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General Anzeiger für

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4. September

ersinnt täglich mit Ausnahm« btr Sonn- unb Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Ätnas RM.1-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer io, Freitag 1Z, Samstag 13 R-Pfg. / Anzeigenpreise, Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite

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Kr. 208

nzeiger

Dana« Stadt und Land

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Bei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streit usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Liefenm­oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrift u. Erscheinung Stage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.^Geschäftsstelle: Hammerstr. 9 / Jernspr. 3936,3937,3938

1928

Das neueste.

Die 9. Vollversammlung des Völkerbundes wurde gestern eröffnet. Als Präsident wurde der dänische Gesandte in Berlin. Zahle, gewählt.

Gestern fand In Genf die erste Begegnung des Reichskanzlers mit Briand statt.

Die Internationale Kirchenkonferenz, die 1925 vom Stockholmer Wellkirchenkongreß zur Fort­setzung seines Werkes eingesetzt wurde, ist gestern in Prag feierlich eröffnet worden.

Gestern vormittag wurde in Hamburg der 13. Deutsche Gewerkschaftskongreß eröffnet. Reichs- wirlschaftsminister Dr. Curtius hielt dabei eine Rede über Wirtschaft und Sozialpolitik.

I 3n München findet heute die Grundstein­legung für den Erweiterungsbau des Deutschen Mu­seums statt. Der Reichspräsident ist zu diesen Feier­lichkeiten in München eingetroffen.

Zogu I. richtete sofort nach seiner Proklama­tion zwei Freundschafksbotschaften an den italieni­schen König und an Mussolini.

Gvöffnrms -ev Snievn. srtvMkttkpttfLvLttz

Prag, 3. Sept. Die Internationale Kirchen­konferenz, die 1925 vom Stockholmer Weltkirchen­kongreß zur Fortsetzung seines Werkes eingesetzt wurde, ist heute vormittag in Prag feierlich eröffnet worden. Führer der deutschen Delegation,' in der sich u. a. der Reichsgerichtspräsident Dr. Simons befindet ist der Präsident des Deutschen Evange- Mchen Kirchènbündes, Dr. Kappler aus Berlin. fJBeberrtuiigber Tagung beruht zum Unterschied anderen kirchlichen Organisationen auf ihrem ziellen Charakter, da alle Delegierten der konti­nentalen und der überseeischen Welt von den kirch­lichen Behörden selbst offiziell ernannt worden sind. Zur Verhandlung stehen soziale und internationale Fragen der Gegenwart. Zum Präsidenten des Kon­gresses wurde ein Vertreter der griechisch-ortho­doxen Kirche, der Erzbischof Germanos, er­nannt. Er stellte in seiner Eröffnungsrede, die mit starkem Beifall ausgenommen wurde, fest, daß die Ausammenschlußbewegung der christlichen Kirchen im vergangenen Jahre wesentliche Fortschritte zu verzeichnen gehabt hat. Das Sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut in Genf, das im vorigen Jahre unter Mitwirkung aller protestantischen Kirchen der Welt zustande gekommen ist, bezeichnet der Präsi­dent als ein aktives Zentrum der internationalen kirchlichen Bewegung. Die Aufgabe des Instituts fei die Klärung der sozialen Fragen der Gegenwart vom Standpunkte der christlichen Ethik aus. Der erste Verhandlungstag ist den Berichten der ameri­kanischen, britischen und griechisch-orthodoxen Sek­tion gewidmet. Für die europäische Gruppe wird Präsident Dr. Kappler aus Berlin Bericht erstatten.

