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Mittwoch de«
19. Dezember
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat RM.1.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn , Einzelnummer 10, FreitagiS, Samstag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Pfg.. im ReNameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. / O fse rt enge b ühr 50 R-Pfg.
ttr. 298
Saturn Stadt und Land
Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Set unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streit usw. hat der Bezieher feinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung ober aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrift u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet., Geschäftsstelle: Hammerstr. 9 / Fernspr. 3956, 3957,3958
1928
Das Neueste
— Poincare kündigte im französischen Rlinister- raf die bevorstehende Einigung über die Einberufung des Sachverständigenausschusses für Reparationsfragen an.
; — Bolivien und Paraguay haben die Vermittlung der Pan-amerikanischen Konferenz in Washington angenommen.
— 3n einer Zclluloidsabrik in der Schönlein- strahe in Berlin erfolgte eine Explosion, die das Gebäude in Brand setzte. Es werden zwei Tote und 31 Verletzte gemeldet.
— Nach einer Meldung aus Bordighera ist Marschall Ladorna schwer erkrankt.
— Der 72jährige Großfürst Nikolaus ist an gner Lungenentzündung erkrankt.
Noineav^ und Briand N^Wsh im rmnistevrat
Paris, 18. Dez. In dem heutigen Ministerrat ’rftattete Ministerpräsident Pomcarâ Bericht über len Stand der Verhandlungen betreffend die Ein- etzung des Sachverständigenausschusses für die Re- larationsregelung. Wie das amtliche Kommunique tefegt, scheinen diese Verhandlungen heute im Be- ;riff zu sein, zu einer allgemeinen Verständigung zu führen. — Briand gab ein Expose über die luswärtige Lage und die in Lugano bei der Döl- 'erbundsrat-tagung geführten Unterredungen. Am Donnerstag findet ein Kabinettsrat statt.
Luv Bildung des Sack- dEMdigenattsMuf-es
ächt folgende Mitteilung: Wie sich aus dem nach Schluß des heutigen Ministerrats veröffentlichten Sommuniqué ergibt, ist eine Verständigung zwi- chen den an der Bildung des Sachverständigen- Ausschusses zur endgültigen Regelung der Reparationsfrage hauptsächlich interessierten Staaten so gut wie erfolgt. Wahrscheinlich wird die Verständigung Ende der Woche offiziell bekannt gegeben »erden. Die alliierten und die deutschen Sachverständigen werden alsdann bezeichnet werden und hierauf die Vereinigten Staaten eingeladen werden, einen Vertreter zu benennen.
Paris. 19. Dez. Der „Mati n" teilt mit, daß die allgemeine Verständigung über die Reparations-Sachverständigen nunmehr endgültig besiegelt sei. Die französische Regierung hätte nur noch ihre Alliierten über die letzten Verhandlungen mit den Deutschen zu unterrichten, das sei eine Frage der Höflichkeit, da England und die anderen Alliierten Frankreich volle Handlungsfreiheit gegeben haben. Die verschiedenen Regierungen würden aus eine identische Antwort verzichten, und sich damit begnügen, in der Presse das Endergebnis der Besprechungen zur Kenntnis zu bringen. Es sei ferner wahrscheinlich, daß der englische Botschafter in Washington beauftragt werde, die Vereinigten Staaten aufzufordern, an den Arbeiten der Sachverständigen teilzunehmen.
Bsvhafiuugeu in âEem
3 m Zusammenhang mit 2R a i n 3?
Koblenz, 18. Dez. vermutlich im Zusammenhang mit den Mainzer Verhaftungen wurden am Sonntag Oberverwaltungssekretär Schmidt und am Montag Oberverwaltungssekretär K o Haupt, beide Koblenzer und Angestellte der Reichsvermögensverwaltung, von der Vesahungsbehörde festgenommen. Das Reichskommissariat in Koblenz und die Berliner Stellen sind von den Verhaftungen in Kenntnis gesetzt worden.
i Ueber die Verhaftungen erfährt die „Koblenzer Volkszeitung" noch folgende Einzelheiten: Oberverwaltungssekretär Schmidt weilte in Urlaub und hatte einen Jagdausflug auf die Höhen des Westerwaldes gemacht. Scheinbar muß die französische Geheimpolizei von der Abwesenheit Kenm- nis bekommen haben, denn sie folgte Schmidt mit einem Kraftwagen nach, verhaftete ihn und brachte ihn nach Koblenz in lintersuchungshaft. Vorübergehend wurdk auch die Frau des Verhafteten vernommen. Auch wurde nach der Verhaftung die Wohnung Schmidts durchsucht. Oberverwaltungssekretär K 0 h a u p t wurde am Montag um die Mittagszeit in feiner Wohnung festgenommen. Wie schon angedeutet, nimmt man an, daß die Festnahme der beiden Koblenzer Beamten mit den Verhaftungen in Mainz in Zusammenhang steht. Ob und inwieweit diese Vermutung ßutrifft läßt sich nicht sagen, da. soweit uns bekannt ist, der französische Staatsanwalt Anklage bisher nicht erhoben hat und die deutschen Behörden infolgedessen über die wahren Ursachen der Verhaftungen völlig im Dunkeln sind.
