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Das «eueKe.
- — Der Reichsrak nahm einen preußischen Antrag an, der die Aufwendung von 5 Millionen Mark für die Landwirtschaft festsetzt.
L — 3m Reichstagsausschuß wurden die Richt- ; Knien für das landwirtschaftliche Rotprogramm be- ' raten.
— Gegen das Ersuchen Keudells, den Roten f Frontkämpserbund zu verbieten, ist von verschiede- ’ nen Ländern Einspruch erhoben worden.
L — Die deutschen Flieger haben Greenly Island i noch nicht verlassen.
j “ ®anj Polen ist von einem schweren Schnee- s sturm heimgesucht worden.
I — Die endgültige Gesamtzahl der Kandidaten ■ i,ü^die französischen Kammerwahlen beträgt 3730.
Die wir erfahren, ist die litauische Lom- - Mission für die Handelsvertragsoerhandlungen in i Berlin eingetroffen. Die Verhandlungen, die ur- spcunglich gestern beginnen sollten, sind aber auf : Wunsch der Litauer auf Heuke verschoben worden. sAsvav-ebatto im «edhsvat
MeÄMvu gegen ^9i Aeont^
Ekttsvvüche durch Kreutzen, dessen, ^Samduvs, Beauu-chweSs und MeMenbuss
Berlin, 18. April. Wie wir erfahren, werden die Regierungen von Preußen, Hessen, Braunschweig und Mecklenburg, ferner der Hamburger Senat gegen das Ersuchen des Reichsinnenministers auf Verbot des Roten Frontkämpferbundes Einspruch erheben. Aum Teil ist letztere Maßnahme bereits erfolgt.
Gegen das Vevdoi von »Stet Svont^
Berlin, 18. April. Sie preußische Regierung hat nunmehr offiziellen Einspruch gegen-das Ersuchen des Reichsministers des Innern erhoben und dem Reichsinnenminister mitgeteilt, daß die preußische Regierung nach Lage der Sache dem Ersuchen nicht entsprechen könne und gemäß § 17 Abs. 2 des Gesetzes zum Schutze der Republik den Staatsgerichts-
s Tin preußischer Antrag zur Aufwendung von fünf I Millionen angenommen.
t ®&' £ VL Der Reichsrat beschäftigte sich ^r^âooch nachmittag unter dem Vorsitz des .^eichsernahrungsmmisters Schiele mit den von der &“"? vorgelegten Richtlinien für die Durch- r J° o ^ei^5ta8 beschlossenen Notpro- E ^^ Landwirtschaft. Die Regierungsvor- ii.^wÄ ^^5. âer Teilen, von denen der eine fcÄ? bie ^âng des Absatzes von die Durchführung der
IW die ’â
Hof um Entscheidung angerufen habe.
Darmstadt, 18. April. Staatspräsident Ade- l u n g gab heute im Landtag folgende Erklärung ab: Der Herr Reichsminister des Innern hat auch die hessische Regierung das Ersuchen gerichtet, den Roten Frontkämpferbund zu verbieten. Die hessische Regierung ist nach sorgfältiger Prüfung zu dem Entschluß gekommen, das Ersuchen des Herrn Reichsinnenministers abzulehnen. Die hessische Regierung wird auf Grund des § 17 des Gesetzes zum Schutze der Republik die Entscheidung des Staats-
an
gerichtshofs anrufen.
Berlin, 18. April. Das „B. T." bringt folgende Meldungen seines Korrespondenten: Wie ich von maßgeblicher Seite höre, werden die Senate von Hambwrg und Lübeck das Ersuchen des Reichsministers des Innern, den Roten Frontkämpferbund zu verbieten, ab lehnen und die Entscheidung des Staatsgerichtshofes über diese Frage anrufen. Ein offizieller Beschluß liegt noch ute na'
Wie ich erfahre, wird die Regierung von Mecklenburg-Schwerin gegen das von Keudell geforderte Verbot des Roten Frontkämpferbundes Einspruch erheben. Ministerpräsident Schröder, der sich in Berlin befindet, hat sich gestern persönlich dieserhalb zum Reichsinnenminister begeben.