Prag, 3. Sept. Die Internationale Kirchen­konferenz behandelte in ihrer zweiten Vollsitzung wichtige koloniale Fragen. Die Ergeb­nisse der Beratungen sollen in einer Reihe formeller Erklärungen zusammengefaßt werden. Zur Ver­handlung stehen insbesondere die Fragen des Glücksspiels, des Alkoholmißbrauchs und Probleme, die das internationale Zusammenleben der Völker betreffen. Das Arbeitsfeld ist dadurch wesentlich erweitert worden, daß die Kirchen folgender Gebiete offiziell in den Rat der Christenheit ausgenommen worden sind: Indien, Japan, China, Lateinamerika, Westasien und Nordafrika. Der Weltprotestantismus ist damit einheitlich zusammengefchloffen. Es ist be- schlosiâ worden, mit dem Weltbund für inter­nationale Freundschaftsarbeit der Kirchen und an­deren verbündeten Organisationen, die sich die Be­handlung sozialer und internationaler Fragen vom christlichen Standpunkt aus zur Ausgabe machten, in engere Fühlungnahme zu treten. Die Konferenz- bsjlnehmer werden morgen vom tschechoslowakischen Unterrichtsminister Dr. Hodze empfangen werden.

Die Mee der Lieuwabl des AeiürsbankvvSsldenie«

Berlin, 3. Sept. In der letzten Zeit ist in der Oeffentlichkeit wiederholt die Frage nach der Neu­wahl und der Amtsdauer des Reichsbankpräsidenten erörtert worden. Der Paragraph 6 des Bankgesetzes vom 30. August 1924 bestimmt, daß die Amtsdauer des Präsidenten vier Jahre beträgt. Danach müßte die Neuwahl des gegenwärtigen Reichsbankpräsi­denten im Oktober stattfinden. Maßgebend ist jedoch der Tag der Ernennungsurkunde. Mit der Aus­händigung der Urkunde an den gewählten Präsiden- ten ist Liefer rechtmäßig bestellt und von diesem Zeitpunkt an datiert auch erst die Amtsdauer. Wie von zuständiger Stell« mitgeteilt wird, läuft die Amtsdauer des Reichsbankpräskdmten Schacht noch die zum 11. April 1929, so daß erst Anfang des nächsten Jahres eine Neuwahl erforderlich würde. Die Ernennung der Mitglieder des Reichsbank- direktoriums erfolgt auf einen Zeitraum von zwölf Jahren, jedoch mit der Maßgabe, daß jedes Mitglied des Direktoriums bei Erreichung eines Löbensalters von 65 Jahren ausscheidet.

Eröffnung

der VSttervundsiasuns

Genf, 3. Sept Die 9. Völkerbundsversammlung ist beule vormittag 10.45 Uhr von dem finnischen Außenminister Procope in seiner Eigenschaft als derzeitiger Ratspräsi­dent eröffnet worden. In seiner breitangelegten, alle Arbeiten und Aufgaben des Völker­bundes aufzihlenden Eröffnungsansprache würdigte Procope insbesondere die Tätigkeit des Völkerbundes im abgelaufenen Völkerbundsjahr auf wirtschaftlichem Gebiet und die Ar­beiten für Sicherheit und Abrüstung, die er als die beiden Zentralpunkte der Völker- bundsaktion bezeichnete.

Für die Abrüstungsfrage sieht er nach dem Zu­standekommen des englisch-französischen Kompro­misses über die Seeabrüstung (1?) und nach der Aera voraus und glaubt, daß die Bundesversamm­lung unter glücklichen (?) Auspizien ihre Be­ratungen beginnt. Auch die 9. Bundesversammlung würde diese Friedensarbeit fortsetzen müssen; denn nach der Annahme dieser Grundsätze komme nun­mehr die Verwirklichung, die sich nur durch prak­tische Maßnahmen erreichen lassen. Nur durch dauernde Anstrengungen könne die internationale Zusammenarbeit und derFriede gewährleistet wer­den. Nach der Erwähnung des Umstandes, daß als Folge der Universalität des Völkerbundes die außereuropäischen Staaten oft an der Lösung von Fragen mitwirken können, die zunächst nur als europäische erscheinen, begrüßte der Redner den Entschluß Spaniens, seine Mitgliedschaft im Völ­kerbund beizubehalten, und gab dem Bedauern über das Fernbleiben einiger anderer Staaten Ausdruck wie Argentinien, Peru und Bolivien, die, wie er hinzufügte, allerdings an den meisten Arbeiten des Völkerbundes teilnehmen. Der Redner gab dann der Hoffnung Ausdruck, daß Kostarica und Brasi- lien sich^ zur baldigen Rückkehr tu den Völkerbund Elchuegen, und erinnerte baran, oaß verschiedene Nichtmitgliedsstaaten an Arbeiten des Völkerbun­des teilgenommen haben, vor allen Dingen an die Vereinigten Staaten von Amerika, Sowjetrußland und die Türkei.

