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Saturn GLadt und Land

arfünungtort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' 8« unverschuldetem Ausfall der LIesrmng infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aut Rückzahlung deS Bezugspreises. / Für Platzvorschrift w Erschemungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.^Geschäftsstelle: Hammerstr.9 / Fernspr. 3956, 3957,3958

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I Das Ks«sKs.

I Die Rhelnlandkommifflon hat das preußische ^ Gesetz über die Eingemeindung des Stadtkreises k höchst nach Frankfurt a. ZIL vorläufig suspendiert. B 3m Reichsministerium für Ernährung und M Landwirtschaft sanden am Mittwoch Besprechungen s mit den beteiligten Organisationen der Landwirt- Mfchaft, des Handels, der Fleischer und der Ver- s braucher über eine aus Grund des Rokprogramms I für die Organisation und Förderung des Absatzes f von Schlachtvieh und Fleisch zu gründende Ge- ; selllchafk statt.

[ 3m preußischen Ministerium des Innern fand erntet dem Vorsitz des Ministers Grzesinski eine De- Dprechung über die Wahlen stall, an der neben den Mber- and Regierungspräsidenten leitende Beamte 8 des preußischen Ressorts teilnahmen.

B ' Ein Südtiroler Wirt wurde verhaftet und l dach Rom gebracht, wo ihm der Prozeß wegen Hoch- UMrrats gemacht werden soll.

H Der englische Oberkommandierende für Aegyp. Men, Lord Lloyd, hat dem ägyptischen Premier- Minister Rahas Pascha die Antwort der englischsn Regierung auf die ägyptische Role vom 30. März übermittelt.

r Der Oldenburgische Landtag beschloß seine st Auflösung mit Wirküng vom 19. Mai. Das Staals- L Ministerium wurde ersucht, die Reuwahlen zum Landtag zugleich mit den Reichstagswahlen am Hk Mai anzuberaumen.

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Die DtwchWhruns des MoipeSSVâMWs

Berlin, 4. April. 3m Reichsminister! um für Ernährung und Landwirtschaft fanden Mittwoch Besprechungen mit den beteiligten Organisationen der

Landwirkschaft, des Handels, der Erzeuger (Fleischer) und der Verbraucher über eine auf Grund des Rolprogramms für die Organisation und Förderung des Absatzes von Schlachtvieh und Fleisch zu den sachlichen Inhalt der vom schlagenen Richtlinien herrschte konnte über die anteilmäßige Zusammensetzung des Verwaltungs- rates der zu gründenden Gesellschaft eine Einigung bishernicht erzielt werden.

I Forderung des Absatzes von ich zu gründende Gesellschaft statt. In Bezug auf Relchsministerlum für Ernährung und Landwirtschaft vorge- bei allen Beteiligten völlige Uebereinstimmung. Hingegen i i q e Zusammensetzung des Verwaltung s-

In dem Entwurf der Richtlinien für die Verteilung der zur Förderung des Vieh- und Fleischabsâtzes bewilligten 30 Millionen, den Reichs­minister Schiele dem 28er Ausschuß zugeleitet hat, heißt es, lautBerliner Börsen-Kurier":

Die bereitgestellten Reich«nittel und die Ueber­nahme von Garantien des Reiches für Darlehen sollen dienen:

a) der Organisation des Viehauftriebs auf den großen Schlachtviehmärkten,

b) der Förderung von Einrichtungen zur Verwertung und Bearbeitung von Schlacht­vieh,

c) der Förderung des direkten Absatzes von Schlachtvieh und Fleisch zwischen Genossenschaf­ten und Erzeuger einerseits und Genossenschaften der Fleischer und Verbraucher andererseits,

d) der Entlastung des Inlandsmark- t e s durch Gewinnung neuer Abbfatzgebiete für

del, das Fleischergewerbe, die Fleischwarenindustrie sowie Verbraucherorganisationen. Zur Wahrneh- nehmung des öffentlichen Interesses soll ein > i s s a r bei der Gesellschaft bestellt

