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Nr. 48

Dienstag den 26. Februar 1929

Seite 7

HANDEL 0ND WIRTSCHAFT

«MKaUdstNdeze und TvSNsfev-lMark fällig war, der dann auf 300 Millionen herab " gemindert wurde), daß Deutschland gerade, weil es

Iqcwine Roniumgüter start besteuert, Zujchlagszah-

>i Dohlilandsrader, der .rkenfitpenftfyrecT'. , TUnqen machen muß. Man bestraft also die Lon- ^ac fehlerhaste Konstruktion. Auslandsa le Heu -uminten DDn gewißen Lurusgütern und legt die

^ Transsersrage? Sein Kompensalionsprojekt für die Transferklausel.

iumenten von gewissen Lurusgütern und legt die

X Es gibt da in der Anlage 2 zum Bericht des Montanes einen Passus, gemäß dem über die ^rmalannnität von 2% Milliarden Deutschland pflichtet ist, Zuschlagszahlungen zu leisten, falls

Wohlstand, der nach einèm höchst komplizier- 0, Schema erfaßt wird, dies zulâßt. Die franzS- rch-n Kommentatoren des Dawespianes versäu­mn es nie, mit einer gewißen Schadenfreunds auf zicken Wohlstandsindex hinzuweisen, der den Eläu- «iaern in der Zukunft noch weit höhere Summen srcspricht. Auch Poincarè hat es nicht unterlassen. in öfteren in feinen Sonntagsreden von diesem -msteriösen Wohlstandsindex, der sich allmählich zu ä-em .Deutschenschreck- herausgebildet hat, zu taedjerr. Die Absicht ist, Deutschland durch die Um «ckreickMg der Gefahren, die aus dem Wohl- mndsindex erwachsen können, zu Zugeständnissen Mitwilliger zu machen. Und diese Zugeständnisse sängen alle mehr oder weniger mit der Transfer­abel des Dawesplanes zusammen. Wenn also ;e*t in Paris das Transferproblem im Border- emnb der Verhandlungen steht, wenn also über eine partielle Aufhebung der Transferklausel gesprochen mrd, ohne daß die Frage der Höhe der Annuitäten -terhaupt angeschnitten wurde, so lauert im Hinter­gründe der Wohlstandsindex, der in seiner jetzigen Fassung wirklich eine schwere Gefahr für Deulsch- M bildet. Eine Gefahr deshalb, weil er in seiner ionftruttion völlig verfehlt erscheint. Auch Wissen- ^aftler können sich irren, und es ist eine Ehren- sachs für die Sachverständigen, daß sie die völlig öös und für Deutschland verhängnisvolle Kon- miktion des Wohlstandsindexes zugeben, daß sie ne Aenderung erstreben, ohne ihr als Pressions-

Mittel zu chrer Bekämpfung lahm.

5 ft es angesichts dieser fehlerhaften Konstruktion des Wohlstandsinüexes gerecht, von Deutschland Zu­geständnisse zu erpressen? In Frankreich fleht man m gewißen Kreisen gerade wegen dieser fehlerhaf­ten und gefährlichen Konstruktion ein gutes Mittel, um Deutschland mürbe zu machen. Man versucht, Transferklausel und Wohlstandsindex in einen Zu­sammenhang zu bringen, das heißt also: die Waffe, die Deutschland in der Transferklausel hat, gegen die vermeintliche Waffe des Wohlstandsindexss aus­zutauschen. Die deutsche Delegation wird dem­gegenüber betonen, daß zwischen diesen beiden Punkten kein Zusammenhang, keine Möglichkeit einer Kompensation besteht. Der Wohlstandsindex ist innerlich so brüchig, daß eine Revision ohne Ge­gengabe erfolgen muß. Die Transferklausel ist aber Deutschlands beste Waffe. Sie ist der Schutz der deutschen Währung, und sie kann von uns nicht ausgegeben werden, bevor nicht die Gesamtschuld und mit ihr die Jahreszahlungen auf ein solches Maß herabgesetzt sind, daß ihre Aufbringung und Uebertreibung ohne Gefährdung der deutschen Wäh­rung vor sich gehen könne.

