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Srettas de«

23. Kovember

I Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben : Monat RM. 1.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 1Z, U Samstag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite D ; 8 R-Pfg., im Reklameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. , Offertengebühr so R-Pfg.

M. 286

SSL. Sabvsans

Cattau Stadt und Land

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. / Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Lezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Lezugspreises. / Fürplatzvorschrift u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.^Geschäftsstelle: Hammerstr.S / Fernspr. 3956,3957,3958

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Das Stetigste

Nach einer Denkschrift des Relchsfinanz- ministeriums wird die fortdauernde Belastung des Reiches durch die Anleiheablösung bis auf weiteres insgesamt 322 Millionen jährlich ausmachen.

' Die deutsche Delegation für Ue deutsch- russischen Mrtschafksverhandlungen unter Vorsitz von Ministerialdirektor Dr. Posse ist am Donners­tag abend von Berlin nach Moskau abgereist.

j 3m Bestechungsprozeh gegen Reichsbahn - oberrak Erich Schulze vom Eifenbahnzeulralaml in Berlin wurde der Angeklagte freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hat Berufung eingelegt.

I Der Schnellzug Prag-Znaim fuhi in einen . Eüterzug. Von den Reisenden wurden 4 getötet

sDsMMaud auLwoviet auf s die Memovaudsn

Berlin, 22. Nov. Wie wir hören, beabsichtigt die

deutsche Regierung, auf die Memoranden, die unsc- M ren Vertretern in London und Paris in der Repa- M rationsfrage mitgeteilt worden find, ebenfalls jchrisi- W ^ich den deutschen Standpunkt den fremden Regic- M Zungen zur Kenntnis zu bringen.

Die beiden Memoranden behandeln gewisse Sen« Sie stehen jedoch in keinem direkten $u« H sammenhang mit der von deutscher Seite am 30. Df« W tober bei den hauptbeteiligten Mächten erngeleiteten W Dèmarche, die die Zusammenberufung einer Sach- M verständigenkommission auf Grund der Genfer Ve- W schlösse in Anregung bringt. Auf diesen Schritt ist bisher eine Antwort nicht eingegangen. Man nimmt W in Berliner unterrichteten Kreisen an, daß nicht, wie p man anfangs glaubte, eine gemeinsame Antwort der 3 Sluiierten erfolgen, sondern daß jede der in Frage erti)iiL-_tn. wird.

diese

noch ungewiß. "

WM Das Zwischenspiel mit den Memoranden ist ver- -^leichbar dem diplomatischen Meinungsaustausch, ^Wer auch der Daweskonseren; vorausging. Es Han- Welt sich dabei um die Umschreibung des von der Pachverftändigenkonferenz zu behandelnden Themas. Daß derlei Auseinandersetzungen eine gewisse Gefahr in sich bergen, steht außer Zweifel. Es wird Sache der deutschen Regierung sein, den Ver­such, auf diese Art die Beschlüsse der Sachverständi­gen von außen her in eine bestimmte Richtung zu bringen, abzuwehren.

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I GachvEsLandise ermannt

Paris, 22. Nov. Der heute vormittag abgehaltene Kabinettsrat war einem Meinungsaustausch über

»die Frage der Reparationsregelung, der Ernennung der französischen Sachverständigen für den geplan­ten Ausschuß und der Bestimmung des Ortes, an dem die Sachverständigenkonferenz zusammentreten wird, gewidmet. Nach Informationen der Agentur Hnvas bestätigt es sich, daß die Wahl der franzö­sischen Regierung auf den Gouverneur der Bank von Frankreich, Moreau, und den Professor der Rechtswissenschaften Allix, als Vertreter Frank-

J reichs im Sachverständigenausschuß gefallen sei. W Hinsichtlich des Tagungsortes sei noch kein Beschluß gefaßt worden.

TaerfMUdäsunA tm mLiiel- deutschen MetMrndnftvte- sedtei .

Ma g d e b u r g, 22. Nov. Der Arbeitgeberver­band mitteldeutscher Metaüindustrieller hat. wie dieMagdeburgische Zeitung" meldet, den am 31. Dezember ablaufenden Tarifvertrag mit dem Me- lallarbeilerverband gekündigt. Zur Begründung weisen die Arbeitgeber darauf hin, daß die Ren- , labilität der hier in Frage kommenden mitteldeut­schen Betriebe schon im Vorjahr sehr schlecht ge- wesen fei. Sie sind bereit, den soeben gekündigten Tarifvertrag zu erneuern und auch über den 31.

1 Dezember hinaus in Geltung zu lassen, sofern der Vertrag für eine längere Zeit abgeschlossen wer- den sollte. Sollten die Metallarbeiter auch im übrigen mitteldeutschen Gebiet Forderungen auf Lohnerhöhung erheben, so wurden die Melall- A industriellen ihrerseits die Forderung auf Lohn- herabsetzung stellen. Das Gebiet des mitteldeutschen

Arbeitgeberverbandes der Metallindustrie erstreckt sich über die Provinz Sachsen und Sachsen-Anhalt.

