anaueMzeiger
iKMMN Giadt und L<ms
General-Ämeiger M
AM täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertag«. / Bezugspreis: Für den halben RM.L-, für den ganzen Monat RM. 2- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 1L, 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm breite
A-psg., Im ReNameteil von 68 mm Srelte 25 R-Pfg. x Off«rt«ngrbühr so R-Pfg.
HZ
Gamstas
den 1€. Mai
HrfMtang<ort «ad Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Sei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streit usw. hat der Bezieher keinen Anspruch aus Lieferung ob« Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplahvorschrlsi u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet., Geschäftsstelle: ßamnurftr.9 / $emfpr. 3956,3957,3958
1928
Das UerrEs.
— Ia Gegenwart des Reichspräsidenten sand dfieinlegung für den Erweiterungsbau der kanzlei statt.
A- 3m Befinden Stresemanns ist eine weitere eingetreten.
In der außenpolitischen Kommission des pol-
Sejm beschuldigte Außenminister Zaleski chland der Verschleppung der deulsch-poini- Mrtfchaftsverhavdlnngeu.
V Der Schachtyprozeß hat gestern im großen
I des Gewerkschaftshauses im ehemaligen Fest- !der Moskauer Adelsgesellschaft begonnen.
H Polnischer Chauvinismus Hal nun das wahr- m Brombergs, den Bismarck- und Freiheits- n, gesprengt.
- Die „Italia" ist gestern von chrer Polar- zorückgekehrt und in Kingsbay glatt gelandet.
vrestkttttvsevmrsett gegen die LavkfeehShuns
ierlin, 18. Mai. Die erst vor einigen Tagen ffentlichte Denkschrift der Reichsbahngesellschaft 'ihren Antrag auf Tariferhöhung hat in allen, Verkehr interessierten Kreisen begreiflichen Wi- »ruch hervorgerufen. Aus einer Erhöhung der utarife sollen 195 Millionen aufgebracht wer- Mehr noch interessiert die Allgemeinheit, >was Denkschrift hinsichtlich der Neugestaltung der onentarife bringt. Die Reichsbahn will. das -Äklafsensystem einführen. Diese Vereinfachung ' l man begrüßen, nicht aber die dabei beabsich- V; Reform der Tarife. Da die bisherige vierte
-Lrtteriespfel bleibt, ob man in die dritte oder die vierte Klasse kommt.
Kn großer Bedeutung ist dagegen die Ver- lerung für jeden, der vierte Klasse pltzt. Das sind etwa 60 Prozent der Reisenden. » bei der Reichsregierung, so ist auch bei den Dressierten Verbänden der Widerstand gegen eine Neuerung der Eisenbahntarife allgemein. Die Miner Industrie- und Handelskammer hat schon I einiger Zeit betont, daß die deutschen Drtschastskreise grundsätzlich d a - Wen Stellung nehmen würden. Wenn man 6 einer Aufhebung des Vierklassensystems zu- Mmen könne, so sei es jedoch untragbar, gerade »minderbemittelten Bevölkerungskreise durch die Steuerung der Holzklasse mehr als bisher zu be- »en. Die Verkehrsverbände wenden sich »schlossen gegen eine Erhöhung der tr [onentarife.
