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GNOWè-KâLtâALA:.

Frankfurter Pferderennen

Am kommenden Samstag und Sonntag lädt der Rennklub Frankfurt zu einem zweitägigen Rennmeeting für das als Hauptereignisse die beiden historischen " Rennen der Frankfurter Bahn, der Oktoberpreis für Zweijährige und das Wäldchensrennen vorgesehen sind. Diese beiden Hauptereignisse werden entsprechend ihrer Bedeutung eine vorzügliche Besetzung finden. Im Oktoberpreis für Zweijährige findet man die Badener Doppelsiegerin Feuerprobe, eine der schnellsten Zweijährigen des Jahrgangs, aus dem Stall Weinberg, den mit zu den Spitzenpfer­den zählende Avitus und die vielversprechende Debütantin Fides. Aus dem Stall Opel Eisenhagel, der Bruder des berühmten Eisenkanzler. Vom Hauptgestüt Altefeld die bewährte Lustta. Dem Stall Oppenheimer die schnelle Madonna d'Arezzo, aus dem Gestüt Weil an Stelle des eigentlich vor­gesehenen Tantris, der durch seinen großartigen Erfolg im Preis vom Winterfavoriten ausschied, die nicht minder hochgchaltene Saalburg, von Mün­chen Bargenland die das erste Zweijährigen-Rennen dieses Jahres hier gewann, neben anderen bewähr­ten Vertretern der jüngsten Jahresklasse. Das Rennen wird also vollauf seiner Bedeutung als letz­tes klassisches Zweijährigen-Rennen des Jahres ge­recht werden.

Nicht weniger interessant dürste sich das Wäld­chens-Rennen, die große Steherprüfung ge­stalten, in der sich die Elite der älteren Jahrgänge vorfindet. Vor allem sind hier zu erwähnen: der eiserne Serapis des heimischen Stalles Oppen­heimer, der in seinen letzten Rennen in Baden- Baden und in Berlin alles schlug, was gegenwärtig von den höheren Jahrgängen noch auf den Beinen ist. Der Stall Weinberg tritt ihm vor allem mit Lampos entgegen, der nach seiner Glanzleistung als zweiter im Großen Preis von Baden inzwischen durch einen bedeutenden Erfolg wieder feststellen konnte, daß er seinen alten Rang zu behaupten willens ist. Neben Lampos ist auch noch Aurelius tm Rennen, der im August durch seinen Sieg im ..... ......._.,_,_,_,___..__,______

Großen Preis von Frankfurt gegen Serapis sich behauptet, die Krankheit, die bekanntlich sehr leicht

Freitag den 5.

1928

hier eine große Popularität erworben hat. Herz­dame hat sich in den letzten Wochen in eine Form hineingelausen, die sie mit in die erste Reihe stellen muß wie ihr Sieg am Sonrnag im Hansemen- Preis zu Hamburg vcweist Steher von Rang sind ferner Taugenichts und Caro Bube- weitere er- wäbnenswerte Teilnehmer Mannesmut, der erfolg­reiche Sohn der berühmten Maaslieb auf der seiner­zeit Frankfurts unvergeßlicher Herrenreiter Dr. Riefe feine größten Erfolge errang, ferner Irr­licht. Dalibor und Original.

Das Hauptereignis am Samstag ist der P r ä s i- dentenpreis, von dessen Teilnehmern Lieder­kranz. Taugenichts. Irrlicht, Falkner, Teukros, Exzellenz und Virradat hervorgehoben seien. Außerdem bringt dieser Tag zwei Herrenreiten das Johannisjagdrennen mit einer hervorragenden Be­setzung, aus der besonders auf den Hamburger Chronos, Feuermal und Milan III. hingewiesen sei. Das zweite Herrenreiten ist das Opanke-Jagdren­nen mit einer gleichfalls vorzüglichen Besetzung. Die anderen Rennen des Tages bringen gleichfalls sehr starke Felder.

Am Sonntag steht wieder eines der so beliebten Verlosungsrennen, das letzte in diesem Jahre, an, bei dem jedem Besucher die Gelegenheit geboten ist, ohne weiteren Einsatz in den Besitz eines wertvollen Pferdes zu gelangen. Es fei nur daran erinnert, daß der Sieger dieses Rennens im Frühjahr Scheinwerfer war. der seitdem eine ganze Reihe Erfolge errungen hat.

Ans aAee Wett.

Schweinepest-Skandal in Schlesien.

DasB. T." meldet aus Breslau: Aus dem niederschlesischen Städtchen S-chlawa an der polni­schen Grenze wird über ein Schweinemassensterben berichtet. Ueber 1000 Tiere sind von der Schweine­pest befallen worden. Es sind schwere Verfehlungen gegen das Viehseuchen- und Nahrungsmittelgesetz festgestellt worden. Eine Molkereigenossenschaft ver­heimlichte die Krankheit seit Juni und verkaufte eine große Menge der Tiere nach Berlin als Schlacht­ware. Der tierärztliche Fleischbeschauer in Schlawa

erkennbar ist, nicht bemerkt zu haben. Mit der skandalösen Angelegenheit beschäftigt sich nun die Glogauer Staatsanwaltschaft.

Irrsinnig und doch ins Gefängnis.

