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tenskaq ben 18. SepfemRet 1928

Nr. 220

des Berufes oerbreitAe und insbesondere auf die gefährlichen Auswirkungen der nunmehr nach dem Dawespakt jährlich zu leistenden Zahlungen in Höhe von 2% Milliarden RM. hinwies. Er for­derte, zum Zusammenstehen und zur gemeinsamen Arbeit im wahren Volkssinne auf. Noch lange blie- ben die zahlreichen Teilnehmer gesellig beisammen.

Bauernfeindschafk und Viehvergiflung.

Eschollbrücken, 17. Sept. Einem hiesigen Landwirt erkrankten dieser Tage zwei Stück Rind­vieh an Vergiftungserscheinungen und mußten not­geschlachtet werden. Zwei weitere Stück Vieh sind erkrankt. Die polizeilichen Feststellungen haben ergeben, daß auf einem Kleestück des Diehbesitzers etwa 4 Meter vergiftet worden sind. Die Ermitt­lungen erweckten den Verdacht gegen einen an- deren Landwirt, der, wenn er auch "die Täterschaft ^ch leugnet, doch bereits als überführt gelten Win. Bei dem angewandten Gift handelt es sich wahrscheinlich um Vitriol.

Tödlicher Aulounfall.

St. Goar, 17. Sept. Das Auto des Besitzers Adam Schäfer aus Arheilgen bei Darmstadt, in dem sich fünf Personen befanden, kam oberhalb von St. Goar in einer Kurve ins Schleudern und überschlug sich. Hierbei wurden sämtliche Insassen herausgeschleudert. Der Besitzer und Führer des Wagens war sofort tot, ein Kind wurde schwer verletzt, die übrigen Personen wurden teils schwer, teils leichter Natur von dem Unfall betroffen. Die Insassen eines Autos aus Oberlahnstein leisteten die erste Hilfe.

Das Ende einer Liebschaft.

Kusel (Pfalz), 17. Sept. Aus Rammelsbach wird gemeldet: die 20 Jahre alte Lina Drees und ein gewisser Junge aus St. Julian, die ein Ver- hältnis miteinander hatten, wurden heute früh in der Diefenbach erschossen aufgefunden.

3m Bergwerk tödlich verunglückt.

Herborn, 17. Sept. In dem Bergwerk der tliriTta Grün in Eisenroth (Dillkreis) wurde der Bergmann Wilhelm Blieder von Eisenroth am Samstag durch herabstürzende Gesteinsmassen verschüttet und so schwer verletzt, daß er schon nach kurzer Zeit seinen Verletzungen erlag. Der be­dauernswerte Mann hinterläßt eine Frau und drei unmündige Kinder.

Dev Anfang vom Gerde

Don Hans Garcke, Oberstleutnant a. D.

Im Sommer 1918 lag das bulgarische Heer der feindlichen Orientarmee gegenüber eingegraben von den albanischen Bergen bis zur Mündung der Ma- ritza, in einer Frontbrsite von über 500 Km. Unter dem deutschen Heeresgruppenkommando des Gene­rals v. Scholz, der 1917 an die Stelle Otto v. Be­lows getreten war, standen die deutsche 11. Armee des Generals v. Steuben (deutsche Generalkom­mandos 62 und 61 und 3. bulgarische Division) und die 1. bulgarische Armee des Generals Neresoff von den Bergen westlich des Ochrida-Sees bis in die Gegend östlich des Doiran-Sees. Anschließend hielt die 2. bulgarische Armee des Generals Lukow die SLdywnge der Belasicä und die Linie der unteren Struma. Die 4. bulgarische Armee unter General Toscheff hatte den Küstenschutz am Aegäischen Meere bis zur Maritza. Den deutschen Generalkommandos unterstanden bulgarische Divisionen. Von den deut­schen Truppen hatte unsere Oberste Heeresleitung wegen der schweren Kämpfe an unserer Westfront nur einzelne, schwache Formationen in Mazedonien taffen können.