f as Berliner Fremdenverkehrsbüro bedauert die kbstchtigte fühlbare Verteuerung weil dadurch un- leifelhaft der jetzt neu zum Leben entfachte Ver- M nach Berlin unter dem Motto „Jeder einmal I-Berlin" Schaden leiden würde. Auch der Bund ? deutschen Verkehrsvereine hat sich bereits gegen r Berkehrsverteuerung ausgesprochen. Die Sek- rn. Berlin des deutschen u. österreichischen Alpen- peins ist ebenfalls über die geplante Verteuerung kostet. Von der Erhöhung der Personentarife r“ auch die große Schar der Jugendverbände be-
Gerade die Jugendlichen müßten unter der ffriserhöhung in verstärktem Maß leiden, da die k°nntagsausflüge und Ferien wan - ^rungen fast zur Unmöglichkeit wür- Er x Fall der Erhöhung fordert zum Vei-
Der Jungdeuffche Bund eine besondere Preis- Wmng für alle Jugendlichen. Auch der Vorstand
, ?r Kaufleute, der in diesen Tagen in Dres- L ™e Generalversammlung abhält, erklärt sich gegen die beabsichtigte Tarifgestaltung. ^.Berband hat festgestellt, daß 80 Prozent seiner Mueoer die vierte Wagenklasse benutzen. Die E hrung würde bewirken daß zahlreiche Fir- I>eâs seht noch ihre Reisenden durch ganz l^Mand schicken, die erhöhten Spesen nicht mehr iS „ "ea und gezwungen wären, das Reisen lunn s en' ®*e Folge hiervon wäre eine Schädi- lin ® J*61 wirtschaftlichen Betätigung und dadurch »^sgwßerung der Erwerbslosenzahlen.
iq^ Protest gegen die Umgestaltung der Eisen- Qr,fe ist also ziemlich allgemein.
Gus èASVUttg rum ^att
Lakubowssr raku^aâantvalt Dr. Müller teilt zum Fall deri^dki, wie der „Lok. Anz." aus Neustrelitz tos ? folgendes mit: Die Ermittlungen haben bah uJakubowski unschuldig verurteilt ist, und 5affh^ L, °rei Verhafteten unter Aufhebung des wieder entlassenen Arbeiter August beÄ Heinrich Bläser und Baut Kreuzfeld mit
Heinrich BlSker und Paul Kreuzfei wrve etwas zu tun, nichts ergeben. Bezüglich geblichen Meineids liegt gegen Nagens und nichts und gegen Blöker ein ganz enf- ^ voraussichtlich in sich ziHavnnenfallender
-3
Die «Ma* wieder in Minssday
Nach 68 ftSndrssm Blus wkede« gelandet - âeht Land eutdetkS
Kingsbay, 18. Mast Nobiles Luftschiff „Italia" ist nach 67stündigem Fluge bei Sonnenschein und stillem Vetter um 10 Ahr vormittags in kingsbay glatt gelandet.
Die letzte Funkmeldung vom Bord der Italia" war kurz nach Mitternacht in Kingsbay aufgefangen worden. Sie besagte, daß das Luftschiff zu diesem Zeitpunkt bereits die Nordostküste von Spitzbergen passiert habe. Kurz vorher hatte Nobile mitge teilt, daß er bis zum Leninland vorgedrungen und dort aus starkes Schneetreiben gestoßen sei. Nobiles Expeditionstour nach Leninlaich hat insofern ein negatives Resultat gehabt, als die Erwartungen Nobiles, in diesem östlichen Teile des Polbassins unentdecktes Land zu finden, sich nicht erfüllt haben. Wer dieses Resultat war zugleich doch als ein positives zu werten, da mit dieser Expedition die Tatsache mit ziemlicher Sicherheit festgestellt ist, daß sich in diesem Gebiet kein Land befindet. Wenn die Witterungsverhältniff« auch nicht durchaus so günstig waren, wie die Meteorologen es vorausgesagt hatten, so waren doch während des überwiegenden Teiles der Fahrt über den wichtigsten unbekannten Regionen — Kaiser-Franz-Joseph-Land, Leninland, Nowoja-Semlja die Beobachtungen einwandfrei gemacht worden. Ueber Leninland selbst hielt sich das Luftschiff mehrere Stunden aus, doch mußte des Nebels und Schnees wegen von der geplanten Landung Abstand genommen werden. Es besteht die Absicht, bald wieder zu einem Erkundigüngsfluge zu starten. Möglicherweise wird, da das Wetter auf .Sainberaen mit iü. der dritte Aufitiea schon am
