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GrfüllungSort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Lei unverschuldetem Ausfall ber Liesemng infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Sezieher keinen Anspruch aus Lieferung ober Nachlieferung ober auf Rückzahlung des Bezugspreises. / Für plahvorschrlst u. SrscheinungStag« der Anzeige wird keine Gewähr geleistet. ^Geschäftsstelle: Hammerstr.S / Fernspr. 3956,3957,3958
4. Si«g«K
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®*»LS w- Des neue RaSetenVee-uch auß
suchungsausschuß für die Reichsbahn ernannt.
— Der Ausschuß der deulschnalionalen Angestellten von WestfalenNord beantragte einstimmig Hugenbergs Ausschluß aus der Partei, zugleich sprach er Lambach fein vertrauen aus.
— Der heule morgen bei Hannover unternommene Raketenversuch auf Schienen ist abermals mißlungen.
— Bei den Olympischen Spielen steht Deutschland im Gesamtklassement an zweiter Stelle.
— Der „Jtasia"-Funker Biagi schildert in einem interessanten Interview in der „Tribuna" das Leben der Schiffbrüchigen auf dem Treibeis.
— Die Belgrader „Politika" meldet aus Susak, daß die Italiener an der italienisch-jugoslawischen Grenze Truppen zusammenziehen. 3n Belgrad herrscht darüber große Erregung.
Schienen miSiunsen
Liu Weiteret? Versuch verboten
Hannover, 4. August. Heute fand in den frühen Morgenstunden auf der Eisenbahnstrecke bei Burgwedel bei Hannover ein neuer Start des Opelschen Rakekenwagens stakt. Der Versuch ist wiederum mißlungen.
Hannover, 4. August. In aller Stille waren die Vorbereitungen für neue Versuche mit dem Opel-Sander-Raketenwagen getroffen worden, die heule morgen auf der unbenutzten Bahnstrecke Burgwedel—Lelle vor sich gingen. Rak 4 und Rak 5 nannten sich die beiden etwa 3 Meter langen Ra- kelenwagen, die ungefähr 800 Kilo wogen und von denen Rak 4 mit 25 und Rak 5 mit 30 Raketen bestückt waren. Kurz nach 5^ Uhr morgens wurde
das Signal zur Abs Fauchen, gewaltige
leben. Mil Zischen und iuten ausstoßend, setzte
sich der Wagen in Bewegung. Jedoch nach kaum 200 Metern war sein Schicksal an derselben Stelle besiegelt, an der am 23. Juni Rak 3 endete. Die Raketen und zwei Räder wurden weit fortgeschleudert. Schaden an Menschenleben waren dabei nicht zu beklagen. Die Konstrukteure der Wagen sind der Ansicht, daß gleichzeitig 5 Raketen explodierten, von denen eine nach innen schlug. Der Versuch mit Rak 5 konnte nicht fortgesetzt werden, weil er vom Landrat und dem Eisenbahnpräsidenten untersagt wurde.
Die Woche.
Zu Beginn dieser Woche sind an die Großmächte und verschiedene europäischen Staaten die Einladungen zur Teilnahme an der Pariser Konferenz ergangen, auf der der so nannte Kellogg-Pakt, der Vertrag zur Ai tung des Krieges in feierlicher Weife unterzeichnet werden soll. Die Konferenz soll ant 27. August stattfinden und auch Deutschland hat eine Einla
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Die Nettestms des Äus- irefevungs-Jwr-thenfaUes
Berlin, 3. Aug. Die Unterredung zwischen dem sranzösischen Außenminister Briand und dem deutschen Botschafter in Paris, v. Hoesch, galt außer den Bemühungen um eine Entspannung im polnisch-litauischen Konflikt und der Bölkerbunds- tagung auch der Erledigung des durch den Aus- liese r u n g s a n t r a g herbeigeführten Zwischenfalles. Es ist bei den Verhandlungen zwischen und Berthelot, die im wesentlichen be-
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âttische Äuwitzuns im erbosten
Tvttvvenrttsawmenrlebuusen Lta»s«s an des rusoNawUchen Gvenre?