Ein bedeutsames wistschafi- ttrbeS EveisniS

X Der 5. Derbandstag des genossenschaftlichen Giroverbandes der Dresdner Bank, der in diesen Tagen stattfand, bildete den Rahmen einer wir­kungsvollen Feier: der 25jährigen Wiederkehr des Tages, an dem die Geschäftsführung des genoffen- schaftlichen Girooerbandes auf die Genoßenschafts­abteilungen der Dresdner Bank überging und die Deutsche Genossenschafts-Bank von Soergeh Par- risius & Co. von der Dresdner Bank übernommen wurde. Aus allen Teilen des Reiches, aus den ab­getretenen Gebieten, aus Deutsch-Oesterreich und der Tschechoslowakei trafen über 1700 Vertreter der Genoffenschaftsbewegung ein. In der Begrüßungs­feier, die in Gegenwart der Vertreter des Diploma­tischen Korps, der Reichs- und Preußischen Siaats- regierung, der Parlamente, der Winenichaft und der Wirtschaft statrfand, konnte Herr Wilhelm Klee­mann, Mitglied des Vorstandes der Dresdner Bank, dem die Universität Halle anläßlich des 25jährigen Bestehens der Genoffenschafts-Abteilungen der Dresdner Bank die Würde eines Ehrendoktors ver­liehen hat, unter lebhafter Zustimmung der zahl­reich Versammelten feststellen, daß die Verbindung

riäei zu benutzen.

Sas bestimmt eigentlich der Wohlstandsindex? i: oerubt auf dem Gedanken, daß die -e cm res« Mmaen, die im Dawes plan feftgebegt wurden, -rebele nur schätzungsweise bestimmt würben.

daß die Gläubigerstaaten, wenn es sich hemus- älch daß der demiche Volkswohlstand iffar.er U-^g». 15 der Belastung entspricht, ein Anrecht cw! '^-"S- MUSschsine haben. Dies ist der Gedanke, der ziem- 4 einfach ist, aber dessen Durchführung lnoesplan io kompliziert und auf raschen Bereq- tmgsarunblagen fußt, daß er unhaltbar genannt »erben muß Man hat ein geistreich sein sollendes Schema geschaffen, um die Veränderungen des Kutschen Volkswohlstandes zu messen. Unsere Ita« : ;iiä)e Zeit ist stolz "uf ihre Zahlen uw Genossenschaften mit der Dresdner Ban erheb-

vergißt, daß man jnrt ua an aemifie l1*^ Zur Förderung der genossenschaftlichen Be­iern. Der Wohlstandsindex klam cArtt'p mequng und des genossenschaftlichen Gedankens bei-

^ârlich leiten der Wirtschaft, die keinerlei tz-cy-uff babe Jür beide Teile iei die Vuiammen-

MIHM

pich anders gedeutet werden. So z. B. wenn die lütermenge, die auf den deutschen Eisenbahnen leförbert wird, als Grundlage genommen wird, plan berechnet dann die beförderten Gütermengen wo Kopf der Bevölkerung, und stellt sich dann eine Erhöhung der prozentualen Zahlen, heraus, so Meßt man auf Prosperität der Wirtschaft. Wer tonn es aber wagen unterscheiden zu wollen, wie- Äele von diesen beförderten Gütermengen erst mal iotmenbig sind, um die Wirtschaft aufzubauen und M den Tributverpslichtungen nachkommen zu Sönnen? Es kann sich also das Paradoxe ergeben, daß Deutschland für feine Anstrengungen, die es «acht, um den Reparationsverpflichtungen nach- tommen zu können, bestraft wird. Die Höhe der Ausgaben des Reiches, der Länder und Gemeinden Ä ebenfalls als Berechistlngsgrundlage dienen, biese Ausgaben können aber ebensogut ein Zeichen ter Rot, als ein Zeichen des Wohlstandes sein, chhöhte Aufwendungen für soziale Aufgaben, wie i B. für Arbeitslosenunterstützung, für Notstands­arbeiten und für Wirtschaftsausgaben, die von Privaten wegen Kapitalmangels nicht erfüllt wer- -rn können, können den Ausgabenetat aufblähen. Pa ist weiter die Gesamffumme der deutschen Gin= und Ausfuhr, an deren Hand der Wohlstandsindex ^rechnet wird. Soeben wurde in Paris beraten, auf welche Weise man die deutsche Handels- und Zahlungsbilanz verbessern könne. Auf Grund des Piohlstandsindexes soll also Deutschland von einer »Missen Höhe seiner Ausfuhr an mit größeren Re­parationszahlungen belastet werden. Aber noch absurder ist es, daß der Wohlstandsindex auch die Ne der Einfuhr ebenso behandelt. Man will also fas Defizit unserer Handelsbilanz, an dem wir so ^wer tragen und das, wären die Ausländsanleihen ">cht gewesen, den Bartransfer unmöglich gemacht Me, - noch durch erhöhte Tributleistungen uner- 9lid)er machen. Am deutlichsten wird die Fehl- Mstruktion des Wohlstandsindexes in der Methode Ai der man den Verbrauch Deutschlands an ge- Asen Genußmitteln wie Alkohol, Tabak, Zucker, iassee, Tee und Kakao in den Wohlstandsindex ein- ^icht hat. Gewiß kann der steigende Verbrauch An Eenußmitteln dieser Art zeigen, daß der Volks- Mstand nicht allzu stark gelitten hat oder sogar gewisser Weise sich vermehrt. Aber der Wahl- ^ndsindèx berücksichtigt den Gesamtgeldwert dieser i'"susgüter, ohne die Beträge für steuerliche Be- AsUng abzUziehen. Nun sind aber gerade diese «uier in Deutschland steuerlich hoch belastet und nach den neuen Steuergesetzen noch stärker ?Ang«zogxn werden. Es kann also der Fall vor- Wmen (wie es ja schon einmal in den Jahren