weiter zu überwinden, so daß man auf der „Citta di Milano" schon fürchtete, daß sie Kingsbay nicht erreichen würde und durch den Nordwestwind nach
VsgßNK des GOgOiv-OVSZessßes
Die deutschen Lnsenkenve vov dem vuMche« Geeicht - Die GnLiaftuttgsrense« werden abseiebut
Moskau, 18. Mai. Heute begannen vor dem Obersten Gerichtshof der Sowjetunion die Prozehverhandlungen gegen 53 Angeklagte, denen wirtschaftliche Gegenrevolution im Donezgebiet zur Last gelegt wird. Unter ihnen befinden sich bekanntlich auch 3 Deutsche, der Ingenieur Otto und die Monteure Maier und Badstieber. Den Vorsitz im Prozeß führt der Rektor der Universität Moskau, Wyschinsky. Die Anklage wird vertreten durch den Staatsanwalt Krylenko. Die Verteidigung haben 26 bekannte Rechtsanwälte aus Moskau übernommen. Die Verteidigung der deutschen Angeklagten führt für Ingenieur Otto Professor Worms, für Maier Dolmatowski, für Vadstieber Ozup. Den Verhandlungen wohnen 120 Pressevertreter bei, davon 60 Vertreter der ausländischen Presse.
Vor den Eingängen des Moskauer Gewerkschafts Hauses, des früheren Adel-Klubs, in dem der Prozeß ' stattfindet, sind Wachen der GPU. ausgestellt, die auch die Saaleingänge bewachen. Im Saal selbst sind vier Lampen für Filmaufnahmen und ein Funkapparat ausgestellt. Vor dem Podium befindet sich der Platz für die ausländische und Sowjetpresse. Kurz vor 10 Uhr werden in einzelnen Gruppen die Angeklagten heroingeführt und nehmen auf der linken Hälfte des Podiums, umrahmt von Holzverfchlägen und GPU.-Wachtposten Platz. Der Prozeßsaal ist am Anfang nur spärlich gefüllt, die Galerie fast ganz leer. In der Diplomatenloge sieht man den deutschen Botschafter Graf Brockdorff- Rantzau, sowie zahlreiche Beamte der deutschen Botschaft. Auch die diplomatischen Vertreter Frankreichs und Polens, deren Regierungen Kenntnis und Förderung der Verschwörung im Donezgebiet vorgeworfen sind, sind anwesend.
Dec Beginn des Prozestes wird mit einer viertelstündigen Verspätung aufgenommen, die Lampen flammen auf und die Photoapparate setzen sich in Tätigkeit. Als einer der Ersten erscheint der Staatsanwalt Krylenko. von seinem Assistenten Staatsanwalt R o g i n s k i begleitet und begibt sich auf den Platz des Gerichtshofes rechts auf bem Podium gegenüber den An- geklagten, vor denen an einem langen Tisch die Verteidiger sitzen. Krylenko stellt nach Eröffnung des Prozesses fest, daß einer der Angeklagten fehlt und 11 Zeugen nicht erschienen sind. Seine Vermutung, der fehlende Angeklagte gebe wahrscheinlich Krankheit vor, wird von der Verteidigerin, im übrigen die einzige Frau auf der Verteidigerbank in bestimmter Weise zurückgewiesen mit der Behauptung, daß die Aertzte ihn als verhandlungsunsiihig bezeichnet HLâ».
Btchfö abgetrieben werden vKrd«. Der Mannschaft der „Citta di Milano" wurde in der Nacht auf den Mittwoch etwas Ruhe gegönnt. Unter Zuhilfenahme von 1000 Kilogramm Dynamit wurde ein 300 Mir. langer Weg im Eise noch dem Hafen zu offen gelegt. Die Ausladung des Materials gestaltet sich nun weniger schwierig.
LlovdvowxNLdMon Statisten- GEeuev?
