Einzelbild herunterladen
 

anauev^nzeiger

" ^Aauau Gtadt und Land

General Anzeiger für

^scheint täglich mit Ausnahme der Senn- und Zeirrtag», / Bezugspreis: Für den halben Anut 3011=-/ für den ganzen Monat NM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag IS, tz^eg U A-Psg. / Anzeigenpreise- Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite j R-Ps»- im Nellameteil von 63 mm Breite 23 N-Pfg. / Offertengebühr so R-Pfg.

rre. 1ZZ

Montas

de« 30. LuU

arfüSungdort und Gerichtsstand für beide Telle ist Hanau. ' Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreise-. / Fürplahvvrschrifi u. Srscheinungstag« der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.^SeschLfisstell«: Hammerstr.S / Fernfpr. 3956,3937,3958

1928

Die diplomatischen Verhandlungen in Paris Hs die Auslieferung der drei Deutschen nehmen na« günstigen Verlauf. Frankreich wird wahr- cheinlich auf die Auslieferung verzichten, dafür soll '^fchianL die »Uebeltâter" vor ein Gericht stellen.

Der Generalsekretär des Völkerbundes gibt M Jahresbericht über die Tätigkeit des Völker- teste» heraus, in dem die abgeschlossenen Verträge tat «och schwebenden Probleme behandelt werden.

Der Italiener Zappi besuchte die Mutter letagreen» und verteidigte sich gegen die Angriffe !« rustiichen Fliegers Tuchnowski.

Ja Stambul stehen alte Holzhäuser in Flam­ms. ks ist dies der größte Brand seit dem Riefe«, teb im Jahre 1912.

Das Deutsche Turnfest nahm einen machl- Men Ausktang.

Deutscher Fußballmeister wurde Hamburger Sperfoerein.

Heimreise der geretteten Mitglieder der

Italia*- Gsèpeditton

Sopenhageu, 29. Juli. Der italienische Gesandte Graf Viola, der italienische Presse- ottachs Siloeffta und ein Vertreter der tschechoslowakischen Gestand schaff fuhren gestern abend mit der Fähre nach Malmö, um General Robile und die anderen geretteten Mitglieder der ^Italia"-^Spedition abzuholen. Gleich nach der Ankunft der Fähre in Malmö wurde der Daggoa mit den Geretteten an Borb rangiert. Robile stand am Fenster und sah lächelnd auf die Menschenmenge, die ihn interessiert beobachtete.

Reichslagsarbeit Arbeilsfchvtzgesetz Amt-

liche Tarifftatistik in der 6

I übet Beschäftigung lrHchaft.

SahvesbeviM des SSWee- dundes

Genf, 28. Juli. Der Jahresbericht des Senerab Abelar des Völkerbundes über die Tätigkeit des ÄLerbuirdes seit der letzten Völkerbundsversamm- Wg ist heute veröffenllicht worden. Drr Bericht Ä auf 120 Folienseiten einen Ueberblick über die weiten der verschiedenen Dölkerbundsorgan«. In )!A Kapitel über die konstitutionellen Fragen wird taut erinnert, daß auf die feierliche Kundgebung teSalterbunbsrats vom letzten März die spanische Gerung nntgeterlt hat, daß sie ihre Mitglied- ièil im Völkerbund, die nach Ablauf der Zwei- ^ «D'^ ^ ^aU-! a â 11:m â soMWr^«tes Jahres 1 -'tW wäre, beibehält, während Drifttrr-rffRnea I Wth;t enbgültig bestätigte und Toffartca bis hebe feine Antwort erteilt hat. Eingehend wird der £ dtPiöge Stand der unter den Auspizien des Völ- y*nbes abgeschlossenen internationalen "Oere i n t o m m e n, sowie der beim Dölter-

In einem 3 rite rotem an Bord der Fähre er* klärte 3? ob ile, er fei froh, sich jetzt auf dem Heim­weg zu befinden. Während der Reise habe er aus Rom keine Direktiven erhalten, und wenn er sich über Einzelheiten nicht auslaffen wolle, so geschehe dies deswegen, weil er als Offizier zuerst in Rom Bericht zu erstatten habe. Seine physische Müdigkeit sei nun überstanden; allerdings fühle er sich dauernd etwas niedergeschlagen, doch fei es nur eine Frage der Zeit, wenn er vollständig wiederhergestellt fein werde. Er habe sich über das Verständnis gefreut, mit dem chn ö« Schweden aufgenommen hätten.