Dsv KerchstassausWtttz eiKdevuke«
Berlin, 18. April. Der Reichstagsausschuß zur Wahrung der Rechte der Volksvertretung ist zum nächsten Dienstag, den 24. April einberufen worden. Auf der Tagesordnung steht die Stellungnahme zu der Aufforderung des Reichsministers des Innern an die Länderregierungen, ein Verbot des Rot- frontkämpferbundes zu erlassen.
Nach der Auffassung des Reichsinnenministers ist das Verbot des Roten Frontkämpferbundes eine reine Ressortangelegenheit des Reichsministeriums des Innern. Sie in Berlin anwesenden Reichminister sind über den Schritt des Reichsinnenministers vor einigen Tagen orientiert worden. Eine Zustimmung derselben zu der Anordnung des Reichs- lnnenministeriums ist aber nicht erforderlich.
VvsssMtmdssbtms dev Sconi- ZZMVßev
Berlin, 18. April. Die Berliner Gauführung des
und Reg«-- minifters v.
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H des Absatzes 'von Vieh ^F.eisch' einL? â- ^â^Gèsellschaft mit beschränkter Haftung unter ar, Ji 8)4 eines Reichskommissars übertragen werden, iâix, ^?^ übrigen Maßnahmen sollte die Ent- ZÖ X‘" Re-chsernährungsmmistrr übertragen 9^-ß ni>eii â 'Mosern beteiligt werden, als iZ»Nn " 9e entgegennehmen und mit einem Gut- l£L * ^n Ernahrungsminister weiterreichen °^"'Zur bei einigen wenigen Maßnahmen soll- ^/^Luudern Pauschbeträge zur Weiterüberwei- werdem ^ Landwirtschaftskammer usw. zu gestellt
mische Senat dürfte zunächst nicht Stellung nehmen, da er erst gestern neugewählt worden ist und nach dem Gesamtrücktritt erst am Freitag nach der Vereidigung zu seiner ersten Sitzung zusammentritt. Sie braunschweigische Landesregierung wird gegen das Ersuchen des Reichsinnennnnisters, den Roten Frontkämpferbund aufzulösen und zu verbieten, im gleichen Sinne wie Preußen Widerspruch erheben.
g, mfe Rote ^.^....—...„,-.^^..^ von Groß-Berlin zusammen, um die durch das bevorstehende Verbot entstandene Lage zu besprechen. Morgen um 19 Uhr findet im Lustgarten eine Massenkundgebung statt, zu der der Rote Frontkämpserbund gemeinsam mit der Kommunistischen Partei aufrust. Sämtliche Abteilungen des Roten Frontkämpferbundes werden mit klingendem Spiel und ihren Fahnen durch die Stadt nach dem Lustgarten marschieren.
rbünd
Rlus^m^^tsausschüsfe waren einstimmig der MܰMng, daß zwar zur erfolgreichen Durchfüh- K>en^i"^ef .fl^^n Aktion eine zentrale Leitung not- ^ R m' ^ wer den Ländern stärkerer Einfluß Hff? J5'Weitung der Mittel eingeräumt werden ÄÄ überwiegende Zahl der Mitglieder Râk-^E^^datte sich gegen eine private Gesell- KsaVnrn^ ^Kâng des Fletsch- und Viehabsatzes SH'"' Stof dessen wurde die Einsetzung MElâ mn?^^^ vorgeschlagen, der gemein- WÜ^c . dem Reichsernahrungsminister über die BÄ Mittel zur Förderung des Vieh- und Itoertl» bestimmen und entscheiden soll, für kz«n-„ Darlehen Garantien übernommen werden
' fdiiiii»/ „r't Ersetzung eines solchen Länderaus- U./1„b wurde zwischen den Ländern und der Reichs- Ac^°c 9 vereinbart. In dem Ausschuß sollen je ein E^1 Länder Preußen, Bayern, Sachsen und p^^beig ferner einer für Baden und Hessen, einpr £*r Thüringen, Braunschweig und Anhalt, für h;„Urr Y.nmburg, Bremen und Lübeck und einer ■Eit, , ?^en Mecklenburg und die beiden Lippe über Ä ®bmme haben. Für die Entscheidung tM„„ Mirage aus anderen Ländern soll ein Ver- < Der o-l betreffenden Landes zugezogen werden. - D>-rrka"i rausschuß soll auch mitwirken bei der Rniw„ ™9 der im zweiten Teil der Vorlage ent- - für die anderen Teile der
Mißwirtschaft.
