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MauLMzeiger

Geneval-ÄkrzeßMB ir^tWaitatt «Stadt und Land

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn» und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat OT.1.-Z für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 15, Samstag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R«psg.. im Reklameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. , Offertèngebühr 50 R-Pfg.

Kv. 236

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Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Bei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung ober auf Rückzahlung deS Bezugspreises. / Fürplatzvorschrift u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet. ^Geschäftsstelle: Hammerstr.0 / Fernspr. 3956,3957,3958

H. SStobev

1928

Das Stetigste

3m preußischen Landtag wurde gestern die zweite Beratung des Kommunalwahlengesetzes vor­genommen. Es wurde ein Ienkrumsankrag ange­nommen, wonach die Dahlen bis zum 31. Dezem­ber 1929 vorzunehmen sind. Die Vorlage soll am Samstag auch in dritter Lesung erledigt werden.

Der preußische Ministerpräsident Braun er­

schien im Freitag im Landtage, um mit den Re-

glerungsparkelen Besprechungen terung der Regierungsbasis zur zu pflegen.

RelchskagsprSfidenk Löbe

über die Erwei- Großen Koalition

beabsichtigt den

Reichstag zum 12. November einzuberufen.

3m Königsberger Oberpräsidium sprach Reichsverkehrsminister v. Guèrard über die Bedeu­tung Ostpreußens.

Der Stark desGraf Zeppelin" zur Amerika­fahrt erfolgt voraussichtlich am kommenden Mittwoch.

SMdenbrivs

MM Asi - ^^ - &M

Berlin, 6. Oft Reichspräsident Hindenburg i hat anläßlich des am Sonntag, 7. Oktober in dem größten Teil des Reiches stattfindenden Rok-Kreuz- Tages an den Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes, von Winterfeldt-Menkin, das folgende Schreiben gerichtet:

Aum morgigen Rok-Kreuz-Tag, der durch den

WWÄ Jahr eine

erhält, grüße ich das Roke Kreuz in dankbarer An- ferfennung für fein opfervolles Arbeiten und für ; das Gefamlwohl geleisteten Dienste. Möge der Rot- i Kreuz-Tag alle Kreise unseres Volkes mit ernstem

Willen erfüllen, in Krankheit, Sorge und Rot ein- ander zu helfen, um in tätiger Nächstenliebe das Bewußtsein der Volksgemeinschaft zu fördern und

gez.: Hindenburg.

zu stärken.

DGV MsMsveVVehvs- mwßfiSV ühGG W VeDerttrms SfwvstGens

Königsberg, 5. Okt. Aus Anlaß der Anwesen­heit des Reichsverkehrsministers von Guèrard, der gegenwärtig eine Informations- und Besichtigungs- reise durch "Ostpreußen unternimmt, fand am Don­nerstag abend im Königsberger Oberpräsidium ein Esten statt. Oberpräsident Dr. Siehr begrüßte den Minister und wies nochmals auf die besondere Lage der Provinz Ostpreusen hin. Er bat den Minister, bei der Behandlung der von Ostpreußen in verkehrspolitischer Hinsicht gestellten Anträge y handelt sich in erster Linie um den masurischen Kanal auch die staatspolitischen Gesichtspunkte entscheidend zu berücksichtigen.

Reichsverkehrsminister von Guèrard führte in seiner Erwiderung aus, er erkenne an, daß die Provinz Ostpreußen das am meisten gefährdete Ge e>et des Reiches fei. Er verkenne nicht die beson­deren Schwierigkeiten, in denen sich die Provinz oesinde. Er könne versichern, daß er mit wärmstem Terzen hierher gekommen sei. Gerade als West- oeutscher der in der Zeit des Ruhrkampfes in vor- »erster Linie gestanden habe, nehme er Antest an wm Los Ostpreußens; denn die Westdeutschen wurden es nie vergessen, daß Ostpreußen in schwer- Zeit seine eigenen Wünsche zurückgestellt habe ^MsikN des Rheinlandes. Mit erhobener Stimme Erte der Minister: Pflicht jeder deutschen Frau und jedes deutschen Mannes fei es, nicht nur mit k."^^ auf Ostpreußen zu blicken, sondern auch und Tat mitzuhelfen. Das Endziel der Politik jeder Regierung müsse und werde es sein, durch die räumliche Trennung Mischen Ostpreu- "ud dem Reich geschaffene Lage, solange diese SU mildern. Ein Ostlocarno gebe es nie nimmer. Zum Schluß versicherte der Minister, »es für Ostpreußen auf verkehrspalitischem ®e« öu tun, was im Rahmen der ihm zur Ber- lUstung stehenden Mittel möglich sei.

