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Dienstag

M2

den 49. Luni

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Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streit usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrist u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet. / Geschäftsstelle: Hammerstr.S / Fernspr. 3956,3957,3958

1928

Keimèehv der deutsche« Szeanstieaer

Die OzeanMeserr itt Deutschland

Die deutschen Ozeanflieger Hauptmann Köhl Md Freiherr o. Hünefeld sind gestern früh in Be­gleitung des Obersten Fitzmaurice in'Bremerhaven eingetroffen und werden morgen in Berlin ihren Umzug halten. Mit derselben Begeisterung, mit der |man sie in den Vereinigten Staaten von Amerika kalr die Helden des ersten transatlantischen Ost-West- Ouges begrüßt hat, werden sie in der Heimat will­kommen geheißen werden. Die Reichshauptstadt be= mitet einen großartigen Empfang vor, der den Mhiien Ozcanfliegern beweisen wird, daß man sie «md ihre kühne Tat in Deutschland ebenso zu schätzen ^eiß, wie in dem begeifterungsfreubigen Amerika. Wie erste Ueberquerung des transatlantischen Oze- »ns in westlicher Richtung wird wahrscheinlich erst fn der Zukunft in ihrer ganzen Bedeutung für die ^Luftschiffahrt erkannt werden. Auf jeden Fall wer­den die Namen der drei Flieger für immer mit dieser Tat fortleben und wir danken es dem Haupt- snann Köhl und seinem Begleiter Hünefeld, daß Deutschland an dem Ruhm dieser epochemachenden Leistung teilnimmt. Die Heimat empfängt ihre Löhne und ihren getreuen Flugkameradcn, erprobt in Sturm und Wetter, mit offenen Armen. Will­kommen in Deutschland!

Es ist ein bedauerlicher Mißton, wenn mit den 'liegern zugleich die Kunde in Deutschland anlangt, | SW;»

nd Köhl trage sich mit der Absil^t, nach Stmcrifa rszuwandeln, um seine Dienste der dortigen Luft- )iffahrt zu widmen. In Deutschland, so wird Hin- ^gefügt, biete bic Fliegerei einem Manne wie öihl nicht die genügenden Aussichten. Wie weit mit iefen Aeußerungen Köhls Ansicht wirklich wieder- egeben ist, läßt sich schwer sagen, doch wir hoffen, es sich hier um ein Mißverständnis handelt. Bir sind überzeugt davon, daß Hâuptmann Köhl uf dem Gebiete des Flugwesens in Deutschland icht nur eine dankbar und erfolgversprechende, son- ern auch eine lohnende Aufgabe vorfinden wird, ^ir glauben auch, daß er viel zu sehr in seinem Deutschtum wurzelt, um Verlangen noch einer Aus- vanderung und nach einer Betätigung im Auslande in tragen. Es ist ganz selbstverständlich, daß ein Kann wie Hauptmann Köhl in Deutschland an allen in Betracht kommenden Stellen die größte Bereit­willigkeit oorfindcn. wird, ihm dasjenige Tätigkeits­feld und diejenigen Existcnzmöglichkcitcn zu bieten, oufibie er Anspruch machen kann. Für ebenso selbst- verständlich halten wir es auch, daß der kühne Dzeonflicger das Bestreben hat, seine Lebensauf-

tzatze in Deut'

_ tschland zu erfüllen und nicht im Aus. lande. Wir begrüßen ihn deshalb nochmals in dem festen Glauben, daß er nach Deutschland zurück»

gekehrt ist, nicht um uns wieder zu verlassen, fon- bern um dem deutschen Flugwesen seine dauernde tätigtest zu widmey.

