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de« 24. SlpM
1628
Das M«Me.
— Das Ford-Hilfsflugzeug mit Schiller und Fitzmaurice an Bord ist auf Greenly Island einge- hoffen. Köhl und Hünefeld machten sich darauf sofort an die Reparatur der „Bremen".
— Bei den französischen Wahlen haben fast sämtliche Alllonomistenführer, die gegenwärtig wegen ihrer agitatorischen Tätigkeit im Gefängnis sjhen, große Stimmenmehrheit erhallen.
— Der Aeberwachungsausschuß des bisherigen Reichstages wird sich heute mit dem Verbot des Roten Frontkämpferbundes beschäftigen.
&enM vov d. Keühstass- KbsâMGurrKsattssGttk
Berlin, 23. April. An der morgigen Sitzung »es Ucberwachungsausschusfes wird, dem „Berliner Sägeblatt“ zufolge, ein Vertreter der Reichskanzlei nicht teilnehmen. Es ist auch wenig wahrscheinlich, daß außer Herrn von Keudell ein Wikglied des Kabinetts erscheinen wird. Herr von Keudell wird das Verbot des Roten Frontkämpferbundes allein ver- ireteii.
Die kommunistischen Witglieder des Ueber- wachungsausschuffes des Reichstages haben bei dem Vorsitzenden des Ausschusses für die morgige Sitzung des Ueberwachungsausschuffes folgenden Antrag cingebracht: Der Ausschuß wolle beschließen, die Reichsregierung auszufordern, das Ersuchen des Reichsinncnministeriums an die Länderregierungen zwecks Verbot des Roten Frontkämpserbuudes mit «fertiger Wirkung wieder aufzuheben.
*
Berlin, 23. April. Zu dem morgigen Zusammen
treten des Reichstagsüberwnä w'Hf 'die ^Tägliche Rundschau
bc- ver-
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jung; Im Jahre 192'2 ist ein
stattet worden, dem der Reichskanzler Cuno und
mpftliche Minister zugestimmt haben. Danach ist es möglich, daß der Ausschuß von sich aus zusammenritt oder auch seine Einberufung von der Regie- 'ung veranlaßt wird. Was den ersten Fall anbe- engl, so ist großes Gewicht darauf zu legen, daß Jcr Ausschuß von der Verfassung zur Wahrung, nicht aber zur Wahrnehmung der Rechte der Volks- sertrelung befugt ist. Er kann also sich nicht etwa an Jie Stelle des Parlaments setzen, sondern er kann mr eingreifen, wenn ein Etâtsrecht der Volksver- retung verletzt wird. Im vorliegenden Falle ist ein parlamentsrecht durch den Reichsinnenminister scher nicht verletzt worden. Wie man auch über den Schritt des Ministers von Keudell denken mag, so steht doch fest, daß der Reichsinnenminister im Bereiche der Exekutive geblieben ist und im Rahmen seiner Ressortsrechte gehandelt hat. Es entsteht also Mn vornherein die Frage, ob der Untersuchungs- msschuß das Recht hat, den Reichsinnenminister zur Rechenschaft zu ziehen. Man muß abwarten, was von dem Ausschuß unternommen wird. Sollte das Ersuchen um Auskunftserteilung an den Reichs- innenminister gerichtet werden, so würde der Mi- nifter von Keudell sich zu entscheiden haben, wie er 'ich dazu verhallen will.
Nach dem Standpunkte, den er bisher vertreten hat, läßt sich voraussehen, daß er ein Eingriffsrecht des Untersuchungsausschusses nicht anerkennen wird. Es erhebt sich weiter die Frage, ob der Ueberwachungsausschuß etwa ein Mißtrauensvotum beschließen kann Diese Frage muß verneint werden, da ihm ein derartiges Parlaments- fecht durch die Verfassung nicht übertragen worden ‘ft Faßt der Ausschuß eine Entschließung, so ist das Kabinett oder ein einzelner Minister nicht verpflichtet, sich nach dieser Willenskundgebung r chten ch
Ans dev DeMKNaiiouâ» Sâvavtei
°- Tirpch Ehrenvorsitzender k»er Deutschnattonalen Volksparkei.
