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ste. 186

Mittwoch den

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1, ÄUSAst

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Neues GiseuvahnunglüB in Bayern

ew besä Nevsoueu,ug fährt bei Oinkelflbevbe« auf eine« Güter,»s - Bisher 16 Tote mW viele oevietzte

Augsburg, 31. Juli. Der beschleunigte per-

(onenjug 911 ist auf der Strecke Ulm nach Augs­burg heute nachmittag gegen 1531 Uhr infolge Ver- lageus der Weiche auf einen in der Station Dinkel- schttben haltenden Güterzug aufgesahren. Die Loko- «lolive und drei Wagen des Personenzuges wurden lmnandergeschoben. Man sprach zunächst von 12 Solen.

Nach den letzten Milkeilungen der Reichsbahn- fcllion Augsburg hat sich die Zahl der Toten auf 16 echM Außerdem werden 10 Schwerverletzte und title Leichtverletzte gemeldet. Zwei Schwerverletzte Sroeben in Lebensgefahr.

*

Noch zittert in allen die Erregung über das fctre Eisenbahnunglstck im Münchener Haupl- L ahose nach, noch ist die furchtbare Katastrophe k oiegelsdorf in aller Erinnerung, da trifft schon BitSer eine Meldung von einem neuen schweren s âhnunglück in Bayern ein. In Siegelsdorf ton es 24, in München 10 und in Dinkelscherben 16 lote, 50 Tote innerhalb 7 Wochen! Wo soll das uhbuführen? Die Erregung in der Bevölkerung ist Kröchentlich groß, und das mit Recht. Was auch 'n i . che des neuen entsetzlichen Unglückes sei ^''â^°? irischer MMenUMig, io ^ Eindruck, daß die Verwaltung der Abtei- Mtt Bayern der ReichsbahngèseÜschoft ihren Auf- nicht gewachsen ist. Die Oessentlichkeit hat ein MW darauf, zu verlangen, daß dieser bedauerliche Mini) ichltuNtZir durch griindliche Reformen ab» Mm ist. Wenn es in einer unten folgenden Ber- Meldung heißt, daß der Generaldirektor der M^bannverw.niuug strengste Untersuchung und Mise Maßnahmen ungeordnet hat, so muß die Mtv aujgewoljen werden: Mußte erst das neue W rameren, umstrengste Maßnahmen", an» iMbtien? Haben Reichsverkehrsministerium und I ^chrbahnverwaltung in ihren letzten Erklärungen i trh! bereits Mängel zugcstanden und deren Ab- thll vers; rochen? In einer Unterredung mit ®e» Inldsteltor Dr. Dorpmüller hat dieser in Bezug I oui bin Uriaazen des Unglückes u. a. erklärt:Eine I nicht geringe Rolle spielten die bayerischen Betriebs- Umschriften, die er schon in den nächsten Tagen einer I Brunei unterziehen werde." War dieser Mißstand I schon früher bekannt? Warum soll erst jetzt |äUr Klärung geschritten werden? Wie heißt es in I einer Meldung:Die unmittelbar hinter der Loko- IMdc befindlichen modernen Personenwagen blie- I tot vollkommen unbeschädigt. Es wurden bei ihnen | Acht einmal die Fensterscheiben zertrümmert. Die I verfonenmagen 4. Klasse älterer Bauart jedoch, die Iln der Mitte des Zuges waren, bildeten einen I wüsten Trümmerhaufen." Diese Wahrnehmung I tonnte bereits bei den letzten Eisenbahnkatastrophen I gemacht werden. Es ist deshalb an der Zeit, daß I M bië alten Wagen leichterer Bauart ausrangiert, I unb wenn dies nicht allgemein. möglich ist, solche âagen wenigstes bei der Zusammensetzung von be- ichleunigten Personenzügen ausschließt.

. ®ei dem verunglückten Zug handelt es sich um ^n wichtigen Durchgangszug, der täglich Hun- I Ak aus dem Saargebiet und der Pfalz durch Württemberg und die bayerische Hochebene nach München bringt, eine Verbindung, die ihrer Schnelligkeit wegen von Geschäftsleuten und Ferien- I senden vom Saargebiet bis nach Württemberg I ^ geschätzt wird. Zwischen Günzburg, wo die I Mn nach Mindelheim abzweigt, und Augsburg I 's* das Unglück geschehen. Auf einer kleinen Station, "on der eine Nebenbahn in unbekannte ländliche ^kgend nach Schauhausen ausgeht.

Wir beklagen die vielen Opfer, die das neue ^glück gefordert hat und den Hinterbliebenen wen- sich unsere Anteilnahme zu.

