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OiöHPTitEK

MARBURG/LAHN

Srfdfoint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat UL1-, für den ganzen Monat NM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag tick, Samstag 12 5t-pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 TUPfg., im Reklameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. / Offertengebühr 50 R-Pfg.

Mr. 153

Montag

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den 2. Luli

1928

Das Keuefte.

Bei St Etiènne ereignete sich ein schweres Grubenunglück, bei dem bisher 53 Tote geborgen wurden.

Der Liberale Tag in Berlin, an dem etwa 1200 Personen teilnahmen, hat eine Kundgebung für den Zusammenschluß des liberalen deutschen Bürgertums erlassen.

wie derVorwärts" behauptet, beabsichtigt die Reichsregierung eine Senkung der Lohnsteuer.

In heidelbrg fand am Sonntag eine große Kundgebung der Saarvereine statt, bei der nach­drücklich die Rückkehr an Deutschland gefordert wurde.

Die Bremen-Flieger sind nach London ab- ßeflogen.

GruberrSataftrophe in Frankreich

53 Tote

Die ÄlnmeMefvase

Rcichsjustizminister Kvch-Wcjer hat, laut Man- cagspoft, am Samstag und Sonntag mit den Fraktionsführern über die geplante Rcichsamnestie verhandelt. Die Hauptschwierigkeiten bilden noch wie vor die Behandlung der wegen Kopitalver- brechen verurteilten polii ichen Straftäter, also der Fememnrder und Max Hölz. Der frühere Vorschlag her Rechten, daß bi lebenslängliche Strafe der Fememörder aus 7>4 Jahr? Festungshaft ermäßigt werden soll, wird, wie Das Blatt schreibt, keinesfalls angenommen. Aeußrrste» Zugeständnis märr, daß sie lebenslängliche Strafe in 7W Jahre Zuchthaus jmgeroanbeh wird. Unter biekn Umständen wür- Xn alle politischen Verbrecher der Linken entlasten »erden, auch Max Hölz würde durch die Amnestie, falls dos Reichsger n'i nicht auf Grund Der Wieder-

Paris, 30. Juni. In dem Schacht von infolge einer Explosion eine Feuersbrunst von

Paris, 30. 3uni. wie das Ministerium für öffentliche Arbeiten milteilt, haben bei dem Gruben- Unglück bei Roche la Molars 53 Bergleute den Tod durch Ersticken gefunden. Die Leichen find be­reits geborgen. Das Unglück ist dadurch entstanden, daß durch einen infolge eines Brandes entstandenen Steinrutsch eine Preßlustleitung zerstört wurde. An der flnglütf»stelle arbeiteten 570 Bergleute, deren sich beim Aussehen der Luftzufuhr und beim Eindringen der giftigen Gase eine ungeheure Panik bemächtigte. Es glang, 240 Arbeiter an die Ober fläche zu befördern. Eine große Anzahl der unten verbliebenen konnte durch künstliche Atmung ge­rettet werden. Unter den ums Leben gekommenen befinden sich 19 Ausländer, zumeist Polen u«»d

Lomes bei Sf. Etienne ist heute nachmittag großer Ausdehnung ausgebrochen.

dem betreffenden Stollen sich keine Arbeiter befun­den haben. Man vermutet, daß der Feuerausbruch einen lokalen Erdrutsch hervorrief, wodurch die Lei. tung für die komprimierte Luft, die zur Ventilation des Schachtes dient, gebrochen wurde und die Luft auf diese Weise unmittelbar auf die Feuerstätte gelenkt worden ist, was das Feuer erst recht zur Entwicklung brachte, und Rauch und giftige Gase strömten durch die Luftleitung in den benachbarten

Marokkaner.

Stollen wo etwa 100 Arbeiter tätig waren. Die Wirkung war entsetzlich. Fast bei sämtlichen Ar» heitern machten sich jofort Erstickungserscheinungen bemerkbar, so daß. nur dreißig Mann ben Stollen verlassen konnten, indem sie noch rechtzeifig den Förderkorb erreichten. »Zwanzig Mann konnten die bald eingosetzte Rettungsaktion zum Leben bringen.