I onâ>n"°m ^" die Ausschüsse noch in einigen M».:.^" Punkten die Einschaltung der Landes- BboL^r®6?. i" ^ Vorlagen vorgeschlagen. Ferner M«y;>nâ ^ Bestimmung hineingearbeitet, daß in ■r inMm en fallen die betreffenden Wirtschafts- M ippen gehört^ werden sollen.
I Aussen- lasten wurden nach den Beschlüssen der l 4ö Xn C ^wstimmig angenommen. Dazu wurde mit 1-11”. 1 Stimmen gegen den Widerspruch der KÄ^9 -lu prei--' - ■ hl. "J'Ml von den 30
ußlscher Antrag angenom, des VT11“9 "an den 30 Millionen zur Förderung Mwein/,°.und Fleischabsatzes fünf Millionen abge- licl> n«?M Ech dem Verhältnis der landmirtschaft- iolLn ^ Fläche auf die Länder verteilt werden
Notstände Leerung besonderer landwirtschaftlicher toüüan^ Schieles zu den Reichsvatsbe-
n«n finden unsere Leser auf der 2. Seite.)
»vage des AntitviegS- vEes
ab ^®’ 19- April. Die Morgenpresse berichtet, . eichten ra°re Ostern abend Briand, der von einer hat >m, s'^pe befallen ist, einen Besuch abgestattet inetfm^u es diesem unmöglich ist, an dem heu- llnisterrat teilzunehmen, selbst den sranzü-
Doch Weiterflug der „Bremen"?
Rewyork, 18. April. Rach den heule hier eingegangenen Rachrichten haben die deutschen Flieger, entgegen den gestrigen Meldun gen, Greenly Island bisher noch nicht verlassen. Die Flieger erwarten Ersatzteile für die „Bremen" und wollen nach Wiederherstellung ihres Flugzeuges nach Rewyork fliegen.
Rewyork, 18. April. Rach einer Meldung der Lanadian Preß aus Murray Bey ist Fitzmaurice dort um 2.27 Uhr eingetroffen. Fitzmaurice erklärte, infolge seiner Erfahrungen glaube er, daß die anderen Ostweskozeanflüge wahrscheinlich ein tragisches Ende in derselben Gegend fanden, wo die „Bremen" landete. Die Flugzustände seien an der Küste Neufundlands alles andere als angenehm. Er glaube lals............. "
Zustände aus herrschen.
ufundlauds alles andere als angenehm isächlich, daß derartige ungünstige Fluges keinem anderen Teile der Welt
Rewyork, 18. April. Fitzmaurice telegraphierte von Murray Bay an den irländischen Gesandten in Rewyork, er warte in Murray Day auf das Eintreffen von Ersatzteilen für die „Bremen". Er werde diese nach Greenly Island bringen und dann gemeinsam mit den deutschen Kameraden nach Rewyork fliegen.
Rewyork, 18. April. Wie Eanadia Preß aus Montreal meldet, keilte der Zunkerspilot Melchior mit, daß er heule nachmittag nach Rewyork zurückflieâen werde, um einen Propeller für die „Bremen zu holen. Der Propeller soll dann mit einem Flugzeug nach Greenly Island befördert werden.
Montreal, 18. April. Melchior und Erhardt Junkers starteten heute nachmittag mit dem Flugzeug „F. 13“ nach Rewyork. Das Flugzeug wird in zwei Tagen hier zuruckerwarket.
