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Meustas

de« 1C. SlvE

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nzeiger

Man «Siads und Land

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streit usw. hat der Lezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des LezugSpreiseS. / Für Platzvorschrift u.(Lrscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet., Geschäftsstelle: Hammerstr.s / Fernspr. 3956,3957,3958

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Das Ke»eKe.

Die seit langem erwarteten perfonafoeränbe- rungen im Auswärtigen Amt sind jetzt amtlich be- kannkgegeben.

Das amerikanische Schatzamt wird bereits in istefer Woche die ersten Schecks an amerikanische Empfangsberechtigte auf Grund des Freigabegesetzes absenden.

Die türkische Kammer nahm einen Antrag zur Sicherung der Trennung von Kirche und Staat an.

Nach Funksprüchen von Dampfern herrscht auf dem Atlantischen Ozean schwerer Sturm.

Schwere Regengüsse haben in Neuengland, Südkanada und Newyork erheblichen Schaden an- genügtet

Gine VMOwSvnns gegen den ßapanßßchen âaißee

London, 10. April. Nach einer von demMalin" veröffentlichten Meldung aus Tokio, herrscht in ganz Japan große Erregung wegen der Entdeckung eines weitverzweigten roten Komplottes gegen den Kaiser von Japan. 1013 kommunistische Agitatoren wurden verhaftet. Sie werden einer Verschwörung gegen den Kaiser beschuldigt.

Weiter wird berichtet, die Fäden der Verschwö- legenheile« habe im Lande einen Sturm der Em- rung laufen nach Feststellung der Polizei nach pörung gegen die Kommunisten erzeugt. Die Be- Moskau. Auch fei erwiesen, daß während der letzten Hörden sehen die Angelegenheit als sehr ernst

Wahlen die Radikalen von Moskau aus finanziert

wurden. Diese Einmischung in japanische Ange­

an.

[ SKGästzdsVrrrssett im Aus- wâvtßsett Menfs

Berlin. 7. April. Es wurden ernannt: Zum Ge­sandten in Peking der Botschaftsrat in Tokio, Dr. v- Borch; zum Gesandten in Buenes Aires ver Gesandte in Brüssel. Dr. d. Keller; zum Gesandten in Brüssel, der Ministerialdirigent im Auswärtigen Amt, Dr. Horstmann; zum Gesandten in Santiago, der Gesandte in Belgrad, Dr. Olshausen; zum Ge-

Die Vevßemuns des Brieses

Newyork, 9. April Laut einer Meldung der Associated Preß sind die Regierungen von Washington und Paris übereingekommen, ihre diplomatische Korrespondenz über den Vorschlag eines vielseitigen Antikriegspaktes den Regierungen von England, Deutsch­land, Italien und Japan sofort zu unterbre iken.

sandten in Belgrad der Gesandte in Riga. Köster; zum Gesandten in Riga der Vortrc

Dr.

. - - ,----------- -iga der Vortragende

Legationsrat im Auswärtigen Amt Dr. Stieve; zum ^Gesandten in Reval der Generalkonsul in Barce- 'pna, Dr. Schroetter; zum Generalkonsul tn Barce- ona öer Wirkl. Legionsrat im Auswärtigen Amt, | MWobist; zum Gesandten in Oslo der Mmisterial-

rektor im Auswärtigen Amt. Dr. Wallroth: zum : NN Auswäitinpn ÄNN der JVi,

n------ M. Ausmb^tinen Amt ^r, Jm, ''stèrialdirigent im Auswärtigen Amt Dr. v^ O-rk- .n; zum Gefanden in Quito der GsnerÄkoftfuI im Memel, Dr. Mudra; zum Generalkonsul in Memel Mr Konsul in Gothenburg, Maenß; zum General- Msul in Gothenburg der Konsul in Porto Alegre Machnhardt; zum Konsul in Porto Alegre der Kon- Mu' Czernowitz, Dr. Wahlbeck; zum Konsul in grimmig der Konsul im Auswärtigen Amt, Dr. Mübba; zum Gneeralkonsul in San Francisco der Generalkonsul z. D. Dr. v. Hentig; zu Vortragenden LLegationsräten im Auswärtigen Amt die Legations- Auswärtigen Amt Dr. König, Kraske, Dr. v. k^aufmann-Asfer und der Oberregierungsrat im Muswartigen Amt Dr. Saß.