Im weiteren Verlaufe feiner Eröfnungsanfprache führteMinister des Aeußern Procope noch aus,

der Wille zur Kriegsverhinderung werde oft als eine Illufsion bezeichnet, weil der Krieg so alt wie die Menschheit sei und lo lange dauern werde, als sie selbst. Gegenüber diesen Skep­tikern müsse aber auf den Umstand verwiesen wer­den, daß ähnliche Bemühungen zur Stärkung des Friedens, wie sie jetzt vom Völkerbund unternom- men werden, noch niemals versucht wurden.

Im Schlußteil ferner Rede befaßte sich der Ratspräsident mit dem vor wenigen Tagen in Paris unterzeichneten

kriegsâchtungspaki,

um die entscheidende Rolle der Vereinigten Staa­ten von Amerika bei der Ausarbeitung dieses Ver­trages zu würdigen.Ich bin", so erklärte er, überzeugt, daß wir alle in diesem Pakt den gran­diosen Ausdruck des Willens, das gute Einver- nchmen unter den Nationen zu sichern und einen Akt sehen wollen, der den Grundsätzen des Völker- bunLspwktes entspricht und von dem gleichen Wunsch nach Universalität und Bereinigung aller Staaten zur Aufrechterhaltung des Friedens beseelt ist. Wir begrüßen den neuen Vertrag im Namen des Friedens und unteres Glaubens an die Zu­kunft des Völkerbundes. Er bringt unserem Werk eine große und wertvolle Unterstützung". Nach einem an Kellogg und Briand als Urheber dieses Paktes gerichteten Glückwunsch nahm er die Völker- bundsarbeiten und den Abschluß des Kriegsäch- iungspaktes zum Anlaß, um zu erklären, ba^ die Kräfte des Friedens Tag für Tag in einem fester gefügten Bündel zusammenwirken.

Seite LIntöreedung LNüUer-Veiand

Genf, 3. Sept. Kurz vor Beginn der Vollversammlung fand im Vorraum des Re- formakionssaales eine vielbesuchte längere Unterredung zwischen Reichskanzler Müller, Außenminister Briand und Staatssekretär v. Schubert statt. Die Staats männer unterhielten sich längere Zeit sehr eingehend. Dies ist die erste Begegnung zwischen dem Reichskanzler Müller und Briand in Genf. Es besteht allgemein der Eindruck, daß bereits in dieser Unterredung weitere Verhandungen in Aussicht genommen worden find.

Berlin, 3. Sept. Rach Meldungen aus Genf hat man sich bei der ersten Fühlungnahme grund­sätzlich dahin geeinigt, daß eine Besprechung zwischen dem deutschen Reichskanzler und dem französischen Außenminister in den allernächsten Tagen stalt- finden soll. Man Hal aber einen bestimmten Termin noch nicht festgelegl. Zunächst soll heute nachmittag noch eine Beratung der deutschen Delegation ftatt- finden und zwar auf Grund des Berichtes, den der Reichskanzler in Baden-Baden von Dr. Stresemann erhalten Hal. Man will in Gent auch bereits die

Nach Verlesung der Eröffnungsrede, die von der feierlichen Versammlung an verschiedenen Stellen von Beifall unterbrochen wurde, so bei der Stelle über die Rückkehr Spaniens zum Völkerbund, der Erwähnung Brasiliens und Costa Rivas und bei der Würdigung des Helloggpaktes wurde die Sitzung für eine halbe Stunde unterbrochen, in der die Vollmachten der Delegationen durch den ent­sprechenden Ausschuß geprüft wurden.

