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M. st Montag den f8. Februar INS

HANDEL UND MM?SCHAFT

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Gaxachwtevmavtt

vorberlchl.

Frankfurt, 18. Febr. Auftrieb des heutigen Kauptmarktes Rinder 1432, darunter Ochsen 342 Bullen 70, Kühe 610, Fersen 890, ferner Käl- 6er'468, Schafe 149, Schweine 3967.

Die Preise Ochsen a. 1 5356, a 2 49 bis 52 Süllen a 5052, b 46481 Kühe a 42 bis ,0 h 3740, c 3236, d 2631; fersen a) 5356, b) 4852, c) 4347, Käl - bet b) 7074, c) 6568, Schafe nicht notiert. Schweine a) 7276, b) 7277, c) 7374, d) 73-76, e) 7175.

(Marktverkauf: Rinder ruhig. Ueberstand, Schweine etwas reger, geringer Ueberstand. Kälber 3nb Schafe ruhig.

Gstvewe- und VvodnkienbSvse I Mannheim, 14. Febr. Von den Getreidemärkten in Chicago und Winnipeg wurden die ganze Woche Hindurch höhere Kurse gekabelt. Die Festigkeit an Wiesen Märkten wurde mit ungünstigen Berichten iiüber den Stand der Winterweizen-Ernte und mit Motzen Geschäften nach England und Frankreich ^begründet. An unseren europäischen Märkten war Eie Tendenz infolge der schon lange anhaltenden strengen Kälte, wodurch die Binnen- und Rhein- kWahrt vollständig eingestellt wurde, ebenfalls liest, doch hielten sich unsere Interessenten im Ein- ous zurück, da aus vielen Gegenden Meldungen erliegen, die besagen, daß die Saaten durch eine . mögende Schneedecke vor der Kälte geschützt seien.

luch glaubt man. daß in Anbetracht der großen serschiffungen und der großen schwimmenden Rengen kein Mangel an Ware eintreten dürfte nd die Preise bei Eintritt wärmeren Wetters einen liickgang erfahren müßten. Das Hauptinteresse eigte sich auch in dieser Woche wieder für La- slata-Weizen, der am billigsten angeboten ist, da ie südamerrkanischen Märkte nicht in gleichem Katze ihre Preise erhöhten, wie die nordamerika- ischen und Winnipeger Märkte. Man handelte am iefigen Platze 79 Kg. schweren Barusso per März- sieferung zu 12.15, per April zu 12.25 und per Kai-Verschiffung zu 12.32)4 hfl. per 100 Kg. cif iotterdam In Manitoba-Weizen lagen Angebote or in Manitoba 2 per 14, per März zu 14.10, per [pril zu 14 20 in Manitoba 3 (gleiche Termine) u 13.75, 13.80, 13 90, in desgl. 4 zu 13.47)4, 13.50, 3.57%, in desgl. 5 zu 12.45, 12.50, 12 60 und in -sgi 6 zu 10.97%, 11 und 11.07% hfl. cif Rotter- im. Die vorstehend genannten Preise sind die Breiten Forderungen, während die zweithändigen iAngebote sich um etwa 0.200.30 hfl. unter diesen Metten Forderungen bewegten. Hard-Winter 2 l pols, seoschwimmend, ist zu 13.40 hfl. elf Rotter- ^jaw Angeboten, Auch Roggen hatte festen laickW Mi Nr 2 Western-Roggen per Februar- Hladüng, verlangte man 12.20 hfl. und für Plata- »ggen 73 Kg. per Februar-Einschiffung 12.15 hfl.

