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General Äkrzriger füW

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat RM. 1.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 15, Samstag 12 R-Psg. / Anzeigenpreise- Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R«pfg im Reklameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. , Osfertengebühr SV R-Psg.

IM 284

Montas de«

3. Dezember

264. Sabvsans

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Bei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Für Platz Vorschrift u.Erschemungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet., Geschäftsstelle: Hammerstr.y / Fernspr. 3956, 3957,3958

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r Das Neueste

1 Die drei Aletallarbeilerverbände haben be­schlossen, sich dem Schiedsspruch des Reichsinnen- IMinisters zu unterwerfen. Die Arbeit wird wahr­scheinlich schon heute wieder ausgenommen werden, r 3n Chile ereignete sich ein schwerer Erdstoß. Es werden über 100 Tote und zahlreiche Ver­wundete gemeldet.

Das Befinden des englischen Königs gibt nach den letzten Meldungen zu ernsten Besorgnissen Anlaß.

j 3n Agram kam es anläßlich der Zehn-Jahr- 1 Feier der Selbständigkeit Jugoslawiens zu blutigen

1 Zusammenstößen.

Ssvichlsrumsruus im

VEudeu des euss. âdMss f London, 2. Dez. 3m Buckingham-Palast wurde Mzum ersten Male ein nächtliches Bulletin ausge- / geben, das nicht, wie bisher, von zwei Aerzten, , sondern von vier Aerzten unterzeichnet ist. Es ist Hvon 12.10 Uhr morgens datiert und besagt: Se. 5, Majestät der König hat während der letzten drei È Stunden etwas Schlaf genossen. Line weitere Kon- ) sulkalion bestätigt die in dem letzten Bulletin zum 1 Ausdruck gebrachte Ansicht, und trotz der Besserung in der Lunge besteht weiterhin Sorge bezüglich der Stärke des Herzens.

London, 3. Dez. 3m Buckingham-Palast herrschte große Besorgnis. Während der nächsten 12 Stunden ist menschlichen Ermessens nach eine Aenderung im Befinden des Königs nicht zu er­warten. Um 2 Uhr heute nacht waren noch 2 Aerzte am Krankenlager des Königs. Der Inhalt des Krankheits-Bulletins wurde den Parlaments- » Mitgliedern telephonisch mifgefeitt. Vor dem Palast dec- Königs hat sich eine große Menschenmenge r efammest um neue Nachrichten über das Be- M oes Königs in Erfahrung zu bringen. |

VEusrSSG GiaaisfesevsÄS

io Assam

Agram, 1. Dez. Heute vormittag kam es in anläßlich der Feierlichkeiten des zehnjähri- f gen Bestehens des S. H. S.-Staaten zu schweren Wlttrschreitungcn. Als der feierliche Gottesdienst in . Der Agramer Kathedrale beginnen sollte, rissen : .mehrere junge Leute von dem Erker der Kathe­drale die Statsfahne herunter und ersetzten sie -durch drei schwarze Fahnen. Die Polizei «nahm die . jungen Leute fest. Als die Wachleute mit den Ver­hafteten nach der Stadthauptmannschaft zogen, be= gegiüe ihnen an einer Straßenecke eine Anzahl Demonstranten, die Miene machten, die Verhaf­teten zu befreien. Die Polizisten setzten sich ener­gisch zur Wehr, wobei aus der Menge Revolver- Wisse abgefeuert wurden, durch die Zwei Poli- I^zisten unD zwei Passanten zum Teil schwer ver­letzt wurden In Der Stadt verbreitete Gerüchte, daß auch Todesopfer zu beklagen seien, stellten sich als unrichtig heraus. Nach dem Zusammenstoß legten kroatische Demonstranten an der blutbefleck­ten Wand, wo der Zusammenstoß stattgefunden hatte. Blumen nieder und schmückten die Wand mit schwarzen Fahnen, Die von der Polizei als- bald wieder entfernt wurden. Zu weiteren Zu­sammenstößen kam er nicht mehr. Polizeipatrouil­len halten Die Ordnung aufrecht.