Bei den bulgarischen Divisionen, die sich einst tapfer geschlagen hatten, hatte sich schon seit länge­rer Zeit eine bedenkliche, immer mehr zunehmende Kampfunlust gezeigt, die von der Entente mit allen Mitteln der Propaganda gefördert wurde. Im Frühjahr 1918 hatte man sich bereits gezwungen gffehen, auf die Durchführung eines westlich des Ochrida-Sees geplanten, strategisch viel versprechen­den Unternehmens zu verzichten, weil nach den Erklärungen bulgarischer Offiziere die Truppen den Angriff verweigern würden. Bulgarische Soldaten chatten damals schon erklärt, daß sie Mitte Sep­tember die Stellungen verlassen würden, wenn bis dahin der Krieg noch nicht beendet wäre.

Auffallenderweise begann nun gerade am 15. September der große Ententeangriff. Er erfolgte gleichzeitig bei Monastir in dem Gebirge zwischen Cerna und Vardar und in der Gegend östlich des Vardar. Auf beiden Flügeln behaupteten die Verteidiger ihre Stellungen. In der Mitte aber, gerade da, wo das Gelände dem Angreifer die größten Schwierigkeiten bereitete, leisteten die bul­garischen Truppen keinen Widerstand, sondern gaben ihre Gräben einfach auf.

General v. Scholz beabsichtigte, die Weichenden in einer zweiten «Stellung mit rechtzeitig vorge­führten Reserven zum Halten zu bringen, sah sich -aber in seinen Hoffnungen getäuscht. Die beiden Divisionen, die den ersten feindlichen Angriff nicht angenommen hatten, blieben in unaufhalt­samen Zurückgehen und die bulgarischen Reserven fochten nicht. Die deutschen Truppen, die noch kurz vorher- durch Bataillone aus Rumänien verstärkt worden waren, konnten allein das Loch nicht schließen trotz aller Hingabe. Der Entente war der Abstieg aus den Bergen in das Vardartal, in Rich­tung auf Krivolac und auf den wichtigen Knoten-, punkt und mit reichen Vorräten ausgefüllten Etappenort Gradsko freigegeben. Auch alle weite­ren Versuche, den Widerstand zu organisieren, scheiterten. Die bulgarischen Verbände lösten sich einfach auf.

Was an deutschen Truppen, an Etappenforma­tionen, Landsturm und Rekruten vorhanden war, wurde zusammengerafft und dem Verfolger ent- gegengeworfen, um zu retten, was noch zu retten war. Alles umsonst! Es gab kein Halten mehr. Schon am 29. September fiel Uesküb in die Hand des Feindes, und Bulgarien schloß den schmach­vollen Waffenstillstand.

In die Gesamtfront der Mittelmächte war jetzt eine furchtbare, klaffende Lücke gerissen. Nach dem Ausscheiden Bulgariens brachen bald auch die Tür­kei und Oesterreich-Ungarn zusammen, und Deutschland allein konnte sich gegen die Welt von Feinden nicht mehr behaupten. In Betrachtungen

Dev Tovnado übev de« wefikudZschen Lnfeln

Die Gruppe der Großen Antillen, die zu den westindischen Inseln gehört, ist von einem Tornado heimgesucht worden, der bei der Insel Portorico seinen Anfang nahm und an der Inselgruppe ent­lang bis nach Amerika, nach der Halbinsel Florida zog. Was unterwegs von ihm berührt wurde, war dem Tode geweiht. Die Hauptstadt von Portorico, San Juan, die unser Bild zeigt, hat wohl am

über die inneren Ursachen für das Schwinden der Kampflust und des Selbstbehauptungswillens bei dem ursprünglich so tapferen und trotzigen bulgari­schen Volke wird bisweilen die Ansicht vertreten, die deutschen Offiziere hätten es nicht verstanden, den Bundesgenossen richtig zu behandeln, hätten ihm ihre Ueberlegenheit in verletzender Form füh­len lassen und so eine verhängnisvolle Mißstim­mung erzeugt. So war es aber nicht.