I. den einstweiligen Ruhestand sind versetzt wor­den: der Gesandte in Peking, Dr. Boyè, der Ge- MNdte in Buenes Aires, Dr. Gneist, der Gesandte M Santiago, Graf v. Spee, der Gesandte in Reval, M ^rank, der Gesandte in Oslo, Dr. Rhomberg Wer Gesandte in Quito, Dr. Grunow, der General­konsul in Marseille, Dr. Franoux, der Generalkonsul » San Francisco, Dr. Ziegler, und der Vortra- Mnde Legationsrat im Auswärtigen Amt Dr. v Mrohneyfen.

|. Der Botschafter in Tokio, Dr. Solf, wird auf

".. n^ra9 in den Ruhestand versetzt werden Uver vls zum Herbst auf seinem Posten verbleiben.

fernem Nachfolger wird der Gesandte in Lissa- tzsch, ernannt werden, an dessen Stelle der Presseabteilung der Reichsregie-

Das Uebereinkommen der Regierungen von Washington und Paris, ihre diplomatische Korre­spondenz über den Vorschlag eines mehrseitigen Antikriegpaktes den Regierungen von England, Deutschland, Italien und Japan zu unterbreiten, wurde nach einem Besuch des französischen Bot­schafters bei Staatssekretär Kellogg getroffen. Der französische Botschafter teilte bei diesem Besuch mit, daß Briand seine Bereitwilligkeit geäußert habe, die obengenannte Korrespondenz den vier Nationen so-

die offizielle Mitteilung des französisch-amerikani­schen Notenwechesels, der ihnen ja, so weit die No­ten veröffentlicht worden sind, bereits bekannt ist, in die Lage versetzt, sich zu dem Gegenstände der Verhandlungen zu äußern. Die stanzösische Presse will in dem Schritt der amerikanischen Regierung eine stillschweigende Zustimmung zu den Vorbe­halten erblicken, die Frankreich für seinen Beitritt zu dem in Aussicht genommenen vielseitigen Pakt formuliert hat. Diese Vorbehalte betreffen, wie er* e Ausdehnung des

LVavfchatt in Rom

Mailand, 9. April. Der polnische Außen­minister Zaleski ist am Samstag abend in Be­gleitung feiner Gemahlin, seines Sekretärs und des Kabinettschefs Pilsudskis in Venedig eingetroffen, von wo er sich am 12. April nach Rom zur Unterredung mit Mussolini begeben wird. Die italienischen Blätter bezeichnen die Begegnung als eine natürliche Folge der jüngsten Bestrebungen Polens zu einer selbstän­digen Entwicklung und des italienischerseits bekundeten Wohlwollens gegenüber der pol­nischen Republik. DerCarriere della Sera" schreibt, daß als Ergebnis der Begegnung eine engere Zusammenarbeit in der internationalen Politik der beiden Länder bezeichnet werden könne, da auf den meisten Gebieten eine In­teressengemeinschaft bestehe.

Die Reise Zaleskis zu Mussolini ist für Deutschland ohne Interesse, denn wenn es ein Land in der Welt gibt, das die Folgen jeder Wendung in der Außenpolitik Polens beson­ders akut zu verspüren hat, so ist es eben Deutschland. Polen hat in diesem Augenblick einen großen Vorzug vor manchen anderen europäischen Ländern: Es hat die Wahlen hin­ter sich und ist daher imstande, mit voller Ak­tivität seine politischen Ziele zu verfolgen. Die­ser Vorteil ist besonders groß in den Tagen, wo sämtliche Großmächte im Zeichen der Wahlen stehen sämtliche Großmächte . . . mit Ausnahme Italiens. Denn obwohl auch in Italien sogenannteParlamentswahlen" in Aussicht genommen sind, bleibt das poli­tische Leben der Apeninnen-Halbinsel davon recht unberührt: Der Duce hat schon dafür ge-

hatte die Ansicht geäußert, d

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Won, Dr. Vorei

Dirigent ...

