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Montas

M. 129

den 4. Amti

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2S2. MWH«

UWHW

Donati Stadt und Land

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1928

?

DaS KsnsKe.

Tschangksolin ist am Samstag von Peking abgereiff. Die Nordtruppen verlaffen die Stadt.

Rach einer Meldung aus Moskau laufen in den nächsten Tagen drei Eisbrecher mit Flugzeugen zu Nachforschungen nach derItalia- an der West- süsse von Rowaja Semlja und an der Ostküste von

Spitzbergen aus. Man glaubt allgemein, daß Italia" im Renntiergebiet verunglückt ist.

In der Frage einer Tariferhöhung bei Reichsbahn besteht noch keine Aussicht Einigung.

die

der auf

Der Slahlhelmlag in Hamburg hat einen ruhigen Verlauf genommen.

KttAand Wmt« weiieve veMGs Ssssestiettve

Kalinin über die Beziehungen zu Deutschland.

Moskau, 2. 3unL Wie die Telegraphenagen- ur der Sowjetunion meldet, erklärte Kalinin in einer Rede auf dem Landwirtfchaftskongreß in Be- introortung der Frage über die Beziehungen der L 5. S. R. zu Deutschland:

»In der Deutschen Presse macht sich im Iusam- lenhang mit dem Schachy-Prozeß ein falscher Ton insichtlich der Beziehungen der ZI. S. S. R. zu Deutschland bemerkbar. Die Behauptung einiger mtscher Blätter, daß die Verhaftung deut- cher Ingenieure angeblich künstlich in Ver- ndung mit dem Schochty-Prozeß gebracht wurde, t eine glatte Erfindung. Ieder denkende Mensch nrd leicht begreifen, daß Die Verhaftung der In "UM ausichüetzstch durch das ;nde Ankkgematenal veranlaßt ________ _____

atsachè der Verhaftung deutscher Ingenieure kann doch nicht die Schlußfolgerung gezogen »erden, daß wir die Handlungen dieser ierfonen mit deutschen Firmen in Be- iehuna bringen. Rach meiner Meinung bestehen »rchaus keine Gründe dafür, Deutsche Firmen er Beteiligung an den den verhafteten Ingenieu- en zur Last gelegten Handlungen zu verdächtigen, ich muß bemerken, daß der Schachty-Prozeß die >ahl der in der U. S. S R. tätigen deutschen Fach, eufe nicht verringert hat. Das ist der beste Beweis, wir Den einzelnen Fall Der Heranziehung von wei deutschen Ingenieuren zur Verantwortung >!cht mit unseren allgemeinen Beziehun- e n zu Deusichland verknüpfen. Rach meiner Überzeugung wird sich Der Oberste Gerichtshof aus- chließkich vurch Die Bestimmungen des Sowjetrechts leisen taffen, das strenger ist als das bürgerliche Recht Er wird Die Schuldigen bestrafen und Die Unschuldigen freisprechen. Je weiter sich Die Ge­richtsverhandlung entwickelt, destomehr wird die deutsche presse Die Möglichkeit haben, sich zu übet- Mgen,daß das Sowjetrecht keine politischen Ziele verfolgt und nur bestrebt ist, Die tatsächliche Beteiligung der Angeklagten an den ihnen zur Last fleteglen Handlungen festzustellen. Dann wird auch die Spannung von selbst verschwindet."

Wenn Salinin die Absicht hatte, mit diesen Aus- sührungen die schwerbelasteten Beziehungen zwi­lchen Deutschland und Rußland zu bessern, so ist das eine dankenswerte Gesinnung. Nur sind mir wer nicht in der Lage, von einer Besserung zu prechen, solange der Schachtinski-Prozeß als p o = U'scher Prozeß mit vorgefaßten Zie- irn geführt wird, und das Verfahren auch die pri- ^iwsten Forderungen, die man an eine objektive -Seweisführug des Anklägers und des (Berichts stel- muß, vermissen läßt. Solange dem so ist, wer- bie deutsch-russischen Beziehungen bleiben wie i|e sind:stark ausgekühlt".

»olnnae mir von dieserGerechtigkeit des Sow- wrethtes" nicht überzeugt sind, wird man aus der ^-Kalinins vor allem den Wunsch heraushören, N deutscher Ingenieure auch weiterhin beim Wie- »aufbau Rußlands zu bedienen, um wenn's tut auf ihrem Rücken die Schwierigkeiten er russischen Innenpolitik auszutragen. Das kann wirklich nur mit deutschen Ingenieuren.

®!e WM KKW«« und

, KsMs «NSÜMS?

