grschein! Mich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / L«zugSpr«iS: Für den halben ^af R5L1.-, für den ganzen Monat RM. 2.- ohn» Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag Ich Hunstss 12 R-psg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höh« im Anzeigenteil von 28 mm Breite z AM, im XeNameteil von 68 mm Sreite 23 A-pfg. , Offerdengebühr 50 R-psg.
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Samstag
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den 2. Sunt
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DaS netteste.
j — Zu Paris wurde gestern die Kammer durch eine Begrüßungsrede des Alterspräsidenten Sibille eröffnet, die an Ausfällen gegen Deutschland nichts ju wünschen übrig ließ.
k — Auf der am Montag beginnenden Völker- lmndskagung wird Frankreich nicht durch Briand, Sondern durch Paul Boncour vertreten sein.
| — Die Luftexpreßlinie Berlin—Wien—Rom tourbe gestern eröffnet.
— Reichspräsident von Hindenburg empfing sstern vormittag die beiden Polarflieger Wilkins nb Eielson. An dem Empfang nahmen u. a. der merikanische Botschafter Shurmann teil.
— Der Reichsvorstand des Zentrums setzte steru feine Aussprache über die Wahlen fort Die rage der Regierungsbildung wurde dabei nur ge- -eift.
M der Einnahme OeSings
Peking, 1. 3unt Angesichts des drohenden Vormarsches der Südarmee auf Peking suchten heute die hier akkreditierten diplomatischen Vertreter der Mächte gemeinschaftlich Marschall Tschangtsolin auf und besprachen mit ihm eingehend die entstandene Lage. Marschall Tschangtsolia versprach den diplomatischen Vertretern, daß er für den Schutz der Fremden Sorge tragen werde. Die Truppen Tschangtfolins liegen 30 Meilen von Peking entfernt ' * ......... ......Südarmee. Der amerikanische Ge-
das Schicksal der Fremden in Peking
bet Liu Liho in Abwehrschlacht gegen die eindringende sandle glaubt, daß zu irgendwelchen Besorgnissen um wenig Grund vorliegt.
Tokio, t. 3unL Die Telegramme aus Peking besagen, hat Marschall TschangtsoNn die Vertreter der auswärtigen Mächte informiert, daß er binnen kurzem Peking räumen werde und alle Dispositionen zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung nach der Räumung getroffen habe.
as en-süMse ègebnis
-er ZreichsLasswahien
Berlin, 1. 3uni. Rack dem nunmehr vom elchswahlleiter veröffenllichlen endgültigen Ge- mtergebnis der Wahlen zum Reidjsiag vom 20. äi d. 3. Haben von 41 295 102 Stimmberechtigten 145 308 Personen von ihrem Wahlrecht Gebrauch nacht. Die Wahlbeteiligung beträgt mithin 75,4 h. Bon den abgegebenen Stimmen waren 724 478 gültig, 420 830 ungültig. An der Beriet der Mandate hat sich gegenüber dem oor-
MMMOVSV â^Mârs ab
Berlin, 1. Juni. Reichsaußenminister Dr. Strefe- ann ist erfreulicherweise soweit wieder hergestellr, iß er am Freitag den Staatssekretär Kempkes zu ner politischen Aussprache empfangen konnte, m Donnerstag hatte Reichstagspräsident Löbe im Anschluß an seinen Empfang durch den Reichs- räsidenten von Hindenburg eine Besprechung mit em Reichsaußenminister. Er erörterte bei dieser ielegenheit die Frage, ob Dr. Stresemann etwa ei der Bildung eines Kabinetts der Weimarer Ko- lition das Amt des Außenministers gewisier- naßen als Fachminister beibehalten könnte. Die Besprechung war vertraulicher Natur. Es kann eber betont werden, daß die Frage, die der Reichs- kgspräsidènt Löber gestellt hat, schon bei früheren Gelegenheiten aufgetaucht ist, und daß innerhalb >er deutschen Volkspartei eine solche Kombination !lets mit aller Entschiedenheit abgelehnt worden ist. Wie verlautet, hat der Reichstagspräsident Lobe auch in dieser Besprechung eine Antwort in diesem vinne erhalten.
Nach einer anderen Meldung soll es sich aller- Mgs nur um einen Höflichkeitsbesuch Löbes bei Dr. Stresemann gehandelt haben. Es fei ein bloßer Mall gewesen, daß sich der Besuch Paul Löbes ^eim Reichsaußenminister an seinen Besuch beim Reichspräsidenten angeschlossen habe.
