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Äif täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben M-t ZM.il.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag is, -mStlg 12 R.pfg- / Anzeigenpreise: Für 1mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite jMg, im ReNametell von 88 mm »reite 2S R-Pfg. , Offertengebühr 50 R-Pfg.

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. > Sei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Sezieher keinen Anspruch auf Liefenm­oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Für plahvorschrist ».SrscheinungStag» der Anzeige wird keine Gewähr gelel stet. , G eschästsstelle: Hammerstr. S / Fernspr. 3956,3951,3956

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D^S stetigst#«

- Reichsauhenminister Dr. Stresemann ist gestern ^ânitlag um 3 Uhr auf dem Pariser Rordbahn- k eingetrosten. Gegen 6 Uhr stattete Stresemann k friste Außenamt Briand einen Besuch ab, der 'eint halbe Stunde dauerte.

- Der Verteidiger von kiaukjchau im Welk- (itiegt, Vizeadmiral Meyer-Waldeck ist gestorben.

I - Das albanische Parlament Hal die Ausrufung Med Zogus zum König von Albanien vollzogen, f - Aus dem internationalen Schwimmeeting ver- Mette gestern der Olympiasieger George Kojac- tatifa dm bisherigen Weltrekord des Belgiers MH im Rückenfchwimemn über 400 Meter von ^SSst Luf 5:43,2 Minuten.

Montag den

22. August

1928

Dv. Mavse über bett ÄlnsMtttz

k hssgaslein, 26. Aug. Im Verlaufe Les gestrigen fassens anläßlich der 1vü-Iahrfeier des Sur« Joytes Hofgastein begrüßte Bürgermeister Lanner Wie zur Hunderjahrfeier erschienen Festgäste, vor klein Bundespräsident Dr. Hainisch, Landeshaupt- Dr. Rchrl und Reichskanzler a. D. Dr. Marx im herzlichen Worten und brachte ein Hoch auf die

«Wie aus.

Reichskanzler a .D. Dr. Marx hielt eine Rede, einer er u. a. sagte: Wenn wir, Deutsche und iLksierreicher, zusammenkommen, fühlen wir sofort MMsae Zusammengehörigkeit. Dieses Gefühl ist tief ® Herzen verankert. Es bemächtigt sich unser das Nfinben, daß für unsere Länder unbedingt ein- die Stunde kommen muß und wird, in der i tatsächlich^ o Hörigkeit

KWn werden. Was Blut und eyerz zusammen.

können weder Paragraphen noch Verträge »nw Dr. Marx erinnerte an die festlichen Tage

Wiener Sängerbundesfestes und fuhr fort: Vorgänge sind jenseits des Rheins mit einer Nläybmstpfigfeit behandelt worden, wie sie gar chehr überboten werden kann. Man hat dem /Mn Gebiet am Rhein zugemutet, zu glauben, W würde auf seine Wünsche und Beschwerden 8 ^Oen, wenn wir nur den Gedanken der Zusam- 1 Angehörigkeit mit Oesterreich fallen lasten woll- g len,

I Ich bin der Uebereinstimmug mit allen Parteien, »wenn ich immer wieder ausspreche, daß das 1 besetzte Gebiet trotz aller Bedrückung, die die K Desetzung mit sich bringt, diese schwere Lasten I Ketzer weiter trägt, als daß durch den aus- I dicklichen Verzicht auf den Anschluß die Be- B sreiuna des besetzten Gebietes erlangt würde. U werden die Besetzung weiter tragen, aber I ânial wird die Zeit der Befreiung kommen,

°tzne daß Deutschland sich irgendweche Be-

I schränkungen auferlegen wird.

I können, so schloß Dr. Marx, den heutigen I " mcht vorübergehen lassen, ohne von neuem Liebe und Verehrung, unsere Aufopferung I mL e ' geliebtes Vaterland, unsere beiden Re- I 3um Ausdruck zu bringen: Unser I nJr.y^ die Republik Oesterreich, die Re- I "Ek Deutschland, sie leben hoch!