Die Sorge mit den geborgenen Leichen sind im Zorsammlungslotal der Arbeitersiedlung ausgestellt. Port spielen sich jeden Augenblick herzzerreißende - -en ab Die Angehörigen kommen mit sauberer Wäsche und Kleidungsstücken, um ihren Toten dir

yufnahmeaniiaci

e-.p'Ob"/e-.n., i

feine Freilahung

in asm ^â,

üt freitommen

verfug^ in

Fememörder

Paris, 1. Juli. Die gärige Katastrophe in Kohlenzeche Combes Roche-la-Moiière im Lorr j 2 zirt gehört zu den größten Grubenunglücken, I 5 der französische Bergbau zu beklagen hat. Bit der Toten beläuft uch auf 53. Etwa zwanzig V z -.

heiter. Die an Gasvergiftungen er fliest marA «:'h"' 5°rU0Gledeche" zu lassen Die Aufregung konnten noch gerettet werden und befinden sich 13 m «er Tlroeitenä) ist Des Wortes rohr grob Jo, Krankenhaus. Der Minister für c-neniilch« A^^-rochbarten St Etienne wurden !ofvrt nach »e- besten Tardieu hat sich heute an Die Angl, ksftStt« -' NAverden der. maurophe ß-mMche Festlichketten begeben, um m rivullch die Ursachen Der M«|tropK^ Moogen findet Ne Beerdmung Der Opfer auszuklären. Die leitenden Ingenieure, die dem K mrd zum Zeichen her Trauer

- - - .â Irbeit in samNichen Grubenzechen Des Loire-

m , rtements ruhen.

nistet einen Bericht über den Verlauf des '

erstattet haben

vor ovu# hänsiger hrui in.

:r unglückten

Der etzematire strdrNsn^ i «irt'yt r MgeSich«»et«r des Me Änlich! anaetündtat.

;<<e Absicht ingehlnNgt, die

ziehen ko»

rechtzeitig fesigestellt worden

</V der Verantwortung an der Katastrophe interpellieren.

mußten ihre DarstrU

1) anb, daß ein verhaiL?' I nach de eu'rauol

Uud in

Dev stabilisiere Pottrcavè

Die Dernunftehe mit den Radikalen, pariser Brief.

Poincarë feiert feinen neuen Sieg. Die Re­gierungserklärung, die der französische Mini­sterpräsident der neuen französischen Kammer vorlas, wurde vom französischen Parlament nach einer alles andere als erregten Debatte autgeheißen. An die Abstimmung, die über Dreiviertel aller Abgeordnetenstimmen auf sich vereinigte, und die bereits zweimal vertagt- werden mußte, waren ängstliche Hoffnungen mancher Linkspolitiker geknüpft, ängstUche Hoffnungen, daß Poincarè vielleicht doch ge­stürzt werden könnte und daß niemand wissen würde, was nunmehr gefchetzen sollte. Jeder Abgeordnete, der zum ontipomcaristischen Flü­gel gehörte, sah sich nach langen Schwankungen veranlaßt, für Poincarè ^u stimmen. Gleich­zeitig aber war er der Meinung, daß seine Kol­legen und Paretigenoffen eigentlich recht gut getan hätten, gegen PoincarL zu stimmen. Da niemand die Verantwortung für die Folgen eines Mißtrauensvotums auf sich nehmen wollte, gelang es Poincarè mit Leichtigk«t. fast sämtliche bürgerlichen Stimmen für sich zu gewinnen.

Das war nicht anders zu erwarten. Nach­dem vor wenigen Tagen das Stobilisierungr- gejetz angenommen wurde, mußte jeder ein» sehen, daß es unfolgerichtig wäre, diejenige Regierung, die dies Gesetz vorbereitet unt eingebracht *hat, unmittelbar nach der Prokla- mierung der Stabilisierung zu stürzen. Da­durfte und konnte nicht geschehen. Die Regie­rung der nationalen Einheit brauchte nicht ein-

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httfer. TU geplagt, bei der bistsierungswerk keine

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eigcMtfÄgen.