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âelne Kussveswunsen duvch dsu mZMMen Kvdâsbevdsvbaud

Zu der Bochumer Meldung, wonach der mär» f kische Arbeitgeberverband die Aussperrung von i;ll 607 Arbeitern Lum 30. November beschlossen .habe, wird den Blättern zufolge mitgeteilt, daß diese Nachricht unzutreffend ist. Der Märkische Arbeitgeberverband hat lediglich vorsorg­lich zum 30. November den Belegschaften, ins«

Die Last dev außgewevSeten ReiOsanleiben

SShMch eiwa 322 MMorsen RsMsmavs

Berti n, 22. Nov. Der Reichsfinanzminister hat dem Reichstag soeben eine umfangreiche Denkschrift über die Ablösu ng der Warkanleihen vorgelegt, in der die ge­setzlichen Grundlagen der Anleiheablösung, das Verfahren, die bisherigen Ergebnisse und die finanzielle Belastung des Reichs durch die Anleiheablösung ausführlich dargestellt werden.

Die AblösMig der Markanleihen ist nunmehr, ab­gesehen von unbedeutenden Resten, durchgefiihrt. Sie umfaßt die Regelung eines S ch u l d- k a p i t a l s von annähernd 74 Milliarden Mark. Bei der Durchführung des Gesetzes haben sich U n- regelmäßigkeiten herausgestellt, die zu Strafanzeigen gegen eine Geldanstall und gegen drei Privatpersonen wegen versuchten Betrugs oder Beihilfe dazu führten. Keines dieser Verfahren hatte aber eine Verurteilung zur Folge. Gegenwärtig schwebt noch das Verfahren gegen den Bankier Kunert, Hugo Stinnes u. a. Insgesamt sind rund eine Milliarde Auslösungs rechte zucrkannl worden, die sich auf der über 4% Millionen einzelne Gläubiger verteilen. Durch verzicht infolge der Er­langung erhöhter Vorzugsrenken, durch Barablösung der Kleinbelräge und durch Einlösung der Aus-

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GnttchädLsunssSeistunseu

Köln, 23. Nov. In derKölnischen Zeitung" wird heule zu der vom französischen Minister für öffentliche Arbeiten, Forgeot, in der Kammersitzung vom 20. November dieses Jahres aufgestellten Behauptung, daß Frankreich den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete aus eigenen Kräften habe durchführen müssen, weil Deutschland zu lange seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen sei, ausgeführt:

Diese Behauptung, die wiederholt von führenden Staatsmsinnren vorgebracht worden ist, stehl mit den Tatsachen in Widerspruch. Deutschland hat, was von keiner Seite bestritten wird, bis auf den heutigen Tag sehr erhebliche Entschädigungszahlun­gen geleistet. Legt man die niedrigste mögliche Be­rechnung, nämlich die Gutschriften des Widerher-

stellungsausschusfes zugrunde, so betragen die deut­schen L e i st u n g e n einschließlich der Daweszah­lungen rund 15 Milliarden Mark. Dieser Betrag umfaßt jedoch keinesfalls die gesamten deutschen Leistungen, da in der Gutschriftsrechnung des Wie­derherstellungsausschusses ganze Gruppen von Lei­stungen fehlen. Nach den von deutscher Seite ange­stellten Berechnungen sind bisher rund 5 0 Mil­liarden Mark geleistet worden. Das Institute of Economics hat die deutschen Leistungen im Jahre 1928 mit 25,8 Milliarden Mark bewertet. Hierzu kommen die in den Jahren 1923 bis 1928 bewirkten weiteren Leistungen im Betrage von rd. sieben Milliarden Mark, sodaß die Gesamtleistungen Deutschlands nach den Berechnungen dieses neutra­len wissenschaftlichen Instituts 32,8 Milliarden be­tragen. Legt man aber selbst die niedrigste mög­liche Zahl von 15 Milliarden Mark zugrunde, * hätte Frankreich hiervon rund die Hälfte, also

liche Zahl von 15 Milliarden Mark zugrunde, so hätte Frankreich hiervon rund die Hälfte, also 7,5 Milliarden Mark, erhalten. Die Wiederauf­bau k o st e n sind in der Sitzung der Kammer vom 20. November 1928 mit 83,6 Milliarden Francs,

gleich 13,5 Milliarden Mark, beziffert worden. Frankreich hat also nach diesen Berechnungen des Wiederherstellungsausschusses von Deutschland er- Heblich mehr als die Hälfte seiner Wiederaufbau- kosten erhalten. Geht man von den durchaus zu­verlässigen Berechnungen des Institutes of Econo- niics aus, so hat Frankreich über 16 Milliarden Mark, also mehr als den Gesamtbetrag feiner Wiederaufbau kosten erhalten. Wenn die Entschädigungsleistungen nicht zum Wiederaufbau der zerstörten Gebiete, sondern zu

gesamt etwa 3540 000 Mann gekündigt, um keinen tariflosen Zustand eintreten zu lassen. Ob es tatsächlich zu einer Aussperrung kommen wird, läßt sich zurzeit noch nicht übersehen.