SvühjabvsevwaMen aus dem Balkan

Trotz aller Ueberraschungen in demalten Hexenkessel Balkan" herrscht in den jährlichen Vorkommnissen und Brodeleien doch unver­kennbar eine gewisse Regelmäßigkeit. Manch­mal scheint es sogar, als ob die dortigen Un­ruhestifter nach einer Art vonTerminkalen­der" arbeiteten und immer zu bestimmten Ta­gen wieder die Aufmerksamkeit Europas aus sich lenkten. Wenn im Herbst der erste Schnee die Gipfel deckt, pflegt es ruhiger zu werden. Straßen und Gebirgspfade liegen vereinsamt, den Banden winkt kein Lösegeld und damit kein Verdienst, sie ziehen sich daher in ihre armseligen Gebirgsdörfer zum Winterschlaf zurück.

Reichskomm

Doch sobald die Frühlingssonne das erste än hervorgezaubert hat, regt sich auch wie-

nnBMsrlen und ReZBs

Schlachtschweine, sowie für frisches Schweinefleisch,

e) der Rationalisierung zücht und Schweinemast.

und zubereitetes

werden.

Grundstücke und Fleischwarenfabriken soll die Gesellschaft in der Regel nichterwerben.

Darlehen, für die das Reich eine Garantie übernimmt, sollen möglichst für l ä n g e r e Z e i t und zinslos oder zu einem niederen Zinssätze gegeben werden, soweit erfoderlich und möglich, sind zur Ermäßigung des Zinssatzes die Mr Ver­fügung stehenden Reichsmittel heranzuziehen.

Die Darlehen sollen vorzugsweffe gegeben wer­den:

a) an Viehabsatzorganisationen für die Regelung des Marktaustriebes und des Absatzes für Schlachtvieh und Fleisch,

b) an Fleischwarenfabriken und Schlächtereiorganisationen für die Verarbeitung von Schlachtvieh und Fleisch,

c) an genossenschaftliche Einrich­tungen, deren Tätigkeit auf den u^nmittelba-

Grün hervorgezaubert hat, regt sich auch wie­der ihr Tatendrang, sie halten es auf der hei­mischen Schlafbank nicht aus und müssen auf die Landstraße. Und merkwürdigerweise regt sich um diese Zeit auch stets das politische Le­ben auf dem Bglkan. Mit den Bandenüber­fällen beginnen auch die Grenzstreitigkeiten und die Uebergriffe auf andere Gebiete. Es scheint, als ob auch die verschiedenen Komitees,

von Schweine-

sollen beteilst

ünde und

die in den einzelnen Staaten diese Ueberfälle zu organisieren pflegen, zu neuer Tätigkeit er­wacht waren.

Nach dem Weltkriege hat das Bandenun­wesen auf dem Balkan eher zu- als abgenom­men. Die Zahl der Komitadschi, d. h. der Mit­glieder des alten bulgarischen Revolutions­komitees, ist seit dem Jahre 1919 gewachsen, schon aus dem Grunde, weil ihr altes Vater­land Bulgarien nicht nur die einst eroberten

