis 78. Möglichen mit den Preisen der vergangenen Woche Unten Kälber 6 Mk., Ochsen, Kühe, Färsen und , Mise je 1 Mk. anziehen, während Schweine bis ' I 5 Mk. verloren. Bullen blieben gut behauptet. ) M'Fleischgroßmark: A. Frisches Fleisch. Be-

Mckung: 1441 Viertel Rindfleisch, 276 ganze Käl- 25 ganze Schafe und 714 Hälften Schweine- 1114- Preise für 1 Zentner: Ochsen- und Rind- Mch 1. Qual. 85 bis 90, 2. Qual. 80 bis 85. - Mlenfleisch 80 bis 85. Kuhfleisch 2 Qual. 50 bis dto. 3. Qual. 40 bis 50. Kalbfleisch 1. Qual. M bis 115, bto. 2. Qual. 95 bis 105. Schaffleisch Mde der geringen Beschickung wegen nicht no- Mt. Schweinefleisch 100 bis 105. B. Gcfrier- Mch: Rindfleisch Vorderviertel zollfrei 54, ver- 70, Rindfleisch ^internierte! 60 bzw. 80 Mk. Ilchästsgang des Fleischgroßmarktes: schleppend.

Mannheimer Produktenbörse.

Bei größerem Angebot von Argentinien und »achcr hiesiger Konsumnachfrage verkehrte die

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Der Außenhandel im Aedeuar

Gßnffnhv stark zurüMeganaen

X Nach den amtlichen Angaben über den deut­schen Außenhandel sind im Februar sowohl die Ein­fuhr als auch 'die Ausfuhr gegenüber dem Vor­monat beträchtlich Zurückgegangen. Die gesamte Wa­reneinfuhr hat sich um mehr als 300 auf 10,17 Mill. RM vermindert und damit den niedrigsten Stand seit November 1926 erreicht. Gleichzeitig war aller­dings auch die Ausfuhr mit 973 (einschl. 52,3 Mill. RM Reparationssachlieferungen) um rund 131 Mill. RM niedriger. Dadurch stellt sich der Einfuhrüber­schuß diesmal auf nur 44 gegen 214 Mill. RM im Vormonat; die Handelsbilanz war also im Februar nahezu ausgeglichen.

Von dem Rückgang der Einfuhr entfallen ^142 Mill. RM auf Rohstoffe und 125 Mill. RM auf Lebensmittel, während sich die Einfuhr an Fertig­waren verhältnismäßig wenig um 32 Mill. RM er­mäßigte. Die Einfuhr des Monats Februar ist die niedrigste seit November 1926, als feit mehr als 2 Jahren. Der Einfuhrrückgang verteilt sich auf zahl­reiche einzelne Posten.

In der Gruppe Lebensmittel und Getränke wur­den eingeführt (alles in Millionen Reichsmark): 18,4 (Jan.-Febr. 59,8), Weizen 16.1 (47,1), Gerste 7,2 (16,9) Mais, 8,6 (11,9) Reis, 22,2 (48,8) Süd­früchte, 11,2 (26,7) Obst, 6,0 (11,1) Hülsenfrüchte, 6,4 (13,5) Gemüse, 13,3 (31,5) Fleisch, 12,6 (32,9 Fische, 36,9 (86,7) Butter, 7,5 (14,7) Käse, 19,5 (36,3) Eier, 8,4 (23,5) Schmalz, 42,1 (122,0) Kaffee, 11,7 (28,0) Kakao, 2,4 (8,2) Tee, 3,7 (8,3) Wein, 4,3 (8,7) Ge­würze.

An Rohstoffen und halbfertigen Waren wurden eingeführt: 88,3 (166,4) Wolle, 65,7 (178,4) Baum­wolle, 12,9 (33,2) Flachs, 9,0 (22,4) Rohseide, 37,4 (58,2) Pelzfelle, 25,3 (64,2) sonstige Felle, 9,4 (18,6) Kautschuck, 8,1 (20,1) Steinkohlen, 3,3 (6,7) Braun­kohlen, 4,0 (9,0) Teer, 29,2 (77,1) Mineralöle, 7,1 (29,0) Eisenerz, 24,0 (52,4) Kupfer, 4,8 (12,0) Blei, 3,9 (9,9) Zinn, 4,6 (10,5), Zink 4,4 (10,2) Thomas­mehl, 7,0 (15,0) chemische Rohstoffe, 30,6 (56,8) Holz, 57,6 (132,8) Oelfrüchte, 11,6 (22,0) Oelkuchen, 6,7 (17,1) Kleie.

