264. Sabvg-ng
Geneval Anzeiger Wr^
Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat 0.1.-/ für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 15, Samstag 12 R-Psg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Pfg.. im Reklameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. , Offertengebühr 50 R-Pfg.
--,--------------------
M 264
Kreitag den
14, Dezember
Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Bei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrift u.Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet. ^Geschäftsstelle : Hammerstr.S / Fernspr. 3956, 3957,3958
1628
Das KeneKe
— Dir Hanauer Sladiverordnekenversammlung lehnic in ihrer gestrigen Sitzung den Nachkragselal, der die Deckung des 580 000 Wark-Defiziks vorsah, ab.
— In Lugano fand gestern eine Aussprache zwischen Stresemann, Briand und Chamberlain stakt.
— Der Reichstag der Ende der Woche bis Wilke Januar in Weihnachisferien gehen wird, Hal gestern die periodische Grunderwerbssteuer bis zum 1. April verlängert.
— Dr. Robert Haab wurde zum schweizerischen Bundespräsidenten gewählt.
— Im preußischen Landtag begann gestern die erste Lesung des Haushalts.
— Wie im Buckingham-Palast gestern nachmittag amtlich bekanntgegben wurde, ist in dem Befinden des englischen Königs eine Besserung eingekreten.
— Die französische Kammer hat heute früh ihre Rachtsitzung beendet und das Budget von 1929 in seiner Gesamtheit mit 460:120 Stimmen verabschiede«.
Gaav-Svagstt vsv dem Kai
Der Anleihe-Antrag. — Reubestäligung der Regierungskommission.
Lugano, 13. Dez. In öffentlicher Sitzung beschloß der Völkerbundsrat, den Antrag der Saar-Regie- rungskommission zur Auflegung einer l ang- fristigen Anleihe für die Durchführung gewisser öffentlicher Arbeiten dem Finanzkomitee zur ^weiteren Prüfung zu überweisen. Reichsaußen-
regierungskommisston mit einer s ehr kurzen fF r i st auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Er verkenne keineswegs, daß in diesem Falle gewichtige sachliche Gründe für eine solche Beschleunigung gesprochen haben und werde deshalb keinerlei Einwendungen dagegen erheben, daß beide Fragen schon 'heute behandelt werden. Dr. Stresemann benutzte jedoch diese Gelegenheit, um dem Wunsche Ausdruck [gu geben, daß künftig in Fällen dieser Art — wenn irgend möglich — die Aufnahme in die Tagesordnung mit einer längeren F r i st erfolgt. Dies scheine ihm, wie er hinzufügte, insbesondere deshalb angebracht, um auch der Bevölkerung Ides Saargebietes genügende Zeit und Gelegenheit zu geben, ihre Auffassung über die hier zu behand- delnden Fragen erkennen zu geben. Auf diesen ^ Punkt lege naturgemäß gerade die deutsche Regie- rung Gewicht. Im übrigen erklärte sich Dr. Stresemann mit dem Bericht über die Anleihefrage e i n - verstanden, betonte aber, unter Zustimmung > des Rates, daß das Finanzkomitee bei der Prüfung dieser Frage auch den Gesichtspunkt zu berück- t sichtigen haben werde, daß die einzelnen Modalitäten der geplanten Anleihe so gestellt werden, ^daß sich daraus bei der allgemeinen Regelung des Saarproblems keine Schwierigkeiten ergeben.
In der anschließenden vertraulichen Sitzung wurden die fünf Mitglieder der Saarregierungskom- miision für ein weiteres Jahr in ihrem Amte be- . stätigt. Der Antrag der Saarregierung auf Er- s Höhung der Gehälter wurde vom Rat genehmigt. I Der Gehalt der Mitglieder der Saarregierung bs- , trug bisher 135 000 Schweizer Franken und ist jetzt jaus etwa 175 000 Schweizer Franken erhöht ! worden.
Desgleichen wurden die Präsidenten der In- vestigationsausschüsse für Deutschland, Oesterreich, Ungarn und Bulgarien neu bestätigt. Den Vorsitz im Jnvestigationsausschuß für Deutschland wird somit auch im kommenden Jahre der französische Ge- Meral Baratier führen. Es wurde behAossen, daß in Zukunft die Mandate der vier Präsidenten A stillschweigend weiter verlängert werden sollen, falls nicht ein besonderer Antrag von Seiten einer Regierung auf Ersatz eines Präsidenten vorliegt.
Zur Frage der Kontrolle der Rüstungsindustrien nahm der Rat Kenntnis von einem kurzen Brief des Grafen B c r n st o r f f, der als Vorsitzender des k entsprechenden Sonderausschusses den Rat davon verständigte, daß angesichts der noch bestehenden ■ Meinungsverschiedenheiten, das Mandat des Sonderausschusses noch nicht erfüllt werden konnte.
