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HanaueAnzeiger

â^S^vGauau Stadt und Land

^anau Stadt und Land

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat RM.1.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 15, Samstag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise; Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Pfg-, im Reklameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. Offertengebühr 50 R-Pfg.

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Nr. 280

Menstas de«

22. November

1928

Das Neueste

Nachdem die Vertreter der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände der Nordwestgruppe gestern einzeln beim Regierungspräsidenten Bergemann verhandelt haben, treten sie heute zu einer gemein­samen Besprechung zusammen.

Der Deutsche RletaSarbeiterverband hat den Schiedsspruch für die märkische Eisenindustrie an­genommen, der märkische Arbeitgeberverband ,1t ihn abgelehnt.

Die Dezembertagung des Völkerbundsrates wird voraussichtlich nicht in Genf, sondern an einem südlicher gelegenen Orte stattsinden.

Aus den Küstengebieten kommen weitere Hiobsbotschaften. Es werden zahlreiche Schiffs- unfade gemeldet.

Kus dem Reichstag

Berlin, 16. Nov. Im Reichstage sind eine große Zahl neuer Anträge der Parteien eingegangen. Die Deutsche Volkspartei hat namentlich An­träge zugunsten der Landwirtschaft eingebracht. Sie fordern u. a. eine Zentralstelle zur Förderung des Absatzproblems im Reichsernährungsministerium, einen Interessenausschuß zur Beratung des Ministe­riums, einheitlichen Zusammenschluß der genossen­schaftlichen Verbände, Zinsverbilligungen und Kre­dite für Einrichtungen zur Verarbeitung, Konser­vierung und Versteigerung landwirtschaftlicher Pro­dukte, Anschluß der Dreschereibetriebe an die land­wirtschaftliche Berufsgenossenschaften, bevorzugte Be rücksichtigung stellenloser Gutsbeämter bei der Sied­lung und durch Verwendung in Siedlungsunter­nehmungen und als Sachverständige, weiteren Aus­bau der Agrar- und Preisstatistik. Eine Inter­pellation der Deutschen Volkspartei wendet sich

Mgeu ou>. iwrte taj und Gemüse, eine an infolge der englischen

ereinfuhr j SN Regie-

'rungsmaßnahmen. Deutschnationale A n - träge beschäftigen sich mit der Lage der Beamten. Sie verlangen unter anderem beschleunigte Vor­legung eines Unfallfürsorgegesetzes für Beamte, eines Gesetzes über Anrechnung der Wartestands­zeit, eines Pensionsgesetzes, einer Dienststraford­nung und eine allgemeine Neugestaltung des Be­amtenrechts. Ein Antrag der Deutschen Volks­partei wünscht Widerherstellung der Tropenzulage. Sächsische Neichstagsabgeordnete aller bürger­lichen Parteien haben gemeinsam eine Interpella­tion wegen des Konfliktes zwischen der Lufthansa und dem Lande Sachsen eingebracht. Die Wirt­schaftspartei fordert in einem Anträge er­mäßigte Zubringertarife der Reichsbahn nach den oberen Oder-Umschlagplätzen und ermäßigte An­schlußtarife für schwedisches Erz in Oberschlesien. Ein Antrag der Nationalsozialisten ersucht um Haftenlassung der sogenanntenFemerichter, nicht Fememörder", wie das in dem Anträge selbst heißt, Schulz, Klapproth und einige andere werden in dem Antrag namentlich genannt. Die Koin - munisten verlangen Benutzung der 2. Wagen­klasse für Kriegsbeschädigte mit Fahrkarten 3. Klasse Wiedereinführung der Fahrpreisermäßigung für Jugendpflege, Eisenbahntarifermäßigung für den Aachener Jndustriebezirk und den Bau des Aachener Kanals.

MMÜta MM Des KeWstasS

Berlin, 26. Nov. Im sozialpolitischen Ausschuß des Reichstags wurde die Beratung des Entwurfs eines Gesetzes über Aenderungen in der Unfallver­sicherung fortgesetzt. Von feiten der Reichsregierung wurde hierzu ausgeführt, daß Artikel 6, Abs. 1, die Befreiung der Ordensmitglieder, Diakonissen und Schwestern vom Roten Kreuz von der Unfall­versicherung bringt. Auch wird die bisher auf Be­amte des Reichs, der Reichsbahn, der Länder, Ge­meinden und Gemeindeverbände beschränkte Befrei­ung von der Unfallversicherung auf die Beamten der übrigen Körperschaften des öffentlichen Rechts ausgedehnt, soweit ihnen nach Feststellung der «bersten Verwaltungsbehörde eine der reichsgesetz­lichen Unfallversicherung entsprechende Versorgung gewährleistet ist.

