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GeueVal-AnzeègZV KEg^WEMDauau Gladt und Land

arschetat täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / LezugSpreiS: Für den halben Monat RM. 1.-, für den ganzen Monat NM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitag 1Z, Samstag 12 N-Pfg. / Anzeigenpreise- Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite z R-Pfg-, im Reklametell von 68 mm Breite 25 N-Pfg. z Offertengebühr 50 N.pfg.

M. 1C9

Mittwoch

toatum «Stavt und Land

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Sei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streit usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrift u. Erscheinungstag» der Anzeige wird keine Gewähr geleistet. ^Seschästssiell«: Hammerstr.S / Fernspr. 3956, 3957,3958

de« 9. Mai

1928

Das neueste.

Das Auklagemateriat gegen die deutschen Ingenieure aus dem Donezgebiet enthält eine Reihe unbewiesene Anschuldigungen, die die A. & G. dementiert.

Zwischen Japan und China herrscht tatsäch­lich Kriegszustand, obwohl eine formelle Kriegser­klärung nicht vorliegl.

Prinz Larol wird England in den nächsten lagen verlassen.

Brasilien lehnt den Wiedereintritt in den Völkerbund ab.

Nach einer Meldung aus Newyork verlautet bort gerüchtweise, daß der Präsident von Vene­zuela, General Gomez, ermordet worden sei. Diess Gerücht ist bis jetzt noch nicht bestätigt worden.

flehte Küâhv SvaMreus zum Söwevbrmd

Genf, 8. April. Auf die vom Völkerbundsrat am 9. März an Spanien und Brasilien gerichtete feier­liche Aufforderung zur Fortsetzung ihrer Mitglied­schaft im Völkerbünde, die von der spanischen Re­gierung bekanntlich bereits in bejahendem Sinne beantwortet worden ist, hat nunmehr die brasilia- nische Regierung, wie erwartet werden mußte, negativ geantwortet.

Das heute veröffentlichte Schreiben des brasi­lianischen Außenministers Mangabeira an den Ratspräsidenien Urrutia errinnert an die von Bra­silien im Juni 1926 gegebene ausführliche Dar- Hegung ier Gründe, die es zu feiner Austritts- crflärung veranlaßten und erklärt dann:Die Re- aictung, öiLacaeiuvärtig ,n Brasilien für die ßei» ^ung der Geschäfte verantworttich ist, hat die Frpge nach dem politischen und moralischen Gesichtspunkte gebührend in Erwägung gezogen. Sie findet keine Beweggründe, die sie unter so heiklen Verhältnissen veranlaßten, eine Lage zu ändern, die nach ihrer Auffassung bereits klar gegeben war, ohne daß die geringste Aenderuilg der Umstände eingetreten wäre, die seinerzeit zu ihr führten."

In dem Briefe wird dann weiter ausgeführt, daß nach Auffassung der brasilianischen Regierung die Mitarbeit am Völkerbund nicht nur durch einen Atz in der Völkerbundsversammlung oder im Rate, Mern auch durch Unterstützung der Arbeiten der großen VLlkerbunLsorganisation möglich sei, die die Erhaltung des Friedens zum Ziele haben. In die- M Sinne gehöre Brasilien zu den bereitwilligsten Kitarbeitern des Völkerbundes. Zum Schlüsse wird ausdrücklich die Möglichkeit eines Wiedereintritts in dfn Völkerbund unter veränderten Verhältnissen offengelaffen.

