Einzelbild herunterladen
 

KanaueMzeiger

WUNeneval Anzeiger fücA^wanmi Stadt und Land

Anzeiger für

scheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Met NM.».-, für den ganzen Monat NM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer »o, Freitags, ieastsg 12 N-Pfg. / Anzeigenpreis»! Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 2» mm Breite A-pfg., Im Neklameteil von 68 mm Breite 25 N-Pfg. / Offert,ngebühr 50 N-Pfg.

te. 165

Montas

de« 16. S«It

Vana« Stadt und Land

Orfü1kmg4ort und G«rlchtssiand für tobe Stelle ist Hanau. ' S« unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Sezieh« keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrift u.Erscheinungst«g« der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.> Geschäftsstelle: Hamm«sir.s / Fernspr. 3956,3957,3956

1628

Ja München erignete sich ein schweres Lisen- hnunglâck, wobei 9 Personen getötet wurden.

Zn Hatzloch explodierte die Pulverfabrik. Es b 4 Tote.

Vie Bremenslieger sind In Wien eingetrof-

kaguns des Kair-nalvates dev fvanrdMebest Gozialifte«

Paris, 15. Juli. Der Nationalrat der Sozia­tischen Partei trat gestern und heute zu einer iherordentlichen Tagung zusammen, um den sternationalen Sozialistenkongreß in Brüssel vor­ibereiten. Nach der Erörterung wirtschaftlicher ragen wurde das Abrüstungsproblem heftig um­ritten und damit im Zusammenhang die Frage, i der sozialistische Abgeordnete Paul-Boncour als elegierter der französischen Regierung beim Merbund zu belassen fei.

Liese Frage wurde von dem ersten Redner, Äteisekretär Severac, entschieden verneint. Der toner wies besonders darauf hin, daß die ver- hiedenen internationalen Sozialistenkongresse sich eis für die Revision der Friedensverträge ausge» -rochen haben. Die französische Regierung wider- tze fi$ aber einer solchen Revision. Daher könne in sozialistischer Abgenordneter nicht die fran- »fische Regierung im Völkerbund vertreten. Der lèichen Auffassung gab der Sekretär des Mlistischen Landesverbandes von Nordfrankreich, Zaurent, Ausdruck, der die Abberufung Paul-Bon- uors u. a. mit dem Hinweis af das Parteipro- iramm forderte, das die sofortige Räumung der Mischen Gebiete als einer notwendigen Doraus- chung für einen wirklichen Frieden verlangte. Der Vertreter des linken Flügels der Partei, Myromski, ichte sich entschieden für eine allgemeine unter ânationaler Ky.ytrolle stehende Abrüstung ein. Eje Sozialisten könnten kein Vertrauen in die fried- W Absichten der französischen Regierung haben.

Sie glaubten auch nicht, daß die Formelerst 5icherheit, dann Abrüstung" eine praktische Formel sei, da die Sicherheit ein Ergebnis her

Abrüstung sein müsse.

-ie ganze Politik des Quai d'Orsay ziele auf den Äschluh von Sonderverträgen und Militärbünd- flen hin, wodurch die Kriegsgefahr in Europa erwehrt werde. Für das Verbleiben Paul-Bon- kwrs in der Völkerbundsabordnung sprachen sich ®r drei Redner aus, darunter der elsässisch Abge- *ete Grumbach. Sie waren der Ansicht, wenn Abrüstungs- und Sicherheitsproblem in Genf überhaupt Fortschritt« mache, sei dies auf die un« "Oörlichen Bemühungen von Paul-Boncour zu- ^ckzuführen,

Eälichlich ergriff Paul-Boncour selbst W Wort. Er wünsche, daß eines Tages der Merbund feine internationale Souveränität über fie nationalen Souveränitäten erstrecke. Die Ent- Mung eines Sozialisten nach Genf habe nur dann «ck, wenn die Außenpolitik seines Landes es * ermögliche, dem Frieden und dem Sozialis­mus zu dienen. Die Politik Frankreichs habe sich U'cht im geringsten geändert, seitdem er sein Man- M übernommen habe. An dem Tage, an dem eine derartige Aenderung eintrete, brauche man W nicht erst abzurufen, denn er werde von selbst gehen.