I Ne Tav^evhöhuttg bei dev KeZchsbahtt

I Bdx ^ *n- 25. Aug. Wie das Rachrichtenbüro des IÄü^orl, hat das von der Deutschen Reichsbahn- I ^^^ dem Reichsverkehrsministerium an-

/ ^-.^^^bahngerichl sich der Rotwèndigkeil I n^vahung der Eisenbahntarife mit einer gewissen

S Ä "°ch oben nicht verschließen können. I ausführliche Urteil dürfte den beteiligten Par- en ^nächst zugehen.

I Rki^I bedauerlich, daß über die Entscheidung des teâ^^2°^chts Nachrichten von so unbeftimm- I nicht "krbreitet werden. Weshalb kommt man k Sleich mit der Wahrheit heraus?

^wmed Zogu, AM» von

Ällbttnisn

Die v^°^'. 251 Aug. Aus Tirana wird gemeldet: ' ^tienm^^ Tagen gewählte verfassungsgebende

°b am x s^^mlung hielt heute ihre erste Sitzung bffnunL^ ttu^ Achmed Zogu erschien. Die Er- Elias E"de ^'At der Minister des Aeuhern. 3oqu K Dnom, worauf die Abgeorndeten Achmed v-rliek h® stürmische Ovation bereiteten. Darauf iummlun '^ d°2 Parlament. Die Nationcsiver- ^Mieru7 ?Q^m Johann das Gesetz über die Prok- wellen Königtums an und faßte einen sor- bieten u6, die Krone Achmed Zogu anzu- bere Beschluß wurde durch eine beson-

Dahl^dnung Achmd Zogu mitgeteilt, der d e küniqll^^u'ug annahm. Gleichzeitig wurde die gebiet Standarte auf dem Parlamentsgebaude ab, wowi?^ ^^chüße feuerten einen Ehrensalut ^Z dem Volke Albaniens die Wahl des

Dr. Gtrefemarrn in Varis

Paris, 26. Aug. Um 3 Uhr nachmittags ist mit dem Rordexpreß Reichsaußenminister Dr. Stresemann in Paris angekommen, begleitet von Botschafter v. Hoesch, der an der belgisch- französischen Grenzstation 3oumont den Salonwagen bestiegen hatte. Stresemann wurde ein herzlicher Empfang bereitet.

Zur Begrüßung namens der französischen Re­gierung war der Chef des Protokolls, Fouguières, erschienen. Außerdem halten sich eingefunden der Polizeipräfekt von Paris, Lhiappe, der Chef der Sicherheitspolizei, Guichard, sowie die Mitglieder der deutschen Botschaft. Mehr als 100 französische und ausländische Journalisten sowie ein zahlreiches Publikum, das trotz der Absperrung sich Zugang zum Bahnsteig verschafft hatte. Als Dr. Stresemann dem Wagen entstieg, wurde er von Fouguières und dem Polizeipräfekten Lhiappe begrüßt. Fräulein Dohele, die Tochter des Gefandtfchafksrales an der Botschaft, Dohele, überreichte ihm einen Blumen- strauß, worauf der Reichsaußenminister in Beglei­tung des Botschafters und der offiziellen Persön­lichkeiten sich in die Vorhalle des Bahnhofes begab. In diesem Augenblick setzten etwa 25 Photographen ihre Apparate in Tätigkeit. Das Publikum in der Vorhalle des Bahnhofesbegrüßte das Erscheinen des Reichsmini sters Dr. Stresemann mit Händeklatschen u n d h o ch r u f e n. Die Ovationen setzten sich bis auf die Straße fort. Einige Personen versuchten durch Zischen die Kundgebung zu stören, wurden

Stresemann fuhr ...... ______.-----

schafker v. Hoesch beim Elysèe und bei dem in der amerikanischen Botschaft abgeskiegenen Staats­sekretär Kellogg vor, um seine Karte abzugeben. Als das Auto mit Reichsaußenminister Dr. Strese­mann in der Rue de Lille in den Hof der deutschen Botschaft einfuhr, begrüßte ihn auch hier eine zahl­reiche Menge in überaus herzlicher Weise.

