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WVGeneraIÄnzezger fiWiyW Stadt und Land
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24. «ovembee
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Das neueste
— Wie wir hören, ist Ministerialdirektor Dr. v. Dirckfen, der im Auswärtigen Amt die Ostabteilung leitet, als Botschafter für Moskau ausersehen
worden.
— In Paris, London und Brüssel wurde gestern I eine Denkschrift der Reichsregierung überreicht, in £ der letztere ihre Wünsche der Behandlung der Repa- I rationsfrage niedergelegt hat.
— 3m Reichsral wurde das Steuervereinheit- lichungs- und Gewerbesteuerrahmengeseh angenom- I men. Für das Gebäudeenlfchuldungsgefeh kam die ^ erforderliche Zweidrittelmehrheit nicht zustande.
— Der badische Landtag wählte Finanzminisler ' Dr. Schmitt zum Staatspräsidenten und Kultus- t minister Dr. Leers zu seinem Stellvertreter.
— Der Zenkralvorsland der Deutschen Volks- Partei bestätigte Dr. Stresemann durch Zuruf ein- » stimmig als Parteiführer.
M — Das Ermittlungsverfahren gegen den Ge- â fchäflsführer der Ehemifchen Fabrik Johannisthal ff Dr. Greiff hat zur Aufdeckung neuer großer Be- è krügereien geführt.
I Dee neue Vosschasierr in Moskau
Ministerialdirektor Dr. Herbert v. D i e r k f e n, ) der Leiter der Oslabteilung des Auswärtigen Am- les, der in der letzten Zeil unter den Anwärtern auf den Moskauer Botfchafterposten mehrfach ge- ; nannt wurde, ist jetzt, mehreren Blättern zufolge, endgültig für dieses Amt ausersehen worden. Seine " Ernennung wird erfolgen, sobald das Agrèment der I-WUslschen Regierung ooriiegt, das zurzeit nach- wird.
Der
^^Mitigen zu kW _
sUMgrèments durch die Sowjetregierung u
D zweifeln, zumal v .Diertsen in den letzten Jahren lMwicderholt als erfolgreicher Unterhändler mit MSowjetrußland tätig gewesen ist, teils in Berlin, Mteils in Moskau, teils auch bei den Genfer Bera- Mtvngen, an denen er regelmäßig als Spezialist für MOst'fragen teilzunehmen pflegte.
M Herr v. Dierksen, der tatsächlich einer der besten MKenner der Ostprobleme im Auswärtigen Amt ist, Mwar zeitweise deutscher Generalkonsul in Danzig, Waber seit seinem Uebertritt aus der preußischen Ber- Mwaltungslaufvahn in den diplomatischen Dienst ist Wer fast ausschließlich in der Berliner Zentrale und Wzwar im Ostreferat tätig gewesen. Bei dem großen Mdiplomatischen Revirement vor Jahresfrist wurde er r zum Leiter der Ostabteilung an Stelle des'Mini- Msterialdirektors Wallroth bestimmt, der zum Ge- jandlen in Oslo ernannt wurde.
Sirresemann wieder
» NavèeWhvev
Berlin, 23. Nov. Der Zentralverband der Deut- schen Volkspartei trat heute nachmittag unter star- âker Beteiligung aus allen Teilen des Reiches im WReichstag zusammen. Dr. Stresemann, er- Möffnete die Versammlung und gedachte zunächst der Wseit der vorletzten Tagung verstorbenen Parteimit- ^Wglieder. Darauf begrüßte Dr. Stresemann den Ehrenvorsitzenden der Partei, Geheimrat Dr. Vo- Wge l - Dresden und schlug unter freudiger Zustim- Wmung der Versammlung die Wahl des Geheimrates s Prof. Dr Riesser-Berlin zum Ehrenmitglied des äZentralvovstündes vor. Von lebhaftem Beifall be- grüßt, dankte Geheimrat Prof. Dr. Riesser für die -Wahl. Durch den Vorsitzenden und die Versamm- ^Miung wurde auch der Vertreter der saarländsschen ^»Deutschen Volkspartei, Abg. Schmelzer - Saar- K 'brücken, herzlichst begrüßt.
