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29. Ä«S«tt
1928
Das KeursLe.
I - Reichsautzenminister Dr. Stresemann ist
MM abend in Baden-Baden eingetrossen.
I - Die Konferenz der Interparlamentarischen
Union hielt gestern ihre Schlußsitzung ab.
i - Die gestern abgehaltene zweite Sitzung der
Mkerbundskommission zur Ausarbeitung eines konoenfionsenfrourfes über die Kontrolle der pri- stchn Massenfabrikation Hal ergeben, daß man auch
Ein dieser Tagung ebenso wenig wie im vorigen lehre zu einer Einigung gelangt ist.
- Litwinow teilte in einem Telegramm dem sieneralsekrelär des Völkerbundes mit, daß die Sowjelregierung an der zweiten Tagung des Son- -imusschusses zur Vorbereitung eines Konvenlions- Iniltüurfes über die Kontrolle der Rüstungs- iloiaffrieti nicht teilnehmen könne, da seitens des Merbundes nichts zur tatsächlichen oder teilweisen itöjung des Abrüstungsproblems getan sei und ge- W werde.
-Muffolini hat Spanien einen formNchen
Mnirverlrag angeboken, der in England pein- Scher Aüfsehen hervorruft.
pW$ übev die GieUttttS ISmMSattds mm -SSWev- |Wm$ zumâlloss-Vakt e.Klfiatnffonm (Massachusetts), 28. Aug. Professor Rietzsch behandelte in seiner fünften Vorlesung MM dem Institute of Politiks die Stellung Deutsch- zum Völkerbund und zum Kellogg-Pakt. Er
I »Ser Völkerbund ist kein Ideal. Er ist geboren Um dem Geiste des Weltkrieges. Er ist noch keine MMKiche Macht für die Organisation des Friedens 1 Porten. Ihm fehlen Universalität und Vertrauen »«Mitglieder untereinander. Deshalb ist die Aus- »Mng der bekannten Lücken in feiner Satzung so I Iwrig. So arbeitet Deutschland in ihm zwar mit, aber skeptisch hinsichtlich der Erfolge und W^Wchkeiten der Organisation. Neben dieser Liga Nationen steht eine andere, die amerikanischen I ™°ten, die zuletzt in der Konferenz von Havanna I “Wn Fragen der Verurteilung des Krieges be« I weite, und daneben entsteht jetzt nach der Unter« I zechnung des Kellogg-Paktes gewissermaßen eine ILiga der Nationen, unabhängig von dem I Völkerbünde und unter Führung der Ver- l einigten Staaten. Der Pakt selbst und seine »Unterzeichnung, mit der Staatssekretär Kellogg eine I Aufgabe übernommen und gelöst hat, kann k^^der Anfang zu einer weiteren Ent- fein, in der die Vereinigten Staaten ine bedeutsame Rolle spielen. Deshalb hat Deutsch- mtnt Gegensatz zu Frankreich und England ohne Vorbehalte und Einschränkungen den Kellogg-Pakt Wnommen. Auch dieser neue Kreis, von !?/°llte n muß universal werden. Namentlich l nötig, daß Rußland den Pakt u n te r- W n e t An Nordamerika stößt man auf die Be- ujtung, daß die Vereinigten Staaten so gegen Wen Willen in die europäischen Streit- und besonders in den Völkerbund
- Ungezogen würden, was sie durchaus W wollen. Aber der Kellogg-Pakt enthält keine ^besonderen Verpflichtungen Amerikas, keine ^°ite und keinen Zusammenhang mit dem yWunb. Nichts kann Amerika zwingen oder MrJn9en' dergleichen auf sich zu nehmen, wenn Ä E. Aber schon die moralische Bedeutung £ Aktes unter Führung Amerikas ist im Sinne wer Angreifer sei, und da er gegen n5?Eskrieg gerichtet ist, sehr groß. Und ein» ™^' uwnn nun der Weg weitersuhrt zu D " Maichinerie. die den Vertrag effektiv macht. SlnLf 9 weisen die Schiedsgerichtsvertrage die Ä“ l^t abschließt und über die noch verhan- würi- *\' unb die Bemerkungen der deutschen Ant- StaL“-^ die Abrüstung und Beilegung aller %İ'^ w friedlicher Form, d. h. über eine tonn „^“S^eit derFriedensvertrage. Amerika Es^ik"?^ allein und isoliert bleiben! tanikL "-"wer weniger so etwas wie eine amen« Außenn«UEd Isolation". Die amerikanische tfjen »>. ! '«,wird immer mehr über die Welt reu immer^L^eritas wirtschaftliche Interessen sich seits m °^ ^ die Welt verzweigen. Anderer- Dcrftä him^ Warnung der Abschluß der Flotten, welch. ^^9 zwischen England und Frankreich, schliß °'- Entente der beiden Länder erneut Oes w-r^d Ebenso eine Keimzelle künftigen Krie- wisch,kann, wie die bekannte Korrespondenz es und Cambon im November 4912 ^oroti^^H könn nur eine wirkliche orte» führen?Äon f^en, an der Nordamerika iDeitcr pm^L^ und für die es den Kellogg-Pakt tuiiq ^wickelt. Darin liegt feine große Bedeu- begrübt). ? wird er in Deutschland allgemein ^risinh? Ar um ist die Unterzeichnung m kicher äÄl“t8 Kelloggs ein großer geschlcht-
VaMev Finale
GiMchwerge« übev die BespvEung «tvesematttt-Vorneavè Gtvesema«« aus Vavis abgeveèft
Ueber die Besprechungen zwischen Stresemann und Poincarè bewahrt man in Paris mie in Berlin größtes Stillschweigen, und man neigt infolgedessen zu der Annahme, daß die beiden Staatsmänner über Allgemeinplätze kaum hinausgediehen sind. Reichsauhenminister Dr. Stresemann hat gestern um 12.25 Uhr mit dem fahrplanmäßigen Straßburg - Wiener Schnellzug Paris verlassen und ist abends 8.32 Uhr in Baden-Baden eingetroffen.