Seveâs übev fekne ÄeVÄarrvSuttserr
Laut „V. T." erklärte Reichsminister Severing I ’n einer Unterredung, daß die jetzigen Besprechun- I 9cn in Düsseldorf hauptsächlich informatorischen I Charakter hätten, um die eingereichten brieflichen I unterlagen beider Parteien durch eine mündliche Aussprache zu ergänzen. Nach der jetzigen Sachlage t werde unter allen Umständen ein Schiedsspruch ge» gefällt werden: Entscheidungen werden jedoch nicht in Düsseldorf, sondern in Berlin erfolgen. Severing gedenkt am Samstag wieder zurückzureisen. Zu den gestrigen Besprechungen teilt das Blatt mit, daß im
Wefvvechungeu der Nd EußsuminMev
Lugano, 13. Dez. Briand, Chamberlain und Stresemann haben sich heule nachmittag nach dem Frühstück des Völkerbundsrats zu einer Besprechung zusammengefunden, die über zwei Stunden dauerte, und die, wie man annehmen darf, im Rahmen der gesamten in Lugano geführten Auseinandersetzungen eine besondere Bedeutung hat.
Gegenstand der Besprechung war biz Frage, was auf der Grundlage des im September in Genf vereinbarten Protokolls (Räumung, Entschädigung, Ueberwachungsausschuß, als Frage, die des nähern von den fünf Befehungsmächten zusammen mit Deutschland verhandelt werden sollen) nützlicherweise geschehen könne. Während Chamberlain heute abend den englischen Pressevertretern als seine Meinung mitteilte, daß mit dieser Besprechung die Auseinandersetzungen von Lugano beendet seien, wird von deutscher amtlicher Seite ver. sichert, daß man damit rechnen müsse, die Auseinandersetzungen würden weitergehen.
Paris, 13. Dez. Ueber die heutige Unterteilung zwischen Dr. Stresemann, Briand und Chamberlain verbreitet havas einen Bericht aus Lugano, in dem es heißt, Briand, Chamberlain und Stresemann hätten sich über die aktuellen Probleme unterhalten und einen Meinungsaustausch über die Beobachtungen und Feststellungen gepflogen, die jeder von ihnen im Laufe der früheren Unterredungen gemacht habe. Sie hätten besonders die glückliche Wirkung der möglichst häufigen persönlichen Fühlungnahme zwischen den Leitern der Außenpolitik der Großmächte fsstaeslellt, die durch so viele und so große Interessen mit einander verbunden seien. Einmütig seien sie der Ansicht gewesen, daß es im Interesse aller notwendig sei, die Verwirklichung des durch
bi.
ion v
geführt werde, zu einer endgültigen £ i - quidierung des Krieges führen. Was das
Abrüttungsproblem anlange, scheine es bei der bt--- gen Unterredung nicht Gegenstand einer besonderen
leuti-
Debakte gewesen zu sein. Bereits jetzt trete es klar
Wes» MLichSisZ
vor den Weihnachis-erien
Berlin, 13. Dez. 3m Reichstag kam am Donnerstag endlich die Vorweihnachksstimmung zum Durchbruch. Nicht nur die Ausschüsse, sondern auch das Plenum suchte aufzuarbeiken, was irgend zu schaffen war.
In rascher Folge erledigte das Haus die Anträge zur Notlage der Winzer, die Einträge zum GrunL- erwevbssteuergesetz, wobei beschlossen wurde, daß die Sondersteuer auf Fideikommisse und andere Grundstücke der sog. Toten Hand vorläufig nicht erhoben wird, und schließlich die Resolu^men des Beamtenausschusses über die Rechtsverhältniise der Wartestandsbeamten. Es wird verstärkte Wieder- beschüftigung der Wartestandsbeamten, iomic alljährlich eine Nachweisung über die Auswirkungen des Beamtenabbaues verlangt.
Dann beschäftigte man sich mit den Rechtsanwaltsgebühren in Armensachen, die wesentlich erhöht wurden. Der Reichrat wünschte, daß die den Ländern erwachsenden Mehrkosten vom Reiche getragen werden sollen; sein Antrag wurde jedoch ab- gelehnt.
Die dritte Novelle zur Unfallversicherung konnte am Donnerstag ebenfalls endlich verabschiedet werden. Dabei stritt man sich noch einmal um die Versicherung des kaufmännischen Personals der Fabrikbetriebe. Schließlich wurde ein Kompromißantrag angenommen, nach welchem die Kaufleute nur dann versicherungspstichtig sind, wenn die Ver- waltungsabteilung in einem mit dem Zweck des Betriebes im Zusammenhang stehenden örtlichen Verhältnis steht.