Darauf folgte die Wahl des ersten Parteivor- sitzenden. Auf Vorschlag des stellvertretenden Ver- sammlungsleiters, Reichsministers a. D. Dr. Scholz, wählte der Zentralvorstand durch Zuruf einstimmig unter sich stets erneuernden Beifallsstürmen den 8 ! Reichsaußenminister Dr. Stresemann wieder zum 1. Vorsitzenden des Zentralvorstandes und damit der Partei. Reichsminister a. D. Dr. Scholz gab dann den Gefühlen der Freude und Befreiuung, $ E die die Partei über die Wiedergenesung Strese- Manns empfindet, in tiefempfundenen Worten Ausdruck, indem er gleichzeitig auf die Bedeutung 2 U des Staatsmannes Stresemann nicht nur für die W M Partei, sondern auch für das Baterland hinwies, unb die einmütige Gesinnung betonte, die Führung 8 : und Partei verbindet. Unter erneuten, nicht enben- wollenden Beifallsstürmen nahm Reichsminister ’j Dr. Stresemann, der frischer und jugendlicher als ■ vor seiner Erkrankung erschien, die Wahl an. Dann begannen die Wahlen zum Zentralvorstand. Nach den Wahlen sprach Staatssekretär Kempkes über M organisatorische Fragen.
Nie ReiÄseinnalrmen im ««obev 1938
M 1062.35:970.51 Mill. Mark im Vorjahr.
W Berlin. 23. Nov. Die Einnahmen des Reichs
M an Steuern, Zöllen und Abgaben betrugen im Okt.
Neue Güremwetier aus dem Attanii«
Ein herrischer» Srrachihanwsev gssunSen - Son dee 26 Mann starten Besa^nng 46 geveiiet
London, 23. Nov. Wie gemeldet wird, herrscht im Atlantischen Ozean furchtbarer Sturm. Die Anchor Line hat vom Dampfer „Pennsylvania". der letzten Wontag nach New Park abgefahren ist, Nachricht erhalten, daß er dem deutschen Frachtdampfer „Herrenwyk", (2514 Tonnen) der Lübeck-Aktien-Gesellfchafk zu Hilfe geeilt ist, der im Sinken begriffen war. Eine spätere Weldung besagt, daß der Dampfer „Herrenwyk" gesunken sei.
Kopenhagen, 23. Nov. Die Ostasiatische Com-. pagnie .teilt über die Hilfeleistung der „Estonia" für den deutschen Frachtdampfer „Herrenwijk" der Lübeck-Linie-Aktiengesellschaft mit: Der Possagier- dampfer „Estonia" der Ostasiatischen Compagnie, der sich auf der Fahrt von Newyork nach Danzig befindet, wurde Donnerstag nacht von dem deutschen Dampfer „Herrenwijk", der sich auf 54 Grad 52 Min. nördlicher Breite und 24 Grad 30 Min. westlicher Länge in Seenot befand, zu Hilfe gerufen. Es gelang der „Estonia", bis 3 Uhr Freitag morgen sechs Mann der Besatzung zu retten, als ein zunehmender Nordwestorkan die Fortsetzung der Rettungsarbeiten unmöglich machte. Die „Estonia" blieb an der Unfallstelle in der Hoffnung, die übriybleibenden 20 Mann der Besatzung bei Tagesanbruch in Sicherheit zu bringen. Der Orkan nahm jedoch weiterhin an Stärke zu, und Freitag vormittag 10 Uhr sank d i e „Herrenwijk". Bis 1 Uhr mittags waren im ganzen 13 Mann gerettet. Die „Estonia" wird die Unglücksstätte bis zum Anbruch der Dunkelheit abpatrouillieren, um
s ' aufzunebmcn. Die „Nerronwnr aeyorre oer Reederei Lübeck-Linie- Aktiengesellschaft in Lübeck und war auf der Reise von Härnösand nach Newyork mit einer Ladung Zellstoff. Die „Estonia" wird wahrscheinlich Kopenhagen Dienstag nachmittag passieren.
Blshsv 46 chZâMândS gevsièei
London, 23. Nov. Der dänische Dampfer „Estonia" berichtet in einem Funkspruch, daß er bisher 16 Mitglieder der Besatzung des gesunkenen
Die deutsche Oensschrist übermittelt
Berlin 23. Nov. Die deutschen Botschafter in Paris und London haben heute ein für die fünf beteiligten Wächte bestimmtes Memorandum übergeben, in dem der deutsche Standpunkt zu den von dem Sachverständigenaussch uß zu behandelnden Fragen generall dargelegk wird.
Paris, 23. Nov. Der deutsche Botschafter Herr v. Hoesch hatte heute vormittag eine Unterredung mit dem französischen Außenminister Herrn Briand und heute nachmitag eine solche mit dem Ministerpräsidenten P o i n c a r é. Letztere Unterredung war der Frage des Sachverständigenausschusses für die Regelung des Reparationsproblems gewidmet, ein Thema, das auch einen wichtigen Gegenstand in der Unterhaltung des Botschafters mit Briand gebildet hat.
