General ÄkyrLger für
Meustas de«
4. Dezember
«V. 288
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LAarran GLaSt und Land
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1928
:' Das Neueste
--Chamberlain verneinte im Unterhaus, daß Deutschland ein Recht auf die Rheinlandräumung /habe, da es seine Reparationsverpflichtungen noch 1 nicht durchgeführt habe.
M — havas berichtet, es sei jetzt sicher, daß die Wkeparalions-SachverstSndiqen-Kommission in Paris . lagen und daß jede der in ihr vertretenen r 2|LV„ einschließlich der Vereinig.... ^uutc.t
2 Sachverständige ernennen werde.
W — Am Freitag wird sich die deutsche Delegation zu be* Rätst gung des Völkerbundes nach Lugano begeben. Dr. Stresemann wird auch diesmal von , Staalssekr är Dr. v. Schubert und von dem Mi- ■ nijterialdirektor Dr. Gaus begleitet sein.
L — 3m Reichstag entwickelte gestern der Reichs- ' ernährt:?.' minister Dietrich das Hilfsprogramm der ' Reichsregierung für die Landwirtschaft.
— Das Befinden des Königs von England ist U «och immer besorgniserregend. Jur Belebung der * Atmung mutzle dem König Sauerstost zugeführl werden.
— Die Universität Agram ist wegen der gemel- h beten Demonstrationen geschlossen worden. Gegen
die Studenten, die an diesen Dcmonst
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genommen haben, werden scharfe 2N a ß - - wen griffen werden. jf- -
v GrsAs Erregung in $ finiten über Psènears
^ Rom, 3. Dez. Der mißliche Eindruck, den die Anspielung Poinarès in der Kammer auf eine 1 Macht mit imperialistischen Tendenzen heroorge- ; rufen hat, kann in Italien auch durch alle Btz-
eifelt, daß diese , talien gemünzt war. Es fällt jedoch auf, daß s Blatt Mussolinis, der „Popolo d'Jtalia", offen- r auf höheren Wink sich jeden Kommentars über iese Aeußerungen Poinarès enthält. Im allge- hieinen aber sind die Italiener erzürnt darüber, daß Italien auf diese unsympathische Art ohne jeden Grund als taktisches Ablenkungsmittel für ■ den parlamentarischen Erfolg tis Spiel gezogen wurde. Aus ganz Italien werden heute Protestkundgebungen von Studenten gegen das Urteil j SM Prozeß Modugno ' gemeldet. Außerdem haben zahlreiche Offiziere ihre im Kriege von der französischen Regierung erhaltenen Auszeichnungen und Orden zurückgeschickt Unter den Offizieren befinden sich auch Graf Ottolenghi aus Alessandria und Graf Sabini aus Florenz. Bei den neuen - Studentenkundgebungen gegen Frankreich in Rom - hatte das große Aufgebot all Polizei und Truppen i in der Nähe der französischen Botschaft die größte Mühe, um die Demonstranten zurückzuhalten, die um jeden Preis die Absperrung durchbrechen wollten.
I ; Der faschistische „S e c o l o - S e r a" veröffent- I licht unter dem Titel „Der Mann, der sich Milliar- den für die französischen Rüstungen bewilligen läßt, spricht in der Kammer von italienischem Imperialismus" einen sehr erbitterten Leitartikel gegen Frankreich, tDorh er unter anderem die Frage aufstellt, ob dieser sonst kaltblütige Staatsmann es zwischen Italien und Frankreich zum Bruch der diplomatischen Beziehungen oder zum Krieg kom- «nen lassen wolle.
i Der Krieg sei kroß seinen Hunderklausenden ! von Opfern und den Schäden der Invasion für den französischen Imperialismus ein zu L fettes Geschäft gewesen, als daß Poincarè, der keine Söhne im Kriege zu verlieren habe. ,, von einem etwaigen neuen Kriea keine zu abschreckende Meinung habe. Poinrarè greife v^ jetzt ZU einer Beschuldigung, die ihm schon einmal nützlich gewesen sei, um die halbe Mell gegen das kaiserliche Deutschland zu mobilisieren. Man müsse sich fragen, ob er es so weil ; kommen lassen wolle, daß durch die Straßen • Italiens der Ruf „Poincare la guerre" er-
m schalle.