ler m H^at

Wien, 1. Juli. Der beutk Reichskanzler Hcr- miinn TUüllcr hat folgendes Telegramm an Bundes­kanzler Dr. SdprI errichtet: ,.3nbem ich Ihnen, Kerr Bundeskanzler, von der Uebernahme Des Am- le» als Reichskanzler Mitteilung in machen mich beehre, bitte ich Sie versichert zu sein, daß auch Die neue dcutsche Regierung in der Pflege inniger Be- Ziehungen zu irrn österreichischen Bruderstaut eine ihrer vornehmsten Ausgaben erblicken wird. gez. Vermeinn Müller, Reichskanzler." Bundeskanzler Dr. Seipel hat folgende« Antwnrllelegramin an Reichskanzler Hermann Müller gerichtet:mit dem wärmsten Pauk für die freundliche Mitteilung von Der Uebernahme der Reichsregierung durch Sie, Verr Reimes an ilcr, spreche ich Ihnen im eigenen und im Ramen Der Bundesregierung die herzlichsten Glückwünsche aus. Möge es der neuen Regierung, Die so hervorragende Persönlichkeiten zäh!!, gelingen die zum Wohle des Deutschen Reiches angeffrebten Akle möglichst zu erreichen. Gleich Ihnen hasse ich. daß innige und herzliche Beziehungen zwischen den beide« Bruberffaaten sich weiterhin ungcschwächi er- hmfen und sich auch zugunsten einer friedlichen Zu-

Europa» noch verliefen werden. Ich werde mich glücklich schätzen. in Diesem Sinne mit Ihnen cbi iiio wie mit Jh^en Vorgängern zusawmen- arbkiien zu können. gez. Dr. Seipel, Bunbes- kaazler.

Die OreanMegev in Tamburs

Hamburg, 30. Juni. Bon Stuttgart kommend «Md du Bremen-Flieger heute nachmittag mit dem -t ugztug Europa nach gut dreistündigem Jjug im H amburger Flughasrn cingetroikn. Der P:äsident benatb,Burmrmeifter Dr Petersen hieß sie . ",'"b der Eto bi willkommen Hauptmann Kohl nanlie mit tue zen Worten. Die Flieger fuhren jo«

Der Zujchauermenm lA-hav begrüßt, in Lie etobf *A im Rahhauz de» offizielle Empfang t öotifmben wird

I Ium Der Empfang der Bremen- buu^urzsischen Senat gestaltete unet impsssntrn - i .ieöuny Der Rab

Wn evui mâuleqHtiWitzen bei der 6nkr.ii ?r: Flieger in ende BtrfflUstunDybun- ün RaUmar zu rem dir ------- ëpiun hawburs^ cher t« u - - ti^rendr B^^s^^^ ^teilen Hpviduigs »»ren. wurde W; dne: BegrLßurg " Md Burgermemer Dr. Petersen erZistz-t. »Me. daß Nr defsAdere der Breme.-.- ««N darin best*, daß 0 ihr LGen ein. *n. s, W. M« er «WS. der Sei!!, cu?

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dem heraus Die Tat vollbracht worden ist, her uns urgcdid)en Fraktionen In Den Parlamenten an, in tUfftem Grunde die Möglichkeit für ihre * I 3 sie den Geist der Zeit nicht erfaßt haben

urf ellung schosst. Was 6k Ms ------ '

wiß jeder von Ihnen zuerst fiir gemeinsam wogten Sie es für Die Menschheit. M ' besonderem Dank und Freude erfüllt es uns, daß es die leitenden Männer der Homburg Amerika

toasten, das wagt« i .

lein Vaterland, ab r * jagen.

' 1 pe u¥u vip|i wi <wn iiiu/i vqupi i/mw«L Di« ' nde. das deutsche Bürgertum zu einen, hat gc*

Minie zusammen mit denen des Norddeutschen Llvich sind. Die als hauptsächlichsten Förderer de» Oft« West-Fluges bezeichnet werden können. Nach einem Hoch auf Deutschland und Irland überreichte der Bürgermeister den drei Fliegern e'ne silbern.» Schale mit einer Ehrenurkunde des Senats. An dem Empfang schloß sich ein vom Senat gegebenes Essen, nach dessen Beendigung die lei meißner längere Zeit in angeregter Unterhaltung beisammen blieben Bei der Abfahrt vom Rathaus waren die Ozean-Flieger wiederum Gegenstand herzlichster Ovation der Menge.

