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Meint täglich mit Ausnahme der Sonn, und Feiertage. / SezugS-reiS: Für den halben Umas AM. 1-, für den ganzen Monat AM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag is, S«mSt«s12A.Pfg. / Anzeigenpreise- Für 1 mm HSH« im Anzeigenteil von 28 mm Breite z jupfg., Im A, Nameteil von 68 mm Breite 28 A-Pfg. x Offertengebühr 50 A.pfg.

jle. 204

Donuerstas de«

Das Steteste.

Zn Baden-Baden hat gestern eine Be- jpr^ung zwischen Dr. Stresemann, v. Schubert und jt. Sans stattgefunden. Die deutsche Delegation ist gestern in Genf eingetroffen.

- Das deutschnationale Parkeigerichk, das über die Berufung des Abg. Lambach gegen das Pots­damer Urteil zu entscheiden hatte, erkannte gegen Ambach auf einen Verweis.

- Die Wellkonferenz der Kirchen für Frieden unb Arenndschaft in Prag hat eine Entschließung angenommen, in der sie die Abrüstung der Staaten gemäS dem Völkerbundspakt fordert.

- Die vierte internationale Minderheitenlagung mürbe gestern in Gens eröffnet. In der Lröff- nungsfi^ung wurde der Protest laut, daß die Min- derheilenabteilung des Völkerbundes zur Lösung des Minoritätenproblems bis jetzt nichts oder nur sthr wenig getan habe.

Paris - Badett-Baden - Genf

Laden-Baden, 29. Aug. Heute vormittag gegen â Uhr traf die deutsche Abordnung s"- Eins hier ein. Nach der Ankunft begab sich Staatssekretär v. Schubert sogleich in das Hotel Meoue, wo eine kurze Aussprache zwischen Stresemann und dem Führer der Genfer Iborbnung über die Genfer Ratstagung erfolgte, ^rz vor 11 Uhr verließ Staatssekretär v. Schubert das Hotel, um mit der gesamten Abordnung 11 M 8 Min. die Reise nach Genf fortzusetzen. Ein iMpuntt für die Aussprache zwischen Dr. Strese- «n und dem Reichskanzler Hermann Müller in ^en-Baden ist noch nicht bestimmt. Der G e - ' sindHeitszustand Dr. Stresemanns ist d i g e n b.

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Überraschend lange bleibt diesmal das G e - Minnis gewahrt, das über dem Ergebnis

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. > Sei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolg« höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher feinen Anspruch auf Lieferung ober Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Jürplahvorschrift u. Erscheinungstagr der Anzeige wird keine Gewähr geleistet./-Geschäftsstelle: Hammerstr.S / Fernspr. 3956,3951,3958

30. ÄUSUft

Die Minderheiten protestieren

Gegen die NntSttskett des SSrkevbundes - Avve« a« Kellogg

Genf, 29. Aug. Der vierte rNinderheilen kongreß wurde heute vormittag von seinem Präsidenten, dem slowenischen Abgeordneten i m italienischen Parlament, Dr. Wilsan, in An­wesenheit von etwa 70 Delegierten der nationalen Minderheiten aus den verschiedensten Teilen Europas eröffnet.

Der Vorsitzende Dr. Wilfan gab einen Rückblick über die Entwicklung und über die Arbeiten seit dem letzten Minderheitenkongreß. Der Hauptgcgen- stand der diesjährigen Tagung sei dieErörterüngdes ThemasDie Lage der Minderheiten und der Völ­kerbund". Die Schaffung eines Vertrauensverhält­nisses zwischen dem Völkerbund und den nationalen Minderheiten sei eine dringliche Aufgabe. Der Völ­kerbund müsse angesichts der nationalen Unduldsam- keit ernsthaft an die Behandlung des MinÄerheiten- prüblems herantreten. Mit Nachdruck trat Dr. Wil­san für die auch unlängst auf der Weltunion der Völkerbundligen im Haag erhobene Forderung nach Errichtung eines ständigen Ausschusses für Mittder- Heitsfragen im Völkerbund ein.