Die Isnivttmsbevairrttse« im Reichstag
, Berlin, 1. Juni. Am Freitag wurden die Zen- «umzbesprechungen im Reichstag beendet, die unter „ ? Vorsitz des Reichskanzlers Dr. Marx statt-
dm Vorsitz Mnden I)i
... .)aUen und an denen der Reichspartei- °°rstmid des Zentrums, die Vorstände der bisheri- M Reichstags- und Landtagsfraktionen, die Lan- Vvvrsitzenden und die Generalsekretäre der Par- . ' Teilnahmen. In einem offiziösen Bericht über Sitzung wird betont, daß die Tagung nicht .?^mfcn war, um allgemeine politische Fragen »er b,e Regierungsbildung zu erörtern; vielmehr sie sich lediglich mit internen Parteifragen ™ °en Lehren befaßt, die für die Zentrumspartei dem Ergebnis der Wahlen zu ziehen feien.
, "ic Ursachen des Stimmenrück. ^?Ses bei den letzten Wahlen feien gründlich ton. °yen besprochen worden. Die Bedeutung der d.„ Wiappe des Zentrums fei nicht verkannt wor- ?tii«h $ s*s ebenso der Hoffnung und Zuversicht to ,U(f gegeben worden, daß nicht nur der Ver- ljng °"6eyo« werden könne, sondern das es ge- Ä müffe- der Partei einen neuen Aufschwung J v°ven.
iBuru "Steren Erörterung all dieser Fragen Einberufung eines Partei- bch^7.°eschlosien. Zeit und Tagungsort sollen noch "erden.
SÄ Nachrichtenbüro des V. D. Z. aus trag, "kreisen ergänzend mitgeteilt wird, ist die KL, , Regierungsbildung nur von einigen der worden; sie muß naturgemäß
Sebou "wnsberatung vorbehalten bleiben. An der len [!*'„ 5 mehrere Stunden andauerte, beteilig- Unb Reichskanzler a. D. Wirth, Stegerwald r preußische Volksmoblsaürtsminister Hirt-
London, 1. Juni. Aus Schanghai berichtet Reuter: Die nationalistische Nachrichtenagentur teilt mit, daß das diplomatische Korps in Peking beabsichtige, einen internationalen Zug von morgen ab täglich zwischen Peking und Tientsin laufen zu lassen.
Weiter berichtet Reuter aus Peking, daß während der letzten Tage keine besonderen Vorkommnisse im Zusammenhang mit den Tientsin-Konzessionen sich erei( ' ' ' " —'
schen Befand Verteidigung _________ . , „
Verteidigungslinie in der Nähe der Grenz« zussim- menwirkten. Wenn jedoch èin ungezügeller Pöbel- Haufe auf die Konzessionen vorrücken sollte, so würden die ausländischen Truppen vielleicht weiter vorrücken müssen, um ihm entgegenzutreten. Ein Mitglied der amerikanischen Gesandtschaft erklärte, das 15. amerikanische Infanterieregiment werde mit den
;net haLen. Ein Mitglied der japani- schaft teilt mit, daß alle Mächte zur der Konzessionen und Schaffung einer
anderen auswärtigen Truppen bei der Verteidigung der Konzessionen Zusammenwirken. Er verlautet, daß die mexikanischen Marinetruppen nur innerhalb der Niederlassung Verwendung finden können. Vier Sonderzüge sind gestern abend und weiter«
der Niederlasiung Verwendung finden können. ____ Sonderzüge sind gestern ab enb und weiter« vier beute vormittag mit den Familien leitender mandschurischer Beamten von Peking nach Mulden abgefahren. Todetelegramm« werden der Zensur
unterworfen.
Abdaukuttg MavsthaU TsGanstsottttS?
Conbon, 1. 3unl. .Lvening Rems“ berichtet aus Tokio, daß nach zuverlässigen Berichten aus Pekink Warschau Tschangtsolin endgültig beschlossen habe abzudanken unb daß heute abend eine amtliche Mitteilung in diesem Sinne erwartet werde.
Dammes
Eine unzEsemSSe Stede deS Älievspvâfidsnie« - Ewige Nefshttwisuttge« Deutschlands
Paris. 1. 3unt Heute nachmittag wurde unter großem Andrang die 15. Kammer' Periode eröffnet. Hierbei hielt der Alterspräsident Sibille eine Rede, die mehrere Seiteuhlebe gegen Deutschland enthielt.
Der neue Alterspräsident, der 81jährige Abgeordnete Maurice ©ibitte, durchschritt, von der Last seiner Jahre gebeugt, unter dem zu Beginn jeder Kammersitzung üblichen Trommelwirbel die Reihen der präsentierten Republikanischen Garde. Auf den Ministerbänken hatte das ganze Kabinett Platz genommen. Neben Poincarè saß, noch etwas bleich, der von seiner Krankheit wieder erholte Minister desAuswärtigen, Briand. Auf der hintersten Bank der äußersten Rechten waren die beiden heimatrecht, lerischen elsässischen Abgeordneten Brogly und Dahlet, denen es schwer fallen wird, vorausgesetzt, daß sie das wollen, in irgendeiner parlamentarischen Gruppe unterzukommen.