Wie die Deutschnationale Pressestelle mitteilt, 'n Großadmiral v. Tirpitz zum Ehrenvorsitzenden "er Deutschnationalen Volkspartei ernannt worden. ’• Keudell wieder deulschnationaler Spitzenkandidat für Frankfurt-Oder.
Der Landesverband Frankfurt-Oder der Deutschnationalen Volkspartei hat, laut Deutscher Tageszeitung, soeben die endgültige Kandidatenasten sertiggestellt. An der Spitze der Reichstags- ^Mbste ^ wieder Reichsinnenminister v.
Hackenburg verläßt die Deutschnationalen.
bisherige deutschnationale Landtagsabge- ii,o^te Rektor Hackenberg aus Berlin, der Katho- J hat wie die „Germania" zuverlässig erfährt, h ' lP für die bevorstehende Wahl auf dem chnationalen Wahlvorschlage des Wahlkreises m angebotene Kandidatur sowie die Kandida- tUf dor deutschnationalen Landesliste abgelehnt, h^.hot außerdem den Vorsitz im deutschnationalen anwllkenausschuß Groß-Berlin niederaeleat und
Das KßWMsZsssg in Geeenly SsSand
Newyork, 23. April. Wie Eanadian preß aus Greenly Island meldet, ist das Dreimotoren-Ford-Flugzeug, das die Reserve teile und Brennstoffvorräte für die „Bremen" an Bord hak, heute um 11.40 Uhr östlicher amerikanischer Normalzeit dort eingetroffen.
Das Fordflugzeug wurde von den deutschen Ozeanfliegern mit großer Begeisterung/begrüßt. Die für die „Bremen" von Fitzmaurice mitgebrachten Ersatzteile wurden sofort aus dem Flugzeug genommen. Man ist eifrig dabei, die „Bremen" startbereit zu machen.
Oberbürgermeister Walker von Newxork beabsichtigt den Ozeansliegern bei ihrem Empfang in der Stadthalle die Ehrenbürgerurkunde und die Tapferkeits-Medaille zu erreichen Der Ozeanflieger Chamberlin ist in Neuengland gestartet, um, wenn es die Wetterverhältnisse zulassen, nach Greenly Island zu fliegen. — Für Hauptmann Köhl und u. Hünefeld sind auf dein Lloyd-Dampfer „Columbus" Kabinen reserviert, doch wird bezweifelt, daß die Kabinen benutzt werden. Die bisherigen Pläne sehen nach dem Newyorker und Washingtoner Empfang Besuche in Boston, Philadelphia, Ehst kago, Milwaukee, St. Louis, Montreal und Ottawa vor. Auch ist die Frage, ob die kühnen „Bremen"- Flieger nicht den Atlantik-Rückflug unternehmen, noch nicht geklärt.
Die Deutsche Lufthansa und des Veekehv «ach üe^eefee
Die Deutsche Lufthansa hatte für heute vormittag Vertreter der Presse eingeladen, um ihnen ihre neuen großen Wasserflugboote auf dem Wann-
Ueber hfeStellung der Deutschen tönte Direktor Merkel, dâß die Sachverständigen sich darüber einig sind, daß ein Weg gefunden werden kann, der das Gefahrenmoment bei Ueberseeflügen ebenso erfolgreich wusschaltet, wie es bei den Ueberlandflügen schon geschehen ist. Die Lufthansa betrachtet es als ihre vornehmste Aufgabe, möglichst bald zur Einrichtung von regelmäßigen Streckendiensten nach Ueberfee zu gelangen Die Zusammenarbeit mit der Schiffahrt erscheint hierbei gegeben. Ob zunächst nur Post-
ist aus der Deutschnattonalen Volkspartei ausgetreten.