Aus der Gruppe Fertigwaren wurden ein­geführt 2,1 (6,1) Farben, 6,1 (16,7) chemische Er­zeugnisse, 4,5 (8,1) Kautschuckwaren, 6,3 (19,1) Leder, 4,0 (7,4) Lederwaren, 3,0 (6,6) elektrotech­nische Erzeugnisse, 3,8 (14,0) Kraftfahrzeuge, 2,8 (6,1) Textil-, 1,2 (2,2) Werkzeug-, 0,5 (1,1) Land­wirtschafts-, 0,9 (1,9) elektrische und 5,0 (10,6) son­stige Maschinen, 8,0 (17,9) Formeisen, 3,9 (7,8) Blech, 14,2 (31,3) Woll-, 15,7 (36,2) Baumwoll- 7,6 (15,8) Kunstseiden- und 3,0 (6,6) Flachsgarn, 10,9 (22,3) Woll-, 9,6 (21,5) Baumwoll-, 8,5 (16,7) Seiden- und 0,8 (1,9) Flachs-

gewebe, 8,2 (13,0) Textilwaren, 6,8 (13,3) Pelzwaren, 3,4 (7,3) Holzroaren, 2,3

(5,0) Papier, 1,0 (2,3) Porzellan, 2,2 (5,3) Glas, 1,7 (3,9) Uhren, 2,9 (5,2) feinmechanische Erzeug­nisse.

Bei der Ausfuhr gingen Fertigwaren um 78 Mill. RM und Rohstoffe um 36 Mill. RM zurück. Der Rückgang verteilt sich in noch stärkerem Maße als bei der Einfuhr auf sehr zahlreiche Wa­rengruppen, ohne daß einzelne Gruppen 'besonders hervortreten. Eine geringe Zunahme zeigt ledig­lich die Ausfuhr von Maschinen, von Pelzen und Pelzwaren sowie von Kleidung und Wäsche.

In der Gruppe Lebensmittel und Getränke wurden ausgeführt: 4,9 (18,7) Weizen, 4,9 (13,,3) Roggen, 4,5 (10,5) Hafer, 2,9 (6,1) Reis, 2,7 (6,9) Malz, 2,5 (4,8) Zucker, 10,1 (17,9) Pflanzenöle, 3,2 (6,7) Bier).

In der Gruppe Rohstoffe und halbfertige Waren mürber ausgeführt: 26,8 (64,6) Steinkohlen, 15,9 (35,9) Koks, 11,4 (23,3) Ammoniak, 4,7 (11,7) Kali, 12,7 32,5) Chemikalien, 16,9 (34,0) Wolle, 15,5 (31,3) Baumwolle, 15,4 (24,7) Pelzfelle, 6,6 (14,4) andere Felle, 4,7 (12,4) Zellstoff, 1,6 (4,6) Zement.

In der Gruppe Fertigwaren wurden ausge­führt: 26,8 (56,6) Farben, 9,5 (87,3) Chemikalien, 9,9 (20,6) Kautschukwaren, 22,3 (44,1) Leder, 8,2 (16,1) Lederwaren, 35,3 (78,3) eletrotechiische Er­zeugnisse, 3,7 (8,1) Kraftfahrzeuge, 5,7 (11,5) Fahr­räder, 20,8 (42,8) Textil-, 15,2 (31,6) Werkzeug-, 3,6 (5,9) Landwirtschafts-, 6,3 (13,7) elektrische und 53,0 (99.0) sonstige Maschinen, 9,2 (19,3) fein­mechanische Erzeugnisse, 4,3 (8,9) Uhren, 9,4 (20,6) Musikinstrumente, 3,7 (9,6) Spielzeug, 8,5 (21,5) Woll-, 3,9 (7,4) Baumwoll- und 7,1 (21,6) Sei­dengarn, 37,2 (74,3) Baumwoll-, 27,3 (57,4) Woll- und 17,6 (38,9) Seidengewebe, 23,2 (44,6) Textil­waren, 23,7 (43,2) Pelzwaren, 29,7 (67,4) Papier- waven, 5,2 (11,7) schwefelsaures Kali, 9,9 (22,0) Porzellan, 17,2 38,4) Glas, 8,3 (21,1) Röhren, 12,0 (28,5) Stabeifen, 14,0 (31,2) Blech, 20,6 (38,9) Maschinenteile, 5,3 (11,2) Messerwaren, 10,8 (22,2) Werkzeuge, 55,7 (120,2) Eifenwaren, 23,0 (49,7) Kupferwaren.