Mesev ^hvung an Vovd deS ^Eolumbus"

Kurz nach 10 Uhr begann in der großen Gesell- lchastshalle desColumbus" die erste offizielle Be­

cvertretcr aus dem

sMißungsfeier, zu der sich mit den, Fliegern de;e, Angehörigen, die Herren der Reederei, in Vertre­tung der Reichsregierung Ministerialdirektor Vrnn- denburg, für den Bremer Senat Staatsrat Dr. Duckwitz, der Bremer amerikanische und englische Konsul, sowie zahlreiche Pressevertreter aus dem ganzen Reiche eingefunden hatten. Als die Flieger ne Halle betraten, wurden sie mit lebhaften Bei» wilokundgebungen empfangen. Geheimrat Stimming 'Grüßte die Flieger und überreichte ihnen als Gabe ukr Erinnerung an bie Ueberfahrt auf demColunr-

' eine Medaille, die der Lloyd, der mit dem Flug innigst verbunden sei, hat prägen lassen. Er fauche nicht heroorzuheben, was bic Flieger mit wem Fluge geleistet hätten, aber er danke für den Malismus, für ihren so glänzenden Willen zur sUa , der eine neue Brücke zu dem großen Volke

" d" Ozean» geschlagen habe.

Ministerialdirektor Brandenburg vom aeichsverkehrsininistcrlum erklärte, die Reichoregi«. 'u«N habe den Wunsch gehabt, bie drei Flieger beim mIre en deutschen Boden» willkommen zu heißen, offizielle Begrüßung in Berlin statlflnden A" Ausführung dieses Wunsches habe er sich ^ öbch gern hierher begeben und heiße die Ozean« ^mlnbat im Namen der Reichsregierung und im 'Omen der Luftfahrt herzlich willkommen.

A «taatsrat Dr. Duckwitz überbrachte die Grüße rtiv?"^°' bao eifrig für den morgigen Empfang l1*- Fm Namen der Brest« richtete baun Direktor

Ner »S«eundfchM"-â8 seslihet

L« GüdwaSes in England gelandet - Dev evste Sreantlug elnev Stau

London, 18. Juni. DieFreundschaft" ist am Montag mittag 13.40 Uhr in Süd­wales in der Bucht zwischen Durry Port und Llanelly gelandet. Die Flieger wurden be­geistert von der Bevölkerung empfangen. Nachdem das Wasserflugzeug an einer Boje verankert war, begab sich der Chefpilot William Stultz an Bord eines Küstenwachbootes an Land, um frischen Brennstoff zu bestellen. Miß Earhart und der Mechaniker blieben an Bord. Stultz erklärte, sie wollten sobald wie möglich nach Southampton weiterflie­gen. Er bestätigte, daß Mangel an Benzin die Landung notwendig gemacht hätte.

In einem Interview mit demLvening Stan­dard" berichtete Stultz:Ich habe das Flugzeug während des ganzen Fluges gesteuert und hatte in folge Nebels und Regens große Schwierigkeiten, meinen Kurs einzuhal­ten. Ich hatte schon seit einiger Zeit wahrge- nommen, daß der Benzinvorrak knapp wurde, und beschlossen, bei der ersten günstigen Gelegenheit zu landen. Meine Gefährten sind gesund und froh, aber wir sind alle müde. Miß Earhart hat sich in dem Flugzeug zur Ruhe gelegt. Das Ben- jin würde nur noch für einige Meilen Flug gereicht haben. Der Flug war nicht

angenehm, da i

mit Qilfe meiner

Evening News" sagte 7Nlß

sehr froh und sehr glücklich, die erste Frau zu sein, die den Ozean überflogen hat, aber ich bin zu müde, um mehr zu sagen."

Die Nachricht von der glücklichen Ueberquerung des Atlantiks durch dieFriendship" hat in Nciv-

be-

port wie ein Blitzschlag gewirkt. Das Land __ findet sich in Heller Freude darüber, daß die Amerikanerin Miß Larharl als erste Frau den

Ozean überquerte.

Die ^Sveundschaki^ erneut seftavtet

London, 18. Juni. Das Wasserflugzeug Frienöship" ist um 5.35 Uhr von Lurry Port wabiücheinlich in der Richtung Southampton ab- geslo^en.

*

Zum siebten Male ist es gelungen, den Atlan» fischen Ozean ohne Zwischenlandung zu überflie»

Gustav Richter, geschäftsführender Vorsitzender des Reichsverbandes der deutschen fresse, Worte der Begrüßung an die Flieger.