Die deutsche Delegation, die sich zur Genfer Ratstagung begibt, trat ihre Reise am Dienstag abend von Berlin aus an und wählte den direkten Weg. Staatssekretär von Schubert dagegen fährt über Baden-Baden, um dort noch einmal mit dem Reichsaußenmini st er die politische Lage durchzusprechen und die letzten Instruktionen entgegen zu nehmen. Reichskanzler Müller beabsichtigt ebenfalls ehe er nach Genf geht, einpi kurzen Aufenthalt in Baden- Baden zu nehmen, um mit Stresemann in Fühlung zu treten. Die amtlichen Stellen, die bis jetzt keinerlei Verlautbarungen über die Konferenz Skresemann-Poincare herausgeben, scheinen Weisungen erhalten zu haben, vor der Genfer Tagung Stillschweigen zu beobachten.
Gtvesemanns Abreise
Paris, 28. Aug. Die mit der Unterzeichnung des Kelloggpaktes verbundenen Feierlichkeiten endeten heute mit einem Frühstück, das der Präsident der Republik auf feinem Landsitz Rambouillet den Bevollmächtigten der Mächte, einigen Mitgliedern der französischen Regierung und dem diplomatischen Korps gegeben hat. Die Stadt Paris hat nachmittags auch noch das ihrige getan, indem sie die Vertreter der Mächte im Rathaus empfangen hat.
wagen, in dem er auch hergekommen war, und den man an den Wiener Schnellzug eingeschoben hatte, Paris verlassen, um über Straßburg nach Baden-Baden zur Erholung zu fahren. Die Abreise Stresemanns war in der Oeffentlichkeit nicht bekannt geworden und verlief daher in aller Stille. Stresemann war vom Botschaftsrat Rieth in Vertretung des Botschafters, der am Essen in Rambouillet teilnahm, begleitet wurde auf dem Bahnhof von dem Pariser Polizeipräfekten, und dem stellvertretenden Zeremonienmeister begrüßt.
An dem Frühstück beim Präsidenten der Republik nahm auch Poincarè teil. Die Tischordnung war so festgelegt, daß rechts von Doumergue Kellogg und links von ihm Hymanns saßen. Es flossen sich dann rechts an der belgische Botschafter der polnische Minister des Aeußeren und links der amerikanische Botschafter und der tschechische Minister des Aeußern. Poincarè hatte zur rechten den stellvertretenden britischen Minister des Aeußern und den deutschen Botschafter, links den japanischen bevollmächtigten Minister und den italienischen
Botschafter.
Bei Briand sind zahlreiche Glückwunschtelegramme von den verschiedensten Seiten eingegangen, darunter von dem interparlamentarischen Kongreß in Berlin. In diesen Kundgebungen in zahlreichen Pressekommentaren, unter heute ein neuer Leitaufsatz des Temps zu
owie Denen
des Rüstungskontrolle
Genf 28. Aug. In der Kommission des Völkerbundes, die sich gegenwärtig unter dem Vorsitz des' Grafen Bernstorff mit der Ausarbeitung des Sonvenlionsentwurfes für d,e Kontrolle derprivaken und staatlichen Waffenherstellung befaßt, konnten auch im Laufe des heutigen Tages die bestehenden weitgehenden Gegensatze nichtüberbrückl werden.
