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»anaueMnzeigev

General Ämriger für^W^VKanart Gtadt und Land

Srschtint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Renat ÄDLl.-/ für den ganzen Monat RM. 2.- ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10, Freitags, eamltag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreis«: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Psg., im Reklaineteil von SS mm Breite 2S R«pfg. ^ Offertengebühr SV R-Pfg.

ttv. 91

Mittwoch

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / Für Platz Vorschrift u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet., Geschäftsstelle: Hammerstr.9 / Fernspr. 3956, 3957,3958

de« 18. Slv«U

1928

Das neueste.

DieBremen'-Flieger sind in einem Hilfs­slugzeug von Greenly Island nach Murray Bay gestartet.

Der Reichsinnenminisier hat auf Grund des Kepublikschutzgesetzes an alle Länderregierungen des Ersuchen gerichtet, ein Verbot des Roten Front- kämpferbundes zu erlassen. Preußen hat dieses Er­suchen zurückgewiesen.

Aus verschiedenen Teilen Deutschlands werden starke Schneefälle gemeldet.

3m Reichswehrbeleidigungsprozeß wurde das Strafurteil gegen die Angeklagten reduziert.

Der Generalagent für Reparationszahlun­gen, Parker Gilbert, ist gestern von Rom kommend in Baden-Baden zum Kuraufenthalt eingetroffen.

Der Automobil-Elub von Mailand will zu Ehren General Robiles eine Fernfahrt Mailand Stolp veranstalten.

M^lM^teit übsvirmmvfi MMMM

Ein siowenischec Bischof läßt einen deutschen t Friedhof zerstören'

Laibach, 16. April. Eine Verordnung des slowe­nischen Bischofs Dr. Karlin hat in der deutsch- südslawischen Grenzstadt Marburg a. d. Drau un­geheure Erregung und Entrüstung hervorgerufen. Der erst vor einigen Jahren aus Triest nach Mar- v^tteâ .BÜum.t. ineudet nämllcki Ui der Be- »randlung feiner beutid^n Diözesänèn Methoden an, I ^ie das faschistische Regime "in Südtirol in den f Schatten stellen. Wir wissen, daß es in Südtirol verboten ist, deutsche Grabinschriften anzubringen, daß aber dieses Verbot von staatlicher, nicht von kirchlicher Seite erfolgte. Der slowenisch-katholische Bischof hat nun aber angeordnet, daß der wunder­schöne deutsche Sladlfriedhof, der eine Sehenswür­digkeit ist und in dem viele tausend Grabsteine für das Deutschtum zeugen, zerstört und die Gräber eingeebnet werden müssen. Für dieses unerhörte Vorgehen kann der Bischof keinen einzigen vernünf- ügen Grund angeben. Der Friedhof ist weder so ge­legen, daß seine Auflassung der Stadt einen städte­baulichen Vorteil brächte, noch ist er so überfüllt, laß er aus gesundheitlichen Gründen beseitigt wer­den müßte. Es ist in der ganzen christlichen Welt Sitte Friedhöfe, in denen nicht mehr beerdigt wird, erst nach Mcnfchenaliern einzuebnen, um den Ver­wandten die Möglichkeit zu lassen, fthre Gebete an den Gräbern ihrer Toten zu verrichten. Im Stadt­sriedhof haben noch kürzlich Beerdigungen statt­gefunden. Schon jetzt aber ist der Friedhof ge­schlossen, der Brunnen versperrt, so daß die Gräber nicht mehr gepflegt werden können.