ndes evangelischer Eltern- und Bo Ms Evangelischen Tssamtelternbundes Groß-Berlin Mat, wie der Amtliche Preußische Pressedienst mib teilt, das Ku l tu s m i st e r i u m im Ausschuß Mn die mündlichen Verhandlungen dem Reichs- Uerband evangelischer Eltern- und Molksbünde ein Schreiben zugehen Ma s s e n, in dem bestätigt wird, daß ein Antrags- Merfahren auf Einrichtung weltlicher Schulen aus- Meschlofsen ist, solange das zur Ausführung des Ar- Mikels 146 Abs. 2 der Reichsverfassung vorgesehene Meichsgesetz nicht erlassen ist. Die Regelung eines Antragsverfahrens auf Einrichtung solcher Schulen Müßte, dem Einvernehmen der ein Reichsvolksschul- M'setz ausführenden Landesgesetzen vorbehalten blei- Men. Die als vorläufige Notlösung gutgeheißene Fusammenfassung der am. Religionsunterricht nicht Wilnehmender Kinder in Sammelsstulen sei eine Werwaltungsmaßnahme, um schultechnischen Schwie- Wgkeiten abzuhekfen. Die vom Provinzialschulkolle- Mum getroffene Entscheidung könne nicht beanstan- werden. In dem Schreiben heißt es zum Schluß: selbstverständlich ich erwarte, daß eine Wisder- von sogenanntenSchulstreiks" unterbleibt, Wen so selbstverständlich werde ich bemüht sein, nach Wen Erfahrungen dafür M sorgen, daß etwaige wei- Wre zukünftige Umschulungsanträge aus gleichem MNlaß in Berlin wie anderswärts nur dann Berück- WWiiMNg erwarten können, wenn die Anträge auf gMammenfaffung der vom Religionsunterricht ^gemeldeten Kinder bis zu- einem bestimmten, vom Mstertèrmin ausreichend entfernten Zeitpunkt ord- Mlngsmäßig und in einer jeden begründeten Ein- Wand ausschließenden Form gestellt sind.

MndettbuW über? das WevS W.ÄttLKVsttchttttssattsMâs Reichspräsident v. Hindenburg hat an den kes Untersuchungsausschusses des

Meichstags folgenden Brief gesandt:

M.Sehr geehrter Herr Abgeordneter! Für die uebersendung der weiteren fünf Bände des Werkes Untersuchungsausschusses sage ich Ihnen meinen W^rbmdlichsten Dank. Ich "habe mit Befriedigung da- .Kenntnis genommen, daß hiermit und mit dem WENcht des 20er Ausschusses die parlamentarische WMersuchung über die Ursache des deutschen Zu- ^Mnmenbruches im Jahre 1918 zum Abschluß Rammen ist. Ich glaube, daß dieser Abschluß ^»eignet tst, alte Streitstosse innerhalb unseres Vol- ?" beseitigen und den inneren Frieden zu för- N"s- ber Abschluß und die Endabschlüsse des chusses erreicht werden konnten, dafür spreche .Ausschuß und insbesondere Ihnen, dem &R Vorsitzenden desselben, meinen auf« "Zigsten Dank aus."

k See kSâMchs Metall-

avbo»evSo«M«

Nel^^?'.^ ^PM Heute vormittag begannen im Dell-«,, ettsministerium die Verhandlungen zur indosâa"^- ^^E Konflikts in der sächsischen Metall- delt si^. ' m d-r 20 000 Arbeiter streiken. Es han- Str.' /fVorwärts" dazu berichtet, bei dem

läckkis^"^^ Erneuerung des Manteltarifs für die

He âetallindultrie. Sie Arbeiter verlangtet

U N g gedildèl. An der Gesellschaft sollen beteilig: werden: die Spitzenorganisationen der Landwirt­schaft, die Zentralstellen der genossenschaftlichen Diehverwertung an den großen Schlachtviehmärk­ten, die Schweinezüchter und -mäster, der Viehhan­

enschaften der Fleifchè^und V auchèr an­dererseits gerichtet ist,

d) an genossenschaftliche Einrichtungen, die der Rationalisierung von Schweinezucht und Schweinemast dienen."

Das Repaeaiwnspvobletn

Dke EvdvLsvnng in des svimsSKWen Messe - Vavkev GWevt reift von Navks nach Row

Paris, 4. April. Auf das von amerikanischer Seite veröffentlichte Dementi über die von derRewyork Times" angekündigken Verhandlungen zwischen den interessierten Mächten über eine Umgestaltung des Dawes-Plans folgt jetzt auch eine Berichtigung des französischen Finanzministeriums. Der Finanzminister läßt der Presse offiziell die Mitteilung zukommen, daß alle Nachrichten über solche Verhandlungen unrichtig sind. Zwischen den Regierungen seien gegenwärtig keine Besprechungen im Gange. Zweifellos hätte der seit einiger Zeit zwischen den Leitern der großen internationalen Banken gepflogene Meinungsaustausch zu den genannten Gerüchten Anlaß gegeben.