Der deutsche Ab geordnete Im lettländischen Par­lament Dr. Schiemann schloß sich den Ausführungen des Vorredners an und wies darauf hin, daß dex Frieden Europas nicht zu erhalten sei, solange 35 Millionen Menschen in einer Veränderung der gegenwärtigen Lage Europas niemals eine' Ver­schlechterung, sondern nur eine Verbesserung ihrer Lage sehen könnten. Bisher sei nicht das Ge­ringste getan worden, um die Gefahren abzu­wenden. Geduld habe nur einen Sinn, wenn man

einen Willen sehe. Man könne aber nichts von einem guten Willen des Völkerbundes zur Lösung des Minderheitsproblems' sehen, wenn alle Klagen der Minderheiten in den Papierkorb wanderten

, . ââ als ââ^SââMtzirâ mürben, e s das die Beziehungen der Staaten störe.

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I Seftevveich - Sketch bevechttstes Völker

bundSmttslted

Zum ersten Male wird Oesterreich in Genf .$ seinen Regierungschef vertreten. Zum ersten Male wird der Bundeskanzler der öster­reichischen Rekublik an der Spitze der öfter«

dur:

reichlichen Republik an der Spitze der öfter« ersten Völkerbundsdelegation, die der souve­räne österreichische Staat nach Genf entsendet. Denn erst seit dem 30. Juni ist Oesterreich von der Völkerbundskontrolle befreit und ist damit endlich zu einem gleichberechtigten Staat neben allen anderen Völkerbundsstaaten geworden. Schon dieser Umstand würde genügen, um die Reise Dr. Seipels nach Genf erklärlich zu machen. Aber die Kunde von dem Entschluß des Bundeskanzlers, an der diesmaligen Völ­kerbundstagung teilzunehmen, hat zu weit­gehenden Mutmaßungen Anlaß gegeben, die kaum als ganz begründet angesehen werden können. Es wird behauptet, Dr. Seipel reise

dessen Aufrechterhaltung die Minderheiten weiter kämpfen würden.

Der ungarische Abgeordnete im tschechoslowaki- jd)en Parlament Szüllö schloß sich gleichfalls dem Protest gegen den Völkerbund an. Er betonte die Minderheiten feien schwach, weil sie der Organi­sation entbehrten, aber es -dürfe nicht vergessen wer­den, daß sie eine Masse von 40 Millionen Unzufrie­dener darstellten. Sie könnten nicht dulden, -daß der Völkerbund, ohne ihre Stimmen gehört zu haben, über Fragen berate, die von größtem Interesse für sie seien. Die Tagung beschloß, folgenden Appell telegraphisch an den Staatssekretär der Vereinigten Staaten Kelloggs zu übermitteln:

Staatssekretär Kellogg, dem Schöpfer des Kriegs­ächtungspaktes! Der Krieg ist geächtet! An die Stelle der Gewalt soll das Recht treten. Rechtlosig­keit wirkt kriegsfördernd. Recht ist Friede. 35 Mil­lionen europäischer Menschen, die als nationale Minderheiten bezeichnet werden, Glieder von zwölf verschiedenen Völkern, verteilt auf 17 Staaten, kämpfen um ihr Volkstum, um ihre staatsbürger­liche und wirtschaftliche Gleichberechtigung. Wir kämpfen tief durchdrungen von der Sittlichkeit unse­res Rechts. Die Unterdrückung und Vergewaltigung unserer Rechte ist eine der schwersten Gefahren für den Frieden. Friede zwischen den Staaten wird erst dann herrschen, wenn der Friede auch zwischen den Völkern hergestellt wird. Diesen Frieden wollen wir. SMr&gf'&M&i^ -

ein so hohes moralisches Ansehen erworben, daß wir Sie bitten, dieses Anseheu bei den Unterzeich­nern des Paktes für die Verwirklichung unserer Rechte einzusehen, krönen Sie Ihr Werk, indem Sie nach der Aechtung des Krieges die Aechtungder Unterdrückung und Vergewaltigung unserer Rechte herbeiführen."

nach Genf, um wichtige finanzielle Frw fördern, die an die neue amerikanische 2 für Oesterreich geknüpft sind. Diese 2 hat bekanntlich in Newyork einen r erfahren, und die Aufgabe seitens Seip- den Völkerbund, von dem das weitere

