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rNontag den 25. Februar 1929
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Best und Äutzen dsv GseKritze
Zur Aufklärung über den Wert und Nutzen der Seefischnahrung ist vom Reichsfinanzministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein Ausschuß für Seefischpropaganda ins Leben gerufen worden, üer die Aufgabe hat, die breiten Schichten der Bevölkerung auf die Seefischnahrung aufmerksam zu machen. Zur Zeit wird in Deutschland eine besondere Reichsfischwoche veranstaltet. Wenn wir also in diesen Tagen an zahlreichen Plätzen Werbe- plakate sehen mit dem Mahnruf „Eßt Fisch", wenn wir Aufklärungartike! lesen, wenn in den Schulen Vorträge über die Millionenwerte des Meeres gc- Hallen werden und die Schulkinder mit den Merkblättern und Abbildungen der wichtigsten Nutzfische Oes Meeres nach Hause kommen und wenn die Hausfrauenorganisationen über die Seeiischzube- reitung aujSären und bergt mehr, so wissen wir, welcher Zweck damit verfolgt wird. Der Seefisch muß zu einem wesentlichen Bestandteil unserer Irlksncchrung gemacht und ihm entsprechende Anerkennung verschallt werden. Vor allem würde eine Steigerung des Seelischverbrauches den deui- 'chen Arbeitskräften zugute kommen und auch dazu britragen, die deutsche, mehrere Milliarden Rrich-- sarf kostende Einfuhr ausländischer Lebensmittel «inprfchränken und unsere Bolkswirrlchaft (Handelsbilanz) zu verbessern. Der Seefisch muß mehr cis bisher für die zweckmäßige Ernährung des deutschen Volkes nutzbar gemacht werden, vor allem_ im Hinblick auf die unbestreitbare Möglichkeit der Förderung der Volksgesundheft durch vermehrten Sce- mchgenuß. Es steht nicht nur fest, daß eine weise Abwechslung in der Ernährung der Gesundheit sehr dienlich ist, sondern daß aerade der Seelisch, der, wenn er noch dazu mit Gemüse als Mahlzeit eingeschaltet wird, der Ernährung-weise ausgezeichnete Dienste leistet.
Wie schütze ich mich in dev ^eankeuvevKchevtrttg
Die Reichsoersicherungsordnung hat für die Krankenversicherung einen besonderen Rechtsweg vorgesehen, der sich besonders durch seine Einfachheit, Schnelligkeit und Billigkeit, sowie durch die Mitwirkung von Arbeitgeber und Versicherten von dem Berfahren vor den ordentlichen Gerichten lobenswert abhebt. Aber auch hier kann Zeit und Aerger durch gütliche Auseinandersetzung erspart werden. Gelingt eine solche nicht, beharren also beide Parteien auf ihrem Standpunkt, so muß das Berficherungsamt, die erste Instanz, angerufen werden. Bor ihm kann man sich vertreten lassen. An waltszwang besteht aber nicht; seine Entscheidung bereitet keine Kosten. Es ist sogar nicht einmal nötig, daß eine Partei erscheint, es kann nach Lage der Akten entschieden werden.
Gegen den Spruch der ersten Instanz gibt es Berufung an das Oberoersicherungsamt, dessen Beisitzer wie vor dem Dersicherungsamt sich aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern zusammensetzeu. Zu beachten ist, gegen gewisse Urteile gibt es kein weiteres Rechtsmittel. Solche sind Entscheidungen bei Familien- und Wochenhilfe, Abfindungen und Kosten des Verfahrens, Urteile über die Höhe des Krankengeldes, Sterbegeldes und Hausgeldes, über etwaige Unterstützung in dem Falle, wo ein Kranker weniger als acht Wochen oder überhaupt nicht erwerbsunfähig war. ______
scheidet über die Revision gegen den Spruch des Oberversicherungsamtes, aber nur dann, wenn erwiesen ist, aber nur dann, daß die zweite Instanz «gen die klare Rechtslage verstoßen hat ober das Verfahren überhaupt nicht frei von wesentlichen Mängeln war. Sein Urteil ist unanfechtbar. Von größter Bedeutung sind die grundsätzlichen Entscheidungen dieser Instanz; an sie sind die unteren Gerichte gebunden. Liegt für einen gewissen Fall eine solche grundsätzliche Entscheidung noch nicht vor and hängt der Prozeß gerade beim Oberoeriiche- rungsamt, so kann ihn dieser direkt dem Reichsver- sicherungsamt zur Entscheidung überweisen. Zeit und Kosten werden dadurch erspart.