Herta Junkers ist in Murray Bay zurückgeblieben. „F. 13“ mit Melchior und Erhardt. Junkers landete heute heute abend in Lurkißfield, 200 Min. nach dem Abflug von Montreal.
MeiieVZ LWZtterlungen über den £!ng dsv ^Vvemen^
Rewyork, 18. April. Sie Canadian Preß erhielt von der Rsaierungsfunkstation in Point Amour in Ergänzung früherer Schilderungen des Fluges der „Bremen" weitere Mitteilungen des Freiherrn von Hünefeld. Danach stieg die „Bremen" 2000 Fuß hoch, um die schweren Nebel vor der Neufundland- küstee zu überwinden. Als dieser Versuch sich als unmöglich herausstellte, stieg die „Bremen" wieder bis auf 50 Fuß über dem Meeresspiegel hinab, wo ihr aber durch die Sturmwellen neue Gefahren drohten. Als die Flieger abermals hochstiegen, bemerkten sie eine wilde Waldgegend, dann einen Fluß und hierauf einen sehr hohen Berg, bei dessen Ueberfliegen sie den Leuchtturm von Greenly Island entdeckten.
Die Morgenblätter bringen Abbildungen der steilen, hohen Felsenküste von Greenly Island und weisen auf die Gefahr hin, die der „Bremen" bei nur etwas niedrigerem Fluge drohte, nämlich in die durch Nebel verdeckten Felsen hineinzufliegen.
Während der vier Stunden, als die Beleuchtung versagte, die Freiherr v. Hünefeld vergeblich aus- zubesfern versuchte, wich die „Bremen" von ihrem
Kurse 400 Meilen nordwärts ab, wie sich beim plötzlichen Aufleuchten der elektrischen Beleuchtung herausstellte. Bei Tagesanbruch gelang es der „Bremen" wieder den Westkurs einzuhalten, dafür aber wuchs der Sturm zum Orkan an,^ sodaß Köhl und Fitzmaurice nur mit äußerster Anstrengung ein Heruntergehen der „Bremen" in See verhindern konnten. Die Gesamtflügzeit der „Bremen" betrug 361» Stunden.
fischen Gegenentwurf des legen. Der französische @ei er von dem französischen 9
Antikriegspaktes vorzu- aenentwurf wird, sobald
Paris, 19. April. Der „Excelsior" erklärt, zu der im Ausland verbreitete Nachricht über den Plan
egenentwurf wird, sobald im Ausland verbreitete Nachri, er von dem französischen Ministerrat gebilligt fein einer internationalen Konferenz zur Diskussion des wird noch im Laufe des heutigen Tages den diplo- Antikriegspaktes, daß eine solche Konferenz niemals malischen Vertreter!! Frankreichs in Washington, in der Absicht der interessierten Regierungen gelegen London, Berlin, Rom und Tökw zwecks Ueber- habe und daß Frankreich eine solche Konferenz für reichung an die interessierten Regierungen und ver- unangebracht und wirkungslos halte
mutlich am Freitag in Paris veröffentlicht werden.
unangebracht und wirkungslos halte.
Mas bsmgi IaSefLi von Rom nach Manie?