Aufschub ipels fei,

sal der Anleihe zum größten Teil abhängt, zu einer gesteigerten Aktivität aufzumuntern. In­dessen ist es mehr als fraglich, daß eine solche Aufgabe zur Genfer Reise Seipels Veran­lassung gegeben haben soll. Dasselbe gilt auch für die Beziehungen Oesterreichs zu Italien, die weiterer Klärung bedürften, und die durch eine persönliche Aussprache Seipels mit den maßgebenden Vertretern Mussolinis in G^ns ist es endlich mit der Vermutung bestellt, Dr Seipel beabsichtige die Anschlußfrage in Genf aufzurollen.

Die Anschlußfrage hat bekanntlich im Aus. lande viel Staub aufgewirbelt, sowohl in den Kreisen der kleinen Entente, als auch in Eng­land und Frankreich. Die imposanten Kund­gebungen bei dem Wiener Sängerfest tragen eine nicht unerhebliche Schuld an der Verstei­fung des Räumungsproblems und an der Widerherstellung einer engen englisch-franzö­sischen Freundschaft. Man hat in Paris und London die Anschlußkundgebungen als Aus­druck imperialistischer Ausdehnungsbestrebun­gen Deutschlands ausgelegt. Es wird jenseits des Rheins die These vertreten, die Anschluß­frage sei ausschließlich von Deutschland aufge­rollt werden. Wien sympathisiere garnicht mit der Aussicht auf eine Einverleibung in das deutsche Mutterland. Die Belebung der An­schlußtendenzen bildet nach Ansicht der West­mächte eine allgemeine europäische Gefahr. Um diese Ansicht zu zerstören, soll nun Dr. Seipel in Genf erscheinen, um darzubrinqen, daß der Anschluß einerseits keine aggressive Tendenzen in sich trage, andererseits aber von

Die Minderheilenbewegung Europas erhebe kategorisch Protest gegen den Mangel an akti­ver Mitarbeit der Staaten des Völkerbundes

°er Paxifer Besprechungen obwaltet.

ist auf deutscher Seite kein Wunder. Die Mschen Minister haben sich bisher stets an eine Meinbarte Schweigeverpflichtung gehalten. Es l^mmt hinzu, daß durch den Aufenthalt Dr. Strese- manns die technischen Vorbereitungen für die Senser Besprechungen erschwert sind,' weil erst Wie sein Adjutant, Legationsrat Redlhammer, in ««un erwartet wird, der dem Reichskanzler aus- Mich Bericht erstatten wird. Inzwischen ist Herr °' Hubert in Baden-Baden bei dem Minister ge« Auffallend ist aber, daß Herr Poincars M seinen journalistischen Freunden gegenüber J W gehalten hgt, denn alles, was wir bisher US Paris gehört haben, sind Gerüchte ober Ge- ; fi^e. Das Wichtigste ist aber wohl, daß Wr Poincarâ auf die Frage, wie er über die k 27^ des gesamten besetzten Gebietes denke, M grundsätzlich mit einem Nein geantwortet hat, '7er die Möglichkeit einer Verständigung zuge- I ®s wird doch Eindruck auf ihn gemacht L daß der deutsche Außenminister nachdrück- 7» daxaus hinwies, daß Deutschland jetzt endlich D-o^weis des guten Willens zur Locarno- Lyd) von französischer Seite her verlange, ohne einen solchen Beweis die Fortsetzung ^ Locarno-Politik kaum denkbar sei. Allerdings h 0 Herr Poincars in dieser Unterhaltung über njx, grundsätzliche Zugeständnis einer Erörterung hsnausgegangen sein, und die Frage bleibt ».^?'e vor offen, ob die Bedingungen, die er C' -F vns tragbar sind. Er ist natürlich zu 0[Aum öffentlich die Räumung als ein Handels- J Sf bezeichnen, aber fein Ziel ist doch darauf tern?r "nt der Räumung die Regelung der in« wes-M " °" Schulden und die Revision des Da- bernrt; s-/u verkoppeln, während von uns ein 1 eine « er« Zusammenhang abgelehnt und lediglich DafüraIa?c^ Erörterung für möglich erklärt wird, bah »^ H"r Poincars den Ausweg gefunden, die j , -Deutschland gewissenmaßen als Mittler in ünl^" ^nationalen Verhandlungen mit Amerika I!°nn -^ ^ken mochte, was praktisch sehr gut bedeuten *i[i 'M er eben die Räumung nur vornehmen stelle« °9r ? Deutschland ein entsprechendes finan- ItaniiL ro9ebot 8-macht hat, hinter dem die amen- s M Garantie steht.