Tagung

Dev LèbevaSen Severnignns

Berlin, l. Juli. Unter zahlreicher Beteiligung fand am Sonntag im Plenarsaal des Reichstage- eine Tagung der Liberalen Bereinigung statt. Auf der Tagung waren zahlreiche führende Mitglieder der liberalen Bewegung erschienen: auch Reichs- wehrminilter Gröner war anwesend Der Bor-

Wir ehren ^l» großen Traditionen der Bergan- jenseit, »>r «kennen iup» aufrichtig zum gegen- ivartigen Staat der OeiiTidjcn Republik, wir beten» deutschen Einheitsstaat. Vlad) außen fordern wir die Fortsetzung einer tmiröigen und besonnenen Politik, die der nationalen Befreiung und der Er- kämpfung unserer Gleichberechtigung mit den großen Rationen der Welt gilt. In kulturellen F gen lehnen wir jede Unduldsamkeit gegen Klassi kamp! ab. Wir erstreben die Durchdringung aller ! alk «schichten mit modernem Rechtsgesühl. In der Wirts^imst tragen wir aus voller Ueberzeugung den Verhältnissen der Gegenwart Rechnung. Wir wollen einen sozialen L i b e r a l i s«

ra» en«

m u s, der der Persönlichkeit ihre freie Entwick- liiogomagUchkeit aewäHrleistct, wir wollen . ne so­ziale Politik, du das Aeranlwortunnsgesühl einzelnen sicherstl-lit. Wir treten ein für Erzi

des

Rücksicht ZU nehmen. Daß i oincaré die Gunst der Sozialisten nicht genießt, ist nicht weiter verwunverkch. Er hat auch nie darauf reflek­tiert. Worauf es aber dem französischen Mi» nisteroräsidenten in erster Linie an kam, dar war die Klärung der verwickelten und pein­lichen Beziehungen, die zwischen ihm und der großen LiukskartelL-Gruppierung. der Radika­len und Radikal Sozialen Partei, herrschte. Die Radikalen hoben nie aus ihrer Abneigung gegen Poincorë ein ^ehl gemacht. Wenn sie

Hern«!. Painleve, Priand in das Ministe­rium Pvincarè schickten, so taten sie bas rächt

aus Herzenslust, sondern aus einer objektiven Notwendigkeit. Sie opferten ihre politischen Anschauungen und Interessen den Interessen der französischen WÄtPna, die um jeden Preis gerettet werden mußte. Für sie war die Wie»

der französischen Wahrung, dm gerettet werden mußte. Für sic .........

derherstellung der nationqlen Union nicht- an­deres als ein Notbehelf, als eine vorüber«

buenbr, Dr. August Weber begrüne die Borsamm­lung und sprach seine Freude über die Tagung aus, die dazu bestimmt sei, dem Liberalisrnus wieder einen neuen Ausblick zu eröffnen. Geheimrat Pros. Dr Kahl teilte darauf mit, daß er ein Telegramm non Dr. Stresemann erhalten habe, der den Mr- lammeltrn die herzlichen Größe bestelle Dr Ml iügte hinzu, er fei gewiß, diesen Gruß in aller Ramen gurues geben zu Dürfen mit den Wünschen baldiger TOitberDerfttUung und völliger Genesung Dr. cii .femanns, der für unser Vaterland unersetz lich fei. Darauf erklärte Prof. Dr Kahl, eine voll- fomn.ene Lösung des Problems der Liberalen «er- em- ung könne nur in Der VtrderberstMmu einer ax-Pn deulschcn liberalen Partei mit partarmn- larischer Cinheikssrciil gesunden m erden Dte Por ausseßunqeii seien bei Dem Widerstand beider zu nächst besteiligreit Parteien noch nicht gegebn Um omehr gelte et, die firmmiinnsgi unof zu brH<* iP>'-. Der eiberahymus erstrebe bi# ÄnMifung der politisihen Mittel an Die durch die tewui.-.n Zen i-rrpnhmffe herausgefidiit n Pedöilmiie von Bolt 'tw "taat Nach eme: Re.de lmèrrer Husiore-.qim u. o. hob Geb,'Unrat Prüf. Dr. Meinicke, «rhr :on RHZnbaben. Oderregirrungsrat Bi Tideriius Bros. Dr Bergins Hrideldero und Geh 'Kramer ücnrai Vr. s chmstu-BraunschrariD aelaretk noch einem Schlußwort des Vorsitzenden Dr. Keder U! IWN EntfchKeßuug zur Annahme»