t Wie bereits angedeutet, dürften die Mainzer Verhaftungen als Repressalien gegen die bevorstehenden Schritte der Reichsregierung in Sachen
Die âiegsseßahv in Südamerika beseitigt? Das Bevmitttunssauseb-t durch BoUvieu und Navaguay auserrommett
London, 18. Dez. Bolivien Hal in seiner Nole an Kellogg die Vermittlung in dem Streitfall mit Paraguay ohne Vorbehalte angenommen. — Nach einer weiteren Meldung aus La Paz über London hat auch Paraguay sich bereit
amerifchen Konferenz zu unterbreifen.
Ein offizielles Kommunique des bolivianischen Außenministeriums besagt: Bolivien nimmt die angebotenen guten Dienste der Vergleichs- und Schiedsgerichkskonferenz an, die es für notwendig erachtet, um eine Untersuchung über die Ursache des Konfliktes durchzuführen, der infolge des unprovozierten Angriffes Paraguays gegen das Fort Vanguardia entstand. Es wird an den Vorsitzenden der Konferenz, Kellogg, eine Note gesandt werden.
Die Antworten an den kerbnndsrat
Genf, 18. Dez. Das Generalsekretariat des Völkerbundes veröffentlicht soeben, kurz nach 12 Uhr, ein neues, heute vormittag eingetroffenes Telegramm des bolivianischen Außenministers Thomas Manuel Elio an den Ratspräsidenten Briand. In dem Telegramm wird Bezug genommen auf das von Briand an Sonntag abend von Lugano aus abgesandte zweite Telegramm, in dem er in seiner Eigenschaft als Ratspräsident die dringenden Empfehlungen zur Vermeidung neuer .Zwischenfälle er- neuert hat, durch die der Erfolg' eines friedlichen und Paraguay gefährdet werden könnte. In dem neuen Telegramm des bolivianischen Außenministers heiß: es dann:
„Meine Regierung gibt unter Annahme dieser Anregungen Eurer Exzellenz die Versicherung, daß sie dem Chef der Militärposten den Befehl erteilt hat, jedes Vorrücken und jeden Angriff ihrerseits zu unterlasse! und sich auf das Ergreifen von Defensivmaßnahmen zu beschränken. Ich setze gleichzeitig den Völkerbundsrat davon in Kenntnis, daß Paraguay die Mobilisation der Klassen im Alter von 18 bis 28 Jahren angeordnet hat. Bolivien beschränkt sich auf die für feine Sicherheit unerläßlichen Vorsichtsmaßnahmen." — Wie weiter bekannt wird, ist dieses Telegramm der bolivianischen Regierung sofort an sämtliche Rats- mitglicder telegraphisch weitergeleitet worden.
Genf, 18. Dez. Der Außenminister von Paraguay hat an den Ratspräsidenten Briand in Beantwortung des Telegramms vom letzten Sonntag eine lange telegraphische Note gerichtet. Zunächst w e i st die Regierung von Paraguay die A n= schuldigungen der bolivianischen Regierung zurück, die als unerhörte Ent-
L-nAarheit über Afghanistan Widersprechende MeMunsen
Ueber die Lage in Afghanistan liegen auch Heuke widersprechende Meldungen vor. Man kann noch keine Klarheit gewinnen, da direkte Nachrichten aus Afghanistan nicht vorliegen und jetzt auch der Funkdienst Kabul-New Delhi unterbrochen ist.
Kalkutta, 18. Dez. Es bestätigt sich, daß der größte Teil der afghanischen Armee nach Meldungen aus Kabul mit den Aufständischen s y m- pathisiert, ohne jedoch bisher in nennenswertem Maße auf Seiten der Rebellen aktiv gewesen zu sein. Außer durch die Propaganda der Geistlichkeit wurden die Unruhen auch durch die Nichtauszahlung des Soldes an die Soldaten genährt. Die europäische Bevölkerung leidet unter der außerordentlichen Kälte dieses Jahres und unter Mangel an Konserven. Die in Kabul wollende britische Mission meldet drahllos, daß ihre Mit- glieder sich wohlauf befinden.
