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WochenâalettSer.

sSMtrg, 15. N:v. 24. Sonntag nach Pfingsten. Gertrud, Aebtisfin, f 1302. *

Montag, 16. Nov. Vom Tage. Othmar, Abt zu et Gallen, f 739.

Dienstag 17. Nov. Gregor der Wundertäter, Bischof t 270. '

Mittwoch, 18. Nov. Einweihung der Kirchen St Peter und Paul zu Rom. Feiertag St. Elisabeth.

Donnersiag, 19. Nov. Elisabeth von Thüringen Land» grafin, f 1231. Pontianus, Pacht, Marr., f 235.

Freitag, 20. Nov. Felix von Valois, Abt, f 1212.

Wamstag, 21. Nov. Opferung Mariä im Tempel.

I Zum andern kennt die Kirche eigene Messen, i legten ausgestattet. Es ist die Begräbniomesje, d e Vokivmesfen für die Abgestorbenen, auchRequiem" > Wochenmepe (eine Woche nach dem Sterben), die genannt. Freilich mußt du wissen, daß jede Messe, Monatsmesse einen Monat nach dem Sterben) und auch diejenige, die zu Ehren eines Heiligen ge- die Jahrszeitsmesse (nach Umsluß eines Jahres», lesen wird, aufgeopfert werden kann für die Der- Falls an diesen Terminen kleinere Heiligenfeste sind, storbenen. Aber aus der Fülle liturgischen Reich»' darf an Stelle der Heiligenmesse ein liiequtem ge« tums heraus, oder besser gesagt, aus Eingebung nommen werden.

des hl. Geistes, hat die Kirche eigene Messen zuml Ist die Liebe der Kirche zu den Verstorbenen Trost der Verstorbenen verfaßt und ungeordnet damit erschöpft? Keineswegs. Bei der Menge und dieselben mit verschiedenen Privilegien ausge-; von Menschen, die alle Tag, ja alle Stunde um stattet. In diesem Falle wird nämlich das Fest! Gottes Richterstuhl gerufen werden, fürchte! die des Heiligen aus dem Meßformular vollständig aus- Kirche, es möchte jemand so arm, so unbemittelt, geschaltet und nur Gebete für die armen Seelen so unbekannt, so verachtet sein, daß niemand auf

«Ev. Matth. 13, 3135.)

In jener Zeit leatr Jesus Sem Volke ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Hi amelreich ist gleich einem Senskörnlem. welches ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte. Dieses ist zwar das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewa Ipen ist, so ist eS das größte unter allen Kräutern, und es wird zu einem Baume, so daß auch Die Bögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen wohnen Ein andere- Gleichnis sprach er zu ihnen: Dss Himmel» reich ist gleich einem Sauerteige, den ein Weid nagm, und unter drei Maß Mehl verbarg, bis glles duc.a- fa-iert war. Alles dieses redete Jesus durch Gleich» Nisse zu dem Bölke, und ohne Gleichnisse redete tr Acht zu ihnen; damit erfüllet wurde, was durch den Propheten gesagt worden, der da spricht: Ich will meinen Mund auftun ut Gleichnissen, und will aus» sprechen, was vom Anbeginne der Welt verborgen war

Treue übers Grab.

ir stehen mitten imAllerseelen­monat" und wollen die Liebe

unserer Mutter, der hl. kaih. Kirche, uns zu Gemüte führen, die über die kurze Spanne dieser .« _, -- Zeitlichkeit hinüberragt, die eine

übers Grab.

&** âck>* bei jedem einzelnen ter H ^^nen. Auf dem Höhepunkt der 02 "^ der Wandlung, treuet fprW &^ ^ himmelwärts, indem er

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h«"»^ Seinen bes ®

Alsdann faltet et des Friedens."

Hauptes die Seelen ^er ^ r? ^P^11 gesenkten des Herrn, indem er dabe^ di-°^^" ^" ^nabe ausspricht, die ihm betank ° e ^amen derjenigen für Dir er -ine M-,LL °" W liegen. Danach fügt er mit hat.

WjoSe ASAMISa"" "* und allen, die in Christo ruhen "^^n. o Herr, ti^ °""L?L SS ^"

eingelegt. Siehst du die Sorge der Kirche für ihre der Welt für diese verlassene Seele eine Messe leien abgeschieoenen Brüder? Lieber läßt sie den Seligen - lassen, niemand diesero erlassenen Seele ein Vater, eine Ehrung als den leidenden Seelen eine Er- i unser schenken wolle. Deshalb hat die KuR-e an« quickung entgehen. DieseRequiems-Messen" " " " ~ " '

werden bekanntlich in schwarzem Meßgewand ge­halten, wodurch die Kirche ihr Mitgefühl mit den Hinterbliebenen an den Tag legt; solche Messen haben kein Gloria, kein Credo, keinen Segen um anzudeuten, daß alle geistlichen Güter dieses Opfers den schwergeprüften Seelen des Fegfeuers zuge- ,_______________ _, vuy ucti|tuci ,.1CU1I.

