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Psalm 144: Coblieb auf Satt und seine Vollkommenheiten
1. Mein Gott, ich will dich hoch erheben, Stets deinen Namen benedeien.
In einem anderen Vers heißt es:
Wochenkalender.
Sonntag, 26. Oktober. 20. Sonntag nach Pfingsten. Evaristus, Papst, Mart., t 112.
Montag, 27. Oktober. Vigil der Apostel Simon und Judas.
Dienstag, 28. Oktober. Simon und Judas Thaddaus, Apostel.
Mittwoch, 29. Oktober. Vom Tage.
Donnerstag, 30. Oktober. Vom Tage.
Freitag, 31. Oktober. Vigil von Allerheiligen. Vigil- f a st t a g.
Samstag, 1. November. Fest Allerheiligen.
Zwanzigster Sonntag nach Pfingsten.
(Evang. Joh. 4, 46—54.)
In jener Zeit lebte ein Königlicher, dessen Sohn zu Kapharnaum krank lag. Da dieser gehört hatte, daß Jesus von Judäa nach Galiläa gekommen sei, begab er sich zu ihm, und bat ihn, daß er hinabkomme, und seinen Sohn heile; denn er war daran, zu sterben. Da sprach Jesus zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht. Der Königliche sprach zu ihm: Herr, komm hinab, ehe mein Sohn stirbt. Jesus sprach zu ihm: Geh' hin, dein Sohn lebt. Und der Mann glaubte dem Worte, welches ihm Jesus gesagt hatte, und ging hin. Und da er hinabging, begegneten ihm seine Knechte, verkündeten ihm, und sagten, daß sein Sohn lebe. Da erforschte er von ihnen die Stunde, in welcher es mit ihm besser geworden war. Und sie sprachen zu ihm: Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber. Da erkannte der Vater, daß es um dieselbe Stunde war, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Sehn lebt. Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.
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Sünf Finger der göttlichen Hand.
as Getreide, das Heu, die Kartoffel, die Aepfel, die Trauben, das Obst und die übrigen Feldfrüchte sind in Scheunen, Speichern, Kellern und Lagerhäusern unterge- die Weinb^^ bÄ Die Aecker, die Wiesen, sich naä?Rub?"^"^ ^tm leer und sehnen Städter som-n n Der Landmann aber und der und des Glaubens h^ m?L ^)t der Vernunft zu Gott empor, ÖeiSS JT"^ ^bar gespendet hat. * "^'M, hebe Hand alles nis, ber^nfba^ Seelen ein Bedürf- etnem begeisterten Luft zu machen in der Psalm Dazu ist wie geschaffen Poesie. ‘ 611 Wöbres Meisterwerk religiöser
„Der Herr ist freundlich gegen alle, Und alles lebt von feiner Güte".
Der hl. Jakobus sagt in seinem Briefe: „Gott gibt reichlich alle n". Vom Himmel oben bis zur Erde unten geht wahrlich kein Geschöpf leer aus. Haben nicht die Engel ihr Dasein, ihre Schönheit, Macht und Weisheit von Gott? Und ist unter den Menschen auch nur einer von seinen Wohltaten ausgeschlossen? Und was die Blumen und Tiere angeht, so hat der Heiland selbst uns die Versicherung gegeben: betrachtet die Vögel des Himmels: sie säen nicht, und der himmlische Bater sorgt für sie; betrachtet die Lilien auf dem Felde: sie nähen nicht, sie spinnen nicht, und doch ist die geringste aus ihnen herrlicher gekleidet als Salomon."
Zum zweitetu Gott gibt allen reichlich. Der Psalmist deutet diese Wahrheit an mit dem Ausdruck: Gott öffnet seine Hand. Was ist denn zum Leben streng genommen nötig? Genügt nicht Brot und Wasser? Und sieh, der gute Gott gibt beides und dazu noch Kuchen und Butter und Käse und Fleisch und Aepfel und Pfirsiche und Trauben und Milch und Honig und Wein und viel andere köstliche Leckerbissen.
Zum dritten: Gott gibt uns ohne unser Verdienst, ja oft sogar trotz unserer Sünden. Bedenke die Worte des Heilandes: „Der himmlische Vater läßt seine Sonne aufgehen über Gute und Böse und läßt regnen über Gerechte und öünöer".