Ms âNÄge KsgKtt dis KNßonom'Mtt

Berlin, 17. April. Aus Straßburg wird gemel­det: Die Anklageschrift im Kalmarer Autonomisten- ^oZeß ist jetzt den Angeklagten und ihren Vertei- 'gern zugestellt worden. Wie derKalmarer Som schreibt, könne man jetzt erst verstehen, daß bte Verteidiger von vornherein erklärt hätten, die Romplottanlage entbehre jeder Grundlage. Bei keinem der Angeklagten sei der Beweis erbracht worden, daß deutsche Gelder der Bewegung zuge- swisen seien. Nur bei Roos habe man geltend ge- madjt, er habe ein Ersuchen um Geld nach Deutsch- land gesandt, aber auch dies nur im Zusammenhang mit einer Klage, man mache der Autonomisten- Mrtei Schwierigkeiten bei der Aufstellung eigener Rondidaten, weil sie kein Geld besitze. Mit keinem èt sei in der Anklageschrift die Behauptung er* einer der Verhafteten habe das Geständnis ^gelegt, daß drei bis vier Millionen Franken aus ^.k^Schweiz nach dem Elsaß überwiesen worden «. ®'e derKolmarer Kourier" ferner mitteilt, hat ""ch der Schweiz geflüchtete. Führer der Bewe- fu"g, Dr. Roos, dem Generalstaatsanwalt in ar geschrieben, daß er als Angeklagter im N^""mistenprozeß freiwillig zur gerichtlichen Handlung in Kolmar erscheinen werde.

D§e deut-che Gchadeneviatz- wvdeLUKg an Älmsvwa vi^°wmglon, 17. April. Der Oberste Gerichtshof ber^- ^Eag der deutschen Eigentümer von in 2^^^gszeit beschlagnahmtem Eigentum sieben )ema»?^^^«Elrigsn für deutsche Schiffe ab. Der be- £omÖCa,r derenige derAtlas-Line Steampship ypr*r t,"/ Zweiggesellschaft der Hapag, wegen der aipr?10®110^10 """ fünf Schiffen seitens der Regie-« Miln ®*c Schiffe, deren Wert auf über zwei Shoa en Twllars geschätzt wird, waren kurz vor ^, ^"usbruch an die Atlas Co. übertragen

âsmdM gegen Aoi-âont

Ei« Evsuche« an die Lündevvesievunsen - NseuHen »ebnt ab

Berlin, 17. April. DieVoss. Zkg." weiß folgendes milzuteilen: Das Reichs- Ministerium des Innern plant, wie in politischen Kreisen bekannt roirb, ein generelles Ver- bot des Roten Fcontkcimpferbundes und hat sich wegen der Durchführung dieser Aktion mit den Regierungen der Länder ins Einvernehmen gesetzt. Das Verbot soll damit begründet werden, daß der Rote Frontkämpferbund die Wahlfreiheit gefährde. Herr v. Keudell beruft sich auf den Ueberfall, durch den vor einigen Tagen sieben Kommunisten den Lehrer Braun aus dem Gefängnis befreit haben und folgert, daß ähnliche bewaffnete Ueber falle durch kommunistische Trupps auch auf Wahllokale verübt werden könnten und datz dadurch mog- licherweise die Wahlfreiheit beeinträchtigt werde.

Zu der Angelegenheit des Rotfrontbunds, über die ein heutiges Berliner Abendblatt Andeutungen enthielt, erfahren wir, daß Reichsinnenminister v. Keudell die Länderregierungen in einem Schreiben ersucht hat, den Rotfrontbund und die ihm ange­schlossenen Organisationen Rote Marine und Rote Jugend zu verbieten. Liesen Ersuchen wird mit Be­fürchtungen begründet, die sich auf die Gefahr von Störungen des Wahlkampfes durch diese Organisa­tionen beziehen. Das Ersuchen stützt sich auf § 17, Abs. 2 des Gesetzes zum Schutze der Republik. Staatsrechtlich liegen dis Dinge so, daß die Länder ein solches Ersuchen ausführen oder innerhalb der nächsten 48 Stunden unter Mitteilung an den Reichsinnenminister Einspruch beim Staatsgerichts­hof erheben müssen. In politischen Kreisen verlau­tet, daß die preußische Staatsregierung diesen letz­ten Weg gewählt und Einspruch erhoben hat, sodaß das Verbot der genannten Organisationen in Preu­ßen bis zur Entscheidung des Staatsgerichtshofes aufgeschoben "ist.