Gefährlicher sei es aber, ständig die Frage der ~ Vertragsrevision in Fluß zu halten.

lange er an einer Einberufung einer Ab- Wungskonferenz arbeiten könne, werde er in W verbleiben. Abrüstung, Sicherheit und Schiedsgericht hingen unlöslich miteinander zu- Munen. Wenn die Sozialistische Partei feine Ab- ^lfung aus Genf verlange, verhindere sie ihn, zur Beschleunigung der Verwirklichung des «enfer Protokolls, das teilweise in den Locarno- ^jMungen durchgeführt sei, beizutragen. Die Aeren bedeuteten die erste Etappe auf dem ^ge der Abrüstung, während die zweite Etappe u der Rüstungsbeschränkung beginnen werde, dum Echluß gab Paul-Boncour der Befürchtung ^druck, daß wenn der Völkerbund nicht mehr J' -dem Druck des sozialistischen Gedankens stehe, i,i,, Zustandekommen der Abrüstungkonserenz ver- Ni-ert und demnächst ein neues allgemeines nn k^en beginnen werde. Die Rede wurde mM bsx Mehrheit der Vevsamlung mit großem 'lall ausgenommen.

N ^attonalvat iovdevt rofoviige ^Verntandviittmuns undRevkfio« dev DevivSge

15. Juli. In der heutigen Nachmittags- der Sozialistischen Nationalrates wurden zu Ur.. ^"gelegenyeit Paul-Boncour mehrere Ent- «g.â'n vorgelegt. Der von Paul Faure em- (Entwurf, der aus zwei Teilen besteht, Hirt- L schließlich angenommen. Im ersten Teil vre Partordoktrin festgelegt und u. a. die l°T°rfige Räumung des Rheinlands« und bk befür^ , Revision der Verträge ^elüM^^^' während dèr zweite Teil sich für die Du re"# von Paul-Boncour in Genf ausIvricht. »».Ä^bung Paul Faure erhiett ASS, die

Schweres Gisenbabn- unglütt im Münchener sSatwchabrchof

München, 15. Juli. 3m Hauptbahnhof München ereignete sich am Sonntag abend kurz nach %10 Uhr ein schweres Eisenbahnu nglück, indem der Nürnberger Sportzug, Stammzug 52 841, auf den Vorläufer des N ürnberger Sportzuges kurz außerhalb der Hackerbrücke auffuhr. Gegen Mitternacht wur de an der Unfallstelle bekannt, daß 8 Tode und 7 Verletzte zu beklagen sind. 3m Vorläufer war aus bisher unbekannten Gründe« die Notbremse gezogen und der Zug zum Halten gebracht worden. Etwa eine halbe Stunde nach dem Unfall fingen die beiden ineinander geschobenen Wagen zu brennen an. Die Be­kämpfung des Feuers, das sich sehr rasch aus dehnte, war äußerst schwierig, und durch das Legen langer Schlauchleitungen war eine Re ihe von Ein- und Ausfahrten für andere Züge

gesperrt. Die Hilfsaktion zur Rettung der Gange ist, setzte sofort tatkräftig ein.

Verunglückten die nach Mtternacht noch im

ANNenpomNTyr ^rMtztyutt

Bon Profeffor Dr. Otto Hoehsch, M. d. R.

Nach zweimonatiger Dauer ist der Moskauer Prozeß zu Ende gegangen. Die Sowjet-Regierung selbst wird nicht glauben, daß sie di« Wirkung er­zielt hat, die sie mit seiner Aufmachung beab­sichtigte. Im Verhältnis zu dem großen Apparat und der monatelang aufrechterhaltenen Agitation ist auch im Sinn« der Wünsche der Sowjetregierung das Ergebnis außerordenllich gering.