Die Reparationssachlieferungen betrugen 52,2 (Ian.-Febr.: 121,1), darunter: Lebensmittel und Getränke 1,7 (3,1), Rohstoffe und halbfertige Waren 27,8 (65,1), fertige Waren 22,6 (52,8). Die wichtigsten Beparationsfachlieferungen find: aus der Gruppe der Lebensmittel Zucker (1,7), aus der Gruppe der Rohstoffe Steinkohlen (11,0), Koks (6,9), Ammoniak (3,6), sowie aus der Gruppe der Fertigwaren Walzwerkerzeugnisse (5,2), Maschinen (5,0), elektrische Maschinen und elektrotechnische Er­zeugnisse (4,0), chemische Erzeugnisse (3,6).

Frankfurter GetreidebSrs«

vom 21. März (Amtlich).

Je 100 kg in Goldmark:

Weizen 1. Qualität 24.00-24.15 ®m

Roggen (inländisch.), fester. . . 23.75-23.50 ,

Sommergerste für >L rauzwecke . 24.0024.25 , Hafer (inländischer) ..... 24.5024.75 , Mair (gelb)........ 24£o

Weizenmehl (südd. Spezial) . . 33.25-34.25 , (Niederrhein. Spezial) 33.2533.75 ,

Roggenmehl, fester.....30.7531.75 ,

Wrizenlleie..... . . 11.25-14.35 ,

Roggenkleis . ...... 15.50 ,

Erbsen, je nach Qual., f. Speisezw.

Linsen do. ,

Heu, südd., gut, ges. trocken . . ,

Weizen- u. Roggenstr., drahtgepr. ,

Treder, getrocknet ...... ,

Tendenz: ruhig.

Berliner Metallmarkt. (Vom 21. März)

Kupfer

Blei

a

B

U

Februar .

Februar .

März.

194 -

196

März. . .

56.50

58.

April. . .

194.50

196

April. . .

57.50

58.-

Mai . . .

195

196

Mai . . .

57.50

58

Juni . . .

195.50

196.50

Juni. . .

58

58.50

Juli . . .

196.25

197,-

Juli . . .

58.25

58.50

August . .

197.50

198

August. .

58.50

58.75

Sept... .

197.50

198

Sept. . . .

58.50

58.75

(Mk.

für 10t

1 kg)

G

B

Elektrolyt

Rohzink (F

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219..

reiverk.)

.

llngeschm. 3 int .

Aluminium

* * *

190.-

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Barren

194.-

Nickel. .

350.-

«WM»

Antimon Rg. . .

83

88

Silber 900

f. 1 kg . .

77-

79

Amtliche Elnyeitskurse

Berlin-Frankfurt a. M. (Vom 22. März,

Geld

Brief

^

f11!'1'1.1 ."Tr^T^L^ * -^^^

Börse in ruhiger Haltung. In seeschwimmendem Weizen lagen Angebote vor in holl. Gulden per 100 Kilogramm cif Rotterdam: in Manitoba 3 zu 13.25, Manitoba 4 zu 12.65, Australweizen zu 12.85, Can- sas zu 12.85, Barusso, 79 Kilo, zu 11.60 und in Ro­safe, 79 Kilo, zu 11.65. Im Waggongeschäft nannte man im nichtoffiziellen Verkehr gegen 12.30 Uhr in Reichsmark per 100 Kilo, waggonfrei Mannheim: Weizen inländischen mit 24.50, ausländischen mit 27.2529., Roggen inländischen mit 24, Hafer in­ländischen mit 23.5024.50, ausländischen mit 23.25 bis 23.75, Braugerste, badische u. württembergische, 24.5025., pfälzische Gerste mit 2525.50, Futtergerste mit 2022.50, Mais mit Sack mit 24,75, südd. Weizenmehl Spezial Null mit 33.50 bis 34.25, südd. Roggenmehl mit 3133, Weizenkleie mit 14 und Biertreber mit Sack mit 22.5023.. sase, 79 Kilo, zu 11.65.