M Agram, 1. Dez. Um 5.30 Uhr abends kam es h Agram zu neuen Zusammenstößen. Demon- - stranten griffen eine Polizeipatrouille an und schossen mit Revolvern auf Die Wachleute. Die Po- tiZe' erwiderte Das Feuer. Ein junger Mann Wvurde tödlich getroffen und starb auf der Nelle. ' Nm 7 Uhr abends veranstaltete die Agramer Gar­nison einen Fackelzug. Demonstranten begleiteten die Truppen und ergingen sich ii lärmenden Kundgebungen gegen das Militär und hie Slbhal- Wung des Staatsfeiertages in Kroatien. Es ent- ^j Wnn sich'neuerlich ein Revolverkampf, wobei ein zehnjäbriaer Kiabe getötet wurde. Die Zahl Mder Todesopfer des blutigen Staatsfcier- W lages ist somit auf Drei gestiegen, nach- i dem ein heute vormittag verletzter Friseurlehrling im Krankenhaus nach der Operation starb. Neue Zwifck»enfälle.

'Ä Belgrad, 2. Dez. Die Galavorstellung, die aus Anlaß der Zebniahrfeier gestern abend 'im Natio­naltheater i 1 Anram ltattfinden sollte, gab zu neuen Zwischenfällen Anlaß In dem Augenblick, als der Portjang sich hob, fing eine Gruppe jun« ' kl" Leute an zu pfeifen und ' aufrührerische Rufe i ouszultoßen. Die Polizei griff ein und vertrieb die Ruhestörer aus dem Theater. D?e Direktion des MTHcaters entschloß sich, die Borsielluno abzubre- mcn. Nach den letzten Nachrichten aus Agram hat der Nacht und am heutigen Vormittag dort Ruhe geherrscht.

V. DkVâRS «Mfokree

Als Nachfolger, des zum Pr tWer h Moskau g ernannten Ministerialdirektors v. Dircksen ist, den N Blättern zufolge, als Leiter der Ostgbteilung des S Auswärtigen Amtes der bisherige Dirigent Weser 1 ! Abteilung, Vortragender .Legationsrat Traut- W mann, in Aussicht genommen.

Abbruch des AuhrkonMis

Auch die ÄrbeZsuebmeV uuserwerfeu Kch dem Guruch

des SterchMnnettmMWsVs

Son Henie ab wieder

arrfnahme des âdeii

ENen, 2. Dez. Die drei Mekallarbeitervecbände haben heule in Essen beschlossen wurde, den Vorschlag der Reichs- des Reichsinyenminsters zu unter -

ihre Delegierlen-Konferenz abgehalten in der regierung anzunehmen und sich einem Spruch werfen.

Die Arbeitgeber des Aussperrungsgebiels, die sich bereits in den Berliner Verhandlungen zur An­nahme des Regierungsvokfchlags bereit erklärt hatten, treffen sofort alle Maßnahmen, um die Be­triebe soweit als möglich, schon morgen wieder in Gang zu sehen. Man rechnet damit, daß die Unter­nehmer der weiterverarbeitenden Industrie morgen bereits wieder voll arbeiten können. In der an­deren Industrie beanspruchen die Dorbereitungs- arbeiten mehrere Tage. Bis zur Entfaltung der normalen Produktion benötigen die Hochöfen und Hüttenbelriebe wenigstens einen Zeitraum von acht bis zehn Tagen. Die Rohstoffversorgung der ver- arbeitenden Betriebe ist durch die bei den Werken noch vorhandenen Lager gesichert.

âuudsebuus des MeèuA- kuBEMMem

Aufhebung der Aussperrung in Rordwesl.

Düsseldorf, 2. Dez. Die Arbeitgebergruppe Rordwesl teilt mit: Nachdem die beiden Parteien des bisherigen Arbeitskampfes auf Vorschlag des Reichskanzlers vereinbart haben, die endgültige

Entscheidung über Arbeitslohn und Arbeitszeit dem Herrn ReichsmMfier Severing zu überlasten, hat der unterzeichnete Arbeilgeberverband unter Auf-

2. Die Einstellung erfolgt nach Maßgabe der BetriebSmöglichkeik.

Arbeitgeberverband Rordwesl.