Unbestreitbar ist es, daß Reibungen zwischen den Bundesgenossen in großer Zahl vorgekommen sind. Aber in welchen Koalitiovskriegen hätten solche überhaupt gefehlt! Sie waren umso häufiger, je weiter man von den vorderen Stellungen ent­fernt war und entstanden vorzugsweise in Ver­pflegung?- und Unterkunftsangelegenheiten. In meiner Stellung als Chef des Generalstabes der Etappen-Infpektion 11 habe ich sie zum Ueberdruß kennen gelernt. Worauf waren sie zurückzuführen? Zum Teil auf offenbare und nicht zu entschuldi­gende Ungeschicklichkeiten und Fehlgriffe einzelner, meist untergeordneter Persönlichkeiten, in der Hauptsache aber doch auf die besonderen Schwierig­keiten, mit denen wir auf dem Balkan zu kämpfen hatten.

Schon die Verschiedenheit der Sprache erschwerte den unmittelbaren freien Meinungsaustausch und damit das richtige gegenseitige Kennenlernen und

Verstehen. Fließend deutsch oder französisch blick nicht sonderlich hoch, sprechende bulgarische Offiziere gab es nur wenig;: 'dG-MWirWWWWMH'

und ^Dsu ff sH e bulgarische oder auch nur die

den meisten öfteren bulgarischen Offizieren ge­läufige russische Sprache genügend beherrschten, waren Ausnahmen. In den weitaus meisten Fällen war man im mündlichen und schriftlichen Verkehr auf Dolmetscher angewiesen. Durch un­gewandte Uebertragung kamen mitunter Schärfen in den Verkehrston, die von der einen Seite nicht beabsichtigt, von der anderen aber unangenehm empfunden wurden.

Für die mit dem Dersorgungswesen betrauten deutschen Dienststellen war es ein schweres Hemm­nis, daß man, um den Bundesgenossen nach Mög­lichkeit entgegenzukommen, im Januar 1915 auf ein eigenes deutsches Etappengebiet im eigentlichen Sinne verzichtet hatte. Das eroberte Land, in dem die deuffchen Etappeneinrichtungen lagen, wurde aufgeteilt zwischen Oestereich-Ungarn und Bul­garien. Diese beiden Mächte errichteten General­gouvernements und übten dort die Landeshoheit aus. Voraussetzung bei dem deutschen Zugeständnis war natürlich gewesen, daß sie aus ihren Gebieten die Verpflegung für die deuffchen Truppen liefer­ten und auch sonst die deuffchen Behörden bei ihren Aufgaben in jeder Weise unterstützten. Hierin aber erlebte man deutscherseits große Enttäuschun­gen. Nach den vorhandenen Lartdesschätzen wären die Bulgarien ohne weiteres, in der Lage gewesen, ihre Verpflichtungen zu erfüllen; die Organisation ihres Verwaltungsapparates aber versagte in schlimmster Weise. Auf deutscher Seite lag natur­gemäß das Streben vor, nicht nur die auf dem Balkan kämpfenden Truppen aus dem mit ihrer Hilfe eroberten reichen Lande zu versorgen, son­dern auch der notleidenden deutschen Heimat nach Möglichkeit noch Versorgungsschätze zuzuführen. Auf bulgarischer Seite ließen dagegen Ortskom­mandanten, Intendanturbeamte usw. es vielfach an jeglichem Verständnis für die Kriegsnotwendig­keiten fehlen, machten unnötige Schwierigkeiten und überschritten dabei nicht selten ihre Befugnisse.