A.^ris, 3. Juni. Die elf zur Nachprüfung der eingesetzten Kammerausschüsse haben ihre ÄA>eiten beendet. Von 612 Wahlen Otto n- 583 als gültig erklärt. Die übrigen Wahl- müssen noch einer genauen Prüfung uuterzo- verben. Verschiedene Blätter wollen wissen, daß »ir(I?ls Berichterstatter für die Mandate ohn Dr.

^é eingesetzte Abgeordnete Morinaud °berflächlicher Prüfung bereits zu dem Schluß L sei, daß die Wahl der beiden Abgeord- ungültig sei.

N»mmettfMt@ d.âMee- Navtete« im Landia«

ei BetUn, 2. Juni. Graf von Poswdowski-Wehner, te(J beiden Landtagsabgeordneten der Volks- . Partei hat dem Büro des Preußischen Land- mitgeteilt, daß die acht ChrifUich-Nationateu

Die Frage der LaeißerhShung bei der Aeübsbahn

Berlin, 3. 3tmL Zu der Frage der Tariferhöhung bei der Reichsbahn berichten die Biälter, daß aller Voraussicht nach das Reichskabinelt, das sich in der letzten Woche mehrfach mit der Frage der Tariferhöhung beschäftigt hat, in der nächsten Woche kurz vor seiner Demission sich noch einmal mit der Angelegenheit besassen wird.

Wie bereits berichtet, hält die Reichsbahn an

ihrer Forderung, eine Erhöhung der Tarife vorzu nehmen, fest. DerVoss. Ztg." - den letzten Tagen über die Frage

finanzen Besprechungen zwischen Reichsfinanz­minister Köhler, und dem Reparationsagenten stall­gefunden. Für den 9. Juni ist der Verwaltungs- rat der Reichsbahn einberufen worden, der eben­

falls zu der Frage Stellung nehmen wird. )er Tarife vorzu- Mehrere Blätter sprechen davon, daß bei den Ver- zufolge haben in Handlungen erwogen wird, nur eine Erhöhung der ! der Reichsbahn-, Gütertarife vorzunehmen, während die Perfonen- - tarlfe unverändert bleiben sollen. Auch spielt der

Gavan und die GiueMGe Mane«

Die Nachrichten vom chinesischen Kriegs­schauplatz lauten, wie üblich, widersprechend. Es scheint aber sicher festzustehen, daß Tschangtsolin Peking nicht länger halten kann und daß die Einnahme der uralten chinesischen Hauptstadt durch die Südchinesen nur noch eine Frage der Zeit ist. Unter diesen Umständen wird die Lage für Japan voraussichtlich fe^r bald recht kruisch werden. Die japanische Re­gierung hat in einem Memorandum, das ft» wohl in Peking wie in Nanking überreicht

Gedanke eine Rolle, der Reichsbahn durch Ueber- weisung von Beträgen aus der Verkehrssteuer neue Mittel zu verschaffen.

worden ist, erneut ihr unmitte an der Mandschurei betont. 1 daß sie sich für die Aufreö Friedens und der Ordnung in 1 verantwortlich fühle und des! sei, geeignete und wirksame *

des

b verpflichtet irtTO zu nnv die nördliche

Ms ASummts -Pekings

Peking, 3. Juni. Marschall Tschangksolin hat Peking heute morgen IJO Ahr mA einem Spezialzug verlassen. Er traf gegen 7 Uhr morgens in Tientsin ein, von wo er nach kurzem Aufenthalt nach Mukden weiter reiste. Noch vor seiner Abreise begann der Abmarsch der Nord truppen, der in bester Ordnung und mit fllegendev Fahnen

unter dem Spiel der Regimentskapellen vor

Als sich Tschangksolin, von seinem Stabe beglei- tek, in einem Panzerauto vom Winterpalais nach dem Bahnhof begab, waren die Straßen Pekings streng bewacht. Auf dem Bahnsteig halten st

sich ging.

müsse feinen Posten nun aufgebeu, Peking räumen und sich nach der Mandschurei zurückziehen. Von jetzt ab sei die Regierung in den Händen des Ka­binetts und jeder einzelne Armeesührer der Nord-

ganz

bedeuten hat.

eidenschast zu ziehen drohe.

klar, was diese Warnung z» Zapan will der Sturmflut der

nationalen chinesischen Bewegung an der großen Mauer halt gebieten und Die Mand­schurei als sein eigenes Interessengebiet gegen die vordringende» südchinestscheu Heere ab-

schließen. Tschangtsolin war als der nominelle Herr der Mandschurei von Japan vollständig abhängig. Der chinesische Bürgerkrieg sorgte für ein gewisses Gleichgewicht der Kräfte. Tschangtsolin stütztr sich in dem allgemeinen Kampf um die innerchinesische Oberherrschaft auf Peking und zog die MitÄ, die er für die "" dâv aus MCA rächen