®r- Baligand, treten wird. Zu seinem i@m t ° ger 2^ $er Vortragende Legationsrat Dr. v. Maufmann-Asser bestimmt.

terbreitung der Korrespondenz gekommen sei. Sie soll, wie weiter gemeldet wird, Anfang nächster Woche erfolgen. Es sei jedoch noch unbestimmt, ob dies in Besprechungen mit den hiesigen Botschaftern geschehen werde, oder in einer gemeinsamen Note an die vier Nationen, die bereits offiziell mit Kopien versehen worden seien.

NavZfev Kof-rmnse«

Paris, 9. April. Durch den Beschluß der ameri­kanischen und der französischen Regierung, ihren Notenwechsel in der Frage des Weltpaktes zur Aechtung des Krieges den Regierungen Deutsch­lands Englands, Italiens und Japans zu unter­breiten, treten die Verhandlungen über diesen Ge­genstand in ein neues Stadium. Bereits in der letzten französischen Note vom 29. März erklärte sich Herr Briand mit der Ausdehnung der Verhand­lungen auf sämtliche Großmächte grundsätzlich ein­verstanden. Die Besprechungen, die der französische Botschafter in Washington mit dem amerikanischen Staatssekretär Kellogg in den letzten Tagen ge­pflogen hat, haben es ermöglicht, auf diese grund­sätzliche Bereitschaft einen praktischen Schritt folgen zu lassen. Die übrigen Großmächte werden durch

e, sodann diè Festsetzung d legitime Verteidigung, und schließlich die einer Bestimmung, daß, wenn ein Staat den Pakt brechen sollte, die übrigen Unterzeichner des Ver­trages von sämtlichen Verpflichtungen dem Staate gegenüber befreit werden. Die Interpretation der Pariser Blätter scheint, wenn man den letzten Mel­dungen aus Washington Glauben schenken darf, etwas zu weit zu gehen. Herr Kellogg soll nämlich er» klärt haben, daß die Vereinigten Staaten auf ihrem Standpunkt, daß der Krieg als Instrument der nationalen Politik zu verdammen ist, beharren und alle Abänderungen dieser Formel ablehnen würden. Man muß also annehmen, daß die amerikanische Regierung das französische Einverständnis zur Er­weiterung der Verhandlungen dazu benutzt hat, die ganze Frage vor das Forum der sechs Großmächte zu bringen, ohne dadurch etwas von ihrem mate­riellem Standpunkte aufzugeben. Sowohl auf fran­zösischer wie auch auf amerikanischer Seite ist man sich offenbar darüber im klaren, daß der Versuch, die Auffassungen der beiden Regierungen im Wege eines weiteren Notenwechsels einander näher zu bringen, aussichtslos erscheinen muß, und will daher versuchen, diese Auffassungen in dem nunmehr wei­ter gezogenen Verhandlungsrahmen zur Geltung zu bringen.

k Veränderungen im Auswärtigne Dienst

Lokal-Anzeiger" im einzelnen noch:

l ftcnf ^sandte Rhomberg, der zur Disposition ge- L L ssi, für eine weitere wichtige Verwendung

L fnnh^ m00*^1911 ^'enst vorgesehen, ebenso der Ge- «abr» ^^.Botschafter Dr. Solf, der im vorigen > lsIe Altersgrenze erreicht hat, wird sein Amt I ^ Zum Hengst weiterführen, um erst noch an : Krönungsfeierlichkeiten in Tokio teil-

I $nr^.,men; Die beiden Gesandtschaften in Buenos Mchnll-»"":'-. S°Eago, deren Umwandlung in fBot* blfibon J v J6^ längerer Zeit vorgesehen war HB* h'orIaufl9 noch Gesandtschaften. Dies erklärt k Mausp huf' ^,^^ Erhebung zu Botschaften erst im I tani Un» Wahres bei Gelegenheit einer südameri-

