Einzelbild herunterladen
 

Menstas

Ke. 122

Asch,Int täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Aenat AM. 1.-, für den ganzen Monat AM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer do, Freitag ir, Samstag 13 A-Pfg. / Anzeigenpreise- Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm greife 8 Aepfg., im AeNameteil von 63 mm greift 25 A-Pfg. , Offertengebühr 50 A-Pfg.

nzeiger

MâNMN Madi und Land

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' sei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streit usw. hat der Bezieher keinen Anspruch aus Lieferung oder Nachlieferung oder aufAückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrift u.Erscheinungstag» der Anzeige wird feine Gewähr geleistet. ^Geschäftsstelle: Hammerstr.s /Fernspr. 3956,3951,3958

de« 24. M

1928

DaS neueste.

Gegen die Begleiter Malmgreens werden schwere Vorwürfe erhoben. Man bezichtigt sie. den Forscher ausgeplünderl zu haben.

Die französische Presse wendet sich in gereizten Tönen gegen die Anschlußkundgebung in Wien.

Die amerikanischen weltreisenden Mears und kollyer sind in 23 Tagen und 16 Stunden um die Welt gekommen.

Auf Vorschlag des Iustizministers hat der Präsident der französischen Republik beschlossen, den Abgeordneten Ricklin zu begnadigen. Die Entschei- s dung ist Ricklin bereits zugestellt worden.

In Stanislaus in Ost-Galizien sind 60 Mann

des dort in Garnison befindlichen polnischen Infan­terie-Regiments nach dem Genuß von Suppe an Vergiftungserscheinungen erkrankt. Eine eingeleiteke Untersuchung Hal bisher noch nicht die Ursache fesl- zestelll.

Auch das neue Reichskabinekk ist von der «»bedingten Notwendigkeit der Tariferhöhung der Keichsbahn nicht überzeugt.

Der Sonderberichterstatter eines Moskauer Blattes an Bord desfiraffin erhebt schwere An- klsgen gegen den geretteten Italiener Zappi.

vevweZsutts -ev Svase dev AÄshung dev Ettenbahn-

gevickt

Berlin, 23. Iuli. Die Reichsbahnregierung mit dem Antrag iferhöhung erneut oeraßt. s>e ist oer au>r- daß die bisher gegebenen Unterlagen nicht M WEidjen, um die Notwendigkeit einer Tarif- nhöhung darzutun. Sie würde es vorziehen, wenn Wr endgültiger Entscheidung dieser Frage, die so âschneidend für die gesamte Volkswirtschaft ist, die «eifere Entwicklung der Reichsbahneinnahmen ab- geivarket würde.

Da jedoch die Reichsbahngesellschafk bk Frage für geklärt und die alsbaldige Entscheidung für ge- boien hält, erhebt die Reichsregierung keine Be­denken dagegen, daß die bestehende Melnungsver- Wedenheit, ob und in welchem Ausmaße eine fmferhöhung als notwendig zu erachten ist, schon W dem im Reichsbahngesetz vorgesehenen Reichs- bnyngerichk unterbreitet wird.

Bvotkdovff-Rautzatts Bevlinev Reife

Berlin, 23. Juli. Der deutsche Botschafter in Gossau, Graf Brockdorff-Rantzau, der, wie schon Meldet, nach Berlin abgereist ist, wird morgen Mmittag hier ankommèn und etwa zehn Tage Reiben. In dieser Zeit werden, zwischen ihm und ^» maßgebenden Persönlichkeiten des Auswärtigen «mtez die Fragen, die seinerzeit zum Abbruch der putsch-russischen Wirtschaftsverhandlungen geführt Wen, einer Durchprüfung unterzogen werden. Leiter werden der Don-Prozeß und die sich aus M für uns ergebenden Folgen, d. h. die Frage Garantien und die Sicherheit für die weitere Betätigung des deutschen Kapitals und deutscher M^tskräste in Rußland besprochen werden. Nach Wtchluß der Berliner Besprechungen wird Graf Tf^dorff seinen Urlaub antreten. Seine Rückkehr M Moskau dürfte Ende September oder Anfang Stober erfolgen.