Peschawar, 18. Dez. Nach Meldungen, die bisher durch Flugzeuge hierher gelangten, ist den Insassen der britischen Gesandtschaft in Kabul nichts geschehen Der Mittelpunkt des Aufstandes ist von Jelalabad nach Kabul verlegt worden, wo Angriffe von Stämmen aus dem Norden die Lage sehr ernst gestaltet haben. Die meisten Angehörigen des Stammes Schiivari in der Gegend von Jelalabad beobachten den letzte Woche abgeschlossenen Waffenstillstand Der größte Teil der nach Indien führenden Straßen steht nach dem Verkehr offen.
der Werkspionage gedacht sein. Auch die jetzt erfolg- möchten nich! annehmen, daß sich die zuständigen ten Festnahmen deutscher Beamten in Koblenz ge- Berliner Stellen durch derartige Schreckschüsse ein- hören zu dieser französischen Gegenaktion. Wir schüchtern lassen.
J Die betttrse Summer umfaß ! 12 Sette«
erklärt, den Konflikt der Pan
Wahrheit bezeichnet werden, um dann daß die bolivianischen Truppen ohne
stellung der
darzulegen,
vorherige Kriegserklärung entgegen den Methoden der Kulturvölker das Gebiet Paraguays überfallen hätten. Die Note erinnerte daran, daß Paraguay von Anfang an getreu seinen internationalen Verpflichtungen eine Untersuchung verlangt und alle friedlichen Wege angenommen hat. was der Beweis dafür fei, daß Paraguay sticht die Rolle eines Angreiferstaates beigemessen werden könne, während Bolivien jedes Untersuchungsverfahren ab-
lehnt. Die Regierung Paraguays zieht daraus den Schluß, daß Bolivien in der Rolle des Angreifer- staates steht. „Meine Regierung", so schließt die Note. „hat soeben die guten Dienste der Panamerikanischen Schiedskommission angenommen, und-ihre Haltung ist ein neuer Beweis ihres loyalen Friedenswunsches und der in dieser Richtung zielenden Aktion In diesem Sinne gebe ich Euer Exzellenz Kenntnis von dem Vorschlag meiner Regierung, dem Generalsekretär des Völkerbundes einen eingehenden Bericht über die vorgekommenen Zwischenfälle vorzulegen."
dnndsvates
Paris, 18. Dez. Am Dienstag nachmittag den am Quai d'Orsay Besprechungen zwischen
fan- dem Ge- Eric
französischen Außenminister Briand, dem neralsekretär des Völkerbundes, Sir Drummond, und dem Direktor der Politischen Abteilung im Völkerbund über die Einberufung des Völkerbundsrates zur Schlichtung des Streit-
falles zwischen Bolivien und Paraguay statt.
raguoys.
Hieran schloß sich eine Besprechung mit dem Pariser Gesandten Boliviens und Pa
Wie verlautet, werden die beiden letztgenannten Staaten die Vermittlung einer dritten Macht, sei es der Vereinigten Staaten oder Argentiniens, an- nehmen. Man erhofft hiervon eine günstige Lösung. Sollte es nicht gelingen, den Streit auf diesem Wege beizulegen, so würde der Völkerbundsrat hiervon benachrichtigt werden und zu einem späteren Zeitpunkt zusammentreten. Im Augenblick jedenfalls wird, wie von allen zuständigen Stellen bestätigt wird, an die Einberufung des Völkerbundsrates zu einer außerordentlichen Session in Paris nicht gedacht.
New Delhi, 18. Dez. In Pessawar eintresfende Reisende berichteten, daß bei ihrer Abreise aus Kabul der Belagerungszustand über die Stadt verhängt war, daß das Zusammenkvnmea von mehr als fünf Personen untersagt und das Betrete r der Straße nach Anbruch der Dunkelheit verboten war. Der in der letzten Woche in den Kämpfen bei Ia- lalabad eingetretene Wafsenstillstad bezog sich anscheinend nur auf den Stamm der Mosmands. Die Regierungstruppen bei Ialalabad sollen von den Aufständischen eingeschlossen worden fein. 20 führende mohammedanische Priester Haber ein Mam- fest erlassen, in dem das Volk aufgefordert wird, seinem König Gehorsam zu leisten.
New Delhi, 18. Dez. Die drahtlose Verbindung mit Kabul ist nun auch unterbrochen. Seit gestern sind keine Nachrichten eingegangen.
London, 18. Dez. Der hiesige Gesandte bezeichnet weiterhin die Meldungen von den Erfolgen der Aufständischen als unzutreffend und teilt mit, daß die europäischen Fremder in Kabul in vollkommener Sicherheit seien, und daß der König und die Königin noch im Palast sich aufhalten.