An der Kampffront ' waren die Reibungen In der Regel geringer als im rückwärtigen Gebiet. Hin und wieder empfanden wohl die bulgarischen Offiziere in ihrem besonders stark ausgeprägten und empfindlichen nationalen Selbstgefühl die Unterstellung unter deuffchen Befehl als lästig und hielten unbequeme Forderungen deutscher Kom­mandeure für überflüssige Bevormundung und für Zeichen von Herrschsucht, während sie in' Wahrheit doch nur der gemeinsamen Sache dienten. Anderer­seits zeigte sich aber bei den Bulgaren doch auch wieder volles Vertrauen zu der Energie der deut­schen Führung. Viele schöne Beweise hierfür ließen sich aus den Kriegsaufzeichnungen bringen.

Zum Schluß dieses-Kilicks seien die ver­söhnlichen Worte Hindenburgs angeführt, die wir in seinem bald nach dem Kriege geschriebenen Buche Aus meinem Leben" finden:Ich hoffe, daß die Aeußerungen des Mißverstehens zwischen uns und unseren ehemaligen Verbündeten mehr und mehr verstummen werden, wenn die düsteren Nebel sich verziehen, die die Wahrheit verhüllen, und die un­seren bisherigen Kampfgenossen zur Zeit den freien Blick auf die gemeinsamen Ruhmesfelder nehmen, auf denen das deutsche Leben zur Verwirklichung auch ihrer Pläne und Träume eingesetzt wurde."

schwersten gelitten. Etwa 70 Prozent der Privat­häuser wurden zerstört, 30 Prozent der Geschäfts­häuser vernichtet, ein Drittel der Bevölkerung ist völlig obdachlos. Die Kaffee-Ernte von Portorico, die auf den europäischen Märkten schon verkauft war, dürfte zerstört sein, wie auch die Bananen­ernte zum größten Teile erledigt ist.

Das ebe^maOe Rßtiel

Die Krankheit der llebergangszeit. Das neueste Heilmittel: Einspritzungen. Reue Beobachtungen schwedischer Aerzte.

Auch die Krankheiten haben ihre Geschichte und sind dem Wechsel der Mode unterworfen. In den letzten Jahren hat sich nun die rheumatische Krank­heit immer mehr ausgebreitet, und das hatte zur Folge, daß die Aerzte aller Länder neue Heilmittel zu erproben versuchten.Rheumatismus", war allzu lange eine Sammelname für ganz verschie­dene Leiden; nun fängt man an, die Krankheit ge­nauer zu definieren und damit eine bessere Grund- lage für ihre wissenschaftliche Erforschung zu bieten eine Arbeit, die vorläufig noch nicht völlig ge­lungen ist. Wie ernst besonders der Gelenk­rheumatismus ist, ist u. a. von dem schwedischen Arzt Dr. Kahlmeter nachgewiesen worden-, Schwe­den ist wie alle Länder mit großen Küsten sehr schwer von der Krankheit betroffen, und Kahlmeter hat sich nun die Mühe gemacht, die ver­schiedenen Krankheiten im Verzeichnis über be­willigte schwediche Jnoaliditätspensionen zu unter­suchen. In erster Linie wurde bei der Gewährung der RentenAltersfchwäche berücksichtigt, und zwar in 55 Prozent der Fälle. Dann schlief sich jedoch so­

fort der chronische Gelenkrheumatnsmus mit 9,1 Prozent an. Diese Zahl erscheint im ersten Augen­

sis mit

gleichen; an dieser Volksseuche waren nur 5,8 Proz. der in dem Verzeichnis Berücksichtigten erkrankt. Natürlich spricht dabei mit, daß die Lebensdauer der an Rheumatismus leidenden Patienten in der Regel beträchtlich größer ist, as die der Lungen­kranken.

