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Den WWm entgegen!
®tu2 gewonnene Schlacht
Zentrum muß man nicht bangen, solange solche Steuermänner an seiner Spitze stehen."
Das Zentrum, durch Lob nicht Dermalst und
„ , ,.....V in durch die früher übliche Art der Bekämpfung nicht
Lâ ÄS 2d 'der Ab* entmutigt, wird seinen Weg weitergehen. Eine Einigkeit und Eeschlofjenheit der Partei geigte sich da, die für die kommende Wahlschlacht bas beste erhoffen läßt Möge es Gemeingut aller ZentrunM kreise werden, was dort in Berlin allen Teilnehmern
zur freudigen Selb stverstândlichkeit wurde: Niemals darf es im Zentrum gehen um die Frage, ob hr rechts, oder mehr links; sondern immer muß
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iS Ziel fern:
«ram» dis Mitte!
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Das Zentrum hat den hohen Beruf, die aus- . anderstrebenden Strömungen im deutschen Volks ausziMeichen. Selbst aus Angehörigen aller Stände bestehend, ist das Zentrum in der Lage, einen Aus-
gleich der Interessen in den eigenen Reihen herdsi- zusühren und dann die Brücke zwischen Rechts und Links zu schlagen. Durch die Ausübung dieser hohen Mission hat das Zentrum seit Deutschlands größter Not ununterbrochen dem Vaterland die wesentlichsten Dienste geleistet. Trotz aller Schmähungen von feiten kurzsichtiger Gegner hat es fünf Jahre die größte Last der Verantwortung getragen und gerade dadurch die Treue aller einsichtigen Wähler sich gesichert.
MichsKmrzlsr Marx.
Eine für das ganze politische Leben unverlierbare Erinnerung haben die Teilnehmer des Parteitages der Deutschen Zentrumspartei gewonnen durch die Huldigungen für den Kanzler Marx.
Treue und Dankbarkeit den Führern gegenüber waren in der Zentrumspartei von jeher eine Selbstverständlichkeit und das Unterpfand der -«Äeü, und so hat d..s Wort, daß es in der Politik keine Dankbarkeit gebe, keine Allgemeingültig- teit Auf eine lange Reihe vortrefflicher Führer kann die Zentrumspartei zurückbücken, auf Männer, die in sich tragen den feuervollen Glauben an das Ideal, Klugheit, Beständigkeit, gefunden Menschenverstand und ein in der Tiefe des Herzens wurzelndes Berantwortlichkeitsgefühl. Als der Reichskanzler Marx in seiner Schlußrede von der wahrhaft erschütternden Treue sprach, die ihm die Fraktion in jeder Lage und zu jedem Augenblick bewiesen habe, tat er dies mit jener tiefen Bewegung, die nur durch echte Dankbarkeit ausgelöst werden kann, und der Beifall, der seinen Worten folgte, war so elementar, so wuchtig und alle im tiefsten Innern packend, daß diese Kundgebung bei allen Beteiligten noch lange nachzitterte. Man sah in Marx in diesem Augenblicke nicht bloß den Mann, dem das Vertrauen so vollkommen und ungeschmälert gebührt, man sah in ihm den großen, echten, stillen, bescheidenen Führer des Volkes, den Sjittator der Pslicht, des Anstandes, den Diktator in einer auf moralische Basis gegründeten Politik. Fahren wir sort, auf diesen getreuen Eckart Vertrauen zu häufen, viel Vertrauen, noch mehr Vertrauen und beweisen wir es ihm am Tags der Wahl.