Zum vierten: Gott ist in seinen Gaben und in seinem Geben überaus freundlich und liebenswürdig. Schau, wie lieblich die Sonne scheint; schau, mit welcher Hingabe und Wonne die Mutter ihrem Kindlein schenkt. Das alles ist nur ein Abglanz von der göttlichen Güte und Liebe.
Zum fünften: Gott gibt feine Wohltaten auf vielfache Weise: durch die Erde und ihre Fruchtbarkeit, durch die Luft und ihre kostbaren Stoffe, durch Licht und Wärme, durch Sonne und Gestirne, durch das Wasser und Meer, durch Vermittlung des Vaters und der Mutter, der Verwandten und Wohltäter, des Staates und der Kirche, der Freunde und Feinde. Wo immer dir eine Wohltat entgegenstrahlt, ist Gottes gütige Hand gegen dich ausgestreckt.
Verachte nicht diese Hand. Erkenne sie und liebe sie. Sei dankbar deinem Wohltäter, und du baust eine Brücke zu neuen Wohltaten. Verrichte regelmäßig dein Tischgebet und entnimm es mit Vorliebe diesem Psalm (Vers 16 und 17), wie das die Mönche tun. Ahme auch Gottes Güte nach. Gefragt, was die Menschen Gott ähnlich ^mach . gav der heidnische Redner ^^
Wohlkun. Nimm darum ^ Lohn,
turalien, »™ ““ einen «nje-
*Tm“ --« und für gute 3™».
Der Burgpfarrer.
2. Jedweden Tag will ich dich rühmen, In Ewigkeit dein Lob begingen.
3. Groß bist du, Herr, des Lobes würdig, Und deiner Größe ist kein Ende.
4. Ein Volk dem andern soll verkünden Die Werke deiner Macht und Güte.
5. Verkünden soll es deine Ehre, Erzählen deine Wundertaten.
6. Soll loben deiner Allmacht Schrecken Und deiner We.»e sich erfreuen.
7. Soll deine Güte laut besingen, In deiner Heiligkeit frohlocken.
8. Barmherzig ist der Herr und gnädig Und gütig über alle Maßen.
9. Der Herr ist freundlich gegen alle, Und alles lebt von seiner Güte.
10. Dich sollen loben deine Werke, Dich sollen preisen deine Heilgen.
11. Sie künden d mes Reiches Ehre, Besingen deiner Allmacht Größe.
12. Von deiner Macht sie gern erzählen, Und deines Reiches Glanz sie schildern.
13. Dein Reich besteht für alle Zeiten, Und deine Herrschaft hat kein Ende.
14. Der Herr ist treu in seinen Worten, Gerecht in allen seinen Werken.
15. Der Herr behütet vor dem Falle Und er erhebt die Ausgeglitschten.
16. Aus dich, o Herr, schaun aller Augen, Der du zur rechten Zeit uns speisest.
17. Du öffnest deine Hand so milde, & Erfüllest was da lebt mit Segen.
18. Gerecht ist Gott in seinen Wegen, Und heilig sind all seine Werke.
19. Der Herr ist nahe den Bedrängten, Die mit Vertrauen zu ihm rufen.
20. Er tut den Willen seiner Diener, Erhört ihr Flehn um seine Hilfe.
21. Der Herr behütet all die Seinen, Verderben wird er alle Sünder.
22. Des Herren Lob mein Mund verkünde, Und alles Fleisch ihn ewig preise.
Gleich einem farbenprächtigen Regenbogen strahlen in diesem Psalms Gottes Allmacht, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Treue und Größe; am hellsten aber erglänzt darin seine unermeßliche, unbegrenzte Freigebigkeit, Milde und Güte.
„Du öffnest deine Hand so milde, Erfüllest was da lebt mit Segen".
Betrachten wir aufmerksam diese Hand der Milde mit ihren fünf Fingern, ihren fünf Auszeichnungen oder Vollkommenheiten.
Erstlich gibt Gott allen Wesen ohne Unterschied.
„Auf dich, o Herr, schaun alle ArM"