Aus Washington wird gemeldet: Frithjof Nansen teilte vor der hiesigen Akademie der Wissenschaften mit, daß geplant sei, mit dem jetzt in Friedrichs- Phasen im Bau befindlichen Zeppelinluftschiff eine wissenschaftliche Forschungsfahrt in die Arktis vorzunehmen. Die Anregung geht von der Norwegischen GeseHchaft zur Erforschung der Polargebiete aus, die auch den Flug finanzieren will. Dr. Hugo Eckener hat seine Bereitschaft erklärt, Nansens Expedition zu begleiten. Es ist nicht beabsichtigt, den Nordpol zu überfliegen, sondern man will das ganze Gebiet nördlich Sibiriens und die nördlichsten Teile des amerikanischen Kontinents überfliegen. Alles Land soll genau durchforscht werden, und um den Flug besser auswerten zu können, werden an verschiedenen Stellen Gruppen von Gelehrten gelandet wer-
Wenn dieser Flug wirklich zustande kommt, dann wird es der erste sein, von dem man ernste wissen- schaftliche Arbeit erwarten darf.
Der Verteidiger Badstiebers, beantragt die Ladung Seeboldts und Kösters als Entlastungszeugen. Letzterer befindet sich 3- Zt. in Deutschland, See- boldt ist vorgestern in Charkow eingetroffen. Die Nennung Seeboldts kommt dem Staatsanwalt Krylenko sichtlich unerwartet. Ferner werden als Entlastungszeugen noch Titschak, Poehl und Bleimann aus Berlin benannt.
Nach einer Pause erklärte Krylenko zu den Ladungs-Anträgen, daß
die benannten Ergänzungszeugen zum großen Teil abgelehnt werden müßten
mit der Begründung, daß keine direkte Beziehung zu der verbrecherischen Tätigkeit der Angeklagten vorhanden.sei. Die Ladungen solcher Zeugen, die über nützliche wirtschaftliche Leistungen aussagen, seien nur dann wesentlich, wenn die zu erwartenden Auslagen mit dem Anklagematerial in Konnex stünden. Die zur Entlastung Badstiebers beantragten Ladungen von Koester und Seeboldts müßten abgelehnt werden, weil deren Zeugnisaussage nicht einwandfrei erscheine. Die Ladung der in Berlin sich aufhaltenden Zeugen Titschak, Poehl und Bleimann wurde abgelehnt, da sie, falls sie nach Mos- kau kämen unter Anklage gestellt werden müßten. Dagegen wird die Ladung des Entlastungszeugen für Maier, Reydmann, der im Donezgebiet als Dolmetscher gearbeitet und die Gespräche Maiers übersetzt hat, zugelaffen.
Zu bemerken ist, daß weder die Anträge der Verteidiger der deutschen Angeklagten über die Ladung der Zeugen, noch die Entgegnung des Staatsanwalts über diese Frag« von dem Dolmetscher übersetzt wurden.
An die Wahlmme!
Morgen ist Wahltag! Eine so geringe Teilnahme hat wohl noch kein Wahlkampf in Deutschland gefunden, als der diesmalige. Alle bürgerlichen Wahlversammlungen mit ganz wenig Ausnahmen hatten einen recht mäßigen Besuch aufzuweisen, der auf eine offenkundige Wahlmüdigkeit oder auch Wahlfaulheit im bürgerlichen Lager schließen läßt. Es sieht so aus, als ob morgen das Bürgertum versagen, d. h. als ob ein großer Teil dieser Kreise es vorziehen wollte, anstatt zur Wahlurne zu gehen, lieber mit über den Kopf gestülpter Zipfelhaube hinter dem Ofen sitzen zu bleiben, oder einen Spaziergang zu machen. Wir bringen dies mit aller Offenheit zum Ausdruck; sollten wir uns irren, dann werden wir nach der Wahl diesen Vorwurf mit Freuden zurücknehmen. Vorläufig aber haben wir alle Ursache, diese Lauheit, diese politische Interesselosigkeit festzustellen.