Belgrad, 3. August. Die „Politika" will aus Susak alarmierende, bisher nicht nachprüfbare Informationen erhalten haben, wonach die Italiener längs der jugoslawischen Grenze, bei der österreichischen Grenze angefangen bis nach Fiume, mehr als 100 000 Sol
hat eine Einladung hierzu erhalten. Die deutsche Regierung hat zwar auf die Einladung zunächst noch nicht geantwortet, doch es ist heute bereits als sicher anzunehmen, daß Deutschland aus dieser Konferenz durch seinen Außenminister Dr. Stresemann vertreten sein wird. Man kann über die Frage, ob es richtig ist, an der Konferenz in Paris teilzunehmen, geteilter Ansicht sein. Man kann sagen, daß es eines deutschen Staatsmannes unwürdig ist, sich in Paris feiern zu lassen, so lange das Rheinland noch besetzt ist, man kann aber an* derseits auch erklären, daß die Wahl der fron* zösischen Hauptstadt als Unterzeichnungsort für die Teilnahme des deutschen Außenministers kein Hindernis sein darf, da es sich um den Vollzug eines wichtigen symbolischen Aktes handelt, durch den der Krieg als politischer Faktor ausgeschaltet werden soll. Wir haben Ende voriger Woche unsere Bedenken gegenüber einer Reise Stresemanns nach Paris geltend gemacht, allerdings unter Bezugnahme auf das Auslieferungsbegehren ^ der französischen Besatzungsbehörde gegenüber den drei deutschen Staatsangehörigen, die vom Kriegsgericht in Landau wegen Beleidigung der französischen Flagge in Abwesenheit zu fünf
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________ äögerung eingetreten. Man darf aber' a effmen, daß die bewußten Einzelfragen bald gelöst sein werden und damit die Bereinigung der Affäre abgeschlossen werden kann, so daß für den deutschen Außenminister, sobald sein Gesundheitszustand den Herzten die Reise nach Paris als möglich erscheinen aßt, auch politisch keine Erschwernisse vorhanden sein werden.
Brigade in Triglav und bei Tarvis, während die 13. Division aus Adina ebenfalls in der Nähe von Tarvis liege. Alle Divisionen seien mit Artillerie ausgerüstet.
ltszuftand den stich erscheinen
Dev beauivasse Atts-OkttS Auserrbevss
Berlin, 3. Aug. Der „Ausschuß der Partei- ^uischnatiostaley Angestellten für den Wahlkreis âestfalen-Nord* sendet dem „Jungdeutschen" eine ’n einer Kundgebung in Löhne in Westfalen ein« 1‘tmmig gefaßte Entschließung, in der es heißt:
Die Versammlung fordert für die zahlreichen kepublikanischen denkenden Anhänger der D. N. V. â heimatrecht in der Partei. Republikaner und Anarchisten beider Schattierungen müssen gleich- verechtigt die Möglichkeit haben, in einer großen nationalen Partei 'für ihre Ziele zu wirken und zu kämpfen. Die Versammelten sprechen ihr Bedauern Darüber aus, daß die Parteiinstanzen nicht erreicht Men, die Zusammenfassung der widerstreitenden auf dieser Grundlage durchzuführen.
. Der Abgeordnete Dr. Hugenberg ist nicht vor er Drohung zurückgeschreckt, eine eigene politische Muppe mit Fraktionsstürke zu bilden, um die Ent- sernung des Gewerkschaftlers Lambach zu er« reuijen. Damit hat Herr Dr. Hugenberg den B e« I ant> der Partei aufs Spiel gesetzt und auf schwerste gefährdet. Damit trägt der Abge- °wnete Hugenberg gleichzeitig die Verantwortung "chur, daß der Streit um die Jugend ausgedehnt «°rden ist auf den Kampf der gewerkschaftlichen organisierten Angestellten um die Erhaltung der letalen Grundsätze der Partei und Men Vertretung. Nur der Ausschluß des Abge- oneten Hugenberg durch den Landesausschuß der âhlkreises Westfalen-Nord kann die Vertrauens- wieder Herstellen, die es mehreren nationalen Angestellten möglich macht, in °^Pnrtei den Ausdruck ihres christlich-nationalen ihres nationalen-sozialen Wollens zu erblicken, diesem Grunde wird ein Ausschuß be- °U'tragt, das A u s s ch l u ß v e r f a h r e n leiten ben Abgeordneten Dr. Hugenberg einzu- I-in^u Abgeordnete Lambach wird gebeten, gegen lann?.Ausschluß keine Berufung einzülegen, so- Mge durch den Einfluß des Abgeordneten Hugen- iein° m Assicht besteht, eine für Lambach und Männer in der Jugend sowie unter den au „na en Angestellten annehmbare Entscheidung vcrk^^'uten. Die Versammlung spricht im Gm« mehrerer tausend Angestellter des Lanm T e3 Westfalen-Nord dem Abgeordneten die ’^r Vertrauen aus und verbindet damit für ^lsorderung cm ihn, seinen gerechten Kampf setzen C ^wnlung aller nationalen Kräfte fortzu-
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Das Blatt führt in diesem Zusammenhang aus, daß Mussolini im Jahre 1924, nachdem der Freund- schaflspakl mit Jugoslawien abgeschlossen worden war, in einer seiner Reden betont habe, daß Jugoslawien diesen Pakt nur deshalb unterzeichnet habe, damit Italien seine Divisionen von der jugoslawischen Grenze zurückziehe. Nachdem nunmehr der Freundschaftspakt abgelaufen sei, versammele Mussolini wieder seine Soldaten an der jugoslawischen Grenze. Es scheine, daß er durch diese rllaßnahme demonstrative Zwecke verfolge.