Rotterdam Gerste lag rut)ig. Für Donou- rfte 60 61 Kg. seeschwimmend, forderte man .70, per Februar-Abladung 10.80, für La-Plata- erste 62 Kg. per Februar 10.80 und per März- Lladung 10.77%10.82% hfl. cif Rotterdam. In .afer lagen Offerten vor in La-Plata-Hafer 6 47 Kg. per Februar-Abladung zu 9.90 und in ommerschem Hafer 56/57 Kg. ebenfalls per Febr.- isferung, zu 10.80 hfl. cif Rotterdam. Mais lag ihr fest in Uebereinstimmung mit allen anderen Futtermitteln, welch letztere infolge der Transport- hwierigkeiten stark gefragt sind. Für La-Plata- iigis per Mai-Lieferung stellten sich die Forderun- en auf 10.8010.85, per Mai-Juni-Verschiffung uf 10.80, für Mixed-Mais seeschwimmend, auf 1.65 und für Aellow-Mais auf 11.35 hfl. per 100 Eg. cts Rotterdam

> An unseren süddeutschen Märkten war die Stimmung im allgemeinen sehr fest, da durch die Einstellung der Rheinschiffahrt keine Ware heran- ommt. Ein Mangel an greifbaerer Ware machte ich aber bis jetzt nicht bemerkbar, weil der Konsum

zu den heutigen, erhöhten Preisen nur die notwen­digsten Deckungen vornimmt, in der Erwartung, daß bei Wiederaufnahme der Schiffahrt ein Preis­abschlag sich einstellen wird. Für sächsischen Wei­zen 77/78 Kg. per April-Lieferung, zahlte man 25 RM per 100 Kg cif Mannheim. Hier disponibler Inlands weizen wurde heute mit 24.5024.75 und Auslandswsizen, je nach Qualität und Her­kunft, mit 27.2528.75 RM frei Waggon Mann­heim notiert. Roggen lag ebenfalls fest. Für disponiblen Jnlandsroggen wurden 2424.25 RM frei Waggon Mannheim angelegt. Am Gersten- markte war eine bessere Nachfrage seitens der Kaffee-Röstereion bemerkbar. Die Umsätze waren aber im allgemeinen klein und die Preise hielten sich auf letztwöchiger Höhe. Für badische und hes­sische Braugerste forderte man heute 2525.50, für Pfälzer Braugerste 25.7526.25 und für Futter­gerste 20.5022.50 RM je nach Qualität, frachtfrei Mannheim Hafer hatte sehr festen Markt, zu­mal sich eine bessere Nachfrage seitens der Nah­rungsmittelfabrikation zeigte. Für inländischen Hafer, in Mannheim disponibel, verlangte man heute 23.7524.25 RM waggonfrei Mannheim. Mais lag sehr fest. Der Vorrat in disponibler Ware in Mannheim ist klein, so daß im Bedarfs­fälle die Interessenten höhere Preise als bisher und zwar bis zu 24.50 RM per 100 Kilogramm Brutto für Netto, einschließlich Säcken, waggonfrei Mann­heim, anlegen müssen.

Futtermittel. Greifbare Ware hatte in­folge der Transpo rttchwi erigf eiten und der stärkeren Nachfrage äußerst festen Markt. Sehr stark gefragt bei kleinem Angebot waren Biertreber, Malz­keime und Soyaschrot. Besonders in Soyaschrot per prompte Lieferung, können die Oelfabriken den Abruf nicht befriedigen, da durch den Schluß der Schiffahrt ein Mangel im Rohprodukt sich bemerk­bar macht Für Soyaschrot, lieferbar nach Wieder- aufnahme der Rheinschiffahrt, verlangt man heute 23 RM frei Waggon Mannheimer Oekfabrikstatio- nen. Für Biertreber per sofortige Lieferung ver­langt man 21.5022, für Malzkeime 2020.50, für feine Weizenkleie 1414.25, für Trocken­schnitzel, lose, ohne Sack, 16.5016.75, für Erd­nußkuchen 24.25, Sesamkuchen 23.75, Kokoskuchen 24, Rapskuchen 20.50 RM für die 100 Kilogramm.

Mehl. Mehl hat in Uebereinstimmung mit Brotgetreide festen Markt und unsere süddeutschen Mühlen haben den GroßmÄhlenpreis für süddeut­sches Weizenmehl, Spezial Null, um 02,25 RM auf 34.50 RM erhöht. Aus zweiter Hand liegen indes Angebote zu 33.75 bis 34 RM vor. Für süddeutsches Roggenmehl veAongt man, je nach Fabrikat, 3133' RM frei Waggon Mühle.