1 Das „Giornale d'Jtalia" verlangt vom französischen Ministerpräsidenten dringend genaue Aufklärungen über die Bedeutung und Adresse seines merkwürdigen Ausspruchs über ein Land mit imperialistischen Bestrebungen, das in Syrien an bis Stelle Frankreich; treten würde, wenn Frankreich sein Mandat aufgeben sollte. „Wir erklären laut, daß der Name Italiens nicht von einer fremden Regierung für ihre parlamentarischen Manö- Moer mißbraucht werden darf. Die Geste Poinarès ist ein geschickter Versuch, um den wahren sran- zösischei Imperialismus zu verdecken."
6 Die offiziöse „Tribun a" schreibt: „Italien M-Hat keine Schritte unternommen, um das Mandat - über Syrien an Stelle Frankreichs zu erlangen. : Es besteht nicht einmal eine aktuelle Pressepolemik E über diese Frage, die eine solche Anspielung recht- M fertigen würde. Diese Anspielung aus dem Munde eines verantwortlichen Ministerpräsidenten widerspricht jeder guten internationalen Gepflogenheit i und jeder loyalen Absicht zur Erhaltung guter Be- W Ziehungen zwischen Italien und Frankreich."
Die Ankurbelung der Arbeit
Essen, 3. Dez. Durch den Anschlag an den Werkskoren bzw. durch persönliche Benachrichtigung werden die Arbeitnehmer im bisherigen Aussperrungsgebiet zur Wiederaufnahme der Arbeit am Dienstag vormittag bei Schichtbeginn aufgefordert. Die Wiederein- ftellung wird nach der Betriebsmöglichkeit erfolgen, da in den Hüttenwerken z. V. die einzelnen Produktionszweige voneinander abhängen und erst nach und nach in Gang gebracht werden können. Wan hofft, daß in den ersten Tagen der nächsten Woche alle Betriebe wieder voll laufen.
Berlin, 3. Dez. Wie wir erfahren, rechnet man in Arbeitgeberkreisen der Metallindustrie damit, daß die Maschinen- und die weiterverarbeitende Industrie den Betrieb bereits morgen wieder crufnehmen kann, soweit nicht Mangel an Materialvorräten oder andere Gründe in einzelnen Werken eine Verzögerung herbeiführen. Schwieriger liegen die Verhältnisse bei den Hüttenwerken. Die Hochöfen sind zwar nur gedämpft, so daß die Wiederaufnahme des Betriebes nicht solange Zeit beansprucht, als wenn sie gelöscht wären. Immerhin macht auch die Dämpfung Vorbereitungsarbei- ten notwendig. Zum Teil dürften aber die für diese Vorbereitung notwendigen Arbeiter noch gestern abend für heute bestellt worden sein. Bei den übrigen Hüttenwerken werden diese Arbeiten morgen früh in Angriff genommen. In Arbeitgeberkreisen wird darauf hingewiesen, daß die Verhältnisse eben ganz verschieden liegen und daß deshalb der Beschluß des Arbeitgeberverbandes auch betont, daß die Einstellung nach Maßgabe der Betriebsmöglichkeit erfolgen soll. Es werde aber alles getan, um die Wiederaufnahme der Arbeit in vollem Umfange möglichst zu beschleunigen, da die Industrie selbst das größte Interesse daran habe, sobald wie möglich zur normalen Produktion zurückzukehren.