* Fünf Jahre Beamtenbank Hanau e. G. m. d. h. Am 20. Februar hielt die Beamtenbank Hanau e. G. m. b. H. im Restaurant „Sängerheim" ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Sie fiel zusammen mit dem nunmehr fünfjährigen Bestehen des jungen Unternehmens. Der Geschäftsbericht und die Darlegung der Bilanz ließen erkennen, daß diese Beamtenselbsthilieeinrichtung sich von Johr zu Jahr in erfreulicher Weise vergrößert und gefestigt hat. Im Februar 1924, von 29 Beamten gegründet, hat die Mitgliederzahl eine stete Steigerung erfahren. Heute gehören 582 Beamte der Beamtenbank an. Die Gegenüberstellung einzelner Konten und der Umsätze der verflossenen Jahre zeigte eine Steigerung um das Fünffache, eine Feststellung, die mit Befriedigung ausgenommen wurde. Dank sorgfältigster und sparsamster Geschäftsführung konnte nunmehr den Mitgliedern eine Dividende von 10 Prozent gewährt werden. Zur weiteren Anregung der Spartätigkeit sind, wie der Vorsitzende bekannt gab, auch bei der Beamtenbank Heimsparbüchsen singeführt worden, von denen die Mitglieder Hof- ientlich einen regen Gebrauch machen werden. Die Hauptversammlung zeigte das Bild eines durchaus gesunden und gefestigten Unternehmens.
* Jagdverbot in Hessen-Nassau. Der Oberpräsi- dcnt hat mit Rücksicht auf den durch die andauernde scharfe Kälte unter sämtlichen Wildurten hervor- gerusenen Notstand auf Grund des § 30 des Feld- und Forstpolizeigesetzes durch Polizeiverordnung, die sofort in Kraft tritt, für den ganzen Umfang der Provinz Hessen-Nassau jede Jagdauèübung auf jagdbares Wild jeder Art bis zum 20. März 1929 einschließlich verboten, gleichviel, ob die betreffende Wildart gesetzliche Schonzeit hat oder nicht. Gestattet sind nur die Polizeijagdei auf Schwarzwild und dessen Abschuß durch die Forstschutzbeamten.
* kausm. Privak-Schule Dipl, Hdlsl. A. krouh. Am 8. April beginnt in genannter Anstalt der Unterricht in der einjährigen Handelsschulklasse, zu der Schüler mit höherer, mittlerer und Dolksschul- bildung zugelassen sind. (Siehe auch Ankündigung im Inseratenteil). '
Wetterbericht
Deutschond liegt heute im Wirkungsbereich der stärksten athmosphärischen Vorgänge. Von Nordosten bringt unter «chneefällen kalte Luft vor, während über unserem Gebiet warme Luft von Suden dagegen anftrömt arnd Regenfâlle mit sich bringt Doch ist anzu nehmen, daß die kältere Luft langsam weiter vordrinai, wobei der Regen in Schnee übergeht und die Temperaturen wieder etwas zuruckgehen, die sich jedoch in Gefrierpunktnähe, nachts etwas darunter, tagsüber darüber, haften werden. Vorhersage bis Montagabend: Bedeckt, Niederschläge, welche zumeist als Schnee auftreten, Temperaturen leicht zurückgehend, östliche Winde. — Wiiterungsaussichten für Dienstag: Nachlassen der Niederschläge und der Bewölkung bei weiterem schwachen Temperaturrückgang.
LaudSrsks Sanau.
Vatevländtscher Sssuen - Skve!« vom Roten Mveuz
Die Mitglieder des Vaterländischen Frauenvereins vom Roten Kreuz für den Landkreis Hanau werden auf die vom Landkreis Hanau aus Anlaß der Reichsunfallverhütungswoche veranstalteten Vorträge aufmerksam gemacht und im eigenen Interesse um Teilnahme ersucht (s. Bekanntmachung im Hanauer Anzeiger vom 23. Februar, Seite 7).