27 sich ereignet hat, daß auf Grund der er« ^ltcn Steuern ein Zuschlag von 500 Millionen

lüHtl

und angenehm gewesen. Die Anerkenrmng Deutschen Genossenschaftsverbandes für die im tereße des gewerblichen Genossenschaftswesens dem verflossenen Vierteljahrhundert von den nossenschastsabteilungen der Dresdner Bank

des

In­

in

Ge- ge-

keine Stütze und das Gesthâtff konnte sich nur zögernd im Rahmen der Kulisse entwirf ein. Die immer noch günstigen Geidmarkwerhältnifie und die gesteigerte Kohlenförderung konnten keine An­regung bieten. Gegenüber den Echlußkursen vom eamstag gingen die Verbote durchschnittlich bis ,3u 3 Prozent, bei den schweren Werten wurde diele Grenze sogar noch um ein beträchtliches überschrit­ten. Lei großem Angebot verloren am Elektro­markt Siemens 3% Prozent, Schuckert 3% und AEG. 1% Prozent, bei letzteren muß der Drviden- deabschlag berücksichtigt werden. Von Chemiewer- ten waren auch I. G. Farben stärker vernachlässigt und 2% Prozent niedriger. Hier kam infolge des geringen Geschäftes erst" spät eine Notiz juftanbe Scheideanstalt minus 2 Prozent. Unter dem Druck der allgemeinen Lustlosigkeit hatte noch Salzdet- furch mit minus 4 Prozent, Westeregeln mit minus 2 Prozent und am Bankenmarkt Berliner Handels­gesellschaft mit minus 4 Prozent zu leiden. Bei den übrigen Bankwerten gingen dagegen die Verluste nur bisl%%. Schiffahrtswerte knapp gehalten. Für Nokdd. Lloyd bestand trotz des etwas niedirgen Kur­ses infolge der Erhöhung des Betrisbsgewinnes etwas Interesse. Montanaktien zeigten eine ge­wisse Widerstandsfähigkeit, da doch im Verlaufe die günstigen Verhältnisse am Kohlenmarkt beachtet wurden. Von internationalen Werten hatten nach der letzttätigen starken Steigerung Svenska einen Verlust von RM 4. aufjumeisen. Einiges In­teresse bestand für Zement Heidelberg, Frankfurter Maschinen, N. S. U. und Rütgerswerke, die etwas anziehen konnten. Gut behauptet eröffneten Zell­stoff Waldhaf und Bergmann. Renten still, Dt. An­leihen eine Kleinigkeit nachgebend. Von Auslän­dern Zoiltürken etwas gefragter und gut behauptet, Anatolier dagegen gedruckt.

