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ÄSN 30. ZANi

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Das Nmrâ.

Der Reichspräsident empfing gestern Dr. silchaer; er hieß den Forscher in der Heimat Herz- $6(6 willkommen und ließ sich von ihm eingehend einen Bericht über seine letzte Expedition durch s zenlralasien erstatten.

- Der Verfassungsousschuß des Vreußischen tan-lages bestätigte gestern die preußische Ver- erdnung über die Beflaggung der gemeindlichen Viensigebäude und der Schulgebäüde.

Reichslnnenmlnister Severing sprach gestern

66er den Ausbau der Republik.

- 3m Schachkyprozetz beantragte mwatt im ganzen 21 Todesurteile, deutschen Monteur Meyer wurde

der Skaaks- Gegen den, die Anklage

Die Vevaüms des AesLemsnssmosraMMs

Berlin, 29. Juni. Die heutige erste Sitzung des neuen Kabinetts ging in der dritten Nachmiktagssiunde zu Ende. Es ist zu erwarien, daß heute und in den folgenden Tagen das Kabinett sich weiter mit dem Regierungsprogramm beschäftigen wird. Wie es scheint, hat das Kabinett sich heute auch mit der Frage beschäftigt, ob es ein Vertrauens­votum fordern oder sich mit der Ablehnung von Wißtrauensantrâgen zufrieden geben soll. Wan kann annehmen, daß der neue Reichskanzler die Annahme eines Vertrauensantrags als die Voraussetzung für die weitere Regierungskätigkeit betrachtet.

fallen gelassen, gegen den Ingenieur Otto wurden 6 Ronale Gefängnis beantragt. gegen Badslieber ein Schuldurkeil, aber ohne Strafe.

D-ev Wschfeß

Berliu 29. Juni. Am 28. Juni nachmittags trat nter Vorsitz des Reichskanzlers Dr. Marx das alte üichskabinett zu seiner letzten Sitzung zusammen, eichskanzler Marx sprach den Mitgliedern des ieichskabinetis, insbesondere auch dem infolge Rankheit abwesenden Reichsminister Dr. Strese- iann für ihre Mitarbeit seinen wärmsten Dank aus, er vom Reichsminister Hergt, dem Stellvertreter es Reichskanzlers, zugleich im Namen der übrigen teichsminister herzlich erwidert wurde. Am Vor- tinag des 29. Juni übernahm Reichskanzler lMer-Fünfen die Dienstgeschäfte im Reichshause, £ 2" è Huâkssââ. iu Her cheichskqMch 2L -under, begrüßte und ihm die Beamten, Angestell- n und Hausarbeiter der Reichskanzlei vorftellte. - Um 11 Uhr fand sodann im Reichskanzlerhause "' /die Sitzung des neuen Reichskabinetts statt. Mach der Vereidigung der neuhinzutretenden Mit- Mieder des Reichskabinetts durch den Reichskanzler Ma. das Kabinett in die erste Beratung der Regie- é rungserklärung ein. An den abwesenden Reichs- : Minister Dr. Stresemann wurde seitens der Reichs- Mnzlei mit Zustimmung des Reichskabinetts ein Be- k swtzungstelegramm gerichtet.

I Dsv KeZOss-VMdetti an

AekchsmZtrrfLeV

^din, 29. Juni. Reichspräsident v. Hindenburg dem Reichskanzler Dr. Marx und den gleichfalls dem Amte scheidenden Reichsministern in herz- tief) reiten wie bereits kurz gemeldet «men Dank für ihre Dienste ausgesprochen.

dem Schreiben an Dr. Marx heißt es: Stets allen Stellen, die Sie innohatten, als Rich- Mr alz Abgeordneter, als Reichsminister »und als K«;1^ an^er verschiedener Kabinette haben Sie sich

