Einzelbild herunterladen
 

Gerteral-ÄnZeèger für

Douuevstas

den 14, Lunt

Ke. 138

grschrint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Friertage. / Bezugspreis: Für den halben Amat ÄDLl.-,für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag ick, Ksm/tsg 12 R-pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höh« im Anzeigenteil von 28 mm Streife s A-pfg.. im Reklametell von 68 mm Greife 25 R-Pfg. / Offertengrbühr 50 R-Pfg.

* W^ 202. MHWmft

meidet

Vanau «Stadt und Land

ErMungsort und Gerichtsstand für beide Seite ist Hanau. Sei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat brr Lezleher seinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung ober aus Rückzahlung deS Bezugspreises. / Fürplahvorschrift u.2rschrinungstagr ber Anzeige wird seine Gewähr gelelstet.^SeschâstSstelle: Hammrrstr.9 / Fwmspr. 395», 3957,3958

1628

Die gestrige Eröffnungssitzung des Relchs- I Inges nahm einen ruhigen Verlauf.

- Die Fraktionen der Deutschen Volksparkei I im Reichstag und preußischen Landtag haben be- I schlossen, daß aus staatspolltischen Gründen im I «eiche und in Preußen nur Regierungen, die I »on denselben Parteien getragen werden, und zwar I ,leichzeitig, in Frage kommen können. Die Ver- I Handlungen über die Regierungsbildung sind gestern iorlgesehk worden.

In einem Funkspruch Robiles wird der Ab- I sturz derItalia" geschildert.

Den Schluß des Olympischen Fußballkurniers L *928 bildete gestern der zweite Kampf Uruguay I «gen Argentinien, in dem Uruguay mit 2:1 (1:1) 1 siegte. Uruguay erhielt daraufhin die Goldene, I Argentinien die Silberne und Italien die Bronzene I Medaille.

Des Rstchstas eröffnet

Berlin, 13. Juni. Der neue Reichstag wurde heute nachmittag pünktlich um 3 Uhr durch den Alterspräsidenten, den Sozialdemokraten Bock, der auf ein Lebensalter von 82 Jahren zurückblickt, eröffnet. Das Haus und die Tribünen waren überfüllt, nur die Minister- bank war leer, da die Minister bei ihren Fraktionen platz genommen hatten. Das äußere Bild des Haufes hat sich insofern verändert, als Reichskagsprästdent Löbe als erzieherische Maßnahme gegen diejenigen Abgeordneten, die ihre Reden stundenlang vorlesen, das Red­nerpult entfernt hat und die Redner dadurch zwingt, hinter einem niedrigen Tisch zu sprechen. In der Verteilung der Reichstags sitze kommt das Ergebnis der Mahl insofern zum Ausdruck, als die brüderlichen Parteien nach rechts zusammengedrückt worden find und die Demokraten auf den Bänken Platz genommen haben, auf denen ehemals das Zentrum saß. Die ganze linke Seite des Haufes wird von Sozialdemokraten und Kommunisten aus­gefüllt. Die Sitzung verlief erfreulicherweise ohue jede Störung.

Der Alterspräsident gedachte zunächst in teil- nehmenden Worten des schweren Eisenbahn­unglücks bei S i e g e l s d o r f, sprach den Hin­terbliebenen der Getöteten und den Angehörigen der Verletzten Las herzliche Beileid des Reichstags aus und versprach die durch das Unglück hervorgerufene

VenLlafAttsen vor d. Landias

Berlin, 13. Juni. Vor Eintritt in die Tagesord- »ung der heutigen Landtagssitzung brachte Abg. Whaake (Nationalsozialist) einen Antrag ein, der Ä ie Unterstützung der Deutschen Fraktion erhalten , 1 jat und in dem verlangt wird, daß das gegen den I èeutschen Frontsoldaten Adolf Hitler in Preußen I aufgestellte Redeverbot sofort aufgehoben werde, s Der Ueberweisung dieses Antrages an den Ausschuß M wurde von Sozialdemokraten widersprochen, womitz