âuudsebuus dss Deutschen MeialEaebeßieVverbaudes

Essen (Ruhr), 2. Dez. Der erweiterte Beirat des Deutschen Metallarbeiterverbandes erklärt nach ein­gehender Beratung der Aussperrung im Ruhr­gebiet:

Die Aussperrung, von den Unternehmern unter Verletzung des geltenden Rechts vorgenommen, ist ein Kampf gegen die Schlichtungsordnung und ihre Anwendung durch die Regierung, ist ein Kampf gegen das Recht des Staates auf Beeinflussung der Wirtschaft. Daraus ergibt sich für die Reichsregie­rung die Pflicht, dem Recht und dem Gesetz auch gegen die Unternehmer Geltung zu verschaffen zur künftigen Sicherung des ganzen Rechtslebens. Nicht nur um die im Schiedsspruch ausgesprochene Lohn­erhöhung hat der Deutsche Metallarbeiterverband den aufgezwungenen Kampf geführt, sondern zu­gleich um die Erhaltung des öffentlichen Rechtes. Um so mehr mußte seine Aufgabe von der Reichs­regierung anerkannt und unterstützt werden. Die von der Regierung jetzt unternommene Vermitt- lungsaktion kann als eine Unterstützung des Rechts nicht anerkannt werden. Für die sich notwendiger-

Schweres Erdbeben èn CHLle

MhW IM Asse - OrmbevLe von VeewursdeLs

$ a n f i a g o, 1. Dez. Die Orte Talca und Lhillan sind kurz nach Millernacht von einem heftigen Erdbeben heimgesucht worden. Es wird befürchtet, daß zahlreiche Personen den Tod gefunden haben und daß großer Sachschaden entstanden ist.

Die telephonische und telegraphische Verbindung mit den betroffnen Orlen ist unterbrochen. Der Krieg-Minister ist im Flugzeug zur Besichtigung des Lrdbevengeb'eles noch Talca abgereist. Die Truppen der benachbarten Garnisonen wurden zu Rettungs- arbeiten aufgeboten, von verschiedenen Behörden wurde die Verhängung des Belagerungszustandes über die heimgesuchlen Distrikte nachgesücht.

Ein Telegramm der ZeitungLa Ricion" aus Santiago bestätigt, daß im Erdbebengebiel in Chile eine Anzahl von Personen getötet und verletzt wurde. In Santiago in Automobilen cingekrosfene Personen berichten, daß der Ort Santa Cruz ver­stört und die Städte Curico und Talci schwere Be­schädigungen erlitten haben.

Santiago, 2. Dez. Soweit die insalee der Zer­störung der Leitungen nur unvollständigen Berichte eine Beurteilung des von dem Erdbeben verursach­ten Schadens zulassen, kann die Zahl der Toten auf annähernd über 100 und die der Verletzten auf

weise ergebenden Folgen für das ganze Rechtsleben lehnt der Deutsche Metallarbeiterverband die Ver­antwortung ab. Weil der Deutsche Metallarbeiter­verband dem in Aussicht genommenen Vermittler, dem Reichsminister Severing, mit dem größten Ver­trauen gegenübersteht, sieht er sich außerstande, die Vermittlungsaktion abzulehnen. In dieser Zwangs­lage wird aber der Erwartung Ausdruck gegeben, daß der materielle Inhalt des verbindlich erklärten Schiedsspruches erhalten bleibt.

Gsseäs vom MW- ZÄMlsV deaMvagi

Berlin, 2. Dez. Der sozialdemokratische Presse­dienst meldet:Der Reichskanzler hat sich am Sonn­tag abend, als ihm das Ergebnis der Reoierkonfe- re'nz des Deutschen Metallarbeiterverbandes offiziell unterbreitet wurde, sofort mit Dem Reichsminister des Innern in Verbindung gefetzt, und ihm das Amt des Vermittlers angetragen. Der Reichsminister des Innern hat sich bereit erklärt, die ihm ausgetragene Aufgabe zu übernehmen. Severing wird bereits am Montag nachmittag in

das Ruhrgebiet abreisen, um sich mehrere Tage an Ort und Stelle über die Lage zu unterrichten. Der neue Schiedsspruch dürfte raum vor Ende.der