Essen, 3. Dez. Die Belegschaft der Kruppschen
erfolgt dort nach Maßgabe der technischen Betriebs- bereitschaft. Mit der Anheizung der Kessetanlagen ist bereits heute früh begonnen worden. Die Bereitstellung der nötigen Mengen Dampf-und Strom erfordert etwa 16 Stunden. Die mechanischen Werkstätten können voraussichtlich morgen früh bereits den vollen Betrieb aufnehmen. Damit kommt etwa Dreiviertel der Belegschaft der Essener Werke wieder in Arbeit. Schwieriger gestaltet sich die Betriebsaufnahme in den Feuerbetrieben. Das Hoch- heizen der Martinsöfen dauert je nach Größe mehrere Tage. Es ist jedoch zu hoffen, daß bis Ende dieser Woche die Gesamtbelegschaft der Guß- stahlfabrik wieder in ihrer alten Tätigkeit ist. Die Firma hat sich bereit erklärt, ihren Werksangehörigen den Uebergang durch Gewährung von Vorschüssen sowie durch Stundung der fälligen Mietbeträge und der sonstigen regelmäßigen Abzüge zu erleichten.
Die Aaumunsskrage vor dem Unterhaus
GhamberZair; bsskrEst Derrikch^nds Stechtsan-vrttÄ auf
As MheirrSattdrSttmurrs
London, 3. Dez. Sir Austen Chamberlain gab am Montag im Unterhaus eine Erklärung über die Räumungsfrage ab, die noch nicht viel vom Locarnogeist verspüren läßt, den der Außenminister nach seiner Rückkehr neu beleben sollte.
Im Unterhause fragte der Abg. Rennie Smith, ob die Regierung der Ansicht sei, daß Deutschland die Bedingungen des Artikels 431 des Versailler Vertrages erfüllt habe.
Chamberlain erwiderte, daß es in dieser Frage zwei Gesichtspunkte gebe, einen juristischen und einen politischen. Vom juristischen Standpunkt aus sei die britische Regierung dahin beraten, daß nach den bestehenden Verträgen keine juristische Grundlage für die Behauptung bestände, daß Deutschland allen durch den Versailler Vertrag auserlegten Verpflichtungen nachgekommen sei, so daß es nunmehr nach Artikel 431 oder auf Grund anderer Abmachungen berechtigt sei, die Zurückziehung der Besatzungstruppen vor dem im Vertrag festgesetzten Termin zu verlangen.
Die Hauptverpflichlung, die Deutschland noch nicht völlig erfüllt habe, fei die der Reparationen. Nach der Auffassung der englischen Regiernng könnten die im Artikel 431 gemachten Zugeständnisse nur dann in Kraft treten, wenn Deutschland seine gesamten Reparationsverpflichknngen vollkommen erfüllt habe. Es genüge nicht, wenn Deutschland seinen laufenden Reparationsverpflichlungen nachkomme.
Vom politischen Gesichtspunkt aus würde die englische Regierung eine vorzeitige Rheinlandräu-
Duisburg, 3. Dez. Im Duisburger Bezirk arbeiten in der Schwerindustrie seit heute vormittag wieder alle Hochofenanlagen der Rheinischen Stahlwerke. Vorläufig wurde allerdings erst ei^ Teil der Belegschaften eingestellt. Nach Erledigung der Vorarbeiten sollen weitere Teile der Belegschaften in den nächsten Tagen wieder eingestellt werden. Die Alfred-Hütte in Rheinhausen der Firma Krupp begann bereits kurz nach Bekanntwerden des Beschlusses des Arbeitgeberverbandes über die
Oeffnung der Betriebe am Sonntag abend wieder ...... 'abriken werden
mit der Arbeit.
erst am Dienstag mit der Arbeit beginnen.
Dorkmund, 3. Dez. Wie die Vereinigten Stahlwerke, Abt. Dortmunder Union, mitteilen, wird morgen früh die Arbeit zum Teil wieder ausgenommen. Es werden zunächst Hochöfen, Maschinenbetrieb und Kraftzentralen in Betrieb genommen. Die anderen Betriebe werden im Laufe der Woche bis spätestens Montag die Arbeit wieder aufnehmen. Ebenso wird die Arbeit in demselben Umfange bei der Phönix A.-G., Abt. Hörder Verein, am Mittwoch früh ausgenommen.