»ebbStas vovanssichtlich IX Lwvembev

®ie Einberufung des Reichstages wird, demV. ,. rufolge, voraussichtlich etwa Mitte November stolgen. Dieser späte Termin geht zweifellos auf Wunsch von Zentrumsseike zurück, da das Zentrum seinen Parteitag zwischen dem S. und 7. ooember abhSlt. Präsident Loebe hat, wie das 'E hört, den 12. November als Tag des

Die âaittwns-râse in Osreußen und im Reich

Berlin, 5. Off. Der preußische Ministerpräsident Braun hat Heuke die Verhand­lungen, die zur Großen Koalition in Preußen führen sollen, seinerseits ausgenommen und im Landtag mit den Fraktionen der Sozialdemokraten, des Zentrums und der Demo­kraten Fühlung genommen. Es fand auch eine interfraktionelle Besprechung statt, aber es wäre falsch, wenn man annehmen würde, daß dadurch die Verhandlungen sehr schnell vor­wärts gehen. 3tad) Lage der Dinge wird man noch mit mancherlei Schwierigkeiten zu rechnen haben.

Auch der interfraktionelle Ausschuß der Regierungsparteien befaßte sich gestern neben laufenden Angelegenheiten mit der Frage der Re­gierungserweiterung. Die Verhandlungen hierüber sind auf Dienstag vertagt worden, da man in Preußen offenbar zunächst einmal die Haltung des Parteivorstandes des Zentrums abwarten will.

Komplizierter werden die Koalitionsverhand- lungen in Preußen einmal durch die Personal­srage, da die bisherigen Regierungsparteien wenig Neigung zeigen, von ihrer Machtposition an die Deutsche Volkspartei etwas abzugeben. Die Deutsche Volkspartei erhebt Anspruch auf das Kul­tusministerium und auf das Finanzministerium. Weiter werden die Verhandlungen in Preußen kompliziert durch die Verhandlungen über ein Konkordat. Die Verhandlungen zwischen dem Nuntius Pacelli, als dem Vertreter der Kurie und dem preußischen Kultusminister, sind nunmehr ab« geschloffen. Das Kabinett wird sich jetzt mit ,dem Konkordat zu beschäftigen haben, und zwar findet am kommenden Dienstag, im preußischen Kabinett eine Aussprache über das Konkordat statt. Gegen mehrere Punkte bestehen aber noch angeb^h bei

zwar nicht nur :

Schule betreffen. Von der Gestaltung, die die

1 _______....

Am Mittwoch fiMide-rett nach AmeMa

Friedrichshafen, 5. Off. Wie dec Sonderberichterstatter des WTB. vom Luftschiffbau Zeppelin erfährt, ist nach dem ge genwärkigen Stand der Arbeiten am Schiff damit zu rechnen, daß die Fahrt nach Amerika am Mittwoch angetreten werden kann, wobei natürlich in erster Linie die Wetterlage über dem Atlantik maßgebend sein soll, die zurzeit nicht günstig ist.

An dem Amerikaslug desGraf Zeppelin" wird neben dem Dezernenten für Flugwesen im Reichs- verkehrsEÄS^rium, Ministerialdirektor Branden- hvrg, iaut^. T." voraussichtlich auch der preu­ßische Innenminister Grzesinski knilnehmen, sowie ein Vertreter des Reichstages, und zwar wird dies, wie der ,^wk.-Anz." meldet, der Zentrumsabgeord- nete Prälat Kaas sein.

LaSehuvfi evwaviet ^Gvat Zstz?vMn

Lakehurst, 5, Okt. Die umfangreichen Vorbe­reitungen der staatlichen, militärischen und städti­schen Behörden für den Empfang des deutschen LuftschiffesGraf Zeppelin" im Luftschiffhasen von Latehurst sind so gut wie beendet. Da der Luft­schiffhafen zwei so große Luftschiffe wie die hier tationierteLos Angeles" und denGraf Zeppe- in" zugleich nicht beherbergen kann, so wird die Los Angeles" anfangs der nächsten Woche nach dem Luftschlffhafen Sankt Antonio fliegen und so dem deutschen Gast Platz machen. Um die Landung

Krak Äevoelin" völlig sicherzustellen, wird

Zuschauern für den sind besondere Polizei- um Zwischenfälle durch

durch mehrere hundert Matrosen der Marinestation Philadelphia verstärkt werden. Da man außerdem einen Massenandrang von Zuschauern für den Tag der Landung erwartet, kommandos bereitgestellt, um . .

ein allzu neugieriges Publikum zu verhindern

Zur ersten Begrüßung auf amerikanischem Bo­den werden sich voraussichtlich hohe Beamte und Offiziere des Marineministeriums aus Washington nach Lakehurst begeben. Auch Beamte der Ein- wanderunas- Gesundheits- und Zollbehörden wer­den zugegen sein, um die auch beim Eintreffen eines Ozeandampfers üblichen gesetzlichen Forma­litäten zu erfüllen. Die Besatzung des Luftschiffes wird zunächst in den Kasernen des Lustschiffhafens Latehurst untergebracht werden.