Ueber den Inhalt der Regierungserklärung, der das Reichskabinett beschäftigte, lassen sich natürlich nur Mutmaßungen hegen. Nachdem man sich über die allgemeinen Richtlinien geeinigt hat, werden die einzelnen Ressorts ihre Formulierungen ausarbei­ten, die dann zu einer einheitlichen Erklärung ver­einigt werden. Daß Dr. Stresemann, wie behaup­tet wurde, den die Außenpolitik betreffenden Ent­wurf bereits in Berlin zurückgelassen habe, bevor er sich nach Bühlerhöhe begab, ist nach unserer Kenntnis unzutreffend. Wahrscheinlich wird Dr. Stresemann selbst diesen Teil der Regierungserklä­rung ausarbeiten und dies nicht den Herren von Schubert und Gauß überlasten. Gemeinhin pflegt ja. die letzte Feile ja kurz vor der entscheiden­den Plenarsitzung angelegt zu werden.

So viel dürfte feftftehen, daß die Regierung nach Möglichkeit vermeiden wird, die Differenzpunkte be­sonders herauszustellen, die in der interfraktionellen Aussprache zu scharfen Meinungsverfchiedenheiten geführt haben. Die Frage des Panzevschiffbaues wird, wie dieTägl. Rundschau" wohl mit recht annimmt, in der Regierungserklärung wohl über­haupt nt^f behandelt werden, sondern im Wege der Exekutive ihre Erledigung finden. In der Frage der Amnestie wird, man, wenn nicht trügt,' vermutlich >

eine Form wählen, die dem Reichstag selbst die Ent­scheidung über die Einzelheiten der Ausgestaltung überläßt. Auch über die noch weiter schwierige Frage der Proklamierung des 11. August zum National­feiertag wird aller Voraussicht nach in offener Feld- schlacht entschieden werden. Außerdem wird sich diese Frage so gestatten, daß die Reichsbatsvortage an den Reichstag weitergeleitet wird.

Im übrigen wird die Regierung Müller-Franken kaum den Ehrgeiz haben, noch in der bevorstehenden

würfe von grundlegender Bedeutung zu unterbrei­ten. Man wird sich vielmehr darauf beschränken, nur das Notwendi

âge zu erledigen. Sollte sich das Kabinett mit der Ablehnung der deutschnationalen

und komun Wischen Mißtrauensvoten, auf deren Ein­bringung mit Sicherheit zu rechnen ist, begnügen und mit einer allgemeinen Billigungsform el vorlieb nehmen, so wird die Opposition möglicherweise durch den freilich schon nicht mehr neuen Trick eines fingierten Vertrauensvotums das Zentrum und die Deutsche Volkspartei zu zwingen suchen, dem Ka­binett gegenüber offen Farbr zu bekennen. Daß der­lei Pläne Heftchen,' läßt sich Lsmg'tens aus einer A'ußernng der ^DèulMen Tage Geltung" ent- n hmen

Furor antiteutonicos

Aus Brüßel wird uns zu den gestern ge­meldeten skandalösen Vorgängen anläßlich Der Einweihung der Bibliothek in Löwen geschrie­ben: In Belgien scheint man die zehn Jahre die seit Krieg.-ende verflossen sind, Sersch ' zu haben. Denn war man Zeuge der bei... feindlichen Demonstrationen bei dem Streite um die Inschrift des neuen Bibliothekgebäudes in Löwen, so mußte mSn den Eindruck gewin- ; nen, daß Belgien Deutschland immer noch als seinen grimmigsten Feind betrachtet. BelHev ist vielleicht zu viel gesagt, Senn die ofs-zi Stellen hatten eine begrüßenswerte Zurück Haltung an den Tag gelegt, und der Rektot de: Universität in Löwen, Ladeuze, hat durch sei« mannhaftes Eintreten gegen die beu tf d)k»nb- liche Inschrift ihre Anbringung verhindert. Die Menge allerdings, und voran die Studen­ten, überboten sich gegenseitig an glühendster. Demonstrationen gegen Deutschland. Sie stürm­ten das vor der Einweihung stehende Biblio-- theksgebäude, und nur ein großes Polize ruf­gebot konnte weitere Gewalttaten verhindern So wäre es beinahe zu einer zweiten Zer- störung des verhängnisvollen Gebäudes ge­kommen.