Der Alterspräsident konnte es nicht unterlassen, in feiner Ansprache, dis ein Lobeshymnus auf Ray. mond Poincarè war, von dem langen und blutigen Kampf zu sprechen, der Frankreich durch Deutschland aufgezwungen worden sei und von den nichtausgeführten deutschen Zahlungen, aus die zu hoffen Frankreich nach dem Vertrag von Versailles das Recht gehabt habe. Wegen dieses Verhaltens, das Deutschland an den Tag gelegt habe, sei Frankreich gezwungen gewesen, Anleihen und chwere Steuern zu HUfe zu nehmen. Als Sibille mvon sprach, daß man Frankreich nicht mehr so chwierigen Tagen wie im Jahre 1926 aussetzen dürfe und daß man Ministerkrisen vermeiden müsse, wurde Beifall laut, der aber bei den Bänken der Sozialisten haltmachte.
Mit der Rede des Alterspräsidenten war die Tagesordnung erschöpft. Die nächste Sitzung, bei der man zur Wahl des Kammerpräsidenten und der Vizepräsidenten und der Kammerbüros wird schreiten müssen, würd« auf Montag festgesetzt.
fieser, sowie eine Reihe Vorsitzender der Landes- organisationsn.
IrsiammLItiâ des -smâ
KekthsiagsfVKMost
Die Reichstagsfraktion der Deutschen Demokratischen Partei ist auf Dienstag, 12. Juni einberufen worden. Auf der Tagesordnung steht u. a. Wahl des Fraktionsvorstandes und Erörterung der politischen Lage.
DaALaKMHgstVHWsVAäsrks in MsuAerr
Das
Zentrum verliert ein Landtagsmandal. Landeswahlausschuß für Preußen trat
Die Smütaguttg VM DölLev- bundsvE
Am Montag tritt der Dölkerbundsrat in Genf zu feiner Junitagung zusammen. Man rechnet nur mit einer kurzen Dauer von etwa fünf Tagen. Irgendwelche Erwartungen werden an die Zusammenkunft des Rates diesmal nicht geknüpft. Bezeichnend ist weniger das, was auf der Tagung geschieht, als vielmehr das, was ihr fehlen wird. Briand und Stresemann werden nicht in Genf anwesend sein und infolgedessen wird die Frage des Rheinlandes in den Besprechungen außerhalb der Tagesordnung wohl kaum berührt werden. Den chinesischen Protest über Japans Verhalten m der Provinz Schantung läßt man selbstverständlich auf sich beruhen. So wird sich in Genf außerhalb der Tagesordnung diesmal kaum etwas von Belang ereignen. Die Vorgänge hinter den Kuliffen, die der Zusammenkunft der Staatsmänner in Genf eigentlich erst ihren Reiz geben, fehlen diesmal so gut wie ganz.
Auf der Tagesordnung sind mir ein paar Punkte von allgemeinem Interesse. Der ungarisch-rumänische Optantenstreit harrt noch immer feiner Erledigung. Die Rumänen haben den Grundbesitz der ungarischen Optanten beschlagnahmt und weigern sich, eine angemessene Entschädigung zu zahlen. Der Rat hat in feiner letzten Sitzung empfohlen, das gemischte Schiedsgericht kmrch zwei von chm ernannte neutrale Mitglieder zu ergänzen und ihm dk Entscheidung über die Agrarprozesse ber ungarischen Staatsangehörigen ju übertragen. Ueber diesen Vorschlag sollen sich Ungarn und Rumänien auf d« Tagung äußern.
ifch-polnifche Streit, r ebenfalls auf gesordnung steht, befindet sich im Stadium von Kommissionsberatungen, die der gegenseitigen Aussprache in Königsberg gefolgt sind. Der Rat wird einen Bericht über den Stand
Sm ganzen find 61 Anträge auf Richtioketts- erklärung einer gleichen Anzahl Wahlergebnisse eingebracht worden. Unter andern wird auf " des Kommunisten Berthon, der als Ver dèm Kolmarer Prozeß aufgetreten ist, von dessen Wahlgegnern angefochten. Die Wahl zweier anderer kommunistischer Abgeordneten wird voraussichtlich ohne weiteres als ungültig erklärt werden, wie bereits vor einiger Zeit angekündigt werden konnte. Was die Wahlen Ricklins und Rossès betrifft, müßte eigentlich abgewartet werden, ob die eingelegte Berufung verworfen wird oder nicht, ehe die Prüfung ihres Mandats vorgenommen werden kann. Bei der ganzen Art und Weise, wie man von hier aus jedoch die elsaß-lothringischen Angelegenheiten behandelt, kann es auch anders kommen.