Ktzmattäe gegen die arr- seblSche« deutschen âtegs- gvenet

ewyork, 8. Mai. Bei einem Festessen des vttbllndes Friendly Sons of St Patrick, das Seilern abend zu Ehren derBremen"-Flieger laitzand, erklärte Fitzmaurice, die Geschichten über die deutschen Grausamkeiten rväh- des Weltkrieges feien Unsinn. Er habe 1919 die Flugpost von England nach ^befördert. Dabei sei er während eines starken leveis in die neutrale Zone geraten und mußte " einem Dorfe Westfalens landen. Dort wurde Sin L Nochen lang interniert, aber liebenswür- zuvorkommend behandelt, und habe ge- up die Deutschen hochzuschähen. Deshalb sei er bn2 hocherfreut gewesen, Gelegenheit gehabt zu

Deutschen Ozeanflug auf derBremen"

29 Meten ht pveutzeu

?^Eern nachmittag trat unter Vorsitz des ijKswahlleiters, des Präsidenten des Sfa- fsiid * Landesamtes, Dr. Saenger, der preu- i^,i^ Landeswahlausschuh zusammen. Der Aus- ë2 iSL wie der Reichswahlausschutz aus je taa^Wieb der stärksten Parteien des Land- zW.« 'Eeht, legte endgültig die Nummerfolge der Mäzenen Landeslisten fest. Der Vorsitzende 1921, m x interessante Feststellung, daß Zkbn «öls Parteien, im Jahre 19z ®ahr?aVeiCn und zu den diesjâ WomUm nsScfam< dreißig P fanbesm^ haben. Gemäß

die tu^ blaussckmh gefaßten Beschlüss

SÄ6" Landeslisien fest. Der Vorsitzende isri , âressante Feststellung, daß im Jahre Jehn u^f Parteien, im Jahre 1924 fechs- ®ahr» V61® und zu den diesjährigen NIuohIJ"996^ dreißig Parteien Lande^'Ä"^ elnaereicht haben. Gemäß den vom tte gefaßten Beschlüssen weisen

im No A 1 bis 16 die gleiche Reihefolge auf wie MaefiÄ ""bei allerdings einige der im Reiche W u f,en Parteien in Preußen fehlen (Baye- volkspartei und Laudbund). Die Nummer 13, falten L ^?! ^sch-hannoverschen Partei vorbe- bie naH^*»6 eibt Ebenso wie im Reiche offen, da linb auf J keine Liste eingereicht hat Insgesamt föfaf Nste fünfünddreitzig Nummern aufge- Ieu finx einzelne Splitterparteien weggefal- Clfk^ ' bestehen in der Tat nur aevov^zwanzig

Ner japanisch-chiueMche -Konflikt

Lava« und Südchtna im ^vressrnstand

London, 8. Alai. Reuter meldet aus Schanghai: Obwohl keine Kriegserklärung erfolgt ist, besteht in Tfinanfu zwischen den japanischen und südchinesischen Trup­pen ein tatsächlicher Kriegszustand. Die letzten über Tokio gekommenen Berichte aus Tfinanfu besagen, daß die Japaner nach ziemlich hartnäckigem Kampf die st r a t e g i s ch e n Punkte der Stadt, darunter der Bahnhof, die Kasernen und die Telegraphenämter beseht und ein Munitionslager der Südchinesen indieLuft gesprengt haben.

Wie die Agentur Judo Pacific aus Tokio meldet, hat die japanische Regierung die Mo­bilmachung der Division Ragoya befohlen, um den chinesischen Nationalisten eine strenge Strafe zuteil werden zu lassen.

Evbittevte dämpfe in Tfinanfu

Peckiug, 8. Mai. (Reuter.) Ein amtliches japanisches CommuniquL aus Tfinanfu erklärt, der japanische General habe von den Südtruppen ge­fordert, daß sie sich etwa sieben Meilen von jeder Seite der TfinanfuTsingtau-Eisenbahn zurück­zögen. Diese Forderung wurde von den Chinesen avgelehnt. Die Japaner unter­nahmen Ataßnahmen, um ihre Forderung durchzu­fetzen und veröffentlichten in chinesischer Sprache eine dahingehende Pwklamation. Heute morgen um 8 Uhr wurde eine japanische Abteilung, die längs der Eisenbahn Aufklärungsdienst ausführte, plötzllch von südchinefifchen Truppen angegriffen. Es entwickelte sich, wie bereits von Schanghai gemeibet, ein scharfes Gefecht. Um 11 Uhr morgens tobte ein erbitterter Kampf.