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Die Anerkennung der Politik des Reichskanzlers Marx wird immer allgemeiner. Noch nie hat ein Kanzler seit der Revolution so allgemeine Zustim- numg und so freundliche Anerkennung gefunden, â der ganzen deutschen Presse erhebt sich nicht ein ^crt des Tadels gegen die Person des Herrn
• 'ââ die Zentrumspolitik den richtigen muß auch vom Standpunkt des neutra= werben5''0^ Einsichtigen zugestanden
fen nn 'Halben die Züricher Neuesten Nachrich- weis ^ Erfolg in der Politik ein Be-
der Taktik ist, so darf die Zen- SnP ™ M dieses Beweisstück mit Kingern b2f ‘ h ^ Inflation ist vorüber, Industrie, Han- befferen q®.6,®61"66 atmen wieder auf und gehen auf fiA ^ m entgegen, die ReparationsGaae ist
Der Preußische Fentrumsparteitag, der sich vorige Woche in Berlin unter dem Vorsitz des Abg. Dr. Porsch unmittelbar an den Reichs- - Parteitag anschloß, bot dasselbe Bild der Einheit ; und Geschlossenheit wie die Reichstagung. Der Abgeordnete Gottwald erstattete den Rechenschaftsbericht über die Tätigkeit der Landtagsfraktion des Zentrums. Er betonte:
Hauptrichtlinie für die preußische Zentrumsfraktion war die Politik der Mitte und des Ausgleichs, wie sie auf dem Reichsparteitag als maßgebend für die deutsche Zentrumspartei erklärt wurde. Man würde unrecht tun, wenn man die Mitte in dem arithmetischen Mittel zwischen den zahlenmäßigen Parteiverhältnissen im Landtag suchte oder an faule Kompromisse und Zugeständnisse gegenüber andern Richtungen denken wollte. Eine Politik der Mitte findet in der Sammlung aller Volkskräfte ihren Ausdruck, sie ist die Bereinigung der Gegensätze unter den höheren Gesichtspunkten des Vaterlandes, des Volkswohles, der Religion, anders ausgedrückt: unter den sittlichen Forderungen von Wahrheit, Freiheit, Recht, ohne die kein Volk bestehen kann. Das Zentrum ist die einzige deutsche Partei, die mit dem Grundsatz der staatsbürgerlichen Gleichberechtigung auch in der Praxis ernst macht, deren politische Toleranz viel weiter geht als die aller anderen Parteien, so daß bei all den vielen Regierungskrisen das Zentrum stets die zufammen- haltende Kraft darstellte, und die Krisen nur deshalb ausbrachen und kein Ende fanden, weil alle anderen Parteien Mauern um sich aufrichteten, die sie für unübersteigbar erklärten, well sie den Parteigegensatz stärker empfanden als dis Not des Vaterlandes, das gebieterisch nach der Mitarbeit aller seiner Bürger ruft, die ihm überhaupt dienen wollen. . . .
Am 1. November 1921 wurde die Uebergangs- regierung Stegerwald (2 Zentrums- und 2 demokratische Minister und 3 Beamtenminister) durch die Demokraten gestürzt, die ihre Minister zurückzogen. Was auch die Demokraten damals nicht vermuten konnten, geschah. Am 5. November trat die Regierung der „großen Koalition" ins Leben (Zentrum, Deutsche Volksparte!, Demokraten, Sozialdemokraten); sie kann also jetzt auf eine dreijährige Tätigkeit zurückblicken.
Wer den beständigen Regierungswechsel im Reich und in den meisten Ländern erwägt, wird allein in einer krisenlosen Zeit von solcher Dauer den Beweis für die Richtigkeit der Zentrumspolitik sehen, die den anderen Parteien die gemeinsame Arbeit geradezu aufdrängte. In dieser Zeit ist Preußen von größeren Unruhen verschont geblieben; der Gegensatz gegenüber der Vergangenheit und gegenüber anderen deutschen Ländern, die zeitweise in sehr schwierige Lage gerieten, läßt dieses Verdienst der preußischen Regierung klar hervortreten. Diese Ruhe und Stetigkeit war die stärkste Stütze für das Reich, das seinen äußeren und inneren Schwierigkeiten erliegen muß, wenn es nicht an Preußen einen stärkeren Rückhalt besitzt. Man wird sich, um nur auf besonders wichtige Tatsachen hinzuweisen, kaum das Schicksal des Rheinlandes und Oberschlesiens vorstellen können, wenn eine einseitige Politik den Deutschen zum größten Feind seines Volksgenossen gemacht hätte. Die Entschiedenheit, mit der sich das Zentrum für die Politik der Sammlung einsetzte, hat es innerhalb der Koalition für die Vertretung seiner eigenen Grundsätze aufgewendet.
Zum Schluß dankte Oberpräsident Gronowski (Wests.) in bewegten Worten dem Leiter des Preußischen Parteitages Geheimrat Porsch und der bisherigen Landtagsfraktion für ihre zähe Arbeit zum
Wohle des preußischen Volkes: „Wir sägen unsere ------- _„ - Führer auf dem Parteitag nicht ab, meinte er, son- Um das deutsche I dern wir schwören ihnen von neuem Treue. Porsch
und Herold, diese beiden alten Zentrumskämpen, find die verkörperte Parteitreue, sie leben, um zu arbeiten. Ihre Treue muß die Partei in gleichem Maße erwidern."