t heute im ffenarfigungsfaal des Deutscher Resâsmaes aus allen Sauen Dt-ssichlaads v-: em = messen liberalen Männer und Frauen klagen Sir

einzelnen sicherstellt. Wir treten ein für Erziehung des einzelnen Menschen zur Führerpe-'sömichkei!, wir muffen heraus aus Dem Fürjorgesinai, wir muffen heraus aus Der bequemen Risikoiosigkeit, die jedes Bexontwortungsbewußtseiii des einzelnen er- stickt. Darum sind mir gegen den Stootssoziolis- inus, der den Mittelstand in Stadt und Land. Den Kaufmann und Den Bauern, die wir zu den uns. eigen zähletz, vernichtet, der die Freiheit der Beom- ton, 'Angestellten und Arbeiter cincngt und ihnen die Aufipegmöglichkèit nimmt.

In Dietern Sinne werden mir meirerarbeflen Wir wenden uns an die deutsche Jugend mit Dem Ruse zur bewußten taikräftigen Mitarbeit. Unser Kampf richtet sich nicht gegen das GZüge irgend­einer Partei, mir richten aber an alle Liberale in Den Parteien von deute, en alle noch wseits sie Hunden liberalen Manner und Frauen Den Ruf: Fort mit allen kirchliche t> Bedenken und HentNiun gsn' Sammt# ruch zu einer -uehm liberalen Gr mc-nschasi. Mr C tuuis, mr " Hs-etzspKs

r é y.itw --, deuHchen Bürger- ökt'rih.TMhmg eines deutsche»!

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Ma. M Dix &

trug Albam mit I EUN! von Fischern n

r fei, find prir-ate iMwegM 7 Tori

Uhr, wird TrMisv morgen den AMforschunge«. besuchet»! berge«», veKinmen.

Laß das Ft«g> ! d ant 18.

des é ab» dann mit

gehende Maßnahme. Sie verneigten sich jedes­mal vor 'Potncaré, wenn Dieser das Wort Franc aussprach. Und. sie verzichtetsn auf eine zielbewußte und klare Linkspolltit zu- gu-tfitzn einer überpartesifchen Sanierungs­politik. Sie wagten auch dann nicht laut zu protestieren, als es fick herausstellte, daß die Sanierung Poipcarès in ihren Auswirkungen sich gegen die arbeitenden Schichten und gegen die kleinen Steuerzahler und die entfräffcien Kleinrentner richtete. Das alles r ahmen fk als das kleinere Hebel mit in Kauf. Es fehlte da­bei allerdings nie an Parteimitgliedern 'd-e es dock) nicht über sich bringen konnten, stets für Poincarè zu stimmen und die ihren auüpoitt- aristisihen (Gefühlen freien Lauf ließen. Diese Abgeordneten, die ihre Unadtzüngiliktit wah ren woUtev, lchnten sämtliche Berirauenson. tröge der Regierung ab oder enthielten sich venigstens der Zustimmung. Und allmählich bildeten sich innerhalb der Radikalen drei mein ober minder chars abgegretutt Gruppen Die Gruppe der Za sage, ine Gruppe der Rein lager und die Gruppe Der SrimmenlhaUer' Beipn^rs in bei neuen Kammer hat-rn dir beiden letzten Gruppen stark an'rmachr gewonnen Die jüngeren Abgeordneten benäh men fi< w daß Pomcorè allmählich außer gosiuna kam und Ane Reroottrat an den Tag leget Sie man bisher nicht an ihm kannte.

Dtz RetzièttingserklSrunx. Vis Poimar« ist der Kammer» v her Mehrzahl der

Hrnijät

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