Die sozialistische Fraktion, die, wie jetzt feststeht, genau 100 Mitglieder zählt, hat, wie zu erwarten war, obwohl sie sich für die Opposition entschieden hat, heute beschlossen, die nach dem Toulouser Parteitag etwas paradox erscheinende Kandidatur des alten Kammerpräsidenten, des südfranzästschen Sozialisten Fernand Bouisson, zu gestatten. Die Rechte hat dieser Kandidatur keinen Mann gegen- überzustellen, und vermutlich wird die Marin- Gruppe weiße Stimmzettel abgeben. Die Wiederwahl Bouissons ist so gut wie gesichert, besonders da Poincarè persönlich dafür eing<treten ist, der «s natürlichst begrüßt, auf diese Weise bei den Sitzun- ge neine zu heftige Opposition der Sozialisten durch einen ihrer Genossen selbst zähmen zu können. Da- bei ist nicht zu leugnen, daß sich Bouisson als Leiter der Verhandlungen außerordentlich bewährt hat.
ich die Wahl rteiüiger bei
der Dinge entgegennehmen und bamit wird die Sache für ihn zunächst erledigt sein, wenngleich die Spannung zwischen Polen und Litauen noch keineswegs beseitigt ist Ueber die Beschlagnahme von Maschinengewehren auf der ungarischen Grenzstation 6t Gotthard wird die Untersuchungskommi sion einer
legen. Der seinerzeit o ungeheuer aufgebauschte Zwischenfall wird die Welt dann wohl nicht weiter beschäftigen. Bei den oberschlesischen Fragen handelt es sich um Beschwerden über die Behandlung der deutschen Bevölkerung in
it Dor-
do» endgültige Landlagswahlergebni» sestzustellen. Lingegangen waren Wahlprotesle de» Bunde, der Polen in Deutschland, die für die polnische Minderheit eine andere Wahlkreiseinteilung forderten. Die Reichspartei für Aufwertung und volksrechl und der völkisch-Nationale Block hallen Einsprüche gegen die Wahl angekündigt, die mit ausführlicher Begründung gemäß dem Landeswablrecht einen 2Hi . nach Bekanntgabe des amtlichen Wahlergebnisses eingereicht werden müssen.
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3m verlauf der Sitzung ergab sich, daß die Zen- lrumspartei im preußischen Landtag noch ein Mandat verliert, weil für den Wahlkreis Schleswig-Holstein eine Verbindungserklärung auf die Sonderliste Zcnlrumsparlei Rieöerfadjfene abgegeben worden war. Infolge dieser Verbindungserklärung konnten 8000 Zenlrumsskimmen der Landesliste des Zentrums nicht angerechnet werden, und daraufhin er
Ostoberschlesien. Wichtig ist vor allem eine Be- schwerde des deutschen Volksbundes, die davon ausgeht, daß die Polen bei der Anmeldung von Kindern zu den deutschen Minderheitsschulen die Erklärung verlangen, das Kind spreche nur deutsch. Dieses Verfahren steht im vollen Gegensatz zu der Entscheidung des Haager Schiedsgerichts, wonach Zweisprachigkeit kein Hindernis für die Zulassung zur deutschen Minderheitsschule sein darf. Da die Beschwerde erst in den letzten Tagen eingereicht wurde, so ist noch nicht sicher, ob sie auch in Genf behandelt werden wird.
Gino Untcvrodung Shambevlalu-Nslaud
Paris, 2. Ium. Petit« Parisien meldet, daß Chamberlain bei feiner Durchreise nach Genf in Paris heute eine Unterredung mit Briand haben werde. Gegenstand dieser Besprechung würden nicht nur die auf der Dölkerbundsrats-Tagung zur Behandlung kommenden Fragen fein, sondern auch der Kellogsche Vorschlag zum Abschluß eines Anti- kriegspaktes und wie das Journal berichtet die Lage in China. Nach dieser Unterredung mit Chamberlain werde Briand den französischen Delegierten für die Ratstagung bie endgültigen Instruktionen geben.
Die Älussage« deS Älttgeklagieu BaMMu km Schachtv-Pvoretz
Moskau, 1. Juni. (Vom Vertreter bes WTB.) Im Schachty-Prozeß wurde heute mit der lang- erwarteten Vernehmung des Angeklagten Baschkin, dessen Aussagen die alleinige Belastung der deut- schen Angeklagten Meier und Otto bilden, begon- nen. Seine Aussagen wurden einwandfrei über- setzt. Baschkin spricht eintönig mit halber Stimme, ohne den Blick zu erheben, und seine Haltung macht auf jeden objektiven Beobachter einen denk-
Der Landeswahlausschuß für Preußen trat am trums nicht ungerechnet werden, und da Freitrcg nachmittag zu einer Sitzung zusammen, um i hielt das Zentrum ein Mandat weniger.
Die heutige Kummev umfaßt 20 Sette«.