Was ist nun eigenttich nachgewiesen? Don irgend einer den Bestand des Sowjetregimes bedrohen­den gegenrevoluttonären Bewegung ist keine Red«. Was an sogenannten gegenrevoluttonären Sitten wirklich erwiesen ist, das ist im Derhältnis zu der Tatsache, daß die Sowjet-Regierung besteht, gleich Null. Der Prozeß war ein Belastuugsmanöoer, sollte die Unzufriedenheit im Lande abtenten, in­dem die Stimmung gegen die sogenannten Spezialisten", gegen Techniker und Ingenieure gerichtet und das Klaffengefühl der Arbetterfchast dagegen aufgepeitscht wurde. Die Masten haben so einen Gegner vor Augen gestellt erhalten, der angeblich vollständig erledigt ist.

Wer unter diesen Arbeitern überhaupt etwas nachdenkt, wird aber fragen, wie es mâgttch war, daß jahrelang diese sogenannteSabotage" Lber-

München, 16. Juli. Zu dem Eisenbahnunglück im Münchener Hauptbahnhof berichtet der sofort an die Unfallstelle geeilte Sonderberichterstatter des Süddeutschen Korrefpondenzüüros noch, daß der Lokomotivführer des Vorzuges mit dem Zugführer die Ursache des Ziehens der Notbremse ssststellen wollte, als der Stammzug 52 841 sich näherte und

auf den Vorzug aufskietz,

wodurch die beiden letzten Wagen des Vorzuges in* einandergeschoben wurden. Wie es möglich war, Ä^ s^iSäWää hatte, ist bisher noch nicht aufgeklärt worden. Durch die einidringende Heizgase aus der Lokomotive des Stammzuges entstand im letzten Abteil 1. Klaffe des Vorzuges

ein Brand.

der sich rasch auf die beiden letzten Wagen des Vor­zuges ausbreitete und auch auf benachbarte Zug­garnituren Übergriff. Die Bemühungen des bald eingetroffenen Hilfszuges richteten sich darauf, die seitlichen Blechwände der ineinandergeschobenen Wagen zu öffnen und die Verletzten herauszu­bringen. Besonders aus dem mittleren Teil der beiden beschädigten Wag«n wurden Hilferufe hör­bar. Es gelang nach 11 Uhr des Feuers soweit Herr zu werden, daß der erste Fahrgast noch lebend, aber mit schweren Quetschungen geborgen werden konnte. Bald danach wurden zwei tödlich verunglückte Rei­sende aus den Wagentrümmern herausgaholt. An der Bekämpfung des Feuers wurde nach Mitter­nacht noch immer gearbeitet.

Einzelheiten von dev Eilenhahn- kataftvophe

München, 16. Juli. Wie der Sonderberichterstat­ter des Südd. Korr.-Büros um die erste Nachtstunde weiter meldet, hat das Eisenbahnunglück im Mün­chener Hauptbahnhof zwei weitere Todesopfer ge­fordert. Ein schwer verletzt geborgener Paffagier starb noch vor dem Abtransport, so daß

an der Anfallstelle insgesamt neun Tote

auf'gebahrt sind. Ein weiterer Schwerverletzter erlag feinen Verletzungen in der Chirurgischen Klinik Die Zahl der Toten hat sich damit auf zchn erhöht. Als verletzt wurden um die erste Nachtstunde rund 25 Personen angegeben, von denen der weitaus grö­ßere Teil allerdings nur ganz leichte Verletzungen erlitten hat, und die zum Hauptbahnhof zurückge­bracht wurden und von dort aus größtenteils ihre ufsuchen konnten.

nfaUftelle waren eingetroffen Reichs- bahndirektionspräfident v. Völcker und Vizepräsident Trumm sowie Polizeipräsident Mantel. Die Unfall- stelle selbst bietet

Wohnungen ai An der Un

Die itattettifche Antwort zum Äovschiag Kelloggs

Rom. 15. Juli. Mussolini hat heute dem ameri­kanischen Botschafter in Rom die italienische Ant­wort zu dem Paktvorschlag Kellogg- übermittelt, die folgenden Wortlaut hat:

Die königliche italienische Regierung, die den letz­ten von den vereinigten Staaten vorgeschlagenen Vertragsentwurf zur Aechtung des Krieges aufmerk­sam geprüft hat, nimmt Kenntnis von der Inter­pretation, die die Regierung der vereinigten Staaten diesem Verträge mit ihrer Antwortnote vom 23. Juni Sund stimmt dieser Interpretation zu. Sie cr- sich unter der Voraussetzung dieser Interpreta­tion zur Unterzeichnung bereit.