Das Bedürfnis nach solcher Befreiung hatte sich z. V. bei Kirchenbeamten ergeben. Artikel 6, Abs. 2 bewirkt, daß Beamte bei Lebensrettung im Dienste nicht aus der Unfallversicherung, sondern nach der Unfallsürsorge für Beamte entschädigt werden.

Frau Abg. Schröder (Soz.) sprach sich dagegen aus, daß die Schwestern vom Roten Kreuz aus der Unfallversicherung herausgenommen werden.

Frau Abg. Teusch (Zentr.). erläuterte die.Gründe für die Herausnahme der Nonnen aus der Unfall­versicherung.

Auch Abg. Rieseberg (DntL) war der Ansicht, daß die Befreiung aus der Unfallversicherung für Kirchenbeamte gerechtfertigt sei .

Abg. Schwarzer (Bayr. Volksp.) betonte, saß die kirchlichen Gemeinschaften ihren Mitglie-

VernftoM über Ädvüftuns und Sicherheit

München, 26. Nov. 3m dichkgefüllken Auditorium Maximum der Universität Mün­chen sprach der Vertreter des Deutschen Reiches in der Abrüstungskommission des Völker-

bundes, Graf Bernstorff, über den Stand der

Nicht auf dem idealen Recht des Völkerbundes, sondern auf dem positiven Recht der Friedensver­handlungen, des geltenden Völkerrechts, basiere heute die Abrüstungsfrage. Seit dem Genfer Pro­tokoll schwebe über dem Völkerbund das Drei­gestirn der Abrüstung, des Schiedsgerichts und der Sicherheit.

Bernstorff ist überzeugt von der restlosen Ab­rüstung Deutschlands. Um so befremdender müsse es klingen, wenn heute noch gewisse Kreise unseres Vaterlandes selbst der Tatsache der völligen Ab­rüstung Zweifel entgegenbrächten. Vor der Bei­legung der Differenzen zwischen England und Ame­rika dürfe man aber an eine endgültige Regelung überhaupt nicht glauben. Die letztjährigen Verhand­lungen hätten einen gewissen Fortschritt gebracht in der Schaffung des Sicherheitskomitees, das eine Scheidung der beiden Probleme Abrüstung und Sicherheit herbeigeführt habe. Die Konzession sei uns gemacht worden, daß im Jahre 1929 gemäß der deutschen Forderung eine Abrüstungskonferenz

Die Devbândlunsen im

Düsseldorf, 26. Nov. Nachdem die Parteien heute einzeln beim Regierungs­präsidenten Bergemann verhandelt haben, treten sie morgen zu einer gemeinsamen Be­sprechung zusammen, um, wie der heute nach mittag 5 Uhr vom Regierungspräsidenten her-

ausgegebene Bericht besagt, zu untersuchen, ob Handlungen möglich ist.

Sitte Sovdevuns dev ^swesZschafisu

Essen, 26. Nov. Die drei Metallarbeiterverbände haben heute folgendes gemeinsame Schreiben an den Arbeitgeberverband der Nordwest-Gruppe gerichtet:

Wir nehmen bezug auf das am 24. November verkündete Urteil des Landesarbeitsgerichtes Duis­burg. Wir fordern nunmehr unter Bezugnahme auf unser Schreiben vom 6. November 1928 den Arbeit­geberverband für den Bezirk der Nordwestlichen Gruppe des Vereins deutscher Eisen- und Stahl­

industrieller auf, die aufzuheben und die Betriebe unverzüglich

vorgenommene Aussperrung Mitglieder anzuweisen, die zu öffnen. Indem wir alle Schadenersatzansprüche auf-

bereits entstandenen rechterhalten, machen wir Sie auch für alle weiteren Schäden verantwortlich, die aus der Nichtbefolgung dieses Aufforderungsschreibens entstehen.

Dsv SMsdsWvuch füv den BeMrE Oassu-GGweZm

Essen, 26. Nov. Den für den Hagen-Schwelmer Bezirk gefällten Schiedsspruch haben die drei Metallarbeiter-Gewerkschaften in­zwischen angenommen und seine Verbindlich­keitserklärung beantragt. Der Ar - beitgeberverband hat den Schiedsspruch unter folgender Begründung ab gelehnt: Der für die märkische Eisenindustrie gefällte Schieds­spruch sieht eine Erhöhung des Spitzenlohnes um 3 Rpfg. vor, was einer Tariflohnerhöhung von rund 4 Prozent gleichkommt. Die Lohnerhöhung ist also recht erheblich. Die gegenwärtige Wirt­schaftslage der Eisenindustrie ist schlecht, und beson­ders der märfifdjèfi Eisenindustrie, die zu einem großen Teil austragslos und dadurch schon zu er­heblichen Betriebseinschränkungen und Arbeiter­entlassungen gezwungen war. Eine am 1. April

dern stets eine lebenslängliche Versorgung gewähr­leisten,

Abg. Thiel (Dtsch. Voklsp.) machte den Kom- promißoorschlag, daß auf jeden Fall der Orden, der derArbeitgeber" der Schwestern sei, auch für deren Versorgung verpflichtet sein soll.