Dev Satt Lambach aus Dienstag vevtast

^ Berlin, 23. Juli. Die Entscheidung, die das ^^pAericht des Landesverbandes Potsdam der ^uHchnaüonalen Volkspartei über Lambach auf «rund seines Artikels über den Monarchismus so* e auf Grund einiger anderer Vorgänge in der von Lambach ausgehen sollten, am Mon- U.Men sollte, ist auf Diensteg abend vertagt worben.

Die rStttevsttchuns ubev die "vßachen dev Münchenev

Maiaftvophe

lehr - ha& "B. T." meldet, wird der Reichsver- ^"unifter am Donnerstag mit dem General- fol-!* der Reichsbahn Dr. Dorpmüller eine Be- S SS haben, in der aufgrund des vorläufigen 9 der nach München entsandten Unter- ^^"E^Emission eine Verständigung über die den I k/ung der Untersuchung herbeigeführt wer- Bekanntlich hatte der Reichsverkehrsmini- Mün^"°" Beamten seines Ministeriums mit nach ^"entsandt und auch die bayrische Regierung Urfn-P ^"M ihre Organe an der Feststellung der ^ F". beteiligt, die die Münchener Katastrophe ^""laßt. Hobe«,

Kvansveich ist unzufrieden

mit dev deutschen Kundgebung in Wien

Die Wiener Kundgebungen aus Anlaß des Sängerbundfestes finden in Paris keine objektive Beurteilung. Dies kommt nicht allein in den zahlreichen Kommentaren, sondern schon in der Berichterstattung zum Ausdruck. So bezeichnet der Wiener Berichterstatter desPetit Parisien" die Teilnahme der deutschen Sänger als eine deutsche und nicht österreichische An­gelegenheit. Deutschland habe für die Belange seiner natioalen Ansprüche Wien für einige Stunden benutzt. Das sei ein gefährliches Spiel, besonders in einem Wonat, der daran er­innere, daß Oesterreich für den Frieden der W elt gefährlich sein könne, wenn es sich der Füh­rung der Deutschen überlassen.

DerAvenir" muß zugeben, daß sich Lie Wiener Tage zu einer großen Kundgebung gestaltet hätten, die eine bisher unerreichte Kraft des Anschluß­gedankens bewiesen. Es sei nicht unmöglich, daß Deutschland und Oesterreich den Augenblick nahe glaubten, den Anschluß verwirklichen zu können. Die bei jeder Gelegenheit bekundete Schwäche der Alli­ierten, ihre Rücksicht und Gefälligkeit gegenüber dem Reich seien geeignet, in Berlin und Wien die größten Hoffnungen zu erwecken. Es sei an der Zeit, daß Frankreich in Wien und Berlin klar wissen laste, daß der Anschluß von den Alliierten nicht ge­duldet werde. DerGaulois" kommt zu dem Schluß, daß es anscheinend keine Grenzen mehr gebe, die die beiden Rationen trennen. Deutschland und Oesterreich betrachteten den Anschluß als bereits Lurchgeführt, wenn sie ihn auch noch öffentlich pro­klamierten, um nicht den Einspruch der Alliierten heraufzubeschwören. DerHomme libre" sucht zu beweisen, daß Oesterreich lebensfähig und nicht auf den Anschluß an Deutschland angewiesen sei. DasOeuvre" erklärt, Deutschland habe nicht das Recht, im Namen aller Deutschsprechenden zu spre­chen. Allerdings muß das Blatt anerkennnen, daß man wahrscheinlich keine politische Partei in Oester- ' an=

em auf dem

es

es Aufgabe aller Vertrag! te fei, diese Frage zu prüfen. Die Deutschtumspolitik, die Deutschland gegenwärtig treibe, könne nicht ohne

