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1928

Der Abschluß des Wiener Sängerfestes ge- fiallete sich zu einer gewaltigen Kundgebung des ilvschlohgedankens. Der Festzug dauerte 10 Stunden.

Reichstagspräsidenl Löbe forderte in Wien den Anschluß Deutschösterreichs an Deutschland.

- Dr. Stresemann ist in Karlsbad zur Kur emgelroffen.

Der französische Politiker Herve sprach sich für sofortige Räumung des Rheinlandes aus.

In Spanien wurden Verhaftungen vor- genommen, von Personen, die einen Anschlag auf das Leben des Königs geplant haben solle«.

3n Lissabon brach ein Aufstand aus, der jedoch bald niedergeschlagen werde« konnte.

Gewärtige AttschSußrund- gevung in Wien

Glamvollev ÄbMSuH dev Wienev SSnssViage - Dev Dovbek- mavßO des Settruges dauevte zehn GLunden - 1 MM. Suschauev

LVschen-Sovstba«

Aus dem Stetebsta»

Berlin. 21. Juli. Das VDZ-Büro meldet: Im Reichstage haben die Zentrumsfraktion und ibie Bayerische Volk sparte: eine Interpellation einge­bracht, die aufs einen Reichstagsbeschluß vom »origen Saifjr verweist, der die Reichsregierung er­achte, die wirtschaftlichen Betriebe des Reiches und der ihm unterstehe nben öffentlich-rechtlichen Körper- fdjaften mit Ausnahme der gemeinnützigen öffent- tichen Versorgungsbetriebe auf das unerläßliche KiMtmaß zu beschränken. Die Regierung wird xsm-ch, was in Verfolg dieses Beschlusses' bisher Mchen ist. In einer Interpellation der Witfchafts- fikiei wird eine allgemeine Revision der Gewerbe- Aung verlangt, um dem um seine Existenz rin- SÄM Kleinhandel den gl '' -A, Vie dem deutschen H deutschnationale R

'- Reichsregierung in einem ÄNtraz

Mat geforderten fünf Millionen ark für Un- «Äkschäden im Jahre 1927 außerhalb des Notpro-

leichen Schutz zu gewäh- andwerk.

Wien. 22. Juli. Die österreichische Hauptstadt hatte am Sonntag ihr größtes Erlebnis seit langer Zeit und für lange Zeit. Der Festzug gestaltete sich zu einer Verbrüderungsseier, wie sie unwidersteh­licher und stürmischer nicht gedacht werden kann. Es ist kaum zu glauben, daß buchstäblich

Milliouen Menschen in flammender Begeisterung und dabei in so muster­gültiger Ordnung fast einen ganzen Tag lang auf verhältnismäßig engem Raum versammelt sein konnten.

Bereits in den frühen Morgenstunden sind die Straßen der Außenbezirke vollkommen menschen­leer. Alles hat sich zum Festzuge aufgemacht. Je näher man der Ringstraße kommt, desto größer wird das Gewühl. Der große Platz zwischen der Votivkirche und der Universität gleicht einem Heer­lager. Ganze Wagenburgen sind aufgefahren; Fah­nen flattern in der Luft; Menschen in phantastischen Trachten wimmeln durcheinander. Zwischen den vie­len tausend Neugierigen bewegen sich ruhig und geordnet die Züge der onmarschierenden Sänger. Die Ringstraße, über die sich der Zug bewegen soll, ist rechts und links von einer einzigen unüberseh­baren Menschenmasse besetzt, Auf den Tribünen mit 22 000 Plätzen gibt es lange vor Beginn des Fest- zuges nicht mehr einen freien Platz. Ein fröhliches Marketenderleben entwickelt sich. An fast jeder Ecke sind fliegende Wirtschaften errichtet, an einzelnen

nung, sondern um ein Genie ärmer geworden sei. Erst nach seinem Tode sei Schuberts Künstlergestalt zu überragender Größe gewachsen. Heute drängten

sich zu seinen Ehren unübersehbare Tausende von Menschen, um in den Hymnus der Liebe und Dankbarkeit einzustimmen, wie er in diesen alles überwältigenden Formen noch keinem Sterblichen jemals zuteil geworden sei. In dem Aufleuchten dieser Kundgebung hüteten die Sänger die Er­füllung seines Vermächtnisses, zu dessen beglückten -chicksal ausersehen habe, das Menschheit in Franz Schubert