A g r a m, 3. Aug. „Novosti" veröffentlichen eine Mitteilung des zweiten Vizepräsidenten der Kroatischen Bauernpartei, Macek, wonach die Regierung versucht habe, die bäuerliche Koalition während dec gestrigen Sitzung zu einer Milderung ihrer Erklärungen zu bewegen. 3n der Sitzung erschien ein höherer Staatsbeamter und teilte mit, er habe soeben die Nachricht erhallen, daß an der jugoslawischen Grenze drei Divisionen Italiener erschienen seien und ein italienisches Geschwader von Triest nach Susak ausgelaufen sei.
daß Mussolini schaflspakk mi
Diese Alarmnachrichten, die in Belgrad wie in Agram verbreitet sind, lassen sich im Augenblick auf ihre Nichtigkeit nicht nachprüfen, sie beweisen aber immerhin, daß die Situation aufs äußerste zuge- spitzt ist. Dazu kommt noch als sehr unerfreuliches Moment, daß sich im Befinden des bei dem Skup- schtina-Attentat am 20. Juni schwer verwundete Kroatenführer Stephan Raditsch eine erhebliche Verschlechterung eingetreten ist. Nach Agramer Nach- mit dem
schlechteruna eingetreten ist.
richten ist sein Zustand so ernst, daß Schlimmsten gerechnet werden muß. D erübrigt sich, daß für den Fall des Ablebens des populären Bolksführers die politischen Leidenschaften der Kroaten von neuem aufs schwerste ent«
er Hinweis
fesselt und sich Dinge abspielen würden, die nicht nur, für den Bestand des jugoslawischen Staates, sondern unter Umständen auch für den europäischen Frieden von nicht abzusehender Tragweite sein können.
Immer Mehr zeigt sich, daß die Fehler, die auf
beiden Seiten in der Vergangenheit gemacht worden sind, daß das jetzige Verhalten der Regierungsparteien einerseits und der Kroaten andererseits nur noch verschärft werden. Die von der bäuerlich-demokratischen Koalition im alten Landtagssaal des ehemaligen Königreiches Kroatien angenommene Resolution, in der im voraus alle Beschlüsse der Belgrader Skupschtina für Null und nichtig und die Verfassung vom 28. Juni. 1921 als aufgehoben erklärt wird, bedeutet nichts anderes als einen revolutionären Akt, durch den das Staatsgrundgesetz aufgehoben wird. Bleibt die bäuerlich-demokratische, .«uw m um ^iui Koalition bei ihrem Standpunkt und findet man in that, sollte allen, fr Belgrad nicht Mittel und Wege, um in kürzester 1
Frist einen Ausgleich zu schaffen, dann bedeutet die Kampfansage der Kroaten eine^ Revolution, die nur zu leicht den blutigen Bürgerkrieg im Gefolge haben muß. Daß die Regierung unter der Führung des römisch-katholischen Slovenen Koroschetz geeignet sein sollte diesen Ausgleich herbeizuführen, wird man annehmen dürfen, auch schon deshalb nicht, weil er selbst bei den Altserben, die griechisch-orthodox sind, als katholischer Geistlicher nicht über das volle Vertrauen verfügt. Andererseits aber auch ist er als Slovene den Kroaten verdächig und ungeeignet, die notwendige Vermittlung zwischen den beiden Parteien zu betreiben.
In welcher Richtung die Dinge sich in Jugoslawien entwickeln werden, wird davon abhängen, wie weit die außenpolitischen Rücksichten die innere Lage beeinflussen. Sicherlich ist die italienische Gefahr nicht gering, nachdem es bekannt ist, daß es innerhalb des slovemschen Volksteiles eine große Anzahl von Leuten gibt, die im Anschluß an Italien, wo selbst eine halbe Million Slovenen leben, die einzige Rettung für die kulturelle Autonomie der Slovenen erblicken. Angeblich soll sogar vor einer Reihe von Jahren der jetzige jugoslawische Ministerpräsident Koroschetz sich in dem Sinne geäußert haben, daß die Slovenen als Ktllturvolk nur unter Anlehnung an Italien zu existieren vermöchten. Jedenfalls ist soviel sicher, daß in dem Maße, wie sich bei den Slovenen Absplitterungsversuche geltend machen, die Kroaten erst recht auf ihre Eigenstaatlichkeit -pochen werden, und gerade Stephan Raditsch war es ja bekanntlich, der stets einer Personal-Union zwischen Serbien und Kroatien das Wort geredet hatte. In Belgrad will man selbstverständlich von derartigen Ideen nichts wissen, man hält niehr und mehr an der groß-serbischen Mentalität fest, ohne auch nur im geringsten Miene zu machen, den Kroaten auf halbem Wege entgegenzukommen. Ob diese Stellungnahme sich für die Dauer durchsetzen lassen wird/zumal die Serben als politische Gruppe eigentlich in der Minderheit sind, muß dahingestellt bleiben. Richtiger wäre es jedenfalls, wenn den Kroaten und ihren eigenstaat-
lichen Aspirationen insofern entgegengekommen würde, als in der Bildung eines Förderativstaates den politischen Leidenschaften der einzelnen Länder ein Ventil geschaffen würde. Mit der Vergewaltigung der kroatischen Minderheit, die es vielleicht morgen nicht mehr ist, wird es allein nicht zu machen sein, und wenn nicht in diesem unruhigen Winkel Europas ein neuer Brandherd zur Explosion kommen soll, wird eine wesentliche Mäßigung bei den Belgrader Machthabern nicht zu umgehen, sein. Das Fanal der Serajewoer Untat, mit dem der Mord in der Skupschtina eine gewisse Aehnlichkeit ne es angeht, zu denken geben.
