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E^vNetteralÄnzeèaev för^rWoitmt Giadi und Land
Lahrsans
Anzeiger M^
MMtMZ Giadt und Land
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Mittwoch den
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19. GeNtembev
1928
Graf AeppettnS" erste Probefahrt
Starrt und Landung statt vollzogen - Die errste Nvobesabvi gSaurend verlaufen
Friedrichshafen, 18. Sept. Das Luftschiff „Graf Zeppelin" ist Dienstag mittag 3.30 Uhr unter den Jubelrufen einer kaj'dköpfigen Menge zur ersten Werkstättenfahrt aufgestiegen und nach dreistündigem Kreuzen über dem Bodenfee 6.48 Uhr wieder glatt gelandet und in die halle gebracht worden.
Nun hat das neue Luftschiff seine erste Fahrt ins Freie hinter sich. Glatt und ohne Versagen irgendeiner der Konstruktionen, wie es nicht anders xu erwarten war. Die altbewährten Ingenieure und Arbeiter der Luftschiffwerft haben bewiesen, daß sie unter der Leitung von Dr. Eckener und Dr. Dürr trotz der langen Arbeitspause die einst erworbenen Erfahrungen niajs vergessen, sondern bereichert haben. Wenn man trotz aller Zuversicht auf ihr Können und ihre Zuverlässigkeit doch dem ersten Aufstieg nicht ohne leise Besorgnis entgegen- jah, so geschah es deshalb, weil das Herausbringen des großen ßufli .,,rorperd aus der eng anliegenden .Halle eine überaus schwere Aufgabe ist, die durch jeden ungünstigen Windstoß lebensgefährlich »erbau kann. Es ist etwa, wie wenn man die Aufgabe bekäme, seinen Füllfederhalter aus dem Etui zu ziehen, ohne zu streifen. Aber auch diese Probe ist glatt geglückt, ebenso die fast nn* schwierigere das Luftschiff wieder in die Halle zu
Noch ist es zu früh, das Preislied anzustimmen. Der gestrige Versuch war ja eigentlich mujts anderes als der Abschluß der Bauarbeiten. Seinem eigentlichen Lev-mszweck wird „Graf Zeppelin" ja erst zu dienen sich anjchickep, wenn er in großen, über viele Hunderte, tausende von Kilometern führenden Fahrten seine Leistungsfähigkeit bew-"st und damit erfüllt, was der Traum seines Namenspatcons und feines eigentlichen Schöpfers, des Srafen Zeppelin, gewesen ist: ein Verkehrsmittel zu sein, das die entferntesten Punkte der Erde mit- nnander verbindet und die bisher fast unüdersteig- Daren Hindernisse der unwirtlichsten Teile unseres Planeten zu überwinden vermag, und so da- Seinige dazu beizu>ragen, die Menschen unter sich ju Brüdern und die Erde ihnen untertan zu machen.
Glück auf zu stolzem, deutschem Lebens- und Kulturberuf!
