GscheMÄrnder.
--««t««, SS. Rob 24 und irrtet Sonntag nach Pfingsten, «lernen» I, Papst u. Wart.» f 100. ,teh;itai, Hiatt., Mutter M«t 7 Marty e.sâjnen, f im 2. Jahrhund
M»«t«a. 24 Re«. Johanns» vom Kreuze, au» dem
StarTottrt-Dtben, f 1521. Cyryso^onuS, Mart.,
®ien$t«e, 25. No». Katharina. Jgfr., Mart, | 307.
Mittwoch, 26 Rob. Silvester, Ast., f 1267. Konrad, Bischof von Konstanz.
DonnerSaz, 27. Koo. Vom Lage. (Hl. Mess« vom Sonnta ).
f Freita, 28. Kov. Bom Tar«.
|j-^am«taa, 22 »r.v. «i, ii ^6 hl. «p„siel, Andrea«.
Saturnln, Bischof. Mart., f 250.
vierundzwanzigster Sonntag nach
Pfingsten.
(Go. Matth. 24, 15—35.)
Zn jener Zeit sprach 3efus zu seinen Jüngern: Wenn chr den Greuel der Verwüstung, toeldjer von dem Pro. pheten Daniel vorhergssazt worden, am heiligen Orte stehen sehet; — wer das liest, der verstehe es wohll — chann fliehe, wer in Judäa ist, auf die Berge: und wer auf dem Dadje ist. der steige nicht herab, um etwas aus feinem Hause zu holen: und wer aus dem Felde ist, kehre nicht zurück, um seinen Rock zu holen. Und wehe den Schwängern und Säugenden in jenen Zagen! Bittet aber, baf) eure Flucht nid)t tm Winter oder am Sabbate geschehe. Denn es wird alsdann eine große Trübsal sein, derglrichen von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist, noch fernerhin sein wird. Und wenn dieselben Tag' nicht abgekürzt würden, so würde kein Mens h gerettet werden: aber um der Auserwählten willen werden jene Tage abgekürzi werden. Wenn alsdann lemand zu euch sagt: Siehe, hier ist Christtis, oder dort! so glaubet es nicht. Denn es werden falsche Christi unb falsche Pro- I pheten aufstehen, und sie werden große Zeichen und 1 Wunder tun; so daß auch die Auserwählten (wenn es i möglich wäre) in Irrtum geführt würden. Siebe, ich habe . es euch vorhergesagt! Wenn sie euch also sagen: Siehe, er ist in der Wüste, so gehet nicht hinaus: siehe, er 'st , M den Rammern, so glaubet es nidjt. Denn gleichwie der : Dlitz vom Aufgange ausqeht, und bis zum Untergänge leuchtet: ebenso wird es auch mit der Ankunft des Mrn- j^nsohne» sein. Wo immer ein Aas ist, da versammeln die Adler. Sogleich aber nach der Trübsal jener T^06 die Sonne verfinstert werden, und der Mond L^1’^- ein mâft mehr geben, und die Sterne werden i ^'?^l fallen, und die Kräfte des Himmels erfchüt- ' k»f>,.^^"'„ .^"^ bann wird das Zeichen des Menschen- ?'mmei erscheinen, und dann werden alle i L ^r Erde weheklagen, und sie werden den kommen sehen in den Wolken des Him- ^m.'^' .fl™.^ Kraft und Herrlichkeit. Und er wird ' unh e bet Posaune senden, mit großem S halle: ton ^^" ^uie Auserwähsien von den vier Winden, brinaen e ^^ Himmels bis zum andern zusammen to,n„ :, ^m Feigenbäume aber lernet das Gleichnis- ; hnrn,,,. ^ 'Otreiq schon zart wird, und die Blätter her- an) cn ^nb. so wisset ihr, daß der Sommer nahe ' so e«dk wenn chr dies alles sehet, so wisset, daß er
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Religiöses W-chrnblalt für die katholischen Gemeinden Kassels.
Sri^eiitt s«de» Sanataz und faktet »„Mich Aa,zâ 4 35 Sibojenlj 3 4) N,!d-fennl; (fretbl.) Jtcbatttons, Wi ÄMKi Än;«Iin- sterise: Tvl„ilzeil« i» klazeizracril 3,15 SrlL.uirk, Evivarstrile im Reklam-tei^ 9,59 I,idnrrL Bei Ä trrriân, L»drL L^rkarft im Sf - Irb. J,1J Aridnirk. Bort» «5««. Änzeizen mä;fea späteren« bis A„r«z *«gen« im 3eüj Mr 3ali«tr Actievdruckerei in julba jein.
Beut «6» Baki Nr 8«»* XrS*N«<«»* - —' —
Nr. 47. H Kaffe!, den 23 November (92i D Z4- Iahrg. ^
nahe vor der Tür ist. Wahrlich, sag' ich euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis bies Alles geschieht. Him- mel imd Erde vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. , .^^ .....
Der Zornesbecher.