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Berlin, 23. April. Der Reichsarbeilsminister hat den Schiedsspruch im Ruhrkohlenbergbau im öffentlichen Interesse für verbindlich erklärt.
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Essen, 23. April. Nachdem der Schiedsspruch für den Ruhrbergbau vom Reichsarbeiksminiskerium für verbindlich erklärt worden ist, hat das Rheinisch- "lestfälische Kohlensyndikal, wie W. T. B. Handels- dienst berichtet, eine Kohlenpreiserhöhung zum 1. Wai beantragt. Die Sitzung des Reichskohlenverbandes und des Reichskohlenrates findet am 2. Wai statt. Inzwischen wird das Syndikat über das zu beantragende Ausmaß der Preiserhöhung und über die sonstigen Wahnahmen beraten, die durch die Verbindlichkeitserklärung des Schiedsspruches not
wendig werden.
Zu dem Antrag des Rheinisch-westfälichen Kohlensyndikats zum 1. Mai eine Kohlenpreiserhöhung vorzunehmen, erklärt die Germania: Soweit sich schon jetzt etwas bestimmtes sagen läßt, wird die Preiserhöhung 80 bis 85 Pfennig betragen. Der bisherige Grundkohlenpreis war etwa 14.60 Mark. Es dürfte kaum damit zu rechnen sein, daß das Reichswirtschaftsministerium auch diesmal wieder von feinem Vetorecht Gebrauch macht.
Mit der einfachen Preiserhöhung dürfte jedoch die Situation nicht geklärt fein. Die Stillegungsbewegung wird zunächst bei den Magerkohlenzechen ihren Fortgang nehmen. Man spricht von 50 bis 60 000 Bergarbeitern, die in der näch-r sten Zeit von der Stillegungsaktion betroffen werden. In der Täglichen Rundschau heißt es: Da 40 vom Hundert des Ruhrkohlenabsatzes in das sogenannte umstrittene Gebiet gehe«, wo eine Kohlenpreiserhöhung schlechterdings nicht angewandt werden kann, wird auch eine Kohlenpreiserhöhung nicht ausreichen, um die Belastung durch den Schiedsspruch wett zu machen. Das Ruhrkohlensyndikat wird infolgedessen diejenigen Lieferungen nach den umstrittenen Gebieten, die nicht auf langfristige Verträge erfolgen, einstellen. Die entsprechende Einschränkung der Produktion kann zunächst
und Expreßdienst in Frage kommt, oder ob die nächsten Jahre schon einen beschränkten Passagier- dienst sehen werden, kann erst nach praktischer Erprobung der jetzt im Bau befindlichen Typen entschieden werden. Direktor Merkel wies darauf hin, daß die Schiffsreise Nordsee-Newyork sieben Tage dauere, das Seeflugzoug aber nur zwei Tage brauche. Die Strecke Nordsee-Buenos Aires erfordere für das Schiff 18 Tage, für das Seeflugzeug nur vier Tage. Direktor Merkel schloß mit den Worten warmer Anerkennung für die heldenmütigen Leistungen der „Bremen"-Flieger.
Diese Ausführungen wurden von Direktor Milch durch Einzelheiten über die Vorbereitungen zum Transozeanischen Luftverkehr erweitert. Er gab einen Ueberblick über die technischen Bedingtheiten der einzelnen Seemaschinen, wobei er namentlich Junkers „G. 24" auf Schwimmern und den „Dornier Wal" nannte. Schon in diesem Jahre kommt erstmalig ein Streckenverkehrsflugzeug in größeren Ausmaßen von neun bis elf Tonnen zum Einsatz, der Rohrbach-Rocco und der „Dornier-Superwal". Zusammenfassend bemerkte Direktor Milch noch, daß die Lufthansa vom Ver- kehrsstandpunkt aus für den Ozeansverkehrflug
“eit und Mehrmotorenanlage
ausreichende Seefähigkeit und Mehrm fordert, deren fliegerische Eigenschaften
es erlauben,
den Flug auch bei Ausfall eines Teils der Motorkraft fortzusetzen Sobald die Entwicklung soweit fortgeschritten ist, wird die Lufthansa auf verkehrs-
Deukschland nach Süd- und Nordamerika einrichten.