Des Giavt
Friedrichshafen, 18. Sept. Um 3 Uhr hat sich der Wind soweit gelegt, daß man weiß, jetzt wird der „Graf Zeppelin" aufsteigen. Dr. Eckener gibt Sefehl, das Tor ganz ar^zudrehen und den Zaun vor der Halle umzulegen. Hunderte von Händen greifen zu, die Halle weitet sich, so daß man, da das volle Licht eindringt, jetzt die gigantische Größe des Schiffes erkennt. Die Schienen, auf denen die Laufkatzen den Zepelin halten, werden durch Einlegen von Verbindungsstücken bis auf den Platz hinaus verlängert. Neue Kolonnen Arbeiter treten an; die Fäuste, die dieses Werk mitgejchasten, ergreifen die Halteseile, die sich ran der Gondel and den Seiten aus fächerförmig nach allen Richtungen straffen. Man kann alle diese Vorbereitungen, die außergewöhnlich fieberhaft vor sich gehen und doch vorher genau f efty .‘legt tu irren, nicht ohne innere Erregung veobachten. Nur Dr. Eckener geht mit der gewohnten, unbewegten Ruhe umher, gibt hier ein Kommando, nimmt dort eine Meldung, entgegen; dann vor dem Schiff noch eine kurze Führerbesprechüng. Dr. Eckener hat seine Mitarbeiter um sich gesammelt und enrwickelt ihnen in großen Zügen seinen Marschplan. Nun werden die Sandsäcke abgehängt; die Motorengondeln sind schon besetzt. Dann besteigt auch die Besatzung das Schiff — als letzter Dr. Eckener. Ein Pfiff. Kommando: „Alles loslasten an der Gondel! Festhalten!" Die Holzböcke, auf denen die Gondel ruhte satten: Das Schiff schwebt nun frei über dem Erdboden. Der Ballast wird ausprobiert. Auf ein neues Kommando hebt sich der Bug des Schiffes; von achtern wird Zufluß von Wasterbalast ver. langt, dann liegt das. Schiff wieder ruhig, es ist ausbalanziert. Einer der hinteren Motoren springt an, dann wieder Stille. Das Schiff ist klar.
. Um 3.25 Uhr kommt der Maricbbefehl. Die Arbeiter setzen sich in Bewegung und ziehen den rie* hgen Leib langsam aus der Halle heraus. Wieder ipringt ein Propeller an und drückt nach. Einige Minuten später hat sich das Schiff im Freien schon nach links gedreht. Das Manöver geht vollkommen glatt. Das Schiff läßt Wafferballast ab, Maia-mentelegraphen beginnen zu arbeiten und geben das Zeichen rum Anlauf. Kommando: Los. Wie Ißropeller springen an, und das Schiff hebt sich unter brausenden Hochrufen einer unüber, lesbaren Menschenmenge in langsamer Fahrt nach
Dev Aetchsrauzler. über Gent
Einstimmige Vistisuns des deutschen Kattuns in Genf
Berlin. 18. Sepl. Der Reichskanzler berichtete am heutigen Vormittag dem Reichs- kabinelt über die in Genf geführten Verhandlungen. Das Reichskabinet billigte einstimmig die Haltung des Reichskanzlers und der deutschen Delegation und dankte dem Reichskanzler Verhandlungen. 3m Anschluß an seine Be- der Kanzler im Kongreßsaal der Reichskanzlei
für seine geschickte und tatkräftige Führung der richterstattung vor dem Reichskabinekt empfing die Presse und entrollte vor ihr nochmals das
irte
Dem Chefredakteur des Wolff-Büros gewährte Reichskanzler Müller eine Sonderunterr^ung. Auf die Frage nach Zweck und Ziel der von ihm mit den Besatzungsmächten geführten Verhandlungen erklärte der Reichskanzler:
„Der Zweck dieser Verhandlungen war die Geltendmachung unseres Rechtes auf eine sofortige Räumung der besetzten rheinischen Gebiete und der Saar. Ueber die Grundlage und Berechtigung dieser These brauche ich mich nicht zu äußern; denn das ganze deutsche Volk ist darin einig, daß wir nach jeder Hinsicht die Derpflichungen ertüllt haben, die die Voraussetzung dafür bilden. Juristisch:
die deutsche Entwaffnung nach dem Versailler Vertrag ist längst durchgeführt und festgsstellt, die Lei-
Ergs worden, das
Politisch: der Pak: von Locarno, der formulierte Bestimmungen in dieser Hinsicht enthält, fordert seinem Geiste nach die Herstellung eines Vertrauensverhältnisses, das mit der Besetzung des Gebietes des einen Vertragspartners durch die Truppen der anderen unvereinbar ist.
Moralisch: die Besatzung bildet den Anlaß dauernder Schwierigkeiten und Zwischenf" den guten Beziehungen zwischen den Völk
älle, die
ölkern Ab-
bruch tun."