In einem der letzten Wahlkämpfe befand sich unter den vielen Wahlplakaten eines mit der Aufschrift: „Wer wählt weise?" Dann folgte die Partei, die gewählt werden sollte. Dieser Schlachtruf ist auch für die morgige Wahl von Bedeutung. „Wer wählt weise?" Weife ist zunächst jeder Wähler — d. h. jeier, der überhaupt wählt. Unweise bleibt der, der nicht zur Wahlurne schreitet. Nach Artikel 1 unserer, der freiesten Verfassung der Welt, hat jeder Deutsche das Recht, nach besten Kräften den Staat so führen und einrichten zu helfen, wie es dem Wohl des einzelnen und der Gesamtheit der deutschen Staatsbürger entspricht. Nun denn, morgen ist jedermann Gelegenheit gegeben, von diesem Recht Gebrauch zu machen. Jeder hat durch die Abgabe des Stimmzettels die Mögtichkeit, Einfluß zu üben auf das Geschick des Reiches und des Staates — verzichtet er darauf, so versündigt er sich an der Allgemeinheit und begibt sich des Rechtes der Kritik, wenn Zustände eintreten, mit denen es nicht einverstanden ist. Nun sagen viele: „Was geht's mich an, es wird ja doch nicht bester!", oder „auf meine Stimme kommt es ja doch nicht an", oder „Mir gefällt keine Partei, alle haben versagt". Wer so denkt und handelt, spottet seiner selbst. Man kann grundsätzlicher Gegner des Parlamentarismus sein, aber es kann einem nicht gleichgültig sein, welches Parlament in Zukunft in der weitgehendsten Weise die Geschicke der deutschen Nation bestimmt. Man kann tief überzeugt sein von der Unzu- länglichkeit aller Parteien, aber wer sich morgen für etwas noch unzulänglicherem entscheidet, d. h. der Wahlurne fernbleibt, der gleicht einem Schiffbrüchigen,« der, zu den Trümmern seines Wracks treibend, sich nicht entschließen kann, nach diesem oder jenem Stückwerk zu greifen, weil ihm seins völlig sichere Rettung zu bieten scheint, und er wird völlig ersaufen. Heute morgen bekamen wir von einem Leser unseres Blattes eine Zuschrift, in der dieser zum Ausdruck brachte, daß er für dieses Wahlrecht und für diesen Staat kein Interesse habe und deshalb nicht wählen werde. Dieser Mann befindet sich im Irrtum. Nur durch die Abgabe seines Stimmzettels kann er die Dinge in seinem Sinne beeinflussen. Bei der letzten Reichstagswahl haben neun Millionen Wahlberechtigte nicht gewählt. Da auf 60 000 Stimmen ein Parlamentssitz entfällt, so haben diese neun Millionen Nichtwähler darauf verzichtet, durch 150 Abgeordnete ihre Wünsche vertreten zu lasten. Und diese Nichtwähler sind gerade diejenigen, die während der letzten vier Jahre am meisten geschimpft haben und heute noch weiter schimpfen. Die Wahl unter den vielen Parteien mag manchem zunächst schwer fallen, doch nicht schwer fallen kann die Wahl, wenn man alle Parteien zusammengenommen^in zwei Gruppen teilt, in eine rechte und in eine linke. Es liegt uns fern, die Kluft zwischen links und rechts zu vertiefen, oder es gutzuheißen, daß die Linksparteien, soweit diese dazu bereit sind, von der verantwortlichen Mitarbeit an den Regierungsgeschäften ausgeschlossen werden. Im Gegenteil, wir stehen auf dem Standpunkt, daß im Sinne einer Volksgemeinschaft alle Kreise zur verantwortlichen Mitarheit herangezogen werden. Dabei kann es aber nicht gleichgültig sein, in welcher Stärke die bürgerlichen Parteien vertreten sind. Die Linksparteien werden all ihre Leute auf die Beine stellen, d. h. ihre Anhänger an die Wahlurne bringen — auch das Bürgertum — wobei Das
Die betttige «ummsv umfaHt