Daukevlaß des Reichspräsidenten

Verl!«, 5. Okt. Das Büro Les Reichspräsidenten gibt folgenden Erlaß des Reichspräsidenten be­kannt:

Auch in diesem Jahre sind mir zu meinem Geburtstage aus allen Teilen des Reiches und von ^i^n Deutschen aus dem Ausland Glückwünsche

Konkordcrtsvorlags im Kabinett erhält, wird es ab­hängen, ob sich im preußischen Landtag eine Mehr­heit dafür findet.

Berlin, 5. Okt. Die demokratische Landtags­fraktion veröffentlicht zu den Konkordatserörterun­gen folgende Erklärung:

Die Mitteilungen einer Tageszeitung, die Deutsche Demokratische Landtagsfraktion sei bereit, einem Konkordat zuzustimmen, wenn die Schul­frage dabei unerwähnt bleibe, ist völlig unrichtig. Aus Kreisen der Deutschen Demokratischen, Land­tagsfraktion wird demDemokratischen Zeitungs­dienst" vielmehr folgendes erklärt:

Die Beziehungen Mischen dem preußischen Staat und der Kurie sind durch Vereinbarungen im Jahre 1821 geregelt worden, die ihren Niederschlag in einer preußischen Kabinettsorder und in einer päpstlichen Bulle gefunden haben. Ist eine An­passung dieser Vereinbarung an die heutigen Ver­hältnisse geboten, so wird die Deutsche Demokratische Landtagsfraktion im Geiste der Toleranz sich dem nicht widersetzen, wobei unbedingte Voraussetzung ist. daß die staatlichen Rechte nicht beeinträchtigt werden. Von einer Behandlung der Schuljrage bei oieser Gelegenheit kann überhaupt nicht die Rede

ein.

........

GOewßs ensMrbe âvMS

London, 5. Okt. Der Protest der Rheinland- kommission bei der deutschen Regierung, weil das LuftschiffGrâf Zeppelin" einen Zipfel des be­setzten ©ebieteg überflogen hat, findet eine ausser* ordentlich scharfe Kritik imDaily Expreß . Er sei nicht nur ein Beweis für die Art des bürokrati­schen Vorgehens, sondern zeige auch deutlich den tatsächlichen Geist, der der Entwickelung Europas noch entgegenstehe. Zehn Jahre nach dem Kriege mache ein Luftschiff, das für die Handelsschiffahrt von größter Bedeutung werden könne, seine Ver­suchsfahrten und passiere bei triefet Gelegenheit ein Stück Land, dessen Besetzung durch ausländische Truppen schon lange nicht mehr zeitge-, tnäß sei, und das schon längst hatte ge­räumt werden sollen. Es passiere auch Teile von England, die im Kriege das Ziel deutscher Luftangriffe gewesen seien.. In einem Falle hätte es einen diplomatischen Protest gegeben, im anderen Falle hätte das englische Volk Toleranz und In- teresse gezeigt. Zweifellos fei die Haltung des eng­lischen Volkes die richtige. Die Rheinlandkommission hätte besser daran getan, sich mit den Vorbereitun- gen für ihre Abreise anstatt mit dem Protest gegen den ganz natürlichen Besuch eines Zeppelinluft- schiffes zu beschäftigen, wenn er vielleicht auch aus technischen Gründen unwillkommen gewesen sei.

M GMenev «Kolumbus

Newyork, 5. Okt. DerNewyork American" bringt anläßlich des bevorstehenden Amerikafluges des deutschen LuftschiffesGraf Zeppelin" ein eine Seite einnehmendes Bild, auf dem das Luftschiff über derSanta Maria" des Christoph Columbus schwebt. In dem beigefügten Text bezeichnet das Blatt Dr. Eckener als neuen Columbus und schreibt die geplante Fahrt des Luftschiffes sei für unsere 'Zeit von derselben Wichtigkeit, wie damals die Fahrt derSanta Maria".

in großer Zahl sugegangen. Ihre Einzelbeantwor- tung ist mir leider nicht möglich. Allen, die freund­lich meiner gedacht haben, spreche ich daher auf die­sem Wege meinen Herzl. Dank aus u. bitte sie zu­gleich, die mir bezeigte Zuneigung und Treue,da­durch zu bestätigen, daß sie, ein jeder an seiner Stelle mithelfen, unserem Volke inneren Frieden und Einigkeit zu geben.

v. Hinden>u rL» Reichspräsident."