Auf die Frage, inwieweit die stattgehabten Besprechungen den oben gekennzeichneten Zweck erfüllt haben, erwiderte der Reichskanzler:
„Das gesamte deutsche Volk ist sich darüber einig, und wir gestehen es offen ein, daß bei diesen Verhandlungen das Ziel, die Befreiung des R h e i n l a n d e s, n l ch t erreicht wurde. Die Reichsregierung teilt daher die schwere Enttäuschung des deutschen Volkes über diese Ablehnung seines Anspruches in Genf in vollstem Maße. Immerhin ist doch insofern ein Fortschritt erreicht worden, als unsere Forderung im ersten der drei Punkte, über die bisher Einverständnis herrscht, registriert wurde. Im Gegensatz zu früheren, nur ganz unverbindlichen Besprechungen, wird hier zum ersten Male offiziell von den Vertretern der Besatzungsmächte sowie Japans die „Eröffnung einer offiziellen Verhandlung" über unsere Forderung zugestanLen; von dem Augenblick aber, wo das R ä u m u n g s. Problem erst offiziell auf der Tagesordnung steht, wird es nicht m e hr von ihr v e r s ch w i n- d e n."
„Wenn der erste Punkt", so meinte der Fragesteller, „in einem für Deutschland befriedigenden Sinne ausgelegt werden kann — welche Bedeutung hat der folgende zweite, der die Reparationsfrage betrifft?"
„Der deutsche Standpunkt zu dieser Frage ist bekanntlich der, daß die Räumung nicht von der Reparationsfrage ahängig gemacht werden darf. Aber wir haben ein gro-
Westen. Das große Werk ist gelungen, und das deutsche Volk hat wieder seinen Zeppelin.
Das Luftschiff unterwegs
Bald nach dem Aufstieg nahm die Funkstation des Schiffes die Verbindung mit der Erde auf. Um 4 Uhr überflog der „Graf Zeppelin" von Lindau kommend die Bregenzer Bucht in Richtung nach der Schweizer Grenze. Um 4.45 Uhr stand das Luftschiff über Konstanz. Schon wenige Minuten später erschien es über Friedrichshafen. Es zog über dem Werftgelände große Kreise und entfernte sich wieder nach dem Bodensee zu, immer von vier Flugzeugen begleitet. In der nächsten Stunde erscheint es noch mehrmals wieder über dem Werftgelände. Man konnte vom Lande aus deutlich beobachten, wie das Luftschiff die vorgesehenen Prüfungen vornimmt, wie es von langsamer Fahrt auf Marsch geht und umgekehrt (durch Schleifen, Höher- und Nieder- gehen der Steuerung, die durchgprobt wird). eAls „Graf Zepplin" um 6.15 Uhr abermals über dem Werftgelände sichtbar wird, zeigt er die Landungs- flaggei will also in den nächsten Minuten nieder-
Bild der Genfer Verhandlungen.
ßes Interesse an der Frage an sich; also an der Festsetzung unserer Schuldsumme und der endgütigen Regelung unserer Zahlungen, und deshalb bedeutet auch die Eröffnung offizieller Verhandlungen über diese Fragen durch eine Expertenkommission einen großen Fortschritt."
Die folgende Frage lautete: „Ist dabei auf die Besprechungen von T h o i r y zurückgegriffen worden?"
„Was man in Thoiry wollte, ist heute nicht mehr durchzuführen. Wir konnten Vorschläge in dieser Richtung nicht mehr machen. Eine Mobilisierung größerer" Summen ist nicht möglich, ehe wir die Endsumme kennen, die wir zu zahlen haben werden. Zu parallelen Verhandungen über die Re- varationsirageiind wir bereit, wie wir dazu immer
Der dritte Punkt des Kommuniques, die Frage der Feststellungs- und Vergleichskommission steht also mit der Annahme eines Sachverständigenaus- schusses für die Reparationsfrage nicht im Zusammenhang?"