Nach Wiederaufnahme der Sitzung teilte der Vorsitzende des Ausschusses zur Prüfung der Voll­machten mit, daß

50 Staaten auf der diesjährigen Völkerbunds­versammlung vertreten sind

und nur Argentinien, Bolivien, Honduras und Peru fehlen. Die Anwesenheit von 50 Delegationen auf der Völkerb undsoersammlung bildet eine Höchstzahl, die in den früheren Jahren nie erreicht wurde, weil von Len südamerikanischen Staaten regelmäßig mehr als vier abwesend waren.

Mit 44 von 50 Stimmen wurde dann

der dänische Gesandte in Berlin, Zahle, zum Präsidenten der Völkerbundsversammlung gewählt.

Zahle nahm dankend an und schlug der Versamm­lung vor, an Dr. Stresemann und Chamberlain Sympathie-Telegramme zu senden und der franzö­sischen Regierung telegraphisch das Beileid zum Tode Bokanowskis zu übermitteln. Der Vorschlag wurde von der Versammlung mit Beifall angenom­men.

Am Nachmittag sanden die

Wahlen der Ausschuß-Mitglieder

statt. Danach führen den Vorsitz im ersten Aus­schuß (Rechtsausschuß) Scialoja-Jtalien im zweien Ausschuß (Technische Organisation) Motta-Schweiz, im dritten Ausschuß (Abrüstung) Car- ton de Wiart-Belgien, im vierten Aus- schuß (Haushalt) Vasconcellos-Portugal, im fünf­ten Ausschuß (Soziale Fragen) Matos-Guatemala und im sechsten Ausschuß (Politische Fragen) Marinkowitsch-Südslawien. Die Vorsitzenden der sechs Versammlungsausschüsse bilden zusammen mit dem Präsenten der Bundesversammlung Zahle-Dänemark und dem Vorsitzenden des Tages­ordnungs-Ausschusses Caballero-Paraguay das Büro der Versammlung, das nach einem weiteren Wahl­gang durch folgende

sechs Vizepräsidenten

ergänzt wird:, Adatci-Iapan, 40 Stimmen, Briand- Frankreich und Müller- Deutschland je 38 Stimmen, Cushendun - England 37 Stimmen, Mackenzie-King- Kanada 33 Stim­men und Seipel- Oesterreich 24 Stimmen.

Die sechs Versammlungsmisschüff« treten Diens­tag vormittag zu ihren konstituierenden Sitzungen uns zur Einteilung ihrer Arbeiten zusammen, während die Bundesversammlung Dienstag nachmit­tag mit der Generaldebatte über den Jahresbericht des Generalsekretärs über die Tätigkeit im adgelaufenen Völkerbunds- jahr beginnen wird.

erste formale Antwort, die der deutsche Reichskanzler von Briand erhalten werde, kennen. Briand werde zugeben, daß er Stresemann vor Jahresfrist das Versprechen einer Verhandlung über die vorzeitige Räumung der Rheinlands nach den Dahlen in Frankreich und Deutschland gegeben habe, er werde aber hinzufügen, daß er auf Grund von Besprechun- gen im Pariser Ministerrat und einer Vereinbarung mit Poincaro das allgemeine Versprechen von Genf später auf die Zusage beschränkt habe, im Rahmen der großen weltpolitischen Probleme zu verhandeln:

er sei bereit, in freundschaftlichem Sinne mit dem deutschen Reichskanzler zu verhandeln, die eigent­lichen Verhandlungen könnten aber nicht zwischen Frankreich und Deutschland allein, sondern nur zu­sammen mit den fünf Mächten, die in der Bot- schasterkonferenz vertreten sind, d. h. England, Frankreich, Italien, Belgien und Japan, geführt werden. Damit scheint sich Frankreich einen Rückzug aus die Bolschasterkonferenz offen halten zu wollen

Dev ReitbsvvSffdent in München

Berlin, 3. Sept. Der Reichspräsident trifft mor­gen in München zur Teilnahme an der Grund­steinlegung für den Erweiterungsbau des Leut­chen Museums ein. Auf dem Festplatze wird er von Reichsminister Severing sowie Reichsminister Schätzel, Werteter der bayerischen Regierung und dem Vorstand des Deutschen Museums begrüß werden. Bei der Grundsteinlegung werden Präsi- dent Dr. v. Siemens, ein Verteter der Reichsregie­rung und der bayrische Kulturminister sprechen. An die Feier schließt sich ein Festessen, bei dem der Reichspräsident das Wort ergreifen wird. Der bayrische Ministerpräsident wird eine Rede auf das Deutsche Reich halten. Abends ist eine Fest­aufführung im Prinz-Regenten-Theater vorge sehen. Am Mittwoch vormittag wird der Reichs- Präsident wieder in Berlin eintreffen.