Die fvanzSMtbe Stete zum ittelloss-NaSS

pari». IS. JuL Wie die Agentur Havos beruh- N6 hgt dar sthdjmst-che^ ^i-*ph« am Sam^igg

Auf der Lokomotive des ausgefallenen Zuges hängen Wagenteile von dem letzten Wagen des Unglückszuges. Die beiden letzten Wagen des Vor­zuges find fast zur Hälfte ineinandergöschoben. Die Wagen waren derart ineinander oerteilt, daß es erst noch Mitternacht gelang, die letzten Toten zu bergen. Die Leichen sind teils bis zur Unkenntlich­keit verstümmelt, teils verbrannt, so daß die Jdenti-

von Leuten ans, die früher Besitzer waren tmb noch der Enteignung als Beamte dem Sowjetstaat dien- ten. Hat man da nicht, e echend kontrollieren können? Sonnte man von diesen Leuten verlangen, daß sie mit besonderer dem Sowjet-

regime in Betrieben dienten, die man ihnen ge- nommen hatte?

die nun einmal vorhandenen Schäden Kn

die zweite Morgenstunde noch nicht

fizierung um

und drei

der 6

Noch um die

Frauen T strophe wurden.

erste Morgenstunde war die B nit beschäftigt, die mittleren Abteile

der inemandergekeilten Wagen zu öffnen. Glück­licherweise erwies sich, daß diese Abteile leer waren.

s<rmm««gsbud von dev Klüntbeuev Erienbah«- kaLafivsvbs

München, 16. Juli. Die Unfallstelle, die wenige hundert Meter vor der Einfahrt zum Hauptbahnhof zwischen der Hackerbrücke und Donnersbergerbrücke liegt, wurde bald nach dem Unfall durch Landes- polizei abgssperrt. Auf den beiden Brücken und seit­lich her Bahnanlag« sammelten sich trotz der späten Abendstunde zahlreiche Neugierige an. Das Ret­tungswerk wurde besonders dadurch erschwert, daß die Feuerwehr den Brand mit Schlauchleitungen von über 100 Meter Länge über die zahlreichen Gleisanlagen hinweg bekämpfen mußte. Segen 12.30 Uhr nachts konnte die Berufsfeuerwehr, die mit allen verfügbaren Kräften an der Unglücksstelle erschienen war, wieder abrücken.

Das Rettungswerk und die Aufräumungsarbei­ten an den um diese Zeit noch immer weiterglim- menden Wagen wurde von der Freiwilligen Feuer­wehr fortgesetzt. Die Freiwillige SMitätskolonne war bereits um 10.10 Uhr alarmiert und kurz darauf mit zahlreichen Aerzten an der UnfaWelle erschie­nen. Nach Mitternacht traf auch die Staatsanmatt- schaft ein. Um die zweite Morgenstunde sind d;e Aufräunmngsarbeiten noch nicht abgeschlossen; die Gleise sind noch gesperrt. Als Glück im Unglück muß es bezeichnet werden, daß der Hauptzug, der eben erst in der Ausfahrt begriffen war, mit mäßi­ger Geschwindigkeit fuhr, und daß der letzte Wagen der Vorzuges nur sehr schwach besetzt war. Ein Teil der Reisenden des vorletzten Wagens des Vorzuges konnte sich durch Abspringen aus dem haltenden Zuge retten.

j in Paris die Ant- Regierung betreffend Auf Ersuchen des

dem amerikanischen Botschafter wortnote der französischen $ den Antitriegspakt überreicht.

Staatssekretärs Kellogg hat Botschafter Herrick zum Ausdruck gebracht,, daß die Regierung der Ver­einigten Staaten lebhafte Befriedigung darüber empfindet, daß die Antwort der französischen Re­gierung mit dem französischen Nationalfeiertag, dem 14. Juli, zusammenfällt. Hierdurch werde die mora- lische Tragweite der Antwort in den Augen der Welt noch bedeutsamer hervortreten. Der Text der französischen Antwortnote wird am Montag mor­gen veröffentlicht werden.

Sieben Arbeiter verschüttet.