Freiheitsfeier stattfinden soll.

fAoMsvvâ«! tVahka«xv«k M b«, vSWM.uânâ

BW«

Wern k.^utsch-Konfervative Partei erläßt den Diät- ; Eintritt^.E'uen Aufruf, in dem es heißt: Wer f 8u teüiLx/rVUf gesetzmäßigem Wege wiederher- Genies r^-time Monarchie in Reich. Staat und schen R^ W Tatsches Volkstum im freien Deut- Meine orfuMh ^^e« das ganze heutige System, für deutsche! -?° deutsche Landwirtschaft,für blühendes M-tn'L Hubwerk, für eine ungeknëbelte deutsche tint ffnJ ;"r den ehrlichen deutschen Handel, für I m-M fL ^"^arteieinflüssen unabhängige Wehr- Wir Hu? s! .Rückgabe der uns geraubten Kolonien R«!n2^'.?^ und vargebildetes Beamtentum, JefämH"., ^ des öffentlichen Lebens, für wirkliche

d. h. gebe seine Stimme am Wahltage nur dem völkisch-nationalen Block, auf dessen Wahlwerbe­listen auch Konservative stehen, die auch als Abge­ordnete des Blocks für unsere konservativen Ideale zu wirken, reiche Gelegenheit und volle Bewegungs­freiheit haben.

âüssdsmg âss Letürr- Vsmdes

Berlin, 9. April. Die aus der Kommunistischen Partei Deutschlands ausgeschlossenen linken Kommunisten gründeten aus einem während der Ostertage im Preußischen Landtag abgehaltenen Kongreß den Lenin-Bund und beschlossen, bei den Reichstags-, Landtags- und Kommunalwahlen eigene Kandidaten aufzustellen; ferner wurde ein offenes Schreiben an die Exekutive der Kommu­nistischen Internationale beschlossen, in dem u. a. beantragt wird, den Lenin-Bund als sym­pathiefierende Organisation in die Internationale auf* zunehmen. In diesem Falle sei er bereit, auf selb­ständige Beteiligung an den bevorstehenden Wahlen zu verzichten und die Kommunistische Partei Deutschlands zu unterstützen.

rüMchett OugsndbüttdZevtt

Chemnitz, 9. April. Der kommunistische Jugend- verband Deutschlands veranstaltete hier in den Osterfeiertagen ein R e i ch s t r e f f e n. Während die programmäßigen Veranstaltungen ohne Zwi­schenfälle verliefen, kam es außerhalb ih-es Rah­mens mehrfach zu Zusammenstößen. Nach einer Mitteilung des Polizeipräsidiums griffen am Ostersamstagabend mehrere Teilnehmer eines Demonstrationszuges zwei Polizeibeamte an, die hart bedrängt wurde». Ein Beamter wurde zu Do-

den geworfen und mit Fäusten geschlagen. Ein Po­lizeikommando befreite die beiden Beamten, wobei sie von ihrem Gummiknüppel Gebrauch machen mußten. Auch am Ostermontag abend kam es zu kleineren Zusammenstößen mit der Polizei. Wäh­rend der Tagung sind mehreren Teilnehmern Dolche und feststehende Messer, die sichtbar getragen wur­den abgenommen worden. Es erfolgte eine Reihe Festnahmen.

Ms ^M dev DerrsiGe« in GWMor

Stockholm, 9. April.Svenska Dagbladet" setzt feine Artikel über den Fascismus fort und schreibt folgendes: Lebende und Tote werden von den Fascisten ausgenutzt, um die An ler drück angs- arbeiten in Südtirol zu rechtfertigen. Die Fascisten handeln nach Mussolinis Parole von 1921:Wenn die Deutschen geprügelt und niedergetrammpelt wer­den müssen, um Vernunft anzunehmen, wir sind dazu oereit; die Italiener verstehen sich auf der­artige Dinge." Nach dem, was man in Südlirll ge­sehen und erfahren habe, müsse man tatsächlich be- lläkigen, daß dieser Parole gemäß gehandelt wird Line kleine Korrektur an dem Ausspruch sollte man indes vornehmen. Für das WortJtavener" sollte man das WortFascisten" setzen.Denn das Wort beginnt immer mehr die große Frage zu werden, wie weil Italiener und Fascisten identisch sind, ebenso iv'c wie schon oft festgeskellt haben, daß Russen und Bolschewiken nicht denlifch sind."