Außer Nobile kamen sieben Italiener, der tschechoslowakische Expedittonsteilnehmer Professor Behounek und dessen Schwester nach Kopen­hagen, ferner ein Teil der italienischen Schiffs- besatzung. Der italienische Gesandte Graf Viola er­klärte, Zappi sei zusammen mit dem schwedischen Fliegerhauptmann Lundborg nach Stockholm gereist, um Frau Malmgreen eine Darstellung der Wande­rung mit Malmgreen über das Eis zu geben. Zappi JMJ äonn nm mnttntnri irnh ebenfalls MC Loren-

Während des Aufenthaltes des Zuges stand eine große Menschenmenge vor Nobiles Adlest und alle reichten dem General Zettel und baten chn um seinen Namenszug. Nobile entsprach lächelnd jedem Ersuchen. Bei der Ankunft kn Kopenhagen war der Kai von der Polizei abgesperrt. Eine große Men­schenmenge hatte sich hinter der Absperrung ange- sammelt, konnte aber nur einen kurzen Augenblick Nobile und seins Begleiter sehen, die in zwei Auto­mobilen in die italienische Gesandtschaft fuhren.

Die Abvette «obiles von

âopenhaseu

Kopenhagen, 29. Juli. Um ein zu großes sehen zu verhindern, traf General Nobile seinen Gefährten bereits um 9.30 Uhr auf

Auf- mit dem

Hauptbahnhof ein. In seiner Begleitung befanden sich iL a. der italienische Gesandte. Auf dem Bahn­steig hatte sich die etwa 100 Mitglieder zählende italienische Kolonie versammelt, die Nobile Blumen

VMM

Der Reichstag hat an eigentlichen sozialen Gesetzen vor den Sommerferien nur noch eine Verlängerung der Krisenunter- ft ü § u n g für Erwerbslose vorgenommen. Hier handelte es sich um eine notwendige Uebergangsmaßnahme, die jede Regierung hätte durchführen münen. Man wird deshalb im allgemeinen der Verlängerung der Krisen» füdorce stimmen können, wird jedoch gegen eine Enn'chließung sehr ernste Bedenken zu äußern haben, wonach die Unteritützu^gsdauer in der Krisenfürsorge allgemein von 26 auf 39 Wochen zu verlängern ist Nach dem Gesetz hat die Regierung die Möglichkeit, von sich aus eine solche Verlängerung vorzunehmsn. Nach der (Entschliessung, die vom Reichstag ange­nommen wurde und zu der die Deutsche Lokks- partei einen Gegenantrag eingebracht hatte, oll unter allen Umständen eine Verlängerung der Unterstützungsdauer auf 39 Wochen ein.« treten. Gegen diesen Zwang sind deshalb ernste Bedenken gellend zu machen, weil da­durch eine erhöhte Belastung von 44 Millionen im Jahr eintritt

Die neue Regierung wird sich eingehend mit dem Arbeitsschutzgesetzentwurf beschäftigen müssen, dessen neue Formulierung der Reichsrat verabschiedet hat, sodaß nach einer nochmaligen Beratung im Kabinett der Gesetzentwurf dem Reichstag voraussichtlich hn Herbst zu gehen kann. Wir ^eben aus diesen neuen Formulierungen insbesondere die abge­änderten Bestimmungen über die Arbeitszeit hervor. Eine Reihe von Betrieben sind aus

au^aichMichL WeUe begrüßte.! dem Geltungsbereich des ArbeitsschutzgessHes

iah registrierten Verträge gewürdigt und auf die -Mffätzliche Bedeutung einer schnellen Rarißzie- und Inkraftsetzung dieser Verträge im Sinne vom Völkerbund gepflegten internationalen Zu- Mmenarbeit hingewiesen. Bis jetzt sind vom Vol- irsbundssekretariat 68 Bände mit rund 1600 Ver- tr^n veröffentlicht worden.