Der französische Vertreter, der bekannte Gewerk- ganz abzusehen, oder die Feststellung eines Gesamtwertes der staatlichen Waffenherstellung oorzuneh- men die der Kontrolle unterliegen solle, während die private Waffe,cherstequng nach einzelnen Gruppen überwacht werden solle. Der englische Vertreter schloß sich dem Standpunkt Frankreichs an. Dagegen orderte der amerikanische Vertreter Gleichheit und Einheitlichkeit der Ueberwachung solvohl für die staatliche wie auch für die private Massenherstellung Die Staaten, die über keine eigene Maffen- hetfletiung verfügen, forderten dagegen uneingeschränkte Ueberwachung der privaten und staatSchen ffens auf eine Einigung in dieser Ko m- mNsi^n gehofft. Zehl solle der . Volkerbunds- rat über die MetlerführufM ^
Mission entscheiden. Tatsächlich bedeutet Ws Er- geäcks der Arbeiten der Kmmmsstoa einen 3«'
verzeichnen ist, klingt das Ereignis aus, das in der Oeffentlichkeit der ganzen Welt mit starker Teilnahme und großen Hoffnungen begleitet worden ist, und in das trotz vorsichtiger Beurteilung auch zahlreiche leitende Staatsmänner ihre Zuversicht für eine Besserung der politischen Zukunft setzen.
Ms $iw AtrLsBzskhrmns des âettoss VaStes ekuse- radene« Gtaaien
Washington, 28. Aug. Das Staatsdepartement hat folgende Staaten eingeladen, dem Kellogg- Pakt beizutreten: Abessinien, Albanien, Afghanistan, Argentinien, Bolivien, Brasilien, Bulgarien, Chile, China, Columbien, Costarica. Cuba, Dänemark, Dominikanische Republik, Ccuador, Aegypten, Estland, Finnland, Griechenland, Guatemala, Haiti, Honduras, Island, Lettland. Liberia, Litauen, Luxemburg, Mexiko, Niederlande, Nicaragua, Norwegen, Oesterreich, Panama, Paraguay, Persien, Peru, Portugal, Rumänien, San Salvador, Siam, Spanien, Schweden, Schweiz, Türkei, Ungarn, Uruguay, Venezuela und Jugoslawien.
In der Einladungsnote wird der Verlauf der Paktverhandlungen geschildert, die durch Briands Entwurf begonnen und auf Englands und
sowie sie Unterzeichner Ser Locarno-Vertrage ausgedehnt worden sind. Daß die Zahl auf diese hiernach in Betracht kommenden Staaten beschränkt wurde, habe, so führt ine Note weiter aus, lediglich in praktischen Erwägungen seinen Grund gehabt, nämlich, um baldmöglichst die Fertigstellung und das Jnkrastreten des Vertrages sicherzustellen. Daß die Regierung der Vereinigten Staaten trotzdem von Beginn an darauf bedacht gewesen sei, keinen Staat von der Mitgliedschaft auszuschließen, beweise der Text des Vertrages, in dem alle Nationen der alsbaldige Beitritt angeboten sei; ferner die Bestimmung, daß jede Regierung, die sofort ihren Beitritt erkläre, gleichzeitig mit dem Inkrafttreten des Vertrages für die Erstunterzeichner Mitglied werde. Die Regierung der gereinigten Staaten hoffe daher, daß die übrigen Staaten ihren Beitritt anmelden werden.
Des $<^fi
Werr den âMsSS-pE
London, 29. Aug. ».Daily Expreß" berichtet aus Rom, der Papst bereite ein wichtiges Dokument über den Weltfrieden vor, in dem er dem in Paris unterzeichneten Friedenspakt feine volle Zustimmung gibt, sogleich aber die Priorität für den Heiligen Stuhl in der Ergreifung der Initiative in dieser Frage beansprucht .
sammeNbcuch der Verhandlungen über die Kontrolle der staatlichen und privaten Massenherstellung. Die Aussichten, zu einer Kontrolle der gesamten Massenherstellung über den Weg einer Ausarbeitung eines internationalen Konventionsentwurfes durch die Völkerbundskommission zu gelangen, müssen als äußerst zweifelhaft angesehen werden.
Slbtase LitwruoM
Genf, 28. Aug. Die Aufforderung an Rußland, sich an den Arbeiten des Ausschusses für die Kontrolle der Rüstungsindustrie zu beteiligen, wurde von dem stellvertretenden Außenkommissar Lit- tbinöiv ablehnend bcschieden. Die Ablehnung wird damit begründet, daß man die seinerzeitigen russischen Abrüstungsvorschläge in Genf immer noch nicht erörtert habe und daß Rußland daher glaube, daß die Arbeiten des Ausschusses kaum ein praktisches Ergebnis haben würden (was ja der Verlauf der Tagung bisher bewiesen hat. Die Red.). Die Arbeiten des Ausschusses seien nur geeignet, die tatsächliche Lage der Rüstungen der Mächte au verschleiern«
von Mussolinis Gnaden
Von Otto Lorbach.