Düsseldorf, 3. Dez. Auch im Düsseldorfer Bezirk wurde heute die Arbeit in dem von der Aussperrung betroffenen Betrieben der Nordwestgruppe wieder ausgenommen. Seitens der verschiedenen Werkleitungen wird so vorgegangen, daß die Arbei-
ooruuMneu -KroeiismögUch- keiten eingestellt werden. In den mechanischen Betrieben dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach morgen die Arbeit schon voll aufgenotnmen werden.
DZS BsZWVechtmgest GevZMngs
Dortmund, 3. Dez. Reichsminister des Innern, Severing, hatte heute abend eine Besprechung mit Generaldirektor Bögler, die bis 1 Uhr dauerte. Ueber den Inhalt der Besprechung ist nichts bekannt. Der Minister fährt morgen früh über Essen nach Düsseldorf weiter.
Der Reichsminister des Innern, Severing, wird voraussichtlich am Mittwoch nach Berlin zurückkehren. ^Der neue Schiedsspruch dürste jedoch, wie der Sozialdemokratische Pressedienst meldet, frühestens erst im Laufe der nächsten Woche gefällt werden.
mung willkommen heißen, unbeschadet des vertraglichen Rechtes der früheren Alliierten, die Besetzung bis zu dem im Versailler Vertrag festgesetzten Termin aufrecht zu erhalten.
Der Abgeordnete Kenworthy fragte darauf, indem er auf den juristischen Standpunkt Bezug nahm, ob die Ausführungen des britischen Außenministers demnach bedeuteten, daß die englische Regierung die Reparations- und Räumungsfrage nunmehr als miteinander verbunden erachte.
Chamberlain erwiderte hierauf: „Ich habe eine gut überlegte Antwort gegeben, in der ich die vorgebrachle Frage beantwortet habe. Ich habe sie noch ergänzt, weil ich es für notwendig hielt, zwischen der rein juristischen Frage und der Politik einen Unterschied zu machen, die ich verfolgen möchte. Ich bin bereit, meiner Antwort noch irgendetwas hinzuzufügen."
Der Abgeordnete Kenworthy fragte weiter,
ob sich der Außenminister darüber klar sei, daß der britische Schahkanzler am 8. November eine ganz anders geartete Auffassung der Regierung
in dieser Angelegenheit vertrat, worauf Chamberlain mit „N e i n" antwortete. Er habe die Ausführungen des Schatzkanzlers gelesen und denke, daß der Schatzkanzler bei seinen Erklärungen andere Gesichtspunkte im Auge gehabt habe. Er, Chamberlain, glaube nicht, daß ein Widerspruch zwischen der Antwort des Schatzkanzlers und der (einigen bestehe. .
EttiMädigUttgs- beivvechungen in Pams
Paris, 3. Dez. Die deutsche Botschaft teilt mit: Der deutsche Botschafter von Hoesch stattete heute vormittag dem französischen Minister der Aeußern einen Besuch ab, um auch mit diesem wie bereits am Scvnstag mit dem Ministerpräsidenten Poin- carè die Beiprechung über die noch ausstehenden Punkte in der Frage der Einsetzung des Sachvec- ständigenausschusjes fortzusetzen.
Nach eHrrn von Hoesch erschien der belgische Botschafter de Gaifsier d'Hestcoy bei Briand. Die halbamtliche französische Mitteilung sagt darüber:
Die beiden Unterhaltungen betrafen die Zusam- mensetzung und die Vollmachten des sinan- ziellen „unabhängigen" Sachverständigenausschus- ses, der die vollständige und endgültige Reglung -der Entschädigungsfrage vorzubereiten beauftragt ist. Ebenso wurden die Antworte-n behan- d e l t, die die verbündeten Regiereungen auf die deutsche Note Dom 30. Oktober erteilen werden.