Hopfen liegen sehr ruhig. Am Nürnberger Markte kamen infolge der ungünstigen kalten Witterung keine Aufuhren heran und die Tendenz an diesem Markte wird als vollkommen gesck)ästs- los bezeichnet. In Württemberg kamen in Rothen­burg einige Pöstchen zu RM 90110 per Zentner zum Verkauf.

Tabak. Die Lage an den Tabakmärkten hat sich nicht geändert. Auch an diesem Markte macht sich die kalte Witterung stark bemerkbar und die Zufuhren wurden sozusagen vollkommen eingestellt. Neue Käufe haben in dieser Woche keine stattge- sundeu.

G nkommenstettev und Effekten

X Bei der jetzt abzugobenden Steuererklärung für die Einkommensteuer taucht wie alljährlich wieder die Frage auf, wie die Gewinne aus Wert­papieren steuerlich zu behandeln sind. Hierbei ist es für die Wertpapiere von grundsätzlicher Bedeu­tung, ob sie zum Geschäfts- oder zum Privatver­mögen des Steuerpflichtigen gehörten; denn rech­nen die Effekten zum Privatvermögen, so ist Ge­winn oder Verlust im wesentlichen für die Ein­kommensteuer ohne Bedeutung, wird also weder hinzugerechnet noch abgezogen, es sei denn, daß es sich ausnahmsweise um Spekulationsgeschäfte han­delte. Andererseits werden die Bilanzgrundsätze betont, wenn die Wertpapiere zum Geschäftsver­mögen gehörten: Werden also die Wertpapiere

später mit Gewinn veräußert, so ist dieser zum Einkommen hinzuzurechnen, ebenso wird der Ver­lust bei der Veräußerung abgezogen.

Es läßt sich von vornherein nicht übersehen, welche Behandlung steuerlich günstiger ist, dagegen muß vermieden werden, daß die Wertpapiere, je nachdem sie mit Gewinn oder mit Verlust ver­äußert werden, zum Privatvermögen oder zum Geschäftsvermögen gerechnet werden. Keinesfalls kann gestattet werden, daß hier im Laufe der Zeit ein Wechsel vorgenommen wird, daß also verlust­reich veräußerte Effekten des Privatbesitzes nach­träglich in die Bilanz aufgenommen werden, um­gekehrt aber die zum Geschäftsvermögen rechnen­den Effekten bet gewinnbringender Veräußerung nachträglich in das Privatvermögen überschrieben werden. Es ist also von ganz erheblicher Bedeu­tung, da ein Wechsel zwischen Geschäftsvermögen und Privatvermögen im Sinne der Einkommen­steuer nicht zulässig ist, zu welcher Vermögensart die Wertpapiere von vornherein gehörten. Grund­sätzlich steht es in Belieben des Steuerpflichtigen, ob er die Wertpapiere von Geschästswegen oder als Privatmann erwerben will; auch werden Ge­genstände des Privatvermögens, wie der Reichs- finanzhof ausgesprochen hat, nicht dadurch zu Tei­len des Betriebsvermögens, daß sie zur Erlangung von Geschäftskredit benutzt werden.

Entscheidend kann immer nur in solchen Fällen, in denen der Kaufmann die Wahl der Behand­lung, ob als Betriebsvermögen oder als Privat­vermögen, hat, nur das eine Moment sein, näm­lich welchen Willen er zu erkennen gegeben hat. Es muß also mitunter auf eine lang zurückliegende Zeit zwecks Erforschung des Willens nadigegangen werden. Insbesondere hat der Reichsfinanzhof aus­gesprochen, daß die Aufnahme in die Inventur und Bilanz keine unwiderlegbare Vermutung dafür be­gründet, daß Geschäftsvermögen vorliegt; es kann dies mit Rücksicht darauf geschehen sein, daß nach der Rechtsprechung des Reichsgerichts der Kaui- man auch fein Privatvermögen in die Bilanz auf­zunehmen hat. Diese Rechtsprechung hindert ins­besondere. der Aufnahme in die Bilanz eine ent­scheidende Bedeutung beizulegen, falls anzunehmen ist, daß dadurch die Aufnahme in die Bilanz ver­ursacht wurde.