„Die Stimme, die Sie auffordert die Krone anzunehmen, ist die Stimme Des ganzen Volkes, das fest zu Ihnen hält als zu feiner Seels und feiner Kraft. Das albanische Volk setzt Ihnen die Krone von Skanderbeg aufs Haupt." So lautet der Schluß der Adresse, mit der eine Abordnung der unlängst gewählten Nationalversammlung dem bisherigen Präsidenten Achmed Zogu die albanische Krone anbot, die er als SkanDenbeg III. angenommen hat. Außerhalb Albaniens ist es aber nur die albanische Presse, die sich den Anschein gibt, die Berufung auf den albanischen Volkswillen ernst- zunehmen. Achmed Zogus eigene Laufbahn liefert den schlagensten Beweis, wie stark die Ketten sind, womit das politische Schicksal Albaniens an das faszistische Italien gefesselt ist. Auf jugoslawischem Boden und mit jugoslawischer Unterstützung rüstete er seinerzeit
großenteils aus „weißen Russen" zusammen« gesetzte Banden aus, um das italienfreundlich« Regime des Premierministers Fan Nolis, an» einer unabhängigen Entwick-
geblich zugunsten lung -des Landes
zu stürzen. Der Staatsstreich gelang, und er konnte Die Republik und sich zu ihrem Präsidenten ausrufen, aber kaum war er am Ruder, als er auch seine wenig
zahlungskräftigen jugoslawischen Freunde verriet und sich zu einem gefügigeren und wirksameren Werkzeug Italiens machen ließ, wie es Fan Noli gewesen war. Das beschleunigt^ Tempo, in dem nun die „friedliche Durchdringung" Albaniens vor sich ging, befestigte bei v Mtfissini -uu& ^ immer mehr die
Ueberzeugung, daß er aus jenem selben Holz geschnitten sei, aus dem die Engländer in Aegypten einen König Fuad, im Irak einen König Feisal schnitzten.
Dieses ägyptische und irakische Beispiel muß freilich davor warnen, die Metamorphose des Präsidenten Achmed Zogu zum „König" oder Moret Skanderbeg III. für eine so ausschließlich formale Angelegenheit zu nehmen, wie es der Pariser Temps vom 24. August im Leitartikel tut. „Ob Achmed Zogu Präsident der Republik bleibt", heißt es Dort, „oder sich zum König proklamieren läßt, das ändert nichts an der Lage der Dinge in Tirana. Mag die Macht Achmed Zogus präfidentiell oder königlich fein, sie wird niemals etwas anderes sein, als was Italien wollen wird, daß sie sei, d. h. sie wird immer dem italienischen Einfluß unterworfen bleiben. In Rom und nicht in Tirana entscheidet sich das Schicksal Albaniens und wenig liegt daher an der Form und Etikette eines Regimes, für das der Wills des albanischen Volkes kaum etwas bedeutet".
Andere französische Blätter, die weniger gehalten sind, in Uebereinstimmung mit dem Quai d Orsai gute Miene zum bösen Spiel zu machen, sprechen, wie „Paris Soir" offen aus, daß sie von der Krönung Achmed Zogus eine „übermäßige Stärkung des italienischen Einflusses" in Albanien erwarten. Es herrscht politisches Tauwetter am Balkan. Die unter den Nachkriegsverhältnissen festgefrorenen Volksmassen kommen in Bewegung und diese
Bewegung staut sich überall bedrohlich hinter den Dämmen, die das Vertragswerk der Siegerstaaten aufgevichtet hat; soweit der „Status quo" dadurch unhaltbar geworden zu sein scheint, sucht sich die Diplomatie der Großmächte neu zu orientieren, und es bilden sich neue Gegensätze und neue Gruppierungen Ueberall aber herrscht Die Neigung vor, sich durch straffe Diktaruen zugleich gegen Volksl erhebungen zu sichern und einen leicht zu handhabenden Apparat für die Durchführung imperialistischer Zwecke in die Hand zu bekommen. Ueberraschend wirkt dabei das Hand- -inhandarbeiten Englands und Frankreichs. Jugoslawien wird genötigt, den schlimmstes Stein Des Anstoßes' im Verkehr mit Italien durch Ratifizierung des Nottonu-Vertrages aut der Welt zu schaffen, dafür aber durch ein Intervention in Sofia zur Unterbindung dè revolutionären mazedonischen Organisatia gegen Ueberraschungen von der bulgarische! Seite her gesichert. Doch in Jugoslawien wi in Bulgarien löst die britisch-französische St< bilisierungspositik, die von finanziellen Tran»
Die heutige Kummes umfatzt 40 «eite«