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gen dreizehn Kommunisten aus Berlin und Temp- täter entkommen. Die heutigen Angeklagten hatten [in, alle Mitglieder des Roten Frontkämpferbundes, sich hauptsächlich wegen Beihilfe zum Landfriedensverhandelt. Die Angeklagten hatten an einem Rot- t“:^ *" D— D: '^ ------ ^"^
Front-Tage in Templin am 29. April ü. Is. grobe sieben der Angeklagten zu Gefänai Ausschreitungen verübt und hierbei u. q. auch eine rend die übrigen sechs freigesproch^
. I Schar von Forstschülern überfallen und sechs von i' "
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bruch zu verantworten. — Das Gericht verurteilte nisstrafen wäh-
öftere ° geraoenn gegenwärtigen Zeitpunkt, da die Unterzeichnung des Weltfriedenspaktes und die Einladung des deutschen Reichsaußenminister zu dieser Unterzeichnung bevorstand, eine doppelte Demütigung Deutschlands. Eine Reise Stresemanns nach Paris hätte angesichts dieses Verlangens den Eindruck erwecken müssen, als ob Deutschland bereit sei, jede Beleidigung ruhig hinzunehmen und jeden französischen Wunsch zu erfüllen, ganz einerlei ob dabei deutsches Recht und deutsche Souveräni- tat gebrochen werden. Inzwischen ist nun von Frankreich, und zwar noch vor Eingang der offiziellen Einladung zur Pariser Konferenz das Auslieferungsverlangen zurückgezogen worden. Zweifellos hat Frankreich diesen Rückzug nicht gern angetreten; er ist auch nicht so auszulegen, als ob Frankreich damit doku- mentieren wollte, zu einer Politik der Vernunft bereit zu sein. Wir nehmen vielmehr an, daß der Verzicht nur ausgesprochen worden ist, um die Friedenspaktfeier unter allen Umständen zu retten und zu vermeiden, Kellogg den Besatzungsskandal an diesem ungeheuerlichen Beispiel allzu deutlich zu illustrieren. Doch wie dem auch sei, Tatsache ist, der Stein des Anstoßes, der Besatzungszwischenfall, ist von Frankreich beseitigt bzw. beigelegt worden und wir stehen nicht an zu erklären, daß damit der Weg für eine Reise des deutschen Außenministers frei ist. Eine Ablehnung der Einladung halten wir schon deshalb für falsch, als Amerika großen Wert auf die Anwesenheit Deutschlands bzw. Unterzeichnung des Paktes durch Deutschland legt. Wollen wir die Freundschaft Amerikas uns erhalten und diese noch weiter ausbauen, dann müssen wir alle politischen Bedenken gegen die Pariser Reise beiseite schieben. Dymit wollen wir nun nicht sagen, daß der deutsche Außenminister den Kriegsächtungspakt ohne weiteres unterzeichnen und dann wieder abreisen soll. Nein, wie stehen auf dem Standpunkt, daß der deutsche Vertreter darauf bedacht sein muß, in Verbindung mit der Unterzeichnung des Kriegsächtungspaktes einen außenpolitischen Gewinn für Deutschland zu erzielen. Die Pariser Reise erfüllt nur dann ihren wirklichen Zweck, wenn es gelingt, den Kriegsächtungspakt umgehend im Interesse des besetzten Gebietes auszuwerten. Deutschland muß diese Forderung erheben, ja muß die Unterzeichnung von einer diesbezüglichen festen Zusicherung abhängig machen. Wenn Frankreich erklären sollte, und das wird es jedenfalls tun, Kellogg lehne die französischen Wünsche auf Diskussion des Kriegsschuldenproblems ab, und deshalb müsse es auch eine Aussprache über die Rheinlandräumung bzw. entsprechende Zusicherun-
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