Rechtsanwalt Dr. Hirschfeld, Berkin.,

X Die amtliche Großhandelsindexziffer vom 13. Februar. Die auf den Stichtag des 13. Februar be­rechnete Großha nd els mde xziff e r des Statistischen Rsichsamtes hat sich mit 139,5 gegenüber der Vor­woche (138,9) um 0,4 v. H. erhöht. Von den Haupt­gruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 1,4 v. H. auf 134,0 (132,2) und die Indexziffer für Kolonialwaren auf 125,6 (125,5) gestiegen. Die In­dexziffer für industrielle Rohstoffe und Halb waren hat sich leicht auf 133,8 (133,7) erhöht, während die­jenige für industrielle Fertigwaren mit 158,2 (158,3) weiter zurückgegangen ist.

j X AeberjcwMuug der Sprojentigen Hessen- Anleihe. Die von einem Bankenkonsvrtium unter Führung der Deutschen Bank zur Zeichnung auf­gelegte neue 8prozentige Hessische Staatsanleihe von 1929 ist wesentlich überzeichnet worden.

X Preußische Zenkralstadlschask, Berlin. Die Körperschaft konnte in 1928 rund 57,5 Mill. Gm. Goldpfandbriefe absetzen. Hiermit erhöht sich der Umlauf auf rund 182 Mill. Gm. Der Hypotheken­bestand vergrößerte sich um rund 55 auf 184,5 Mill. Gm., hiervon sind 59 Prozent = 33 Mill. Gm. dem Wohnungsneubau zugeflossen (1926 und 1927: 41 Prozent und 44 Prozent).

X Frankfurter Hypolheken-Bank A.-G., Frank­furt a. 211. Das Ergebnis für 1928 gestattet es, eine Erhöhung der Dividende von 9 auf 10 Prozent vor- zuschlagen. Hierbei ist neben den sonstigen Rück­stellungen eine Erhöhung des gesetzlichen und außer­ordentlichen Reservefonds auf 5,5 Mill. RM., gleich 55 Prozent des Stammaktienkapitals, vorgesehen. Der Pensionsanstalt der Bank sollen wiederum 100 000 RM überwiesen werden. Die G.-V. wird wahrscheinlich am 20 März stattfinden.

X Frankfurter Bank. Frankfurt a. IN. Die dies­jährige o. G.-V. wird nach einer Bekanntmachung

m Anzeigenteil auf den 6. März eivberufM. 6h oll auch über die Erneuerung der Erhöhung des ilktienkapitals von 4 auf 6 Mill. RM beschließen, da die früheren Beschlüsse, die bis 31. Dez. 1928 befristet waren, hinfällig geworden sind.

X Ruhrkohlenförderung. Nach vorläufigen Be­rechnungen wurden vom 3. bis 9. Februar (sechs Tage (2157 717 To. Kohle gefördert gegen 2 259 339 To. in der Vorwoche (6 Tage). Die Kokserzeugung stellte sich auf 597 623 (602 791) To. und die Preh- kohlenherstellung auf 68 345 (67 013) To. Die ar- beitstägliche Kohlenförderung betrug 359 620 (376 556) To., die Kokserzeugung 85 375 (86113) To. und die Preßkohlenförderung 11391 (11169) To. Wegen Absatzmangels wurden 132 970 (tägl. 22162) Feierschichten eingelegt gegen 80 572 (13 429) in der Vorwoche.

X DividendenvorschiSge: Mechanische Weberei zu Linden A.-G., Hannover, 10 Prozent (15). Niederlausitzer Bank A.-G., Cottbus, 9 Prozent (8) auf 3 Mill. RM AK. Duisburger Bankverein A.-G., Duisburg, 10 Prozent (10) auf 0,5 Mill. RM AK. Stolpèr Bank A.G., Stolp, 7 Prozent (7) auf 1 Mill. RM AK. Bremer Gummiwerke Röland A.-G., Bremen, 6 Prozent (5) auf 0,5 Mill. RM A.-K. Malzbierbrauerei Groterjahn & Co. A.-G., Berlin, 12 Prozent (10) auf 1 Mill. RM AK. Albingia Versicherungs A.-G., Hamburg, 7 Pro­zent (7) auf 5 Mill. RM AK.