Logns Dank att Statten

Rom, 3. Sept. Nach seiner Proklamierung zum König von Albanien fartbte König Zogu I. an den König von Italien folgendes Telegramm:Im Augenblick der Thronbesteigung weilen meine Ge­danken bei Eurer Majestät, die, mit dem edelsten Gemüt die Schicksale Italiens leitend. mir den Weg meist, der zur Größe und zum Glück meines Volkes führen wird. Zogu 1."

Der König oon Italien sprach in je nem Ant­worttelegramm die lebhaftesten Wünsche für das Glück des albanischen Volkes aus.

Mussolini erhielt von Zogu folgendes Tele­gramm:Im Augenblick, da mich mein Volk zum König proklamiert, gereicht es mir zur Freude, Euer Exzellenz mitzuteilen, wie sehr ich und die albanische Nation die dauernde Unterstützung anerkennen, die die königlich italienische Regierung besonders der Bewegung für das monarchische Regime in Albanien zuteil werden ließ. Ich rechne auf die Mitarbeit der nerbünbeten Regierung als den grundlegenden Faktor für die Politik in meinem Reiche, die darauf abzielen wird, den Fortschritt der Nation auf allen Gebieten zu fördern und zu be- schleunigen. Mit dem Ausdruck meiner unoeränder- liegen Zuneigung Zogu I., König der Albaner".

Mussolini übermittelte in einem Antworttele­gramm dem König seine persönlichen Glückwünsche und die der fascistischen Regierung und gab ihm die Zusicherung, daß Italien auch in Zukunft gegen­über dem König und seiner Regierung eine Politck der Freundschaft betreiben und den Fortschritt der albanischen Nation auf allen Gebieten wirksam un­terstützen werde.

Der zukKnkttse âSntg von ÄnsavM

Berlin, 3. Sept. Nach einer Pariser Meldung derDeutschen Allgemeinen Zeitung" ist zwischen den ungarischen legitimistischen und nichtlegi- timistischen Monarchisten eine Einigung dahin zu­stande gekommen, daß der älteste Sohn des verstör- denen Königs Karl, Okto, zur gegebenen Zeit zum König von Ungarn proklamiert werden soll.

Sattdelsvevivas mit Südafrika

Berlin, 3. Sept. Am 1. September ist in Pre­toria ein Handels- und Schiffahrtsvertrag auf bret. ter Grundlage zwischen Deutschland und der Süd- afrikanischen Union von den Bevollmächtigten bei­der Regierungen unterzeichnet worden.^ Der Ver­trag, der sich im allgemeinen an die Bestimmungen des deutsch-englischen Handelsvertrages anlehnt, ist auf der Grundlage gegenseitiger unbedingter Meistbegünstigung aufgebaut. Die Vorzugszölle, die die Südafrikanische Union gegenwärtig Eng' land gewährt, bleiben England und den britischen Dominien usw. vorbehalten. Ein Abkommen über oegenseilige Zollzugeständniffe ist für später in Aus­sicht genommen. Der Vertrag enthält auch Bes^m- mungen über Einreise, Niederlassung, die Rechts­stellung der beiderseitigen Staatsangehörigen, der Gesellschaften, über Zulassung von Konsuln uns dergleichen.

-kellogss Rückseite «mb Amerika

Dublin, 3. Sept. Staatssekretär Kellogg ist an Bord des KreuzersDetroit" nach Cherbourg ab- gereift, wo er sich auf dem auf der Fahrt nach Amerika befindlichen Dampfer^eviathan etn« schiffen wird.

Die beuirge Kummer «miatzt *<5 Seiten