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Nndliche Frömmigkeit in ihnen zu hegen und zu sör- vern. Der liebe Gott hat seine Freude daran und weiß, wie wir es bei Canisius gesehen, solch kindliche Frömmigkeit zu lohnen durch seine Liebe und Gnade für Kind und Eltern.

Eine Teilung in Lourdes

am 28. April 1925.

Herr Geraldh (Saarbrücken), schreibt der Saarbr. Zandesztg. aus Lourdes: Die 1. Saarländische Pilger- gruppe, die nach dem Krieg eine Wallfahrt nach Lourdes, unternahm, hatte das Glück, eine ihrer Teil­nehmerinnen, Fräulein Margareta Schütz aus Mün­chen, 25 Jahre alt, geheilt nach Hause zurück zu bringen. Die Geheilte war seit Grober 1922 infolge Gehirn- und Rückenmarkleidens gelähmt. Nachdem die Aerzte 8 Monate ihre Kunst ohne jeden.Erfolg versucht halten, entließ man sie aus dem städt. Krankenhaus rechts der Isar in München, mit den Worten:Wir haben getan, was wir konnten, unsere Kunst ist erschöpft." Die Geheilte vermochte nur mit großer Mühe am Stock und mit Hilfe einer Pflegerin zu gehen. Als solche begleitete' sie Fräu­lein Käthchen Bayer aus Unterfelsberg bei Saar­louis. Als die Kranke am 28. April 1925 in der Piscina zum 5. Mal badete, erfolgte die plötzliche Heilung, sodaß sie ohne jegliche fremde Hilfe zur Grotte gehen konnte. Tief gerührt stimmten die gerade zum Abschied an der Grotte versammelten Pilger das Magnifikat zum Lobe der unbefleckten Empfängnis an. Die so wunderbar Geheilte legte sen Stock, an dem sie sich bisher nur mühsam fort- zewegen konnte, aus Dankbarkeit zu Füßen der Gnadenmutter nieder. Für die Richtigkeit obiger Meldung haben die Augenzeugen: Joseph Stein, Kaplan, Saarlouis-Roden; Phil. Müller, Kaplan, Dillingen; Karl Calsing, Kaplan, Hüttersdorf; Alt­meyer, Kaplan, Hefligenwalo, unterschrieben.

überhaupt dem Laster der Unzucht ergeben sind. Diese hassen das Christentum, verfolgen und qnälen oft thre nächste« Angehörigen, die sich dem Christen- tum zugewendet haben. Für die christliche Religion die höchste Ehre. Es ergeht dem Christentum und der Kirche unter dem Negervolke im Kongogebiet also geradeso wie bei uns in Europa. Die Knechte des abscheulichsten Lasters hier wie dort Feinde des Christentums und Verfolger der Kirche. Eine alte Geschichte, die sich tausendmal wiederholt und wieder­holen wird. Die Geschichte bezeugt es und die Er­fahrung.

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Eine Statistik der katholischen Presse.

Die Inflationszeit hat in die deutsche katholische Presse zahlreiche Lücken gerissen, von denen mehrere wieder ausgefüllt sind. Wir können sogar aus dem Gebiete des Zeitungswesens eine Vermehrung im Vergleich zum Jahre 1912 feststellen, und dies trotz der Verluste und der Zusammenlegungen, die stati- gefunden haben, und trotz der Verluste an deutschem Gebiet (Saar, Eupen, Oberschlesien, Westpreußen). DasAugustinnsblatt" veröffentlicht im Aprilheft folgende Statistik, die die Entwicklung seit 1871 an­schaulich macht.

Gibt es eine Seele?

Der allzeit schlagfertige Jesuitenpater Roh kam ernst auf der Reise mit einem ungläubigen Arzt in ein Zwiegespräch.Sie befassen sich im Grunde genommen doch nur mit der Seele", sagte der Arzt, da eS eine solche aber nicht gibt, ist all Ihr Tun umsonst. Over, sagen Sie, haben Sie jemals eine Seele gesehen?" »Nein".Oder gehört?" Nein".Oder geschmeckt?"Nein".Oder gerochen?"Nein".Oder gefühlt?"Ja, Gott sei Dank!"Nun wohl", fuhr der Arzt fort,hier haben wir vier Sinne gegen einen, und daraus folgere ich, daß es keine Seele gibt".Herr Doktor", nahm der Pater das Wort,Sie besassen sich im G-unde genommen doch nur mit den Schmer­zen der Menschen; da es aber keine Schmerzen gibt, ist all Ihr Tun umsonst. Oder haben Sie je­mals einen Schmerz gesehen?"Nein".Oder geschmeckt?"Nein".Oder gerochen?" Nein".Aber gefühlt?"Ja".Also, hier haben wir vier Sinne gegen einen, woraus zu ersehen ist, daß es keinen Schmerz gibt, und dennoch wissen Sie, daß der Schmerz existiert! Wie ist es also dann mit der Existenz der Seele?"