Nach den ersten Kursen evftchr das Kursniveau eine weitere Abschwächung. J. G. Farben lagen erneut 1% Prozent, Schuckert 1 Prozent und Sie­mens 2 Prozent schwächer. Auch derDlontanmartt hatte jetzt in stärkerem Maße unter der allgemein schlechten Lage zu leiden und Rhein. Braunkohlen büßten 3 Prozent und Mannesmann 2% Prozent ein. Vereinzeltes Intereffe bestand für AEG. mit plus 1 Prozent.

Der Geldmarkt erfuhr mit 5% Prozen: für Tagesgeld eine Verknaopung. Geld über Ultimo 7% bis 8%.

Am Dsrüfenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.2135, gegen Pfunde 20.447. London-Kabel 4 8531, Paris 124.24, Mailand 92.67, Madrid 31.45, Holland 12.115.

Die Abendbörse tag fast geschäftslos. Nach der Ueberwindung des Liquidaiionstages war d'.e Stimmung im allgemeinen jedoch etwas freund­licher, zumal auch von Newyork festere Anfangs- kurfe gemeldet wurden. Bei einem Vergleich gegen den Berliner Schluß muß berücksichtigt werden, daß die Terminwerte ausschließlich per Ultimo März gehandelt wurden. Am Chemiemarkt wurden einige Deckungen norgenommen, so daß I. G. Far-

^mmhhmimmm bestand für Ung. Goldrente einiges Interesse. Im Verlaufe blieb die Haltung unverändert still.

AEG. 167%, Dt. Linoleum 329, I. G. Farben 246%, Schuckert 224, Siemens 374, Zellst. Waldhof 257, Westeregeln 217.

leistete Arbeit brachte auch eine durch Herrn Iustiz- rat Professor Dr. Fuchs (Köln), Vorsitzender des Engeren und Gesamtausschusses des Deutschen Ge- nossenschaftsverbandes, überreichte Urkunde zum Ausdruck. Herr Profeffor Dr. Kalveram als Ver­treter der Universität Frankfurt a. M., die Herren Hermann Malz, Mitglied des Aufsichtsrates der Dresdner Bank, der gleichsfalls mit zu den Füh­rern der deutschen Genossenschaftsbewegung ge­hört und jahrzehntelang Leiter der Genossenschafts- Abteilung Frankfurt am Main war, zum Ehren­bürger der Universität Frankfurt am Main er­nannte, hob die Bedeutung der genossenschaftlichen Selbsthilfe und Selbstverantwortung als eine der wichtigsten Stützen von Staat und Gesellschaft her­vor. Der Anwalt des Deutschen Genossenschasts­verbandes, Professor Dr. Stein, hielt die Festrede. Am eigentlichen Berhandlungstage sprachen Reichs­minister a. D. Dr. Andreas Hermes, M. d. R.. über Wirtschaftsfragen der Gegenwart", Profeßor Georg Bernhard, M. d. R. und M. d. R. W. R., überBanken und Bankpolitik", Professor Dr. Klausing-Frankfurt am Main überGenossenschaft und Recht", und Bankdirektor Paul Rapmund über Die Genossenschaftsabteilungen der Dresdner Bank in der kreditgenossenschaftlichen Bewegung". In seinem Schlußwort wies Dr. h. c. Kleemann auf die Schwierigkeiten der augenblicklichen Wirtschafts­lage hin, die angesichts des Konjunkturrückganges, der zunehmenden Arbeitslosigkeit und des außer­ordentlichen Steuerdrucks keine Veranlassung zu optimistischer Betrachtung böte. Aber die Genossen­schaften hätten ja schon andere, schwerere Zeiten, insbesondere die Tage der Inflation überwunden, so daß er nicht zweifle, daß sie sich auch in Zukunft

erfolgreich behaupten würden. Damit fand die drucksvolle Tagung ihren Abschluß.

ein-

Stangsiistee Nsvie

Frankfurt a. 217., 25. Febr. Tendenz schwach. Sunt Wochenbeginn eröffnete die Börge infolge des heutigen Ultimos in großer Zurückhaltung. Ob­wohl ungünstige Momente irgendwelcher Art nicht varlagen, zeigte die Tendenz ein ausgesprochen schwaches Gepräge. Die Spekulation war sehr lustlos und verhielt sich stark im Hintergründe. Das herauskommende Material fand nur bei größeren Verlusten Unterkunft. Verschiedentlich ' wurden Ultimoverkäufe vargenommen und die Kursein­brüche wurden durch diese Tatsache beschleunigt. Da Orders kaum varlagen, erfuhr die Tendenz

melfleisch 100105, Schweinefleisch 1 95105; b) Gefrierfleisch. Rindfleisch:, Borderviertel zollfrei 52, verzollt 65, Hinterviertel 58 bzw. 76 RM. Ruhig.

