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Geereval-AnzeLger Kw^MUvOeMMs Stadt und Land
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âint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben am.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag Ich ßcmöfas 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 2® mm Breite â-ppfg., Im Reklameteil von 68 mm Breite 25R-Pfg. / Offertengebühr so R-Pfg.
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Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Sei unverschuldetem Ausfall dar Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieh« keinen Anspruch auf Lleferung od« Nachlieferung oder auf Rückzahlung deS Bezugspreises. / Fürplatzvorschrifi u. Erscheinung Stage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.^Geschäftsstelle: Hammerstr.4 / Fernspr. 3936,3957,395®
16. Slugust
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- Das «e«este.
j-M einer Mitteilung der Deutschen Botschaft Ilaris kann der Zwischenfall von Zweibrücken Ji feigelegt gelten.
L Aus der Hamburger Werst von Blohm u. Voß
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I der Riesendampser des Norddeutschen Lloyd Europa“ im Beisein des amerikanischen Botschaf- 1 rhurmann glücklich vom Stapel gelaufen. Heute
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ichziillag 3 Uhr folgt der Slapellaus des Damp- K „Bremen“.
- Der Segelflieger Kronfeld hat auf der Was- [fuppe einen neuen Rekord im Dauerkegelflug ijgeskellt, indem er sich acht Stunde» in der Luft
Die Belaftunssprove A
Det Äettflit$i bei den GorSawemokvaten. - Rerchstassfvaktio« ««d Vavtekausschutz bet S.p.D. einbetu^en
Berlin, 15. Aug. Wie wir erfahren, hat der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in gemeinsamer Sitzung mit dem Vorstand der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion beschlossen, die Fraktion und den Parteiausschuß auf kommenden Samstag einzuberufen. Außer der Panzerschiffsangelegenheit wird die Krisenfürsorge besprochen. Aus sozialdemokratischen Kreisen wird uns bestätigt, daß die Einberufung aus den Schritt zurückgeht, den u. a. die Abg. Auf Häuser und Toni Sender unternommen haben, um eine Klärung dieser Fragen herbeizuführen.
Locavno-Dammevung
Es hat keinen Sinn, eine ganz feststehende Tatsache zu verbergen: wir stehen im Zeichen der Locarno-Dämmerung. Ob einer endgültigen oder vorübergehenden — das wird sich noch zeigen. Aber daß in diesem Augenblick ein tiefer Riß durch das Locarnogebäude geht, daß die Auflösung der Locarno-Freundschaft immer weitere Fortschritte macht, — das kann nicht bestritten werden. Kommt da nicht eine " g, tritt nicht eine Kraft in Wirksam- diesen Prozeß aushält, so wird es nicht luern, bis ein endgültiger Zusammen-
Wendung, tritt nicht eine Kraft in Wirksamkeit, die diesen Prozeß aushält, so wird es nicht lange dauern, bis ein endgültiger Zusammenbruch des Locarno-Unternehmens festzustellen
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- Coolidge pries in einer Ansprache an die «nikanischen Legionäre den kelloggpakl als ein rtfames Instrument zur Sicherung des Friedens.
- Bei einem Dampferunglück in den oberen kmschnellen des Zanglsee sind 500 Passagiere (tunten.
Die Rerchserttnahme« im Juli 1928
Bit Rekordzahl 1082.2 Millionen gegen 908.09 Millionen Mark im Iuli 1927.
Berlin, 15. August. Die Einnahmen des Reiches i Steuern, Zöllen und Abgaben haben im Juli 3. mit 1082.2 Millionen Mark eine Rekordhöhe -reicht, im wesentlichen veranlaßt durch die in den Mli Menden Zahlungstermine für die Ein-
5. Körperschaft
en Zahlungen auf g« Wen.