Tioen breiten Raum nimmt die Berichterstattung über bie Vorarbeiten für di« Abrüstu na s» 'onfere nz und die von den verschiedenen Aus- vor allem vom Sicherheitskomite« und vor- dereitenben Abrüstungsausschuß durchgearbeiteten W'hte und Vorschläge, darunter über Schieds- virirage, Vergleichsoerträge, Nichtangriffspakte und i Kollektivantrag zur Verstärkung der

die

täte»

I ^r einen Kollektivantrag zur Verstärkung der '^egverhütenden Maßnahmen deutscher Vor-

I Wag «in. Der Bericht betont, daß alle diese I ^beiten sich auf die verschiedenen polittschen Sei- I des Abrüstungsproblems beziehen, und daß die "achste Völkerbundsversammlung darüber zu ent-

I Reiben haben wird, in welchem Ausmaß diesen I schlagen Folge gegeben werden kann. Die ! Bundesversammlung werde das A b r ü ft u n g s- I ^Hem selbst auf Grund der Ergebnisse der spräche über diese Berichte zu prüfen haben. In

I iWem Zusammenhang wird in bezug auf die, Jrbetten des vorbereitenden Abrüstungsausschusses sach daran erinnert, daß dieser den sowjetrussischen

I ^hleg zur vollständigen Abrüstung ablehnt und ? nen neuen Vorschlag Sowsetrußlanüs über eine

* ^7 starke Herabsetzung der Rüstungen auf die ^gesorbnung seiner nächsten Session gesetzt hat.

i ^^ Tagung sei bis zu dem Zeitpunkt verschoben ' ^kden. in dem der Vorsitzende dgs Ausschußes die Möglichkeit einer Vrrständiaung über einen Kon- ^tionsentmurf, der der ersten «brüstungskonze- '^5 als Grundlage dienen soll, für ausreichend

Italiener dle Reffs nach Rom fortsetzen.

Eeccioni, bessert rechtes Bein bandagiert war und der sich nur mit Hilfe seiner Krücken bewegen konnte, erklärte, er sei sehr froh gewesen, als er Lundborg auf dem Eise habe landen sehen. Er habe es sehr natürlich gefunden, daß Nobile als erster gerettet wurde, da dieser am schlimmsten gelitten habe. Gleichwohl hätte Nobile einen Plan ent­worfen, nach dem Eeccioni als erster hätte gerettet werden sollen. Professor Behounek teilte mit, daß er alle feine wissenschaftlichen Aufzeichnungen ge­rettet habe und direkt nach Prag reise, um sofort ein Buch über die Expedition und deren Ergebnisse zu schreiben.

Eine internationale Kommission zur Unter­suchung der entstandenen Streitfragen würde auch nicht» andere» erfahren, als was man bereit» wisse.

In letzter Instanz müsse doch Italien die Unter­suchung übernehmen. Daß der Unwille gegen No­bile in Schweden nicht so groß gewesen sei, wie man erzählt habe, das bezeuge die Unmenge von Blu­men, die man überall in den Abteilen sehe. Fast auf jeder Bahnstatton habe Nobile Blumen erhalten.

stiegen dann den reservierten Schlaftvagen/der auf das Mfahrtsgleis gefahren wurde, wo er bis zur Abreise um 11.30 Uhr stehen blieb. Zur Zeit der Abfahrt waren etwa 1000 Personen auf dem Bahn­steig versammelt. Blumen wurden durch Abtell- fenster gereicht, an dem Nobile und die übrigen Expeditionsmitglieder sich zeigten. Als der Zug sich in Bewegung setzte, brachte die Menge Hochrufe auf Nobile aus. Professor Behounek und seine Schwester begleiten die Italiener bis Leipzig, von wo aus sie die Reise nach Prag fortsetzen.