Dev ^uttuvkamvf in Afghanistan
Vieles haben die Afghanen geduldig ertragen, vieles haben sie davon widerstandslos übernommen, was ihnen der König-Reformator Aman Ullah nach seiner Europareise an europäischen Bräuchen und Sitten zu übernehmen befohlen hat. Aber als sie das Antlitz ihrer Königin erblickten, da riß ihnen die Geduld. Die schöne Turaja, die, wie es einer strengen Orientalin geziemt, im Schleier nach Europa ging, wo sie sich durch die Frauenkenner von Paris, Berlin, Rom und London bewundern ließ, kehrts — 0 Verdammnis! — entschleiert nach Hause zurück. Nicht nur tat sie das, nicht nur erschien sie überall mit ihrem Mann unter Männern, sondern sie forderte auch die Untertaninnen ihres Gatten auf, ihrem Beispiel zu folgen. Da begann der schon seit langem etwas unsichere afghanische Boden erst recht zu wackeln. Denn das heiligste Gesetz der mohammedanischen Ueberlieferung wurde hier gebrochen, und es war jedem unvoreingenommenen Afghanen klar, daß der göttliche Fluch ihm, seiner Familie und seinem Lande unvermeidlich sei
Die Mullahs, die treuen Diener Allahs und seines Propheten Mohammed, schritten zur Tat. Zuerst im Flüsterton, dann immer au- ter riefen sie zum Schutz des Heiligtums und zum Kampfe gegen den europaverseuchtsn Abtrünnigen. Die Mullahs gaben die Parole. Und jemand anders gab Waffen und Selo. Nicht umsonst ist die englische Presse so ausgezeichnet über die Ereignisse in Afghanistan informiert, daß sie sogar imstande ist, dielen tt»HOiw tiefe etwa- vütu^szueüku. âtv starkes und unabhängiges Afghanistan ist Hf? England ein Dorn im Auge. Der auch in Deutschland nicht unbekannte Mister Trebirsch- Lincoln, der an der Spitze der Aufständischen sich befindet, hat sicherlich mächtige Hintermänner außerhalb der Grenzen Afghanistans. Aber Lincoln hätte nichts anzufangen vermocht, wären nicht religiöse, politische und moralische Voraussetzungen für den Aufstand durch das überaus schnelle Reformtempo Aman Ullahs geschaffen worden.
Es ereignet sich im Grunde in Afghanistan nichts anderes, was in sämtlichen muselmanischen Ländern zu beobachten ist. Ueber- all, sei es in Aegypten oder Indien, in der Türkei oder Persien, in der Mongolei oder Turkestan, überall ist eine Europäisierung der Männer und eine Emanzipierung der Frauen im Gange. Am schnellsten und radikalsten griff der mutige Mustapha Kemal in der Türkei durch. Freilich, man kann heute noch nicht wissen, ob sämtliche seiner Reformen nachhaltig bleiben werden Jedenfalls war die Türkei bei dem Regierungsaustritt Mustapha Kemals in einer besonders prekären Lage. Der „kranke Man am Bosporus", dem zivilisierteren Europo näher gelegen als andere muselmanischen Länder, hatte eine knappe Wahl: entweder Tod oder aber Europäisierung. Er hat das zweite gewählt. Dagegen in sämtlichen anderen Staaten, wo das grüne Banner des Propheten weht, hat man mehr Zeit zur Verfügung und ist nicht so' pressiert. Den besten Beweis dafür liefert Persien. Der neue Herrscher in Teheran, Riza Schah Pahlawi, ehemaliger Soldat einer . Kosaken-Brigade, selbst durchaus Anhänger von Reformen, hat es doch für nützlich und nötig gehalten, etwas Rücksicht auf die Mullahs zu nehmen. Zwai ein guter Kenner Rußlands, nimmt Riza Schah den großen Peter sich nicht zum Vorbild. „Die Eile ist vom Teufel", steht im Koran geschrieben, und der kluge Perser kennt anscheinend diesen Ausspruch des Korans. Auch die Muselmänner Indiens haben keine Veranlassung, eine Umwälzung ihrer Sitten mit besonderen Intensität vorzunehmen.
Viel akuter ist die Situation in den muselmanischen Gebieten, die dem russischen Staate gehören. Dort wütet ein erbarmugsloser Kampf zwischen dem Alten und dem Neuem Russisch-Turestan in verschiedene neue Republiken eingeteilt, ferner der Kaukasus und Armenien bilden eine Arena für blutige und tragische Ereignisse, die dort heute zur Tagesordnung gehören. 3m Zentrum des Kampfes gegen die Mullahs und die durch sie vertretens