menöet werden. Nach dem Staffelgebet, das kurzer sam übervölkert wurde, da hat der Baum der Kirchs ist wie bei den anderen Messen,weil der Psalm einen neuen Ziveig nvtleibiger Lieb- getrieben. "Yudica ausfullt, folgt der Introitus mit dem ] Papst Benedikt XV., den um die Vorsehung ae- erschütterndem Gebet:Requiem aeternam" Herr/ rode für die Kriegsjahre geschenkt hat. traf m gib ihnen die ewige Ruhe und das ewige Licht Jahre 1915, also im zweiten Krieasjahr. die Ver- leuchte ihnen. In der Epistel der Begräbnismesse "'""^----- ...... - - A - -

weiß uns der hl. Paulus hin auf die Gewißheit der künftigen Auferstehung mit den Worten:Ich will euch nicht im Zweifel lassen über das Schickial der Entschlafenen; beim Aufgebot und bet der Stimme des Erzengels und unter dem Schall der Trompete Gottes wird der Herr wieder hsrab- steigen vom Himmel, und die Toten werden auf- erstehen." Im Evangelium der nämlichen Messe vernehmen wir die wunderbaren Worte des Herrn an Martha:Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit." DemOffertorium" ist ein gewisser dramatischer Charakter nicht abzusprechen. Die Kirche versetzt sich ans Sterbelager ihrer Kinde«- von dem aus ihre Seelen sich aufschwingen zum Gericht, und von Ehrfurcht durchschauert hütet sie den Richter um Gnade:Herr Jesus Christus. König der Herrlichkeit, bewahre die Seelen aller verstorbenen Christgläubigen von den Strafen der Unterwelt und vom tiefen See; bewahre sie vor dem Rachen des Löwen, damit nicht der Abgrund sie verschlinge, damit sie nicht ins Dunkel fallen, vielmehr<y sie der Bannerträger, der hl. Michael, geleiten ins heilige Licht, das du einst dem Abraham versprochen hast und seinen Kindern." Auch die anderen Texte desRequiem" sind wahre Gebetsperlen, und ich kann dir nur raten, biete Gebete im Meßbuch nachzulesen und dich "immer mehr in ihren tiefen Gehalt zu versenken.

Damit den Verstorbenen möglichst schnelle Hilfe und besi geleistet werde hat die Kirche gerade die ersten 1 Messen nach dem Sterbefall mit besonderen Prioi-

gordnet, daß an einem Tag des Jahres das hl Meßopfer für alle leidenden Seelen im allgemeinen, keine einzige ausgeschlossen, dargebracht werde. Und dieser Tag ist das GedächtnisAller Seelen", am zweiten November.

Als nun der Weltkrieg kam und der Tod alle Tage fette Ernte hielt und auch das Fegfeuer gleirb-

günftigung, daß alljährlich an Allerseelen jeder Priester nach seiner eigenen Meinung oder auf Bestellung lesen und dafür Stipendium annehmen; eine zweite muß er lesen nach der Meinung des hl. Vaters und die dritte für alle abgestorbenen Christgläubigen zusammen; für die beiden letzteren darf der Priester keinerlei Gebühr annehmen. Da­mit hat die Kirche ihrer Liebe zu den leidenden Brüdern die Krone aufgesetzt.

Auch hat die Kirche Stiftungen angenommen ZU Messen. die Hundert und mehr Jahre gehalten werden. Ist es nun möglich, daß eine Seeleo lange leiden muß im Fegfeuer? Und warum sollte es nicht möglich sein? Hätte nicht eine Seele, dw auch nur einer einzigen Todsünde sich schuldig machte, die ewige Hölle verdient? Ist es dann nicht ein großer Beweis der göttlichen Barmherzigkeit, wenn sie mit dem Fegfeuer davon kommt, tollte es Jahrhunderte dauern? Im übrigen werden hre Früchte der Messe, die eme Seele nicht mehr braucht, einer anderen zugeleilt.

Lieben wir unsere Kirche um so mehr, als sie uns die Treue bewahrt übers Grab. Nehmen wir Teil an ihrer Sorge um die Verstorbenen durch Bestellung und Besuch der hl. Messe und durch eifriges Gebet für die armen Seelen.

Der Burgpfarrer.

Die ältesten ^elle der Menschheit sind Ernte­feste genesen. Sie waren frohe Santr.tz. -ter Mensch fühlte: Wachstum und Gedeihen kann ' h mit all meiner 2frbett und Sorge den Saaten nicht