Wie.mehrere Blätter zu dem Ersuchen des

AbAus der ^NvemeK^-Meser von âeenßv Osßand

Rewyork, 17. April. Wie hierher gemeldet wird, find dieBremen"-Flieger heule vormittag um 9.30 Uhr von Greenly Island nach Wurray-Bay gestartet und zwar mit einem anderen Flugzeug.

Rewyork, 17. April. Wie Eanadian Preß aus Quebec meldet, haben dieBre- men"-Flieger Greenly Island in dem Hilfs flugzeug, das von Schiller und Cuisinier ge­steuert wird, verlassen.

Montreal, 17. April. Von der Funkstation wird gemeldet, daß das Flugzeug Bremen" auf dem EisbrecherMonkcalm" nach Halifax gebracht werden fall. Es ist jetzt als unmöglich erkannt worden, dieBremen" an ihrem Landungsplatz zu reparieren, be- sonders auch im Hinblick darauf, daß die Flieger infolge der Anstrengungen und der Kälte sehr erschöpft sind.

Me ÄnLuE dev ^Vvemen" auf WveenSv ^larö

Rewyork, 17. April. In der ZeitungTimes Globe and Telegraph", die in St. Johns, Neu- Braunschweig, erscheint, veröffentlicht Fräulein Greta Ferris von der Grenfell-Mission einen Be­richt über die Ankunft derBremen" auf Greenly Island. Der Bericht lautet in seiner lakonischen Kürze im Telegrammstil:Bremen 36 Stunden von Dublin bis Greenly Island. Nebel meiste Strecke. Flieger ankamen Freitag mittag. Hielten Leuchtturm für festgefrorencn Dampfer. Hatten- Orientierung verloren. Beschädigten bei Landung Achse und Propeller. Hünefeld fror, war erschöpft und war bereit, seine Geführten zu erschießen, falls Schlimmstes eintrat. Er eilte nach der Landung so­fort zum Leuchthaus und erhielt dort trockene Fuß­bekleidung. Flieger hatten erste Mahlzeit, bestehend aus Bisquit und Milch. Litten sehr unter Kälte und sind begierig nach Rewyork zu kommen. Kohl spottete über Unbescheidenheit seiner Gefährten und war dankbar, Fahrt glücklich vollbracht zu haben. Erste Worte aller drei Flieger bei Ankunft waren: Gott sei Dank!" Köhl feierte 15. April seinen 40. Geburtstag bei Leuchtturmwärter."

löte Apache des ZMMges

-ev ^Bvenien"

Quebec, 17. April. Nach einem Funkspruch des Canadian Preß schreibt Fchr. v. Hünefeld das Umberirren derBremen,", das schließlich zur Landung in Greenly Island führte, dem Um­stände zu, daß das Beleuchtungssystem derBre-

Amerkung: Nach Annahme des Freigabegesetzes müssen sämtliche anhängig gemachten .Klagen zurück­genommen werden, bevor sie dem Schiedsrichter, ^,,->(,>^,.,^. der nach dem Freigabegesetz die Ansprüche ent- rechtslehrer «--,--11 «> 7- feiten fort. »«*«L,C^ KI XfÄTl» FâpÄL^

I verächtlich machten.

nicht um eine Zurückweisung, sondern um eine rückziehuna der Klagen.

