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AanauMnzriger

tWfeewewtf'Wiât« fOt^twoiimt Gtadt und Land

ÄlnzeègLr für

Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat RM. 1.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 15, Gamstag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Pfg., im ReNameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. / Offertengebühr 50 R-Pfg.

Kr. 22$

Montas de«

24. September

Jahrgang

Vamau Giadt und Land

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Bei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplahvorschrist u.Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet./Geschäftsstelle: Hammerstr.S/Fernspr. 3956, 3957,3958

1928

Das Neueste

vor dem Schwurgericht Hanau begann heute morgen der Lustmordprozetz Neckermann. Wie wir hören, hat Neckermann gestern ein Ge­ständnis abgelegt.

Der Abrüstungsausschuß des Völkerbundes hat den vereinbarten Lnkschlicßungsenlwnrf zur Abrüstungsfrage angenommen. Die deutsche und ungarische Delegation enthielten sich der Stimme

In der Abrüstungsresolution wird festgestellk, daß die gegenwärtigen Sicherheitsbedingungen schon jetzt den Abschluß einer ersten allgemeinen Kon­vention zur Rüstungsbeschränkung ermöglichen.

Der neue Entwurf eines deutschen Aus- sieferungsgesehes enthält eine Bestimmung, wonach auch bei besonders verwerflichen politischen Ver­gehen die Auslieferung zulässig ist.

In Oslo gewann gestern die deutsche Fuß­ball- Ländermannschaft auch den vierten Länder­kampf gegen Norwegen mit 2:0.

Das Rvagvamm Vev evsien Ämevrkakabvt des neuen IepueUtts

Friedrichshafen, 22. Sept. Wie der Sonderbe- ^ kichterstatter des WTB. erfährt, sind hier aus Amerika Nachrichten über die beabsichtigten Emp­fangsfeierlichkeiten für denGraf Zeppelin" einge­troffen. Das Luftschiff wird zunächst nach Lakehurst Marineftaats- Wahrscheinlich

oer1505 Angeles , nommanoanièn Rosendahl, an Bord haben wird. Auch Präsident Coolidge wird es sich nicht nehmen lassen, die Besatzung desGraf Zeppelin" persönlich bei sich zu begrüßen. Im An­schluß ist dann eine Rundfahrt des Luftschiffes durch die großen Städte Amerikas vorgesehen.

L Die Produktion des Blaugases hat sich in den letzten Tagen gebessert, so daß sie jetzt normal ist. Dr. Eckener rechnet nunmehr damit, daß die Fahrt nach Amerika in der ersten Ok­toberwoche angetreten werden kann.

*

Wie Dr. Eckener dem Sonderberichterstatter des WTB. mitteilte, ist mit der nächsten Fahrt des Graf Zeppelin" für Mittwoch kommender Woche zu rechnen. Inzwischen ist man dabei, die Ergeb­nisse der Untersuchungen bei der letzten Fahrt durchzuarbeiten. Vor allen Dingen handelt es sich darum, daß der Luftzug, der durch die arbeitenden Propeller verursacht wird, etwas abgeleitet wird. Dr. Eckener hofft, bis Dienstag mit diesen Arbeiten fertig zu sein. Nach der Mittwochfahrt dürfte der Graf Zeppelin" voraussichtlich eine große Fahrt nach Norddeutschland machen und dabei auch der Reichshauptstadt einen Besuch abstatten. Wenn es möglich ist, sollen auch Dresden und Breslau berührt werden. Für diese Fahrt hat sich auch der Reichsminister von Guèrard angemekdet.

Reichsminister des Auswärtigen Dr. S r e f e - mann hat Dr. Eckener folgendes Telegramm ge­sandt:Zu dem bisher Erreichten herzlichen Glück­wunsch. Möge dem Luftschiff glückliche Fahrt für alle Zukunft beschieden sein, Ihnen zu Ehren und zum Stolz und zur Freude." Außerdem haben u. a. herzlich gratuliert Reichspostminister Dr. Schätzel, der frühere Reichskanzler Dr. Luther, Reichswehrminister a. D. Dr. Geßler, der frühere preußische Ministerpräsident Dr. Stegerwald.

Dr. Eckener teilte der Presse mit, daß es ihm nicht möglich sei, auf die zahlreichen Glückwünsche, die ihm nach der letzten Fahrt von allen Seiten zugegangen sind, einzeln zu antworten. Er bittet, seinen Dank auf diesem Wege entgegenzunehmen. Die vielfachen Bitten von Städten um Ueberflie­gen bei der nächsten Fahrt würden sorgsam ver­merkt. Da «s sich aber zunächst immer noch um Probe­fahrten handelt, bei denen es in erster Linie auf technische Prüfungen ankommt, sei es nicht möglich, schon jetzt irgendwelche feste Zusagen in jedem ein­zelnen Falle zu machen. Nach Möglichkeit werden diese Wünsche aber berücksichtigt werden.