Hauptmann kühl, von stürmischem Beifall begrüßt, nahm das Wort, um namens der Flieger den Dank für die herzliche Be­willkommnung zum Ausdruck zu bringen:Wir bringen Ihnen", so erklärte Köhl,die Grüße un­serer Landsleute aus Amerika. Wir haben zahl­reiche amerikanische Großstädte besucht und überall sind uns unter den begeisterten Begrüßungen die Worte entgegengenufen worden: Hoch Deutschland! Grüßt mir die deutsche Heimat!" Hierauf stellte Köhl den treuen Kampfgenossen der beiden deutschen Flieger, Maior Fitzmaurice, unter herzlichem Jubel der Anwesenden vor. Er schloß seine Dank­rede mit einem Gruß an die deutsche Heimat.

Langsam fuhr unterdessen derColumbus" in die Kaischleuse ein, die zu beiden Seiten von Tau­senden von jubelnden Menschen umlagert war, die ihrer Begeisterung in brausenden Hochrufen Aus­druck gaben. Köhl, Fitzmaurice und von Hünefeld standen auf der Kommandobrück« und winkten sicht­lich erfreut der Menschenmenge zu. Die Schupo­kopelle intonierte das Deutschlandlied, das von den Taufenden in tiefer Bewegung mitgesungen würd«. Aller Jubel aber wurde übertönt durch das Geheul der Sirenen sämtlicher Im Hafen liegenden Dampfet und durch das Motorenaetnatter eines halben Dutzend von Flugzeuggesäiwadern, die dauernd den Columbus" umkreisten. Kurz vor 12 Uhr legte der Dampfer in der Schleuse fest. Hieraus begaben sich bie Vertreter der Bremerhavener Behörden und ein Ehrenausschuß der Einwöhncrschafi der Unterweset- ibtc an Bord. Oberbürgermeister Becke- Bremer­haven führte in seinen Begrüßungsworten u. a. aus:

Willkommen, von Herzen willkommen in Deuifch- iandt

Das Ist der Gruß, der Ihnen, meine Herred Köhl, Fitzmanrioe und o. Hünefeld, »on diesem Augen­blick Ihrer glücklichen Heimkehr an millionenfach aus den von Freude, Bewunderung und Begeiste­rung UberqueUenden Herzen Deutfchlanda entgegen- schossen wird. Wir hier an her Unterwelt in Dre­

gen. Sechsmal mit dem Flugzeug, einmal mit dem Luftschiff. Der neue Flug ist wieder ein West- Ostflug, also ein Flug in der wesentlich leichter zu bezwingenden Richtung. Was unterscheidet ihn von den früheren Flügen? Bor allem, daß er nicht allein als Sportflua zu werten ist, wie die Flüge Lindberghs und Chamberlins, sondern als einer der ersten systematischen Versuche mit größeren Flugzeugen, die dem Frachtverkehr dienen können, den Ozcan zu überqueren. Also wieder ein klei­ner Schritt zum Ozean-Flugverkehr. Während die bisherigen Flüge, auch der von Köhl und Hünefeld, mit einmotorigen Flugzeugen gemacht wurden, deren Reichweite unter weniger günstigen

reu, hat man einem dreimotorigen Flugzeuge einen Flug gemacht.

Die Flieger haben ausdrücklich vor

glücklichen dem Ab­als fport-

flug erklärt, daß sie ihren Flug nicht lichcs Wagnis ansehen. Sic wollten, wie sie sag­ten, nur beweisen, daß ein regelmäßiger Luftpost- verkehr zwischen Amerika und England möglich

sei. Der Flug ist geglückt.