Dev «.Temps* entrüstet KG weiter

Paris, 23. Juli. Zur Rede des deutschen Reichs­tagspräsidenten Löbe in Wien schreibt derTemps",

Malmsvessss trauviges SchsMesi

Schwere Vorwürfe gegen Iavvi - wie ist LNaimgree« umge­kommen ? Vobiles Heimfahrt im plombierten Eisenbahnwagen

Oslo, 23. Juli. Die schwedische Regierung hat sich nunmehr endgültig entschlossen, ihre sämtlichen Rettungsexpeditionen von Spitzbergen abzuberufen. Dieser Schritt ist darauf zurückzuführen, daß fast sämtliche zur Zeit in Kingsboy befindlichen Mitglie­der der verschiedenen Hilssexpeditionen es für völlig ausgeschlossen halten, daß Amundsen und die Ballongruppe sich noch am Leben befinden. Trotz­dem werden nach einer Mitteilung des norwegischen

in

Heeresministeriums französische und norwegische Kriegsschiffe die Suche nach den verschollenen Polar­forschern bis zum äußersten fortfetzen. DieCitta Li Malano" mit Nobile und Len übrigen geretteten Mitgliedern derJtalia"-Expedition an Bord ist Ler Nacht vom Samstag zum Sonntag nach Nar- wik abgegangen. Nur die italienischen Flieger Maddalena, Penzo und Ravazzoni sind in Kings- bay zurückgeblieben. Wie aus Narwik verlautet, sollen Nobile und seine Gefährten die Reise nach Schweden auf Wunsch der italienischen Regierung in plombierten Eisenbahnwagen antreten. Der Zug soll auch nicht über Lie Hauptstrecke, sondern über eine Nebenstrecke geleitet werden.

Der Sonderkorrespondent eines Moskauer

Blattes, iber sich an Bord des russischen Eisbrechers Krassin" befindet, stellte alles zusammen, was sich aus den Berichten der bethen italienischen Offiziere Mariano und Zappi über das Schicksal des schwe­dischen Professor Malmgreen ergibt. Danach scheint es festzustöhen, daß die beiden italienischen Offiziere Professor Malmgreen zurückließen, nachdem sie ihn fast völlig entkleidet und ihm sämtliche Lebensmittel /ortgenommen hatten. Der EisbrecherKrassin" hat die beiden Italiener in einer Situation angetroffen, die ein eigenartiges Licht auf Zappi wirst. Während man Mariano ungenügend bekleidet und nur mit Socken an den Füßen antraf, soll Zappi drei Paar Pelzschuhe und drei Anzüge, darunter die von Pro­fessor Malmgreen angehabt haben.

Zappi soll beabsichtigt haben, den Tod seines Kameraden Mariano abzuwarten, um sich dann von dessen Leiche zu nähren.

Der Arzt an Bord besKrassin" hält es für ganz ^«geschlossen, daß Zappi länger ats 5 Tage ge-

man könne sich über den Sinn seiner Worte nicht täuschen. Es handle sich um alles andere, als um eine Sprachen- und Kulturgemeinschaft. Es gehe um die durch den Sieg der Alliierten neu geschaffene europäische Ordnung. Die Aufrechterhaltung bes Friedens in Mitteleuropa auf der Grundlage der bestehenÄen Verträge sei direkt bedroht durch eine Kundgebung, die den Charakter einer Mobilisierung bër aktivsten Elemente des Pangermanismus habe. Man verstehe, daß die deutsche Presse sich zurück­haltend über den Deutschen Tag von Wien freue; man würde es aber nicht verstehen, wenn man anderswo gegenüber Kundgebungen zugunsten der großdeutschen Republik der Zukunft", wie Löbe sich ausgedrückt habe, gleichgültig bleibe.