Zahl der Zeitungen:

1871 1881

1890

1903

1912

1925

Rheinprovinz

30 68

83

107

122

100*

Westfalen

14 28

38

61

58

66

Schlesien

3 11

13

15

20

28

Elsatz-Lothringen

1 1

3

11

15

Bayern

37 63

82

100

122

132

Baden

8 10

18

31

36

39

Württemberg

15 16

18

23

28

31

Brandenburg

1

Ostpreutzen

5

Freie Stadt Danzig

1

Sachsen u. Thüringen

6

Hessen-Nassau Saargebiet

18 28

33

40

45

6

7

Hannover

13

Freistaat Hessen

10

Hohenzollern

3

Oldenburg

3

126 221

288

378

446

451

ist auch dieses beinahe verloren gegangen und die Kirche ist fast völlig verarmt, daher, abgesehen von den Leistungen des Staates, angewiesen auf die milden Gaben und Opfer ihrer Gläubigen und aus den Eingang und Ertrag der Kirchensteuer. Wir werden unserer Kirche weder das eine noch das andere verweigern. Denn wir ehren und lieben sie als unsere geistige Mutter, die nach dem Wort des hl. Augustinus uns aus Christus geboren, uns aus dem Blute der Märtyrer gezeugt und uns mit der Milch des Glaubens genährt hat und nährt, (ep. 38 ad. Lect.) Das Elternpaar, das uns zum Tode geboren hat, sagt derselbe Heilige, sind Adam und Eva, die Eltern, die uns zum Leben geboren haben, sind Christus und die Kirche, (serm. 109.)

Wir wissen, was wir der Kirche geben, ist dem Heiland persönlich geopfert. Er ist ja das Haupt der Kirche und die Kirche ist seine Braut, die ér liebt und für die er sich selbst hingegeben hat. (Eph. 5, 23, 25.) Darum ruht auf keiner Steuer soviel Segen, wie auf der Kirchensteuer, wenn sie willig und in reiner Opfergesinnung geleistet wird. Segen für den, der sie empfängt, wie für den, der sie entrichtet."

Diese Worte des Rottenburger Kirchenfürsten sind allzu berechtigt und fordern aufrichtige Er­wägung. Die Klagen über schlechte Eingänge der Kirchensteuern sind allgemein. Hoffentlich wer­den die Worte des Bischofs Keppler von allen be­herzigt werden.

Wenn doch alle Katholiken die hohe Bedeutung der kath. Presse für die Weltgeltung deS Katholizis­mus erkennen möchten! Hinweg mit allen kirchen­feindlichen und farblosen Blättern aus der kachol. Familie! Jeder abonniere kathol. Zeitungen und Zeitschriften, so viel er kann. Er hilft mit, daß der christliche und katholische Gedanke mehr und mehr alle öffentlichen und privaten Verhältnisse durchdringt.

Unter Urwaldnegern.

In einer religiösen Wiener Zeitschrift Dom 23. März 1925 findet sich ein Bericht eines Jesuiten­missionärs aus dem Kongo gebiet, der viel Erfreu­liches bietet über den religiösen Eifer der neubekehr­ten Neger, deren ans Wunderbare grenzenden Opfer­sinn und Heldenmut in der Bekenntnis des Glaubens, über den Lerneifer und die rasche Auffassungsgabe der Negerknaben, die Geschicklichkeit der neubekehrten schwarzen Katechisten, die zahlreiche noch heidnische Mitbewohner dem Missionär zuführen und in der Lehre des Christentums unterrichten. Manche der Katechisten haben in jenem Gebiet für den Glauben und aus Liebe zu Christus ihr Leben geopfert. Tie Neubekehrteil scheuen keine Opfer, keine Gefahren, kein Wetter, wenn es gilt, dem. Gottesdienste beizu­wohnen oder die heiligen Sakramente zu empfangen. Stundenweite Wanderungen machen sie zu diesem Zwecke in brennender Sonnenglut, übersetzen in aus­gehöhlten Baumstämmen reißende Flüsse, durchwan­dern singend oder den Rosenkranz betend Urwälder. Aber wie es überall war und ist, wo der Herrgott treue, begeisterte, in Liebe glühende Anhänger fand, findet das Christentum auch hier seine Gegner, ja erbitterte Feinde, die oft sogar Gewalt anwenden. Und das sind die Männer, die der Vielweiberei und

Kirchensteuer.