X 10 Prozent für Tagesgeld in Rewyork. Aus Newyork wird gekabelt: Die in der letzten Woche beobachtete Entspannung am Newyorker Geldmärkte hat nicht lange angehalten. Der Zinssatz für Tagesgeld, der in der vergangenen Woche zwi­schen 6 und 7 Prozent schwankte, ist in den letzten Tagen fortgesetzt gestiegen und hat bereits wieder eine Höhe von 10 Prozent erreicht. Damit bestätigt sich die von uns wiedergegebene Ausfassung der Wallstreet, daß die überraschende Geldmarkver- flüssigung zum Medio nur eine vorübergehende markttechnische Erscheinung sei. Die Tatsache, daß am Aktienmärkte bisher keine nennenswerte Rück- wirkung der Geldoerteuerung zu verspüren ist, er­klärt sich denn auch daraus, daß man in Börsen- treifen auf diese Entwicklung vorbereitet war. Im­merhin wird man sich der Ansicht nicht verschließen können, daß der Newyorker Börsenaptimismus an­gesichts der veränderten Geldmarktkonstellation auf die Dauer kaum die Oberhand behalten dürfte.

_ X Die deutsche Kupsererzeugung. Die deutsche Kupserhuttenproduktion stellte sich, lt. Berechnun- geii der Metallgefellfchast Frankfurt a. M. im

I »o&uBHf^B»stahl-

I I Cli matrattzen

I '»ngues -m p vieler, Schlafzimmer, Chaise-

Ei«B^ Kat. 371 frei

tisenmobelfabrik Suhl (Thür.)

--------------

Februar auf 385-5 (Jan.: 4759) Tonnen und die Kupferraffinadeproduktion auf 8253 {9319) Tonnen.

X Die Gülerwagensiellung. In der Woche vom 3. bis 9. 3. sind bei der Deutschen Reichsbohngesell- fchaft (6 Tage) 840 300 Güterwagen gestellt wor­den gegen 905 800 in der entsprechenden Woche 1928 und 824 700 in der Vorwoche 1929. Für den Arbeitstag im Durchschnitt berechnet lauten die entspreche ndeen Ziffern 140 000, 151000, 137 500.

6 °|o Reichsanleihe v. 1927 Ablösungsschuld o. A. .

do. m. A. .

9 % Pr. Centr. ° Bod.» Psandbr. 28 . . . .

8/o Pr. Centr.-Komm.»

Obl. 28...... Anatolier I.....

do. II..... Bagdad I......

do. II...... Zolltiirken..... Schantungbahn. . . . Adka....... ' armer Bank . . . . Berliner Handelsgesellsch. Commerz- u. Privatbank Darmnädt. u. Nationalb. Deutsche Bank . . . . Deutsche Vereinsbank . Diskonto-Gesellschaft . . Dresdner Bank. . . . Metallbank . . . . , Mitteldeutsche Creditbank Reichsbank..... Oesterr. Creditanstalt . Westbank...... Hapag ....... Nordd. Lloyd . . , .

New Uork . . .

Holland ..... Buenos-Aires ... Brüssel . . . . . Christiani« . . .

Kopenhagen . â è ;. . Stockholm . ." ..' H^ngfor ._. . . galten . «x. .

Paris. Schweiz Spanien D.-Ocstcrreich Prag . . . Pengö . . Japan . .

Rio ve Janeiro Bulgarien Belgrad . Liffabon , Danzig .

Frankfurter Kursbericht (21. März).

87.30

12

5405

98.

94.50

19.25

20.25

141

142

227.25

197.25

174 10?.- 166 170 136 185 319.25

34.10

102. - 1 9- 126

Buderus......

Gelsenkirchen. . . .

Harpener ...» Ilie Bergbau . . . .

Klöckner . . ...

Mannesmann . . .

Mansfelder Bergbau Oberbedarf . . . . .

Oktavi Minen . .

Phönix.......

Rhein. Braunkohlen . . Rheinstahl ....

Riebeck Montan . . , Laurahütte . . . . . Per. Stahlwerke A.-G. .

Aschersleben. . . .

Salzdelsurth,,..', Westeregeln . . , . , Kleyrr....... Brown, Boveri. .. . . Daimler ...... Neckarsulmer..... .. < Franks. Maschinenfabrik Mag......

Voigt D Häffner . . . Metallges. Frankfurt a. M. Junghâus . . . . . , Cement Heidelberg . . Hoch- und Tiefbau . <

130.

135.

210.

116.25

129.50

72

95.50

125.

67

92.50

223 -

335.25

227

53 .150..-,

54.75 . y.6J

213

197

72

144

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225.50

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