Was so alles passiert. Da geht der englische Baronet Sir Gerard Maxwell-Willshire, ein eleganter, 35 Jahre alter Aristokrat, reich, glücklich verheiratet, Vater mehrerer Kinder, hin und bittet ein 16jähiges Ladenmädchen, es möge mit ihm eine Spazierfahrt machen. Er setzt das Mädchen in sein Auto, fährt mit ihm in den Wald, bindet es nackt an einen Baum und streicht es mit Stie­felwichse von oben bis unten schwarz an. Dann fährt er heim und läßt das Mädchen hilflos im Walde stehen. Jetzt hat man ihn für sechs Mo­nate ins Gefängnis geschickt. Vor Gericht wußte er keinen Grund für seine Tat anzugeben. Warum also Gefängnis, wozu gibt es dann Heilanstalten?

Feldpost im Frieden.

Am 8. November 1917 hatte die Schwester eines Feldgrauen Geburtstag, und er sandte ihr ein Pfundpäckchen, das nie eintraf. Am 12. Oktober 1927, also zehn Jahre später, kam das Paket end­lich an. Was es in dieser Zeit gemacht hat, war nicht aus ihm heraus zu bekommen. Da aber die Schwester des ehemaligen Feldgrauen auch am 8. November 1927 Geburtstag hat, hätte die Post wirklich so lange warten können und ihr erst dann die knochenharte Schokolade oushändigen können.

Wegen Trunkenheit im Krankenhaus abgelehnt; kurz darauf verstorben.

In Hof i. B. versuchte ein Mann Aufnahme im Stadtkrankenhaus zu erlangen, mußte aber wegen Trunkenheit abgewiesen werden. Mit dem Bemer­ken, sich dann auf die Straße legen zu wollen und so seine Ausnahme zu erzwingen, entfernte er sich wieder. Am andern Morgen nun wurde der gleiche Mann bewußtlos in einem Garten liegend auf­gefunden und durch die Sanitätskolonne in das Stadtkrankenhaus geschafft. Nachdem dort die Auf­nahme mit der Begründung abgelehnt worden war, daß der Mann lediglich betrunken sei, mußte er in Polizeigewahrsam genommen werden, wo er, bevor noch der Amtsarzt eine Untersuchung vornehmen , , ,, , . _____.

konnte, verstorben ist. Es handelt sich um einen men, oufstellen und beliebig transportieren kann.

Nr. 235

44 Jahre alten Reisevertreter aus Bamberg. H Todesursache wird durch angeordnete Leichen, Öffnung festgestellt werden. ' ^ ^,^

DerSternfall von Denghisii.

Vor einiger Zeit beobachtete man im Steppen, gebiet von Benghasi in Tripolis auf dem Erdboden Massen von harztropfenähnlichen kleinen .Kügelchen über deren Herkunft man sich durchaus nicht tki werden konnte. Diegefallenen Sterne", wie d>, Araber die Kugeln nennen, waren steinhart und zeigten, wenn man sie aushämmerte, gelbe Innen, flächen, die an Bernstein erinnerten, weshalb man anfangs annahm, es könne sich hierbei wirklich um Bernstein handeln. Die durch den Forscher Zan«, vorgenommene chemische Untersuchung hat jedoch, wie diePharmazeutische Presse" mitteilt, zu einen anderen Ergebnis geführt. Man entdeckte nänrlich daß die geheimnisvollen Kugeln sowohl Albunri«^ als auch Lezithin enthielten und somit aller Wahs scheinlichkeit nach nichts anderes sind, als die Ein irgend eines kleinen Reptils. Die in der Stepp herrschende Hitze ließ die Eier nicht faulen, fanden vielmehr so vollständig eintrocknen, daß sie schließ, lich steinhart wurden und in diesem Zustande wir!, lich wie kleine Vernsteinkugeln aussahen. Auch bit Tatsache, daß man im Innern derSterne" auch Einschlüsse von Kieselalgen (Diatomeen) fand, schließt die Annahme, daß es sich um Tier-Eier ha», delt, nicht aus, denn die durch den Wind verschlepp ten Algen konnten leicht in die Eier eing«drungè» sein, solange sie noch feucht und weich waren.

Merle? Wissenswertes

In Frankreich wurde während des Revolution» jahres 1793 das Duzen von Amtswegen bei all« Staatsbehörden eingeführt, auch alleBürger' Männer wie Frauen", hatten einander mitDu anzureden.

Die Luft in den Bleikellern im Bremer Dom ist so stark bleihaltig, daß Leichen sich ohne irgend welche Einbalsamierung von selbst mumifizieren. Dit Leichen, die-zum Teil über 400 Jahre alt sind, fiel so zäh und leicht, daß man sie aus den Särgen nei

Asthma

ist eine sehr tückische Krankheit.

Die von ihr Befallenen werden durch den Luftmangel, Atembeschwerden allmählich nervös, können nicht schlafen und ihrer Beschäftigung nachgehen.

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1. Bericht des Vorstandes über das letzte Vierteljahr.

2. Herbstgauturntag am 21. Oktober in Groß-Steinheim

3. Winter-Turnbetrieb

4. Rückblick auf das Deutsche Turnfest

5. Verschiedenes.

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