Schanghai, 8. Mai. (Reuter.) Nach einer Mel­dung aus zuvettäfsiger Quelle sind die japanischen .... ; . . . m -MLlüllsU vw .

Südarmee u m singest w nen sich schwere Kamp f e. ein Meldung sind die japanischen Verstärkungen in der Nähe von Tschangrin mit den chinesischen Truppen in Kampf geraten.

Oke èapanttGe« Fovdevu«se«

Tsingtau, 8. Mai. Die japanischen Forderungen, deren Zurückweisung den Anlaß zu neuen Kämp­fen gegeben hat, umfassen den Rückzug der Chinesen von der Eisenbahnlinie, die Bestrafung des chinesi­schen Befehlshabers, dessen Truppen für die Nieder-

Dev Donez-VvozeS

Ore Anklagefrhvift gegen die Sngenreuve

Moskau, 8. Mai. Die Anklageschrift in dem Riesenprozeß gegen die Ingenieure des Schachty-Gebietes ist jetzt fertiggestellt. Die Anklage behauptet als Ergebnis der Vorunter­suchung, daß die verhafteten Ingenieure vom Jahre 1920 bis 1928 gegenrevolutionäre Tätigkeit aüsgeübt hätten, daß sie seit 1923 eine Organisation zur Schädigung der Lohlen- indusirie der Sowjetunion und außer der wirtschaftlichen Schädigung auch zur Hilfeleistung im Falle einer kapitalistischen Intervention gegen den Sowjetstaat geschafft hätten.

In der Anklageschrift wird ausgeführt, als Zentrum in der Sabotageorganisation erscheine Charkow. Aus individuellen Beziehungen ein» zelner Ingenieure zu den früheren Eigentümern habe sich eine planmäßige Organisation entwickelt, Ler ausländische Firmen Geld undJnftruktionen zulei­teten. Hieraus sei die mangelhafte Rentabilität und unzureichende Ausnützung des Donezgebietes her­zuleiten. Die konspirative Absicht liege zutage. Es fei der Versuch gemacht worden, diese Tätigkeit auch auf andere Industriegebiete auszudehnen. Der An­geklagte Kasarinow, der Leiter der Einfuhr- abteilung des Donugoltrustes, sei während eines Aufenthaltes in Deutschland mit einer Reihe von Firmen in Verbindung getreten und habe von einer Firma 8000, von einer anderen 7000 Mark

inen angenommen

erhalten. Die ausländsschen Firmen hätten plan­mäßig mit einzelnen Mitgliedern der Organisation Verbindungen unterhalten und hätten den Sabo­teuren Belohnungen gezahlt. Die deutsche Firma Knatz (?) habe mit einem Mitglied der Organisation namens Gletzki einen Vertrag abgeschlossen und erreicht, daß untaugliche Maschinen angenommen wurden. Dafür seien 2500 Rubel gezahlt worden. Bad stieb er habe wissenttich dem Schachtleiter auf Anweisung seines Vorgesetzten Secholü Be­stechungsgelder gezahlt. Dadurch sei erreicht wor­den, daß untaugliches Maschinenmoterial Eingang fand und die Wirtschaft der Sowjetunion unter, wühlt wurde. Badstieber habe außerdem unmittel­bare Direktiven aus dem Ausland erhalten. Otto

habe Kasarinow nach seiner Rückkehr aus dem Auslandkonspirative Schriftstücke" übergeben.

Weiter wird auf den Zusammenhang hinge- wiesen, der Mischen dm gegenrevolutionären Hand­lungen und der russischen Abteilung der A. E. ®. bestehe, wo ein Bruder Les Angeklagten Baschkin, ein russischer Emigrant, arbeitet. Diese russische Abteilung wird gerades« als der Mittelpunkt der

metzelung der Japaner verantwortlich sind, die Ent­waffnung der an den Ausschreitungen schuldigen Truppen der chinesischen Südarmee, die Einstellung der japanfeindlichen Kundgebungen und der Vor­bereitung neuer Feinseligkeiten.