Verletzten das herzliche Beileid des Reichstags aus und versprach die durch das Unglück hervorgerufene materielle Not zu lindern. In einer kurzen An­sprache an das Haus wurde der Alterspräsident politisch. Als er auf die großen und schweren Auf­gaben des Reichstags und vor allen.Dingen auf die Not der KrisAsinvaliden, der Witwen und Waisen, der Sozial- und Kleinrentner hinwies, ver. langte er auch ein Kartellgesetz gegen die Entwicklung der Riefenkonzerne, deren Macht der­jenigen des Staates gefährlich werden könne.

Es folgte der Namensaufruf der Reichs- tagsabgeordneten, der die Anwesenheit von 462 Ab­geordneten und die Beschlußfähigkeit des Hauses ergab. Darauf wurden die bisher eingegangenen Anträge vrrlei " rdern Ha

verlangen Kommunisten und Deutschnationale einen Amnestiegesetzentwurf, die erstem mit Ausnahme der Fememörder, die letztern mit Aus­nahme der Hochverräter. Das Zentrum hat einen

Sinin aun

eingebracht, der Maßnahmen zu

er

renzgebiet«

westlichen und östlichen ! fordert. Aus Vorschlag des

Alterspräsidenten wurden diese Anträge «uf die Tagesordnung der Donnerstagsitzung gesetzt, wo sie zur Beratung kommen werden, nachdem vorher die Wahl des Präsidiums erledigt ist. Die Präsidiums wird voraussichtlich dadurch

it des «facht

werden, daß die Kommunisten sich weigern, ihre Stimmen der WM Löbes zum Präsidenten des Hauses zu geben. Infolgedessen wird die Sozial­demokratie auch nicht für die Wahl eines Kom-

munrsten zum dritten Vizepräsidenten stimmen, so daß für diesen Posten ein Kandidat der Deut­schen Volkspartei, nämlich H gewählt werden dürfte. Um

err v. Kardorff, £ Uhr vertagte sich

DerDokkswille" in den Vereinigten Staa­ten von Nordamerika hat angefangen M funk- tionieren. Der Konvent der republikanischen Partei hat sich in Kansas City versammelt, um die Nachfolger Coolidges zu nominieren. Das Schicksal des jetzigen Präsidenten, der sich geweigert hat, feine Kandidatur aufrecht zu er­hallen, ist besiegelt. Der kommende Mann, dem ein Kandidat der demokratischen Partei aller Voraussicht nach kaum ©taub halten können wird, heißt Herbert Hoover, der jetzige Staatssekretär für Handel und Industrie. Sie Chancen Hoovers, in das Weiße Haus, einzu­ziehen, sind in der Tat recht groß. Die 3Ät- fache ist äußerst bemerkenswert. Denn in kei­nem der sogenannten demokratischen Länder der Well ist die Macht einer politischen Partei so groß wie in Amerika, und nirgends wie- üerum steht eine politische Pareti so unter dem Einfluß der Industrie und Wirtschaft, wie in den Vereinigten Staaten. Hoover aber ist der einzige Staatsmann seines Landes, der sowohl der Partei gegenüber als auch ge­genüber der Macht des Dollars fast völlig un­abhängig aufgetreten ist. So unglaublich es auch klingen mag: Der politische Aufstieg Hoo­vers ging fast ausschließlich auf Kosten seiner hervorragenden Persönlichkeit, seiner indivi­duellen Fähigkeiten und feiner unermüdlichen Arbeitskraft. Sohn eines bescheidenen Quäkers, Ingenieur von Beruf, hat sich Hoover nie vor der Parteimaschine oder vor den dunklen Ten­denzen Mehr oder minder dunkler Institutio

^e.'iuuinsuniLugeu gu ueit uvuupu/tiyixu pcu;ni' stillegungen im Ruhrgebiet wurden den zuständigen Ausschüssen überwiesen.