regierungen, ein Verbot des Roten Frontkämpfer­bundes zu erlassen, mitteilen, geht dieser Schritt des Reichsministers der Innern nicht auf einen Beschluß des Reichst abinetts zurü'ck. Das Ersuchen ist, wie dieTägliche Rundschau" er­klärt, von dem Reichsinnenminister als Polizei­minister ausgsganMN. Soweit das genannte Blatt unterrichtet ist, stützt sich das Vorgehen des Reichs­innenministers auf Vorgänge, die schon weiter zurückliegen. Der Reichsminister v. Keudell hatte gestern eine Besprechung mit dem preußischen Innenminister Grzesinski, um diesem persönlich die Gründe auseinanderzusetzen, die nach seiner Mei­nung eine sofortige Auslösung des Roten Front­kämpferbundes dringend geboten erscheinen lassen. Die Ablehnung der preußischen Re­gierung, das Verbot durchzuführen, wird damit begründet, daß erst kürzlich das Verbot der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei in Berlin auf­gehoben worden ist, um dieser Partei die Freiheit im Wahlkampf wiederzugeben. Preußen wünsche, daß die Freiheit des Wahlkampfes auf sämtliche Parteien ausgedehnt werde.

men" versagte. Infolgedessen war es stundenlang unmöglich, die Instrumente abzulasen. Hiinefeld schätzt die Strecke, in der dieBremen" vollkom­men dunkel flog und dabei vom Südwestkurs nach Norden abgetrieben wurde, auf etwa 700 Kilometer.

Rewyork, 17. April. Nach Meldungen aus Point Amour erklärte Hünefeld: dieBre­men" hatte nach ihrem Abflug von Irland wäh­rend des ganzen Donnerstags gute Fortschritte gemacht. Während der Nacht zog darauf ein Schneesturm auf, der dieBremen" zwang, aus der ursprünglichen Flughöhe niederzugehen und niedrig zu fliegen, obwohl der anbrechende Tag die Gelegenheit bot, die Kursrichtung zu berich­tigen. Das Wetter wurde von Stunde zu Stunde schlechter und das Flugzeug konnte nur mit den größten Schwierigkeiten hoch gehalten werden. Als es die Küste von Neufundland erreichte, flog es gefährlich niedrig. Bald darauf sahen wir dann den Leuchtturm in Greenly Island.

Die 3«$««ft âmauâe in Maske Mtv

Rewyork, 17. April. Eanadian preß mel­det aus Father Point in der Provinz Quebec, daß Schillers Flugzeug mit Fitzmaurice in Clarke City eingetroffen sei.

F a t h e r p o i n t, 17. April. Die Landung des Flugzeuges Schillers mit Fitzmaurice an Bord in Llark Eity erfolgte um 3.50 Min. nachmittags örtlicher Zeit. Das Flugzeug traf unterwegs ein canadisches Flugzeug mit Pressevertretern, das von Seven Island nach Greenly Island flog. Die bei­den Flüge wurden durch eine Besserung des Melters ermöglicht.

Disziplinarverfahren gegen Professor v. Moeller.

Berlin, 18. April. Dem B. T. zufolge ist das Disziplinarverfahren gegen den Berliner Staats­rechtslehrer Professor Dr. v. Moeller eröffnet wor-

KvamöMtbe ^Me

Es ist für den politischen Feinschmecker nicht ohne Reiz, von den Speisen zu naschen, die aus Frankreichs politischer Küche der Welt gereicht werden. Das Menü, das jetzt mit be­sonderer Vorliebe ausgeprobt wird, hat als Hauptgang das Gericht: Deutsch-fran­zösische Annäherung. Das könnte uns schon schmackhaft erscheinen, wenn nicht die französischen Köche manche Zutat verwendeten und eine Zubereitungsart liebten, die dem deutschen Gaumen nicht munden.

Selbst P o i n c a r é hat sich dazu verstan­den, an dem neuen Gericht mitzuarbeiten, oder wie esPolitiken" ausdrückt: einneues Lied anzustimmen. Nicht ganz freiwillig wohl, son­dern stark beeinflußt durch die unmittelbar be­vorstehenden Wahlen. Denn Poincare will durch die Wahlen eine Bestätigung seiner Politik und noch mehr seiner Person er­zielen. Er muß also der allgemeinen Tendenz, die der wirtschaftlichen deutsch-französischen Annäherung die politische folgen lassen will, Rechnung tragen. Daher seinLied" von ar* cassone, das von Frieden und Versöhnung-, willen singt. .