Paris, 4. April. Zu l Havas, das die Mitteilungen .. denten derNewyork Times

dem Dementi der Agentur geweilt und ist, nachdem er vorher London einen gen des Pariser Korrespon- Besuch abgestattet hatte, gestern abend nach Rom

>" als vollkommen weiter gereist. 3n London habe er mit Vertretern

grundlos bezeichnet, schreibt derMatin", t= sti Ödaß vor Beendigung der Wahlperiode in ka nichts in wirksamer Weise erörtert werden könne. Es sei klar, daß die Vorschläge für eine all­gemeine Regelung entweder vom Kriegsschuldgläu­biger kommen müßten, oder von dem Staat, der die Dowesanuitäten auszuführen habe.

es sei der Bank von England und den hohen Beamten ih» in1 des Schatzamtes verhandelt und in Paris mit dem

DasJournal" schreibt, es fei eigenartig, daß Poincarè den Ereignissen vorgreifen zu sollen ge­glaubt habe, dadurch, daß er eine indirekte Auffor­derung an Deutschland richtet. Sicher habe er das erst getan, nachdem er sich über die Durchführbar­keit des von ihm angeregten Planes vergewissert habe. Um die für Deutschland hieraus sich ergeben­den Vorteile zu rechtfertigen, würde eine aufrichtige Kundgebung friedlichen Willens, d. h. Wahlgesten, nicht genügen, sondern ein kategorischer Verzicht auf leden Plan zur Revision der Verträge.

ImPo pulalre" sagt Lèon Blum: Die vor- zeitige Rheinlandräumung mit der vorzeitigen Er­füllung der finanziellen Verpflichtungen Deutsch­lands zu verbinden, hierin scheine sich die Rede von Carcasonne die Unterredung von Thoiry fortzu­fetzen. Blum glaubt, daß für Poincarè ebenso wie für Briand die Sicherheitsgarantie in der Ver­pflichtung einer internationalen Kontrolle liegen würde.

VavSev GNbevt aus steifest

Paris, 5. April, wie derMafin" berichtet, hat der Generalagent für die Reparationszahlungen Parker Gilbert in den letzten 4 Tagen in Paris

Leiter der Bank von Frankreich, jetzt werde er das Reparations- und Kriegsschuldenproblem mit dem italienischen Finanzminister erörtern. Parker Gilbert kennt die politische und finanzielle Lage Deuffchlands und weiß daß Deutschland die erste Geleaenheil er­greifen werde, die Revision des Dawes Planes zu fordern, wenn die Zahlungen der Annuitäten nicht begrenzt werden. Parker Gilbert habe andererseits in Paris die Ueberzeugung gewonnen, daß die fran­zösische Regierung sich dieser Begrenzung nicht widersetzen werde, unter der Bedingung, daß gleich­zeitig eine Verminderung der Kriegsschulden erfolgt. Da vor den amerikanischen Wahlen keine endgültige Lösung möglich sei, sei es vielleicht zu ftüh. sich auf eine Polemik über die Modalität dieser Regelung einzulassen, aber nicht zu früh sei es vom technischen Gesichtspunkt an« und um die Ansicht der interessier- ten Kreise kennen zu lernen, dieses Problem zu stu­dieren. Damit beschäftige sich Parker Gilbert mit einer Ausdauer, die anerkannt werden müßte.

Der Pariser Berichterstatter derTimes" schreibt: Ich habe erfahren, daß keine offiziellen Mitteilungen zwischen der Reparânskommisiion und den Alli­ierten Regierungen über die Frage einer vorge- schtagenen Herabsetzung der deutschen Reparations- zahtungen oder der internationalen Schilden ge­macht wurden sind. 3n hiesigen amtlichen Kreisen äußert man sich sehr skeptisch zu der Frage einer erneuten Behandlung dieser zusammenhängenden Probleme.

neten Rolle verurteilt ist. Der Haß gegen die Serben, die ihr ZielSugofliroten erreicht haben, ist größer als je; wo sie der Regierung in Belgrad mittelbar oder unmittelbar einen Schaden zufügen können, tun sie es mit der größten Vorliebe. Ebenso unternehmungslustig sind aber auch die sogenannten Katschaken, b. h. die früheren albanischen Freischärler, die hauptsächlich im Süden des Landes wohnen und für Serbien geradezu eine Landplage ge- worden sind.