pveusr-tbev Staatsvat

Berlin, 22. Nov. Der Preußische Staatsrat nahm am Donnerstag in einer kurzen Eröffnung,--sitzung zunächst Kenntnis von den Vorschriften über Kin» teUung, Anstellung, Ausbildung und Beförderung )er kommunalen Polizeibeamten und über die Stel- lenbesetzung im Gemeindepolizeidienst. Gegen die neuen Richtlinien über die Dienstlaufbahnen der Polizeibeamten des Staates, der Gemeinden und Gemeindeverbände wurden Einwendungen nicht er­hoben. Am Samstag wird die Ausfchußbcratung über den neuen Haushalt beginnen.

Sie Rsudefetzuus dev MssLauev VotfEaft - Die nsuen äaudwate«

Berlin, 22. Nov. Der Reichsaußenministcr ist am Donnerstag vormittag vom Reichspräsidenten empfangen worden. In unterrichteten Kreisen nimmt man an, daß dabei, wie schon bei früheren Gelegenheiten, die Neubesetzung unserer Moskauer Botschaft erörtert worden ist. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Nachdem der Botschafter in Rom abgelehnt hat, werden als Kandidaten erneut her Botschafter in Angora, Nadolny, und der Lei­ter der Ostabteilung des Auswärtigen Amtes, p. Dirksen, genannt. ,s

losungsrechle der Sparkassen und Sozialversiche- rungsträger ermäßigt sich dieser Betrag um rund 42 Millionen, so daß schließlich zur ordentlichen Til­gung 965,8 Auslosungsrechle bleiben. Diese sind im Verlauf von 30 Jahren mit dem fünffachen Nenn­betrag mit 4% v. h. Zinsen vom 1. Januar 1926 an einzulösen. Das erfordert 30 Jahre hindurch einen Aufwand von jährlich 240 Millionen. Ferner liefen am 30. September ds. 3s. Vorzugsrent-m im Ge­samtbetrag von 71% Millionen. Für die nächsten Jahre rechnet man mit je 72 Millionen. Die Wohl- fahrlsrenten sind mit einem Betrag von annähernd 10 Millionen 15 Jahre hindurch zu zahlen. Die fort­dauernde Belastung des Reichs durch die Anleihe­ablösung wird daher bis auf weiteres insgesamt 3 2 2 Millionen jährlich ausmachen.

anderen Zwecken verwendet worden sind, so trifft die Verantwortung hierfür lediglich die französische Regierung. Es ist bekannt, daß Deutschland vor dem Jnkratfreten des Dawesplanes wiederholt Angebote für den Wieder­aufbau der zerstörten Gebiete gemacht hat. Frankreich hat diese Angebote jedoch zu r ü ck g e w i e s e n.

Die Frage der deutschen Vorleistungen gewinnt -besondere Bedeutung angesichts der Tatsache, daß die französische Regierung bei der Endlösung von Deutschland einen Betrag zu erhalten wünscht, der außer den Zahlungen für die interalliierten Schul­den noch eine angemessene Entschädigung für die Wiederaufbaukosten enthält. Die Behauptung, daß Deutschland allzu lange seinen Verpflichtungen nicht nachgekommen sei, kann unter diesen Umständen nicht unwidersprochen bleiben.

ÄlttSauk gerosensv Kus- ZssuussMsZue des Reichs

Berlin, 22. Nov. Die bei der Aus­losung am 8. Oktober 1928 gezogenen Ausl osungs scheine der Anleiheablösungs­schuld des Reichs sind bestimmungsgemäß am 31. Dezember 1928 einzulösen. Der Reichsfinanz­minister hat sich, wie nunmehr offiziell bekannt gegeben wird, entschlossen, diese Auslofungsscheine bereits vor dem Fälligkeitstag unter Abzug des je­weiligen Reichsbankdiskonts (zurzeit 7 Proz.) durch die Reichsbankanstalten ankaufen zu lassen. In­haber solcher Auslosungsscheine, die vor dem 31. Dezember 1928 in den Besitz des Einlösungsbetra- ge? gelangen wollen, können schon jetzt ihre Stücke der 'nächstgelegenen Reichsbankanstalt' zum Ankauf übergeben. Die Auszahlung des Einlösungsbetrags (unter Abzug des Diskontsatzes) erfolgt nach Prü­fung der Stücke vom 1. Dezember 1928 ab.