^M^u lässest deine Gerichte über mich hindonnern, o Herr, u. mit Furcht fflffl® und Schrecken zerschlägst du all mein Gebein, und es erhebt meine Seele gewaltig; ich stehe wie vom Donner gerührt und bedenke, daß die Himmel nicht rein sind vor deinem Antlitz. Hast du an den Engeln Bosheit gefunden und selbst ihrer nicht geschont: was wird dann mit mir geschehen?---
In dieses Gebet ergießt sich die Seele, wenn sie vor Schrecken über die Vorzeichen des Weltuntergangs und über die Majestät des göttlichen Richters sich nicht mehr zu helfen weiß. Ja, es ist eine Wahrheit unseres heiligen Glaubens, daß die Welt mit ihrer Pracht ein Ende nimmt, daß Himmel und Erde mit großem Krachen vergehen, daß ein Richter erscheint, um das Urteil zu sprechen, das keine Instanz mehr umstoßen, keine Menschenmacht mehr aufheben kann, das Giltigkeit besitzt durch eine unendliche Ewigkeit. Mit ihrem Hellblick haben schon die Seher des alten Bundes dies Gericht vorhergekündet und dem göttlichen Richter Loblieder geungen. Eines der machtvollsten dieser Lieder ist der Psalm 74, der uns den strengen Richter und sein gerechte» Urteil in kraftvollen Versen schildert.
Psalm TV. Dom göttlichen Richter.
1, Wir benebeien dich, Jehova, Wir preisen dich mit allem Boise,
2. Wir loben deinen Heil;en Namen, Wir rühmen deine Wundertaten.
3 „Sobald die Stunde hat aeschla ich. Will ich erscheinen zum Gerichte.
4. Da schmilzt dahin vor Shreck die Orb^ ES zittern aUju nal die Frevler.
5. Drum HSret auf, verkehrt zu handeln, Liß« ab von dem verruchten Stolze.
6. Reckt nicht empor die freche Stirne Uno trotzet nt gt dem Sott Jewoa.
7. Ber lebmr schaut ihr aus nach Hilfe -» Ich bin allein .er Herr und Richter.»
8. Den einen fchleudert er zur Hölle, Zum Himmel hoch hebt er den andern.
9. Es blinkt ein Kel^ in feinen Hände« Gefüllt mit Zornmein herb und bitter.
10. Er reiht ihn dar von Mund zu Munde ES trinken daraus alle Sünder.
11. Zur Hefe müssen sie ihn leeren, Die ewlf sich von neuem füllet.
12. ch aber will dein Lob verkündèu, ^, Besingen dich, den Gott der Bâter.
Rach der Vision unseres Psalmdichters erscheint also der Richter mit einem Kelch in der Hand. Und dieser Kelch ist ein Zoruesbecher, gefüllt mit dem Glühwein der entsetzlichen Feuergual und allen Peinen der Hölle. Wohl oder übel müssen daraus die Sünder trinken, die einst am Taumelbecher bei Hochmutes, des Unglaubens, der Herrschsucht, bet Grausamkeit, der Fleischeslust sich berauscht haben Wie einst in den Tagen des Moses das Manna füi jeden einzelnen Gaumen einen bejonderen Wohlgeschmack hatte, so wird auch der Zorneswein bei göttlichen Strafgerichte für jede Sünde und füt jede Art der Sünde seine besondere Oual haben.
Es hat des Richters Zorneswein Für jeden eine Sonberpein!
Erwäge die folgenden Worte aus folge Christi":
der „Nach-
„Was anders wird jenes Feuer verschlingen als deine Sünden? Je mehr du deiner jetzt schonest und dem Fleische folgest, um so härter wird er nachher büßen und um so größeren Stoss zum Brennen sparst du damit auf. Worin der Mensch gesündigt, darin w-'-d er um so schwerer gestraft werden: dort we die Trägen mit glühenden Stacheln gespornt, v»e Schlemmer von entsetzlichem Hunger und Durst gequält werden. Dort werden die Unkeuschen und Lüstlinge mit glühendem Pech und stinkendem Schwefel übergossen, und wie rasende Hunde werden die Neidischen vor Schmerz heulen. Es wird kein Laster sein, das nicht seine eigene Marter haben wird. Dort werden die Hoffärtigen mit aller Beschämung erfüllt und die Geizigen vom jämmerlichsten Mangel bedrängt werden."
Bis auf die Hefe müssen die Verdammten diesen Zornbecher trinken, ist dann der Kelch leer? Ist dann die Strafe abgebüßt? Wird dann das Höllentor geöffnet zur Flucht in die Freiheit? Nein: der Kelch füllt sich immer von neuem, der Zornbecher und seine Hefe wird niemals leer. Denn die Hölle — und das ist ihr Schrecken, der Mark und Bein durchschneidet — die Hölle ist ewig. Wohl gibt es eine Erlösung aus der Finsternis des Grabes, aber aus der Umklammerung der Hölle gibt es keine Erlösung. Wir kennen das Urteil des ewigen Richters, das er am jüngsten Tag den Bösen auf der Linken entgegenschleudern wird: „Weichet von mir, ihr Verfluchten, in bas ewige Feuer".
Freunde! Trotz seiner Güte kennt der Heilano keinen Spaß. Wer seine Lehre nicht annimmt, wer seine Gebote nicht hält, wer feiner Kirche sich w unterwerfen, wer hochmütig und w'derlpeM km der Religion den Rücken kehrt an dem oecherrt.ch sich Gottes unendliche Kerecht'gkeM „ I Ruhe, kein Trost für »««'S^ Trost èsâer^ 3« ienem unauslöschlichen