M fortdauernden Besitz- und Verkehrssteuern machten im Juli zusammen 786.2' (i. V. 670.12) Mionen, und zwar im einzelnen (in Millionen M): die Lohnsteuer 128.8 (114.05), die Kapital- gsfteuer 19.1 (16.1), ander« Einkommensteuer 1 (188.03), Körperschaftssteuer 103.1 (87.98), die rmögenssteuer 8.9 (11.4), die Erbschaftssteuer 6.3 die Umsatzsteuer 183.5 (168.3), die Grund- rbsteuer 3.1 (3.1), die Kapitalverkehrssteuern ssefamt 13.2 (11.0), die Kraftfahrzeugsteuer 18.5 die Versicherungssteuer 5.4 (4.3), die Renn- ' und Loteriesteuer 8.3 (6.9), die Wechselsteuer (3.7), die Beförderungssteuer 31.5 (32) Millio- Aus der Obligationssteuer gingen 0.7 (2.4) Mark ein. Die verpfändeten Zölle und Der- "uchsabgaben brachten 291.1 (271.9) Mill. Mark, „ Mar die Zölle 154.2 (146.6), die Tabaksteuer ,.'7 (63.5), die Zuckersteuer 12.9 (16.9), die Bier- Ws 34-6 (30.5) und das Spiritusmonopol 19.7 Millionen Mark. Aus den übrigen Ver- smauchsabgaben gingen im ganzen 4.1 Millionen ein.
offiziöse Kommentar zu dem Iuliaus- betont, daß di« außerordentliche Höhe der 8- Zugänge auf die im Juli fälligen vierteljährig Vorauszahlungen bei Einkommen-, Körper- uud Umsatzsteuer usw. und die Abrechnungen LZ, ^^eH aus den Zollagern im letzten Halb- l yr zuruckzuführen ist. Don den im Etat auf 8862 fink ■ ^? Mark veranschlagten Jahre sein nahmen
"6n vier Monaten von April bis Juli, also no/tm n DnU^ des Rechnungsjahres 3170 Millio- m^, l^ aufgekommen, das heißt 216 Millionen als ein Drittel des Jahressoll. Hierbei bleibe M zu berücksichtigen, daß in die vier Monate ^l b's Juli zwei Monate fallen, in denen Vor- unh x ^n auf die Einkommen-, Körperschaft- ^"^leuer, sowie ein Monat, in dem Zah- lA Quf bie Lagerabrechnungen bei den Zöllen finb- Die gleichen Zahlungen kehren in gf. J0 lieben acht Monaten bei den direkten m “ J*1 "ur noch zweimal und bei den Zollabrech- Än® n«if) einmal wieder. n
loni^A" b. können aus dem Verhältnis des Auf- Nunn-r"^ ln den ersten vier.Monaten des Rech- zum Haushaltssoll auf den Umfang Ion. n^?Wen Ueberschreitung des Gssamtjahres- 5 "^ keine Schlüsse gezogen werden.
Techtttsche Lteuevttttse« im vveuAschen Landtag
laut 2Iu9- Ain Preußischen Landtag wird
eint (Lik i )". d" gegenwärtigen Sommerpause Neuerungen vorbereitet, die bttatun^1^ berâ beti Wiederbeginn der Plenar- tönn-Ä ‘m Oktober in Wirksamkeit treten lierpult um ben Präsidentensitz und vor das Red- mit etne^aL âkrophone eingebaut werden, die stehen ffc Ä^r tärterantage in Verbindung U V5/0« erreicht werden, daß der Präsident SWaen Ä^ Redner sich auch bei lebhaften bis Ein^u^r^â^ machen können. Ferner ist wenn ein q^ einer Lichtsignalanlage geplant, wird unb firf?9^^ am Fernsprecher verlangt platz? bcin>^^?k an seinem gewöhnlichen Arbeits- kn ßeier^m' ^-^'^ an Tafeln, die zunächst M Gatto Au>m U^u' lm ^Petfefaariunb vor dem Dm- ^® S-Wiüsjaal angebracht werde» tollen.