Neue glätte dev AM VoU

St. Johns (Neufundland), 18. Juni. Miß Boll und ihre Gefährten haben den Entschluß gefaßt, nach Newyork zurückzukehren und dieColumbia" nach Southampton zu »erfragten, um von Eng­land einen Transozeanflug in westlicher Richtung zu unternehmen. Trotz ihrer Enttäuschung, daß ihr die erwartete Ehre der ersten Atlantik-Ueberque» rung entgangen ist, äußerte sich Miß Poll in war­men, lobenden Worten über Miß Earhart.

mens Tochterstadt Bremerhaven, aber haben das Glück, als erste Vertveter einer deutschen Stadt Ihnen diesen vom ganzen deutschen Volk mitemp­fundenen Willtommensgruß persönlich auszu­sprechen. Wir gedenken in dieser Stunde dankbar der festlichen Aufnahme, die Ihnen drüben Ameri­kas großes Volk und Land bereitet haben und er­kennen mit jedem Volk die Größe und den höchsten Wert Ihrer siegreichen Fahrt in der Zuversicht, daß aus ihr erneut der Quell der Erkenntnis und des Willens zu engerer Verbundenheit aller Völker sich erschlißen wird. Als Bezwinger der (Elemente, als Sieger über alle Fährnisse des OstWest-FMstvs über das Meer, als Pioniere deutschen Geistes und deutscher Arbeit ugb als Wegbereiter der immer tieferen Versöhnung unb Verbindung der Völker be- grüßen wir Sie. Bremerhavens Einwohnerschaft sagt Ihnen durch meinen Mund noch einmal ein herzliches Willkommen in Deutschland und bittet Sie, zur Erinnerung an diese Stunde der Heimkehr ein kleines Erinncrungsgeschcnk in diesen filberenen Tellern annnehmen zu wollen.

Freiherr v. Hünefeld

nähm dann, sichtlich stark bemegt, das Wort zu einer kurzen Ansprache, in der er ausführt«: Alle für eine, einer für alle, das ist der Wahlspruch unseresDrcmen'-Sfuges gewefen, und so fall es aud) bleiben. Nachdem wir mit Gottes gnädiger Hilfe in di« Heimat zurückgekehvt sind, in diesem Augenblick, da derColunDus" di«. Rutsche Mut­tererde wieder berührt hat, möchte ich Ihnen, zu­gleich auch im Nanren meiner Ramenaben, tiefbe­wegten Dank sagen für den so heyzlichen (Empfang. Wir wissen genau, daß so wie wir unsere deutsche Heimat Heben, ehren und achten, unser unerschrocke- ner Kamerad Fttzmarrlce fein grünes Irland über alles liebt, und gerade deshcftb habe ich bas Be­wußtsein, auch in stinem Namen die ©efübl^ aus- zudrücken, bie UNS In diesem Augenblick bewegen. Als ich heute früh beim (Ermadjen hinaussah aus dem kleinen Fenster meiner K^winc unb das deutsche Land vor mir lag, zum erstenmal nach den Monaten, die für uns so unerhörtes an Wefrfjcben und (Erleben gebracht haben, wie mir c» uns nie­mals erträumt Hätten, da hab« ich erst einen De­

griff non dem bekommen, was der alle Dichter Homer feinen Odysseus erleben läßt, da dieser bei seiner Heimkehr niederkniet und den heftigen Boden des Mutterlandes küßt. Mehr zu sagen, vermag ich im Augenblick nicht, und so lassen Sie mich für die Teilnehmer desBremen"Flnges Dank sagen. Wir nehmen das herzliche Willkommen, das Sie uns bieten, an, als für unsere Vaterländer bestimmt.

Die.Bvemen"-Meger wurden durch erneuten herzlichen Beifall lebhaft gefeiert, und dann spiekte die Kapelle das Deutschlandlied, das die Anwesen­den mitsangen, und die irische Nationalhymne.

SvübftütkSveden des Sliegev

Bei dem Frühstück, das der Norddeutsche Lloyd an Bord desColumbus" gab und zu dem sich mit

Aftern und ihren Angehörigen Sie Vertreter der Reichsregierung, des

den Steiern des Norddeutschen Llo, , .