Rach einer Meldung aus Paris soll beab» sichtigt sein, den Kellogg-Pakt zur Aechtung des Krieges in feierlicher Form in der fran­zösischen Hauptstadt zu unterzeichnen. Zu die­sem Zwecke sollen sich dort alle in Betracht kommenden Außenminister versammeln. Es wird auch bereits das Datum genannt: Der 28. August soll der Tag dieses weltgeschicht­lichen Ereignisses sein. Der Termin liegt kurz vor dem Beginn der Völkerbundstagung in Genf, durch die die Außenminister der wich­tigsten Länder sowieso in Bewegung gesetzt werden. Die Pariser Zusammenkunft würde auch, so denkt man sich, ein guter Auftakt der Völkerbundstagung sein. In seinen Einzel­heiten ist dieser Plan sicher noch nicht fest«

Trägern sie das S^

Schicksal, das der

den begnadetsten Sänger aller Zeiten und Völker schenke. Der Redner ging dann in längeren Aus­führungen auf das Leben Franz Schuberts ein urid erinnerte dabei an die Not, die den Künstler Zeit seines Lebens nicht wieder verlassen habe.

Unmöglich sei es, Worte der Würdigung zu finden, welche Bedeutung Franz Schubert für die Sänger erlangt habe. Aus dem Volke sei Schuberts Liederborn entsprungen, zum Volke zurück wollten die Sänger die Weisen tragen. Schubert bleibe wie Beethoven und die anderen Großen dem gesamten deutschen Volke unvergänglicher innerer Besitz. Der Redner schloß mit den Worten:

Das Grab des großen Toten liegt in dem herzen der Lebenden« Franz Schubert wir grüßen dich«'

Als der minutenlange Beifall verklungen war,

Volkerbundstagung sein. In seinen Einzel­heiten ist dieser Plan sicher noch nicht fest­gelegt. Ende der vorigen Woche lagen auf die Note des amerikanischen Staatssekretärs noch nicht alle zustimmenden Antworten vor. Aber es hat doch den Anschein, als ob die franzö­sische Regierung die Absicht habe, sich selbst bei dem Abschluß des Kellogg-Paktes etwas ins Licht zu rücken, nachdem sie wohl oder übel zu dem amerikanischen Vorschläge nach langen Bedenken ja gesagt hat. Dabei beruft man sich in Paris auf die angebliche franzö-

fische Initiative. Man behauptet, Frankreich habe zu dem Pakt den Anstoß gegeben und übersieht dabei vollständig, daß der Vorschlag, den Briand machte, von dem jetzt angenom­menen amerikanischen Entwurf sich insofern grundsätzlich unterschied, als er nur einen Zwei-Mächte-Pakt zwischen Frankreich und Amerika ins Auge faßte. Ueber diese Tatsache setzt man sich in Paris hinweg, weil man ent­schlossen ist, jetzt das beste aus der Sache zu

an bi

Glocken schloß die Feier ab.

fiMmr so schleunig zur Verfügung zu stellen, daß noch vor der Ernte zur Auszahlung gelangen. Zentrum und Bayerische Volkspartei beantragen Reimfam unter, der Voraussetzung, daß sich die «ndèr mit angemessenen Beträgen beteiligen, für ^wirtschaftliche Meliorationsarbeiten auf zehn wo hinaus jährlich zehn Millionen Mark als Elchen an Länder, Provinzen und Kreise, zwan- A Millionen Mark für Beihilfen an Meliorations- ^ternehmüngen und zwanzig Millionen Mark für «Verbilligungen zur Verfügung zu stellen.

. Sie Ehristlich - Nationale Bauernpartei beantragt M Unterstützung anderer Gruppen die Vorlegung e«s Gesetzentwurfes zur Erweiterung der Befug­te des Neichssparkommisfars zwecks Herabsetzung öffentlichen Ausgaben. Weiter soll darauf Mgewirtt werden, daß Importeuren von entbehr- ausländischen Agrarprodukten keinerlei Kre- «lte von Stellen der öffentlichen Hand gegeben mer» und daß die Namen solcher Importeure be- mnigegeben werden. Die Zentrumsfraktion des 'Zichstages fordert alle bisherigen Arten der land- Achchaftlichen Besteuerung in einer einzigen Wr zusammenzufassen. Sie fordert weiter die Erlegung eines Gesetzentwurfes über. den Schutz «r Jugend bei Lustbarkeiten, Vereinheitlichung des Ausbaues des höheren Schulwesens, einen Bericht w die praktischen Erfahrungen bei der Durch- Wwg des Gesetzes zur Bekämpfung der Schund-