Ministerialdirektor Grieser (Reichsarbeits- minifterium) wies darauf hin, daß nach den gesetz­lichen Bestimmungen nur die Schwestern versiche­rungsfrei seien, denen von ihrer geistlichen Ge­nossenschaft der lebenslängliche Unterhalt gewähr­leistet sei. Es könne der Rechtsprechung des Reichs- verficherungsamts überlassen bleiben, zu prüfen, ob dieser Anspruch' auf Versorgung gegeben und die geistliche Genossenschaft auch in der Lage sei, die Versorgung zu gewährleisten. Die Beschluß-

Genfer Verhandlungen.

einberufen werde Ob es soweit kommen wird, er­scheint auch Bernstorff zweifelhaft. Unter keinen Umständen dürften wir aber eine Hinausstellung dieser wichtigsten Frage dulden. Wenn der Völker­bund bei ihrer Lösung jedoch versage, so sei es um seine Existenz geschehen.

Mil wenigen Worten streifte der Redner auch den Kelloggpakt. Seiner Ansicht nach ist die­ser Vertrag ohne Abrüstung und ohne Festsetzung eines bestimmten Modus zur Beilegung inter­nationaler Streitigkeiten tot. Die Abrüstung wolle sicher nicht Kulturfortschritte verhindern, sondern nur, daß der Stärkere über den Schwächeren her­falle. Kriege würde es ja in allen Zeiten geben. Seine Schlußworte klangen in den Wunsch aus, die Völker möchten doch dafür sorgen, daß abgerüstet werde, von den Regierungen sei kaum eine an­gehende Lösung zu erwarten. Deutschland aber sei durch den Versailler Frieden heute zum Richter und Gläubiger der Abrüstung geworden.

eine Fortführung der unterbrochenen Ver­

eintretende Löhnerhöhung jetzt schon zu dekretieren, ist heute angesichts der sehr ernsten Lage der mär­kischen Eisenindustrie ungerechtfertigt und unbe­greiflich, da niemand voraussehen kann, auch nicht die staatlichen Schlichtungsbehörden, ob die wirt­schaftliche Lage sich nicht noch weiter verschlechtern wird, so daß die märkische Eisenindustrie am 1. April noch weniger als heute imstande sein wird, diese Lohnerhöhung auf sich zu nehmen.

Dortmund, 26. Nov. Nachdem die beteiligten Metallarbeiter-verbände den Schiedsspruch in der Eisen- und Stahlindustrie Hagen-Schwelm ange­nommen und eine Verbindlichkeitserklärung bean­tragt und die Arbeitgeber mit der Begründung, daß der Schiedsspruch für sie nicht tragbar sei, abgelehnt haben, sind die Nachverhandlungen auf Mittwoch, 28. November, vormittags 10.30 Uhr im Reichsarbeitsministerium Berlin angesetzt wor­den.

^S» to W Ousgewevvieu

Die soziale Arbeitsgemeinschaft Berliner Pasto­ren hat an das Präsidium des Reichstages ein Schreiben gerichtet, in dem sie zur Aussperrung im Ruhrgebiete u. a. ausführt: Die Zeit der Weih­nachtsvorbereitungen ist durch jene Aussperrung für eine Viertelmillion Arbeiterfamilien eine Zeit der Sorge, Not und Verbitterung geworden. Das darf nicht länger so weiter gehen. Wir Berliner Pastoren, die wir größtenteils in Arbeitergemein- den dienen, fühlen uns gedrungen, dringend zu bitten, alles zu versuchen, den Ausgesperrten zu helfen, ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Sollte das aus irgendwelchen Gründen im Augenblick un­möglich sein, so ist zu fordern, daß die Ausgesperr­ten in den Genuß der Erwerbsloscnfürsorge kom­men oder ausreichend unterstützt werden.

fossung wurde ausgesetzt. Nachdem noch ein Re- gierungsverireter Artikel 7 begründet hatte, ver­tagte sich der Ausschuß auf Dienstag.

DaMetvovtase übev das StettevveveinhettUchrmss- aesetz

Das Reichskabinett hat lautVoss. Ztg." be­schlossen, in der Frage des Steuervereinheit­lichungsgesetzes dem Reichstag eine Doppelvorlage zugehen zu lassen, nachdem im Reichsrat der dritte Teil des Entwurfs, das Gebäudeentschuldungs- gesetz, nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit gefunden hat.