Dv. MWn bsßm Napfs

Rom, 10. April. R eichsfinanzman ister Dr. Köhler wurde am Ostersonntag abend vom Papst in halbstündiger Audienz empfangen. Der Reichsfinanzminister besuchte alsdann den Kardi- nalstaatssekretär Gasparri-

afflen nur eine einzige ahlltste natür­lich die faszistische ausgestellt wird. Den Wählern steht lediglich das Recht zu, zu dieser Wahlliste ja oder nein zu sagen. Und da Italien auch ohne dieses Wahlgesetz längst nicht mehr zu den parlamentarischen Ländern gehört, ist es heute die einzige Großmacht, deren außenpolitische Aktivität nicht lahm­gelegt ist. So wäre es schon aus diesem Grunde nicht verwunderlich, wenn der von dem Wahlspuk befreite polnische Außen­minister seine Blicke gerade nach Rom wen­dete, um seinejunge" Energie dort zu entfal­ten. Es ist letzten Endes nichts Verwunder­liches darin, daß dasFrühlingserwachen", das sich in einem leidenschaftlichen Drang klei­ner Länder zur Schließung neuer Bündnisse und in Entfachung neuer Intrigen äußert, auch Polen befallen hat.

Aber mit Frühling und Wahlkonjunktur allein sind die Hintergründe der Reise Zaleskis nach Rom nicht erschöpft. Es ist vielmehr not­wendig, die gesamte europäische politische Lage in Betracht zu ziehen, um den Drang War­schaus nach Rom einigermaßen erschöpfend er­klären zu wollen. Bisher war Polen bekannt­lich einseitig französisch orientiert. Dem fran­zösischen Freund verdankt der junge polnische Staat recht vieles. Richt nur das politische Leben Polens steht im Zeichen Frankreichs, sondern auch seine Kultur und ... . seine Armee. Der letzte Faktor ist vielleicht der ent* scheidenste. Freilich hat England nach seinem Bruch mit Moskau es versucht, Polen in seine Bahn zu ziehen. Freilich hat Amerika durch seine Anleihe eine wirtschaftliche Hegemonie über Polen hergestellt. Aber trotz allem bsteb es bis jetzt Frankreich, das die Rolle des Be­schützers von Warschau mit mehr oder minder großem Erfolge spielte. Die nahen Beziehun­gen, die Warschau mit der Kleinen Entente pflegte, schienen die Bande zwischen Warschau und Paris nur noch zu befestigen. Aber die ganze letzte Zeit hat doch eine große Wand­lung mit sich gebracht. Warschau mußte näm­lich'die Feststellung machen, daß an sämtlichen schwachen Punkten Europas der Einfluß Frankreichs im Sinken begriffen ist und dem­gegenüber der Stern Italiens in Sud-Zentral- und Osteuropa im Aufstieg. Diesem Umstand hat nun Warschau unbedingt Rechnung tragen müssen, und wenn es auch nicht gedenkt, dem französischen Freund den Rücken zu kehren, so ,auf alle Fälle" sich weiter um- ie Position auf einer möglichst Basis zu sichern. So bildet

will es dol

sehen, um seine Post

breiten und weiten Basis zu sichern. _~--- bei der Reise Zaleskis nach Rom nicht so sehr der sinkende Einfluß Frankreichs den Haupt­antrieb, als vielmehr der steigende Einfluß Italiens. Richt alle Sympathien verlieren sondern neue gewinnen Polen. Und daß ge­rade hier Mussolini in den Vordergrund treten