Mmelhetteit dev Matafivophe

.Dinkelsscherben, 31. Juli. Der beschleunigte Per« i°nenzug 911 kam fahrplanmäßig auf der Fahrt M Ulm nach München begriffen dicht besetzt van w^, Nation Gabelbach her und fuhr mit voller Mrvindigkeit in den Bahnhof Dinkelscherben » wo er den stilliegenden, aus 60 Wagen be« säenden Güterzug 7535 überholen und nach Augs. r^J weiterfahren sollte. Es war 16 Uhr. Durch 7'sche Weichenstellung, fuhr der Per- "^zug anstatt auf dem dritten Meise der Sta- N auf dem vierten, auf dem der Güterzug ftanb, M auf Diesen mit no4 S0.Klm..Se-

AmtUcher Bericht der Reichsbahn

Augsburg. 31. Juli. Die Reichsbahn direkkiou Augsburg hat um 21,20 Uhr sagenden amtlichen Bericht über das Eisenbahnunglück bei Dinkelscherben herausgegeben:

Der aus der Pfalz kommende Personenzug 911 ist heute nachmittag, 16 Uhr bei der Ein­fahrt in Sakion Dinkelscherben infolge falscher Weichen stellung auf den dort zur Ueberholung stehenden Durchgangsgüterzug 7535 aufgestoßen. Bei dem Güterzug sind die drei letzten Wagen entgleist und zerstört. Bei dem Personenzug ist die Lokomotive mit Tender entgleist, ebenso der nachfolgende Eilgutwagen. Die folgenden sieben Personen­wagen sind ebenfalls entgleist. Einer von diesen wurde zerquetscht, einet geknickt. Getötet wurden zehn Personen (inzwischen hat sich die Zahl der Toten erhöht. D. Red.), schwer ver­letzt etwa 16, weniger schwer verletzt 12 Personen, außerdem wurden 23 Personen leichter verletzt, die ihre Reise fortsehen konnten, von den Schwerverletzten worden 12 mit Rettungswagen nach Augsburg gebracht. Von diesen sind zwei ihren Verletzungen auf dem Transport erlegen. Die weniger schwer Verletzten wurden in Sanitälsautos nach den Krankenhäusern in Zusmarshausen und Augsburg gebracht.

Der erste Hilfszug wurde von der Station Augsburg um 16.05 Uhr angeforderl, fuhr um Ifc&O&t abund traf 16,50 Uhr auf der Unfallstelle ein. In diesem befand sich der Präsident der Reichsbahndirekkion, der Bekcie bsdezerneut, der Sicherheitsdezerneut, Ser mafchinèntcchnlsche Dezernent, sowie der Vorstand des Bekriebsamtes, des Maschinenamtes und der stellvertretende Vorstand des Bauamtes. Die erste Hilfe war in der Zwischenzeit von Aerzten aus Dinkelscherben und Zumarshausen sowie von Krankenschwestern der Kran­kenhauses Zusmarshausen geleistet worden Kurze Zeit später traf die Sanitätskolouae mit drei Aerzten, zwei Kraftwagen und Sanitätspersonal an der Unfallstelle ein. Ein weiterer Hilfszug fuhr um 17 Uhr von Augsburg ab und traf um 17.40 Uhr in Dinkelscherben ein. Ebenso kam um 18 Uhr ein weiterer hlifszug aus Ulm an der Unfallstelle ein. Der Zug­verkehr war zunächst gesperrt, konnte dann aber eingleisig weitergeführt werden. Der V-Zug 59 wurde über Reu-OffingenDonauwörth umgeleitet. Der unbeschädigt gebliebene Teil des Personenzuges 911 wurde um 18.46 Uhr nach Augsburg weitergeführt. Von dort aus setzten die Reisenden die Fahrt mit einem Lrsahzug frot. D 60 erlitt eine Verspätung von etwa 45 Minuten.

s ch w i n d i g k e i t auf, obwohl der Lokomotiv­führer im letzten Augenblick, allerdings vergeblich, Die Bremsen angezogen hatte. Ein Augenzeuge be­richtete, daß der Aufprall der beiden Züge ein geradezu furchtbarer gewesen sei. Der Personenzug hatte eine Garnitur von 12 Wagen. Die verunglück­ten drei Wagen sind von jener berüchtigten Sorte, die in Württemberg in den Dienst gestellt sind. Vor ihnen befanden sich fünf und hinter ihnen drei schwere Wa^e, die durch den Aufprall der Schnell- zugslokomonve auf den Güterzug

die drei Unglückswagen vollständig zujammen- pretzlen und demolierten. Das Geschrei der Schwerverletzten wurde übertönt durch das schrille Pfeifen der Schnellzugslokomotive, aus der unaufhörlich Dampf ausströmte.