Mannheimer Produktenbörse.

Mannheim, 25. Febr. Am heutigen Produksen- markt war die Tendenz stetig. Die Käufer sind aber nach wie vor im Einkauf zurückhaltend. In üe» chw-.mmendem Weizen lagen Angebote vor in holl. Gruden per 100 Kilo cif Rotterdam: Manitoba 3. 13.70, Manitoba 4. 13.15, Auftralweizen 13.60. Ba- ruffo 79 Kilo 12.05, Rosafe 79 Kilo 12.07 54. Im Waggongèichäft nannte man im nichtoffiziellen Verkehr in Reichsmark per 100 Kilo waggonfrei Mannheim: Weizen inl. 24%25, ausl. 2829%, Roggen inl. 24%, Hafer inl. 23%24%, Brau­gerste, badische und ftânkische, 2525%, Pfälzer Gerste 25 %26%, Futtergerste 20.2522.25, Mais mit Sack 24.75, südd. Weizenmehl, Spezial Null, 34.75, Roggenmehl 31.5033, Kleie 14.25, Bier­treber mit Sack 2222.25.

Gckkachivkebmattki

Frankfurt a. M. 25. Febr. Auftrieb: 1515 Rin­der (darunter 398 Ochsen, 52 Bullen, 631 Kühe, 390 Färsen), 471 Kälber, 162 Schafe, 5369 Schweine. Marktverlauf: Rinder mäßig rege, ge­ringer Ueberstand: Schweine mäßig rege, ausver­kauft; Kälber und Schafe ruhig, geräumt. Preise für 1 Zentner Lebengewicht: Ochsen: a) 1. 53 bis 56, 2 4952, b) 1 4448. Bullen: a) 5053, b) 4649. Kühe: a) 4147, b) 3640, c) 3235, d) 2531. Färsen: a) 5357 b) 4852, c) 4347. Kälber: b) 6873, c) 6267, d) 5561. Schweine: a) 7275, b) 7376, C) 7376, d) 7376, e) 70 bis 73. Fleischgroßmarkt, a) Frisches Fleisch: Ochsen- und Rindfleisch 1 9095, dto. 2 8090; Bullenfleisch 8086, Kuhfleisch 2 5060, dto. 3 40 bis 50. Kalbseisch 1 95105, dto. 2 9095, Ham-

6 ff» Reichsanleihe v. 1927 Abiösungsschuld o. A. .

do.

8 % Pr. Centr.

Pmndbr. 28 .

8% Pr. Centr. - Obl. 28. . .

Anatolier I . . do. II . .

Bagdad I. . . do. II. . .

Zolltürken . , Schantungbahn. Adka . . . . Barmer Bank .

m. 31.

Bod.-

Romm.»

Berliner HandelsgeseNsch. Commerz- u. Privatbank Darm > öd', u. Nationalb. Deutsche Bank . . . . Deutsch« Bereinsbank . Diskonto-b-esellschast. , Dresdner Bank. . . . Metallbank . . . . . Mitteldeutsche Creditbank Reichsdant..... Oesterr. Creditanstalt . Mesibant . . . . . . Hapag ....... Nordd. Lloyd . . . .

6.

10

X Deutsche Bank. Die Bilanzsitzung findet am März statt. Es dürften voraussichtlich wieder Prozent Dividende vorgeichlagen werden.