Wie ist die Vorgeschichte des Bkbliochek- Neubaues und feiner Inschrift? Das Gebäude wurde bekanntlich 1914 von den in Belgien sinziehenden deutschen Truppen zerstört. Ueber die Schuldfrage ist so viel gesprochen worden, die Zerstörung des Gebäudes hat io viel böses Blut gemacht, daß es bester ist, an das Ver­gangene, das bester vergeßen sein sollte, nicht mehr zu rühren. Die Belgier, immer unter­stützt durch die französischen Nachbarn, sink aber klein im Vergessen und groß im Hassen, j Mit Wollust werden immer wieder die alten *ji«aiaö«âaâctt-teeiiaeise&*. . LeLuuc v,: iei

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Gevevrns Sbev

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die rrevnbttSaMchen 3ide des neuen Regierung

12 Akèr Amtsführung nur leiten lasten von den Gesichtspunkt: der Arbeit am Wohle des gan- Volkes. Was Sie insbesondere als oerantwort- Leiter der deutschen Politik in schweren Zeiten wirtschaftlicher und politischer Krisen für M« Wohl und Wiederaufstieg in unermüd- pflichttreuer Arbeit geleistet haben, wird r unvergessen bleiben.

L2" den gleichfalls ausscheidenden Vizekanzler Reichsminister der Justiz Hergt schrieb der ^cyspräsident u. a.: Mit Umsicht und Tatkraft das stets verantwortliche Amt als Chef , Echsjustizverwaltung und Vertreter des Adlers geführt und dabei ihre reichen, in Krf bewährter Ministertätigkeit und langjähri- K ?"klamentarrscher Arbeit erworbenen Erfahrun- r »Du Wohle des Reiches nutzbar gemacht.

Lx O bisherige Reichsminister für Ernährung P Landwirtschaft, Schiele, erhielt ein Schre:- gesagt wird: In einer Zeit schwerer IL Änlicher Krisen der Landwirtschaft haben wÄr Ministerium mit Tatkraft geführt und es L. die Notlage der deutschen Landwirtschaft L .Mmen des Möglichen zu erleichtern, um Woge La iS hoffentlich dauernden Besserung zu finden, r ^hnen unvergessen bleiben.

dem Schreiben an den Reichsarb eitsminister bX» ~u s heißt es: Gerade vor acht Jahren LJ ^e dieses verantwortungsvolle Ministerium iH,'0"iw«n und es seither durch den Zeitabschnitt L. s"r wirtschaftlicher und sozialer Evschütterun-

^iirch geführt. Daß es trotz aller Krisen ge- LfZ" den Wirtschoftsfrieden zu erhalten und zu L daß es möglich gemacht wurde, die Lage t^ ^weilenden Klassen, der Sozialrentner und der SL.^^^.shodigten zu bessern, ist in erster Linie Ihr einr ' issc das Ihnen namens des Reichs wie iL Namens zu danken mir in dieser Stunde ^-wi'.qes Bedürfnis ist. Meine besten Wünsche für üuik 'ss^onlici/es Wohlergehen begleiten Sie in den ^eitoaü, der, wie ich hoffe, kein dauernder fern

Berlin, 29. Juni. Die VereinigungRepubli- kanische Presse" feierte am Freitag abend den Jah­restag ihrer Gründung in den Festräumen der Presseabteilung der Reichsregierung durch einen Bierabend, an dem als Gäste zahlreiche Mitglieder der Reichsregierung, der preußischen Regierung und der Behörden teilnahmen. Erschienen waren u. a. Reichstaaspräsident Loobe, Landtagspräsident Bar­tels, Reichskanzler Müller, die Reichsminister Severing, v. Guèrard, Koch und Hilferding, die preußischen Minister Dr. Grzesinski, Dr. Hirtsieser, die Staatssekretäre Dr. Pünder, Dr. Weismann, Dr. Brecht und der Reichspressechef Ministerial­direktor Zechlin.