Zu einer Gasexplosion kam es nicht. Der Anblick, der sich bot, war geradezu niederschmetternd. Der letzte der verunglückten drei Wagen war vollständig zusammengedrückt; er glich nur mehr einem durch eine Windsbraut zusammengeknickten Kartenhaus. Der vor ihm befindliche Wagen bestand nur mehr aus einer Seitenfront, in die sich der dritte Wagen gestellt hatte, der den zweiten förmlich zerstampft und unter sich begraben hatte. Die Schnellzugsloko­motive Lokomotivführer und Heizer sind am Kopfe und am Hals sehr schwer verletzt hatte sich in die letzten Güterwagen hineingebohrt, die aufeinandergetürmt ein

unbeschreibliche Chaos von Rädern, Holz- und Elsenleilen

bilden. Schornstein« und Dampfausströmungsanla- qen sind vollständig abrafiert. Die Maschine hat sich in den Boden gewühlt. Unter ihr liegt ein Biergüterwagen der Autzustinerbrauerei München begraben. Dèn letzten Ursachey der Katastrophe nachzuforschen dürfte heute abend schwer sein.

Augsburg, 1. Ayg. Ueber den Hergang des Un« glucks erfahren wir noch folgendes: Der Züg^ war von.Ulm ab sehr stark mit Ferienreisenden, die zum größten Teil mit Frau und Kindern fuhren, besetzt, besonders die Wagen 4. Klasse. Der Zug fuhr mit 70 Klm. Geschwindigkeit. Bei dem Zu­sammenstoß wurden die Reisenden durcheinander­geworfen und der Zug kam augenblicklich zum Stillstand.

Die Reisenden wurden zum Teil zwischen die Gepäckstücke und die zerlrümmcrken Holzstücke eingeklemmt.

Die Lokomoiive hatte sich auf die rechte Seite

übergelegt, während der Tender stehen blieb. Die letzten Güterwagen bildeten mit der Lokomotive einen Trümerhaufen in welchem das Feuer der Lokomotive brannte, aber binnen kurzem gelöscht werden konnte. Der größte Teil der Reisenden blieb am Bahnhof und half den Leichtverletzten. Die Schwerverletzten wurden in einen Gasthof getragen, wo in kurzer Zeit mehrere Aerzte tätig waren. Am Zuge spielten sich herzzerreißende Szenen ab. Einem 5jährigen Mädchen war der Kopf abgerissen. Die Leichen wurden in der Güter­halle aufbewahrt und mit Tüchern zugedeckt.

Augsburg, 31. Juli. Infolge des gegenwärtigen Umbaus der Strecke für den elektrischen Betrieb werden

die Weichen zurzeit provisorisch mit der hand bodienl.

Der diensttuende Weichenwärter gibt an, die Weiche vorschriftsmäßig gezogen zu haben, diese habe aber augenscheinlich nicht funktioniert. Als der Lokomotivführer die Katastrophe nahen sah, soll er nach Möglichkeit ge­bremst haben, was aus dem starken Schwanken der letzten Wagen des Unglückzuges geschlossen werden kann. Der Anprall erfolgte trotzdem mit unge­heurer Wucht. Die letzten Wagen des Güterzuges wurden vollkommen zertrümmert und die Fracht­stücke umhergestreut. Die Lokomotive des Per« sonenzuges stürzte um und kam auf einen aus dem Gleis gesprungenen Wagen einer Münchener Brauerei zu liegen.

Vor der Lokomotive türmen sich nun die Trümer von Güterwagen bizarr auf. Die unmittelbar hinter der Lokomotive befindlichen modernen Per­sonenwagen blieben vollkommen unbeschädigt. Es wurden bei ihnen nicht einmal die Fensterscheiben zertrümmert.

Die Personenwagen 4. Klasse älterer Bauart die in der Witte des Zuges waren, bilden ein unentwirrbares Chaos, einen wüsten Trümmer­haufen.

Die Schlußwagen des Personenzuges sind weniger stark mitgenommen. Unter den Insassen der zer­störten Wagen befinden sich sieben Turner aus dem Bezirk Miesbach, die vom Deutschen Turnfest in Köln zurückkehrten.

Die Staatsanwaltschaft hat ein eingehende Untersuchung über das Unglück eingeleitet und an Ort und Stelle Erhebungen gepflogen.