Amsterdamer DiamantmarN,

(Wochenbericht unseres Sonderberichterstatters.)

Amsterdam, 16. Febr. Der Umsatz war erneut befriedigend. Fantasie zog ein wenig an; die Höchst­preise des Vorjahres sind jedoch noch nicht zu er­zielen. Prima große Steine wurden noch teurer. 5m allgemeinen konzentrierte sich die Nachfrage auf prima weiß oder prima blau; Material, das Far­benfehler zeigt, ist schwierig unterzubringen. Melee ruhig. Für Kleinbrillant lag etwas größere Nach­frage vor. Der Umsatz in Rosen war gering. Am Rohmarkt war das Angebot etwas größer; trotzdem blieben die Preise sehr fest. Für Industrie zeigte sich größere Kauflust.

Antwerpen, 16. Febr. Vorübergehend hat die Kauflust etwas nachgelassen. In ordinär dominierte das Angebot. Prima Qualitäten behaupteten da­gegen. Große Brillanten, große Fantasie, prima Melee, prima Achtkant und prima Kleinbrillant la­gen fest; die anderen Sorten neigten zur Abbröcke­lung. Für Roh- und Halbfabrikate blieb der Markt unverändert fest. Erwähnt sei noch, daß der Allge­meine Diamantarbeiterbund seine Diamantschleife- rei, die die größte der Welt sein soll, feierlich em- weihte. Der Bau dieser Fabrik forderte 6 000 000 Fr. Die Eröffnungsrede des rechtssozialistischen Se­natoren Dan Berckelaer stand im Zeichen des indu­striellen Friedens.

Die Diamankfelder in Ramaqualand. Die süd­afrikanische Regierung erklärte, daß die Namaqua- landfelder nur vom Staate ausgebaut werde» werden. Ein Teil des Ertrags der Namaqualand^ scheu Diamanten wird jedoch der Bevölkerung vow - Namaqualand zugute kommen. In der Regierungs­erklärung unterstreichen wir den nachfolgenden Satz: Wertvoller Besitz, der der ganzen Bevölkerung der Union gehört, wird die Regierung unter keinen Umständen Einzelnen überlasten; insolgedesten ist die Regierung nicht gewillt, die Staatsfelder dem Publikum zu geben.

Amsterdamer Diamankbörse. Die Amsterdamer Diamantbörse, die bekarmtlich in eine AkUengestll- schaft eingebracht ist, schüttet über 1928 eine Divi­dende von 7 Prozent (wie im Vorjahr) aus.

Die Diamankproduktion von Transvaal. Die Pro­duktion alluvialer Diamanten in Transvaal betrug im Dezember 74 026 Karat mit einem Wert von £ 178 433 gegen 101 994 Karat bzw. £ 254 417 im November. Hiervon war die Produktion des Lichten­bergbezirks 66 143 Karat zu £ 162 920 gegen 90 685 Karat zu £ 175 622 im November.

Ein neues Diamankensyndikak. Wie uns aus Amsterdam gemeldet wird, steht nach Meldungen aus London die Gründung einer Holdinggesellschaft welche das alte Diamantensyndikat ersetzt, und in welche die Interessen fast sämtlicher Diamantprodu­zenten eingebracht werden, unmittelbar bevor.

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Todesanzeige

Plötsbch und unerwartet erhalten wir die schmerzliche Mitteilung, daß mein lieber Sohn, unser lieber Bruder und Schwager, der treusorgende Vater seiner Kinder Herr Alfredo Dill

in Rio de Janeiro (Brasilien) nach kurzer Krankheit im Alter von 42 Jahren ent­schlafen ist.

Möge ihm die fremde Erde leicht sein.

HANAU den 18 Februar 1929.

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Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:

Frau Frieda Dill Wwe.

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William Meyer

beeidigter Bücherrevisor finanzamtl. zugelassener Steuersachverständiger

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