Mr ssmeintame E verwertuns der Äseefe Aarrau, Gembautsn und GGMchtevn
Unter dem Vorsitz von Landwirtschaftsrat Müller aus Schlüchtern fand Freitag nachmittag im Hotel „Deutsches Haus" zu Gelnhausen eine Besprechung über die gemeinschaftliche Erfassung der Frischeierzeugung und Verwertung der Eier aus den Kreisen Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern statt; die Jnteressentenschast des Kreises Hanau war bei der gutbesuchten und von Dr. Eichweide (Wilhelminenhof, Kr. Rotenburg a. F.) mit einem anschaulichen Referate aus eigener Praxis^ ausgestatteten Zusammenkunft durch Frau Dr. Frenken tRüdiadeüu) und die Herren Landwictichaftsrat sich in der Hauptsache, eisten Zufammerschlutz der in den drei Kreisen bereits bestehenden Geflügelzuchtfarmen mit dem Interessentenkreis der Landwirtschaft herbeizuführer. Nach dem Ergebnis der Verhandlungen, die sehr rege Aussprachen brachte, dürfte für Hanau ein unmittelbares Interesse weniger vorhanden sein, da der Kreis Hanau (nach der Auslastung vor Landwirlschaftsrat Gielen) andere Adfatzoerhältnifie und, wenn man jo sagen darf, feste Kundschaft in dem nahen Frankfurt besitze. Ob ein Zusammenschluß der Landwirtschaft zustande komme, wine er noch nicht. Herr Kametz- Hanau machte den Vorschlag, die sog. Bezirkssammelstelle vielleicht nach Hanau zu legen; die Notwendigkeit eines Anschlusses Hanaus nach Gelnhausen und Schlüchtern sei nicht erkennbar. Frl. Bopp vor den Ländlichen Housfrauenvereinen des Main- und Kinzigtales trat für eine enge Zusammenarbeit zwischen Gefkügelsarmer und der Landwirtschaft und einen ernstlichen Ausbau der Organisation in kreisweiser Hinsicht, sowie eine Stationierung der Sammelstelle in Hanau «- M. ein. Besondere wurde noch auf den in Birstein am 16. März stattfindenden Lehrgang für Geflügelhaltung hingewiesen. Im Landkreise Hanau kämen für die Verwertung insbesondere die Orte Erbstadt, Eichen, Hüttengesäß, Neuwiedermus und Rüdigheim in Frage. Man kam schließlich überein, zunächst Verwertungsorganisationen in den einzelnen Kreisen zu bilden unb_ die Belieferung der in Hanau zu gründenden Sammelstelle zunächst (solange die Landwirtschaft Eier in größerer Menge noch nicht zu liefern in der Lage ist!) vorerst durch die Geflügelfarmen vornehmen zu lassen; die organisatorischen Arbeiten wird Sri Bopp- Hailer vollziehen, während Landwirtschaftsrat Hellwig-Gelnhausen sich in technischer Beziehung um die Förderung der Angelegenheit bemühen will. Dem in der Frage gebildeten Ausschuß gehören für Hanau die Herren Elsühcr und Landwirt- schaftsral Kieler an. Der Einäerufcr, Landwirtschaftsrat Müller-Schlüchtern, gab der Hoffnung
Ausdruck, daß sich die vollzogene Gründung alsbald auf breitere Basis stellen lassen möge.
Aus Seaukfurt a. m
Fabrikbrand in Frankfurt.
: In den Konstruktionswerkstütten der Kunstschlosserei Armbrüster in der Gutleutstraße entstand vergangene Nacht gegen 1 Uhr ein Brand, der die Werkstätten trotz angestrengtester Tätigkeit der Feuerwehr vollständig vernichtete. Ein Ueber- greifen des Feuers auf die Nachbargebäude konnte in zweistündiger Arbeit verhindert werden. Der Schaden beträgt etwa 70 000 RM.
Kleine Frankfurter Rundschau.
: Der seit einigen Tagen beobachtete Stillstand der Grippe-Erkrankungen hat sich in den letzten Tagen zu einem langsamen Rückgang entwickelt. Gegenüber dem seinerzeitigen Hächt in and von 940 Grippekranken ist die Zahl nur noch 800. Die eingerichteten Hft-skrcmkenhäu'er werden vorläufig noch in dem bisherigen Umfang aufrecht erhalten. — Am Sonntagabend nach 6 Uhr trat eine Störung in der Gasversorgung der nördlichen Vororte Frankfurts ein. Betroffen wurden Seckbach, Bergen, Ginnheim, Praunheim, Bonames, Eckenheim, Preungesheim und Eschersheim. Aus der ganzen Art der Störung geh: hervor, daß es sich nur um eine Störung eines Hauptstranges handeln kann, die vermutlich durch das plötzliche Eintreten des Tauwetters verursacht worden ist. Das Stâdttsche Gaswerk in Heddernheim, an das die nördlichen Vororte sämtlich angeschlonen sind, hat bereits zur Behebung des Schadens vier 2'’6eitertolonnen eingesetzt. — Am Freitag mei der Königsberger Intendant Sefjner zu Derhanolungen über ein Frankfurter Engagement hier. Er stellte sich der Theaterdeputatton vor, ohne daß indessen ein endgültiger Bs'üluß gefaßt wurde. Es werden vielmehr im Laufe der nächsten Tage zwei weitere Intendanten bedeutender Großstädte in Frankfurt gleichfalls zu Verhandlungen erwartet. Die end- gülttge Entscheidung darüber, wer Intendant des Frankfurter Schauspielhauses wird, dürfte Mitte der kommenden Woche fallen.