Nun nimmt man gewöhnlich an, daß der Rheu­matismus eine alte und gutbekannte Krankhoit sei. Tatsächlich hat sich die medizinische Wissen­schaft jedoch erst in der letzten Zeit lebhafter für Rheumatismus interessiert, sowohl von dem wissen­schaftlichen Standpunkt aus, wie von dem prakti­schen der Hellung. Die moderne Fachwissenschaft ist der Ansicht, daß der Gelenkrhsumtismus in zwei Formen vorkommt, von denen die eine ihren Ur­sprung in einer Infektion hat. Die Jnfekttonsform greift mit Vorliebe junge Menschen an, beginnt zu­weilen mit akutem, hohen Fieber, auf das ein Schleichfieber folgt, und ist oft von Blutarmut be­gleitet. Beiden Formen ist gemeinsam, daß man sie als eine sog. allgemeine Krankheit auffaßt, bei her der ganze Mensch sich krank fühlt. Bei der infektiösen Form muß der Arzt versuchen, das Eingangstor der Infektion sobald wie möglich ausfindig zu ma­chen. In Frage kommen in erster Linie die Hals­drüsen, dann das Zahnfleisch und die Schleimhäute des Darms. Ist keine Infektion vorhanden, soll der Arzt die hygienischen Verhältnisse berücksichtigen, unter denen der Kranke arbeitet oder wohnt. Der Arzt verlangt Sonne und Trockenheit es ist eine andere Sache, wie der Patient diesen Forderungen nachkommen kann. Außerdem sind tägsich Abrei­bungen und warme Unterkleider zu verordnen, aber keine Wolle. Diät spielt keine Rolle, wenn der Gelenkrheumatismus nicht mit Gicht verbun­den ist.

Als besondere Heilmittel verwendet man in der letzten Zeit immer öfter das Einspritzen von Eiweiß­stoffen, die in gewissen Fällen den Krankheits- prozeß günstig beeinflussen, ohne daß man recht weiß, warum das der Fall ist. In Frankreich ver­wendet man Schwefel, in Deutschland ebenso oft ein Iod-Schwefel-Präpvrat. Auch ein anderes Mittel wird benutzt, das aus einer Wasserlösung von Stoffwechselprodukten gewisser Bakterien be­steht. Dieses Präparat ist mit Erfolg von dem schwedischen Arzt gegeben worden, der auch durch (Anspritzen von Milch die Krankheit erfolgreich bekämpft hat. In akuten Fällen von Gelenkrheu­matismus begann er die Kur mit dem Einspritzen von 35 Cenfilitern an jedem dritten bis fünften Tag; dann änderte er die Größe der Dosis e nach der Reaktion des Patienten. In chronischen Fällen war die Dosis geringer. In der letzten Zeit ist Atofam, das eigentlich gegen Gicht gegeben wird, auch häufig gegen Rheumatismus verwendet wor­den. Von besonderer Bedeutung sind kleine Dosen von Iod in Fällen , in denen kein Fieber vor­liegt; in Schweden hat man diese Kur vorläufig freilich noch wenig angewendet. Von der physika­lischen Behandlung des Gelenkrheumatismus wird meist zuviel erwartet; sie wird häufig in solchen Fällen erprobt, di« dazu nicht geeignet sind. Die Behandlung mt Bädern, Massage und Bestrahlung verschiedener Art darf unter keinen Umständen ohne ärztliche Beratung vorgenommen werden.

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Frauenbund Keffelfladl. Heute abend Zusam­menkunft. 2052

GesangvereinFröhlichkeit". Heute abend punkt- lich %9 Uhr Singstunde.