Auch das «.Souvnal des DébaiS* gegen die AnschluSâuudgebuns

DasJournal des Dsbats" äußert sein Miß­fallen über die Wiener Kundgebungen und richtet eine scharfe Kritik an die alliierten und insbeson­dere an die französischen Staatsmänner, die von Zett zu Zeit erklärten, daß sie niemals dem Anschluß zustimmen würden, die aber zuließen, daß dieser

Tag nähere

Verwaltungs- und Gerichtswesens der Anschluß voll­zogen sei. Man habe das Recht, die alliierten Regie­rungen und vor allem die französische Regierung zu fragen, ob sie entschlosien seien, den Anschluß nicht

zu dulden. Wenn das der Fall sei, verstehe nicht, warum sie untätig blieben, solange es leicht noch Zeit sei, ihn zu verhindern.

man viel-

hungert habe, als man die Gruppe auffand, also nicht, wie er ursprünglich angab, 13 Tage lang. Diese Momente lassen manche Vermutung über den tragischen Untergang Prof. Malmgreens offen.

So unwahrscheinlich die Vermutung auch klingen mag, daß Zappi Lie Absicht gehabt hat, sich von der Leiche seines Kameraden Mariano zu nähren, so kennt die Geschichte der Polarforschung jedoch Fälle von Menschenfresserei im Polareis. Wenn auch ver­hältnismäßig selten, so ist es doch bei früheren Polarexpeditionen vorgekommen und nachgewiesen, daß überlebende Mitglieder einer Polarexpedition sich von ihren verstorbenen Gefährten genährt haben. Es ist sogar ein Fall bekannt, daß bei einer der ersten englischen Polarexpeditionen im 18. Jahr­hundert ein Mitglied einer Polarexpedition absicht­lich einen Gefährtèn getötet und von dem Fleisch des Getöteten seinen Kameraden ohne deren Wissen zu essen gegeben hat. Wenn auch derartige Tra­gödien bei Forschungsreisen im unwegsamen Polar­gobiet nickst ohne Vorgang sind, so sträubt sich doch das Empfinden jedes gebildeten Menschen dagegen, daß Ler verdienstvolle schwedische Forscher durch seine eigenen Kameraden ums Leben gekommen ist.

LNussoUnr Nvoietttevt ....

Rom, 23. Juli. Mussolini berichtete im Minister­rat über Lie letzten politischen Ereignisse, so über das Ende der diplomatischen Spannungen zwischen Italien und Oesterreich, die Uenterzeichnung des italienisch-ungarischen Handelsvertrages, das Tan­gerabkommen und Italiens Beitritt zum Kellogg­pakt. Sodann gedachte er des Fluges Ferrarins und del Pretes, der Italien mit Stolz erfüllt habe, wäh­rend das Polarunternehmen im italienischen Volke Unruhe undTiefen Lkummer hervorgerufen habe. Er sagte:

Bevor man ein endgültiges Urteil fällt, muß man das Ende des Dramas abwarten. Man kann darum nur

gegen die unhumane anti-italienische Welle

die

» ^Ä'^unWW Unter, i «-« ««MMW «mf«M (Fortsetzung auf Seite 2.) 1 ÖCilCU

wev Shven hat zu h-ve«...

Die Wiener Anschlußdemonsiration.

Das Volk hat gesprochen über Anschluß und Einheit." Stürmische Heilrufe folgten die­sen Worten des deutschen Reichstagspräsiden­ten Paul Löbe, der beim Wiener Sängerfest nur in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des deutsch-österreichischen Volksbundes sprach. Löbe ist weder Minister noch Gesandter, wenn er auch als Reichstagspräsident an weitleuch­tender Stelle steht. Er kann manches Wort sagen, das die Verantwortlichen in der Wil­helmstraße als privat abtun können, uni) das doch einen so lauten Klang hat, daß es den Tumult des Wiener Sängerfestes weit über­tönt und grell bis in die entferntesten Winkel des Erdballs klingt. Ein richtiger Volks­gesandter ist Löbe in diesem Falle, vielleicht von eindringlicherer Geltung als die offiziellen, bevollmächtigten Minister und Botschafter, und deshalb kann gerade das Wort Löbes nicht in Paris, in Rom und überall dort, wo man Ohren hat zu hören, überhört werden. Es ist eine machtvolle Kundgebung des Willens zweier Völker, der sich in den schlichten Worten des deutschen Volksvertreters dokumentiert.