Antwort: „Von französischer Seite ist der Gebaut, der Sicherheitsfrage in die Besprechungen hinein- getragen. Don deutscher Seite sind keine formulierten Vorschläge erfolgt, aber wir haben uns bereit erklärt, im Prinzip über die Schaffung einer solchen Kommission zu verhandeln, die nach erfolgter Gesamträumung und anstelle einer Besatzung gewisse Funktionen bei etwaigen künftigen Differenzen übernehmen könnte. Zusammensetzung, Funktionieren, Arbeitsgebiet und Dauer einer solchen Kommission werden im einzelnen Gegenstand von Verhandlungen sein, jedoch mit der Maßgabe, daß eine Dauer über 1935, also über dpn Ablauf der Maximaltermine für die Besetzung hinaus, für Deutschland nie in Frage kommen kann."
„Wie denken Sie sich nun, Herr Reichskanzler, die weitere Entwicklung?" —
Antwort: „Darüber wird erst zu sprechen sein, wenn die gegenwärtigen Genfer Verhandlungen zu Ende sind, wenn bei uns der Auswärtige Ausschuß Stellung genommen hat usw. Aber ich möchte doch betonen, daß die Erörterungen, so schwierig sie im einzelnen waren, den Vorzug Hüben, in der Weltöffentlichkeit einen außerordentlich großen Widerhall zu finden, der uns angesichts der Stärke unseres Recht-standpunktes nur erwünscht sein kann."
Die vavev. SLaaisvegkevung verlangt eine Besprechung
München, 18. Sept. Die batjeriMji regierung hat an den Reichskanzler Mi
ie Staats- iüller das
Ersuchen gerichtet, zum Zwecke der Informationen und Aussprache über die Ergebnisse der Genfer Besprechungen über die Rheinlandräumung die Staats- und Ministerpräsidenten der Länder zu einer Besprechung nach Berlin zu berufen.
Me Landung
llm 6.20 Uhr zog „Graf Zeppelin" noch einmal eine große Schleife über Friedrichshafen und den Bodensee. Als die Landungsflagge unter der Gondel sichtbar wurde, nahmen die Landungsmannschaften auf dem Gelände Aufstellung, um das Luftschiff zu erwarten. In dec 2Uitte des Feldes ist ein großes weißes Tuch mit rotem Querstreifen ausgespannt. Der rote Streifen wird entfernt zum Zeichen, daß das Landungsfinal verstanden ist. In langsamem Fluge nähert sich das Luftschiff dem Landungsplatz. In etwa 100 Meter Höhe setzen die Propeller aus bis auf einen. Langsam neigt sich die Spitze, sodaß man jetzt deutlich in die erleuchtete Gondel hinein- schauen kann. Ganz plötzlich setzen die Motoren erneut ein und das Schiff fliegt noch einmal über die Werft hinweg, wie Dr. Eckener später mitteilte, wurde dieser erste Landungsversuch deshalb abgebrochen, weil die Fangleinen zu kurz waren und Dr. Eckener gerade beim ersten Mal eine schöne Landung zeigen wollte. Rach einer Schleife, während der erneut Gas abgelassen wurde, erschien das Luftschiff wieder über der Werft. Ls ging jetzt bis auf 200 Mieter beamter. au» der Lrralnke wur-
den die Ankerleinen geworfen, an denen der „Graf Zeppelin" dann langsam zur Erde gezogen wurde. Die Landung erfolgte glatt um 6.48 Uhr.