Dev srerGsNväftdent itt GSvrw

Görlitz, 23. Sept. Reichspräsident v. Hinden­burg stattete am Sonntag Görlitz seinen ersten Besuch ab. Kurz nach 18 Uhr traf der Zug mit dem Reichspräsidenten, der Generalsuniform angelegt hatte, in Görlitz ein. Auf dem Bahnsteig wurde er von Reichswehrminister G r ö n « r empfangen. Auf dem Bahnhofsvorplatz hatte die Generalität mit dem Chef der Heeresleitung, General Heye, Auf- ItcUung genommen. Beim Erscheinen des Reichs- * Präsidenten brach die Menschenmenge in begeisterte Jubelrufe ein. Der Reichspräsident schritt zunächst di« Front der Ehrenkompagnie ab. Dann fuhr er mit dem Reichswehrminister durch die festlich ge- ' '«muckte» Straßen der Stadt, üt denen rund

Die neue Äldeüftungseeiorution

Die deutsche Delegation euthSlt ü<6 dev Stimme

Genf, 23. Sept. Der Abrüstungsausschu ß der Völkerbundsversammlung hat Samstag nachmittag bei Stimmenenthaltung der deutschen und dec ungarischen Delegation den gestern abend von seinem Redaktionskomikee vereinbarten Entschließungsentwurf zur Abrüstungs­frage angenommen.

Die angenommene Abrüstungsresolution hat in Uebersetzung folgenden Wortlaut:

Die Völkerbundsoersammlung erinnert an den engen Zusammenhang der zwischen der internatio­nalen Sicherheit und der Herabsetzung und Beschrän­kung der Rüstungen besteht. Sie ist der Meinung, daß die gegenwärtigen Sicherheitsbedingungen, wie sie durch den Völkerbundspakt durch die Friedens­oerträge und vor allem durch die aus diesen Ver­trägen hervorgegangene Herabsetzung der Rüstun­gen gewisser Länder sowie durch die Verträge von Locarno geschaffen worden sind, schon jetzt den Abschluß einer ersten allgemeinen Konvention zur Herabsetzungund Be­schränkung der st ungen ermöglichen, und daß ferner die Regierungen, die glauben, daß ihre Sicherheit nicht ausreichend gewährleistet ist, dank der Arbeit des Komitees für Schiedsgerichts­barkeit und Sicherheit über neue Mittel verfügen, die zur Verstärkung ihrer Sicherheit geignet sind, und deren Verwirklichung im Bedarfsfalls unter Anrufung der guten Dienste des Völkerbundes durch diese Regierungen erhofft werden wird.

5 und daß die Arbeiten des Ausschusses der Vorberei­tenden Abrüstungskonferenz wie auch die des Komi­tees für Schiedsgerichtsbarkeit und Sicherheit derart fortgesetzt werden müssen, daß sie bei späteren Etap­pen die progressive Herabsetzung der Rüstungen im Verhältnis mit der Entwicklung der Sicherheits­bedingungen ermöglichen.

Sie stellt die Notwendigkeit fest, die erste Etappe auf dem Gebiete der Herabsetzung und Beschränkung der Rüstungen in der kürzesten Frist zu vollenden und nimmt mit Genugtuung Kenntnis von den Be­mühungen gewisser Regierungen, für die künftigen Arbeiten des Vorbereitenden Abrüstungsausschusses einen günstigen Boden vorzubereiten.

Die Bundesversammlung spricht die bestimmte Hoffnung aus, daß die Regierungen, zwischen denen noch Meinungsverschiedenheiten über die Bedingun­gen für die Herabsetzung und Beschränkung der

Das engt. - ßeanz. ÄlbSsmmen

KuMche GnthüUunse« übev das Abkomme« - Äooebiniecnna dev ettstSschen und dev sva«rdMche« Pottttk in dev «bei«- und Kevavationssvase

Moskau, 23. Sept. Das zentrale Militärblaktkrasnaja Swesda" veröffentlicht den ausführlichen Inhalt des englisch-französischen Abkomm ens.

Das Abkommen enthält danach sieben einzelne Abmachungen:

1. Das Floltenabkommen. das auch die Flottenzusammenarbeit im Stillen Ozean, die Auf­teilung des Mitkelmeeres in englische und franzö­sische Einflußsphären, die Anerkennung englischer SonderinterHen in Gibraltar und französischer in Tanger, und die Schaffung neutraler Seezonen unter besonderem Protektorat des Völkerbundes umfaßt.