Aus M und tat.
Küfer bauen Weinfässer auf dem Rhein
— Oppenheim, 24. Febr. Trotz des Tauwetters häöen die Küfermeister von Oppenheim ihr Vorhaben, Weinfässer zur Erinnerung an den großen Eisgang auf dem Rhein zu bauen, durchgesührt. Etwa 50 Meter vom Ufer entfernt war ein mächtiges Feuer angezündet worden, an dem die einzelnen Teile der Fässer vorgewärmt mürben. Insgesamt wurden heute nachmittag sieben Fässer geschlagen. Ein Küfergeselle hat auf dem Rhein sogar sein Meisterstück in Form eines S-tückfasses gemacht.
Eissprengung an der Lahnmündung. — Große Fischschäden.
— Niederlahnstein, 24. Fobr. Gestern wurde das Eis an der Lahnmündung, die bis zum ersten Wehr vollständig mit einer Eisdecke überzogen war, vermeinn, baff auch zahlreiche Fische den Inb fanden. Bei einem einzigen Schuß wurden bis 50 tote Fische gezählt. Weiter soll jetzt ein Dampfboot als Eisbrecher Verwendung finben.
Seine Frau erschossen.
— Bad Kreuznach, 24. Febr. Im benachbarten Roxheim erschoß der 65 Jahre alte Landwirt Adam Schneider nach einem Streit seine 34 Jahre alte Frau und versuchte bann Selbstmord zu verüben, indem er sich die Pulsader durchschnitt und aus dem Fenster sprang. Er erlitt aber nur einen Obeffchenkelbruch. Der Täter ist verhafte: worden.
Schwerer Verkehrsunfall in Ludwigshafen
— Ludwigchafen, 23. Febr. Heute mittag gegen 12 Uhr ereignete sich auf der Mundenheimer Straße in Ludwigshafen ein schwerer Unglücksfall. Das Ehepaar Schützler wurde von einem Privatauto, das einen anderen Wagen überholen wollte, überfahren. Die Frau wurde getötet, der Marn lebensgefährlich verletzt.
Heftiges Fernbeben
— Heidelberg, 23. Febr. Der Seismograph der Königsstuhl-Fernwarte verzeichnete gestern abend ein heftiges Fernbeben. Der erste Einsatz erfolgte um 21,51,42 Uhr, der zweite Einsatz um 21,59,39 Uhr, die langen Wellen kamen um 22,26 Uhr, das Maximum fiel auf 22,13,54 Uhr. Das Fernbebe r erlöschte erst gegen 23,30 Uhr und hatte eine Herd- entfernung von 6000 bis 7000 Kilometer.
Schweres Molorcadunglück infolge Glalteiser.
— Heidelberg, 24. Febr. Heute nachmittag verunglückte bei Heidelberg auf der Landstraße bei einer Motorradfahrt der 19jährige Friseur Neidig aus Hanüschuchheim bei Heidelberg und sein auf dem Sozius sitzender Mitfahrer Millner. Sie stürzten in schneller Fahrt, vermutlich infolge der Glätte, und blieben auf der Landstraße liegen, bis sie später von Passanten aufgefunden wurden.
Neidig starb auf dem Transport ins Krankenhaus, während Miltner lebensgefährlich verletzt wurde.
Die neue Wethode der Besatzung: Für 8,10 Wk.
20 Tage Gefängnis
— Ludwigshafen, 23. Febr. Wie uns von gut unterrichteter Seite bestätigt wird, ist am Donnerstag das 22jährige Dienstmädchen Katharina Gelz aus Ludwigshafen, das Ende vorigen Jahres wegen Einsammelns von Geschossen frarzösischer Herkunft vom Landauer Kriegsgericht zu zwei Monaten Gefängnis verurteill worden war und nach Verbüßung der Strafe am 19. Januar wieder frei- gelassen worden war, erneut verhaftet worden. Die Verhaftung geschah durch zwei ftanzösische Gendarmen auf offener Straße in Ludwigshafen. Das Mädchen muß nochmals 20 Tage im Ludwigshafener Gefängnis eingekerkert sitzen, weil es die Gerichtskosten in Höhe von 8,10 Mk. nich: bezahlt hat. Dies ist der dritte Fall in kurzer Zeit, wo wegen Nichtzohlenkönnens der Gsrichtsko'i-n deurlche Staatsangehörige erneut in Haft gelegt wurden Nur der erste Fall, der Fall Triem, mürbe gütlich beia-legt.
eeftftäHütfieë.