Gegensatz zu den früheren Verhandlungen diesmal die Frage des Arbeitszeitabkommens, das von den Arbeitgebern bekanntlich gekündigt worden ist, in die Erörterungen einbezogen wurde. Morgen wird der Minister eine Reihe von Werken besichtigen. Infolgedessen sind die Besprechungen mit den Vertretern der Arbeitgeber auf Samstagvormittag verschoben worden.
Dev Deviveiev Rvesâus im Vevtvaliuugsvat dev Reichsbahn
Die Ernennung des von der preußischen Staats- regierung vorgeschlagenen Mitgliedes des Verwaltungsrates der Reichsbahngesellschaft steht unmittelbar bevor. Wie die „B. Z." hört, wird heute
zu Tage, daß die Vorbereitende Abrüskungs- kommission nicht einberufen werden könne, bevor die neue Regierung der Vereinigten Staaten im Monat März die Leitung der Geschäfte übernommen habe.
Ette SvAa'vrms Brands
Lugano, 13. Dezember. Briand empfing beute abend die französische Presse und gab ihr ähnliche Erklärungen ab, wie sie von englischer Seite verlautbart worden sind. Er erklärte, daß er noch einmal in einer schnellen Reise sämtliche Probleme zwischen den drei Staaten durchflogen hätte. Es habe sich dabei ergeben, daß jeder der Beteiligten seinen Rechtsstandpunkt wahre, und deshalb gälte es jetzt, einen praktischen Weg zu finden. Es habe sich heute herausgestellt, daß eine Besprechung zu dritt nicht mehr nötig sei, und deshalb werde er morgen nur noch eine Besprechung mit Stresemann allein haben. Es sei aber auch möglich, daß eine Besprechung zu zweit zwischen Stresemann und Chamberlain stattfinde.
Zu der gestrigen Rede des Reichskanzlers Hermann Müller erklärt Briand, daß diese Rede die Stimmung nicht verschlechtert habe; das Problein selbst könne man durch eine Rede nicht aus der Welt schaffen. Das Verfahren in der Anschlußfrage sei ja durch den Versailler Vertrag festgelegt und
bundsimt zu bringen. Wenn er den Eindruck habe, daß im Rat Einstimmigkeit herrsche. bemerkte Briand ironisch, so würde er sich selbst dazu entschließen, für den Anschluß zu stimmen.
Das neue Gesetz über die Sonderfürforge bei berufsüblicher Arbeitslosigkeit
konnte dagegen noch nicht verabschiedet werden. In später Abendstunde wurden die Abstimmungen darüber auf Freitag vertagt, nachdem vorher Reichs- arbeitsminister Wissell sich gegen den in der Debatte gefallen Ausdruck von der deprimierenden Bedürftigkeitsprüfung gewendet hatte. Bei den vovgefchla- genen niedrigeren Unterstützungssätzen erspare man den Saisonarbeitern die Bedürftigkeitsprüfung auch nicht, denn diese müßten dann die allgemeine Fürsorge, die auch die Bedürstigkeit prüft, in Anspruch nehmen, weil eine vierköpfigs Familie in der Großstadt mit 11 Mark nicht eine Woche auskommen könne.
Am Freitag soll auch die Beratung des Schunk- stättengesetzes und einer großen Anzahl internationaler Verträge sowie anderer kleiner Vorlagen erfolgen.
Für Samstag hatte der. Aeltestencat noch die Erledigung des Nachtragsetats in Aussicht genommen. Jin Laufe des Donnerstag kam es jedoch noch nicht zu einer Einigung der Parteien über diese Vorlage, so daß ihre Verabschiedung noch vor der Wsih- nachtspause wieder fraglich geworden ist.
das preußische Staatsministerium dem Reichskabinett den Bankdirektor So.lmssen, Vorstandsmitglied der Diskonto-Gesellschaft, für den durch den Rücktritt Dr. Luthers freigewordenen Sitz im Verwaltungsrat Vorschlägen. Die Ernennung seitens des Reiches dürfte schon morgen erfolgen.
Devbot allev Vevkammiunsen unter fve ern âmmer
Berlin, 13. Dez. Unter Bezugnahme auf die schweren blutigen Ausschreitungen, die in letzter Zeit in Berlin vorgekommen sind, verbietet der Polizeipräsident auf Grund des Artikel 123 Absatz 2 der Reichsverfassung bis auf weiteres für den Orts
polizeibezirk Berlin alle Versammlungen unter I freiem Himmel einschließlich aller Umzüge wegen unmittelbarer Gefahr für die öffentliche Sicherheit.