Auch die Begründung, die Löbe zu seinem Standpunkt gefunden hat, ist so glücklich und zugleich politisch so bedeutungsvoll, daß ein Echo von der anderen Seite gar nicht aus* bleiben kann. Löbe apostrophiert direkt zwei einflußreiche Staatsmänner der Kleinen En­tente, die Herren Benesch und Marinkowitsch, die Leiter der Außenpolitik der Tschechoslo­wakei und Jugoslawiens. Wenn diese beiden Staatsmänner, sagt Löbe, das deutsche Volk an der Erinnerung seiner Selbstbestimmung 1 hindern suchen, dann vernichten sie damit

slawien verdanken ihre ganze politische Existenz er Forderung Wilsons, daß den Völkern ihr Selbstbestimmungsrecht erfüllt werden möge. Mag sein, daß dieser Gedanke in erster Linie darauf abzielte, nicht auf Zertrümmerung der österreichisch-ungarischen Monarchie, sondern vielmehr noch auf Zerstümmelung des Deut­schen Reiches, das durch die Verwirklichung des Selbstbestimmungsgedankens wertvolle Teile seines Staatsgebietes verlor. Will man also auf der Gegenseite nicht den moralischen Unter­bau Ler eigenen Existenz untergraben, dann wird man auch dem deutschen Volke in seiner Gesamtheit das Recht auf Einigung und Zu­sammenschluß zugestehen müssen. Auch der Hinweis Löbes auf die italienische Einigung ist in diesem Zusammenhänge von starker psycho­logischer Wucht, denn auch Italien verdankt leine politische Existenz nur dem straffen Kon­zentrationsbestreben, das feine Volksglieüer durch Jahrhunderte beherrschte und schließlich trotz aller Hemmungen und Hindernisse zum ersehnten Ziele führte. Damals hatte derHei­lige Egoismus" noch eine hohe ethische Bedeu­tung und war nicht zu der gefährlichen und verabscheuungswürdigen Münze herabgesun­ken, die der Faschismus aus einem hohen poli­tischen Ideal gemacht hat.

Das Volk hat gesprochen". Es hat sogar so laut gesprochen, daß selbst die Tauben hören mußten? Es gibt nämlich selbst bei uns im Deutschen Reiche eine nicht geringe Zahl poli­tisch reifer Menschen, für die der Anschluß- gedanke nicht so ohne weiteres als das letzte Mittel politischer Weisheit erscheint. Es spre­chen da teils außenpolitische Erwägungen, teils solche konfessioneller Art mit. Aber auch diese zum Teil sehr begreiflichen Hemmungen wer­den eines Tages in der Versenkung verschwin­den gegenüber der Macht einer Idee, die zu tief mit der Seele des deutschen Volkes ver­wurzelt ist, als daß sie sich durch realpolitische Bedenken wegeskamotieren ließe. Bedeutungs­voller ist natürlich der Widerstand unserer Gegenspieler in der inetrnationalen Politik, die die Sorge vor einer Wiederaufrollung des europäischen Problems verschieben, um mit allen nur denkbaren Mitteln den Wiederauf­stieg des deutschen Volkes unmöglich zu machen. Das Gespenst der Wiederaufrichtung der deut­schen Hegemonie in Mitteleuropa wird wieder ausgegraben, um aller Welt die Gefahren deutlich zu machen, die aus dem politischen An- schluß Oesterreichs an Deutschland hervorgehen müßten. Insbesondere der PariserTemps" macht sich zum Vormund der gagen den An-