Seute Stavt dev Sternen*
Lake 5f. Agnes, 24. April. Es wird erwartet, daß die „Bremen" heute in den frühen Morgenstunden Greenly Island verläßt. Die Flieger werden die Nacht hier verbringen und dann von anderen Flugzeugen begleitet, nach Newyork weiter fahren.
nur durch Feierschichten erzielt werden. Man rechnet vor der Hand mit voraussichtlich zwei Feierschichten im Monat. Da es aber unwirtschaftlich ist, auf die Dauer mit Feierschichten zu arbeiten, wird zweifellos bald an die Stelle der Feierschichten eine Belegschaftsverminderung treten. Man rechnet damit, daß die Arbeiterschaft in absehbarer Zeit um 50 bis 80 000 Mann vermindert werden muß.
Mn deutsch-amevWarÄMev
Gchredssevtchtsvevtvas
Paris, 24. April. Wie die Chikago Tribune aus Washington meldet, ist gestern angekündigt worden, daß Staatssekretär Kellog und Botschafter von Prittwitz und Saffron in einigen Tagen einen deutsch-amerikanischen Schiedsgerichts- «und Ausgleichsvertrag unterzeichnen werden
Nev Wahlaufruf d. vveâ
Berlin, 23. April. Die preußische Zentrumspartei hat jetzt auch ihren Wahlaufruf veröffentlicht. Der Aufruf weist darauf hin, daß der Preußische Landtag sich ausgelöst hat, bevor das gesetzliche Ende der Legislaturperiode erreicht war. Lediglich praktische Gründe ließen eine frühere Wahl zweckmäßig erscheinen. Denn die Regierungskoalition, die Preußen seit 1924 regiert und an der das Zentrum hervorragend beteiligt ist, steht unerschüttert in diesem Augenblick da. MU besonderer Genugtuung heben wir hervor, daß die große Stabilität der preußischen Regierung eine der hervorragendsten Grundlagen für die Politik der wirtschaftlichen Beruhigung gewesen ist. In dem Aufruf werden dann die Ziele der preußischen Zentrumspartei aufgezählt. Dann heißt cs weiter, die Politik der Regierung, wo immer es ging, mit christlichem Geiste zu durchdringen, war das Zentrum unablässig bemüht. So geht das preußische Zentrum mit neuem Mut in den neuen Kampf. Es bleibt immer was es war: eine christliche Volkspartei, die allen Volksgenossen Gerechtigkeit widerfahren lassen will.
IoE^fs kn Luxemburg verbautet
LUS
Paris, 22. April. Nach einer Meldung Luxemburg hat die Gendarmerie in Arlon Alexander Zmibkoff verhaftet, weil feine Papiere nicht in Ordnung waren. Zoubkoff ließ sich nicht im gering- der Ruhe bringen, sondern machte nur oöttische v Bemerkungen über diese neue
sten aus i ...
einige spöttische / Bemerkungen über diese neue Episode seines Abenteuererlebens und über die Laune des Schicksals,
StSvkuusd. Älutousmismus in Wat
Seine großen Erfolge bei den Wahlen.
Die Wahlschlacht in Frankreich ist geschlagen. Die Beteiligung war überall so groß wie noch nie zuvor, trotzdem ist der Tag im ganzen Lande ruhig verlaufen und nur da, wo sich, wie in einigen Bezirken der Hauptstadt, Kandidaten derselben Partei gegenüberstanden, also mehr persönliche Rücksichten mitspielten» kam es zu unbedeutenden Zusammenstößen. Allerdings kann man sich heute über den Ausgang der Wahlen noch kein klares Bild machen. Das neue französische Wahlgesetz bringt es mit sich, daß zahlreiche Stichwahlen nötig sind, die am 29. April stattfinden werden.