2. eine Abmachung, die die Zusammenarbeit der englischen und französischen Lufkstreikkräsle außer­halb der europäischen Länder sowie im Falle eines Krieges eines der vertragsschließenden Teile mit der Sowjetunion vorsieht; außerdem enthält das Abkommen eine besondere Abrnachung zwischen Frankreich und England über die Zusammenarbeit der Luftkräfte im Mittelmeerbecken, in dem die Rolle jedes der beiden Teilnehmer bei aktiven Mi­litäraktionen gegen das Land, gegen das diese Zu­sammenarbeit gerichtet sein wird, festgelegt wird; als derartiges Land kann sich jedes Land, gegen das

25 000 Menschen Spalier bildeten. Auf der Treppe vor dem Rathaus hatte der Magistrat und die Mit­glieder der Stadtverordnetenversammlung Aufstel- lung genommen. Oberbürgermeister Dr. Wied­ner begrüßte den Reichspräsidenten mit herzlichen Worten. Unter brausenden Hochrufen setzte sich der Kraftwagen in der Richtung nach Joachimstein in Bewegung/wo der Reichspräsident für die nächsten Tage Wohnung nehmen wird. Di« Fahrt des Reichspräsidenten durch den Landkreis Görlitz nach dem Städtchen Joachimstein gestaltete sich außer­

Rüstungen bestehen, unverzüglich im Geiste größter Versöhnlichkeit und internationaler Solidarität die gemeinsamen Lösungen fauchen, die den Erfolg der Arbeiten des Vorbereitenden Abrüstungsausschusses ermöglichen, und gibt dem Völkerbundsrat die An­regung, den Präsidenten des Vorbereitenden Ab­rüstungsausschusses zu beauftragen, sich mit den in­teressierten Regierungen in Verbindung zu halten, um den Stand ihrer Verhandlungen zu kennen und den Ausschuß am Ende dieses Jahres oder inallen Fällen am Anfang des Jahres 1929 einberufen zu könn en."

Graf Vsvuftovff Sbev die StimmentbalittttÄ

Zur Begründung der Stimmenthaltung der deut­schen Delegation gab GrafBernstorffin ihrem Namen folgende "Erklärung ab: Die deutsche Dele­gation hat von den Verhandlungen des 3. Versamm­lungsausschusses und von der vom Redaktions­komitee dem Ausschuß vorgelegten Resolution Kenntnis genommen. Angesichts der unbestreitbaren Gegensätze zwischen dem Inhalt der vorliegen­den Resolution und den von der deutschen

^ermir ____....__c......, ,,...__ uns außerstande, dieser Resolution unsere Zustim mung zu geben. Andererseits schließt die Resolution nicht jede Möglichkeit aus, trotzdem zu der praktischen Verwirklichung der von der deutschen Delegation darge­legten Auffassung zu gelangen. Unter diesen Umständen wird sie sich der Stimme enthal­ten, wenn die Resolution vor die Versammlung ge­bracht wird, und behält sich vor, bei dieser Gelegen­heit eingehende Darlegungen zu machen.

Der ungarische Delegierte General Tanczos teilte im Anschluß an die deutsche Erklärung eben­falls kurz mit, daß sich seine Delegation der Stimme enthält. Ohne weitere Diskussion stellte hierauf der Vorsitzende Cartonde Wiart fest, daß die Re­solution unter Vorbehalt der Erklärungen der deut­schen und der ungarischen Delegation angenom­men ist.

der Völkerbund vorgehen wird, oder auch die Sowjetunion erweisen.

3. enthält das Kompromiß eine Abmachung über die militärische Instruktionsarbeit in den Ländern des Orients.

4. eine Abmachung über den Erkundungsdienst in den Ländern des Orient einschließlich der Sowjet­union. Diese Abmachung ist ihrem Typ nach analog dem 1913 zwischen England und Frankreich abge­schlossenen Sonderabkommen über die Zusammen­arbeit der Militärattaches und der Militär- und Marine-Erkundungsorgane gegen das Deutsche Reich;

5. eine Abmachung hinsichtlich ausgebildeter Reserven, in der die Nichtausdehnung der Rüstungs­einschränkung auf ausgebildete Reserven vorgesehen ist:

6. die Koordinierung der englischen und franzö­sischen Politik in der Rhein- und Reparationsfrage:

7. die Koordinierung der englischen und der

7. die Koordinierung der englischen und französischen Politik auf dem Balkan und in den die Sowjetunion angrenzenden Ländern.

an

ordentlich eindrucksvoll. In allen Ortschaften waren die Verein« aufgestellt und bereiteten dem Reichs­präsidenten stürmische Huldigungen. Die eindrucks­vollste Kundgebung fand in Raderitz statt, wo die gesamte Jugend des Kreises in ihren alten Trachten aufmarschierte. Am Montag beginnen in Anwesenheit des Reichspräsidenten die großen Manöver zwischen Lauban und Görlitz.