Mft JavvlS bei dev Mutter Malmgveens

Stockholm, 29. Juli. Der Schwager von Dr. Malmgreen, Dr. Fegersten, teilte der Schwedischen Telegraphenagentur mit: Hauptmann Zappi stattete Samstag vormittag einen Besuch bei der Mutter Malmgreens ab. Er übergab ihr den Kompaß Dr. Malmgreens nebst verschiedenen Wertgegenständen, die Malmgreen an Bord der »Citta di Milano" zurückgelassen hatte. Dr. Fegersten betont, daß so» wohl er als auch Frau Malmgreen einen durchaus günstigen Eindruck von Zappi gehabt hätten.

-iach einer ausführlichen Schilderung her Ent- ! ilung des ungarijch-rumâni'chen O p- pPtenhreites und bes polniich-litau-

>nflitte» werben Die Arbeiten der en und finanziellen Organisation bes » mit besonderer Betonung der auf nchem Gebiet zum Zweck» ter Zoll- internommenen Arbeiten bargetvgt.

^

I mitgeteilt, daß de öl kerb un de» einsch eitsamt» und des

BoranfdHag des

^^Jiulen Gerichtshöfe» sich auf M fransen, daß heißt nmb 13 M, " »h im sdlaufende» Rechn jiiptj'

tonen hoher

tln Dopp«lwäht«r verurteilt.

Wm, 29 Der Schriftsetzer Ernst Romann I Wvtgair. vrr am 80. Mai <ocvoM '-' 5t»nt» I ^hlnbttn mit auf seine Wählerliste zur Wahl ge- *" ®ar- wurde vom Lhäffeagerichl ^ei!*- ?* ^ 30 Mark SelöftrM^ anfteOe von *«gen Besauen,, perurteiit

Der Vorbeimarsch der 2<5O<5<5<3 in âöStt

Lest,us dev Tuvuev - ÄbsihluD des 14. Oeutscheu Turnfestes

Köln. 29. Juli. Bei schönstem Sonnenschein setzte sich heute morgen gegen 8 Uhr bet Festzug der Deutschen Iurnerschaft mit Musik und Gesang durch die Straßen der Stadt Köln in Bewegung. Am Rathaus begrüßte Oberbürgermeister Dr. Adenauer die Ehrengäste. Aus der Ehrentribüne am Opernhaus hatten die Ehrengäste, darunter der Chef der Heeres­leitung, General ». Heye, die Reichsminister Severing und Hirtsiefer. der Oberpräsident der Rheinprovin; and zahlreiche andere Vertreter der Behörden sich versammelt. Aus den fenstern der festlich geschmückten Häuser jubelte eine ungeheure Zuschauermenge den untern begeistert ju.

200 000 Menschen stauben unter einem Gedan­ken Der Gut-Heil-Ruf galt dem ganzen deutschen Bölke. Auf den Feftzugistra^en drängte sich eine ungeheure Menge Zuschauer Köln glich einer wah­ren Feststadt.'TvHAe Straßen waren überaus reich ge'chmückt 5m Festzug fefoft wurden über 400ti Fahnen mitgeiahrr. Besonder» herzlich be­grüßt wurden bit Teilnehmer aus dem Au »land, aus den abgetrennten und abgetretenen Geb eten. Auf den Ringstraßen, bte im Halbbogen vom Übeln zum Rhe n die Altstadt begrenzen, zogen die Tur­ner und Turaer-nnen zwottreihig je sechs Reihen in beiden Richtungen ihren Weg. um sich am Opernhaus ju treffen zum Marsch in der R- ^; «um Stadion. Die unee beste Suiâxiuermenae auf den Straßen und bie unbilligen, Mt He Fenster

ten den Turner und Turnerinnen begeistert zu Besondere Aufmerksamkeit erregten die Turner

e

Ebeles, die im Festzug einen vierspännigen Tätigen nil sich führten. der auf Transparenten folgend« snschrifttn trug .Chiles und Deutschlands Freun^ choft mürbe auch in schwerster ^ t ni6t getrübt'" in über«»» starker Zahl waren die Sochirn u-S die Schwaben vertreten Reibungëio« «werden die Mas. tn, nxe sie in diesem Unttana« auch de an Er» ignisten nicht arme Domstadt noch nicht '' den «den dürfte, zum Stadion geleitet Die Organ' itt*

ron des Straften AöR»n

feinen Wunsch offen Dir Zabl der dicht umLiumenben ÄwtiA'""'"