Nachdem am gestrigen Sonntag der Metallarbei­terverband die Lsrmittlungsaktion der Reichs­regierung angenommen hat, wird sich der Reichs­minister des Innern, Severing, am Montag in das Industriegebiet begeben. Wie derMontag" mitteilt, wird Minister Severing etwa eine Woche für die Prüfung Der wirtschaftlichen Lage der Metallindustrie benötigen. Die durch den Schieds­spruch Severings festgesetzten Löhne gelten Dann mit rückwirkender Kraft vom Tage der Wiedereröffnung der Betriebe an. Der Unterschied zwischen Den neuen Lohnsätzen und Den bisher gültigen Lohn­sätzen wird nachbezahlt. Die Arbeitgeber haben sich bereit erklärt, ihre Bücher offen vorzulegen. Außer­dem wurde grundsätzlich vereinbart, daß der neue Schiedsspruch gleichzeitig die Lohnfrage und die Arbeeitszeitfrage umfaßt und nicht nur für eine kurze Frist Geltung hat. Das juristische Verfahren vor dem Reichs­arbeitsgericht über die Gültigkeit des vom Reichsarbeitsminister für verbindlich erklärten Schiedsspruches ge h t weiter, da die für das ganze Schlichtungswesen wichtigen Fragen endgültig geklärt werden sollen. Es ist aber vereinbart, daß die Entscheidung des Reicksarbeitsgerichts auf den Schiedsspruch, den der Reichsminister des Inneren fällen wird, in materieller und juristischer Hinsicht keinen direkten Einfluß haben soll.

mehrere hundert beziffert werden. Zwölf Städte von Südchile sind in Mitleidenschaft gezogen. Be­sonders schwer hat Talca gelitten. Der Kriegsmini­ster, der im Flugzeug dort eingetroffen ist, beschreibt Talca als eine Ruinenstadk. deren Straßen mit To- ten und Verletzten gefüllt seien. Wer fliehen könne, suche Zuflucht auf den Feldern.

Auch die Stadt Santa Cruz ist zerstört. Der Schaden aus dem Lande ist noch unübersehbar, da die Brücken und Straßen zerstört sind, und der verkehr dadurch behindert ist. Das Arbeiterlager des Tcniente-Bergwerkes. einer amerikanischen Kup- scrgescllschast, ist durch die Wassermassen eines Re­servoirs vernichtet worden, die infolge eines Damm­bruches talabwärts fluteten und Brücken und Häuser mikrissen. Die Zahl der Toten in diesem Tal wird auf 50 geschäht.

Weitere durch Flieger und einen improvisierten Funkdienst eingehende Berichte melden, daß die Erdstöße in Talca fortdauern, wo noch 12 Stun­

den nach dem Beginn des Erdbebens Gebäude durch Erdstöße zum Einsturz gebracht worden sind. Prä­sident Ibanez ist in die von der Katastrophe heim- gesuchte Gegend abgereift, wohin, wie bereits ge­meldet. Kriegsschiffe, Truppen und Flieger zur Hilfeleistung entsandt worden sind

Paris. 2. Dez. Havas meldet aus Santiago de Chile: Man zählt etwa 100 Tote bei dem Erdbeben in Curico und Lhillan. Rach einer Mitteilung des Kriegsministers sind in Talca 40 Tote und 200 Ver­wundete zu verzeichnen.

Santiago, 3. Dez. Ein amtliches Telegramm besagt, daß in Port Lonstitucion beim Erdbeben 57 Personen getötet und 100 verletzt wurden. Das Rat- Haus und eine Anzahl öffentlicher Gebäude wurden zerstört.

was DeuttMand an §e ne« â »«?e« vevlov Jährlich 2,62 Milliarden Verluste für die deutsche

Volkswirtschaft.