Lchmutzschriften, Vorlegung eines Reichsbüh- ^'Wsetzss, Verabschiedung einer Novelle zum chichielgesetz, Vorlegung eines Reichsberufsschul-

Weiter wird beantragt, unverzüglich Moß- ^Men zu treffen, um einer rücksichtslosen Ent- ussung älterer Arbeiter und Angestellten wirksam »u Menn.

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Mm dsrrsMe« LttvEesL

, âüin, 22. Juli. Köln prangt sei gestern in Über- ~Us reichem Festschmuck aus Anlaß des Deutschen Wüststes; Am Samstag abend wurde im Stadion l;"1 rheinisches Volksfest veranstaltet. Heute fanden /" ganzen Tag über die vaterländischen Festspiele die alljährlich in Köln veranstaltet werden ^bie diesmal den Auftakt für das Turnfest . Die Vorkämpfe dieser lokalen Veranstaltung be- ° "Nen fdjon vormittag um 6 Uhr und füllten den

«ankm Vormittag aus. Am Schluß formierten sich Vertreter sämtlicher beteiligten Sportarten zu Festzug, um zur Jahn-Wiese zu ziehen, wo Anwesenheit von über 100 000 Menschen das ^ vahndenkmal durch den Kölner Oberbürger- TGer enthüllt wurde. Das Denkmal besteht aus Uhs\9ro6en Steinsäule, auf der der Name Jahns M die vier F der Deutschen Turnerschaft einge- |n I1 sind. Oberbürgermeister Dr. Adenauer , Uon Ueberzeugungstreue, die Jahn auch in ° ^ 0"«g und Haß bewahrte. Die äußere Einheit, äahn erstrebte, haben wir heute, die innere . ''Wng auf dem Boden der heutigen Staatsform - L;®5 noch zu erstreben. Prof. Berger, der Vor- I ftp- 7 der deutschen Turnerschast, legte nach einer ; L, . -reu Ansprache zwei Kränge am Denkmal

ausharren, besonders aber für die änger muß ge­sorgt werden. Der Aüfmarschplan zwingt sie, zum Teil stundenlang auf ihren Sammelplätzen untätig zu warten. Die Hitze wird groß, aber die Hilfe ist nahe.

Aus allen Häusern fragen die Bewohner Stühle, Bänke und Sofas auf die Straße.

Man bringt Bier und Würstchen.

Während der Verkehr der Millionen Zuschauer von einer gtorganisierten Polizei überwacht wird, sorgt ein richtiger Generalstab für die Entwicklung des Festzuges selbst. Es gibt ein Hauptquartier, mit dem österreichischen General Tautweiler an der Spitze, das im Künstlsrhaus seinen Sitz hat. Von dort aus gehen die Befehle telephonisch an die Leiter der sieben Hauptgruppen, die wiederum ein Heer von Mortorradfahrern und einigen tausend Ordnern zur Verfügung haben. Die ganze Fest- straße entlang sind Rettungsstationen erichtet. Zahl, reiche Aerzte haben sich der Rettungsgefellschaft zur Verfügung gestellt. Alle Wiener Apotheken sind ge­öffnet, aber die Julihitze bleibt erträglich und der Festzug kann ungestört verlaufen.

Die große Festtribüne befindet sich vor dem Burgtor. Hier nimmt gegen %10 Uhr der österreichische Bundespräsident Dr. Hainisch Platz, begrüßt von dem Vorsitzenden des Festausschusses I a k s ch. Auf den Festtribünen sieht man ferner die österreichische Regierung mit dem Bundeskanzler Dr. Seipel an der Spitze, dem Wiener Bürgermeister Seitz mit den Mitgliedern des Stadtrates, die Landesregierung von Nieder­österreich, die deutsche Gesandtschaft mit dem Gra­fen Lerchenfeld an der Spitze und eine große An­zahl von Vertretern des öffentlichen, wirtschaftlichen und künstlerischen Lebens.