Die Aviarbe dev ^atastvovbo

Augsburg, 31. 3ulL Ueber die Ursache des Eisenbahnunglücks auf der Station Dinkelscherben wird von der Reichrbahndirektion Augsburg mit- geteilt: Es steht zweifelsfrei fest, daß der persoueu- zug 911 infolge falscher D eicheustel- l u n g anstatt in das dritte Gleis in das vom Güter- zug besetzte vierte Gleis einfuhr. Die falsche Deichenstellung hängt zusammen mit dem derzeiti­gen Umbau des Stellwerks auf der Westseite des Bahnhofs Dinkelscherben. Zur Wahrung der Siche­rung während des Umbaue, wurde dort ein Be­helfsstellwerk ausgestellt, durch das die erforderlicheu Abhängigkeiten zwischen weichen und Signalen her­gestellt werden. Diese Abhängigkeiteu zeigten inso­fern eine Lücke, als das Signal für die Einfahrt in Glei» 3 aufgezogen werden konnte, wenn die Eia- gangsweiche auf Glei» 4 gestellt war. Diese Lücke traf weder bei der Abnahmeprüfung noch im Be­triebe des Behelfsstellwerk« zutage. Es hat sich bei den uachträgllch gemachten versuchen am Stell­werk gezeigt, daß dieser Mangel nur bei einer gau; bestimmten, jufätfig sich ergebenden Stellung der Verschlußelemenle zu einander auftreten konnte. Die ReichsbahudireMou Augsburg hatte jedoch neben

mechaMen ^icherung,W hem Beheljsstevwerk sondere» Meldeverfahren angeordnE Demzufolge hatte der Stellwerkswârter bei jeder Zugfahrk die richtige Stellung der Weichen zu prüfen und den Vollzug der Prüfungen und die richtige Stellung der weichen dem Fahrdienstleiter in einer dem Wortlaut nach genau festgelegteu Meldung auzvzeigen. Zur weiteren Sicherung werden die Meldungen sowohl vom Fahrdienstleiter rote vom Slellwerkswärter in Meldebüchern festgehalten. Bei dem verunglückten Zug 911 hat der Stellwerkswärter insofern eine falsche Meldung erstattet, als er die Fahrstraße für diesen Zug in Glei» 3 hergestellt meldete, obwohl sie noch vom vorausgehendeu Vurchgangsgülerzug auf das Gleis 4 eingestellt war. Diese falsche Meldung ist al, erste Ursache de» Un- glücks anzusehen, das aber nur dadurch ein* treten konnte, daß gleichzeitig auch der vorher er­wähnte Mangel an den mechanischen Abhängigkeiteu gerade bei der Bereitstellung dieser Fahrstraße zum ersten Male sich zeigte. Der Stellwerkswärter ist seines Dienstes enthoben worden.

Lkfie dev Opfer

Sofort getötet wurden 10 Personen, schwer ver­letzt etwa 16, weniger schwer etwa 12. Außerdem wurden 23 Reisende leichter verletzt, die ihre Reise fortsetzen konnten. Von den Schwerverletzten wur­den 12 mit Rettungswagen nach Augsburg gebracht, von diesen sind auf dem Transport zwei ihren Ver­letzungen erlegen. Die weniger schwer Verletzten wurden nach den Krankenhäusern Zusrnarshausen und Augsburg gebracht.

Von den Toten sind bisher agnosziert: Bar­tel, Schreiner aus Wolfrathshausen, Hölzl, Pfar­rer aus Heidingsfekd, Vollmann aus Schliersee, Rummelsberger, ungefähr 30 Jahre alt, ane Miesbach, Götzmann, anscheinend Theologiepro. fessor, Mannes, Töpfernreister aus Eschelbach in Baden, Marie Fischer, Näherin aus Wolfraths. Hausen (?), Geiger, ein fünfjähriges Mädchen aus Neu-Ulm. Nicht agnosziert wurde eine ältere Frau und eine männliche Leiche in Gsbiergstracht. Die Namen der im Krankenhaus Zusmarshausen Ge­storbenen sind: Johann Fischer aus Miesbach und Ludwig Limbrunner. Unter den Ver­letzten sind Frau und Tochter eines Professor Malberg aus Freiburg i. B., der selbst unver­letzt blieb. Schwer verletzt ist weiter ein Oberlehrer­ehepaar Schenk aus Weinheim (Bergstraße).

Augsburg, 1. Aug. Die Namen der im Augs- burger Krankenhaus untergobrachten außerbayerl- schen Verletzten sind: Herbert Fiege, Breslau; Artur Rehm, Stuttgart; Albert Riehl, Weil bei Stuttgart; Gustav Hammer, Essen; Christof Gebhardt, Erluich i. O.; Johann Ambros aus Schliersee. Der Name des als tot gemeldeten 10jährigen Kindes ist Sa l z h e r. Außer­dem ist ein Unbekannter seinen Verletzungen erlegen.

Im Krankenhaus Zusmarshausen befinden sich noch folgende Verletzte: Charlotte, Schwester Stuttgart; Klara Rendle, Heilbronn; Kriemhild Maiden, Langenlonzheim; Gustav Penner,

Die betttige Kumme» umfatzt 10 Sette»