Paris, 23. Nov. Herr v. Hoesch hat, wie wir kurz mitteilten, heute nachmitag dem französischen Ministerpräsidenten das Schriftstück überreicht. Das Memorandum scheint ein Gegenstück zu jenem Memorandum zu sein, das die französische Regierung seinerzeit an die übrigen Gläubigermächte richtete, um seine Desiderata festzulegen, und von dem die Reichsregierung eine Abschrift erhielt, und zwar anläßlich des letzten Besuchs, den der hiesige deutsche Botschafter bei Herrn Poincarè machte. Daß das heute vom Botschafter überreichte Schriftstück im wesentlichen die von Herrn Stresemann in seiner Reichstagsrede vertretenen Gesichtspunkte enthält, steht wohl außer Zweifel. Es ist zu hoffen, daß die grundsätzliche Kontroverse über Gegenstände, die im Grunde erst das eigentliche Stuf«
d. Is. insgesamt 1062.35 Millionen gegen 970.51 Millionen im gleichen Vorjahrsmonat und gegen sogar 1082.15 Millionen im Juli, aber nur 1008.06 Millionen im Januar d. Js. Von der diesmaligen Oktobereinnahme entfallen auf: fortdauernde Be- sih- und Verkehrssteuern 817.15 (L V. 714.9,1, Juli b.‘ Js. 786.16, Januar d. Js. 726.68) Millionen, auf Zölle und Verbrauchsabgaben 267.14 (i. V. 251.61,
deutschen Frachtdampfers „Herrenwijk" gerettet hat und die Nachforschungen nach den übrigen fortseht.
Asrrey Giuvm übev England
London, 23. Nov. Ganz England wurde heute von einem fast orkanartigen Sturm heimgesucht. Aus allen Teilen des Landes werden heftige Regengüsse und Sturmwinde gemeldet. Zahlreiche Telephondrähte find niedergerissen worden und die Telephönverbindungen erleiden beträchtliche Verzögerungen. Im Kanal herrscht hohe See und viele Dampfer haben sich zum Schutze in die Häfen begeben. Die Rettungsboote von Deal und Ramsgate sowie eine Anzahl schneller Motorboote wurden heute in größter Eile abgesandt, um eine Flotte von Heringsdampfern zu Hilfe zu eilen, die vom plötzlichen Sturm überrascht waren und dringende Notsignale gaben. Es gelang, die Heringsflotte mit ihrer Besatzung einzubringen. Wegen des im^Kanal herrschenden Sturmes wurde der gesamte Schiffsdienst zwischen Ostende und Dover eingestellt. Aus
Wasserflugzeuge von der Verankerung los, wurden durch den" Sturm gegeneinander getrieben und versanken. Zahlreiche kleinere Küstenfahrzeuge befinden sich in Gefahr.
London, 24. Nov. Infolge des Sturmes, der in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages noch fortdauerte, find nach bisherigen Meldungen in verschiedenen Städten Englands 8 P c r - sonen getötet und viele verletzt worden. Eine Hüllenkolonie in Mourmouthshire wurde vollkommen zerstört, 50 Personen sind Obdachlos. 3 Wasser- flugzeuge find gesunken.
gabengebiet der einzuberufenden Konferenz find, hiermit abgeschlossen ist, was die Aussichten für einen versprechenden Beginn der Konferenzarbeiten bessern würde.
Uebrig bleibt noch die Frage, in welche Form das den Beauftragten der einzelnen Regierungen zu erteilende Mandat zu fassen sei. Man darf annehmen, daß keiner der Beteiligten, wenn diese Frage auch Reibungsflächen bieten mag, bei ihr den Ehrgeiz entfalten wird, den jeweiligen Standpunkt so weitgehend zu fixieren, wie dies in den Memoranden geschehen ist, denn sonst wäre weder der für die Sachverständigen geltende Begriff der Unabhängigkeit gewahrt, noch die Möglichkeit zu einem fruchtbaren Meinungsaustausch übriggelassen. Es scheint noch ungeklärt zu sein, auf welche Weise die Konferenz in Gang gesetzt werden soll, da der diplomatische Schritt des Reiches vom 30. Oktober keineswegs, wie in der französischen Presse immer wieder behauptet wird, eine Note darstellt, die eine Antwort verlangte, sondern lediglich eine mündliche Demarche, bei" der eine formlose Notiz zurückgelassen wurde. Möglicherweise wird inan der in Paris sitzenden Reparationskommission eine Rolle bei der Einberufung der Konferenz zuerteilen.
Juli d. Js. 295.26, Januar d. Js. 280.23) Millionen Mark. In den ersten sieben Monaten betragen die gesamten Einnahmen aus Steuern, Zöllen und Abgaben 5559.80 Millionen gegen 5085.93 Millionen im gleichen Abschnitt des letzt vorausgegangenen Rechnungsjahrs.