Rom hat neue Abwechslung: der Pole Zaleski ist abgereist — der Rumäne Duca, der intime Freund Bratianus und jetzige Innenminister ist eingetroffen. Aber die Atmosphäre von Sensationellem, die sich um die fast unendliche Kette fremder Diplomaten in Rom und Mailand gebildet hat, ist in merklichem Abflauen begriffen. Und es ist gut so. In der Tat scheint es angebracht, all diesen Besuchern gegenüber mehr Ruhe entgegenzubringen, <rte es im Anfang der Fall war: aber bei allem Bemühen, die Bedeutung der diploniatischen Jtalienreisen auf ein „normales" Maß zurückzuschrauben, kann es gerade Deutschland nicht gleichgültig sein, was der letzte Besucher Mussolinis, der polnische Außenminister Zaleski, mit nach Hause genommen hat. Drei längere Unterredungen hat er mit Mussolini gehabt, an zahlreichen Banketten hat er teilgenommen und dort politische Tritiksprüche ausgebracht. Und das Ergebnis. Als Ergebnis liegen uns knappe, nichtssagende Eommu- niqués vor, die ausschließlich allgemeine und längst bekannte Wendungen enthalten etwa derart, daß beide Politiker und beide Staatsmänner verschiedene politische Fragen freundschaftlich erörtert haben und eine Uebereinstimmung ihrer Ansichten feststellen konnten; eine Formel, die am besten dazu geeignet ist, Gedanken zu verbergen und die schlimmsten Methoden vorkriegszeitlicher Gsheimdiplo- tis aufrecht zu erhalten.
Den recht ungünstigen und beunruhigenden Eindruck, den diese Kommuniques mancher- i^'^M Ä klarüng zu mildern, die er vor seiner Abkeise der Presse abgegeben hat. Dort führte er aus. daß Mussolini gerade der einzige Staatsmann ist, den er, Zaleski, fast 2 Jahre lang nicht mehr gesehen hat, weil der italienische Ministerpräsident, der gleichzeitig Außenminister ist, sich von Genf fernhält. So sei es ganz natürlich, daß Zaleski die Osterferien dazu benutzt hat, um diese Lücke in seinen persönlichen Beziehung auszufüllen und einige angenehme Stunden in der Gesellschaft Mussolinis zu verbringen, mit dem er seit je her persönlich bekannt ist. (Man erinnere sich, daß Zaleski polnischer Botschafter in Roin war, bevor er Außenminister wurde.) Das alles ist recht gut und schön und mag schon stimmen, ist hiermit aber wirkich alles erschöpft was Zaleski bewogen hat, sich nach Rom zu begeben. Und vor allen Dingen wäre es nicht zweckmäßiger, wenn Zaleski etwas iber den konkreten Gegenstand seiner Unterredungen mit Mussolini mitgeteilt hätte? Es ist doch nicht ausgeschlossen, daß Italien und Polen ein Abkommen beabsichtigt haben, um die polnisch-italienischen Handelsbeziehungen auf dem Wege über Triest zu erleichtern; es ist nicht ausgeschlossen, daß beide Regierungen danach trachten, einen Freundschafts- und Nichtangriffspakt abzuschließen, wie es manche anderen Länder in der letzten Zeit getan haben; es ist endlich nicht ausgeschlossen, daß Zaleski nach Beendigung der ersten Zusammenkunft mit Woldemaras das Bedürfnis empfunden hat, sich mit Mussolini auch das Wilnaproblem — oder, genereller, über das Problem der litauisch-polnischen Beziehungen — zu unterhalten. Alle diese Möglichkeiten schließen doch nichts außerordentliches in sich, wozu also sie verschweigen und bei allen .Zuschauern" den Anschein erwecken, als ob es sich bei der Begegnung Zaleski-Mussolini um mysteriöse, gefährliche, gegen den oder jenen Staat gerichtete Dinge handele? Es schweigt sich gewöhnlich stets nur derjenige aus, der etwas zu verbergen und der gute Gründe hat, daß das, was er zu verbergen sucht tatsachuch geheim bleibt.
Je weniger man über die Unterredungen Mussolinis mit Zaleski erfährt, desto mehr muß man der Ansicht zuneigen, daß es um bei diesen Unterredung in der Tat nicht darum gehandelt hat, „normale" Freundschasts- beziehungen zwischen beiden -ändern zu befestigen, sondern darüber hinaus eine Basl!- zu einer tiefgreifenden aussen politischen Wendung vorzubereiten. Die polnische Politik ' ist eng an die Politik der Kleinen Kutente geknüpft: Polen ge- hört zu den Staaten, die mit den Ergebnissen des Krieges einigermaßen zufrieden