Es folgte die erste Beratung des Gesetzentwur­fes über

die Vereinigung des Freistaates Waldssck mit Preußen.

Dieser Gesetzentwurf wird dem Ausschuß über­wiesen.

Zur Beratung stehen dann die Uranträge der kommunistischen Fraktion über

Bergarbeiterentlassungen und Zechenstillegungen.

Als nach der Begründung durch den Abg. Sobottka (Komm.) Präsident Bartels dem Minister Dr. Schreiber das Wort erteilt, ruft der kommunistische Abg. Gehrmann:Das Wort hat der Fälscher der russischen Statistik!" Er erhält dafür einen Ord­nungsruf.

Handelsminister Dr. Schreiber

betont, daß die Bergarbeiter-Internationale fest­gestellt hat, daß es wichtige Kohlenproduktions­gebiete in Europa gebe, in denen die Bergarbeiter eine schlechtere soziale Lage und schlechtere Entloh­nung hätten als in Deutschland. Die Schwierigkeiten am internationalen Kohlenmarkt sind nach diesen Feststellungen so groß, daß nur durch eine Verstän- d'gung der einzelnen bergbautreibenden Länder Abhilfe geschaffen werden kann. Diese Auffassung Bergarbeiter steht im Einklang mit der Ueber- Augung des deutschen Bergbaues. Auch die scharfe Rationalisierung des Bergbaues war erforderlich im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit, an der ja auch vse deutsche Arbeiterschaft ein Interesse hat. Durch Rationalisierung allein war auch die Lohn- laoo n8 möglich, die im Bergbau seit 1924 bis «28 um über 35 Prozent nominal stieg während

Kohlenpreise etwas über 2 Prozent anzogen. Der Minister wendet sich dann gegen den kommunisti- Vorwurf, daß die Bergunternehmer Riesen- gewinne machten. Das gegebene wäre eine interna- «onale Verständigung der Bergbauinteressenten, zu er der deutsche Bergbau bereit ist, der englische nicht. Das kommunistische Verlangen auf starke Kürzung der Arbeitszeit sei nur dann durchführen, ?U die Regelung international erfolge.

Abg. Otter (Soz.) behauptete, die Stillegungen nur eine Demonstration der Unternehmer Schlichter und den Reichsarbeitsminister, iniu», tionalisierung habe zu skandalösen Sius» geführt.

non Waldthausen (Dntl.) führte toiXm Deutschland lägen die Dinge tatsächlich so, tof,r.®r Sozialdemokrat Osterroth in einer Aussichts- den i F erklärte: Die deutschen Kohlenpreise wer- nur London gemacht! Die deutsche Kohle wird " einem Teil von Deutschland gekauft. Ham- $) A^ V- kauft die englische Kohle um 4.50 bis 5 ( per Tonn« billiger als die deutsche. Deshalb vl^'"6end die Herabsetzung der Frachttarife zu W. 9on' Es sei besser, nur soviel Arbeiter bei IdfcitiL . zu beschäftigen, wie man tatsächlich be- iMm-r^ Eonne, als durch dauernde Feierschichten bu-7a°'e ganze Belegschaft zu schädigen. Die beste kann nur auf dem Boden einer D «m Wirtschaft betrieben werden.

SßeiW H°u- vertagt sich auf Donnerstag 12 Uhr: boten, °"âng, Abstimmung über die Mißtrauens-

eler Politiker, nicht mir

as, sind.

e Verhandlungen zur

Kegseeungsdildung

MüKev - Svankerr verhandelt mit dev Deutschen Dolksvavtei - Kovdevunsen aus sleichreitlse Äebevtvasuus der Gvotzeu Koalition aus vreuSeu

Berlin, 13. 3unL Die heutigen Verhandlungen über die Regierungsbildung wurden durch eine einstündige Besprechung zwischen Hermann Müller und dem Fraktionsvorsitzen- den der Deutschen Volkspartei, Dr. Scholz, abgeschlossen. An dieser Besprechung nahmen von der sozialdemokratischen Fraktion die fünf Herren teil, die bereits gestern bei den Verhand­lungen mit dem Zentrum beteiligt waren. Auf Seilen der Deutschen Volkspartei die Abge­ordneten Dr. Kempkes, Dr. Zapf und Admiral Brüninghaus. Dr. Scholz entwickelte die For- derungen der Volkspartei, wobei die Frage einer gleichzeitigen Umbildung der preußischen Regierung im Vordergrund stand.