Grämendes Ergebnis der Probefahrt
Friedrichshafen, 18. Sept. Gleich Nach der Landung erklärte Dr. Eckener dem Sonderberichterstatter des WTB. in einer Unterredung, daß die Fahrt ausgezeichnet verlaufen und er mit dem Flug sehr zufrieden sei. Der „Graf Zeppelin" habe alles , gehalten, was er versprochen und was man von erwartet habe. In mancher, Beziehung habe er die Erwartungen sogar übertroffen. So hat die heutige Fahrt schon gezeigt, daß das Schiff ohne Anstrengung auf eine Marschgeschwmdlgtelt von 120 Kilometern zu bringen ist. Jedenfalls ist es noch schneller als der Z. R. III. A« Geschwindigkeit wurde auf der üblichen Meßstrecke Friedrichshafen Kehlen bei Ravensburg erprobt. Diese Strecke, o« 5700 Meter lang ist, wurde zweimal durchfahren. Dabei hat sich auch die Manövrierfähigkeit des Schiffes glänzend gezeigt. Höhen- und Seltenster funktionierten hervorragend, namentlich haben aber auch die Maschinen tadellos gearbeitet. Sabel hob Dr. Eckener besonders hervor, daß sie bei der Umstellung auf Rückwärtsfahrt seine E gerechtfertigt hätten. Besondere Aufme wurde natürlich der Durchlüftung des s Ust
Üuftfahrt Bedenken wegen des Tri»bg<yesbki«m- den Dr. Eckener erklärt, daß die Lüftung allen An- sprüchen in vollem Maße genüge, sodaß er hoffe, daß diese Bedenken sich durch praktische Erprobung überwinden lasten. Die Demtile haben so gut funktioniert, sagte Dr. Eckener scherzend, daß ich be. schlossen habe, im Schiff einen Luftkurort emzur richten.
»So« Stoßer Bedeutung für
Ne Luftfahrt See sauren
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Der Kommandant der „Los Angeles" über hie Probefahrt des „Graf Zeppelin".
Friedrichshafen. 18. Sept Set Samt Mandant der „Los Angeles", des früheren „Z. R. 3“ Lommander Rosendahl, hatte die Freundlichkeit, dem Sonderberichterstatter des WTB. seinen Eindruck von der ersten Fahrt des „Grak Zeppelin" zu schildern. „Ich habe Herrn Dr. Eckener," sagte er, „von Herzen gratuliert. Wenn Dr, Eckener über den Erfolg des heutigen Tages gluck- lich ist, so hat er durchaus das Recht dazu. Das Schiff war in seinen Manövern wundervoll. Es war ein hervorragender Aufstieg, allerdings war die Landung schwierig: chas liegt aber an den hiesiger PlatzverhAtnissen. Schiff und Mannschaft zusammen ergaben ein vortreffliches Ganzes. Jedenfall, ist der heutige Tag von großer Bedeutung für db Luftfahrt der ganzen Welt gewesen."
in KteÄlenbuvs-Stveliü?
Die Fraktion der Wirtschaftlichen Arbeitsgemein, schaft die aus zwei Demokraten und vier Handwerkern besteht, hat an die Sozialdemokratische Fraktion ein Schreiben gerichtet, in dem u. a. ausgeführt wird, daß alle von der Wirtschaftlichen Arbeitsgemeinschaft seit dem Februar ds. Is. vorgenommenen Versuche, dem Lande für die nächsten Jahre eine stabile Regierung zu geben, bisher an dem Widerstande der sozialdemokratischen Fraktion gescheitert seien. Jetzt können wir, so heißt es in dem Schreiben, es nicht länger vvantworten, eine unselbständige und einseitig von der Sozialdemokra- tischen Fraktion beeinflußte und geleitete Regierung zu unterstützen. Wir werden ihr unser schärfstes Mißtrauen aussprechen.
Lnievvellaüo« geseu Ne ReiKSbahntavlkevböbuns
Berlin, 18 Sept. Die kommunistische Reichstagsfraktion hat eine Interpellation eingebrachk, in der dagegen protestiert wird, daß die Reichsregierung den Antrag der Reichsbahngesellschaft auf Tarif- erhöhung nicht abgelehnt, sondern dem Reichsbahn- aericht zur Entscheidung überlassen hat. Damit habe die Reichsregierung in Widerspruch zu der Reichs- tagsentschließung vom 30. März gehandelt, in der die Ablehnung der Tariferhöhung verlangt wurde
Die heutige Stammet umfaßt & Seite«