Turn- und Sportvereinigung 1860 e. V. (Van- derableilung). Am Sonntag den 23. September fin­det unsere 7. Wanderung nach Wiesthal, Fram­mersbach, Lohr statt. Abfahrt 6,40 Uhr Hauptbahn­hof mit Sonntagskarte Lohr, Fahrpreis 2.80 Mk. Gäste willkommen. 2047

Reichsbund der Zivildienstberechligten. Morgen abend 8/4 Uhr September-Monatsversammlung im Elefanten. T.-O. u. a. Familien-Spaziergang, Gene­ralversammlung. 2050

Vogelsberger Höhen-Elub (V. H. E.) Zweigver­ein Hanau. Am Samstag den 22. Sept, trifft der Zweigverein Lumdatal zum Besuch ein. Abends ge­mütliches Zusammensein. Am Sonntag den 23. Sept., vormittags Besichtigung der Stadt, nachm. Wanderung in die Umgebung Hanaus. Alles Nähere in" der-Freitagsnummer. 2049 GefSngverein Germania. Heute abend 8.30 Uhr Singstunde. 2048

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Die Ausführung von Chaussierungs- und Klein­pflasterarbeiten an der Hanau-Fuldaer Straße in Stat. 13,115.1 sollen in zwei Losen vergeben werden:

Los 1:

1. 4000 qm Chaussierung als Unterlage für dar Kleinpflaster herzustellen;

2. 2000 Lfdm Tiefbordsteine zu versetzen;

3. 3740 qm Kleinpflaster mit Sandlieferung her. zustellen;

4. 3000 qm Packlage herzustellen;

5. 240 cbm Kleinschlag einzudecken (ohne Lieferung).

Los 2: 4000 qm wie bei Lfd. Nr. 1; 2000 Lfdm wie bei Lfd. Nr. 2; 3740 qm wie bei Lfd. Nr. 3; 3000 qm wie bei Lfd. Nr. 4;

240 cbm wie beiLfd. Nr. 5. sind bis zum 26. ds. Mts., vormittags 10 Uhr, an das Landesbauamt, Hanau, Römerstraße 7, ein­zureichen.

Angebotsformulare werden gegen Erstattung 1 von 2.00 RM. daselbst verabfolgt.

Hanau, 17. September 1928.

Landesbauamt.

Die hiesige Forstkasse ist am 15. ds. Mts. mit der staatlichen Kreiskasse vereinigt worden. Die staatliche Kreiskasse führt fortan die Bezeichnung: Staatliche Kreis- und Forstkasse. Kassenstunden: 8^412)4 Uhr.

Hanau den 17. September 1928.

Staatliche Kreis- und Forstkasse. Schroeder.

Um die Umschuldungs-Aktion für die Land­wirtschaft mit möglichster Beschleunigung zur Durchführung zu bringen, ist erforderlich, daß der Oertliche Unterausschuß möglichst bald einen Ueber« blick gewinnt über die Zahl und Höhe der zu be­gutachtenden Kreditanträge. Dementsprechend wird die Frist, bis zu der alle Kreditanträge bei den Kredit-Instituten (Landesleihbank, Sparkasse, Ge­nossenschaften usw.) gestellt sein müssen, auf den 30. ds. Mts. festgesetzt. Später gestellte Anträge werden unter Umständen nicht berücksichtigt werden können.

Die Personal-Kredit-Institute werden ersucht, die ordnungsmäßig vorbereiteten Kreditanträge mit allen erforderlichen Unterlagen und, soweit es sich um Kleinbauernkredite handelt, mit der Erklärung wegen Bürgschaftsübernahme demOertlichen Unter­ausschuß (Landrat) mit tunlichster Beschleunigung vorzulegen und dahin zu wirken, daß bis zum 12. Oktober ds. 3s. spätestens alle Anträge dem Unter» ausschuß vorgelegt worden sind.

Hanau den 17. September 1928.

Der Landrat. I. D.: Dr. Riediger.

GtüdMGe NekarmtmaOunaem

Verdingung der Dachdeckerarbeiten im Stadtschloß und Rat­haus. Auskunft wird im Rathaus, Zimmer 25, er»

Eröffnungstermin der Angebote: 22. Septem­ber 1928, vormittags 11 Uhr.

Hanau den 15. September 1928.

Der Magistrat, gez. Ehrich.

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