Hermann Müller wird sich nunmehr mit dem preußischen Ministerpräsidenten Braun in Verbin­dung setzen, und dann im Laufe des morgigen Tages, vielleicht schon am Vormittag, Herrn Scholz über das Ergebnis dieser Unterhaltung unterrichten. Von volksparleilicher Seite wird betont, daß die Verbreiterung der preußischen Regierungsbasis eine conditio sine qua non sei und daß diese Forderung auch nach der Besprechung mit den sozialdemokra­tischen Unterhändlern weiter bestehe. Außerdem wurden auch die übrigen Punkte behandelt, auf die die Deutsche Volkspartei Wert legt. Dazu gehört die Frage der Arbeitszeit in Kleinbetrieben, die Notlage der Landwirtschaft und steuerliche Milderung für den Mittelstand. Nachdem die in Frage kommenden Fraktionen noch einmal beraten haben werden, er­wartet man in politischen Kreisen, vielleicht schon für morgen auch allgemeine interfraktionelle Be­sprechungen. Im Augenblick aber, so wird von be­teiligter Seite betont, hängt die ganze Weiterent­wicklung von der Lösung der preußischen Frage ab.

Berlin, 13. Juni. Ueber die gemeinsame Sitzung der Fraktionen der Deutschen Volkspartei im Reichs tag und Preußischen Landtag wird folgendes Com- muniquo ausgegeben:

In der gemeinsamen Sitzung der Fraktionen der Deutschen Volkspartei des Reichstags und Preußi­schen Landtags wurde nach eingehenden Referaten der Vorsitzenden Dr. Scholz und Dr. v. Campe und nach mehrstündiger Debatte vollkommene Einmütig­keit dahin erzielt, daß aus staatspolitischen Gründen im Reiche und in Preußen nur Regierungen, die von denselben Parteien getragen werden und zwar gleichzeitig in Frage kommen können. Im übrigen

wurden die bisherigen Verhandlungen der Unter­händler gebilligt. Insbesondere wurden die von ihnen erhobenen Forderungen für eine Beteiligung an einer Regierungsbildung stark unterstrichen.

Berlin, 13. Juni. In parlamentarischen Kreisen wird die Entwickelung, die die Verhandlungen über die Regierungsbildung heute, abend genommen haben zunächst als eine Erschwerung der Situation betrachtet. Das hat seinen Grund darin, daß die Deutsche Volkspartei die Erweiterung der preußi­schen Regierung, die bisher als Konsequenz der Großen Koalition im Reiche, dann als Bedingung betrachte wurde, in der viel bestimmteren Form, der Gleichzeitigkeit verlangt hat. Auf der anderen Seite mußte Hermann Müller in der Besprechung mit den oylksparteilichen Unterhändlern darauf Hinweisen, daß die preußische Frage in erster Linie eine Ange- legenheit eines Landes sei, so daß die Einwirkungs­möglichkeiten für ihn nur gering wären. Gegenüber dieser Erschwerung der Situation wird in parla­mentarischen Kreisen aber auch betont, daß die Ler- Handlungen sich erst im Anfangsstadium befinden, und daß man deshalb Schwierigkeiten, wie sie bei jeder Regierungsbildung aufzutreten Pflegen, noch nicht tragisch zu nehmen brauche. Jedenfalls gingen die Verhandlungen weiter, und das fei das Wesent­liche. Der Reichstag wird sich nun morgen vertagen, mindestens bis Mitte nächster Woche, wahrscheinlich wird er aber dem Präsidenten Vollmacht geben, lhn erst zu geeignet erscheinender Zeit wieder einzu­berufen, damit inzwischen die Verhandlungen über die Regierungsbildung zu Ende geführt werden können.