Paris, 15. Juli. WieOeuvre" aus Chambery meldet, sind bei den Erdarbeiten zur Anlegung eines Tunnels bei Bremen sieben Arbeiter infolge von Erdrutschungen verschüttet werden. Die Bergung der anderen aier wird mehrere Tage Arbeit er-

^1

Sowjet-Regierung ist sonst so außerordent- schickt in der Regie. ©laubt Je, daß diese

igteften Bolschewisten

die gewürrfchte Wirk wird? Selbst dem ü

Handlungen einfach langweilig werden!

Der Prozeß hat dafür Rußland, d. h. dem jetzigen Regime draußen nur geschadet. Daß es kein Rechtsstaat ist, daß keine Sicherhstt des Reckes existiert, hat der Prozeß dem Auslande wieder ge­zeigt. Es ist eine Klaffenjustiz, die da betriebet worden ist, und wir wundern uns nur, wie bei uns der Kommunismus auf Abschaffung der Todes- strafe drängen kann, während drüben bei diesen verhältnismäßig geringen Verfehlungen die Sabesp strafe ausgesprochen und sogar vollstreckt wird. Bei der Vollstreckung hat sodann, wie bei dem ganzen Prozeß, die Sowjetregierung den gleichen Fehler " ' ' den Massener-

begangen, wie seinerzeit bei

schießungen nach dem Abbruch der englisch-russischen Beziehungen. Das Auslaß verträgt dergleichen einfach nicht mehr! Und die Sowjet-Regierung ist doch auf die öffentliche Meinung dieses Auslandes angewiesen, mit dem sie Geschäfte machen und von dem sie Kapital borgen will. Dazu hat der Prozeß monatelang von einer prakttschen Tätigkett der Innenpolitik abgehalten, die recht notwendig wäre. Man hat hier Spezialisten verurteitt, das ganze Problem der nicht-kommunistischen sachverständigen Mitarbeiter aufgerührt, Unsicherheit und Unruhe in diese Kreise getragen, die Massen darüber aber doch nicht beruhigt. Und man braucht diese nicht­kommunistischen Spezialisten: die Ausbildung in den komunistischen Anstalten für den Ersatz reicht ja nicht im entferntesten aus.

Nun hatte der Prozeß noch eine besonders

nicht im eni

Nun Hai... ------- außenpolitische Seite darin, daß die Sowiet-Re- gierung. mit ihrer starren Tendenz dadurch Angst einzujagen, die Beziehungen zu Deutschland wirk­lich auf das Ernstste aufs Spiel gefetzt hat. Schließ­lich hat die Regierung wie das Gericht auch be­griffen, daß hier eine äußerst gefährliche Hetze be­trieben wurde, und der Ausgang ist in Bezug auf die deutschen Angeklagten wenigstens nicht so, daß ganz ernste Folgen für das deutsch-russische , Ver­hältnis daraus erwüchsen. Aber gerade, wer jahre­lang an der Notwendigkeit enger deutsch-russischer Beziehungen festgehalten hat und auch heute noch daran festhält, wird nachdrücklich fordern, daß dergleichen sich nicht wiederhole. Eine zweite der­artige Belastungsprobe hält das deutsch-russische Verhältnis, insonderheit das Verhältnis der deutschen Wirtschaft zu Rußland, nicht aus. kann es der deutschen Wirtschaft und ihre zelnen Gliedern nicht verdenken, wenn sie sich dafür bedankt, Kredit und Lieferung an sich schon zu riskieren und dabei Gefahr zu laufen, daß sowohl ihre Angestellten drüben als Verbrecher behandelt werden, wie, daß die deutsche Wirtschaft, die einzelnen Firmen, ohne jeden Beweis, auch ohne daß nur der Versuch des Beweises gemacht wurde, vor aller Welt zielbewußter Unterstützung der gegenrevolutionären Bewegung angeklagt werden.

"Wir wollen auch trotzdem die Beziehungen zu Rußl and ruhig betrachten. Was in ihnen für uns

Ausgang ist in Bezug auf n wenigstens nicht so, daß

Man

ihren ein-

Die heutige «ummsv umfatzt «5 Seite«