Weiter haben der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei und der Vorstand der Reichstagsfraktion folgende Entschließung angenommen:
Der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und die Reichstagsfraktion bedauern lebhaft, daß die sozialdemokratischen Minister nicht die Möglichkeit gefunden haben, in der kabinekks- sihung durch die Abstimmung klar zum Ausdruck zu bringen, daß sie in Uebereinstimmung mit der Gesamtpartei entschiedene Gegner des Baues des Panzerkreuzer» A sind, sich vielmehr auf formal- rechtliche Argumente gestützt haben.
Der Beschluß des Parteivorstandes und des
Fraktionsvorstandes der SPD. zeigt, daß aus den ernsten Protesten der sozialdemokratischen Press« gegen die Zustimmung des Kabinetts zur Inangriffnahme des Panzerschiffbaues inzwischen ein ziemlich
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heblicher Sturm geworden ist. Für die sozialdemo- kratischen Minister handelt es sich dabei um eine ernste Angelegenheit. Bei der Besprechung der Regierungserklärung hat der Abg. Breitscheid namens
„Heraus aus der Retths- vegrevutts!"
Leipzig, 15. Aug. Die gesamte politische Presse Sachsens verlangt einmütig Widerruf des Beschlus. ses oder sofortigen Austritt der sozialdemokratischen Minister aus der Reichsregierung. Auch die sozial- demokratischen Organisationen geben die Parole »Heraus aus der Reichsregierung" aus. So liegt eine Entschließung des Bezirksoor- stand es Leipzig der SPD. vor, in der es heißt:
„Der Bezirksvorstand der SPD. Leipzig hat sich in seiner Sitzung am 14. August d. I. mit dem Beschluß des Kabinetts, den Bau des Panzerkreuzers in Angriff zu nehmen, beschäftigt und festgestellt, daß dieser Beschluß unter der Arbeiter- und Par- teigenossenschaft eine außerordentliche Erregung hervor gerufen hat. Die zur Recht- fertigung des Beschlusses angeführten Arg», mente vermag der Bezirksvorstand nicht a n z u e r-
sein wird.
Das größte Sorgenkind der Locarnomächte war unb bleibt das Rheinland. Nicht umsonst heißt die Locarnooerständigung offiziell ein Rheinlandabkommen. Nicht umsonst enthält es nichts anderes, als daß Deutschland seine westliche Grenze seinen ehemaligen Kriegsgegnern garantiert. Und nicht umsonst wurde in Deutsustand und wird heute noch erwartet, daß der ganze Sinn des Locarnovertrages mit dem Rheinland steht und fällt. Denn die logische Folgerung aus dem Rheinland- Garantie-Vertrag, der in Locarno abgefchlof-
kennen, er ist vielmehr der Meinung, daß Zustimmung zum Bau des Panzerkreuzers die
die
(ertrag, der in Locarno abgeschlos- !, muß die vorzeitige Rheinland- räumung sein. Und in der erste» Zeit nach dem Abkommen schien es auch, als ob diese Frage auf der Tagesordnung stand ober in allernächster Zeit auf die Tagesordnung gestellt würde. Es kam aber anders.
Die Signatarmächte hatten sich in anbtse Probleme verwickelt, Frankreich besonders hat sich viel mit seiner inneren Lage, vor allen
sen wurde,
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Mufträgk der sozialdemökraüschen Fraktion und wenn der Fraktion die Regierungstätigkeit nicht gefalle, so habe es mit der Tätigkeit der sozialdemokratischen Minister ein Ende. Eine Revolte der sozialdemokratischen Fraktion müßte also dem Bestände des Kabinetts gefährlich werden. Ab« vielleicht gelingt es den Herren Severing und Müller doch noch, die aufgeregten Geister etwas zu beruhigen.