_______g,^^ ________ Spiel

gab sich Tschangksolin lächelnd in seinen Privat- Pullmann^Wagen. In Peking herrschte heute morgen

vollkommene Ruhe und keinerlei Unordnung. Sämtliche Soldaten haben die Stadt verlassen, in der jetzt Polizei und Gendarmerie die Orbnung aufrecht erhalten. Rach umlaufenden Gerüchten be- absichligen die Führer der Fenglien-Truppen, Tschanghfuehliang und Pangyuking, die schon lange mit den nationalistischen Ideen sympathisieren, sich den Südtruppen anzuschließen, und mit ihren Ar- bleiben.

meen in Tfchili zu

Vor seiner Ab

lb reise sandte Tschangtsolin eine irkularbotichaft aus, worin er erklärte, er

habe im vergangenen Jahre den Posten des Gene­ralissimus der Nordarmee mit der Absicht übernom­men, das Land vor dem Kommunismus zu retten. Dies sei ihm nicht gelungen, nachdem sich das Kriegs­glück endgültig gegen ihn gewandt habe, und er

Botschaft erklärt der Marschall, men schuldlos fühle and mit reinem iffen der Welt gegenübertreten könne.

General Sun Tschuan-fang ist in der vergangenen Nacht m Pskina eingetroffen. Seine Anwesenheit gibt zu mannigfachen Kombinationen Anlaß, die aber alle wenig Wahrscheinlichkeit für sich haben.

Aus Tsingtau wird gemeldet, daß das Kom­mando der dort stehenden Nankingtruppen, das sich weigerte, der Aufforderung des Komman­danten des japanischen Landungskorps nachAukom- men und die Bahnlinie nach Tfinanfu zu räumen, nunmehr einem dahingehenden Ultimatum der Ja­paner statt gegeben hat. Damit ist die gesamte Bahn st recke in den Händen der japa­nischen Truppen.

vollkom-

nomineller errfcher der Mandschurei be­gnügte. In der letzten Zeit ist es allerdings wiederholt zu Reibereien zwischen chm und den Japanern gekommen, weil auch der Herr mm Peking sich der nationalen Bewegung schließ­lich nicht mehr ganz entziehen tonnte und sich deshalb veranlaßt sah, hier und da aggressiv gegen Japan ausgetreten. Es greiflich, daß Japan kein Inter

deshalb

e mehr daran seiner Pekinger Stel­ln dem KamA um die

Bauernabgeordneten, die vier Deutsch-Hannovera­ner, die zwei Völkischen und die beiden Volks- rechtsparteiler eine Arbeitsgemeinschaft gebildet hätten, so daß sie mit zusammen 16 Mitgliedern eine Fraktion hüben und Anspruch auf eine Ver­tretung in den Ausschüssen erheben können. Das ist besonders deshalb von Bedeutung, weil infolge dieses Zusammenschlusses die Mehrheitsverhältnisse in den Ausschüssen die gleichen sein werden, wie im Plenum. Da früher verschiedene Parteisplitter keine Ausschußvertretung hatten, so ist es gelegent­lich vorgekommen, daß das Plenum anders ent­schied, als ein Ausschuß vorgeschlagen hatte. Ein Fraktionsvorstand ist, wie das Nachrichtenbüro des VDZ. hört, von der neuen Arbeitsgemeinschaft dem Landtagsb'üro noch nicht namhaft gemacht.

Des VssMsv OoWeWvM- stderrè vSN der Sthuvo mM- barrbeSi?

Am Samstag abend waren Kommunisten, die von der Beerdigung des in Eharlottenburg vor acht Tagen erschossenen Arbeiters Owege zurück- kebrlen, im Osten Berlins, in der Frankfurter Allee, mit Schutzpolizisten in ein Handgemenge geraten, die von dem Gummiknüppel Gebrauch machten, hierbei soll nun nach einem Bericht der Roten Fahne, den die Montagspost aufgrund eigener Er­hebungen und Nachfragen bei Unbeteiligten be­stätigen zu können glaubt, der Polizeivlzepräsident Weiß von Schutzpolizisten mit Gummiknüppeln mißhandelt worden sein, als er die Polizisten auf- sorderte, die Gummiknüppel wegzuslecken. Weiß soll wiederholt gerufen haben:Ich bin der Poli­zeivizepräsident!" Die Monlagspost, die den Vor­fall in großer Ausmachung schildert, fordert voll­ständige Aufklärung der Angelegenheit.