DemoißvaMthe Kovdevuus nach LVahlvefovm

Die demokratische Reichstagsfraküon hat die Einbringung des nachstehenden Antrages beschlossen: Der Reichstag wolle beschließen: Die Reichs­regierung wird ersucht, mit größter Beschleunigung ein neues Reichswahlgesetz vorzulegen, in dem

unter Beibehaltung des Grundsatzes der Verhältnis- wähl die offensichtlichen Mängel beseitigt werden, die sich aus der bisherigen Anwendungsform des Verhältniswahlsystems ergeben haben, und ein engeres Verhältnis zwischen der Wählerschaft und den Abgeordneten ermöglicht wird.

Der Präsident der Vereinigten Staaten ver­fügt über mehr Ma als manches gekrönte Hmipt eines abf Staates. Er hält

die ganze Verwaltung seinen Hälsen, er nominiert selbständig seine Minister, und oft drängt er seinen Willen dem Parlament auf. Für Hoover wird aber der Präsidentschafts­posten keine besondere Erweiterung seiner heu­tigen Macht bedeuten. Nicht umsonst wird er alsUntersekretär sämtlicher Ministerien" ge­nannt. Seine sprechende Energie und sein Reichtum an neuen und wichtigen Ideen Der»

schaffen ihm Zugang in sämtliche Zweige des politischen und wirtschaftlichen Lebens Ame­rikas. Daß er dadurch überall sich Feinde oer« schafft^ ist ohne weiteres klar. Der in ständi­gen begriffene Einfluß Hoovers, ge- t feiner Unabhängigkeit und Kom-

gern Stei! paart mi

noch zu gefährden. Nicht umsonst hat Wall­street, das allmächtige Bankier- und Börsen­viertel, schon am ersten Tage des republikani­schen Konvents einen riesigen Bankkrach in- zeniert, der eine Mahnung an Hoover sein ollte. Der republikanische Kandidat wird sich sicherlich über noch größere Schwierigkeiten hin­wegsetzen müssen. Er ist aber siegesbewußt und was vielleicht noch wichtiger ist, sein Manager auch. Man soll sich über das Wort Manager" nicht wundern.

Die Prästdentschastskampagne ist ein Unter­nehmen, in dem geschäftliche und sportliche Mo- menet eine Rolle spielen. Es kommt dabei in erster Linie auf das Geld an. Hoover hat bis jetzt ca. 2 Millionen Dollar für seine Kandida­tur verausgabt, und das ist erst der Anfang. Auch ein Hoover muß sich also den amerikani­schen Verhältnissen fügen, auch ein Hoover muß sich mit denselben Waffen schlagen, wie es die anderen tun. Während aber die anderen Kandidaten ihren Kampf in Hinterzimmern führen, scheut sich Hoover nicht, vor der größ­ten Oeffentlichkeit zu erscheinen. Daher muß die Nominierung Hoovers eine große Sensa­tion sein, weil dadurch die eingefleischten Par- eipolitiker vor den Kopf gestoßen werden. Man könnte sich nun fragen: was hat die Par­teimaschine bewogen, sich vor Hoover zu ver­neigen und das Risiko auf sich zu nehmen, daß der künftige Präsident die Weisungen der Partei mißachten wird? Die Antwort darauf ist nicht schwer zu finden. Die republikanische Partei, die seit dem Tode Wilsons am Ruder ist, will Politik auf lange Sicht treiben. Sie reflektiert auf einen Dauererfolg. Die kom­mende Präsidentschaftsperiode muß die Ent- cheidung bringen, ob es den Republikanern

Die heutige Hummer umkatzi 1 10 Seite«.