Bischof Dr. Paul Wilhelm von Keppler schreibt in einem Hirtenbrief:

Es ist uns leid genug, daß in einer Zeit, wo das Geld knapp und die Lebenshaltung teuer ist und wo das Vaterland große Opfer fordert, auch wir euch mit einer Steuer belasten müssen. Wir haben uns auch nicht verhehlt, daß diese kirchliche Steuerforderung böswilligen Menschen einen will­kommenen Anlaß geben wird, um namentlich in den Städten aufs neue eine Kirchenaustrittsbewe­gung in Gang zu bringen. Das kann uns^ nicht abhalten, zu tun, was nötig und pflichtgemäß ist, es kann uns nicht erschüttern im Vertrauen aus unser katholisches Volk, das uns schon so viele Be­weise seiner Opferwilligkeit gegeben hat. Wir brauchen nicht erst zu versichern, daß es uns eine heilige Sorge sein wird, Härten der Steuerhebung tunlichst zu verhüten, die Steuer nicht höher an­zusetzen, als unbedingt nötig ist und den Steuer­ertrag aufs gewissenhafteste zu verwalten und zu verwenden. Uebrigens wird auch eine aus dem Volke gewählte landeskirchliche Steuervertretung Einblick in den Haushalt der Kirche und Mitwir­kungsrecht bei der Steuererhebung erhalten. So bitten wir euch, geliebte Bistumsangehörige, diese Kirchensteuer willig auf euch zu nehmen und pünkt­lich zu entrichten. Auch unsere heilige Kirche zählt jetzt zu den Kleinrentnerinnen, welche die Geldentwertung in äußerste Not gebracht hat. Schon einmal ist sie um den größten Teil ihres Besitzes gekommen. Die Säkularisation traurigen Angedenkens hat vor 100 Jahren den Bistümern, Klöstern und Stiften ihren ganzen Grundbesitz und ihr im Laufe der Jahrhunderte erworbenes und erspartes Vermögen weggenommen. Damals blieb aber wenigstens das Vermögen der einzelnen Kir­chen, Stiftungen und Pfründen unangetastet. Jetzt

Vorsicht. Mit Abauf des 5. Juni 1925 haben alle Reichsbanknoten, die auf Papiermark lauten und ein Datum tragen, das vor dem 11. Oktober 1924 liegt, ihre Eigenschaft als gesetzliches Zah- lungsmittel verloren. Niemand ist dann mehr verpflichtet, derartige Noten in Zahlung zu neh­men. Nur die Reichsbankanstalten tauschen sie bis zum 5. Juli ein. Um Mißverständnissen vorzu­beugen, möchten wir hier klarstellen, daß es sich bei den aufgerufenen Noten nur um solche handelt, die auf Papiermark lauten, dagegen nicht um Rentenbankscheine.

Vom Blitz erschlagen. Bei einem Sonntag deu 17. Mai abends in Heddesheim (Nahe) niedergegan­genen Gewitter wurden fünf Personen, die in einem Zelt Schutz suchten, vom Blitz erschlagen.

Bestrafter Widerstand gegen die Staatsgewalt. Sm staatlichen Forstgebiet zwischen Mariental, Groß- chönfeld und Liebenow stieß der in Groß-Schönfeld stationierte Hegemeister Riesebeck in dem Revier Ma­riental auf einen Wilderer. Auf Anruf blieb dieser stehen und lieferte sein Gewehr ab. Auf dem Wege zum Marientaler Amtsvorsteher entlief der Wilderer. Der 61 jährige Forstbsamte machte von seiner Schuß­waffe Gebrauch. Der Wilderer, ein Marientaler Einwohner, 31 Jahre alt und verheiratet, wurde schwer verletzt in ein Stettiner Krankenhaus über­führt.

Aus Italien. Die junge Anna Ruzzier ist dieser Tage von dem 28 Meter hohen Glockenturm des Domes von Pirano heruntergestürzt. Die herbei­eilenden Menschen erwarteten einen total zer­schmetterten Leichnam zu finden. Aber wunderbarer­weise trafen sie das Mädchen bei voller Besinnung und mit nur leichten Verletzungen, von denen sie sich innerhalb weniger Tage erholen kann., Sie leugnet die Absicht zum Selbstmord, sondern versichert, bei "Besichtigung des Panoramas ausgeglitken und gefallen zu sein.__________ ____________

Milde Gaben.

«indheit-Iesu- und Schutzengelverein: Istergiesel April 6 Mk. und Mai 6 Mk.

Lonifatiurverein: Ungenannt 6 Mk.

Gt. Josephs Mennig

Borsch Ulmbadb

N. b. M.

Fulda

D. hl 3 b g. u. w. w- 6. m Ungenannt N. ir M. Lahrbach D bl. 3. o-

g. u- ID' W. H.

N. d. M.

5.00

600

3.03

5.00

1.00

10.00

2.00

0-50

Künrell .. 050

Büchenberg D. 6L3.6-a 5-00

Marbach N- d- M- 1.02

1.00

Orb D.u.Bd-bl.Juhl.J. 5.00

Eiterield R- b. M. 10.00 Giesel

2.00

Vom Lande Ungenannt Dirks; Großenbach

Laonbach Flieden Saatbett Batten Anzeiahr

N. b- M.

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Fulda

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N. b. M.

Ungenannt 3 Tr. b. a S.

1.00

2.00

1.00

5.00

5.00

5.00

2 00

2.034

2.00

0.33

0.50

0.53

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