Des ReichsavbeitsmiuMev greift in de« ikontlikt tu der KbetuMtffabvt ein

Berlin, 3. Juni. Der Reichsarbeitsminister hat in den RheinschissahrtskonfliU eingegriffen, und

demVorwärts" zufolge, von sich aus ein Schlich, tungsverfahren zur Beilegung des Konfliktes ein­geleitet. Die Parteien sind zu Montag, vormittags 10 Uhr, ins Reichsarbeitsministerium geladen.

Rotterdam, 3. Juni. Im Zusammenhang mit dem Streik in der Rheinschiffahrt hat das aus rund 2000 Köpfen bestehende Personal der drei in Rotterdam ansässigen Rheinreedereigesellschasten die Arbeit niedergelegt.

Imr BswVechtms Brands mit LhambevlaLn

Paris, 2. Juni. Außenminister Briand äußerte sich heute abend vor Pressevertretern ausführlich, über seine heutige Unterredung mit Chamberlain. Wir sind, so erklärte er u. a., über alle Fragen, die

auf der Tagung des Völkerbundsrates stehen, kommen einig und sind gewillt, ihre Lösung in freundschaftlichster Weise zu erstreben. Haben ganz besonders die Abrüstungsfrage, im nächestn Juli in Genf wieder zur Sprache

DOU« stets Wir die kom-

men wird, einer allgemeinen Prüfung unterzogen. Bezüglich der ungarischen Optantenfrage gab Briand der Auffassung Ausdruck, daß zwischen Un­garn und Rumänien unmittelbare Verhandlungen beginnen würden, während andererseits hinsichtlich des St. Gotthard-Zwischensalls der Völkerbundsrat nach dem vom Dreierkomitee unterbreiteten Bericht seine Entscheidung fällen wird Es käme darauf an, so erklärte Briand, ähnliche Zwischenfälle künftig zu verhindern. Der Völkerbimüsrat würde also die Erweiterung der Befugnisse seines Präsidenten zu prüfen haben. Schließlich erklärte Briand über die Verhandlungen über den Antikriegspakt, über die gleichfalls gesprochen worden sei, daß sie auf dem besten Wege seien und man auf einen baldigen be- friedigenden Abschluß hoffen dürfe. Die von Frank- reich aufgestellten Grundsätze seien von den anderen Mächten anerkannt worden, und es handele sich nur noch darum, eine Formel zu finden, die alle Auffassungen befriedige.

Hauptstadt Peking Neutralität gewahrt mrd steht dem Sturz Tschangtsolins gleichgültig zu. Es wird ihm aber jetzt voraussichtlich an der Grenze der Mandschurei Halt gebieten. Für diesen Fall hat es schon längst seine Vorberei­tungen getroffen. Sollte Tschangtsolin Peking kampflos räumen und sollten seine Truppen sich fluchtartig zurückziehen, so ist damit zu rechnen, daß Japan sie in Schanhaikwan, d. h. dort, wo die große Mauer die Meeresküste erreicht, entwaffnen wird. Es wird nicht dulden, daß Tschangtsolin sich mit seinen Trup­pen in der Mandschurei fessietzt und dort den Versuch macht, sich eine unabängige Position gegen den neuen Herrn von Peking zu schaf­fen und auszubauen. Der i in der Mandschurei will Japan allein Herr sein.

Mit Tschangtsolin wird die japanische Re­gierung voraussichtlich leichtes Spiel haben. Denn die Macht dieses einst so gefürchteten chinesischen Generals scheint gebrochen zu sein. Eine andere Frage aber ist, ob die Welle der nationalen chinesischen Bewegung wirklich an her großen Mauer halt machen und ob die südchinesische Regierung nach der Einnahme von Peking auf Die Mandschurei ohne Kampf verzichten wird. Es ist'noch nicht genau zu übersehen, wie die Dinge sich nach der Ein­nahme von Peking weiter entwickeln werden. Tschsang-Kar-Schek, der Oberbefehlshaber der südchinesischen Truppen, ist nicht der einzige auf dem Vormarsch befindliche General. Neben ihm steht der christliche General Feng-und-Pen, der Gouverneur von Schansi. Aber Tschian- Kei-Schek hat doch wohl die größte Autorität und es ist immerhin mit der Möglichkeit zu rechnen, daß nach der Einnahme Pekings durch die Südchinesen wieder eine einheitliche chinesische Regierung ans Ruder kommt, in der die vom Süden ausgegangene nationale Be­wegung ihre Verkörperung findet. Haben doch auch die Japaner in ihrem Memorandum schon von dem geeinten China gesprochen^ Wird dann Japans Anspruch auf die Man- dschurei noch Anerkennung finden oder wird das Selbstbewußtsein der siegreichen chinesischen Nationalregierung sich nicht gefallen lassen, daß Japan nördlich von Peking eine Schranke zieht? Von der Beantwortung diese» Frage

Die Veutkse Aummev umkaM 10 Gerte«.