Ämevikanrstbe Vevmittl««s zwischen Lava« n«d Shina

Washington, 8. Mai. Das Staatsdepartement hat klar zu verstehen gegeben, daß die Der- einigten Staaten der Frage einer Vermitt­lung zwischen China und Japan nur dann näher treten könne, wenn beide Parteien sie dazu auf­fordern würden.

Entsendung van wetteven iaNanische« Tvuvven

Paris, 9. Mai. Der Berichterstatter desPetite r! " -- ^-W " ' da^ 1---- "^e

schlagen worden ap

den deshalb die Entsendung von weiteren Truppen zUr Besetzung der strategischen Punkte prüften. Zur militärischen Lage meint der Bericht­erstatter, der Konflikt mit den Japanern könne die Aussichten der Nationalisten, Peking einzunehmen, stark gefährden. Die Nationalisten hätten alle ihre Mittel für den Feldzug gegen Norden eingesetzt, denn die Einnahme von Peking werde ihre Re­gierung konsolidieren und eine Ausländsanleihe ermöglichen.

gesamten Verschwörung bezeichnet. Direktor Bleimann wird beschuldigt, einen bestimmten Prozentsatz aus den Bestellungsgewinnen Der Ver- fchwörungsorganifation zugesichert zu haben. Auf­fallend erscheint hierbei, daß unter solchen Um­ständen Bleimann vor kurzem von russischer Seite die Einreiseerlaubnis nach Rußland erhalten hat. Otto und Maier wird vorgeworfen, daß sie aufgrund von Beratungen bei der Ä. E. G., Verschwörungszwecken gedient hätten, nach Ruß­land abkommandiert worden seien. Wagner habe das dem Angeklagten Baschkin mitgeteilt, der von Maier Unterweisung erhalten habe, wie eine auf­gestellte Turbine beschädigt werden sönne. Für die Vornahme der Beschädigung habe Baschkin von Maier 500 Rubel Belohnung er­halten. Macer bestreitet nicht, eine solche Zahlung geleistet zu haben, erklärt jedoch, sie sei nicht zu Sabotagezwecken bestimmt gewesen. Otto soll nach der Anklageschrift während des Krieges als Spion in Rußland gewesen sein: auch wird feine Zugehörigkeit zumStahlhelm" hervorgehoben

Der Prozeß wird wahrscheinlich am 22. Mai beginnen.

Die Verwaltung der AEG. teilt mit, daß die von der amtlichen russischen Telegraphen-Agenlur gegebene Nachricht, daß eine gegenrevolutionäre Organisation in Lharkow von mehreren auslän­dischen Firmen, unter anderen auch von der AEG. finanziert worden sei, soweit die AEG. In Frage kommt, eine reine Erfindung ist. Die AEG. ist an derartigen Unternehmungen nicht beteiligt.

Die Ssteviaat setzt auf

Mussolini feiert wieder einen außenpoliti­schen Sieg. Ein Vertrag ist perfekt, dessen Eigenart und Bedeutung nicht verkannt wer­den kann: Der Freundschaftsvertrag zwischen Italien und der Türkei. Dieses Dokument ist das erste greifbare Ergebnis der langen Reihe diplomatischer Besuche in Rom und Malland. Schon damals fiel ganz besonders die Begeg­nung Mussolinis mit dem tür'sschen Außen­minister Rutscht Bei auf. Daß dieser bedeu­tende türkische Staatsmann, der die Interessen der Türkei auf der vorbeftenden Abrüstungs­konferenz in Genf vertrat, einen Abstecher ausgerechnet nach Italien machte, war eine große Ueberraschung und Sensation in den di­plomatischen Kreisen der ganzen Welt. Man ahnte zwar, daß die beiden erbitterten Feinde miteinander Fühlung genommen haben. Aber man tonnte nicht ahnen, daß die Ergebnisse so schnell sich entwickeln werden und daß eine Basis für den Besuch des türkischen Außen­ministers bei Mussolini bereits geschaffen sei. Der jetzige Abschluß des Freundschaftsvertra­ges zwischen der Türkei und Italien ist eine notwendige Folge dieses Besuches.