Bremer Senats, des Aufsichtsrates der Luftverkehr Untevwefer A.-G-, der Bremerhavener Behörden und der Presse vereinigten, begrüßte zunächst Ge- heimrat Stimmig die Gäste. Der OstWest- Flug, dessen Durchführung zwei Nationen zujcrm- men geschlossen, bedeute einen Gewinn nicht nur für Deutschland, sondern für die ganze Menschheit. Wenn die Presse diesem Ereignis einen Widerhall gäbe, so werde sie ihre Berufspflicht einmal einheitt lich ausüben. Geheimrat Stimmig trank auf das

Direktor Richter vom Reichsoerband der Dsutischen Presse dankte für die freundlichen Worte der Wertschätzung.

Hauptmann Köhl

als Erster her Besatzu derBremen". Als

gern ein t zu empörte liiern- bi elfen Flug nicht scheitern um Deutschlan-ds willen!'

Der Flug sei nicht angeftefen, um Geld zu er­werben. sondern aus dem sportlichen Impuls heraus, daselbe zu leisten und an demselben Ziele mitzuarbeiten, das die anderen europä­ischen Länder sich gesteckt hätten.

Die- Schiffahrtsgesellschaften und insonderheit der Norddeutsche Lloyd hätten die Grundbedingungen , für diesen Flug überhaupt erst geschaffen. Haupt­mann Köhl schilderte weiter die Verdienste der Junkers-Werke um das Gelingen des Fluges und weiter die Freude, die sie empfanden, als in Irland der ehemalige Kriegsgegner, Major F i tz in a u» rice, als Freund zu ihnen trat, ©erobe die treue Freundschaft mit dem ehemaligen Kriegsgegner Fitzmaurice fei es gewefen, was ihnen so viele Freunde drüben in Amerika erworben habe, denn es zeige sich darin der gute Wille, die Völker einander näherzubnngen und zu versöhnen. Diesem Ziele sollte der freundliche Wettkampf dienen. Der Redner schloß mit dem Gelöbnis, daß er und seine betbim Freunde weiter arbeiten würden an der fort« schreitenden kulturellen Verbindung der Völker.

Major Fitzmaurice

dankte in humorvoller Werse auf Englisch für die Ehrungen. Zwar habe er kein Wort von allen den Reden verstanden, aber das habe er aus den Wor­ten Köhls:Mein F r« u nd F > tz m a u ri ce herausgöhört, daß er gemeint sei, und deshalb he­lf tätige er alles, was Köhl von chm gesagt habe. Er freue sich, nach Deutschland gekommen zu fern, benn er kenne seit 1919 die Deutschen und finde si« riesig nett.

Freiherr v. Hünefeld begrüßt« zunächst seinen alten Freund Knickerbocker, der an dem ersten Flrrgversuch Huneselds tecige- nemmen bat, und feierte dann die Freundschasi mit Major Fitzmaurice. Er schilderte weiter bic große Bedeutung, die der Flug derBremen' dadurch gewonnen habe, daß er eine neue Brücke zwischen Deutschland und Amerika ge- schlagen habe. Seine Schlußworte waren:Wir wollen weiter arbeiten, wir wollen nicht auf unse­ren Lorbeer«» ausruhen, mit allen uns zu Gebote stehenden Kräften unter Einsatz, wenn es/em mutz, unseres Lebens!" .

Um Uhr nachmittags wurde derColumbus von der Kanrmerschleuije nach dem Ankerplatz des Kaiserhafens verholt. Die Flieger blieben an Bord dc's Spilles, auf dem abends im kleinen Kreise eine Familienfeier stattfand.

Seemen in «Lewaebma dev SreanMeso«

Bremen, 19. Juni. Die Vorbereitungen für bett festlichen Empfang derBcemensiieger sind beendet. Sämtliche Straßen haben reichen Füig' gen-, Kranz- und BlumensciMick ongeiegi Hm bie Mittagsstunde werden sämtliche amtlichen Mio privaten Büro» geschlossen werden, um den Ange­stellten bi« Gelegenheit zu geben, an der Um Augofckr tellzuiiehmen. Die Beteiligung an dieser Feier bürste daher aller Voraussicht mich ftp»»»«!« fein.