Eine besondere Rolle in diesen Banden­kämpfen spielen auch die mazedonischen Komi­tees, die bekanntlich die Wiederherstellung ihres Staates im Auge haben und denen für dieses Ziel kein Mittel verworfen genug er­scheint. Die Blutrache spielt bei allen Völkern des Balkans noch eine große Rolle, nach wie vor rollt der Rubel oder der Dollar, die Aus- sich auf ein noch so kleines Stück Land veran- laßt die Banditen zu den kühnsten Unterneh­mungen.

Seit ungefähr 14 Tage haben die Unruhen in Südslavien einen derartigen Umfang ange­nommen, daß Albanien sich veranlaßt gesehen hat, den Grenzübergang zwischen den Städten Ochrida und Struga zu sperren. Als Grund wurde Flecktyphus in einigen südflavischen Ortschaften angegeben, tatsächlich aber hat das Bandenunwesen eine geradezu ungeheuerliche Ausdehnung angenommen, so daß die Grenz­gebiete Südalbaniens auf das Schwerste be- droht sind. Die Regierung in Belgrad will na- türlich hiervon nichts wissen und schiebt den Albanern wieder einmal politische Beweg­gründe unter, sie behauptet, wie schon so oft, daß dies lediglich auf höheren Befehl von Rom aus handelte. Die Feindschaft zwischen Süd­slavien und Italien ist nicht erst neueren Da-

tums, sondern ist schon auf die Kriegszeit zu- "rückzuführen. Das gespannte Verhältnis ist nur dadurch in der letzten Zeit mehr hervorge­treten, weil Italien dauernd versucht, auf dem Balkan festen Fuß zu fassen, da seine übrigen Pläne auf Ausdehnung an den Ust Mittelländischen Meeres sich vorläufi

rem des ig noch

eine bessere (Eingruppierung in die prozentuale Metallarbeiterverbandes rund 20 000 Arbeiter die Lohnstufung der Jugendlichen, Weiblichen, Unge- Arbeit nieder. Es kann kein Zweifel darüber be- lernten und Angelernten, eine bessere Ferienrege- stehen, so schreibt das Blatt weiter, daß der Konflikt, lung sowie eine Neuregelung der Ueberstunden. Alle wenn es bei den Verhandlungen im Reichsarbeits- diefe Forderungen find «belehnt und durch Schieds- Ministerium zu keiner Einigung ! sprach ist der Vertrag unverändert verlängert war- gesamte den. Darauf legten auf Beschluß des Deutschen eine Ne

weiter, daß der Konflikt, ungen im Reichsarbeits-

Ministerium zu keiner Einigung kommt, sich auf die gesamte sächsische Metallindustrie ausdehnt, wo auch eine Neuregelung der Löhne fällig sei,

nicht verwirklichen lassen.

So hat denn die Regierung in Belgrad wieder einmal in das alte Horn gestoßen und durch ihren Gesandten in Tirana die schwer­sten Verdächtigungen gegen Italien in die Welt gesetzt. Es wird Italien vorgeworfen, daß es gemeinsam mit Bulgarien vorginge, um eine Frühjahrsoffensive der Komitadschi gegen den südslavischen Teil von Mazedonien zu unternehmen. Ein Teil des bulgarischen Ko­mitees habe den Winter in Rom zugebracht und sei nunmehr bei Valona eingetroffen, um dort die Banden zu organisieren. Bei dieser Gelegenheit fallen auch einige Bemerkungen über die mehrwöchentliche Reise des Belgrad«;,