Gitte GvLlSvtttts Gtveie- manns a« die fvam. Presse

Paris, 26. Aug. Reichsminister Dr. Stress- mann hat der französischen Presse eine schrift­lich Erklärung überreicht, Lie folgenden Wort­laut hat:

Ich bedauere ausrichtiA daß die Unnachgiebig« feit meiner Aerzte mich zwingt, mich auf diesem Wege und nicht persönlich, wie ich es gewünscht hatte, an die Vertreter Ler französischen Presse zu wenden. Ich habe immer angenehme Beziehungen zu den französischen Journalisten gehabt, deren Be- kannschaft ich vor allem in Genf gemacht habe. Daß wir manchmal verschiedener Ansicht über gewisse Angelegenheiten gewesen sind, ist nur natürlich. Wer dies hat mich niemals gehindert, ihre Bega­bung und ihre hervorragenden Berufseigenschaften anzuerkennen. Der Grund meiner Reise ist die

Unterzeichnung Les Kellogg-Paktes, eines internationalen Vertrages zum Zwecke des Verzichtes aus den Krieg als Werkzeug der inter­nationalen Politik. Es genügt, diesen elementaren Grundsatz des Vertrages auszusprechen, um die außerordentliche Tragweite des bevorstehenden internationalen Abkommens zu begreifen. Die zahlreichen ablehnenden Stimmen, die wir auch heute noch vernehmen, erklären sich durch die Tat­sache, daß das Ereignis uns zu nahe steht. Auf jeden Fall glaube ich, daß die Geschichte seine be­trächtliche Bedeutung würdigen wird. Wir wissen alle, daß wir durch" den Abschluß eines Vertrages nicht ein für alle Mal das Ziel der endgültigen Konsolidierung des Weltfriedens erreicht haben.

Ich bin jedoch davon überzeugt, daß wir in diesem Pakt eine neue Grundlage besitzen, die es uns ermöglicht, bei gutem Willen zur Schaf­fung einer Welt zu gelangen, in der der Krieg, eines der schrecklichsten Uebel der Menschheit, nicht mehr sein wird.

Das deutsche Volk hat den festen Willen, nachdrück-

lich und tätig an der Verwirklichung dieses Ideals nützuarbsiten. Die zahlreichen französischen Iour^

Jahre besucht haben, haben sich davon

ckrongvetz der LNindevheiten

Von Dr. Walter Rochlitz,

In Genf wird am 29. August der vierte Kongreß der europäischen Minderheiten er­öffnet werden. Man sieht auf allen beteiligten Seiten seinem Verlauf mit großem Interesse entgegen, denn man erwartet eine Tagung voller Spannungen und Ueberraschungen.

Es wird eingewendet, daß praktisch aus diesen Nationalitätenkongressen nicht viel er­reicht werde. Dem ist aber entgegenzuhalten, daß jede der bisherigen Tagungen unendlich viel Anregungen für die Schaffung und Aus­gestaltung eines Minderheitenrechtes gebracht hat. Zudem ist zu berücksichtigen, daß alle diese Dinge noch im Fluß sind und erst langsam reisen. Auf der diesjährigen Tagung soll u. a. vor allem das wichtige Problem des Völker­bundes und seiner Stellung zum Minderheiten­problem erörtert werden. Aus diesem Gebiete muß endlich einmal Klarheit geschaffen werden. Die beiden überstaatlichen Organisationen ar­beiten durchaus nebeneinander, nicht miteinan. der. Das Völkerbundssekretariat schickt meist nur einen Beobachter zu den Tagungen bei Minderheitenkongresses, kümmert sich aber in übrigen nicht um dessen Beschlüsse. Die wich« tige Materie erfordert aber durchaus ein ein­heitliches Vorgehen.