Nachdem die Ehrengäste ihre Plätze eingenom­men haben, ertönt die Hymne an Schubert, gedichtet von Kernstock, komponiert von Professor Max Springer. Dann erhebt sich der Bundespräsident, um eine Ansprache zu halten. In seiner Ansprache wies

ButtdesUvSKdettL Ds. ^arnttck

auf die Gabe des Volkes hin, sich mit der Natur verbunden zu fühlen. Der Gesang der Vögel im Frühlingswald spreche zu den Herzen der Deut- chen und aus ihnen antworte es in Liedern. Das leutsche Volk sei ein Volk der Musiker. Sein Ver­hältnis zu dieser Kunst beruhe auf seinem reichen Innenleben. In diesem gemeinsamen starken Empfinden lägen die Wurzeln der deutschen Ein­heit, die nicht'zerrisscn werden könnten. Der Bun­despräsident begrüßte darauf die reichsdeutschen und überseeischen Sänger und dankte ihnen für ihre her­vorragende Mitwirkung an diesem glänzenden Fest. Dieses Zusammenwirken müsse vorbildlich bleiben. Wir müssen", so schloß Dr. Hainisch seine An­

Dev Settrus

Inzwischen hatte sich die erste Gruppe des Fest­zuges auf ein Hornzeichen in Bewegung gesetzt und war pünktlich auf dem Festplatz vor dem Burgtor angelangt. Fanfarenbläser zu Pferde in altertümlicher Tracht, mit goldgelben Mänteln und schwarz-rot-goldenen Bändern an Aermeln und Hüten ritten voran. Ihnen folgten gleichfalls zu Pferde 16 Herolde, phantastisch in Goldstoff ge» kleidet. Dahinter erschien in strahlenden Farben die Gruppe des Bundesbanners. Ein berittener Bannerführer mit goldenem Kranz auf dem Haupt und in schwarz-rot-goldenem Kleid zog dem Bun- desbanncr voran, dessen Gestell von vier kräftigen Rappen gezogen wurde. Vier Fahnenjunker gaben ihm das Geleit. Darauf kam der ^estwagen:D a deutsche Lied". Eine riesige Weltkugel, au der erhaben ausgeführt die Erdteile sichtbar sind trägt eine Art Thron. Sie ist von vier weiblichen Gestalten umgeben, die mit ihren Posaunen das deutsche Lied nach den vier Windrichtungen hinaus­schmettern. Junge Mädchen, als Elfen gekleidet, gingen neben dem Wagen. Die künstlerische Gestal­tuna dieses Festwagens machte einen besonders tiefen Eindruck auf die Zuschauer.

Dem Wagen folgten wiederum 16 Herolde zu Pferde, dahinter ein mächtiges Dierergefpann. Im Wagen faß der Vorsitzende des Deutschen Sänger­bundes, Rechtsanwalt Friedrich List, Berlin, da­hinter stlhren in Automobilen der Hauptausschuß, die Festdirigenten und der gesamte Ausschuß des Deutschen Sängerbundes. Fahnenschwinger mit schwarz-rot-goldenen und rot-weiß-roten Fahnen sowie eine Pfeifermusik schlossen die Vorhut des Festzuges ab. Nun begann

der endlose Aufmarsch der Sängervercine.

Der Jubel, mit dem jede einzelne Gruppe be­grüßt wurde, läßt sich nicht beschreiben. Seit den Jahren des Krieges hat man ein solch heiteres Volksfest nicht mehr gekannt. Zwischen den Grup­pen marschierten Musikkapellen, die größtenteils aus den österreichischen Ländern gestellt worden waren. Während des Marschierens wurde ununter­brochen gesungen und die Menge stimmte mit ein. Das Deutschlandlied, die Wacht am Rhein, heitere und ernste Lieder folgten einander ununterbrochen.

Die erste Gruppe wurde angeführt von einem Zuge österreichischer Sachsenkürassiere in der Uni­form der Zeit von 1809 bis 1818, die Gruppe war vom Bund Deutscher Reiter gestellt. Dann kamen die Deutsch-Afrikaner aus Windhuk und Swakop- mund in weißen Anzügen mit Tropenhelmen.

verstanden.