Die Woche

Die parlamentarischen Wandervögel sind aus den Ferien in die Reichshauptstadt zurück­gekehrt um mit neuen Kräften ihre parla­mentarische Tätigkeit wieder aufzunehmen. Neben den Verhandlungen des preußischen Landtages, der am Montag wieder zusam­mengetreten ist, interessierte im Laufe dieser Woche vor allem die Berichterstattung über die Genfer Tagung des Völkerbundes, die in drei Körperschaften erfolgte und damit ihren Abschluß gefunden hat. Am Montag fand eine Kabinettssitzung statt, die sich mit dieser Be­richterstattung befaßt; am Dienstag nahm die Konferenz der Ministerpräsidenten den Bericht über die Genfer Tagung und die dort geführ­ten außenpolitischen Verhandlungen entgegen und am Mittwoch beschäftigte sich als drittes Gremium der Auswärtige Ausschuß des Reichstages mit der Genfer Tagung. Sämt­liche Besprechungen waren vertraulich und man hat im allgemeinen sehr wenig erfahren. Aus den einzelnen amtlichen Verlautbarun­gen war aber zu entnehmen, daß man unter Ausdruck des Bedauerns darüber, daßdie Fragen der Rheinlandräumung und der all­gemeinen Abrüstung nicht so gefördert worden sind, wie es Deutschland aus rechtlichen und politischen Gründen erwarten konnte", die Haltung der deutschen Delegation in Genf ge­billigt hat. Darüber hinaus kann man an­nehmen, daß sich das Ergebnis dieser verschie­denen Besprechungen dahin auswirken wird, daß in der nächsten Zeit die Reparationsfrage stärker im Vordergrund unserer Außenpolitik stehen wird. Hie Franzosen haben die öffent­liche Reparationsdebatte bereits eröffnet und, vermutlich nicht ohne Zustimmung des QuL, i^rfay, eine geradezu phantastische Repanationssumme genannt. DerJntran- sigeant" beziffert die Summe auf 4045 Mil­liarden Goldmark, und begründet diese Phantasieziffer damit, daß Deutschlandsämt­liche Schäden wieder gut zu machen" habe und außerdemfür die Kriegsschulden Ersatz leisten" müsse. Selbstverständlich ist diese Summe für Deutschland vollkommen undis­kutabel. Wir glauben auch, daß sie selbst der Jntransigeant" nicht ernst nimmt, daß es sich vielmehr nur um einen Versuchsballon han­delt, mit dem Ziel, unsere Gegenvorschläge zu hören. Die deutsche Regierung wird auf dieses Manöver nicht hereinfallen. Sie wird sich vielmehr auf den Standpunkt stellen müssen, daß dieses Problem so kompliziert ist, daß eine Führung der Verhandlungen in der Öffentlichkeit nicht in Frage kommen kann. Die Festsetzung der Reparationssumme, die von unserer Zahlungsfähigkeit abhängt, kann nur durch einen Sachoerständigenausschuß e" folgen in dem auch die deutsche Wirtschaft A». gewichtiges Wort mitzureden haben wird.

Wenn von den Parlamenten auch nur der preußische Landtag seine Tagung eröffnet hat und der Reichstag erst im November zusam­mentreten wird, so ist doch anzunehmen, daß in den nächsten Tagen auch die Reichstags- fraktionen ihre Tätigkeit aufnehmen werden, um zu einigen wichtigen Fragen, die einer ein­gehenden Vorerörterung bedürfen, Stellung zu nehmen. Zu diesen wichtigen Fragen ge­hört die über die Regierungsumbildung im Reich und in Preußen. Wie schon an dieser Stelle ausgeführt, begnügte man sich bei der Regierungsbildung nach den Reichstags­wahlen vom Mai zunächst mit einem Provi­sorium in der Hoffnung, daß es im Herbst ge­lingen werde, eine wirkliche Regierung der großen Koalition zustande zu bringen. Zen­trum und Deutsche Volkspartei lehnten eine fraktionelle Bindung gegenüber dem Kabinett ab, hielten sich vielmehr unter Voraussicht neuer Schwierigkeiten ihre Handlungsfreiheit offen. Die Deutsche Volkspartei machte ihre fraktionelle Bindung von der gleichzeitigen Erweiterung der Preußenregierung abhängig, Waren es im Frühsommer die Sozialdemokra­ten, die dieser Forderung ablehnend gegen­überstanden, so scheint es heute das Zentrum zu fein, das Schwierigkeiten bereitet. Sowohl Reichskanzler Müller wie Reichsinnenminister Severing treten für die Festigung der Rerchs- regierung ein und man darf annehmen, daß sie auch ihren Einfluß auf die preußische Ko­alition im Sinne der Erweiterung der Preu-

Die beutige ««mnses umsatzt 24 Seite«