Andre hiesige Darstellungen wollen wissen, daß Paris jetzi als Konferenzort in erster Linie in Betracht komme. Der Londoner Regie- ruig seien nunmehr die französische, die italienische und die belgische Antwort auf ihre Anregungen zur Frage des Sachverständigenau-schusses bekannt. Parker Glbert wünsche, daß der Auftrag der Sachverständigen genauer als durch den Genfer Beschluß umgrenzt werde, aber London halte an der allgemeinere in Genf beschlossenen Formel fest.
Bei den diplomatischen Verhandlungen war die deutsche Seite stets bemüht, den Sachverständigen ein möglichst umfassendes Mandat bei der Prüfung der Entschädigungsfrage dem Wortlaut des Genfer Beschlusses entsprechend zuzuteilen. Eine Londoner Haoasdepesche will aber wissen, daß Parker Gilbert der französischen Auffassung zuneige, wonach in der Hauptsache nur die Gesamtsumme der deutschen Entschädigungsschuld und die Anzahl der Jahresleistungen festgelegt werden sollen. Wahr-
ausschuß werde wie im Jahre 1923 die Vereinigten Staaten einladen, Vertreter in den Sachverständigenausschuß zu entsenden.
Die DispsMiSttS« im Reitvsta«
Berlin, 3. Dez. Der Aeltestenrat
des die soll
Reichstag hat heute den Geschäftsplan für lächste Zeit folgendermaßen festgelegt: morgen die Aussprache über die Not der Landwirtschaft zu Ende geführt werden. Vom Mittwoch ab werden mit Rücksicht auf den Zentrumsparteitag in Köln Plenarsitzungen nicht abgehalten werden; sie beginnen wieder am Dienstag den 11. Dezember. Dani sollen das Gesetz über die Aus- dehiung der Unfallversicherung und das Gesetz über die Arbeitslosenfürsorge für die Saisonarbeiter in zweiter und dritter Lesung zur Beratung kommen, außerdem der Nachtraasetat für 1928 zusammen mit dem Personaletat für 1929 in erster Lesung Die erste Lesung des Etats für 19 2 9 kann vor Weihnachten nicht mehr beginnen, da der Etat noch nicht an den Reichsrat ge
langt ist.
âeßu KechösbeMattd fite die
Mainzer; Seehafieien
Nach einer Koblenzer Meldung des „Berl. Lok.- Anz." ist das Verfahren gegen die wegen angeblicher Spionage verhafteten Deutschen so weit abgeschlossen, daß in den nächsten Tagen die Militärstaatsanwaltschaft Anklage auf schweren Einbruchsdiebstahl und militärische Spionage erheben wird. Den Angeklagten wird während der ganzen Zeit der Untersuchung kein Rechtsbeistand bewilligt. Erst am Tage der Hauptverhandlung darf ein Verteidiger bestellt werden. Nach den Bestimmungen des Militärrechts im besetzten Gebiet muß dieser Verteidiger aber ein Franzose sein. Deutsche werden wegen Gefährdung der Staatssicherheit abgelehnt. Wie dem Blatt von unterrichteter Seite mitgeteilt wird, hat die französische Kriminalpolizei in der Angelegenheit auch drei Franzosen verhaftet, darunter einen Offizier.
Die LattfSahnvrchMrüen fite Neamie
Der Bundesausschuß des freigewerkschaftlichen Allgemeinen Deutschen Beamtenbundes hat in Berlin zur beamtenpolitischen Lage Stellung genommen. Im Vordergrund der Verhandlungen standen die Laufbahnrichtlinien. Es wurde beschlossen, beim Reichsinnenministerum dafür einzutreten, daß im Sinne der Reichsverfassung der Aufstieg in die mittlere und höhere Beamtenlaufbahn nicht künstlich erschwert wird.
In der Dienstzeitfrage der Beamten soll das Reichsinnenministerium ersucht werden, die vom Reichskabinett beschlossenen Richtlinien abzuändern und die 48stündige Dienstzeit anzuordnen.
—mw—B—WTT"l . '-'UfÄEMMwWW Die heutige KuM^er tiMaL, 10 Seite«