Die Antwort, die Chamberlain auf den amerikanischen Vorschlag erteilt hat, schließt sich der französischen Note inhaltlich sehr eng an. Auch England erklärt sich, zugleich im Na­men seiner Dominions bereit, den vorgelegten Entwurf zu unterzeichnen. Aber auch Cham­berlain gibt dieser Bereitschaftserklärung eine Auslegung, die sich ganz auf der Linie, der französischen Vorbehalte bewegt. Er gibt der Ueberzeugung Ausdruck, daß der vorgefchla- gene Pakt mit der Satzung des Völkerbundes und mit dem Locarno-Vertrag nicht im Wider­spruch steht, und daß jedes Land nach wie vor das Recht behält, sich zur Wehr zu setzen, wenn es angegriffen wird, In diesen Punkten stimmen wir vollständig mit England überein, wie wir schon in unserer ersten Antwortnote bemerkt haben. Der Krieg soll nur als Mittel M L h. zur Erreichung

nationaler Machtziele ausgeschlossen sein, was weder mit den Verpflichtungen des Völker­bundspaktes noch mit denen des Locarno- Vertrages im Widerspruch steht. England und Frankreich werden den Kellogg-Pakt vor­behaltlos unterzeichnen. Die Randbemerkun­gen in der französischen und in der englischen Note berühren diese Unterschrift nicht. Sie sind aber doch ein Beweis dafür, daß Frank­reich und England mit einem gewissen inneren Widerstreben' sich dem amerikanischen Vor­schläge gefügt haben. Man kann auch sehr wohl verstehen warum. Der Kellogg-Pakt wird eine wirksame Waffe in den Händen der­jenigen sein, die auf eine ernsthafte Abrüstung drängen. Der allseitige Verzicht auf den Krieg macht die schweren Rüstungen zu Wasser und zu Lande immer überflüssiger. Er verstärk! auch das Gewicht der Gründe, die schon jetzt für eine sofortige Räumung des Rheinlandes sprechen. Wir hoffen, daß der Kellogg-Pakt in diesem Sinne der deutschen Außenpolitik gute Dienste leisten wird, und wir wollen gern den äl teren Glanz der feierlichen Unterzeich­nung der französischen Hauptstadt überlassen. Es kann uns nur recht sein, wenn man sich in " wie nur möglich zum

der nationalen Politik, d.

stungen zu Wasser um. rflüffiger. Er verstärkt Gründe, die schon jetzt

Gleichfalls weiß bekleidet folgten ihnen die Deutsch­amerikaner mit Marineinützen. Gruppen aus allen Teilen des amerikanischen Kontinents, aus New

prache,mit aller Kraft Zusammenarbeiten an der I York und San Franzisko, aus Santiago, der chile- Ausbildung des deutschen Lebens." j nischen Hauptstadt, und Sao Pauolo aus Brasilien,

Hierauf ergriff der Vorsitzende des Festausschusses

OGulvat LaSsG

bas Wort zur Schub ertfeftrebe, in der er ein­leitend darauf hinwies, daß nunmehr ein Jahr­hundert zur Neige gehe, wo man den aller irdischen Güter entkleideten armen Lehrer, den Kompositeur Franz Schubert, in aller Stille zur letzten Ruhe gebettet habe: Heute wüßten wir, daß die Welt

tn der Stunde seines Stobens nicht um eine Host- ,

gingen marschierend vorbei. Besonders stattlich ist das ostpreutzische Deutschtum im Festzug vertreten. Aus Estland und Lettland sechs Vereine, aus dem entrissenen Oücrschlesien 19 Vereine und aus dem übrigen Polen insgesamt 29 Vereinigungen. Wie stark das deutsche Lied bei den 750 000 Deutschen in Rumänien gepflegt wird, beweisen die 28 Vereine

Paris so feierlich Kellogg-Pakte best

Die nationale chinesische Regierung hat den Kampf gegen die einseitigen Äerträge, die die Souveränität des chinesischen Staates, ohne Zweifel verletzten, auf der ganzen Linie be­gonnen. Sie hat nicht nur Dänemark, sondern auch Italien und Frankreich mitgeteilt, daß gewisse einseitige Handelsverträge Chinas mit diesen Mächten nach Ansicht der Nanking- Regierung außer Kraft getreten sind, 2Hrch den japanisch-chinesischen Vertrag, der die Ja­paner auf chinesischem Boden der chinesischen

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aus Siebenbürgen, der Bukowina, Bessarabien, den (Fortsetzung auf Seite 2.)

Die beuttse Trimmes umfaßt s Sette«