)nn«Rftabt

jiW mögt Ith Seher Tier fein in Tag stil bis zur Mittaaestund«.

Gforffe^tnig auf Seite 24

die

Ju der

geminming, Lohrrdreschbetr-isbe, aber auch Handlungsgehilfen, soweit sie auf Geschäfts­reisen tätig sind. Die Dauer der Arbeitszeit ist im allgemeinen nach dem ursprünglichen Ent­wurf belassen worden. Für eine Reihe von Einzelarbeiten sind allerdings Arbeitszeitver- längerungen vorgesehen. Dazu gehört die Tä­tigkeit von Heizern und Wärtern an Dampf­kesseln. Für Führer und Begleiter von Kraft­fahrzeugen und Fuhrwerken einschließlich Last­kraftwagen und Lastfuhrwerken soll in Zu­kunft nur eine zehnstündige ununterbrochene Ruhezeit gelten. Der Arbeitsminister soll auch die Möglichkeit haben, eine Verlängerung der Arbeitszeit für solche Tätigkeit zuzulasien, die hauptsächlich in Beobachtung besteht. Bei Be» trieben wie Banken und Zeitungen, in denen die tägliche Begrenzung der Mehrarbeit infolge der Eigenart des Betriebes nicht möglich ist, soll eine für das ganze Jahr zulâsiige Mehr­arbeit festgelegt werden, die dann entsprechend verteilt werden kann. Auch für Notfälle sind ähnlich wie jetzt im Arbeitszeitnotgesetz Aus­nahmen vorgesehen. Erwähnenswert ist noch die Erweiterung der Bestimmungen über Be­triebsschutz, die hauotsächlikH den gesundheit­lichen Zustand der Ärbeitsraume betreffen.

Das Reichsarbeitsministerium hat jüngst eine Statistik herausgegeben, die in sehr inter­essanter Weise die Gesamtheit der Ta­rifverträge feststellte. Danach bestanden am 1. Januar 1927 insgesamt 7490 Tarifver­träge, die 80 730 Betriebe mir 10,97 Millionen Arbeitnehmern erfaßten. Die Zahl der erfaßten Betriebe hat gegenüber dem Vorjahre eine Zu­nahme-post rund 25 000 erfahren. Dagegen ist die Zahl der erfaßten Personen um rund 300000 zurückgegangen. Dieser Rückgang hängt mit der Rationalisierung zusammen. Die Sta- tistik ergibt, daß 82,4 Prozent aller Tarifver­träge auf Grund freier Vereinbarung ohne Inanspruchnahme des Schlichtungswesens ab» geschlossen wurden, während 14,14 Prozent auf Grund eine» Schiedsspruchs zustande kamen Maßgebend ist aber nicht nur die Zahl der ab» geschloffenen Tarifvertrag«, sondern die Zah' der erfaßten Personen. Hier sind aber gerade in den letzten Jahren durch Schiedsspruch resp nach Streiks ober Aussperrung sehr viele Ar­beitnehmer von Tarifverträgen erlaßt worden, die nur auf Grund des staatlichen Schlichtungs­wesens zustande kamen. Erwähnenswert ist noch, daß 84,3 Prozent der gesamten Tarif# vertrage eine 48ftünbige Arbeitszeit hatten. 7,1 Prozent fetzen eine fänegre:-'- ' als 49 Stunden vor. Bei dem R«ft liegt d!« Ar-

Ott denNse Nummer umfuHt

I