Auffallend groß war, wie nicht anders vorauszusehen war, die Wahlbeteiligung in den drei Departements, die jetzt das frühere deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen bilden. Hier gehen bekanntlich in den letzten Monaten die politischen Wogen besonders hoch. Der Kampf der französischen Regierung gegen die Autonomisten ist bis zur Siedehitze gestiegen, aus beiden Seiten wird mit den schrofsten Mitteln gearbeitet, so daß von einem Ausgleich kaum noch die Rede sein kann, umsoweniger, als fast alle, auch die Linksparteien, in gewisser Beziehung die vollauf berechtigten Interesien der Elsaß-Lothringer gegenüber der Regierung vertreten.
Welch ungeheurer Jubel herrschte am 10. November 1918 in Paris, als die bisher stets verhüllten Statuen des Elsaß und Lothringens am Triumphbogen mit frischem Grün geschmückt wurden und das Ziel von Tausen-
begrüßen wollten. Nicht minder groß war die Freude in Elsaß und Lothringen selbst, glaubte man doch allgemein, daß nunmehr auch die letzten Forderungen, die das Deutsche Reich trotz vieler Zugeständnisse noch nicht bewilligt hatte, erfüllt würden und man bald einen selbständigen Staat begrüßen könnte.
Die Elsaß-Lothringer sollten schon bald eine schwere Enttäuschung erleben. Nur zu bald zeigte sich, daß man in Frankreich weder im Volke noch viel weniger bei der Regierung Verständnis für die Wünsche der Elsässer hatte. Schon bald begann der Kampf Frankreichs gegen die Muttersprache des größten Teiles der Bevölkerung, das Deutsche. Noch im Jahre 1919 wurde die Landessprache in Verwaltung, Gericht und Schule durch das
Französische ersetzt; alle Hinweise, daß Leute das Französische überhaupt nicht ständen, wurden nicht beachtet. Bald man auch dazu über, die bisherigen, aus der deutschen Zeit übernommenen amten, weit nach Frankreich hinein zu
viele verging noch
Bever-
setzen und ihre Plätze Franzosen zu übertragen, die weder- Verständnis für die elsässische Volksseele hatten, noch die deutsche Sprache
beherrschten, so daß völkerung überhaupt ten.
Doch damit nicht
sie sich mit der Landbe- nicht verständigen konn-
genug. Man zerschlug
auch die bisherige Selbstverwaltung, auf die das Land besonders stolz gewesen war. Der Landtag, der bisher stets eine bevorzugte Rolle gespielt und bei allen Stadthaltern in gutem Ansehen gestanden hatte, wurde durch einen dem „Generalkommissar" beigegebenen „Beratenden Rat" ersetzt, dessen Mitglieder nicht aus der freien Wahl des Volkes hervorgegangen waren, sondern von der Regierung in Paris auf Vorschlag der mit den Verhältnissen garnicht vertrauten Beamten ernannt wurden. Die 24 Abgeordnete der drei Departements in der französischen Kammer hatten nicht den geringsten Einfluß.
Im Jahre 1925 wurde auch der „Beratende Rat" abgeschafft und dem Ministerpräsidenten unmittelbar ein Staatssekretär für Elsaß- Lothringen unterstellt. Das französische Strafrecht trat in Kraft, nur die in Frankreich fehlende Sozialgesetzgebung und die kirchenrechtliche Sonderstellung blieb dem Lande erhalten. Aber je mehr die Regierung in Paris das wiedergewonnene Land zu „assimilieren" versuchte, umsomehr wuchs der zähe Widerstand der Bevölkerung, die darauf drängte,
Die heutige Stammet umfatzt 8 Sette«,