achtuna des Willens der
Die Verantwortung für eine solche Koalitionspolitik kann die Partei nicht tragen. Der Bezirksvorstand fordert deshalb den Austritt der foziald't. mokratischen Minister aus der Regie, rung. Er verlangt die sofortige Einberufung eines außerordentlichen Parteitages, um grundsätzlich zur " ' liguna von Sozialdemokraten an der Regie- Stellung zu nehmen.“
caré waren die Meinungen über die vorze Rheinlandräumung recht verschieden, und dann rückte allmählich die Wahlzeit Hera». Und der vorige Herbst wurde durch die tom-
Beteiligung
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Einigung im JweidMBer Jwischen-aSl
Gin deuisrhev Stbtitt in bet Auselesenbett Rüsselsbekm
Paris, 15. Aug. Die Besprechungen, die der deutsche Botschafter in Paris zwecks endgültiger Beilegung des Zweibrückener Zwischenfalles mit dem französischen Außenministerium gehabt hat, haben zu einer für beide Seiten befriedigenden Beilegung geführt. Aufgrund dieser Einigung wird die ursprünglich ausgesprochene Forderung auf Auslieferung der Beschludigten keine Rolle mehr spielen.
Damit ist die Möglichkeit für den Entschluß zur Pariser Reise Dr. Stresemanns gegeben. Da fein Gesundheitszustand auch weiterhin als günstig bezeichnet wird, ist damit zu rechnen, daß Ende dieser Woche der französischen Regierung offiziell mit- geteilt wird, daß Dr. Stresemann persön - lich in Paris den Kellogg-Pakt unter- zeichnen wird. Wie wir weiter erfahren, haben die Besprechung über die Beilegung de« Zweibrückener Zwischenfalls auch dahsn geführt, daß die Franzosen sich bereit erklärt haben, den Polizei- kommissar Bauer, der mit im Mittelpunkt der Angelegenheit steht, aus der Haft zu entlassen.
Freilich ist mit der Zurückziehung des französischen-Auslieferungsbegehrens nur ein Stein des Anstoßes beseitigt. Am selben Tage, an dem die Beilegung des Zweibrückener Zwischenfalls gemeldet werden kann, kommt gleichzeitig die Kund:, daß sich die Reichsregierung zu einem neuen Schritt in Paris habe entschließen müssen, und zwar diesmal gegen die Schikanen, mit denen Besatzungsbehörden und Botschafterkonferenz die deutschen Eisenbahnbauten im besetzten Gebiet zu verhindern suchen. Dies: Meldung besagt
Wie von zuständiger Stelle mltgeleilk wird, ist die Entscheidung der Bokschafterkonferenz über die Verschiebung des Bahnhofsbaues von Rüsselsheim der Reichsregierung nicht direkt, sondern erst auf dem Umwege über einen langen Instanzenzug bekannt geworden, obgleich die deutsche Botschaft in Paris mit bet Botschafterso* ferenz darüber verhandelt hatte. Bei diesen ver-
Handlungen war uns eine positive Entscheidung in Aussicht gestellt worden. Deshalb hak der Ver- tragsbefchluß in Berlin naturgemäß einiges Erstaunen hervorgerufen. Der deutsche Botschafter hat den Auftrag erhalten, geeignete Schritte , u unternehmen, um den Widerspruch zwischen der ersten Ankündigung und der schließlichen Entscheidung aufzuklären.