Der Vorsitzende der Vereinigung, Ministerial­direktor Dr. Spiecker, bezeichnete es in seiner Begrüßungsansprache als ein glückliches Omen, daß der erste Geburtstag der VereinigungRepubli­kanische Presse" zusammenfalle mit der Geburt der neuen Reichsregierung, die trotz kleinex Schönheits­fehler bei ihrer Gründung doch so aussehe, wie sie sich gerade die republikanische Presse immer ge­wünscht habe. Der neuen Regierung, die das Ver­trauen der Mitglieder der Vereinigung besitze, wolle er nur wünschen, daß sie die gleiche Lebensdauer wie die Vereinigung republikanischer Presse habe, denn diese Vereinigung wolle noch recht lange zu­sammenbleiben und wirken am Aufbau und Aus- bau der deutschen Republik. Ministerialdirektor Dr. Spiecker schloß mit dem Wunsche, daß das Ver- trauen, das die Männer der republikanischen Presse der Regierung entgegenbringe, auch von der Regierung erwidert werde und zu einem oerträu- ensoollent Zusammenwirken führen möchte.

Nach der mit Beifall aufgenommenen Begrü­ßungsansprache führte

Reichsinnenminister Severing,

mit herzlichen Kundgebungen empfangen, nach eurer launigen Einleitung folgendes aus: Ich glaube, es ist in der Tat ein gutes Omen, daß ihr Jahrestag zusammenfällt mit dem Geburtstag der neuen Re­gierung. Dieses Zusammentreffen veranlaßt mich zu der Bitte an Sie, den Irrungen und Wirrungen bei der Regierungsbildung keine allzu große Be­deutung in der nächsten Zeit beizulegen: denn wir müssen die gemeinsame Kampffront behalten. Es ist uns deswegen besonders schwer, heute abend zu reden, weil man über Fragen der Reichsreform, Demokratisierung der Verwaltung, grundsätzlich sehr viel sagen und auch sehr viel schreiben kann; wenn man aber versuchen wollte, über die ersten prak­tischen Schritte derartiger Reformen zu reden, dann würde sich in der Praxis bald ergeben das lasten

sagen daß die nächsten Tage diesen ersten Schritten Barrieren errichten werden. Deshalb rede ich über diese ersten Schritte nicht. Sie dürfen aber überzeugt sein, daß dieses Schweigen nicht Untätigkeit und Passivität bedeuten soll. Ich darf Ihnen versprechen, daß ich

versuchen werde, aus meinem Ministerium ein aktives Verfassungsministerium zu machen.

(Lebhafter Beifall). Herr Mtnisterialdirektor Spiecker hatte davon gesprochen, daß er der neuen Regierung ein ebenso langes Leben wünsche, wie der ^Bereinigung Republikanische Presse. Ich ver­zeichne diesen Wunsch mit Genügtuung und glaube im Sinne aller Mitglieder der Reichsregievung sprechen zu können, wenn ich hinzufüge, daß es

unsere feste Ausicht ist, recht lange in dieser Regierung leben zu bleiben

(Beffall). Ich vertrage Spott. Es ist mir lieb, wenn das graue Einerlei des Tages mit spöttischen Be­merkungen begleitet wird. Man soll sich doch auch gesagt sein lassen, daß man eine kurze Ferienpause auch lange ausdehnen kann. Wir haben die Absicht, vier Jahre Ferien zu machen. Ferien von Regierungskrisen, Pro­grammentwürfen und Richt!inien-Be. ratungen, um in den Ferien davon vier Jahre praktischer Arbeit zum Aufbau der Republik zu leisten. (Leb­hafter Beifall). Wenn gesagt worden ist, daß dieses Ministerium ein Ministerium des Abbruches oder ein Ministeriimi auf Abbruch sei, dann möchte ich den Erfinderir dieser Bezeichnung sagen, daß sie sich irren.