LNinistevpvSsidenten ans Steife«

Zwei Ministerpräsidenten befinden sich in diesem Augenblick auf Reifen: der britische Baldwin, und der griechische, Venizelos. Die Reifen beider Staatsmänner stehen im Zeichen

lmgestoltung, die heute in geht.

der politischen 11 Europa vor sich <

Baldwin ist nach Paris gekommen und wurde von Poincarè zum Frühstück einge­laden. Diesem offiziell alsinoffiziell" be­zeichneten Besuch wird in allen politischen Zirkeln die größte Bedeutung beigemeffen. Nicht mit Unrecht. Gerade in dem Augenblick, wo das Reparationsproblsm im Aufrollen be­griffen ist, ist es kein Zufall, wenn Baldwin, der als Schatzkanzler däs Schuldenabkommen mit Amerika abgeschlossen hat und der dahe^i in Finanzfragen der berufenste Mann Eng« lands ist, sich mit dem französischen Minister« Präsidenten unterhält, daß das Finanzministe« . rium unter sich hat und der sich seit dem Ver^ failler Frieden unermüdlich mit der Repara» tionsfrage befaßt, wie wir es immer wieder' schmerzlich erfahren müssen. Die Zusammen» kunft Baldwins mit Poincarè bildet daher nichts anderes als die Weiterführung und Ver» tiefung der englisch-französischen Einheitsfront, die mit dem kürzlich abgeschloffenen Militär« ab kommen hergestellt wurde. Jetzt gilt es, dieses Einheitsfront auf die Reparationsfrage aus^ zudehnen. Daß dies das letzte Ziel der Reifst Baldwins nach Parrs ist, steht außer Fragen Das ist ein» Tatsache, die vor allen Dingen hl

in der eparanonsfrage nE denkbar größte Uneinigkeit. Die Englandes vertraten die Ansicht, daß die Reparation»« frage, ja überhaupt die Krisgsschuldfrage eines rein finanzielle Angelegenheit sei. PoincarÄ

demgegenüber war der Ansicht, daß die Schuld« frage eine vorwiegend politische Seite habe, die letzte Ursache des Scheiterns

Das mar auch der Pariser Finanzkonferenz vom Jahre 1923. Damals trennten sich die Wege Englands und

Frankreichs. Als sich damals herausstellte, daß Bonar Law sich gegen Poincarè nicht durch­zusetzen vermochte, beschritt England den Weg der separaten Verhandlung mit Amerika und schloß ein Abkommen mit Newyork. Poincars zog seine Konsequenzen daraus. Eine Woche nach dem Zusammenbruch der Pariser Konfe­renz marschierte er in das Ruhrgebiet ein. Erst nach seinem Sturz nach den Kammerwahlen vom 11. Mai 1924 eröffnete sich die Mög­lichkeit zum Ausgleich. Damals kam der Dawes-Plan zustande. Und heute, wo dieser Dawes-Plan vor der Revision zu stehen scheint, kommt England zu Poincarè und bekennt sich zu seiner These! Denn anders kann der Besuch Baldwins in Paris nicht gedeutet werden.

Der Gedanke Poincarès, daß die Repara­tionsfrage eine politische Frage sei, ist durch­gedrungen. England ist auf dem Wege, seine Separatstellung aufzugeben und im Sinne Poincarès an der allgemeinen Schuldenrege­lung mitzuarbeiten. "Freilich, das englisch- amerikanische Schuldenabkommen bleibt in Kraft, ebenso wie das übrigens immer noch nicht ratifizierte, aber de facto wirksame französisch-amerikanische Schuldenabkommen. Aber die Revisionsbestrebungen Englands und Frankreichs gehen jetzt, wie seit langen Jahren nicht mehr, Hand in Hand. Die Entente ist wiederhergestellt auch in punkto Reparationen. Und die Entente will mit gemeinsamen Kräf­ten die amerikanische Revisionspolitik be kämpfen, die zuerst die Herabsetzung der Re­parationsforderungen an Deutschland herbei- geführt sehen möchte und erst nachher mit den Alliierten verhandeln will. Daß England und Frankreich gerade entgegengesetzter Meinung sind, ist ja wohlbekannt. Und es wird bei den neuerdings angeknüpften Verhandlungen mit Deutschland an Bemühungen nicht fehlen, Deutschland für die englisch-französische These zu gewinnen und es gegen Amerika auszu- sflielen. Diese Bemühungen werden nach ber Reise Baldwins noch an Nachdruck gewinnen.

Auch der griechische Ministerpräsident fährt nach Paris. 'Unterwegs besucht er aber noch" Rom. Die Reise Venizelos bildet die (Einlei­tung einer großangelegten Politik, der Politik

Die beni^e Kummes umfaßt 10 Seiten