X Norddeutscher Lloyd Bremen. Der Roh-

gewinn für 1928 wird einschl. 719 246 (701420); RM Vortrag mit (alles in Mill. RM) 46,5 (40,14) ausgewiesen. Demgegenüber erhöhten sich Unkosten auf 12,63 (11,09) Zinsen auf 445 (1,64). Abschrei­bungen auf Seedampfer wurden mit 14,16 (13,18), auf Seebäder-Schleppdampfer mit 0,24 (0,50) und auf Grundbesitz mit 1,18 (1,98) vorgenommen. Aus dem Ueberschuß von 14,18 (11,73) erfordert die un­veränderte Dividende von 8 Prozent auf das er­höhte A.-K. von 160,0 (125,0) 12,8 (10,0). Die Bi­lanz weist die gesetzlichen Reserven mit 22,5 (17,0) aus. Tie offenen Reserven betragen demnach 40,0. Die Anleiheaufwertllng ist mit 1,8 (2.86) berücksich­tigt. Die bprozentige amerikanische Goldanleihe er­scheint unvetänden mit 84,0 und langfristige Kre­dite mit 13,01 (13,01), während sie noch in dem Zwnchenstatus per 30. 6. mit 19,0 angegeben wur­den. Auch die Gläubiger, die im Amerika-Prospekt mit 41,52 bilanzierten und auf 31,27 (27,11) gestie­gen. Innere Abrechnunaskonten sind mit 37,18 144,87) verbuchn Das Seedampferkonto beträgt 165,29 (156.0). Anzahlungen sind mit 83,34 (63.81) ausgewiesen. Seebäder-Dampfer mit 2,42 (2,60), Anlagen mir 6,51 (6.69). Kaffe und Bankguthaben sind weiter auf 40,34 (49,26) 2iMticfgegangen. In­folge der Erwerbung der Majorität der Stettiner Dampfer-Compagnie, der Anallederung der Matt­hies-Reederei usw.' hat sich der Wertpapierbestand zusammen mit den Beteiligungen auf 25,63 (9,57, (im Amerika-Prospekt 20,770 erhöht. Die Laaerbe­stände sind mit 12,53 (4,90) bewertet. Schuldner sind mit 48,93 (46,32) angeoeben. Die Liguidjj^, Unternehmens wird ffcd durch Tividenden- ousfchuttuno nickt wesentlich verändern, da dkb^im Januar 1929 eingegangenen Freigabegelder von etwa 8,4 zur Verfügung stehen.

^ranksurter KekrridcbSrse vom 25. Febr.. lAmtlich).

Fe 109 ko- in Goldmark:

Weizen 1. Qualität

Roggen (inländisch st fester . .

Sommeraerste für Branzwecke . Haker sinlöndiicherl nette Ernte

24.C0-24.25 Em

24.

24 75 ,

24.50 ,

Mais sgelb) neue Ernte . . . 24.0024.25 ,

Weizcnmeb' fiübb. SpenaU 34.0034.75 , . (Niederrhein. Spezial) . 83.7534.25 ,

Rogaenmehl. Nester ... . 80 7531 75 ,

Weizenkleie.......

Aoggenkleie ........ 15.C0_ ,

Erb'en, :e nach Oual.'n Speffezw. 35 GOo5.00 ,

Linien bo. 65.00110.00,

Hèu, lüdd., ant, gef. trocken, neues 14.(014.50 , Weizen- it. Sioqgcnftr., drabtgepr. 5.50 6 00 gebündelt 4.50 5.25 , Treber, getrocknet . 22.50-23.00 .

Tendenz: ruhig, nur Futtermittel befestigt.

Frankfurter Kursbericht (25. Febr).

87.4'3

13.50

54.5

98.

94.51 19.

20.75

10.8

139.25

139. )

196 25 27.1. 168.25

103.- 161. 168.-

125.50 193

34.10

100.-

123 -

Buderus ..... Gelsenkirchen. . . . Harpener ..... Ilie Bergbau . . . Klöckner ..... 'Diannesmann . . .

Mansfelder Bergbau Oberbedarf .... Oktavi Minen . . . Phönix. .W . . , Rhein. Braunkohlen . Rheinstahl .... Riebeck Montan . . Laurahütte .... Ber. Stahlwerke A.-G. Aschersleben .... Salzdelfurth. . . . Westeregeln .... Kleyer...... Brown, Boveri. . . Daimler..... Neckarsulmer . . . Franks. Maschinenfabrik Miag ...... Bolgt D Häffner . . MetaNgej.Frankfurt a. M Sungbaus ...... Cement Heidelberg . . Hoch- und Tiefbau . .

127.50

135.-

123.-

67.75

126.

2C8. -

213,

15 j.-

52.50

142.

184.

73.

137.

105.

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