Vermutlich dürfte auch in diesem Jahre die friesische Frage eine nicht unerhebliche Rolle auf dem Kongreß spielen, wenn nicht sogar zu roßen Ueberraschungen führsv. Bekanntlich

können, in

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we^^^^7^e^^L Spre^ngDerTa.

deutschen Volke Wurzeln geschlagen hat. Ich emp­finde jedoch meinerseits das Bedürfnis, dies von neuem hier mit Nachdruck in Paris zu betonen und hinzuzufügen, daß die Politik der deutschen Regie­rung ihre festeste Grundlage in Lieser Haltung des Volkes findet.

Es ist eine bedeutsame Tatsache, daß gerade der Abschluß dieses Vertrages zum ersten Male seit langem den deutschen Minister des Auswärtigen nach Paris führt.

Ulan hat wiederholt in einem gewissen Sinne betont, daß der Schlüssel zum europäischen Friedensproblem in den Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich liege, wir wissen alle, daß selbst nach Locarno gewisse Schwierig­keiten noch imm« ein Hindernis für die Ver­tiefung dieser Beziehungen bilden. Aber wir wissen auch, daß diese Schwierigkeiten nicht so sind, daß sie die Politik der verantwortlichen Staatsmänner zum Stillstand bringen können. Sie können beseitigt werden, und infolgedessen müssen sie beseitigt werden. Ich wäre glücklich, wenn die Unterzeichnung des neuen Friedens­paktes in Paris die Realisierung unserer Fort­schritte in dieser Richtung begünstigen würde.

gung geführt. Die Gruppe der in Deutschland lebenden Minderheiten forderte nämlich unter Führung des polnischen Delegierten Kaczmarek die Zulassung der angeblichen friesischen Min­derheit, d. h. der Gruppe, die sich um den nord- friesrsch-schleswigschen Verein gruppiert und den Anspruch erhebt, die alleinige und wahre Vertretung der Friesen in Deutschland zu sein. Der Anspruch dieser Gruppe, der schon damals wenig begründet war, hat sich inzwischen als noch grotesker erwiesen, da die Reichstags­wahlen vom 20. Mai d. I. erwiesen haben, daß hinter dieser angeblich friesischen Minderheit noch nicht 2500 "Reichstagswähler stehen. Die übrigen sehr zahlreichen Friesen an der olden­burgischen und holsteinischen Küste denken gar­nicht daran, sich als besondere Minderheit in Deutschland zu fühlen mit Ausnahme von ganz wenigen Eigenbrödlern. Sie rechnen sich bei aller Betonung ihrer Stammeseigenart durch­aus zum deutschen Kulturkreis und haben da­ran nie einen Zweifel gelassen. Die Dänen aber wollen mit Gewalt aus den Nordfriesen

One Linteeeeduns Gteefemann - Beiattd

Varis, 26. Aug. Reichsaußenminister Dr. Stresemann stattete um 6 Uhr abends in Vealeituna des Dolmetschers Dr. Schmidt dem französischen Minister des Auswärtigen, Briand einen Besuch ab. Die Unterredung dauerte 40 Minuten, vor dem Ministerium des Aeuszeren hatten sich etwa 1000 Personen eingefunden, die Dr. Stresemann bei seiner Ankunft zum Teil mit den Rufen:Vive l'Allemagnet" undVive la paix" begrüßten. Als Dr Stresemann das Ministerium verließ, wurde er wiederum, wie auch schon vor dem Gebäude der deutschen Botschaft- außerordentlich lebhaft und freundlich von der Menge begrüßt.