BeschMise des KeichskotzLettvais
Berlin, 13. Dez. In der gemeinsamen Sitzung des Reichskohlenverbandes und des Großen Ausschusses des Reichskohlenrates vom 13. Dezember 1928 wurde ein Antrag des Ostelbischen Braunkohlensyndikats auf Erhöhung der Hausbrandbrikettspreise ab Werk um durchschnittlich 0.60 Reichsmark je Tonne einstimmig angenommen. Der an- wesetrde Bevollmächtigte des Reichswirtschaftsministers nahm von einer Beanstandung dieses Beschlusses Abstand, weil die in der Zwischenzeit seitens des Reichswirtschaftsministeriums vorgenommene Untersuchung der Selbstkosten der Werke der Niederlausitz deren wenig günstige Lage ergeben hat und die Aufrechterhaltung auch der schlechten Werke mit Rücksicht auf die Marktlage und die Versorgung der Bevölkerung notwendig erscheint, und weil endlich seitens des Ostelbischen Syndikats die Erklärung abgegeben worden ist, daß in Berlin und entsprechend — soweit der Einfluß des Syndikats reicht — auch in den übrigen Absatzgebieten die Verbraucherpreise für Hausbrandbriketts trotz der beschlossenen Steigerung der „ab Werk-Preise" eine Erhöhung nicht erfahren werden. Hiernach werden die Sommerpreise für Hausbrandbriketts in Berlin wie bisher 1.60 Mk., die Winterpreise 1.85 Mk. je Zentner betragen.
TextNftbredSlvvmh säe Ssttachken avgelehnt
Der Schiedsspruch der für die Textilarbeiter im Tarifgebiet Ostsachsen eine Lohnerhöhung von 5 Prozent vorsah, ist. dem „Abend" zufolge, von den Textilarbeiterfunktionären einstimmig abgelehnt worden, da die Löhne der Textilarbeiter in Ost- sachfen niedriger sind als in Wsftsachsen. Der
I nur 114'bis höchstens 3 Pfg! in der Spitze vor. Das Tarifgebiet östsachlens umfaßt rund 50 000 Textilarbeiter.
GâmèMtMZtmg he des weMächMche« Lexttt-
Wie der Dresdner Mitarbeiter der „Börser- Zeitung" zuverlässig erfährt, haben der Vorstand und die große Lohnkommission der westsächsischen Textilindustrie beschlossen, eine Generalversammlung der westfälischen Textllindustrie einzuberufen. Der Zweck dieser Generalversammlung wird sein, eine Kündigung der gesamten Textilorbeitcrschast des westfälischen Industriegebietes vorzunehmen.,
Heute lief die Frist für die Erklärunc; der beiden streitenden Parteien in der ostsächsischen Textilindustrie zum Schiedsspruch ab, der eine Erhöhung vor 5 Prozent vorsah. Die Arbeitgeber Haber ebenso wie die Archeiter die Erklärung abgegeben, daß sie den Schiedsspruch abiebenen.
Sachsen fovdeet Anstatt ans des deutschen Studentenschaft
Bei der Leipziger Universität ist ein Schreiben des sächsischen Volksbildungsministeriums eingegangen, in dem a »geordnet wird, daß an allen sächsischen Hochschulen die studentischen Verbände und Einzelstudierenden nach dem preußischen Vorbild aus der.Deutschen Studentenschaft austreten müssen.
Am Freitag findet eine Urabstimmung der Leip- ziger Studentenschaft über den Austritt aus der Deutschen Studentenschaft statt.
Dev KeZchsstLdiebund zuv Amsemelndnns mtb âe!s- vefovm
Berlin, 13. Dez. Der Gesamtvorstand des Reichs- städtebundes trat heute mit dem parlamentarischen Beirat unter dem Vorsitz des Bundespräsidenten, Oberbürgermeister Dr. Belian, zu einer zweitägigen Tagung zusammen und nahm in eingehender Beratung zunächst zu den Fragen der Umgemeindungen und der Kompetenz-Kompetenz Stellung. Der Gesamtvorstand des Reichsstädtebundes fordert die Erhaltung und Stärkung leistungsfähiger Klein- und Mittelstädte, namentlich auch im westlichen Industriegebiet. 11 ebertriebene großstädtische Zusammenfassung ist nachdrücklichst abzulehnen, da sie weder ideell noch praktisch, noch finanziell Vorteile, wohl aber schwerwiegende Nachteile zur Folge hat. Die großstädtische Verwaltung ist — wo sie durch Zugemeindung unorganisch wächst — durch geeignete Dezentralisation der Mitarbeit der Bürgerschaft wieder näher zu bringen. Zur beabsichtigten Kreisreform wendet sich der Reichsstädtebund gegen jede sachlich nicht begründete Einengung der örtlichen Selbstverwnltungsrcchte, namentlich durch die
Dke heutige ttummev umfaßt 16 Seiten