Berlin, 30. Nov. Ueber den Wert der deutschen Kolonien für Die deutsche Volkswirtschaft schreibt die deutsche Kolon el-Gesellsstaft:

Welche Zukun'lsbcdeutuna die deutschen .olo- nien ri L Die deutsche Volkswirtschaft hatten, wie außeroidcntlich fl d For: chrui. r- lichen Erschließung der Gebiete waren, das ergil t sich aus der außergewöhnlich schnellen Produktions­steigerung innerhalb eines Jahrzehnts vor dem Kriege. Die rationelle Erschließung Der Kolonien begann erst etwa zehn Jahre vor Dem Kriege, als mit dem Bau von Eisenbahnen die unerläßlichen Voraussetzungen für rationelle Wirtschaft geschaffen wurden.

In der Zeit von 1900 bis 1912 sind in deutschen Schutzgebieten 5000 Kilometer Eisenbahnlinie» gelegt worden.

In der gleichen 3**1 «uch« der Gesams Einfuhren und Ausfuhren der deutsches

wert der «MMs-

biete von K) Millionen auf A Milliarde youwiari.

Er hat sich also in dieser kurzen Zeit versechsfacht. Hieraus läßt sich errechnen, wie groß der Produk-

tionswèrt der Kolonien in progressiver Steigerung etwa im Jahre 1928 gewesen wäre, wenn nicht der Weltkrieg eine Unterbrechung der produktionsför­dernden Arbeiten sowie der Produktion selbst und eine teilweise Zerstörung der Produktionsbasis her­beigeführt hätte. Man hat versucht, den Produk- lionswert der deutschen Kolonien abzuschätzen und den Zukunftswert dieser Gebiete einiger« maßen sicher zu erfassen, und hat einen gesamter jährlichen Produktionswert nach einem Menschen- alter von drei Milliarden 746 Millionen Gold­mark errechnet. Mit Recht weist schon Dr. Dilz in seiner SchriftWas Deuschland an seinen Kolo­nien verlor" darauf hin, daß somit für die deutsche Volkswirtschaft aus der Leisturg der Produktion in der Kolonien und der Ausfuhr der Erzeugnisse jährlich 35 v. H. von 3,746 Milliarden, das sind rund 1,31 Milliarden Gold, zu gewinnen sein wür­den. Die Ausfuhr nach den Kolonien würde den gleichen Ertrag ergeben, da einesteils die Tätig­keit des Handels die gleichen Spesen und Ver. Dienste bei dec Verteilung der Jndustrieerzeugnisse in den Kolonien haben dürfte, an-dernteils' die Er­zeugung der Fabrikate in Deutschland mindestens zehn v. H. ihres Preises für die Volkswirtschaft ab­wirft, so daß von den 3,746 Milliarden Ausfuhr 1,31 Milliarden Gold für Deutschland jährlich ab­fallen dürften. Es ergibt sich daraus, daß in ab- sebbarer Zeit die Kalorien Der deutschen Volks­wirtschaft jährlich 2,62 Milliarden in Gold würden zuführcn können.

£Wt?a& am OttyMsMsn- VSV^chSvttttS

Berlin, 1. Dez. Die demokratische Reichs­tagsfraktion hat in einem Antrag die Reichsre­gierung um die Vorlegung eines Gesetzentwurfes ersucht, wonach in der Angestelltenversicherung die AlterSgrenze vom 65. auf das 60. Lebens- jahr. Die regelmäßige Wartezeit von 120 auf 60 Beitragsmonate herabgesetzt wird. Die Mehrkosten sollen aus den Reserven der Reichsver- sicherungsanstalt gedeckt werden.

Sie StbKnduns der Siandss- beeren

Im Reichsjustizministerium ist, derDoss. Ztg." zufolge, der Gesetzentwurf über Die Abfindung der Standesherren fertiggestellt worden. Es ist, wie das Blatt meLDet, gelungen, in den Verhandlungen mit Preußen eine völlige Einigung zu erzielen.

Dke evfie Krau 'm Kekchs- èuMzmruMevrum

Wie der Demokratische Zeitungsdienst erfährt, hat Reichsjustizminister Koch-Weser die erste Frau ins Reichsjustizministerium berufen. Frau Rechts-

Die heuirse Nummer umfab 44 Sekten