Die Woche
Nach dem innerpolitischen Zank und Streit, der in der vorigen Woche die Verhandlungen des Reichstages erfüllte, war die Erklärung, mit der der Reichsaußenminister Dr. Stresemann am Montag vor den Reichstag trat, ein wirklich parlamentarisches Ereignis. Trotz ihrer verhältnismäßigen Kürze gab die Erklärung des Reichsaußenminister ein geschlossenes Bild unserer auswärtigen Politik und unserer äußeren Lage. Sie war offen und ungeschminkt. Sie beschönigte nichts und nahm der Kritik in mancher Beziehung den Wind aus den Segeln. Auf der anderen Seite aber gab sie doch den bisherigen Grundlagen unserer Außenpolitik eine neue Befestigung gegenüber allen Anzweiflungen und Angriffen, die nach der Genfer Tagung gegen den bisherigen Kurs gerichtet worden sind. Mit 219 gegen 98 Stimmen konnte Stresemann das Häuflein der Widersacher schlagen. Wie die Mehrheit der Parteien, so stimmte auch die deutsche Oeffentlichkeit der Strese- mannschen Außenpolitik zu. Anders das Echo aus dem Ausland. Die französische Presse freute sich zwar über die „Rückkehr Strese-
manns ,
aber aus den englischen Stimmen
ging eine schwere Verstimmung hervor. Die Rede des Außenministers entwickelte sich, so schrieb der „Daily Expreß", zu einer Anklage gegen Großbritannien. Er habe England und Frankreich der Illoyalität gegenüber Deutschland in der Frage her Rheinlandräumung angeklagt, er klagte England und Frankreich auch der versuchten Illoyalität gegenüber der ganzen Welt im Zusammenhang mit bcm Flottenpakt an. Aehnliches las man in den anderen englischen Blättern; man war jichiUch verärgert. Bei einiger Selbstkritik müßte England dem Außenminister und Deutschland recht geben; die Illoyalität ist nicht wegzuleugnen, sie wird ja auch von prominenten englischen Staatsmännern zugegeben.
In Wirklichkeit ist es wohl weniger die Feststellung jener Illoyalität, worüber tief) England ärgert. Seine Verstimmung hat tiefere Gründe. Man sieht mit Mißvergnügen, daß Deutschland, das niedergekämpfte, versucht, wieder zu Kräften zu kommen, seine Stellung aus dem Weltmarkt soweit als möglich wiederzugewinnen. Ren« Lauret vom Pariser „Temps" hat dies in einem Bericht aus Berlin an sein Blatt sehr offen ausgesprochen. In diesem Bericht heißt es u. a.: „Es verstärkt sich das Gefühl, daß in den Beziehungen zwischen Deutschland und England eine Abkühlung eingetreten ist . . Die deutsche Industrie ist heute ein bedrohlicherer Wettbewerber für die englische als vor dem Krieg. Die enge Zusammenarbeit Deutschlands mit Amerika unterstützt wiederum Wallstreet in ihrem Kampf mit der City um die finanzielle Vormacht. Und schließlich, wenn Deutschland keine Kriegsflotte mehr hat, so kann doch die gewaltige Entwicklung seiner Handelsmarine den Engländern keine Freude bereiten . . ." Wir sehen, daß sich heute die Vorkriegserscheinung wiederholt: die Eifersucht Englands auf Deutschland. Doch England vergißt dabei eines: wir sind ja von ihm und seinen Verbündeten, die uns die ungeheueren Reparationslasten auferlegt haben, gezwungen zur wirtschaftlichen Expansion. Wie denkt sich denn unser englischer Gläubiger die Erledigung der Reparationssache? Sollen wir weiter bezahlen? Mit etwas anderem als mit unserer Arbeit, mit dem, was wir durch unsere wirtschaftliche Leistung erwerben, können wir jene Unsummen nicht aufbringen. Schneidet man uns die Möglichkeit dazu ab, so muß England, müssen unsere anderen Gläubiger wohl oder übel auf weitere Zahlungen verzichten. Man darf das Huhn, das die goldnen Eier legen soll, nicht schlachten. Statt den Verärgerten zu spielen, sollte England uns vielmehr helfen, sollte es unserem Handel, unserer Industrie Brücken bauen über die der Weg zur Reparationsleistung führt.
Vom Standpunkt der Eifersucht Englands auf Deutschland aus muß man auch die Antwort des englischen Ministerpräsidenten betrachten, die dieser auf eine Anfrage im Unterhaus gegeben hat. Baldwin hat erklärt, die englische Regierung sei nicht bereit, von dem beschlagnahmten deutschen Eigentum irgend-
Die heutige Kummev rrer^aL- 20 Seite«