Unlerer heutigen Auftage liegt ein Prospekt der hefiiichen Drandverncherungsansiall Sanel, bt:re-= send Brandschäden in Deutschland, bei. 1993
Kundruttr-Veogvamme
Montag, ben 25. Februar.
6.30: Morgengymnastik. 12.30: Schallplattenkonzert: Ouvertüren (Parlophon-Platten). 15.05 bis 15.35: Stunde der Jugend. 15.55—16.05: Haus- frauenbienft. 16.35—18.05: Konzert des Rund'unk- orchesters: Neue Ton.zschlager. 18.05—18.30: Ltte- ftunbe. 18.30—19: „Der zweite Faustmonolog und der Osterspaziergang in Goethes Faust I". 19 bis 19.30: Schachstunde. 19.30—19.45: Englische Literaturproben. 19.45—20.15: Englischer Sprachunterricht. 20.15—21.15: Nach Stuttgart: Ernst-Arnold- Abend. 21.15: Nach Stuttgart: Konzert auf drei Klavieren.
Dienstag, den 26. Februar.
6.30: Morgengymnastik. Anschließend Wetterbericht und Zeitangabe. 13.30: Schallplattenkonzert: „Buntes Programm". 15.05—15.35: Stunde bet Jugend. 15.55—16.05: Hausfrauendienst. 16.35 bis 18.05: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters: „Beliebte Opern-Fantasien und Arien". 18.10—18.30: Lesestunde. 18.30—18.45: Von Kastel: Erste Hilfe bei Unglücksfällen im Wasser. 18.45— 19.15: „Jagden und Abenteuer in Indien". 19.15 bis 19.45: Funkhochschule. 19.45—20.15: Zither-Konzert. 20.15: „Die Durchgängerin", Lustspiel in drei Akten von Ludwig Fulda.
Sevekr«. vevsammlungen.
Oralorienverein. Morgen Dienstag, %8 Uhr, bitte Beiträge mitbringen. 268
Ortsausschuß für Jugendpflege. Wir machen die Mimlieder Orrsausichuß anLklÄsBienen Vereine auf den am Dienstag, den 26. Februar, um 8 Uhr, im Jugendheim, Marienstraße, statt findenden Vortrag „Alkoholismus und Unfallgefahr" aufmerksam. Eintritt frei. 269
Ortsausschuß für Jugendpflege. Der Einführungskursus in „Neuzeit!. Zeichnen" findet regelmäßig Montags, %&—9 Uhr, im Zeichensaal des Lyzeums statt. 770
Johanneskirchenchor. Vollzähliger Bestich der heutigen Singstunde ist dringend notwendig. 3136
Rhönklub, Zweigoer ein Hanau e. B. Mittwoch, 27. Februar, abends 8 Uhr, hochinteressanter Lichr- bilberDortrag des Kunstmalers Eckert aus Eisenach über „Die hohe Rhön". Die Mttglieder werden um zahlreiche Beteiligung gebeten. Eintritt 50 Pfg. Aula der Eberhardschule. 266
Turngemeinde 1837. Heute abend 8'- Uhr Turnausschußsitzung. 267
Deutscher Rentnerbund Mittwoch, den 27. Febr., abends 8 Uhr, im Evangelischen Vereinshaus, Nußallee 22, Generalversammlung. Geschäfts- und Kaffenbericht, Beittagsfesftetzung, Dorstandswahl, Referat über das Rentnerversorgungsgesetz und Verwandtes durch Herrn Dr. Kramer-Frankfurt. Aussprache, Ermäßigung für Kino, Stadttheater, städtische Konzerte. Angesichts des vom Reichstag beschlossenen Rechtsanspruch der Rentner auf Rente ist zahlreiches Erscheinen auch der jüngeren Angehörigen der Rentner erwünscht.
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Philipper 1, 23: Ich habe Lust abzuscheiden, und bei Christo zu sein, welches auch viel besser wäre.
Nach kurzer Krankheit verschied heute mein lieber Vater, Schwiegervater, Großvater unser guter Bruder
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im 80. Lebensjahr.
Hanau, den 23. Februar 1929.
Namens der trauernden Hinterbliebenen
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Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag BK Uhr von der Friedhofskapelle statt.
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