In erster Linie wurden die ,n Gen f zu be­handelnden Hauptfragen der Reihen nach Lurchaefprochen. Insbesondere prüfte man den Stand Ler Abrüstungsfrage, wobei die Ruckwirkun- gen des englisch-französischen, Flottenabkommens ^ur Erörterung gelangten. Die litauisch - polnischen Differenzen kamen gleichfalls zur Sprach , und Deutschlands objektive Haltung in tnesern Falle ge- langte neuerdings zum Ausdruck. Dr. Stresemann wies sodann darauf hin, daß er lebhaft bedauere, nicht nach Genf kommen. Zu konnen Er betonte daß Reichskanzler Müller und Staatssekretär Schubert übe? die schwebenden deutsch-französischen Fragen in Verhandlungen einzutreten bereit sein wurden.

Informationen am Duat b Drjat) biFbe*e aveite Teil der Besprechung Briand-Stresemann

an ^dtt Konferenz Poincarè-Stresemann teilnehmen wird.

Briand begleitete seinen Besucher bis an Las Vorzimmer, wo er sich herzlich von ihm verabschie­dete. Als die anwesenden französischen Journalisten Dr. Stresemann batèn, ein Wort zu sagen, erklärte er scherzend:Dr. Zondek verbietet mir, mehr als 30 Minuten zu sprechen. Ich habe 35 Minuten mit Herrn Briand gesprochen und so verbleibt mir nur noch eine Minute, um der PresseGuten Tag" zu sagen". Damit zog Dr. Stresemann den Hut und verließ den Quai d'Orsay, wobei er erneut von der Menschenmenge sympathisch begrüßt wurde. Darauf unternahm Stresemann in Begleitung des deutschen Botschafters und Professor Zondek eine Spazierfahrt durch den Bois Le Boulogne.

Paris, 27, Aug. Ueber die Unterredung, die Stresemann gestern mit Briand hatte, berichtet der »Petit Parisien". Beide Minister, die seit ihrer letzten Begegnung in Genf schwer erkrankt waren, erkundigten sich zunächst nach ihrer Ge­sundheit. Briand dankte Stresemann dafür, daß er nach Paris gekommen sei, um den Antikriegs­pakt zu unterzeichnen und sprach fein Bedauern

(FortsetzurV OttsuSsite 24

eine Minderheit machen und hatten ent­sprechende Anträge auf dem Minderheits­kongreß gestellt. Da ihrem Ansinnen nicht ent­sprochen wurde, ließen sie durch den Mund Kaczmareks erklären, die Nichtaufnahme der Friesen beweise, daß der Kongreß zu macht­politischen Zwecken mißbraucht werde. Die Minderheiten aus Deutschland würden den Kongreß verlassen und eine abwartende Hal­tung einnehmen. Die dänischen und polnischen Vertreter verließen darauf den Saal. Der Kongreßpräsident, der sehr kluge und geschickte Slowene Wilfan, dem man machtpolitische Be. strebungen gewiß nicht nachsagen kann, erklärte unter lebhaften Beifallsbezeugungen der übri. gen Versammlungsteilnehmer, kein Anzeichen rechtfertige den Verdacht, daß der Kongreß zu machtpolitrschen Zwecken mißbraucht werde, man könne den Austritt der betr. Gruppen nur bedauernd zur Kenntnis nehmen. Alle nach­folgenden Redner und Vertreter von Minder­heitengruppen protestierten gegen die Haltung Kaczmareks und stellten sich auf. den Stand­punkt des Präsidenten. Damit war die polnisch-dänische Minderheit in Deutschland deutlich vor der ganzen Welt als Störenfried des Kongreßes gezeichnet und ins Unrech

Die Dänen und die ihnen angeschlossenei Minderheiten ' gaben aber keine Ruhe um putschten außerhalb des Kongresses weiter. Sn lassen kein Mittel unversucht, um die Zulassun, derFriesen" zu dem diesjährigen Kongreß zu erreichen. Sie haben dem Generalsekretaria! des Kongresses eine fulminante und ellenlang,

Die heutige Knmmev umfaßt 8 Seiten