Besonderen Reiz hat es, zu beobachten, wie die französischen politischen Köche es verstehen, das Gericht je nach der Zunge des Genießen­den abzustimmen. Ein Musterbeispiel hierfür bieten zwei Aeußerungen des ehemaligen Di­rektors des französischen Auswärtigen Amts Jacques Seydoux, ein ArtikelFrankreich und Deutschland" in derTimes" und zum anderen ein Interview in einem Berliner Mittagsblatt. Hierbei muß man wißen, daß Seydoux starke Beziehungen zu Sir William Tyrrel unterhalt, cnaiiifhen Botschafter in Paris, der

aufzusassen geneigt ist.

In dem Timesartikel fordert Seydoux, datz England die deutsch-französische wirtschaft­liche Annäherung gewissermaßen ausglecche durch eine politische Entente Eng­lands und Frankreichs. Seydoux meint, die deutsch-französische Wlrtichasts- entente der besonderes Gewicht beizulegen er in seiner an die englische Adresse gerichteten Philippika sich müht sei das zwangslaustge Ergebnis der englischen Zurückhaltung gegen­über Frankreich. Und mit einem geschickten Dreh gibt er England die Schuld, daß Frank­reich Deutschland "aus Sicherheitsgründen durch Polen und die Kleine Entente habeemkreyen müssen. Mit diesen beiden Argumenten ver­sucht Seydoux, Englands Politikern tue Not-

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Wendigkeit englisch-französischer Ententepolltik

^a uninteressiert hier bloß das zweite Argu­ment, das Zugeständnis der Einkreisung Deutschlands, weil es in geradezu rührendem Gegensatz steht zu Worten seines Berliner In­terviews. Dort sagt Seydoux nämlich mit ver­blüffender Offenheit:Wir wollen ein­mal ganz offen aus sprechen, da 6 wir die Besetzung der Rhein lande heute nur noch deswegen brauchen, weil die Engländer und Ameri­kaner auch einsehen müssen, daß es an ihnen genau so wie an uns liegt, Opfer zu bringen ober JU; mindest Konzessionen zu machen!

Also nicht um die sogenannte "Sicherheit Frankreichs handelt es sich bei der Rheinland- besetzung, sondern um ein reines Druckmittel zur Erreichung finanzieller Ziele gelegentlich der künftigen Revision des Dawes-Planes. Da^ ist ein hochinteressantes Eingeständnis, das unsere außenpolitische Führung aufgreisen un zu gegebener Zeit und Gelegenheit vorbringen sollte. Es ist nur ein scheinbarer Gegensatz hierzu, wenn Seydoux in dem Times-Art.fei von derNotwendigkeit aus Sickierheitsgrun den" spricht, die zur Einkreisung Deutschlands geführt habe. Denn daß hier nicht S-cher h e i t s g r ü n d e, im wahren Sinne des -^or- tes, ausschlaggebend für diese ossiziell von Frankreich bisher bestrittene Umkreisung waren, sondern ganz einfach die e u ro p a i f ch e n Ate aem o n i ewunsche Franc reichs, darüber sind sich Englands Politiker ge- nau so klar wie die der anderen europäischen Länder. Und nirgends besteht darüber von Deutschland ganz zu schweigen besonderes Wohlgefallen.

Seydoux hat übrigens noch einen Gegen- «'vieler gefunden bei feinem politischen Fifchzug. ...... ' --- Verabredung anscheinend.

Nicht ganz ohne Veravreoung anilyeineuv. Denn auch dieser politische Publizist, der Eng­länderAugur" in derFortnightly Review , steht Sir Tyrrel sehr nahe. Er meint, daß der