Dis geflossene Kampffront gegen öis Katholiken.
In der Industriestadt Bochum, deren Einwohner zu vollen 50 Prozent katholisch sind, war vorige Woche der Oberbürgermeister neu zu wählen. Die stärkste Fraktion daselbst ist das Zentrum. Das Bochumer StadtverordnetenköMgium setzt sich zusammen aus 15 Zentrumsvertretern, 14 Kommunisten, 7 Sozialdemokraten, 7 Deutschnationalen, 6 Deutschen Volksparteilern, 2 Demokraten, 2 Wirt- schastsparteilern und 1 Verteter der ChristliHsoz. Volksgemeinschaft. Das Zentrum präsentierte als Kandidaten für den Obsrbürgermeisterposten den als ausgezeichneten Verwaltungsbeamten anerkannten bisherigen Zweiten Bürgermeister Dr. Geyer. Um diesen Kandidaten zu Fall zu bringen, einigten sich die gegnerischen Parteien auf einen Demokraten, den protestantischen Ministerialrat Dr. Ruer (Berlin), für diesen stimmten bei der Wahl die Deutschnationalen, Deutsche Volkspartsi, Sozial- demokraten, Demokraten und Wirtschaftspartei, zusammen 19. Für den Zentrumskandidaten Dr. Geyer wurden nur die 15 Zentrumsstimmen und die 1 christlich-soziale Stimme abgegeben, also 16. Die 14 Kommunisten, die die Entscheidung in der Hand hatten, enthielten sich der Stimme und gaben so die Entscheidung für den Protestanten gegen den Katholiken.
Es mehren sich die Fülle, in denen politische und konsessionette Voreingenommenheit vergiftend aus unser öffentliches Leben einwirken. Noch in frischer Erinnerung sind die beschämenden Vorgänge bei der Dinslakener Bürgermeisterwahl, wo protestantische bürgerliche Stadtverordnete hingingen, einem Sozialdemokaten, der wegen ehrlosen Vergehens mit Gefängnis vorbestraft war, den Posten eines ersten besoldeten Beigeordneten anboten um als Gegenleistung die Stimmen der Sozialdemokraten für den protestantischen Kandidaten für den Bürger- msisterposten zu erlangen. Das gelang auch, der hochqualifizierte katholische Bewerber wurde dadurch ausgeschaltet!
Es wird gut fein, wenn sich unsere Freunde und Vertrauensleute in der Wahlbewegung bei der Werbearbeit für das Zentrum dieser Fälle erinnern. Denn nur ein einiges.geschlossenes, starkes Zentrum in Reich und Staat vermag die Rechte des katholischen Volksteiles zum Siege zu führen.
Kardinal Spulte über Schule und SoZmlösmoKraüe.
„Wie ganz anders noch als zu Kettelers Zeiten, die mit den unseren verglichen, fast harmlos anmuten, nagt heute die Sorge um die Schule . . . am Herzen und an der Seels eines jeden katholischen Bischofs! Der Sturmangriff auf die konfessionelle Schule, den uns die sozialistische Revolution vom November 1918 gebracht hat, ist wuchtiger und umfassender als irgend ein anderer je zuvor."
Kleine poliLilchs Nachrichten
Bei der Reichshauptkafle überschritten dis (Einnahmen im zweiten Oktoberdrittel die Ausgaben um rund 54 Mu- l'vnen Galdinark.
Neue Reichsmünzen. Wie aus Berlin gemeldet wird, wurden jetzt die ersten neuen Reichsmünzen, und zwar Stücke zu ein, zwei, fünf und zehn Reichspfennigen, ausgegeben. Die Größe und Metallegierung ist die gleiche wie bei den Rent^npfennigen.
Der Ausnahmezustand, her seit der Zeit des Hitler- schen Novemberpuischss noch immer bestand, m i t, ausgehoben worden, damit die ^rerheit der W h bereitung ungehindert ist. . 87 Jahren
Limburg. $n Gamberg ist im W r ^ früheren Fräulein Adele Lieber d--SchE Sr & säi ^ -° «M* s,k «• «-»<».-><--»>-