ZUM Tode des Admirals Schees

Mit dem Admiral Scheer, des Ehrenbürgers unserer Stadt, ist der Held von Skagerrak, der als solcher in dem Gedächtnis des deutschen Volkes stets weiterleben wird, aus dem Da­sein geschieden. In ihm und seinem Schicksale verkörpert sich die ganze Tragik der deutschen Hochseeflotte, die ihre höchste Leistungsprobe im Weltkriege nicht ablegen konnte. Admiral Scheer hat ein Buch über seine Kriegserfah­rungen veröffentlicht und darin den Zwang der Verhältnisse, unter dem er während des Weltkrieges stand, offen beklagt. Er übernahm Ende Februar 1916 nach dem Tode des Admi­rals Pohl den Oberbefehl über die gesamte deutsche Hochseeflotte. In ihm lebte die feste Ueberzeugung, daß es möglich sein werde, mit dem Instrument, das Tirpitz geschaffen hatte, einen entscheidenden Schlag zu tun. Er zögerte auch nicht, der englischen Flotte entgegen zu fahren und in der gewaltigen Seeschlacht im Skagerrak am 31. Mai und 1. Juni 1916 die Kräfte der deutschen Flotte mit denen der englischen zu messen. Der Verlauf der Schlacht gab seinen Anschauungen vollkommen recht. Die Engländer mußten sich mit weit größeren Verlusten zurückziehen, als die deutsche Flotte sie erlitten hatte. Gegenüber dem stärkeren Feind hatte sich die deutsche Flotte unter der Führung des Admirals Scheer sowohl in ihrem Material, wie in ihrem Mannschaftsbestand als überlegen erwiesen. Es war das ausschließ­liche Verdienst Scheer's, daß die deutsche Flotte nicht rühmlos untergegangen ist, sondern in einer gewaltigen Feuertaufe ihrem Namen

Mit aller Energie hatte sich Scheer immer und immer wieder für unbeschränkte Ein­setzung der U-Bootswaffe eingesetzt und die schwankende Behandlung dieser Angelegenheit in nicht mißzuverstehender Weise gerügt und getadelt. Da endlich im Juli 1918 sollte Scheer Einfluß hierauf erhalten; er wurde als Nachfolger des Großadmirals von Holtzsndorff zum Chef des Admiralstabes der Marine er­nannt. Mit Feuereifer stürzte er sich in die neue Arbeit, die darauf hinausging, die U- Bootswaffe auszubauen und zum entscheiden­den Faktor im Weltkriege zu machen. Aber es war zu spät! Gänzlich überraschend kam für Scheer am 29. September die Erklärung der Obersten Heeretzleitung, daß sofort Friedens­verhandlungen eingeleitet werden müßten. Er­bittert, aber vergebens, rang Scheer mit dem Reichskanzler, dem Prinzen Max von Baden, um Beibehaltung des U-Bootkrieges als Faust­pfand für den Waffenstillstand. Da gab der Admiral noch einmal den Befehl zum Aus­laufen der Hochseeflotte gegen England aber die Matrosen verweigerten den Gehorsam: Meutereien gaben den Auftakt zur Revolu­tion. Das Unheil nahm seinen Lauf. Blutenden Herzens nahm Admiral Scheer im Dezember 1918 seinen Abschied und lebte seitdem völlig zurückgezogen in Weimar.

Schweres Leid hat den Führer vom Ska­gerrak noch im Jahre 1920 getroffen. Im Oktober 1920 wurde in dem Hause zu Weimar, wohin der ruhmreiche Flottenführer sich zurück- gezogen hatte, von einem dunklen Ehrenmann, vielleicht einem Gesinnungs­genossen der Flottenmeuterer von 1917, die Frau des Admirals Scheer erschossen auch das Dienstmädchen wurde ein Opfer des Mör­ders und der Tochter ein schwerer Lungenschuß beigebracht. Da der Mörder sich gleich nach der Tat selbst gerichtet hat, ist volle Aufklärung nicht möglich gewesen. Auf der Reise zu dieser Tochter, die sich nach lang­wierigem Siechtum völlig wieder erholt hat und in Mannheim verheiratet ist, ist Admiral Scheer gestorben. Bald wird er an der Seite seiner Gattin ruhen.

Mit ehernen Griffeln aber steht in leuch­tenden Buchstaben der Name des Führers vom Skagerrak auf den Ruhmestafeln der Geschichte verzeichnet der Name Admiral Scheer!

Ve Sekdstelesvamm des Reichsuräftdeniett

Berlin, 26. Nov. Der Reichspräsident hat an die Tochter des in der vergangenen Nacht verstor­benen Admirals Scheer folgendes Beileidstcle-

Die Heuttse stammet uttrkaL 10 Setten