Es ist nicht ein Ministerium auf Abbruch, über man kann die Konzession machen, es ein Mini­sterium auf Umbau zu nennen.

In einigen Monaten wollen wir dieser Regierung kräftigere Tragbalken unterziehen und ich bin der festen Ueberzeugung, mit diesen Tragbalken wird es möglich sein, vier Jahre lang in der Tat praktische Arbeit zum sozialen und zum demokratischen Aufbau der

Republik zu leisten.

Wir sind überzeugt, daß wir im VereinRepubli­kanische Presse" gute Gehilfen in dieser Arbeit fin­den werden. Wenn es dahin kommt, daß mit eine Entente covdiale" schließen zwischen den Vertre-

der Ereignisse der Kriegsjahre die Leidenszeit der belgischen Bevölkerung nicht in Vsrgeßen- Heit geraten zu lasten. Zur gleichen Zeit, als der Kampf um die Inschrift an dem Bibffo- theksgebäude in Löwen tobte, wurde in einem kleinen belgischen Orte ein Denkmal enthüllt für die kleine Dvonne Dieslet, die neunjährig von den deutschen SoDaten erschoßen worden sein sollte, weil sie einem französischen Kriegs­gefangenen ihr Brot gab. Nichts von dieser Greuelnachricht ist bewiesen, aber ein Denkmal wird eingeweiht, um das neunjährige Mädchen 10 Jahre nach Beendigung des Krieges zur Märtyerin zu stempeln. Man kann sich vor­stellen, wie die öffentliche Meinung in Belgien und insbesondere die Gefühle der Maßen im­mer wieder systematisch durch solche Taten zu einem unversöhnlichen Deutschenhaß ange-

Mârtyerin zu stempeln, stellen, wie die öffentlich

stachelt werden.

Die Inschrift, um die ein solcher Kampf entbrannte, stammt von Kardinal Mercier. Sie wurde von ihm bei einem Bankett des Jahres 1921, das zur Feier der Grundsteinlegung des neuen Bibliothekgebäudes gegeben wurde, for­muliert. Damals waren auch Poincarè, Mar- chall Foch und ändere prominente Franzosen zugegen. Diese Inschrift lautet:furore teuto- nico diruta, dono americano restituta, zu deutsch:Durch deutsche Barbarei zerstört, nit amerikanischer Hilfe wieder erbaut". Er ist nicht zu leugnen, daß diese Inschrift von dem Kardinal Mercier stammt, der vor zwei Jah­ren gestorben ist und der großes Ansehen nicht nur in Belgien genoß. Aber es ist auch nicht zu leugnen, daß 1921 der Haß gegen Deutsch- and noch frisch war, und daß immerhin zWi- chen 1921 und jetzt Locarno und der Eintritt Deutschlands in den Völkerbund sich ereignet laben. Der Rektor der Universität Löwen, der bei dem Bankett des Jahres 1921 anwesend war. weist in einem offenen Brief an den amerikanischen Architekten M. Whitney

Warren, der in seinem Deutschenhaß unerbitt- ich ist, auf seine eigene Gesinungsänderung in riesen sieben Jahren hin. Auch kann er sich auf Cardinal Mercier berufen, der in den letzten Jahren seines Lebens die von ihm selbst f

or-

tern der öffentlichen Meinung und den Vertretern der Republik, dann muß es gelingen, dann werden wir in vier Jahren, also am 29. Juni 1932, Er- olge für die Republik buchen können. Der Rede les Reichsinnemnimsters folgte stürmischer Beifall.

mulierte Inschrift desavouierte.

Bedauerlich ist es, daß gerade der ameri- lanische Architekt, der für den Bau des Biblio­thekgebäudes die runde Summe von 1,5 Millio­nen belgischen Franken sinsteckte, der lauteste Rufer im Streite für die Haßinschrift ist. Er teht in seinem Lande ungefähr als einziger da. Die gesamte amerikanische Presse geißelt in

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Die heutige Kummer umfaßt 24 Seite«