Die Lasten dev Rheinland- mandvev
Die demnächst in der Eifel staltfindenden Manöver der französischen und englischen Besahungslrup- pen bringen, wie die Blätter melden, für eine ganze Reihe von Orten außerordentlich starke Belastungen mit sich. So wird Prüm in der Eifel in der Zeit vom 24. August bis 10. September als Einquartierung erhalten: einen Generalstab von zehn Generälen, darunter der kommandierende französische und einen englischen General, 100 Offiziere und 100 Unteroffiziere, 250 Mann. sowie einen Autopark. Angesicht» dieser starken Belastung faßten die Stadt- verordneten eine Entschließung, in der sie auf diese wochenlange starke Belastung Hinweisen, die von der Bevölkerung nicht getragen werden könne, weil die Quartierenkschädigung auch nicht entfernt die Unkosten decke. Auch wird aus den zu erwartenden starken Ausfall des Fremdenverkehrs hingewiesen. Die Stadtverordneten forderten, daß das Reich schnellstens eingreife.
menden Wahlen beschattet und ging für die produktive Behandlung des Rheinland- problems verloren. Dann kam dazu noch die Erkrankung Briands und unmittelbar darauf die Erkrankung Stresemanns. Jetzt aber, wo sich die beiden Staatsmänner so wett erholt haben, daß sie ihren Verpflichtungen nachgehen können, jetzt, wo die politische Lust durch die mit den französischen und deutsch«! Wahlen getroffene Entscheidung geklärt und der politische Boden stabilisiert ist, schlägt wie ein Blitz die Wendung in London ein, eine Wendung, die für das Rheinlandproblem und hiermit für Locarno entscheidend sein kann. Es kommt das englisch - französische Militär- abkommen zustande und unmittelbar darauf die Erkrankung Chamberlains. Die Entente cordiale zwischen Frankreich und England ist wieder hergestellt. Das Foreign Office hat sich in der Rheinlandfrage den französischen Standpunkt zu eigen gemacht, der darin besteht, daß das Rheinland ein Handelsobjett, die Rheinlandräumung die Folge eines für Deutschland recht teuren Geschäfts sein soll — und das Deutsche Reich sieht sich einer Einheitsfront der Gegenpartei gegenübergestellt, wie seit Jahren nie.
Ist diese Einheitsfront, die anti-deutsche lheitsfront der Locarno - Gegensignatäre
Einheitsfront de ausschließlich auf
das Konto des englisch-
eine jedem Abgeordneten zugâlte Nummer er- scheinen, so daß der Abgeordnete aufmerksam gemacht wird. Des weiteren soll die Lüftungsanlag« für den Saal und die Beratungszimmer dadurch verbessert werden, daß die bisher eingebauten Tuch- filier und Metallfilter ersetzt werden, wodurch eine leichtere Reinigung und zweckdienlichere Verwend düng der Anlage gesichert wird,
Schlagwetterunglück auf der Zeche »Lothringen".
Auf der Zeche .Lothringen" ereignete sich ein Schlagwetterunglück durch eine Explosion, die durch das Funktionieren der Gesteinstaubschranken glücklicherweise auf ihren Herd beschränkt blieb. Sie orderte mehrere Schwerverletzte. Zwei von ihnen nd im Bochumer Bergmannskrankenhaus ihren ‘ ar erlegen.
französischen Militärabkommens zurückzuführen? Hat Deutschland seinerseits nichts getan, um die Stimmung in Paris und London zu reizen? Die Anschlußfrage, hinter der ebenso wie hinter der Rheinlandfrage das ganze deutsche Volk ohne Unterschied von Klasse und Partei steht, ist in den Vordergrund getreten, wurde in Deutschland wie in Oesterreich offen behandelt und ein starkes Mißtrauen in Frankreich und England erregt. Die Franzosen sind gegen das geeinte deutsche Volk. Sie spüren darin aggressive imperialistische Tendenzen, die größte mitteleuropäische Macht, Deutschland, muß durch den Anschluß noch verstärkt werden. Seine Grenze gegen die Tschechoslowakei wird länger, die Verbindung mit Ungarn enger und der Kontakt mit Italien unmittelbar. Das groß-deutsche Reich ist ein Schreckgespenst nicht nur für die große, sondern auch für die kleine Entente, weil der sich immer steigende Einfluß Deutschlands auf dem Balkan noch deutlicher zum Ausdruck kommen kann. Und Polen seinerseits hat noch ganz
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