Um die Tragwefte des italienisch-türksschen Paktes voll würdigen zu können, muß vor allen Dingen in Betracht gezogen werden, daß noch eine dritte Macht beteiligt ist, nämlich Griechenland, und daß ferner die wichtigsten Großmächte, wie England und Frankreich durch diesen Vertrag berührt werden. Die Lage ließ sich vor kurzem noch auf ein ver­hältnismäßig einfaches Schema bringen: Zwi­schen der Türkei Und Griechenland einerseits, zwischen Italien und der Türkei anbererfeits, ..... * bearündete

1922 zu dem türkisch-griechischen Krieg. Diese beiden Kriege haben keineswegs dazu beige­tragen, die Differenz zwischen den Gegnern auszugleichen. Im Gegenteil. Die Feindschaft verschärfte sich mit der Zeit immer mehr. Die Türkei stützte sich auf Frankreich, Griechenland und Italien auf England. Unter wohlwollen­der Duldung Englands wuchs in den letzten Jahren der Einfluß Italiens in Griechenland in einem beängstigendem Ausmaße. Gleich­zeitig aber bereitete sich Mussolini auf eine große diplomatische Aktion vor, deren Ziel es war, die Beziehungen beider Staaten zu der Türkei zu befestigen. So erheblich die aktuellen Differenzen und die Ränke der Vergangen­heit hier auch fein mochten, Italien besitzt einen viel zu großen und gefährlichen Gegner, als daß es ihm zweckmäßig erschien, die tür­kische Feindschaft aufrecht zu erhalten und zu verewigen. Der Hauptfeind Italiens heißt be­kanntlich Frankreich, und die nun von Erfolg gekrönten Bemühungen Mussolinis, eine Ab­kühlung zwischen der Türkei und Frankreich heraufzubeschwören und Angora in den Macht­bereich der italienischen Politik zu ziehen, waren ausschließlich von der antiftanzösischen Einstellung Mussolinis geleitet.

Für die europäische Polttik der Nach­kriegszeit ist das sogenannteUmklamme­rungssystem" charakteristisch. Dieses System besteht darin, daß ein Staat, der seine Vor­machtstellung sichern will, seinen Gegner mit Klammern" umgibt. So hat seinerzeit Frank­reich nach dem Abschluß des Versailler Ver­trages es für nötig gehalten, Deutschland mit Hilfe von Polen und teilweise der Tschechoslowakei zuumklammern". Dieselbe Methode hat Frankreich auch gegen Italien angewandt, indem es das befreundete Südflavien zum Klammerstaat ausbildete und aus dem ohnmächtigen Deutsch- Oesterreich ein streng neutrales, an die kleine Entente angelehntes Gebiet schuf. Nun muß ein umklammerter Staat einen Ausweg aus feiner bedrängten Lage finden, indem er die ihn umfassende Klammer los zu machen ver­sucht. Dies ist auf zwei Wegen möglich: Ent­weder versucht der umklammerte Staat seinem Hauptgegner zu beweisen, daß es zwischen den beiden Ländern keine Differenzen gibt, und daß infolgedessen die Vorsichtsmaßnahmen des Gegners überflüssig sind; oder aber er ver­sucht seinerseits die Klammerstaaten von sich aus umzuklammern. Italien konnte nicht ruhig zusehen, wie Frankreich es mit Südsla-

Die Heufise ««wmev umfatzi ICf <S$ftett«