bah N»: â'aldemokraten rechnen offenbar damit, Wunum^^è mit einer großen Geste die sofortige aber nn?>- » Zweiten Zone anbieten will, was Zone t ^olgè haben würde, daß er die dritte Absicht >? teurer verkauft. Ueber seine letzten Oberes n^lr? man vermutlich erst in Genf ^ichskn»^^^^' wenn Herr Briand mit oem hat. M^âler die Unterhaltungen ausgenommen er unter 2 ^«et eigentlich nicht mehr damit, daß berlain- Ä Hinweis auf die Abwesenheit Cham- dem sachlichen Auseinandersetzung aus

'n sehen wird, zumal da Dr. Stresemann eine öHf0^ °u^ 3» erkennen gegeben hat, daß lragbar ^ Verschleppung für Deutschland un- svuh also endlich eine Entscheidung fallen

^"âvsisä^n '^^?vaussetzung, daß wir endlich die °enen Sr' . Bedingungen kennen lernen, unter bereit ist, rrei$ Z"r Zurückziehung seiner Truppen

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alt einer großen Geste die sofortige Zweiten Zone anbieten will, was

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zur Lösung des Minderheilsproblems.

Es handele sich hier um die Wahrung des Welt­friedens der gesamten Staaten und Völker, für

Lamvachs Äusßchßuß auksehobe«

Berlin, 29. Aug. Die heutige Sitzung vor dem obersten parkeigerichk der Deutsch- nationalen Boltspartei über den Fall Lambach, zu der der Abgeordnete persönlich ersehe­nen war, endete mit folgendem Urteil:Unter Aufhebung des Urteils des Lan- desverbandes Potsdam II wird gegen Herrn Reichskagabgeordnelea Lambach auf einen Verweis erkannt."

Wie die deutschnationale Pressestelle mitteilt, sind aus der Begründung des vom Partei­gericht der Deutschnationalen Volkspartei gegen den Abgeordneten Lambach gefällten Urteilsspruch folgende Punkte hervorzuheben: Dem Landesvorstand Potsdam II wird darin bet« getreten, daß der AufsatzMonarchismus des Abgeordneten Lantbach nach Form und Inhalt scharf zu mißbilligen ist. Andererseits hat das Arteigericht unter Würdigung des gesam­ten Sachverhalts die Ueberzeugung gewonnen, daß der Abgeordnete Lambach nicht einen Ver­stoß gegen das Parteiprogramm be- a b ji ch t i g t habe, sondern der Parte: habe nützen wollen. Da die monarchische Gesinnung des Herrn Lambach und sein öffentliches Eintreten da­für außer Zweifel stehen und er überdies sein Be- dauern ausgedrückt hat, Gefühle der Verehrung ver­letzt zu haben, kommt das Parteigericht zu dem Schluß, daß man Herrn Lambach nicht aus der Partei ausschließen könne, weil er einen falschen Weg eingeschlagen habe für einen Zweck den er als für die Partei nützlich hielt. Es bleibt über die Mißbilligung, die auch das Partei- gericht zu dem AufsatzMonarchismus aus- i p rechen muß. Deshalb ist gemäß Paragraph 21 Abs. 2 der Satzungen auf einen Verweis erkannt. Die Auseinandersetzung, die Herr Lambach an einen Aufsatz des Reichstagabgeordneten Bang geknüpft hat, stellt eine grobe Taktlosigkeit dar, die das Par- teigericht rügen muß. Es kmm aber kein -Tatbe­stand erblickt werden, der nach Paragraph 17 der Satzungen den Ausschluß eines Parteimit- gliedes rechtfertigt.