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Sharrtbevlakns KüMshv

Auch der dritte, der s. Zt. schwer erkrank­ten Locarnomänner, der britische Außen­minister Sir Austen Chamberlain, ist dabei, sich an seinen Schreibtisch zu setzen. Seine Er­holungsreise hat mehrere Monate gedauert. Man nimmt an, daß es ihm gelungen sei, die Schäden wieder gutzumachen, die die bri­tische Außenpolitik in der letzten Zeit erlitten hat. Wahrlich kann darüber ein Hiobslied ge­sungen werden. Seit einem guten Jahr ver­steht kein geistig gesunder Mensch mehr, was in Downing-Street eigentlich vor sich geht. Wo ist die altberühmte, viel gerühmte Weit­sicht, wo ist die bewährte Zielsicherheit hin, auf die das stolze Albion seit Jahrhunderten und nicht ohne Recht so stolz war? In einer noch nie dagewesenen Zickzackkurve geht es in England hin und her und die Verwirrung, die dadurch in der ganzen Welt angerichret wird, ist beinahe katastrophal zu nennen. Was will England im Grunde erreichen mit feinen Zusagen an Frankreich, die morgen wider­rufen werden, mit dem Flottenkompromiß, von dem man immer noch nicht weiß, ob cs nicht doch existiere, mit diesen scharfen Tönen gegen Amerika, die dann plötzlich abgeblasen werden, mit der Konspiration gegen Rußland, die immer plumper wird, endlich mit der deut­lichen Abkühlung der Beziehungen zu Deutsch­land, was durch die letzten Freundschaftsbe­teuerungen im englischen Unterhaus nicht aus der Welt geschaffen werden kann. Was be­deutet diese hoffnungslose Verstrickung Eng­lands in .das Resi, das ihm Frankreich in Zentraleuropa, auf dem Balkan, am Mir»-F- meer, ja überall dort, wo es im Sinne des französischen Interesse ist, gestellt hat. Nicht Chamberlain allein war krank, sondern die ge­samte britische Politik mit ihm. Befindet sich nunmehr diese britische Politik auf dem Wege der Heilung, nachdem Chamberlain selbst sich nach Zeugenberichten so gut fühlt wie seit lan­gem nicht?

Es scheint, daß Die Erholungsreise Chamber­lains etwas abgekürzt wurde gegenüber den ursprünglichen Plänen. . Es ist nicht so lange her, da es hieß, Chamberlain werde vielleicht zu Weihnachten zurückkebren, vielleicht aber noch etwas später. Nun ist er aber Da. Diese scheinbare Eile ist nicht nur dadurch verur­sacht, daß er keine Ruhe mehr braucht, auch nicht dadurch, daß in der allernächsten Zeit äußerst wichtige Entscheidungen in der Rhein­landräumung und Reparationsregelung fällig sein werden, daß ferner am 10. Dezember eine überaus wichtige Ratstagung des mit einer schweren Krise kämpfenden Völkerbundes stattfindet, sondern dadurch, daß die Position Chamberlains heute außerordentlich ge­schwächt erscheint. Die unglücklichen Extra­touren der englischen Außenpolitik und die peinlichen Folgen, die schon heute registriert werden können, haben tiefe Unzufriedenheit bis weit in die reine Regierungspartei hinein ausgelöst. Der Auflösungsprozeß bei den Konservativen, der wegen der im Früh­sommer fälligen Neuwahlen äußerlich zwar verdeckt wird, im Geheimen aber immer wei­terfrißt, hat bereits einige Risse in der Re­gierung gezeitigt. Der Rücktritt des Staats­sekretärs für Jdien, of Birkenhead, erfolgte nicht, weil dieser hervorragende englische Staatsmann in der Industrie mehr verdienen zu können glaubte, als auf einem politischen Amtsposten dazu ist gerade Birkenhead all­zu ruhmsüchtig, sondern weil es der Wunsch der Partei und vieler Regierungs­kollegen war. Un nun bedenke man, daß es in England in der letzten Zeit üblich war, die Namen Birkenheads und Chamberlains in einem Atemzuge zu nennen! So war es bei den ersten, prompt dementierten Gerüchten von einem Rücktritt Birkenheads, und so war es auch, als dieser Rücktritt Tatsache wurde« Die letzte außenpolitische Debatte in der kürz­lich eröffneten letzten Session des im Frühjahr seinem Ende entgegensetzenden Parlament, hat eine so weitgehende Unsicherheit der Re­gierungstaktik offenbart, die Kritik der Oppo­sition war so heftig und hat in den Wähler­massen einen solchen Anklang gefunden, daß im Lager der Konservativen selbst die Starr-

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Die heutise Kummer umkâ 12 «Seiten