Die Deutsche Zeitung" nennt sowohl das Urteil als auch feine Begründung seltsam mnü für nictit iaülick bah es für eine Parteinützlich sei, wenn ihre Ideale als F-ilm- und Bühnenangelegen, heilen beschimpft würden.

Die Kreu Zeitung" erklärt, daß bas Ur« teil0 in ben Kreisen der Konservativen und iMEchiskn keine Billrauna finden werde.

DieDeutsche Tageszeitung" stimmt dagegen dem Spruch zu und sagt, der Spruch des Parteigerichts ist geeignet, die Gefahr einer Par­teikrise zu beschwören, die Dinge auf ihre wirkliche Bedeutung zu reduzieren und erneut die Brücke zu schlagen, die von den politischen Instanzen zwischen den divergierenden Meinungen über eine nicht grundsätzliche und programmatische sondern taktische Frage bereits gebaut worden war. Das Blatt hofft im Interesse der Zukunft der gesamten Rechts­bewegung, daß diese Brücke nun auch von beiden Seiten her betreten werde.

ImLok. Anz." heißt es: Mit der vorstehen­den Entscheidung ist der Fall Lambach formal für die Deutschnationale Volkspartei beenbigt._ Eine weitere Berufung ist nicht mehr möglich. Sachlich bestehen die Gegensätze selbstverständlich fort, und niemand wird damit rechnen, daß der Kampf nicht weiter ginge. Es wird Sache der Beteiligten und insbesondere auch der Deutschnationalen Volks­partei als ganzes sein, die Folgerungen auch aus dem äußeren Verlauf des Falles Lambach zu zie­hen.

DieGermania" nennt den Spruch eine ent­scheidende Niederlage Hugenbergs, die er von der Parteileitung habe hinnehmen müssen, und schreibt, es bleibe die Frage offen, wie sich Hugenberg mit der erlittenen Niederlage abfinden werde. Anfang September werde die deutschnationale Parteiver­tretung nochmals versammelt sein. Der gestrige Beschluß werde dort eine erhebliche Rolle spielen und eine entscheidende Kraftprobe bringen.

Aehnlich dieD. A. Z.": Der Kampf um die Führung der Deutschnationalen ist noch nicht ent­schieden.

der österreichischen Bevölkerung nicht weniger gewünscht wird als von der reichsdeutschen. Seipels Ziel in Genf wäre, den Boden für den Anschluß österreichischer^.....

möchten vorzubereiten. Diese Hypothese übe, die Reise des österreichischen Bundeskanzler-

eits bei den West-

DieVoss. Ztg." sagt: Daß sich Lambach diesem Urteil begnügen wird, ist anzunehmen, ders liegt jedoch der Fall bei der Gruppe Hugenberg.

mit an« um

nach Gens wurde in den letzten Tagen mit be­sonderem Nachdruck von der englischen Presse vertreten.

Indessen ist auch diese Hypothese nicht mehr als eine Hypothese. Es ist kaum anzunehmen, daß Dr. Seipel in der Tat die Absicht hat, den gesamten Anschlußkomplex in Genf zu behan­deln. Andererseits ist es nicht ganz ausge­schlossen, daß er mit der ihm eigenen Vorsicht versuchen wird, zu erforschen, welche Wege am zweckmäßigsten einzuschlagen sind, um die Bedenken der Westmächte gegen den Anschluß zu zerstreuen. Von hier aus bis zur Aufrollung der Anschlußfrage ist aber noch ein weiter Weg. Es ist nur charakteristisch, daß man auch in England die Anschlußfrage mit dem Räu­mungsproblem verknüpft. Die arme Anschluß­frage und das arme Räumungsproblem! Auch in der Politik herrscht die Tendenz, sich manche Dinge komplizierter zu denken, als sie in der Tat sind.

BsiiMie rum ^ettoss-Naki

Pari», 30. Aug. Nach demQuotibien sollen dem Kriegsächtungspakt bis gestern beiaetreten sein: Oesterreich, Griechenland, Bolivien, Euba, Däne­mark. Liberia. Süd-Slawien. Rumänien und Peru.

Die heutige Kummerr umfaßt 10 Seite«